Pfefferfließ – Rückbau der Verwallung zur Auslenkung in die Möllenwiesen und Entwicklung von Auengewässern
Die zu erbringenden Planungsleistungen gliedern sich in Grundleistungen HOAI und in besondere Leistungen. Der Auftrag bezieht sich auf die Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI. Die im Rahmen dieser Leistungsphasen vorgesehenen Grundleistungen sind vollständig zu erbringen. Die Beauftragung der Planungsleistung erfolgt stufenweise/optional (Optionsvertrag).
Die Gewässerstrukturgüte des Planungsabschnittes ist deutlich bis stark verändert. Maßgeblich sind die strukturellen Defizite im Bereich der Sohle. Im Rahmen der Vor-Ort-Kartierung wurde die Sohle als sehr Stark bis stark verändert eingestuft. Flussholz ist der wichtigste Strukturbildner in den Fließgewässern des Norddeutschen Tieflands. Die strukturelle Entwicklung des Pfefferfließ-Unterlaufes ist gemäß den hydromorphologischen Steckbriefen des Fließgewässertyps für den Wasserkörper DE58488_418 an Typ 12 (organisch geprägte Flüsse) bzw. am Wasserkörper DE58488_419 an Typ 11 (organisch geprägte Bäche) auszurichten.
Lt. Hydraulischer Modellierung (Stand 2019) tritt ein Hochwasserabfluss des Pfefferfließes in der Regel zusammen mit erhöhten Durchflüssen der Nieplitz bzw. mit erhöhten Seewasserständen des Blankensees auf. Vor dem Hintergrund des Wasseraustausches mit der Nieplitz bzw. dem Blankensee stellen die Grünländer unterhalb von Station 3+700 km (u. a. Möllenwiesen) aufgrund ihrer geringen Geländehöhen einen natürlichen Überschwemmungsraum bei Extremereignissen dar. Insgesamt werden unterhalb von Station 3+700 km im IST-Zustand bei einem modellierten HQ100/HW100-Ereignis ca. 1,9 Mio. Kubikmeter Speicherraum auf einer Fläche von etwa 3,8 km ausgeschöpft. Darüber hinaus konnte mit der Modellierung nachgewiesen werden, dass mit dem rechtseitigen Rückbau der Verwallung zwischen Station 2+700 – 3+500 einem Rückstaueffekt durch Flussholz im Pfefferfließ im Normalfall- und Extremfall wirkungsvoll begegnet werden kann.
Lt. Hydraulischer Modellierung (Stand 2019) führt das Belassen bzw. der Einbau von Totholz im Gewässer bei Niedrigwasserabflüssen zu leicht erhöhten Wasserständen (etwa 10 cm). Dies würde zu einer Stützung von Niedrigwassersituationen (siehe extrem trockene Sommer 2018 und 2019) beitragen. Es resultieren daraus geringere Flurabstände zum umliegenden Gelände und eine Förderung gewässernaher Feuchtgebiete. Damit trägt diese Maßnahme zur Verringerung von Torfdegradation bei.
Das Pfefferfließ verläuft zwischen Fließ-km 6+400 bis 3+500 in einem kanalisierten Bett, während der ursprüngliche Verlauf als begradigtes, östlich begleitendes Grabensystem noch vorhanden ist. Der unmittelbare Niederungsbereich besteht ausschließlich aus Grünland mit wechselnden Feuchtstufen. Die Anbindung des Altlaufes bzw. des Grabensystems zielt auf eine Laufverlängerung des Gewässers und eine damit einhergehende Verzögerung des Abflussgeschehens ab, welche die Retentionsfunktion der moorigen Niederungsaue stützt.
Im aktuellen Lauf und Altlauf ist die ökologischen Durchgängigkeit bzw. eine durchgängige Gewässersohle an Durchlässen bzw. Anlagen (rauhe Gleite) herzustellen.
Durch den Planer ist zunächst die Vorplanung im Leistungsbild der Ingenieurbauwerke LP 1-2 einschließlich besonderer Leistungen und einer Zulage für Leistungen zur Biotopgestaltung (Totholz, Strukturmaßnahmen, ökologische Gewässergestaltung) gem. Leistungsbild Freianlagen zu erbringen (Phase 1).
Nach erfolgreichem Abschluss der Phase 1, dem Vorliegen der Vorplanung, erfolgt optional der Abruf der Phase 2. In der Phase 2 sind umfangreiche naturschutzfachliche Leistungen gefordert. Mit dem Vorliegen der Genehmigungsplanung, wird die behördliche Zulassung des Vorhabens bei der Oberen Wasserbehörde beantragt. Die Phase 2 endet mit Vorlage der behördlichen Zulassung.
Im Anschluss daran erfolgt optional der Abruf der Phase 3.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-09-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-08-18.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Pfefferfließ – Rückbau der Verwallung zur Auslenkung in die Möllenwiesen und Entwicklung von Auengewässern
VB-20-356”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Kurze Beschreibung:
“Pfefferfließ – Rückbau der Verwallung zur Auslenkung in die Möllenwiesen und Entwicklung von Auengewässern
Die zu erbringenden Planungsleistungen gliedern...”
Kurze Beschreibung
Pfefferfließ – Rückbau der Verwallung zur Auslenkung in die Möllenwiesen und Entwicklung von Auengewässern
Die zu erbringenden Planungsleistungen gliedern sich in Grundleistungen HOAI und in besondere Leistungen. Der Auftrag bezieht sich auf die Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI. Die im Rahmen dieser Leistungsphasen vorgesehenen Grundleistungen sind vollständig zu erbringen. Die Beauftragung der Planungsleistung erfolgt stufenweise/optional (Optionsvertrag).
Die Gewässerstrukturgüte des Planungsabschnittes ist deutlich bis stark verändert. Maßgeblich sind die strukturellen Defizite im Bereich der Sohle. Im Rahmen der Vor-Ort-Kartierung wurde die Sohle als sehr Stark bis stark verändert eingestuft. Flussholz ist der wichtigste Strukturbildner in den Fließgewässern des Norddeutschen Tieflands. Die strukturelle Entwicklung des Pfefferfließ-Unterlaufes ist gemäß den hydromorphologischen Steckbriefen des Fließgewässertyps für den Wasserkörper DE58488_418 an Typ 12 (organisch geprägte Flüsse) bzw. am Wasserkörper DE58488_419 an Typ 11 (organisch geprägte Bäche) auszurichten.
Lt. Hydraulischer Modellierung (Stand 2019) tritt ein Hochwasserabfluss des Pfefferfließes in der Regel zusammen mit erhöhten Durchflüssen der Nieplitz bzw. mit erhöhten Seewasserständen des Blankensees auf. Vor dem Hintergrund des Wasseraustausches mit der Nieplitz bzw. dem Blankensee stellen die Grünländer unterhalb von Station 3+700 km (u. a. Möllenwiesen) aufgrund ihrer geringen Geländehöhen einen natürlichen Überschwemmungsraum bei Extremereignissen dar. Insgesamt werden unterhalb von Station 3+700 km im IST-Zustand bei einem modellierten HQ100/HW100-Ereignis ca. 1,9 Mio. Kubikmeter Speicherraum auf einer Fläche von etwa 3,8 km ausgeschöpft. Darüber hinaus konnte mit der Modellierung nachgewiesen werden, dass mit dem rechtseitigen Rückbau der Verwallung zwischen Station 2+700 – 3+500 einem Rückstaueffekt durch Flussholz im Pfefferfließ im Normalfall- und Extremfall wirkungsvoll begegnet werden kann.
Lt. Hydraulischer Modellierung (Stand 2019) führt das Belassen bzw. der Einbau von Totholz im Gewässer bei Niedrigwasserabflüssen zu leicht erhöhten Wasserständen (etwa 10 cm). Dies würde zu einer Stützung von Niedrigwassersituationen (siehe extrem trockene Sommer 2018 und 2019) beitragen. Es resultieren daraus geringere Flurabstände zum umliegenden Gelände und eine Förderung gewässernaher Feuchtgebiete. Damit trägt diese Maßnahme zur Verringerung von Torfdegradation bei.
Das Pfefferfließ verläuft zwischen Fließ-km 6+400 bis 3+500 in einem kanalisierten Bett, während der ursprüngliche Verlauf als begradigtes, östlich begleitendes Grabensystem noch vorhanden ist. Der unmittelbare Niederungsbereich besteht ausschließlich aus Grünland mit wechselnden Feuchtstufen. Die Anbindung des Altlaufes bzw. des Grabensystems zielt auf eine Laufverlängerung des Gewässers und eine damit einhergehende Verzögerung des Abflussgeschehens ab, welche die Retentionsfunktion der moorigen Niederungsaue stützt.
Im aktuellen Lauf und Altlauf ist die ökologischen Durchgängigkeit bzw. eine durchgängige Gewässersohle an Durchlässen bzw. Anlagen (rauhe Gleite) herzustellen.
Durch den Planer ist zunächst die Vorplanung im Leistungsbild der Ingenieurbauwerke LP 1-2 einschließlich besonderer Leistungen und einer Zulage für Leistungen zur Biotopgestaltung (Totholz, Strukturmaßnahmen, ökologische Gewässergestaltung) gem. Leistungsbild Freianlagen zu erbringen (Phase 1).
Nach erfolgreichem Abschluss der Phase 1, dem Vorliegen der Vorplanung, erfolgt optional der Abruf der Phase 2. In der Phase 2 sind umfangreiche naturschutzfachliche Leistungen gefordert. Mit dem Vorliegen der Genehmigungsplanung, wird die behördliche Zulassung des Vorhabens bei der Oberen Wasserbehörde beantragt. Die Phase 2 endet mit Vorlage der behördlichen Zulassung.
Im Anschluss daran erfolgt optional der Abruf der Phase 3.
1️⃣
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Ort der Leistung: Teltow-Fläming🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“Land Brandenburg Land Brandenburg – Landkreis Teltow-Fläming
14959 Stangenhagen/ Hennickendorf”
Beschreibung der Beschaffung:
“Pfefferfließ – Rückbau der Verwallung zur Auslenkung in die Möllenwiesen und Entwicklung von Auengewässern
Die zu erbringenden Planungsleistungen gliedern...”
Beschreibung der Beschaffung
Pfefferfließ – Rückbau der Verwallung zur Auslenkung in die Möllenwiesen und Entwicklung von Auengewässern
Die zu erbringenden Planungsleistungen gliedern sich in Grundleistungen HOAI und in besondere Leistungen. Der Auftrag bezieht sich auf die Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI. Die im Rahmen dieser Leistungsphasen vorgesehenen Grundleistungen sind vollständig zu erbringen. Die Beauftragung der Planungsleistung erfolgt stufenweise/optional (Optionsvertrag).
Die Gewässerstrukturgüte des Planungsabschnittes ist deutlich bis stark verändert. Maßgeblich sind die strukturellen Defizite im Bereich der Sohle. Im Rahmen der Vor-Ort-Kartierung wurde die Sohle als sehr Stark bis stark verändert eingestuft. Flussholz ist der wichtigste Strukturbildner in den Fließgewässern des Norddeutschen Tieflands. Die strukturelle Entwicklung des Pfefferfließ-Unterlaufes ist gemäß den hydromorphologischen Steckbriefen des Fließgewässertyps für den Wasserkörper DE58488_418 an Typ 12 (organisch geprägte Flüsse) bzw. am Wasserkörper DE58488_419 an Typ 11 (organisch geprägte Bäche) auszurichten.
Lt. Hydraulischer Modellierung (Stand 2019) tritt ein Hochwasserabfluss des Pfefferfließes in der Regel zusammen mit erhöhten Durchflüssen der Nieplitz bzw. mit erhöhten Seewasserständen des Blankensees auf. Vor dem Hintergrund des Wasseraustausches mit der Nieplitz bzw. dem Blankensee stellen die Grünländer unterhalb von Station 3+700 km (u. a. Möllenwiesen) aufgrund ihrer geringen Geländehöhen einen natürlichen Überschwemmungsraum bei Extremereignissen dar. Insgesamt werden unterhalb von Station 3+700 km im IST-Zustand bei einem modellierten HQ100/HW100-Ereignis ca. 1,9 Mio. Kubikmeter Speicherraum auf einer Fläche von etwa 3,8 km ausgeschöpft. Darüber hinaus konnte mit der Modellierung nachgewiesen werden, dass mit dem rechtseitigen Rückbau der Verwallung zwischen
Station 2+700 – 3+500 einem Rückstaueffekt durch Flussholz im Pfefferfließ im Normalfall- und Extremfall wirkungsvoll begegnet werden kann.
Lt. Hydraulischer Modellierung (Stand 2019) führt das Belassen bzw. der Einbau von Totholz im Gewässer bei Niedrigwasserabflüssen zu leicht erhöhten Wasserständen (etwa 10 cm). Dies würde zu einer Stützung von Niedrigwassersituationen (siehe extrem trockene Sommer 2018 und 2019) beitragen. Es resultieren daraus geringere Flurabstände zum umliegenden Gelände und eine Förderung gewässernaher Feuchtgebiete. Damit trägt diese Maßnahme zur Verringerung von Torfdegradation bei.
Das Pfefferfließ verläuft zwischen Fließ-km 6+400 bis 3+500 in einem kanalisierten Bett, während der ursprüngliche Verlauf als begradigtes, östlich begleitendes Grabensystem noch vorhanden ist. Der unmittelbare Niederungsbereich besteht ausschließlich aus Grünland mit wechselnden Feuchtstufen. Die Anbindung des Altlaufes bzw. des Grabensystems zielt auf eine Laufverlängerung des Gewässers und eine damit einhergehende Verzögerung des Abflussgeschehens ab, welche die Retentionsfunktion der moorigen Niederungsaue stützt.
Im aktuellen Lauf und Altlauf ist die ökologischen Durchgängigkeit bzw. eine durchgängige Gewässersohle an Durchlässen bzw. Anlagen (rauhe Gleite) herzustellen.
Durch den Planer ist zunächst die Vorplanung im Leistungsbild der Ingenieurbauwerke LP 1-2 einschließlich besonderer Leistungen und einer Zulage für Leistungen zur Biotopgestaltung (Totholz, Strukturmaßnahmen, ökologische Gewässergestaltung) gem. Leistungsbild Freianlagen zu erbringen (Phase 1).
Nach erfolgreichem Abschluss der Phase 1, dem Vorliegen der Vorplanung, erfolgt optional der Abruf der Phase 2. In der Phase 2 sind umfangreiche naturschutzfachliche Leistungen gefordert. Mit dem Vorliegen der Genehmigungsplanung, wird die behördliche Zulassung des Vorhabens bei der Oberen Wasserbehörde beantragt. Die Phase 2 endet mit Vorlage der behördlichen Zulassung.
Im Anschluss daran erfolgt optional der Abruf der Phase 3.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Das Projektteam wurde mit den zur Umsetzung des Auftrags notwendigen Qualifikationen vollumfänglich dargestellt. Der Bieter verfügt jeweils über einen...”
Qualitätskriterium (Bezeichnung)
Das Projektteam wurde mit den zur Umsetzung des Auftrags notwendigen Qualifikationen vollumfänglich dargestellt. Der Bieter verfügt jeweils über einen Bauingenieur/ Ingenieur für Wasserbau/-wirtschaft oder Fachpersonen mit vergleichbaren Qualifikationen, einen Ingenieur für Biologie/Landschaftsökologie oder Fachpersonen mit vergleichbaren Qualifikationen. Die Nachweise im geforderten Tätigkeitsbereich sowie eine Beschreibung von je 3 vergleichbaren Projekten, an denen diese Mitarbeiter beteiligt waren, sind beizubringen. Das Projektteam wurde mit der entsprechenden Aufgabenverteilung und Vertretungsregelung volumfänglich dargestellt.
Mehr anzeigen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Es wurden Meilensteine zeitlich und inhaltlich plausibel dargestellt. Die geplanten faunistischen und floristischen Kartierungen sind mittels Zeitplan angegeben.”
Qualitätskriterium (Bezeichnung)
Es wurden Meilensteine zeitlich und inhaltlich plausibel dargestellt. Die geplanten faunistischen und floristischen Kartierungen sind mittels Zeitplan angegeben.
Mehr anzeigen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Es wurde auf alle Leistungsbereiche der Leistungsbeschreibung eingegangen. Die Vorgehensweise zu den einzelnen Leistungsbereichen wurde plausibel und...”
Qualitätskriterium (Bezeichnung)
Es wurde auf alle Leistungsbereiche der Leistungsbeschreibung eingegangen. Die Vorgehensweise zu den einzelnen Leistungsbereichen wurde plausibel und zielorientiert erläutert.
Mehr anzeigen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Mögliche Probleme bei der Bearbeitung des Leistungsbildes wurden benannt und entsprechende Lösungsansätze aufgezeigt.”
Kostenkriterium (Name):
“Angebotssumme Netto zuzügl. Nebenkosten und der vom Auftraggeber zu tragenden Umsatzsteuer. Die Punktermittlung erfolgt über eine einseitige lineare...”
Kostenkriterium (Name)
Angebotssumme Netto zuzügl. Nebenkosten und der vom Auftraggeber zu tragenden Umsatzsteuer. Die Punktermittlung erfolgt über eine einseitige lineare Interpolation, bei der das günstigste Angebot den unteren und ein fiktives Angebot mit dem doppelten Wert des günstigsten Angebotes den oberen Pol darstellt.
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Kostenkriterium (Gewichtung): 40
Dauer
Datum des Beginns: 2020-10-13 📅
Datum des Endes: 2025-06-30 📅
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Dieser Vertrag ist verlängerbar ✅ Beschreibung
Beschreibung der Verlängerungen:
“Verlängerungen können in Abhängigkeit von der Leistungserbringung notwendig werden und sind vertraglich zu vereinbaren.” Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Die Phasen 2 und 3 des Auftrags sind als optionale Leistung anzubieten. Siehe Leistungsbeschreibung, Abschnitt II Auftragsgegenstand.” Umfang der Beschaffung
Informationen über die Fonds der Europäischen Union:
“Das Vorhaben wird auf Basis der ELER/GAK-Verwaltungsvorschrift zur Umsetzung von Vorhaben in Trägerschaft des Landes Brandenburg zur naturnahen Entwicklung...”
Informationen über die Fonds der Europäischen Union
Das Vorhaben wird auf Basis der ELER/GAK-Verwaltungsvorschrift zur Umsetzung von Vorhaben in Trägerschaft des Landes Brandenburg zur naturnahen Entwicklung von Gewässern (ELER/GAK-GewSan) finanziert.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Mindestanforderung:
Es ist der Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung gem. §§ 31 II 2, 33 I 1 UVgO/ § 45 I 2 Nr. 3, IV Nr. 2 VgV zu...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Mindestanforderung:
Es ist der Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung gem. §§ 31 II 2, 33 I 1 UVgO/ § 45 I 2 Nr. 3, IV Nr. 2 VgV zu erbringen. Die Deckungssumme muss hierbei mindestens 1.5 Mio. EUR für Personen und mindestens 1.5 Mio. EUR für Sachschäden betragen.
Der Nachweis kann erbracht werden durch eine aktuelle und gültige Versicherungsbescheinigung.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Mindestanforderung:
Es sind 3 geeignete Referenzen über in den letzten 5 Jahren erbrachte wesentliche Liefer- oder Dienstleistungsaufträge gem. §§ 31 II 2,...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Mindestanforderung:
Es sind 3 geeignete Referenzen über in den letzten 5 Jahren erbrachte wesentliche Liefer- oder Dienstleistungsaufträge gem. §§ 31 II 2, 33 I 1 UVgO/ § 46 III Nr. 1 VgV einzureichen, die den folgenden Tätigkeitsbereich zum Schwerpunkt haben:
— Planungsleistungen für ökologische Gewässerprojekte gemäß WRRL;
— Hydraulische Gewässermodellierung;
— Planungs- und Bauleistungen zu Flussholz als Strukturbildner in Fließgewässern des Norddeutschen Tieflands zur Verbesserung der Gewässerstrukturgüte;
— Erfahrungen bei der Bauleitung von Moorschutzmaßnahmen, im Besonderen bezüglich Baustellenorganisation und Baustellentransporte auf Moorböden.
Der Nachweis kann erbracht werden durch eine Eigenerklärung in Form einer Liste mit Angabe des Werts, des Liefer- bzw. Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers.
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-09-18
12:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2020-10-13 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2020-09-18
12:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort):
“Landesamt für Umwelt (LfU), Seeburger Chaussee 2, Haus 2, Raum 2.15, 14476 Potsdam – OT Groß Glienicke.”
Ergänzende Informationen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP9YY4DTGQ
Körper überprüfen
Name:
“Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie”
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331866-1610📞
Fax: +49 331866-1652 📠
URL: www.mwe.brandenburg.de🌏 Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg
Postanschrift: Henning-von-Tresckow-Straße 2-13
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14467
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331866-7232📞
Fax: +49 331866-7248 📠
URL: www.mluk.brandenburg.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer müssen die Fristen des § 160 GWB beachtet werden.
Die Vergabestelle weist ausdrücklich...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer müssen die Fristen des § 160 GWB beachtet werden.
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit sowie die Präklusionsregeln des § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 1 ? 4 GWB hin.
Diese hat jeder Bewerber oder Bieter zu beachten, wenn er einen behaupteten Verstoß gegen Vergabevorschriften gelten machen möchte.
§ 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name:
“Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie”
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331866-7232📞
Fax: +49 331866-7248 📠
URL: www.mwe.brandenburg.de🌏
Quelle: OJS 2020/S 162-393647 (2020-08-18)
Ergänzende Angaben (2020-09-15)
Ergänzende Informationen Referenz der ursprünglichen Mitteilung
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2020/S 162-393647
Änderungen Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: IV.2.2)
Ort des zu ändernden Textes: Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Alter Wert
Datum: 2020-09-18 📅
Zeit: 12:00
Neuer Wert
Datum: 2020-09-22 📅
Zeit: 12:00
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: IV.2.7)
Ort des zu ändernden Textes: Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Alter Wert
Datum: 2020-09-18 📅
Zeit: 12:00
Neuer Wert
Datum: 2020-09-22 📅
Zeit: 12:00
Andere zusätzliche Informationen
“Die Verlängerung der Angebotsfrist ist wegen einer Änderung der Vergabeunterlagen, konkret der Bereitstellung eines Leistungsverzeichnisses, erforderlich...”
Die Verlängerung der Angebotsfrist ist wegen einer Änderung der Vergabeunterlagen, konkret der Bereitstellung eines Leistungsverzeichnisses, erforderlich geworden.
Das Leistungsverzeichnis kann der Nachricht der Zentralen Vergabestelle vom 15.9.2020 sowie dem Bereich Vergabeunterlagen, dort dem Abschnitt „Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente“ entnommen werden.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2020/S 182-439918 (2020-09-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-11-02) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Pfefferfließ – Rückbau der Verwallung zur Auslenkung in die Möllenwiesen und Entwicklung von Auengewässern
Die zu erbringenden Planungsleistungen gliedern...”
Kurze Beschreibung
Pfefferfließ – Rückbau der Verwallung zur Auslenkung in die Möllenwiesen und Entwicklung von Auengewässern
Die zu erbringenden Planungsleistungen gliedern sich in Grundleistungen HOAI und in besondere Leistungen. Der Auftrag bezieht sich auf die Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI. Die im Rahmen dieser Leistungsphasen vorgesehenen Grundleistungen sind vollständig zu erbringen. Die Beauftragung der Planungsleistung erfolgt stufenweise/optional (Optionsvertrag).
Die Gewässerstrukturgüte des Planungsabschnittes ist deutlich bis stark verändert. Maßgeblich sind die strukturellen Defizite im Bereich der Sohle. Im Rahmen der Vor-Ort-Kartierung wurde die Sohle als sehr
Stark bis stark verändert eingestuft. Flussholz ist der wichtigste Strukturbildner in den Fließgewässern des Norddeutschen Tieflands. Die strukturelle Entwicklung des Pfefferfließ-Unterlaufes ist gemäß den hydromorphologischen Steckbriefen des Fließgewässertyps für den Wasserkörper DE58488_418 an Typ 12 (organisch geprägte Flüsse) bzw. am Wasserkörper DE58488_419 an Typ 11 (organisch geprägte Bäche) auszurichten.
Lt. Hydraulischer Modellierung (Stand 2019) tritt ein Hochwasserabfluss des Pfefferfließes in der Regel zusammen mit erhöhten Durchflüssen der Nieplitz bzw. mit erhöhten Seewasserständen des Blankensees auf. Vor dem Hintergrund des Wasseraustausches mit der Nieplitz bzw. dem Blankensee stellen
Die Grünländer unterhalb von Station 3+700 km (u. a. Möllenwiesen) aufgrund ihrer geringen Geländehöhen einen natürlichen Überschwemmungsraum bei Extremereignissen dar. Insgesamt werden unterhalb von Station 3+700 km im IST-Zustand bei einem modellierten HQ100/HW100-Ereignis ca. 1,9 Mio. Kubikmeter Speicherraum auf einer Fläche von etwa 3,8 km ausgeschöpft. Darüber hinaus konnte mit der Modellierung nachgewiesen werden, dass mit dem rechtseitigen Rückbau der Verwallung zwischen
Station 2+700 - 3+500 einem Rückstaueffekt durch Flussholz im Pfefferfließ im Normalfall- und Extremfall wirkungsvoll begegnet werden kann.
Lt. Hydraulischer Modellierung (Stand 2019) führt das Belassen bzw. der Einbau von Totholz im Gewässer bei Niedrigwasserabflüssen zu leicht erhöhten Wasserständen (etwa 10 cm). Dies würde zu einer
Stützung von Niedrigwassersituationen (siehe extrem trockene Sommer 2018 und 2019) beitragen. Es resultieren daraus geringere Flurabstände zum umliegenden Gelände und eine Förderung gewässernaher Feuchtgebiete. Damit trägt diese Maßnahme zur Verringerung von Torfdegradation bei.
Das Pfefferfließ verläuft zwischen Fließ-km 6+400 bis 3+500 in einem kanalisierten Bett, während der ursprüngliche Verlauf als begradigtes, östlich begleitendes Grabensystem noch vorhanden ist. Der unmittelbare Niederungsbereich besteht ausschließlich aus Grünland mit wechselnden Feuchtstufen. Die Anbindung des Altlaufes bzw. des Grabensystems zielt auf eine Laufverlängerung des Gewässers und
Eine damit einhergehende Verzögerung des Abflussgeschehens ab, welche die Retentionsfunktion der moorigen Niederungsaue stützt.
Im aktuellen Lauf und Altlauf ist die ökologischen Durchgängigkeit bzw. eine durchgängige Gewässersohle an Durchlässen bzw. Anlagen (rauhe Gleite) herzustellen.
Durch den Planer ist zunächst die Vorplanung im Leistungsbild der Ingenieurbauwerke LP 1-2 einschließlich besonderer Leistungen und einer Zulage für Leistungen zur Biotopgestaltung (Totholz, Strukturmaßnahmen, ökologische Gewässergestaltung) gem. Leistungsbild Freianlagen zu erbringen (Phase 1).
Nach erfolgreichem Abschluss der Phase 1, dem Vorliegen der Vorplanung, erfolgt optional der Abruf der Phase 2. In der Phase 2 sind umfangreiche naturschutzfachliche Leistungen gefordert. Mit dem Vorliegen der Genehmigungsplanung, wird die behördliche Zulassung des Vorhabens bei der Oberen Wasserbehörde beantragt. Die Phase 2 endet mit Vorlage der behördlichen Zulassung.
Im Anschluss daran erfolgt optional der Abruf der Phase 3.
Mehr anzeigen
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 269208.60 💰
Beschreibung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“Land Brandenburg Land Brandenburg – Landkreis
Teltow-Fläming
14959 Stangenhagen/Hennickendorf”
Beschreibung der Beschaffung:
“Pfefferfließ – Rückbau der Verwallung zur Auslenkung in die Möllenwiesen und Entwicklung von Auengewässern
Die zu erbringenden Planungsleistungen gliedern...”
Beschreibung der Beschaffung
Pfefferfließ – Rückbau der Verwallung zur Auslenkung in die Möllenwiesen und Entwicklung von Auengewässern
Die zu erbringenden Planungsleistungen gliedern sich in Grundleistungen HOAI und in besondere Leistungen. Der Auftrag bezieht sich auf die Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI. Die im Rahmen dieser Leistungsphasen vorgesehenen Grundleistungen sind vollständig zu erbringen. Die Beauftragung der Planungsleistung erfolgt stufenweise/optional (Optionsvertrag).
Die Gewässerstrukturgüte des Planungsabschnittes ist deutlich bis stark verändert. Maßgeblich sind die strukturellen Defizite im Bereich der Sohle. Im Rahmen der Vor-Ort-Kartierung wurde die Sohle als sehr
Stark bis stark verändert eingestuft. Flussholz ist der wichtigste Strukturbildner in den Fließgewässern des Norddeutschen Tieflands. Die strukturelle Entwicklung des Pfefferfließ-Unterlaufes ist gemäß den hydromorphologischen Steckbriefen des Fließgewässertyps für den Wasserkörper DE58488_418 an Typ 12 (organisch geprägte Flüsse)
Bzw. am Wasserkörper DE58488_419 an Typ 11 (organisch geprägte Bäche) auszurichten.
Lt. Hydraulischer Modellierung (Stand 2019) tritt ein Hochwasserabfluss des Pfefferfließes in der Regel zusammen mit erhöhten Durchflüssen der Nieplitz bzw. mit erhöhten Seewasserständen des Blankensees auf. Vor dem Hintergrund des Wasseraustausches mit der Nieplitz bzw. dem Blankensee stellen
Die Grünländer unterhalb von Station 3+700 km (u. a. Möllenwiesen) aufgrund ihrer geringen Geländehöhen einen natürlichen Überschwemmungsraum bei Extremereignissen dar. Insgesamt werden unterhalb von Station 3+700 km im IST-Zustand bei einem modellierten HQ100/HW100-Ereignis ca. 1,9 Mio. Kubikmeter Speicherraum auf einer Fläche von etwa 3,8 km ausgeschöpft. Darüber hinaus konnte mit der Modellierung nachgewiesen werden, dass mit dem rechtseitigen Rückbau der Verwallung zwischen
Station 2+700 – 3+500 einem Rückstaueffekt durch Flussholz im Pfefferfließ im Normalfall- und Extremfall wirkungsvoll begegnet werden kann.
Lt. Hydraulischer Modellierung (Stand 2019) führt das Belassen bzw. der Einbau von Totholz im Gewässer bei Niedrigwasserabflüssen zu leicht erhöhten Wasserständen (etwa 10 cm). Dies würde zu einer
Stützung von Niedrigwassersituationen (siehe extrem trockene Sommer 2018 und 2019) beitragen. Es resultieren daraus geringere Flurabstände zum umliegenden Gelände und eine Förderung gewässernaher Feuchtgebiete. Damit trägt diese Maßnahme zur Verringerung von Torfdegradation bei.
Das Pfefferfließ verläuft zwischen Fließ-km 6+400 bis 3+500 in einem kanalisierten Bett, während der ursprüngliche Verlauf als begradigtes, östlich begleitendes Grabensystem noch vorhanden ist. Der unmittelbare Niederungsbereich besteht ausschließlich aus Grünland mit wechselnden Feuchtstufen. Die Anbindung des Altlaufes bzw. des Grabensystems zielt auf eine Laufverlängerung des Gewässers und
Eine damit einhergehende Verzögerung des Abflussgeschehens ab, welche die Retentionsfunktion der moorigen Niederungsaue stützt.
Im aktuellen Lauf und Altlauf ist die ökologischen Durchgängigkeit bzw. eine durchgängige Gewässersohle an Durchlässen bzw. Anlagen (rauhe Gleite) herzustellen.
Durch den Planer ist zunächst die Vorplanung im Leistungsbild der Ingenieurbauwerke LP 1-2 einschließlich besonderer Leistungen und einer Zulage für Leistungen zur Biotopgestaltung (Totholz, Strukturmaßnahmen, ökologische Gewässergestaltung) gem. Leistungsbild Freianlagen zu erbringen (Phase 1).
Nach erfolgreichem Abschluss der Phase 1, dem Vorliegen der Vorplanung, erfolgt optional der Abruf der Phase 2. In der Phase 2 sind umfangreiche naturschutzfachliche Leistungen gefordert. Mit dem Vorliegen der Genehmigungsplanung, wird die behördliche Zulassung des Vorhabens bei der Oberen Wasserbehörde beantragt. Die Phase 2 endet mit Vorlage der behördlichen Zulassung.
Im Anschluss daran erfolgt optional der Abruf der Phase 3.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2020/S 162-393647
Auftragsvergabe
1️⃣
Vertragsnummer: VB-20-356
Titel:
“Pfefferfließ - Rückbau der Verwallung zur Auslenkung in die Möllenwiesen und Entwicklung von Auengewässern”
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-11-02 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 5
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 5
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Umweltvorhaben Dr. Klaus Möller GmbH
Postanschrift: Kantstraße 34
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10625
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Berlin🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 348439.55 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 269208.60 💰
Ergänzende Informationen Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP9YY4RR1E
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer müssen die Fristen des § 160 GWB beachtet werden.
Die Vergabestelle weist ausdrücklich...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer müssen die Fristen des § 160 GWB beachtet werden.
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit sowie die Präklusionsregeln des § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 1-4 GWB hin.
Diese hat jeder Bewerber oder Bieter zu beachten, wenn er einen behaupteten Verstoß gegen Vergabevorschriften gelten machen möchte.
§ 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2020/S 217-532309 (2020-11-02)