Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind: — Planung der Baugrube/ des Baugrubenverbaus (Objektplanung für Ingenieurbauwerke nach HOAI 2013 §43 und Tragwerksplanung nach HOAI §51); — Planungsleistungen für den Rückbau der Bestandsbebauung (Ingenieurleistungen in Anlehnung an AHO-Heft Nummer 18 „Planungsbereich Baufeldfreimachung/ Rückbau“ 10/2014); — Leistungen für Geotechnik in Anlehnung an HOAI 2013 Anlage 1.3 (Geotechnischer Bericht/ Baugrundgutachten). Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise ( siehe II.2.11) ) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Der den Planungen der Gesamtmaßnahme „Neubau Historische Mitte Köln“ zugrunde liegende Ratsbeschluss zur Durchführung des Wettbewerbes 1301/2015 sowie der Beschluss 0353/2018 zur Aufnahme der Planungen bis Leistungsphase 3 sind im Internet einsehbar (Ratsinformationssystem der Stadt Köln: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-06-09.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-24.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-04-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 2020-0260-26-7
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind:
— Planung der Baugrube/ des Baugrubenverbaus (Objektplanung für Ingenieurbauwerke nach HOAI 2013 §43 und Tragwerksplanung nach HOAI §51);
— Planungsleistungen für den Rückbau der Bestandsbebauung (Ingenieurleistungen in Anlehnung an AHO-Heft Nummer 18 „Planungsbereich Baufeldfreimachung/ Rückbau“ 10/2014);
— Leistungen für Geotechnik in Anlehnung an HOAI 2013 Anlage 1.3 (Geotechnischer Bericht/ Baugrundgutachten).
Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise ( siehe II.2.11) ) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Der den Planungen der Gesamtmaßnahme „Neubau Historische Mitte Köln“ zugrunde liegende Ratsbeschluss zur Durchführung des Wettbewerbes 1301/2015 sowie der Beschluss 0353/2018 zur Aufnahme der Planungen bis Leistungsphase 3 sind im Internet einsehbar (Ratsinformationssystem der Stadt Köln: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/).
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind:
— Planung der Baugrube/ des Baugrubenverbaus (Objektplanung für Ingenieurbauwerke nach HOAI 2013 §43 und Tragwerksplanung nach HOAI §51);
— Planungsleistungen für den Rückbau der Bestandsbebauung (Ingenieurleistungen in Anlehnung an AHO-Heft Nummer 18 „Planungsbereich Baufeldfreimachung/ Rückbau“ 10/2014);
— Leistungen für Geotechnik in Anlehnung an HOAI 2013 Anlage 1.3 (Geotechnischer Bericht/ Baugrundgutachten).
Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise ( siehe II.2.11) ) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Der den Planungen der Gesamtmaßnahme „Neubau Historische Mitte Köln“ zugrunde liegende Ratsbeschluss zur Durchführung des Wettbewerbes 1301/2015 sowie der Beschluss 0353/2018 zur Aufnahme der Planungen bis Leistungsphase 3 sind im Internet einsehbar (Ratsinformationssystem der Stadt Köln: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Die unter II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen.
Bestandteil der Vergabeunterlagen ( siehe Ziffer I.3) ) sind der Vertragsentwurf mit Anlagen. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Bei Verhandlungsverfahren mit Vergabebekanntmachung behält sich die Auftraggeberin vor, den Zuschlag gemäß § 3 b EU Abs. 3 Ziffer 7 VOB/A beziehungsweise § 17 Absatz 11 VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Die unter II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen.
Bestandteil der Vergabeunterlagen ( siehe Ziffer I.3) ) sind der Vertragsentwurf mit Anlagen. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Bei Verhandlungsverfahren mit Vergabebekanntmachung behält sich die Auftraggeberin vor, den Zuschlag gemäß § 3 b EU Abs. 3 Ziffer 7 VOB/A beziehungsweise § 17 Absatz 11 VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind:
— Planung der Baugrube/ des Baugrubenverbaus (Objektplanung für Ingenieurbauwerke nach HOAI 2013 §43 und Tragwerksplanung nach HOAI §51);
— Planungsleistungen für den Rückbau der Bestandsbebauung (Ingenieurleistungen in Anlehnung an AHO-Heft Nummer 18 „Planungsbereich Baufeldfreimachung/ Rückbau“ 10/2014);
— Leistungen für Geotechnik in Anlehnung an HOAI 2013 Anlage 1.3 (Geotechnischer Bericht/ Baugrundgutachten).
Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise ( siehe II.2.11) ) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Der den Planungen der Gesamtmaßnahme „Neubau Historische Mitte Köln“ zugrunde liegende Ratsbeschluss zur Durchführung des Wettbewerbes 1301/2015 sowie der Beschluss 0353/2018 zur Aufnahme der Planungen bis Leistungsphase 3 sind im Internet einsehbar (Ratsinformationssystem der Stadt Köln: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/).
Der den Planungen der Gesamtmaßnahme „Neubau Historische Mitte Köln“ zugrunde liegende Ratsbeschluss zur Durchführung des Wettbewerbes 1301/2015 sowie der Beschluss 0353/2018 zur Aufnahme der Planungen bis Leistungsphase 3 sind im Internet einsehbar (Ratsinformationssystem der Stadt Köln: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/).
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Kölner Dom (UNESCO-Weltkulturerbe) ist in Ersatz vorhandener Bebauung ein Neubauensemble aus Kurienhaus der Hohen Domkirche zu Köln sowie Kölnischem Stadtmuseum (KSM) und Studiengebäude für das Römisch-Germanische Museum (mit Anschluss an Bestand) der Stadt Köln geplant.
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Kölner Dom (UNESCO-Weltkulturerbe) ist in Ersatz vorhandener Bebauung ein Neubauensemble aus Kurienhaus der Hohen Domkirche zu Köln sowie Kölnischem Stadtmuseum (KSM) und Studiengebäude für das Römisch-Germanische Museum (mit Anschluss an Bestand) der Stadt Köln geplant.
Mit dem hier ausgeschriebenen Vergabeverfahren soll ein gemeinsamer Dienstleister für die Maßnahmen der Stadt und der Hohen Domkirche für die unten genannten Planungs-/ Beratungsleistungen gefunden werden.
Die Beauftragung erfolgt durch die Hohe Domkirche und die Stadt Köln getrennt; es ist vorgesehen, beide Bauherren in einer Bauherrengemeinschaft zusammenzuschließen.
6. Baukosten (KGr 200-600) als Kostenziel (Indexierung bis zur geplanten Vergabe): 81,3 Millionen EUR brutto (Stadtmuseum /Studiengebäude: 64,7 Millionen EUR , Kurienhaus: 16,6 Millionen EUR), in Kostengruppe 310: 2,15 Millionen EUR brutto.
Die beabsichtigte Beauftragung umfasst folgende Leistungsbereiche (siehe auch Vertrag/ Leistungsbild):
A. Planung Baugrube/ Verbau: Leistungen nach HOAI §43 (Objektplanung Ingenieurbauwerke) und §51 (Tragwerksplanung): Grundleistungen Leistungsphasen 1-9 (§43) beziehungsweise 1-6 (§51), soweit erforderlich, sowie ausgewählte Besondere Leistungen LPh 2-9.
A. Planung Baugrube/ Verbau: Leistungen nach HOAI §43 (Objektplanung Ingenieurbauwerke) und §51 (Tragwerksplanung): Grundleistungen Leistungsphasen 1-9 (§43) beziehungsweise 1-6 (§51), soweit erforderlich, sowie ausgewählte Besondere Leistungen LPh 2-9.
Es sollen alle für den temporären/ dauerhaften Verbau zur Sicherung der Baugrube und benachbarten Bebauung unter Berücksichtigung von Ver-/Entsorgungsleitungen/ Infrastruktureinrichtungen (U-Bahn) erforderlichen Planungsleistungen erbracht werden. Die Nutzung von Synergien zur Gründung der Neubauten wird ausdrücklich gewünscht.
Es sollen alle für den temporären/ dauerhaften Verbau zur Sicherung der Baugrube und benachbarten Bebauung unter Berücksichtigung von Ver-/Entsorgungsleitungen/ Infrastruktureinrichtungen (U-Bahn) erforderlichen Planungsleistungen erbracht werden. Die Nutzung von Synergien zur Gründung der Neubauten wird ausdrücklich gewünscht.
B. Planung Baufeldfreimachung: Leistungen in Anlehnung an AHO-Heft Nr. 18 Baufeldfreimachung/ Rückbau (Stand 10/2014), Grundleistungen Leistungsstufen 1-4, soweit erforderlich, sowie ausgewählte Besondere Leistungen.
Das 1959-62 als Solitär errichtete Kurienhaus ist zum Abriss vorgesehen. Im Baufeld und in nächster Umgebung können sich Bodendenkmäler und Versorgungstrassen benachbarter Häuser finden. Damit sind die Planungen mit den Auftraggebern und weiteren Beteiligten abzugleichen. Die Grundleistungen beinhalten in Leistungsstufe 1 neben der Ermittlung verwendeter Baustoffe/ Bauschadstoffe auch die Anlage eines Schadstoffkatasters. Unter Berücksichtigung der Randbedingungen ist im Planungskonzept eine wirtschaftliche, logistisch eindeutige und minimal invasive Lösung vorzulegen.
Das 1959-62 als Solitär errichtete Kurienhaus ist zum Abriss vorgesehen. Im Baufeld und in nächster Umgebung können sich Bodendenkmäler und Versorgungstrassen benachbarter Häuser finden. Damit sind die Planungen mit den Auftraggebern und weiteren Beteiligten abzugleichen. Die Grundleistungen beinhalten in Leistungsstufe 1 neben der Ermittlung verwendeter Baustoffe/ Bauschadstoffe auch die Anlage eines Schadstoffkatasters. Unter Berücksichtigung der Randbedingungen ist im Planungskonzept eine wirtschaftliche, logistisch eindeutige und minimal invasive Lösung vorzulegen.
In der Straße Am Hof sind Leitungsverlegungen erforderlich, die durch die Rheinenergie AG durchgeführt werden.
C. Geotechnischer Bericht/ Baugrundgutachten: Leistungen in Anlehnung an HOAI Abschnitt 1.3: Grundleistungen Leistungsstufe a) Grundlagenermittlung und Erkundungskonzept, b) Beschreiben der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse und c) Beurteilung der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse, Empfehlungen, Hinweise, Angaben zur Bemessung der Gründung, sowie ausgewählte Besondere Leistungen.
C. Geotechnischer Bericht/ Baugrundgutachten: Leistungen in Anlehnung an HOAI Abschnitt 1.3: Grundleistungen Leistungsstufe a) Grundlagenermittlung und Erkundungskonzept, b) Beschreiben der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse und c) Beurteilung der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse, Empfehlungen, Hinweise, Angaben zur Bemessung der Gründung, sowie ausgewählte Besondere Leistungen.
Im Rahmen des Bewerberverfahrens sind Angaben/Nachweise für den Leistungsbereich A - Planung Baugrube/ Verbau - zu erbringen. Die Fachplaner/Berater für die Leistungsbereiche B und C sind erst in der 2. Stufe des Verfahrens - im Falle der Einladung zur Verhandlung - zu benennen. Bestandteil der Honorarabfrage in Stufe 2 werden die Leistungsbereiche A, B und C.
Im Rahmen des Bewerberverfahrens sind Angaben/Nachweise für den Leistungsbereich A - Planung Baugrube/ Verbau - zu erbringen. Die Fachplaner/Berater für die Leistungsbereiche B und C sind erst in der 2. Stufe des Verfahrens - im Falle der Einladung zur Verhandlung - zu benennen. Bestandteil der Honorarabfrage in Stufe 2 werden die Leistungsbereiche A, B und C.
Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren aufzuheben, sofern eine festgelegte Honorarobergrenze von 620 000 EUR netto gesamt für beide Teilprojekte überschritten wird. Honorarangebote sind erst in der 2. Stufe - nach Aufforderung zur Angebotsabgabe - einzureichen.
Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren aufzuheben, sofern eine festgelegte Honorarobergrenze von 620 000 EUR netto gesamt für beide Teilprojekte überschritten wird. Honorarangebote sind erst in der 2. Stufe - nach Aufforderung zur Angebotsabgabe - einzureichen.
Voraussichtlicher Zeitrahmen:
1. Beauftragung: 10/2020;
2. Realisierung Abbruch/Baugrube: 2024 bis 03/2025;
3. Projektabschluss: im Nachgang.
Dauer: 54 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Alle Projektverzögerungen, die zu Vertragsverlängerungen führen
Beschreibung der Optionen:
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen:
Stufe 1: Mit dem Abschluss des Vertrages werden lediglich die Leistungen der Stufe 1 beauftragt, soweit diese nach Ziffer II.1.4)/ spezifizierten Leistungsbildern Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind. Die 1. Auftragsstufe erstreckt sich auf die Leistungsphasen 1 und 2 für die Planung der Baugrube/ des Verbaus beziehungsweise auf die Leistungsstufe 1 für die Baufeldfreimachung sowie die Geotechnik.
Stufe 1: Mit dem Abschluss des Vertrages werden lediglich die Leistungen der Stufe 1 beauftragt, soweit diese nach Ziffer II.1.4)/ spezifizierten Leistungsbildern Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind. Die 1. Auftragsstufe erstreckt sich auf die Leistungsphasen 1 und 2 für die Planung der Baugrube/ des Verbaus beziehungsweise auf die Leistungsstufe 1 für die Baufeldfreimachung sowie die Geotechnik.
Die weiteren Auftragsstufen stimmen mit den dem Leistungsbild zu entnehmenden Leistungsphasen/-stufen überein. Die weiteren Stufen werden mithin leistungsphasen-/ leistungsstufenweise abgerufen.
Die Beauftragung über die Stufe 1 hinausgehender weiterer Stufen - einzeln [gegebenenfalls in Teilen] oder im Ganzen - ist von der Fortsetzung der Planung und Ausführung der Maßnahmen abhängig und erfolgt schriftlich. Aus der stufenweisen Beauftragung beziehungsweise Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere beziehungsweise zusätzliche Vergütung.
Die Beauftragung über die Stufe 1 hinausgehender weiterer Stufen - einzeln [gegebenenfalls in Teilen] oder im Ganzen - ist von der Fortsetzung der Planung und Ausführung der Maßnahmen abhängig und erfolgt schriftlich. Aus der stufenweisen Beauftragung beziehungsweise Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere beziehungsweise zusätzliche Vergütung.
Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens und der Termine, der Baubeschluss auf der Basis der Entwurfsplanung inklusive Kostenberechnung sowie die Genehmigungsfähigkeit.
(2) Vergabe weiterer ausgewählter Besonderer Leistungen, sofern und soweit diese erforderlich werden.
(3) Optional, sofern erforderlich: Leistungen für Sanierungsplanung/-Überwachung der Altlastensanierung des Baugrundes aus dem Planungsbereich „Altlasten“ gemäß AHO-Heft Nummer 8. sofern und soweit erforderlich.
(4) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/ Angebotsaufforderung sind neben einem Honorarangebot (unter Verwendung der Vertragsexemplare) weitere Unterlagen/Erklärungen vorzulegen.
Zusätzliche Informationen:
Die unter II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen.
Bestandteil der Vergabeunterlagen ( siehe Ziffer I.3) ) sind der Vertragsentwurf mit Anlagen. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Bei Verhandlungsverfahren mit Vergabebekanntmachung behält sich die Auftraggeberin vor, den Zuschlag gemäß § 3 b EU Abs. 3 Ziffer 7 VOB/A beziehungsweise § 17 Absatz 11 VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Planung Baugrube/ Baugrubenverbau sowie Planung Baufeldfreimachung und Leistungen für Geotechnik - Neubau Historische Mitte Köln Köln
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Eigenerklärungen/ Auflagen:
a) Soweit zutreffend: Vorlage eines Auszugs aus dem Berufsregister, gegebenenfalls Handelsregister oder einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (in Kopie) sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
a) Soweit zutreffend: Vorlage eines Auszugs aus dem Berufsregister, gegebenenfalls Handelsregister oder einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (in Kopie) sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) §123 und §124 vorliegen;
c) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 3) des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen.
d) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (Teilnahmeantrag Punkt 6) gemäß Ziffer III.2.1).
e) Beruft sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsanleihe gemäß §47 VgV), sind diese zu benennen (Teilnahmeantrag Punkt 1), Verpflichtungserklärungen der betreffenden Unternehmern nach §47 (1) VgV vorzulegen und die Erklärungen zu wirtschaftlichen Verknüpfungen (Unabhängigkeit/ Zusammenarbeit) und gemäß §§123 und 124 GWB (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) für die betreffenden Unternehmen vorzulegen. Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Unternehmen, an die ein Teil des Auftrags im Wege der Unterauftragsvergabe vergeben werden soll, erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
e) Beruft sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsanleihe gemäß §47 VgV), sind diese zu benennen (Teilnahmeantrag Punkt 1), Verpflichtungserklärungen der betreffenden Unternehmern nach §47 (1) VgV vorzulegen und die Erklärungen zu wirtschaftlichen Verknüpfungen (Unabhängigkeit/ Zusammenarbeit) und gemäß §§123 und 124 GWB (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) für die betreffenden Unternehmen vorzulegen. Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Unternehmen, an die ein Teil des Auftrags im Wege der Unterauftragsvergabe vergeben werden soll, erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.
(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben;
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist;
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;
— mit einer Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
— in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen, das heißt parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sowie als Bieter und gleichzeitig als Nachunternehmer eines Bieters/ einer Bietergemeinschaft, führen - wegen der damit verbundenen drohenden Verletzung des Geheimwettbewerbs -zum Ausschluss, sofern die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Mehrfachbeteiligungen, das heißt parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sowie als Bieter und gleichzeitig als Nachunternehmer eines Bieters/ einer Bietergemeinschaft, führen - wegen der damit verbundenen drohenden Verletzung des Geheimwettbewerbs -zum Ausschluss, sofern die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
(3) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure (VgV §75 [1-3] in Verbindung mit §44):
(a) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur in der jeweiligen Fachrichtung tätig zu werden und bauvorlageberechtigt (Objektplanung Leistungsbereiche A und B) sind.
(a) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur in der jeweiligen Fachrichtung tätig zu werden und bauvorlageberechtigt (Objektplanung Leistungsbereiche A und B) sind.
(b) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen je Leistungsbild gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
(c) Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied je Leistungsbereich die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Eine Eigenerklärung gemäß vorstehender Festlegungen erfolgt im Teilnahmeantrag (Punkt 6).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Umsatz:
Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 4.1) zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) im Leistungsbild Objektplanung im Sinne HOAI 2013 §43 (Ingenieurbauwerke) für Planung von Baugruben/ Baugrubenverbau und im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51 für Planung des Baugrubenverbaus.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 4.1) zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) im Leistungsbild Objektplanung im Sinne HOAI 2013 §43 (Ingenieurbauwerke) für Planung von Baugruben/ Baugrubenverbau und im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51 für Planung des Baugrubenverbaus.
Sofern der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf Nachunternehmer verweisen will, sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen auch für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen (Teilnahmeantrag Punkt 4.1). Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen für Nachunternehmer nur dann vorzulegen, wenn der Auftraggeber dies anfordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Sofern der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf Nachunternehmer verweisen will, sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen auch für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen (Teilnahmeantrag Punkt 4.1). Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen für Nachunternehmer nur dann vorzulegen, wenn der Auftraggeber dies anfordert.
Der Umsatz des Nachunternehmers darf nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziffer III.1.1), Unterpunkt (1), (e), sind zu beachten).
(2) Geforderte Kautionen/ Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5,0 Millionen EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 5,0 Millionen EUR für sonstige Schäden je Auftraggeber nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Punkt 2). Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen oder gegebenenfalls eine projektbezogene Versicherung abgeschlossen werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5,0 Millionen EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 5,0 Millionen EUR für sonstige Schäden je Auftraggeber nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Punkt 2). Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen oder gegebenenfalls eine projektbezogene Versicherung abgeschlossen werden.
Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen:
Netto-Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2017, 2018, 2019) in den Leistungsbildern Objektplanung für Ingenieurbauwerke im Sinne HOAI 2013 §43 und Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51 für die Planung von Baugruben/ Baugrubenverbauten: Mindestens 200 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt gesamt, davon mindestens 100 000,00 EUR im Leistungsbild Objektplanung für Ingenieurbauwerke im Sinne HOAI 2013 §43 und mindestens 100 000,00 EUR im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51.
Netto-Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2017, 2018, 2019) in den Leistungsbildern Objektplanung für Ingenieurbauwerke im Sinne HOAI 2013 §43 und Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51 für die Planung von Baugruben/ Baugrubenverbauten: Mindestens 200 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt gesamt, davon mindestens 100 000,00 EUR im Leistungsbild Objektplanung für Ingenieurbauwerke im Sinne HOAI 2013 §43 und mindestens 100 000,00 EUR im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 4.2) der in den letzten 3 Jahren (2017, 2018, 2019) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Ingenieure (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. beziehungsweise Bachelor/ Master oder gleichwertiger Abschluss) mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden aufgeschlüsselt in:
(1) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 4.2) der in den letzten 3 Jahren (2017, 2018, 2019) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Ingenieure (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. beziehungsweise Bachelor/ Master oder gleichwertiger Abschluss) mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden aufgeschlüsselt in:
a) Ingenieure im Leistungsbild Objektplanung für Ingenieurbauwerke im Sinne HOAI 2013 §43 für die Planung von Baugruben/ Baugrubenverbauten insgesamt/ mit Berufserfahrung größer/ gleich 5 Jahre;
b) Ingenieure im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51 für die Planung von Baugruben/ Baugrubenverbauten insgesamt/ mit Berufserfahrung größer/ gleich 5 Jahre.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden.
(2) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 1), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche gegebenenfalls durch Nachunternehmer erbracht werden.
(3) Für das in Ziffer II.1.4) aufgeführte Leistungsbild sind mindestens 2 und maximal 4 realisierte Referenzprojekte vorzustellen (Teilnahmeantrag Punkt 5.1 bis 5.4), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden.
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung und Ort/ Land des Bauvorhabens;
— Auftraggeber (der Bauherr behält sich vor, Erkundigungen einzuholen);
— Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103;
— Name des Auftragnehmers;
— Datum Übergabe der fertigen Baugrube an den Hochbau;
— Kosten Kostengruppe 310 (Baugrube) nach DIN 276 in EUR netto;
— Bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI 2013 §43/§51 für die Planung der Baugrube/ des Baugrubenverbaus;
— Schwierigkeitsgrad Stützbauwerk/Verbau (Honorarzone(n) im Sinne HOAI 2013 §44/§52).
Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind außerdem Angaben (Teilnahmeantrag Punkt 5.2) zu weiteren Leistungen/ Projektmerkmalen zu tätigen (sofern zutreffend). Es geht je Leistung/ Projektmerkmal maximal ein Projekt in die Wertung ein.
Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf je maximal 2 DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen.
Die Angaben zu den Referenzprojekten sind von der Bewerbergemeinschaft (inklusive Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:
1. Anzahl der festangestellten Ingenieure (einschließlich Führungskräfte) mit größer/ gleich 30 Wochenarbeitsstunden in den Leistungsbildern Objektplanung für Ingenieurbauwerke im Sinne HOAI 2013 §43 und Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51 für die Planung von Baugruben/ Baugrubenverbauten insgesamt im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestens 6 pro Jahr im Durchschnitt insgesamt, davon mindestens 2 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Leistungsbild Objektplanung für Ingenieurbauwerke im Sinne HOAI 2013 §43 und mindestens 2 mit Berufserfahrung größer/ gleich 5 Jahre im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51 pro Jahr im Durchschnitt.
1. Anzahl der festangestellten Ingenieure (einschließlich Führungskräfte) mit größer/ gleich 30 Wochenarbeitsstunden in den Leistungsbildern Objektplanung für Ingenieurbauwerke im Sinne HOAI 2013 §43 und Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51 für die Planung von Baugruben/ Baugrubenverbauten insgesamt im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestens 6 pro Jahr im Durchschnitt insgesamt, davon mindestens 2 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Leistungsbild Objektplanung für Ingenieurbauwerke im Sinne HOAI 2013 §43 und mindestens 2 mit Berufserfahrung größer/ gleich 5 Jahre im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51 pro Jahr im Durchschnitt.
2. Referenzen: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt werden kann: Gewertet werden nur Referenzprojekte (2-4), die folgende Bedingungen erfüllen:
1. Übergabe der fertigen Baugrube an den Hochbau im Zeitraum 04/2012 bis 03/2020;
2. Summe Kosten Kostengruppe 310 (Baugrube) nach DIN 276: mindestens 600 000,00 EUR netto.
Für die mindestens 2 und maximal 4 Referenzprojekte, die die vorgenannten Bedingungen erfüllen, gelten die folgenden weiteren Mindestanforderungen:
a) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung „Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103“;
b) mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungen der Leistungsphasen 2 - 8 im Sinne HOAI 2013 §43 (Objektplanung Ingenieurbauwerke) für die Planung einer Baugrube/ eines Baugrubenverbaus durchgängig erbracht wurden;
c) mindestens ein Referenzprojekt mit einem Stützbauwerk/ Verbau der Honorarzone IV im Sinne HOAI 2013 § 44 (Objektplanung Ingenieurbauwerke);
d) mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 6 im Sinne HOAI 2013 §51 (Tragwerksplanung) für die Planung einer Baugrube/ eines Baugrubenverbaus durchgängig erbracht wurden;
e) mindestens ein Referenzprojekt mit einem Stützbauwerk/Verbau der Honorarzone IV im Sinne HOAI 2013 § 52 (Tragwerksplanung).
Diese 5 weiteren Mindestanforderungen müssen in den mindestens 2 und maximal 4 Referenzprojekten jeweils nur einmal erfüllt sein; die Kombination dabei ist beliebig.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
VgV §75 (1-3) in Verbindung mit VgV §44: Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure. Weitere Ausführungen siehe Ziffer III.1.1).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
(1) Die örtliche Präsenz ist entsprechend Projektanforderungen in sehr engen Intervallen sicherzustellen. Die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist möglichst sicherzustellen;
(2) Erfüllung der im Vertrag/in den Anlagen zum Vertrag beschriebenen Vorgaben;
(3) 3D-Planung;
(4) Dokumentation/Kommunikation über internetbasierten Projektraum;
Anzahl der öffentlichen Auftraggeber, die für das Verfahren verantwortlich sind: 1
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1), III.1.2) und III.1.3).
(2) Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 1 890 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 400 Punkte; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 1 490 Punkte).
Detaillierte Angaben zur Bewertung können der „Bewertungsmatrix Stufe 1 - Teilnahmewettbewerb“ im Anhang zum Teilnahmeantrag (siehe Vergabeunterlagen [ Hyperlink siehe Ziffer I.3) ]: Dokument „Teilnahmeantrag“ [Ordner „vom_unternehmen_auszufuellende_dokumente“]) entnommen werden.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Detaillierte Angaben zur Bewertung können der „Bewertungsmatrix Stufe 1 - Teilnahmewettbewerb“ im Anhang zum Teilnahmeantrag (siehe Vergabeunterlagen [ Hyperlink siehe Ziffer I.3) ]: Dokument „Teilnahmeantrag“ [Ordner „vom_unternehmen_auszufuellende_dokumente“]) entnommen werden.
(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend (§51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§75 [6] VgV).
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend (§51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§75 [6] VgV).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️ Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personaleinsatzkonzept (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen [ Hyperlink s. Ziff. I.3) ], hier: Dokument „Zuschlagskriterien“ [siehe Ordner „Sonstiges“])
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30,91
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Strukturelle Herangehensweise (s. o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 21,82
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen (s. o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 27,27
Preis (Gewichtung): 20
(1) Die insbesondere in Ziffer III.1.1) - III.1.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag [inklusive Bewertungsmatrix] und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Erklärung des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/ abzugeben.
(1) Die insbesondere in Ziffer III.1.1) - III.1.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag [inklusive Bewertungsmatrix] und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Erklärung des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/ abzugeben.
Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet ( siehe I.3) ) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind - in deutscher Sprache gut lesbar - vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift auf den einzureichenden Unterlagen ist bei elektronischer Bewerbung in Textform nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person und der Büroname ist jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus.
Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet ( siehe I.3) ) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind - in deutscher Sprache gut lesbar - vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift auf den einzureichenden Unterlagen ist bei elektronischer Bewerbung in Textform nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person und der Büroname ist jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus.
Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch unter Nutzung des Bietertools auf der Vergabeplattform ( siehe I.3) ) bis zu der in IV.2.2) genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Die Nichtvorlage beziehungsweise die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] - hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Eine Nachforderung bei fehlerhaften Referenznachweisen ist über den Umfang der Liste Punkt 5.1 des Teilnahmeantrages hinaus nicht vorgesehen.
Die Nichtvorlage beziehungsweise die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise - auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] - hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Eine Nachforderung bei fehlerhaften Referenznachweisen ist über den Umfang der Liste Punkt 5.1 des Teilnahmeantrages hinaus nicht vorgesehen.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/ Erklärungen/ Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag inklusive Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird.
(2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/ Erklärungen/ Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag inklusive Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird.
(3) Unter der in I.3) genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [siehe oben], Zuschlagskriterien/ Bewertungsmatrix Stufe 2 sowie die in II.2.4) aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/ Ergänzungen zur Bekanntmachung und ähnliches wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
(3) Unter der in I.3) genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [siehe oben], Zuschlagskriterien/ Bewertungsmatrix Stufe 2 sowie die in II.2.4) aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/ Ergänzungen zur Bekanntmachung und ähnliches wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
(4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (VgV §20 [3], 1). Die Kommunikation erfolgt nur über die Internetplattform ( siehe I.3) ).
(4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (VgV §20 [3], 1). Die Kommunikation erfolgt nur über die Internetplattform ( siehe I.3) ).
(5) Hinweis zu Ziffer II.2.5) Zuschlagskriterien: Die Angebotsinhalte zu nicht preislichen Angebotsbestandteilen werden nicht verhandelt. Die für die nicht preisliche Bewertung relevanten Angebotsbestandteile sind einmalig mit dem Erstangebot vorzulegen und werden auf dieser Grundlage unter Berücksichtigung einer vorgesehenen Präsentation bewertet (siehe Angabe Hinweise in der Bewertungsmatrix Stufe 2); eine erneute Vorlage dieser Angebotsbestandteile mit nachfolgenden Angeboten, insbesondere dem finalen Angebot, ist nicht vorgesehen.
(5) Hinweis zu Ziffer II.2.5) Zuschlagskriterien: Die Angebotsinhalte zu nicht preislichen Angebotsbestandteilen werden nicht verhandelt. Die für die nicht preisliche Bewertung relevanten Angebotsbestandteile sind einmalig mit dem Erstangebot vorzulegen und werden auf dieser Grundlage unter Berücksichtigung einer vorgesehenen Präsentation bewertet (siehe Angabe Hinweise in der Bewertungsmatrix Stufe 2); eine erneute Vorlage dieser Angebotsbestandteile mit nachfolgenden Angeboten, insbesondere dem finalen Angebot, ist nicht vorgesehen.
Bewertung der qualitativen Zuschlagskriterien: Je Kriterium werden 0 bis 5 Punkte vergeben (näheres siehe Vergabeunterlagen). Es können insgesamt maximal 275 Punkte erreicht werden. Bewertung der Honorarangebote: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: niedrigster Preis x Höchstpunktzahl/ jeweiliger Preis des Angebotes.
Bewertung der qualitativen Zuschlagskriterien: Je Kriterium werden 0 bis 5 Punkte vergeben (näheres siehe Vergabeunterlagen). Es können insgesamt maximal 275 Punkte erreicht werden. Bewertung der Honorarangebote: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: niedrigster Preis x Höchstpunktzahl/ jeweiliger Preis des Angebotes.
(6) Der Bauherr beabsichtigt, im Rahmen der Verhandlung die Frist für die Einlieferung der finalen Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen.
Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV §17(11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen.
— innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung;
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
— innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung;
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die…
… aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind;
… in den Vergabeunterlagen erkennbar sind;
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Siehe § 135 Absatz 2 GWB
— 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch 6 Monate nach Vertragsschluss
Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU
Quelle: OJS 2020/S 083-196481 (2020-04-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-10-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind:
— Planung der Baugrube/des Baugrubenverbaus (Objektplanung für Ingenieurbauwerke nach HOAI 2013 §43 und Tragwerksplanung nach HOAI §51);
— Planungsleistungen für den Rückbau der Bestandsbebauung (Ingenieurleistungen in Anlehnung an AHO-Heft Nummer 18 „Planungsbereich Baufeldfreimachung/ Rückbau“ 10/2014);
— Leistungen für Geotechnik in Anlehnung an HOAI 2013 Anlage 1.3 (Geotechnischer Bericht/Baugrundgutachten).
Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise (siehe II.2.11)) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Der den Planungen der Gesamtmaßnahme „Neubau Historische Mitte Köln“ zugrunde liegende Ratsbeschluss zur Durchführung des Wettbewerbes 1301/2015 sowie der Beschluss 0353/2018 zur Aufnahme der Planungen bis Leistungsphase 3 sind im Internet einsehbar (Ratsinformationssystem der Stadt Köln: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/).
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind:
— Planung der Baugrube/des Baugrubenverbaus (Objektplanung für Ingenieurbauwerke nach HOAI 2013 §43 und Tragwerksplanung nach HOAI §51);
— Planungsleistungen für den Rückbau der Bestandsbebauung (Ingenieurleistungen in Anlehnung an AHO-Heft Nummer 18 „Planungsbereich Baufeldfreimachung/ Rückbau“ 10/2014);
— Leistungen für Geotechnik in Anlehnung an HOAI 2013 Anlage 1.3 (Geotechnischer Bericht/Baugrundgutachten).
Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise (siehe II.2.11)) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Der den Planungen der Gesamtmaßnahme „Neubau Historische Mitte Köln“ zugrunde liegende Ratsbeschluss zur Durchführung des Wettbewerbes 1301/2015 sowie der Beschluss 0353/2018 zur Aufnahme der Planungen bis Leistungsphase 3 sind im Internet einsehbar (Ratsinformationssystem der Stadt Köln: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/).
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln – 30/Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Kontakt
Internetadresse: https://www.stadt-koeln.de🌏
Telefon: +49 221221226610📞
Fax: +49 221221226272 📠
Hinweis zu Ziff. II.1.7) und Ziff. V.2.4): Aufgrund einer Plausibilitätsprüfung in der für die Erstellung dieser Bekanntmachung verwendeten Software müssen zwingend Auftragswerte in dieser Bekanntmachung angegeben werden, die jedoch bei Dienstleistungsaufträgen dem unternehmerischen Betriebsgeheimnis unterliegen. Deshalb wurden nicht die geschätzten bzw. die tatsächlichen Auftragswerte angegeben, sondern fiktive, die keinesfalls den ordnungsgemäß geschätzten bzw. den tatsächlichen Auftragswerten entsprechen.
Hinweis zu Ziff. II.1.7) und Ziff. V.2.4): Aufgrund einer Plausibilitätsprüfung in der für die Erstellung dieser Bekanntmachung verwendeten Software müssen zwingend Auftragswerte in dieser Bekanntmachung angegeben werden, die jedoch bei Dienstleistungsaufträgen dem unternehmerischen Betriebsgeheimnis unterliegen. Deshalb wurden nicht die geschätzten bzw. die tatsächlichen Auftragswerte angegeben, sondern fiktive, die keinesfalls den ordnungsgemäß geschätzten bzw. den tatsächlichen Auftragswerten entsprechen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Planung der Baugrube/des Baugrubenverbaus (Objektplanung für Ingenieurbauwerke nach HOAI 2013 §43 und Tragwerksplanung nach HOAI §51);
— Leistungen für Geotechnik in Anlehnung an HOAI 2013 Anlage 1.3 (Geotechnischer Bericht/Baugrundgutachten).
Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise (siehe II.2.11)) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Mit dem hier ausgeschriebenen Vergabeverfahren soll ein gemeinsamer Dienstleister für die Maßnahmen der Stadt und der Hohen Domkirche für die unten genannten Planungs-/Beratungsleistungen gefunden werden.
1. Brutto-Grundfläche (BGF): cirka 19 380 qm (Kölnisches Stadtmuseum und Studiengebäude Römisch-Germanisches Museum 15 410 qm/Kurienhaus 3 970 qm),
2. Untergeschosse: 2 beziehungsweise 3 (OK Fußboden bis -10,4 m),
6. Baukosten (KGr 200-600) als Kostenziel (Indexierung bis zur geplanten Vergabe): 81,3 Millionen EUR brutto (Stadtmuseum /Studiengebäude: 64,7 Millionen EUR, Kurienhaus: 16,6 Millionen EUR), in Kostengruppe 310: 2,15 Millionen EUR brutto.
Die beabsichtigte Beauftragung umfasst folgende Leistungsbereiche:
Es sollen alle für den temporären/dauerhaften Verbau zur Sicherung der Baugrube und benachbarten Bebauung unter Berücksichtigung von Ver-/Entsorgungsleitungen/Infrastruktureinrichtungen (U-Bahn) erforderlichen Planungsleistungen erbracht werden. Die Nutzung von Synergien zur Gründung der Neubauten wird ausdrücklich gewünscht.
Es sollen alle für den temporären/dauerhaften Verbau zur Sicherung der Baugrube und benachbarten Bebauung unter Berücksichtigung von Ver-/Entsorgungsleitungen/Infrastruktureinrichtungen (U-Bahn) erforderlichen Planungsleistungen erbracht werden. Die Nutzung von Synergien zur Gründung der Neubauten wird ausdrücklich gewünscht.
B. Planung Baufeldfreimachung: Leistungen in Anlehnung an AHO-Heft Nr. 18 Baufeldfreimachung/Rückbau (Stand 10/2014), Grundleistungen Leistungsstufen 1-4, soweit erforderlich, sowie ausgewählte Besondere Leistungen.
Das 1959-62 als Solitär errichtete Kurienhaus ist zum Abriss vorgesehen. Im Baufeld und in nächster Umgebung können sich Bodendenkmäler und Versorgungstrassen benachbarter Häuser finden. Damit sind die Planungen mit den Auftraggebern und weiteren Beteiligten abzugleichen. Die Grundleistungen beinhalten in Leistungsstufe 1 neben der Ermittlung verwendeter Baustoffe/Bauschadstoffe auch die Anlage eines Schadstoffkatasters. Unter Berücksichtigung der Randbedingungen ist im Planungskonzept eine wirtschaftliche, logistisch eindeutige und minimal invasive Lösung vorzulegen.
Das 1959-62 als Solitär errichtete Kurienhaus ist zum Abriss vorgesehen. Im Baufeld und in nächster Umgebung können sich Bodendenkmäler und Versorgungstrassen benachbarter Häuser finden. Damit sind die Planungen mit den Auftraggebern und weiteren Beteiligten abzugleichen. Die Grundleistungen beinhalten in Leistungsstufe 1 neben der Ermittlung verwendeter Baustoffe/Bauschadstoffe auch die Anlage eines Schadstoffkatasters. Unter Berücksichtigung der Randbedingungen ist im Planungskonzept eine wirtschaftliche, logistisch eindeutige und minimal invasive Lösung vorzulegen.
C. Geotechnischer Bericht/Baugrundgutachten: Leistungen in Anlehnung an HOAI Abschnitt 1.3: Grundleistungen Leistungsstufe a) Grundlagenermittlung und Erkundungskonzept, b) Beschreiben der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse und c) Beurteilung der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse, Empfehlungen, Hinweise, Angaben zur Bemessung der Gründung, sowie ausgewählte Besondere Leistungen.
C. Geotechnischer Bericht/Baugrundgutachten: Leistungen in Anlehnung an HOAI Abschnitt 1.3: Grundleistungen Leistungsstufe a) Grundlagenermittlung und Erkundungskonzept, b) Beschreiben der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse und c) Beurteilung der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse, Empfehlungen, Hinweise, Angaben zur Bemessung der Gründung, sowie ausgewählte Besondere Leistungen.
Im Rahmen des Bewerberverfahrens sind Angaben/Nachweise für den Leistungsbereich A – Planung Baugrube/Verbau – zu erbringen. Die Fachplaner/Berater für die Leistungsbereiche B und C sind erst in der 2. Stufe des Verfahrens – im Falle der Einladung zur Verhandlung – zu benennen. Bestandteil der Honorarabfrage in Stufe 2 werden die Leistungsbereiche A, B und C.
Im Rahmen des Bewerberverfahrens sind Angaben/Nachweise für den Leistungsbereich A – Planung Baugrube/Verbau – zu erbringen. Die Fachplaner/Berater für die Leistungsbereiche B und C sind erst in der 2. Stufe des Verfahrens – im Falle der Einladung zur Verhandlung – zu benennen. Bestandteil der Honorarabfrage in Stufe 2 werden die Leistungsbereiche A, B und C.
Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren aufzuheben, sofern eine festgelegte Honorarobergrenze von 620 000 EUR netto gesamt für beide Teilprojekte überschritten wird.
Beschreibung der Optionen:
1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen:
Stufe 1: Mit dem Abschluss des Vertrages werden lediglich die Leistungen der Stufe 1 beauftragt, soweit diese nach Ziffer II.1.4)/spezifizierten Leistungsbildern Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind. Die 1.Auftragsstufe erstreckt sich auf die Leistungsphasen 1 und 2 für die Planung der Baugrube/des Verbausbeziehungsweise auf die Leistungsstufe 1 für die Baufeldfreimachung sowie die Geotechnik.
Stufe 1: Mit dem Abschluss des Vertrages werden lediglich die Leistungen der Stufe 1 beauftragt, soweit diese nach Ziffer II.1.4)/spezifizierten Leistungsbildern Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind. Die 1.Auftragsstufe erstreckt sich auf die Leistungsphasen 1 und 2 für die Planung der Baugrube/des Verbausbeziehungsweise auf die Leistungsstufe 1 für die Baufeldfreimachung sowie die Geotechnik.
Die weiteren Auftragsstufen stimmen mit den dem Leistungsbild zu entnehmenden Leistungsphasen/-stufen überein. Die weiteren Stufen werden mithin leistungsphasen-/leistungsstufenweise abgerufen.
Die Beauftragung über die Stufe 1 hinausgehender weiterer Stufen – einzeln [gegebenenfalls in Teilen] oder im Ganzen – ist von der Fortsetzung der Planung und Ausführung der Maßnahmen abhängig und erfolgt schriftlich. Aus der stufenweisen Beauftragung beziehungsweise Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere beziehungsweise zusätzliche Vergütung.
Die Beauftragung über die Stufe 1 hinausgehender weiterer Stufen – einzeln [gegebenenfalls in Teilen] oder im Ganzen – ist von der Fortsetzung der Planung und Ausführung der Maßnahmen abhängig und erfolgt schriftlich. Aus der stufenweisen Beauftragung beziehungsweise Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere beziehungsweise zusätzliche Vergütung.
2) Vergabe weiterer ausgewählter Besonderer Leistungen, sofern und soweit diese erforderlich werden.
3) Optional, sofern erforderlich: Leistungen für Sanierungsplanung/-Überwachung der Altlastensanierung des Baugrundes aus dem Planungsbereich „Altlasten“ gemäß AHO-Heft Nummer 8. sofern und soweit erforderlich.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-10-12 📅
Name: Kempen Krause Ingenieure
Postanschrift: Ritterstraße 20
Postort: Aachen
Postleitzahl: 52072
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 241889900📞
E-Mail: vgv@kempenkrause.de📧
Land: Städteregion Aachen
🏙️
Internetadresse: https://kempenkrause.de🌏
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: 302/12 — Submissionsdienst
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Telefon: +49 2211472120📞
Fax: +49 2211472889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Siehe § 160 Absatz 3 GWB:
Siehe § 135 Absatz 2 GWB:
— 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch 6 Monate nach Vertragsschluss.
Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.