Planung, Lieferung,Koordinierung,schlüsselfertige Errichtung, Inbetriebnahme & Probebetrieb eines Gas- & Dampfturbinen-Heizkraftwerks (GuD-Anlage) am Standort Dradenau im Hafengebiet der Stadt Hamburg

Wärme Hamburg GmbH

Die Wärme Hamburg GmbH ist ein 100 % städtischer Wärmeversorger. Sie beabsichtigt, im Hafengebiet der Freien und Hansestadt Hamburg ein Heizkraftwerk zu errichten und plant insoweit, das kohlegefeuerte Heizkraftwerk Wedel durch ein neues und klimafreundliche KWK-Anlage auf Basis von GuD-Technik in Dradenau zu ersetzen. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Errichtung des Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerks (GuD-Anlage), Das zu errichtende Heizkraftwerk soll Wärme aus 2 Quellen nutzen:
— Wärme aus einer erdgasbefeuerten GuD-Anlage inkl. Rückkühlanlagen und Elektrodendampferzeuger, die am Standort Dradenau errichtet werden soll und
— Wärme von Dritteinspeisern, wie z.B. Wärme aus der thermischen Abfallverwertung, industrielle Wärme, Abwärme aus Klärwerksprozessen usw.
Für das Heizkraftwerk wird eine Förderung nach dem KWKG angestrebt. Der Erhalt der KWK-Förderung ist für einen wirtschaftlichen Betrieb des Heizkraftwerkes unabdingbar. Aus diesem Grund hat die Einhaltung der unter diesem Vertrag vereinbarten Leistungsdaten im Hinblick auf den gegenüber dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle („BAFA") im Verfahren zur Erlangung der KWK-Förderung zu führende Nachweis der Energieeffizienz und die Einhaltung der garantierten Verfügbarkeit für die Dauer des Förderzeitraums für den AG zentrale Bedeutung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-08-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-07-17.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-07-17 Auftragsbekanntmachung
2020-08-20 Ergänzende Angaben
2022-01-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-07-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung
Referenznummer: MC14847873
Kurze Beschreibung:
Die Wärme Hamburg GmbH ist ein 100 % städtischer Wärmeversorger. Sie beabsichtigt, im Hafengebiet der Freien und Hansestadt Hamburg ein Heizkraftwerk zu errichten und plant insoweit, das kohlegefeuerte Heizkraftwerk Wedel durch ein neues und klimafreundliche KWK-Anlage auf Basis von GuD-Technik in Dradenau zu ersetzen. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Errichtung des Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerks (GuD-Anlage), Das zu errichtende Heizkraftwerk soll Wärme aus 2 Quellen nutzen: — Wärme aus einer erdgasbefeuerten GuD-Anlage inkl. Rückkühlanlagen und Elektrodendampferzeuger, die am Standort Dradenau errichtet werden soll und — Wärme von Dritteinspeisern, wie z.B. Wärme aus der thermischen Abfallverwertung, industrielle Wärme, Abwärme aus Klärwerksprozessen usw. Für das Heizkraftwerk wird eine Förderung nach dem KWKG angestrebt. Der Erhalt der KWK-Förderung ist für einen wirtschaftlichen Betrieb des Heizkraftwerkes unabdingbar. Aus diesem Grund hat die Einhaltung der unter diesem Vertrag vereinbarten Leistungsdaten im Hinblick auf den gegenüber dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle („BAFA") im Verfahren zur Erlangung der KWK-Förderung zu führende Nachweis der Energieeffizienz und die Einhaltung der garantierten Verfügbarkeit für die Dauer des Förderzeitraums für den AG zentrale Bedeutung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Wärme Hamburg GmbH
Postanschrift: Andreas-Meyer-Straße 8
Postleitzahl: 22113 Hamburg
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: https://waerme.hamburg/ 🌏
E-Mail: bieterfragen@waerme.hamburg 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YLYDNRJ/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YLYDNRJ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-17 📅
Einreichungsfrist: 2020-08-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-21 📅
Datum des Beginns: 2021-05-21 📅
Datum des Endes: 2024-04-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 139-343199
ABl. S-Ausgabe: 139
Zusätzliche Informationen
Zu Ziffer II.2.10: Varianten/Alternativangebote sind Gegenstand des Verhandlungsverfahrens. Der Ausschluss von Varianten/Alternativangeboten bleibt vorbehalten.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Wärme Hamburg GmbH ist ein 100 % städtischer Wärmeversorger. Sie beabsichtigt, im Hafengebiet der Freien und Hansestadt Hamburg ein Heizkraftwerk zu errichten und plant insoweit, das kohlegefeuerte Heizkraftwerk Wedel durch ein neues und klimafreundliche KWK-Anlage auf Basis von GuD-Technik in Dradenau zu ersetzen. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Errichtung des Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerks (GuD-Anlage), Das zu errichtende Heizkraftwerk soll Wärme aus 2 Quellen nutzen:
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— Wärme aus einer erdgasbefeuerten GuD-Anlage inkl. Rückkühlanlagen und Elektrodendampferzeuger, die am Standort Dradenau errichtet werden soll und
— Wärme von Dritteinspeisern, wie z.B. Wärme aus der thermischen Abfallverwertung, industrielle Wärme, Abwärme aus Klärwerksprozessen usw.
Für das Heizkraftwerk wird eine Förderung nach dem KWKG angestrebt. Der Erhalt der KWK-Förderung ist für einen wirtschaftlichen Betrieb des Heizkraftwerkes unabdingbar. Aus diesem Grund hat die Einhaltung der unter diesem Vertrag vereinbarten Leistungsdaten im Hinblick auf den gegenüber dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle („BAFA") im Verfahren zur Erlangung der KWK-Förderung zu führende Nachweis der Energieeffizienz und die Einhaltung der garantierten Verfügbarkeit für die Dauer des Förderzeitraums für den AG zentrale Bedeutung.
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1. Projektbeschreibung
1.1. Veranlassung
Die Wärme Hamburg GmbH plant, das steinkohlegefeuerte Heizkraftwerk Wedel (HKW Wedel) durch eine neue Wärmeerzeugungsanlage zu ersetzen. Im Sinne der Energie- und Wärmewende ist vorgesehen, die Fernwärmeversorgung der Hamburger Kunden zunehmend auf erneuerbare/klimaneutrale Quellen umzustellen. Aus diesem Grund werden für die Ersatzlösung des HKW Wedel verschiedene Wärmeversorgungsquellen und Erzeugungsstandorte eingebunden.
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1.2. Ausgangssituation
Zurzeit wird die Fernwärmeversorgung des Hamburger Westens vom Standort Wedel sichergestellt. Das HKW Wedel wird mit Steinkohle betrieben und ist seit den 1960er Jahren in Betrieb. Die Anlage besteht aus 2 Blöcken und kann eine Fernwärmeleistung von knapp 400 MW zur Verfügung stellen. Es ist beabsichtigt, das steinkohlegefeuerte HKW durch Ersatzanlagen abzulösen. Teile der Ersatzlösung befinden sich nördlich der Elbe – etwa das neu entstehende Zentrum für Ressourcen und Energie (ZRE) der Stadtreinigung Hamburg in Stellingen sowie Heißwassererzeuger am Standort Haferweg. Der Großteil der Ersatzwärme wird aus dem Hafengebiet südlich der Elbe gestellt und über eine neu zu errichtende Fernwärmeleitung (sog. Südleitung) in den Hamburger Nordwesten geführt. Die geplante Anlage am Standort Dradenau (KWK-Dradenau) wird diese Wärme zur Verfügung stellen. Kern der KWK-Anlage ist ein mit Erdgas betriebenes GuD-Heizkraftwerk, das in der hier vorliegenden Ausschreibungsunterlage behandelt wird (Los „GuD-Anlage").
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1.3. Zielsetzung
Ziel der Wärme Hamburg GmbH ist es, die Fernwärmeversorgung des Hamburger Westens aus dem HKW Wedel bis spätestens 2025 abzulösen. Die Ersatzlösung soll – im Sinne der Wärmewende – klimaneutrale Wärme (Wärme aus der thermischen Abfallverwertung, Wärme aus Biomasse, industrielle Abwärme, Abwärme aus Klärwerksprozessen, Power to Heat, etc.) einsetzen. Eine moderne, hocheffiziente und flexible, gasgefeuerte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (KWK) dient der Ergänzung, Aufheizung, Speicherung und Absicherung der klimaneutralen Wärme. Für ein weiteres profitables Wachstum des Fernwärmegeschäfts wird die Anlage ebenfalls Reserven beinhalten. Die Anlage wird im Wesentlichen wärmegeführt eingesetzt, kann aber u.a. über den integrierten Wärmespeicher und flexible Systeme auch am Strommarkt partizipieren.
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Der Zweck des herzustellenden HKW besteht darin, folgende Ziele zu erreichen:
— Zuverlässige Versorgung mit Fernwärme in das Fernwärmenetz des AG und Zurverfügungstellung von elektrischer Energie für den Energiemarkt, unter Einhaltung der Erfordernisse und Vorschriften der bestehenden Netze;
— modern, effizient, ergonomisch, ökonomisch und kosteneffizient zu betreiben, zu warten und instand zu halten sein;
— die Anlage ist vollständig automatisiert und kann durch eine einzelne Bedienperson gefahren werden;
— Einhalten der höchsten Gesundheits- Sicherheits- und Umweltstandards;
— die Anlage bietet eine hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit;
— die Erfordernisse der EU Direktive zur Hocheffizienz und des KWKG, insbesondere die Voraussetzungen für eine Förderung nach dem KWKG, werden erfüllt;
— Nachhaltigkeitskriterien werden erfüllt, inklusive hohe Gesamteffizienz, Flexibilität wie weite Lastbereiche und schnelle Laständerungen;
— die Anlage hat eine Emissionsminderung nach dem Stand der Technik (Schlussfolgerungen Best-Verfügbare Technik);
— Minimierung der Einwirkungen auf Anwohner und Anlieger während der Herstellung und anschließendem Betrieb des herzustellenden Kraftwerks;
— Ermöglichung der Inbetriebnahme und Zuschaltung des herzustellenden Kraftwerks ohne signifikante Auswirkungen auf das bestehende Fernwärmenetz;
— Die Anlage ist ausgelegt und hergestellt für einen Betrieb von 40 Jahren;
— Gegenstand der Beauftragung wird auch ein Long Time Service Agreement (LTSA) für die Gasturbinen samt ihren Nebenanlagen sein. Dieses soll bevorzugt mit dem Hersteller der zum Einsatz kommenden Gasturbine geschlossen werden.
Zum besseren Verständnis des Projekts stellt die Vergabestelle den Bewerbern folgende Dokumente im Entwurf zur Verfügung:
— Auszug des Vertragsentwurfs einschließlich komprimierter Entwurf der Leistungsbeschreibung (Anlage V1);
— Entwurf Zuschlagskriterien für die Angebots- und Verhandlungsphase (Anlage V2);
— Anforderungen an einen zukünftigen Instandhaltungsvertrag (LTSA) für die Gasturbine (Anlage V3).
Es besteht die Möglichkeit, weitere Einzelheiten des Vertragsentwurfs zu erhalten. Hierfür hat der Bewerber die unter der Ziffer I.3 angegeben Internetadresse abrufbare Vertraulichkeitsvereinbarung unterschrieben über das Vergabeportal einzureichen (Bieterkommunikation).
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Beschreibung der Verlängerungen:
Einzelheiten zu etwaigen Verlängerungen enthalten die Vergabeunterlagen. Bei den Terminen handelt es sich um Plantermine, im Projektverlauf können sich noch Veränderungen ergeben.
Beschreibung der Optionen:
Optionen sind zudem Gegenstand des Verhandlungsverfahrens. Der Ausschluss von Optionen bleibt vorbehalten.
Zusätzliche Informationen:
Zu Ziffer II.2.10: Varianten/Alternativangebote sind Gegenstand des Verhandlungsverfahrens. Der Ausschluss von Varianten/Alternativangeboten bleibt vorbehalten.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Bewerbungsunterlagen (Vordrucke und Formulare) können auf der in Ziffer I.3) genannten Internetadresse abgerufen werden. Die Verwendung der Bewerbungsunterlagen (soweit zur Verfügung stehend) ist verbindlich. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig sein; soweit Anforderungen an die Aktualität gestellt werden, bezieht sich der Zeitpunkt auf den Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung (vgl. Ziffer VI.5). Mit ihrem Teilnahmeantrag haben die Bewerber folgende Dokumente bzw. Unterlagen vorzulegen:
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PL1. Darstellung des Unternehmens mit Rechtsform, Sitz, Gegenstand, Geschäftsleitung des Unternehmens, Unternehmensstruktur (z. B. Muttergesellschaften, Konzernzugehörigkeit, Niederlassungen – Organigramm), mit Darstellung der Gesellschafts- und Kapitalverhältnisse des Bewerbers sowie ggf. zur zuständigen Niederlassung;
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PL2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (sowohl zwingende als auch fakultative Ausschlussgründe, §§ 123, 124 GWB; ein Formblatt ist in den Bewerbungsunterlagen als Anlage V5 enthalten);
PL3. Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern ordnungsgemäß beigekommen ist (Nachweise; Kopien sind ausreichend, auch wenn die Gültigkeit der Bescheinigung auf das Original beschränkt ist; das Ausstellungsdatum darf nicht älter als 6 Monate sein);
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PL4. Unbedenklichkeitsbescheinigung von zwei Krankenkassen (diejenigen, bei denen die meisten Mitarbeiter*innen des Bewerbers versichert sind), dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur Sozialversicherung ordnungsgemäß beigekommen ist (Nachweise; Kopien sind ausreichend, auch wenn die Gültigkeit der Bescheinigung auf das Original beschränkt ist; das Ausstellungsdatum darf nicht älter als 6 Monate sein).
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Im Fall von Bewerbergemeinschaften gelten die hier aufgeführten Eignungsanforderungen entsprechend für jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
Kann ein Bewerber aus einem stichhaltigen Grund einen geforderten Nachweis nicht beibringen, so kann er seine Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, vom Auftraggeber für geeignet erachteter Belege nachweisen. Die Anforderung weiterer Eigenerklärungen und Bescheinigungen behält sich der Auftraggeber für am Ende des Teilnahmewettbewerbs ausgewählte Bieter und etwaige Nachunternehmer mit der Angebotsabgabe auf gesondertes Verlangen vor.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
WL1. Aktuelle Auskunft einer Geschäftsbank des Bewerbers über die wirtschaftlichen Verhältnisse, zur Kreditwürdigkeit und zur Zahlungsfähigkeit;
WL2. Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz des Bewerbers sowie den Umsatz des Bewerbers für mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Leistungen (Realisierung von vergleichbaren Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen zur Fernwärmeversorgung/Anlagen auf Basis GuD-Technologie) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Falls der Bewerber noch keine 3 Jahre existiert, sind entsprechende Umsatzangaben für den Zeitraum des Bestehens anzugeben. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben;
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WL3. Vorlage der Jahresabschlüsse (Bilanz, GuV, Anhang, jeweils inklusive Lagebericht und Cash-Flow-Rechnung und Prüfungsberichte der Abschlussprüfer) für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;
WL4. Nachweis einer (Betriebs-)Haftpflicht-Versicherung im industrieüblichen Standard als Versicherung gegen Personen-, Sach- und Vermögensschäden aufgrund oder im Zusammenhang mit der Durchführung der Lieferungen und Leistungen einschließlich Produkthaftung und erweiterter Produkthaftung mit einer Mindestdeckungssumme von 5 000 000 EUR pro Schadenereignis bei zweifacher Jahresmaximierung während der Laufzeit dieses Vertrags (einschließlich der Mangelhaftungsfrist) oder Erklärung, dass eine solche Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird;
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WL5. Zusage einer Geschäftsbank, dass diese im Auftragsfalle einer Vertragserfüllungsbürgschaft stellt bzw. in den letzten 3 vergangenen ähnlichen Projekten gestellt hat;
Der Auftraggeber behält sich vor, eine Wirtschaftsauskunft über den Bewerber einzuholen.
Kann ein Bewerber aus einem stichhaltigen Grund einen geforderten Nachweis nicht beibringen, so kann er seine Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, vom Auftraggeber für geeignet erachteter Belege nachweisen. Die Anforderung weiterer Eigenerklärungen und Bescheinigungen behält sich der Auftraggeber für am Ende des Teilnahmewettbewerbs ausgewählte Bieter und etwaige Nachunternehmer mit der Angebotsabgabe auf gesondertes Verlangen vor.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
— TL1. Aktuelles gültiges Zertifikat zum Bestehen eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN ISO 9001 oder über ein vergleichbares Zertifizierungssystem;
— TL2. Aktuelles gültiges Zertifikat zum Bestehen eines Umweltmanagementsystems nach DIN ISO 14001 oder ein vergleichbares System;
— TL3. Aktuelles gültiges Zertifikat zum Bestehen eines Energiemanagementsystems nach DIN ISO 50001 oder ein vergleichbares System;
— TL4. Aktuelles gültiges Zertifikat zum Bestehen eines Arbeitsschutz- & Gesundheitsschutz-Managementsysteme nach DIN ISO 45001 oder ein vergleichbares System;
— TL5. Referenzen über den Nachweis der erfolgreichen Realisierung von mindestens 1 vergleichbaren KWK-Anlage zur Fernwärmeversorgung in den vergangenen 5 Jahren in der Funktion Hauptlosnehmer/Generalübernehmer mit einer elektrischen Leistung von mindestens 100 MW und einer Fernwärmeauskopplung von mindestens 100 MW je Referenz-Projekt.
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Aufstellung der Referenzen gemäß Formblatt (Anlage V7) in tabellarischer Form jeweils unter konkreter Benennung des Auftragsgebers nebst Ansprechpartner und Kontaktdaten, des Auftragsgegenstandes, der Laufzeit, der Termintreue (Angabe von vertraglichem Projektstart, vertraglich vereinbartem Projektabschluss und tatsächlichem Abnahmedatum) und der Anzahl der eingesetzten eigenen Mitarbeiter;
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— TL6. Referenzen über den Nachweis der erfolgreichen Realisierung von mindestens 1 vergleichbaren Anlage auf Basis GuD-Technologie in den vergangenen 5 Jahren in der Funktion Hauptlosnehmer/Generalübernehmer mit einer elektrischen Leistung von mindestens 50 MW je Referenz-Projekt.
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— TL7. Angabe der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (gegliedert nach Aufgabenfeldern/Qualifikationen etc. (u.a. mindestens Projektleitung, Planungsleitung, Verfahrenstechnik, Anlagentechnik, Bautechnik, E-Technik, Leittechnik, Genehmigungs-Management, Baustellenleitung, Inbetriebsetzungsleitung) gemäß Formblatt (Anlage V4) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre) sowie Angabe der Beschäftigten;
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— TL8. Mindestens eine Referenz in einem Projekt zum Nachweis der systemgerechten Anwendung des Kraftwerks-Kennzeichnungssystem nach den VGB-Richtlinien VGB-B105/106, VGB Standard VGB-S-811-01-2018-01-DE gemäß Formblatt (Anlage V11) unter konkreter Benennung des Auftragsgebers nebst Ansprechpartner und Kontaktdaten einzureichen;
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— TL9. Mindestens eine Referenz in einem Projekt als Nachweis, dass der Bewerber über die Kenntnisse zur Ausführung nach den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen, behördlichen Genehmigungen und technischen Vorschriften verfügt, ist gemäß dem Formblatt (Anlage V11) unter konkreter Benennung des Auftragsgebers nebst Ansprechpartner und Kontaktdaten einzureichen;
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— TL10. Erklärung zum Genehmigungsmanagement - Der Bewerber hat eine Eigenerklärung folgenden Inhalts abzugeben: „Hiermit erkläre ich, über die vorhandene Qualifikation zur Erstellung der nötigen genehmigungsrelevanten Unterlagen unter Beachtung der am Projektort Hamburg geltenden Gesetze, Verordnungen und Vorschriften zu verfügen.";
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— TL 11. Erklärung SI-Einheitensysteme - Der Bewerber hat eine Eigenerklärung folgenden Inhalts abzugeben: „Hiermit erkläre ich, über die Verwendung des SI-Einheitensystems für alle technischen Angaben und Dokumentationen zu verfügen.";
— TL12. Arbeits- und Gesundheitsschutz (Fragebogen). Der Bewerber hat den bereitgestellten Fragebogen (Anlage V9) vollständig zu beantworten.
Im Fall von Bewerbergemeinschaften können entsprechende Angaben für die Bewerbergemeinschaft insgesamt abgegeben werden. Der Auftraggeber kann in Einzelfällen die Vorlage von Referenzbescheinigungen der Referenzauftraggeber verlangen.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Einzelheiten zu Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen enthalten die Vergabeunterlagen.
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die am Ende des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bieter haben im Laufe des Verhandlungsverfahrens eine Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes abzugeben. Das in den später ausgehändigten Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt ist zwingend zu verwenden. Es wird darauf hingewiesen, dass sich diese Eigenerklärung hinsichtlich der Zahlung des vergaberechtlichen Mindestentgelts nicht auf Beschäftigte bezieht, die bei einem Bieter oder Nachunternehmer im EU-Ausland tätig sind und die Leistung ausschließlich im EU-Ausland erbringen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Mindestzahl der Bewerber: 5
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Nach Prüfung der nach Ziff. III.1.1 vorzulegenden Angaben und Unterlagen zu Ausschlussgründen, sind maßgeblich für die Bewertung der Eignung die Leistungsfähigkeit (wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) und die Fachkunde (technische und berufliche Leistungsfähigkeit). Die vorstehenden Kriterien werden anhand der gemäß Abschnitt III.1.2 und III.1.3 dieser Bekanntmachung vorzulegenden Unterlagen bewertet.
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Die Leistungsfähigkeit und Fachkunde stehen im Verhältnis 40 % (Leistungsfähigkeit) zu 60 % (Fachkunde). Für die Bewertung der Leistungsfähigkeit werden die unter Ziffer III.1.2 (WL2 und WL3) genannten Angaben und Nachweise herangezogen. Insgesamt können hier maximal 400 Punkte erzielt werden. Zur Beurteilung der Fachkunde werden die unter Ziffer III.1.3 (TL5 bis TL9) genannten Angaben und Nachweise berücksichtigt. Hier können insgesamt maximal 600 Punkte erreicht werden.
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Die einzelnen Angaben und Nachweise haben bei insgesamt 1 000 möglichen Punkten folgende Wertigkeit:
— WL2: 200 Punkte;
— WL3: 200 Punkte;
— TL5: 225 Punkte;
— TL6: 225 Punkte;
— TL7: 100 Punkte;
— TL8: 25 Punkte;
— TL9: 25 Punkte.
Die Bewertung der Leistungsfähigkeit und Fachkunde erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander auf der Grundlage der nachfolgenden Skala/Notenstufen. Die maximal erreichbaren Punktzahlen pro Angabe/Nachweis werden mit dem jeweils erreichten Gewichtungsfaktor multipliziert. Anschließend werden die so ermittelten Punktzahlen addiert.
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— 100 % = sehr gut: Bewerber liegt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld weit über dem Durchschnitt;
— 80 % = gut: Bewerber liegt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld deutlich über dem Durchschnitt;
— 60 % = vollbefriedigend: Bewerber liegt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld im oberen Durchschnittsbereich;
— 40 % = befriedigend: Bewerber liegt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld im unteren Durchschnitt;
— 20 % = ausreichend: Bewerber lässt in Bezug auf das Eignungskriterium mit Blick auf das Bewerberfeld nur Unterdurchschnittliches erwarten.
Im Bereich zwischen 0 % und 100 % können zur Berücksichtigung einer Tendenz zur jeweils höheren Notenstufe Zwischenwerte gebildet werden (10 %, 30 %, 50 %, 70 %, 90 %), die textlich der jeweiligen Notenstufe mit der darunter liegenden geraden Prozentzahl zugeordnet werden. Eine Bewertung eines Eignungskriteriums (Leistungsfähigkeit bzw. Fachkunde) mit 0 % würde einer völligen Nichterfüllung des jeweiligen Eignungskriteriums entsprechen, was den Ausschluss des Teilnahmeantrages zur Folge hat. Der Auftraggeber behält sich vor, im Bereich zwischen 5 und acht Bewerbern nach Anwendung der hier genannten objektiven Kriterien bei Vorliegen eines deutlichen qualitativen Unterschieds im Bewerberfeld nicht die Höchstzahl von acht Bietern auszuwählen (Reduzierung auf bis zu 5 Bieter). Hinweis: Hierbei handelt es sich um die Auswahl-, nicht um die Zuschlagskriterien.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf Gasnetz Hamburg GmbH/Wärme Hamburg GmbH
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YLYDNRJ/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Die Bewerbungsunterlagen (Vordrucke und Formulare) können unter der in Ziffer I.3 genannten Internetadresse abgerufen werden. Die Verwendung der Bewerbungsunterlagen (soweit zur Verfügung stehend) ist verbindlich. Sofern im Laufe des Vergabeverfahrens weitere Informationen oder Präzisierungen seitens des Auftraggebers erforderlich werden sollten, werden diese Zusatzinformationen ebenfalls unter der dort genannten Internetadresse veröffentlicht. Die Bewerber müssen daher regelmäßig prüfen, ob unter der dort genannten Internetadresse weitere Informationen veröffentlicht wurden. Eine Registrierung bei der Vergabeplattform erleichtert den Zugang und ermöglicht Benachrichtigungen bei Bewerberinformationen.
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2. Fragen zu den Anforderungen dieser Bekanntmachung und den Bewerbungsunterlagen sind umgehend, jedoch spätestens bis zum 10.8.2020 an den Auftraggeber über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform zu richten. Der Auftraggeber behält sich vor, später eingehende Fragen nicht zu beantworten.
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3. Die in der Bekanntmachung enthaltenen Informationen sowie die als Entwurfsfassung gekennzeichneten Vergabeunterlagen dienen allein dem Zweck, Interessenten einen Eindruck zu verschaffen und eine Entscheidung über die Teilnahme am Verfahren zu ermöglichen. Abweichungen und Spezifizierungen im Rahmen der Verhandlungen bleiben vorbehalten.
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4. Teilnahmeanträge (und später auch die Angebote) sind elektronisch an die in Ziffer I.3) benannte Stelle über die Vergabeplattform zu übermitteln. Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (bzw. später Angebotsfrist) sind die Teilnahmeanträge (bzw. später Angebote) verschlüsselt, so dass der Auftraggeber keinen Zugriff auf sie hat. Dem Bieter steht es jedoch frei, seinen Teilnahmeantrag (bzw. später sein Angebot) bis zum Ablauf der Frist zu bearbeiten und neu hochzuladen oder zurückzuziehen.
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5. Fremdsprachige Bescheinigungen oder Erklärungen sind in der Regel nur zu berücksichtigen, wenn sie mit Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt worden sind. Die Vergabestelle kann Ausnahmen zulassen. Die Vergabestelle kann Ausnahmen bei englischsprachigen Bescheinigungen und Erklärungen zulassen.
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6. Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren aus sachlichen Gründen, z.B. mangels Wirtschaftlichkeit, aufzuheben. Der Auftraggeber behält sich insbesondere eine Aufhebung des Verfahrens für den Fall vor, dass seitens des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) keine Zulassung gemäß KWKG für die Förderung des Projekts gewährt werden sollte. Ersatz- oder Entschädigungsansprüche der Bewerber bzw. Bieter sind - soweit rechtlich zulässig - ausgeschlossen.
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7. Weitere Vergabeunterlagen (außer denen, die bereits in der Entwurfsfassung bereit gestellt wurden) werden erst nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgegeben.
8. Zu Ziffer IV.2.3: Nach Eingang der Teilnahmeanträge und deren Auswertung erhalten die ausgewählten Bewerber voraussichtlich in der Kalenderwoche 38/2020 die finalisierten Vergabeunterlagen mit einer Aufforderung zur Angebotsabgabe zugesandt.
9. Durch die Stellung des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber, alle ihm ggf. übersandten Unterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb auch ansonsten zu wahren; dies gilt auch im Hinblick auf sein jeweiliges Angebot. Der Auftraggeber seinerseits wird Unterlagen der Bewerber nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden.
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10. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung gemäß dem entsprechenden Formblatt der Bewerbungsunterlagen abzugeben und die dort genannten Anforderungen zu beachten. Die Änderung der Zusammensetzung von Bewerbergemeinschaften während des Verfahrens ist möglich. Die Voraussetzungen hierfür können dem 1. Verfahrensbrief entnommen werden.
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11. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Weitere Einzelheiten sind dem 1. Verfahrensbrief zu entnehmen.
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12. Der Auftraggeber wird für das Gesamtbauvorhaben in Kürze weitere Ausschreibungen bekannt machen. Diese betreffen den Wärmespeicher, die Gasmotorenanlage und so weiter.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YLYDNRJ

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen - Vergaberecht, Beschaffungsstelle und Zivilrecht
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4042840-3230 📞
E-Mail: vergabekammer@bsw.hamburg.de 📧
Fax: +49 4042731-0499 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
— § 134 Abs. 2 GWB – Informations- und Wartepflicht: Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach § 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an,
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— Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
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Quelle: OJS 2020/S 139-343199 (2020-07-17)
Ergänzende Angaben (2020-08-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Wärme Hamburg GmbH ist ein 100 % städtischer Wärmeversorger. Sie beabsichtigt, im Hafengebiet der Freien und Hansestadt Hamburg ein Heizkraftwerk zu errichten und plant insoweit, das kohlegefeuerte Heizkraftwerk Wedel durch ein neues und klimafreundliche KWK-Anlage auf Basis von GuD-Technik in Dradenau zu ersetzen. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Errichtung des Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerks (GuD-Anlage), Das zu errichtende Heizkraftwerk soll Wärme aus 2 Quellen nutzen: — Wärme aus einer erdgasbefeuerten GuD-Anlage inkl. Rückkühlanlagen und Elektrodendampferzeuger, die am Standort Dradenau errichtet werden soll und — Wärme von Dritteinspeisern, wie z. B. Wärme aus der thermischen Abfallverwertung, industrielle Wärme, Abwärme aus Klärwerksprozessen usw. Für das Heizkraftwerk wird eine Förderung nach dem KWKG angestrebt. Der Erhalt der KWK-Förderung ist für einen wirtschaftlichen Betrieb des Heizkraftwerkes unabdingbar. Aus diesem Grund hat die Einhaltung der unter diesem Vertrag vereinbarten Leistungsdaten im Hinblick auf den gegenüber dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle („BAFA“) im Verfahren zur Erlangung der KWK-Förderung zu führende Nachweis der Energieeffizienz und die Einhaltung der garantierten Verfügbarkeit für die Dauer des Förderzeitraums für den AG zentrale Bedeutung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Kraftwerke 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-08-20 📅
Einreichungsfrist: 2020-08-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-08-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 164-399405
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 139-343199
ABl. S-Ausgabe: 164
Zusätzliche Informationen
Die ursprüngliche Teilnahmefrist war der 18.8.2020 (12.00 Uhr). Nun wurde die Teilnahmefrist bis zum 31.8.2020 (12.00 Uhr) verlängert.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Wärme von Dritteinspeisern, wie z. B. Wärme aus der thermischen Abfallverwertung, industrielle Wärme, Abwärme aus Klärwerksprozessen usw.
Für das Heizkraftwerk wird eine Förderung nach dem KWKG angestrebt. Der Erhalt der KWK-Förderung ist für einen wirtschaftlichen Betrieb des Heizkraftwerkes unabdingbar. Aus diesem Grund hat die Einhaltung der unter diesem Vertrag vereinbarten Leistungsdaten im Hinblick auf den gegenüber dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle („BAFA“) im Verfahren zur Erlangung der KWK-Förderung zu führende Nachweis der Energieeffizienz und die Einhaltung der garantierten Verfügbarkeit für die Dauer des Förderzeitraums für den AG zentrale Bedeutung.
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Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf Gasnetz Hamburg GmbH/ Wärme Hamburg GmbH
Quelle: OJS 2020/S 164-399405 (2020-08-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-01-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Wärme Hamburg GmbH ist ein 100% städtischer Wärmeversorger. Sie beabsichtigt, im Hafengebiet der Freien und Hansestadt Hamburg ein Heizkraftwerk zu errichten und plant insoweit, das kohlegefeuerte Heizkraftwerk Wedel durch ein neues und klimafreundliche KWK-Anlage auf Basis von GuD-Technik in Dradenau zu ersetzen. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Errichtung des Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerks (GuD-Anlage), Das zu errichtende Heizkraftwerk soll Wärme aus zwei Quellen nutzen: - Wärme aus einer erdgasbefeuerten GuD-Anlage inkl. Rückkühlanlagen und Elektrodendampferzeuger, die am Standort Dradenau errichtet werden soll und - Wärme von Dritteinspeisern, wie z.B. Wärme aus der thermischen Abfallverwertung, industrielle Wärme, Abwärme aus Klärwerksprozessen usw. Für das Heizkraftwerk wird eine Förderung nach dem KWKG angestrebt. Der Erhalt der KWK-Förderung ist für einen wirtschaftlichen Betrieb des Heizkraftwerkes unabdingbar. Aus diesem Grund hat die Einhaltung der unter diesem Vertrag vereinbarten Leistungsdaten im Hinblick auf den gegenüber dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ("BAFA") im Verfahren zur Erlangung der KWK-Förderung zu führende Nachweis der Energieeffizienz und die Einhaltung der garantierten Verfügbarkeit für die Dauer des Förderzeitraums für den AG zentrale Bedeutung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-01-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-01-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 016-039200
ABl. S-Ausgabe: 16
Zusätzliche Informationen
Zu Ziffer II.2.10: Varianten/ Alternativangebote sind Gegenstand des Verhandlungsverfahrens. Der Ausschluss von Varianten/ Alternativangeboten bleibt vorbehalten.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Wärme Hamburg GmbH ist ein 100% städtischer Wärmeversorger. Sie beabsichtigt, im Hafengebiet der Freien und Hansestadt Hamburg ein Heizkraftwerk zu errichten und plant insoweit, das kohlegefeuerte Heizkraftwerk Wedel durch ein neues und klimafreundliche KWK-Anlage auf Basis von GuD-Technik in Dradenau zu ersetzen. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Errichtung des Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerks (GuD-Anlage), Das zu errichtende Heizkraftwerk soll Wärme aus zwei Quellen nutzen:
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- Wärme aus einer erdgasbefeuerten GuD-Anlage inkl. Rückkühlanlagen und Elektrodendampferzeuger, die am Standort Dradenau errichtet werden soll und
- Wärme von Dritteinspeisern, wie z.B. Wärme aus der thermischen Abfallverwertung, industrielle Wärme, Abwärme aus Klärwerksprozessen usw.
Für das Heizkraftwerk wird eine Förderung nach dem KWKG angestrebt. Der Erhalt der KWK-Förderung ist für einen wirtschaftlichen Betrieb des Heizkraftwerkes unabdingbar. Aus diesem Grund hat die Einhaltung der unter diesem Vertrag vereinbarten Leistungsdaten im Hinblick auf den gegenüber dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ("BAFA") im Verfahren zur Erlangung der KWK-Förderung zu führende Nachweis der Energieeffizienz und die Einhaltung der garantierten Verfügbarkeit für die Dauer des Förderzeitraums für den AG zentrale Bedeutung.
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1 Projektbeschreibung
1.1 Veranlassung
Die Wärme Hamburg GmbH plant, das steinkohlegefeuerte Heizkraftwerk Wedel (HKW Wedel) durch eine neue Wärmeerzeugungsanlage zu ersetzen. Im Sinne der Energie- und Wärmewende ist vorgesehen, die Fernwärmeversorgung der Hamburger Kunden zunehmend auf erneuerbare/ klimaneutrale Quellen umzustellen. Aus diesem Grund werden für die Ersatzlösung des HKW Wedel verschiedene Wärmeversorgungsquellen und Erzeugungsstandorte eingebunden.
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1.2 Ausgangssituation
Zurzeit wird die Fernwärmeversorgung des Hamburger Westens vom Standort Wedel sichergestellt. Das HKW Wedel wird mit Steinkohle betrieben und ist seit den 1960er Jahren in Betrieb. Die Anlage besteht aus zwei Blöcken und kann eine Fernwärmeleistung von knapp 400 MW zur Verfügung stellen. Es ist beabsichtigt, das steinkohlegefeuerte HKW durch Ersatzanlagen abzulösen. Teile der Ersatzlösung befinden sich nördlich der Elbe - etwa das neu entstehende Zentrum für Ressourcen und Energie (ZRE) der Stadtreinigung Hamburg in Stellingen sowie Heißwassererzeuger am Standort Haferweg. Der Großteil der Ersatzwärme wird aus dem Hafengebiet südlich der Elbe gestellt und über eine neu zu errichtende Fernwärmeleitung (sog. Südleitung) in den Hamburger Nordwesten geführt. Die geplante Anlage am Standort Dradenau (KWK-Dradenau) wird diese Wärme zur Verfügung stellen. Kern der KWK-Anlage ist ein mit Erdgas betriebenes GuD-Heizkraftwerk, das in der hier vorliegenden Ausschreibungsunterlage behandelt wird (Los "GuD-Anlage").
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1.3 Zielsetzung
Ziel der Wärme Hamburg GmbH ist es, die Fernwärmeversorgung des Hamburger Westens aus dem HKW Wedel bis spätestens 2025 abzulösen. Die Ersatzlösung soll - im Sinne der Wärmewende - klimaneutrale Wärme (Wärme aus der thermischen Abfallverwertung, Wärme aus Biomasse, industrielle Abwärme, Abwärme aus Klärwerksprozessen, Power to Heat, etc.) einsetzen. Eine moderne, hocheffiziente und flexible, gasgefeuerte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (KWK) dient der Ergänzung, Aufheizung, Speicherung und Absicherung der klimaneutralen Wärme. Für ein weiteres profitables Wachstum des Fernwärmegeschäfts wird die Anlage ebenfalls Reserven beinhalten. Die Anlage wird im Wesentlichen wärmegeführt eingesetzt, kann aber u.a. über den integrierten Wärmespeicher und flexible Systeme auch am Strommarkt partizipieren.
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- Zuverlässige Versorgung mit Fernwärme in das Fernwärmenetz des AG und Zurverfügungstellung von elektrischer Energie für den Energiemarkt, unter Einhaltung der Erfordernisse und Vorschriften der bestehenden Netze,
- modern, effizient, ergonomisch, ökonomisch und kosteneffizient zu betreiben, zu warten und instand zu halten sein,
- die Anlage ist vollständig automatisiert und kann durch eine einzelne Bedienperson gefahren werden,
- Einhalten der höchsten Gesundheits- Sicherheits- und Umweltstandards,
- die Anlage bietet eine hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit,
- die Erfordernisse der EU Direktive zur Hocheffizienz und des KWKG, insbesondere die Voraussetzungen für eine Förderung nach dem KWKG, werden erfüllt,
- Nachhaltigkeitskriterien werden erfüllt, inklusive hohe Gesamteffizienz, Flexibilität wie weite Lastbereiche und schnelle Laständerungen,
- die Anlage hat eine Emissionsminderung nach dem Stand der Technik (Schlussfolgerungen Best-Verfügbare Technik),
- Minimierung der Einwirkungen auf Anwohner und Anlieger während der Herstellung und anschließendem Betrieb des herzustellenden Kraftwerks,
- Ermöglichung der Inbetriebnahme und Zuschaltung des herzustellenden Kraftwerks ohne signifikante Auswirkungen auf das bestehende Fernwärmenetz,
- Die Anlage ist ausgelegt und hergestellt für einen Betrieb von 40 Jahren.
- Gegenstand der Beauftragung wird auch ein Long Time Service Agreement (LTSA) für die Gasturbinen samt ihren Nebenanlagen sein. Dieses soll bevorzugt mit dem Hersteller der zum Einsatz kommenden Gasturbine geschlossen werden.
- Auszug des Vertragsentwurfs einschließlich komprimierter Entwurf der Leistungsbeschreibung (Anlage V1)
- Entwurf Zuschlagskriterien für die Angebots- und Verhandlungsphase (Anlage V2)
- Anforderungen an einen zukünftigen Instandhaltungsvertrag (LTSA) für die Gasturbine (Anlage V3)
Zusätzliche Informationen:
Zu Ziffer II.2.10: Varianten/ Alternativangebote sind Gegenstand des Verhandlungsverfahrens. Der Ausschluss von Varianten/ Alternativangeboten bleibt vorbehalten.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wärme Hamburg GmbH Hamburg

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-09-15 📅
Name: ARGE Uniper-ENKA Dradenau
Postort: Gelsenkirchen
Land: Deutschland 🇩🇪
Gelsenkirchen, Kreisfreie Stadt 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YLYRERV

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
- § 134 Abs. 2 GWB - Informations- und Wartepflicht: Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach § 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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- Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer (§155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Wärme Hamburg GmbH
Postanschrift: Andreas-Meyer-Straße 8
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 22113 Hamburg
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: bieterfragen@waerme.hamburg 📧
Internetadresse: https://waerme.hamburg/ 🌏
Quelle: OJS 2022/S 016-039200 (2022-01-19)