Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Geeignete Referenzen:
Es sind geeignete Referenzen über vom Bieter erbrachte Dienstleistungen einzureichen; zur Sicherstellung eines ausreichenden Wettbewerbs werden Referenzen berücksichtigt, die mehr als 3 Jahre zurück liegen (max. Zeitraum siehe unter Mindeststandards). Je Referenz ist dem Referenzbogen eine aussagekräftige Projektdarstellung, ggf. mit Fotos + Planverkleinerungen, welche die Arbeit des Büros im Hinblick auf die Aufgabenstellung am besten charakterisieren beizufügen, deren Umfang sollte 3 Blatt in DIN-A 4, einseitig bedruckt nicht überschreiten!
Es sind Referenzen vorzustellen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Zum Nachweis der Erfahrungen bei vergleichbaren Planungsleistungen werden vom Bieter Referenzen gefordert, welche folgende Mindestanforderungen erfüllen müssen:
Anzahl der Referenzobjekte: 1:
A) Fachgebiet: Planung der Technischen Ausrüstung § 53 HOAI,
B) Art des Baumaßnahme: Sanierung,
C) Gebäudebaujahr: Bestandsgebäude,
D) Anlagengruppen: Anlagengruppen nach § 55 HOAI: 2, 3, 4, 8,
E) Beginn der Erbringung aller Planungsleistungen: nach 01.01.13
F) Zeitpunkt der Objektfertigstellung: spätestens zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe,
G) Vollständig erbrachte Leistungsphasen nach § 55 HOAI mindestens: 1 bis 3 und 5 bis 8.
H) Honorarzone nach § 56 HOAI mindestens: II (zwei),
I) Herstellungskosten Summe KGR 400 gemäß DIN 276 in Euro/Brutto mindestens:
450 000.
Es sind die bereitgestellten Formblätter zu verwenden.
2. Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigung über die Erlaubnis zur Berufsausübung: Nachweis der beruflichen Befähigung durch Vorlage der Studien- und Ausbildungsnachweise/Bescheinigung über die Erlaubnis zur Berufsausübung für den Inhaber/Inhaberin oder die Führungskräfte des Unternehmens (z. B bei GmbH, AG). Führungskräfte sind dabei verantwortliche Personen die im Auftragsfall die Leistungserbringung leiten und steuern. Anforderungen siehe unter Nr. III.1.1) i. V. m. Nr. III.2.1) der Auftragsbekanntmachung.
3.
Eignungsleihe
Erklärung, ob das Unternehmen zur Erfüllung der Eignungskriterien der Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt (Eignungsleihe gem. §47 VgV); hierzu Angabe von Name und der in Anspruch genommen Kapazität sowie Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens mit gesamtschuldnerischer Haftung.
4. Unterauftragsvergabe:
Erklärung, ob das Unternehmen beabsichtigt einen Teil des Auftrags im Wege der Unterauftragsvergabe an Dritte weiterzuvergeben (Unterauftragsvergabe §36 VgV); hierzu Bezeichnung der betroffenen Leistung (Art, Umfang) und Name und Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens.
Nachweise zur Eignung der Dritten müssen mit dem Angebot zum Einreichungstermin nicht vorgelegt werden. Der Auftraggeber fordert derartige Nachweis ggf. von den Bietern, die in die engere Wahl kommen und behält sich vor, die Eignung der Dritten für die von ihnen zu erbringenden Leistungen zu prüfen.
5.
Verpflichtungserklärung Anderer Unternehmen:
Sofern sich Kapazitäten anderer Unternehmen bedient wird (Unteraufträge/Eignungsleihe) ist mit dem Angebot für jedes Unternehmen die den Vergabeunterlagen beigefügte Verpflichtungserklärung (unter Beschreibung der (Teil)Leistungen und der Verpflichtung der Bereitstellung der Kapazitäten im Auftragsfall abzugeben. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bieters, sofern die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Ergänzend zu 1.:
Es sind Referenzen vorzustellen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Zum Nachweis der Erfahrungen bei vergleichbaren Planungsleistungen werden vom Bieter Referenzen gefordert, welche folgende Mindestanforderungen erfüllen müssen:
Anzahl der Referenzobjekte: 1,
A)
Fachgebiet: Objektplanung § 34 HOAI,
B)
Art des Baumaßnahme: Sanierung der Gebäudehülle mit Fenstern, Dach und Fassade,
C)
Gebäudebaujahr: Bestandsgebäude Baujahr nach 1945,
D)
Nutzungsart: Gebäude für Sport gemäß Bauwerkszuordnungskatalog Nr. 5000,
E)
Beginn der Erbringung aller Planungsleistungen: nach 01.01.13
F)
Zeitpunkt der Objektfertigstellung: spätestens zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe,
G)
Vollständig erbrachte Leistungsphasen nach § 34 HOAI mindestens: 1, 2, 3, 5, 6, 7, 8.
H)
Honorarzone nach § 35 HOAI mindestens: III (3),
I)
Herstellungskosten Summe KGR 300 gemäß DIN 276 in Euro/Brutto mindestens: 450 000.
Es sind die bereitgestellten Formblätter zu verwenden.“