Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 1 bis einschl. 9 gem. § 34 Abs. 3 HOAI, zum Teilneubau der Viktor-von-Scheffel-Realschule in Bad Staffelstein

Landkreis Lichtenfels

Der Landkreis Lichtenfels als Auftraggeber ist Schulträger bzw. Dienstanbieter im Sinne des TDG/MDStV der Viktor-von-Scheffel-Schule, Staatliche Realschule, St.-Veit-Straße 10, 96231 Bad Staffelstein. Der Landkreis Lichtenfels beabsichtigt, für einen Teil der Viktor-von-Scheffel-Realschule (Nord-, Ost- und Südtraktes) in Bad Staffelstein einen Teilneubau mit Anbindung an den Bestand zu errichten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-11-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-10-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-10-02 Auftragsbekanntmachung
2021-04-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-10-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: 80992-2020
Kurze Beschreibung:
Der Landkreis Lichtenfels als Auftraggeber ist Schulträger bzw. Dienstanbieter im Sinne des TDG/MDStV der Viktor-von-Scheffel-Schule, Staatliche Realschule, St.-Veit-Straße 10, 96231 Bad Staffelstein. Der Landkreis Lichtenfels beabsichtigt, für einen Teil der Viktor-von-Scheffel-Realschule (Nord-, Ost- und Südtraktes) in Bad Staffelstein einen Teilneubau mit Anbindung an den Bestand zu errichten.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Lichtenfels 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Lichtenfels
Postanschrift: Kronacher Straße 28 - 30
Postleitzahl: 96215
Postort: Lichtenfels
Kontakt
Internetadresse: https://www.lkr-lif.de/landratsamt/index.html 🌏
E-Mail: lra@landkreis-lichtenfels.de 📧
URL der Dokumente: https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av1286f0-eu 🌏
URL der Teilnahme: https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av1286f0-eu 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-10-02 📅
Einreichungsfrist: 2020-11-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-07 📅
Datum des Beginns: 2021-03-15 📅
Datum des Endes: 2030-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 195-472014
ABl. S-Ausgabe: 195
Zusätzliche Informationen
Bei diesem Wettbewerb handelt es um ein zweistufiges Vergabeverfahren, bestehend aus einem Teilnahmewettbewerb (1. Stufe) sowie der Abgabe eines Angebotes und einer schriftlichen Ausarbeitung zu Zuschlagskriterien mit anschließenden Bietergesprächen (2. Stufe). Für die erste Stufe dieses Vergabeverfahrens – den Teilnahmewettbewerb (oder auch „die Bewerbung“) – gilt Folgendes: Für den Teilnahmeantrag soll der dafür vorgesehene Bewerbungsbogen verwendet werden. Die Abgabe des Teilnahmeantrages ist ausschließlich unter dieser Internet-Adresse in elektronischer Form möglich. Hierfür ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform erforderlich. Eine elektronische Signatur ist nicht erforderlich. Die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung des Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung sichergestellt. Die Abgabe des Teilnahmeantrages per Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen. Die gemäß Bekanntmachung und Bewerbungsformular geforderten Nachweise, Erklärungen und Unterlagen sind formlos und in Ergänzung zum Bewerbungsbogen beizufügen, auf der Vergabeplattform hochzuladen und an den Auftraggeber elektronisch zu übermitteln. Für die Teilnahme wird keine Vergütung gewährt. Sollten sich aus Sicht der Bewerber Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich über die Plattform und den oben genannten Link zu richten. Eingegangene Fragen und Antworten zum laufenden Verfahren stehen stets aktuell unter oben genannten Link allen Bewerbern zur Einsicht zur Verfügung. Bewerber sind verpflichtet, sich regelmäßig und eigenverantwortlich bis unmittelbar vor Teilnahmeschluss über den jeweils aktuellen Stand auf der oben genannten Website zu informieren und die dort zur Verfügung gestellten Informationen bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der auf der zuvor genannten Website eingestellten Informationen entstehen, gehen zu Lasten der Bewerber. Für die zweite Stufe dieses Vergabeverfahrens – die Abgabe eines Angebotes und einer schriftlichen Ausarbeitung zu Zuschlagskriterien mit anschließenden Bietergesprächen – gilt Folgendes: Mit Veröffentlichung der Bekanntmachung sind ebenfalls unter o.g. Link die für die Angebotsabgabe zu verwendenden Vergabeunterlagen abrufbar. Eine elektronische Signatur ist nicht erforderlich. Es ist sichergestellt, dass die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung des Angebots durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung gewährleistet sind. Die Abgabe des Angebotes per Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen. Für die Angebotsabgabe sowie die Teilnahme an Bietergesprächen wird keine Vergütung gewährt. Es wird darauf hingewiesen, dass Regelungen der Vertragsbedingungen samt Anlagen im Bietergespräch nur dann erörtert werden können, wenn der Bieter konkrete Fragen oder Änderungsvorschläge zu einzelnen Regelungen im Vorfeld unter o. g. Link spätestens bis zum Termin für die Angebotsabgabe einreicht. Nicht fristgerecht übermittelte Fragen oder Änderungsvorschläge werden im Bietergespräch nicht berücksichtigt. Sollten sich aus Sicht der ausgewählten Teilnehmer am Verhandlungsverfahren (2. Stufe) Nachfragen ergeben, gilt die gleiche Verfahrensweise wie zur 1. Stufe (Teilnahmewettbewerb). Bietergemeinschaften sind zugelassen und müssen mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, 1. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, 2. in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, 3. dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, 4. dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 1 600 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Für den Teilneubau der Realschule werden in diesem Verfahren die Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 1 bis einschl. 9 gem. § 34 Abs. 3 HOAI vergeben. Für die Berechnung des Architektenhonorars wird von der Honorarzone III gemäß § 35 HOAI ausgegangen. Die Fachplanungsleistungen für Tragwerk und technische Gebäudeausrüstung werden in getrennten Verfahren ausgeschrieben und vergeben.
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Im Jahr 2018 hat der Landkreis die Generalsanierung des Nord-, Ost- und Südtraktes der Viktor- von-Scheffel-Realschule in Bad Staffelstein beschlossen und daraufhin Planungsleistungen vergeben. Die Kosten für die Generalsanierung wurden auf ca. 5 Mio. EUR brutto geschätzt.
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Im Zuge der Bestandsuntersuchung wurde auch eine Schadstoffuntersuchung des Gebäudes durchgeführt. Im Rahmen dieser Schadenstoffuntersuchung wurden leichtgebundene Asbestfasern in den Seitenteilen der Türelemente gefunden, aufgrund derer anschließend eine Asbestsanierung durchgeführt wurde. Diese Sanierung wurde Mitte November 2019 abgeschlossen. Die sonstigen, festgestellten Schadstoffe stellen keine akute Gefahr für den Schulbetrieb dar, vielmehr sind für Baumaßnahmen besondere Auswirkungen auf den Arbeitsschutz zu beachten. Vor diesem Hintergrund wurden für die zunächst beabsichtigte Generalsanierung Kosten in Höhe von ca. 20,0 Mio. EUR brutto ermittelt.
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Aufgrund der hohen Diskrepanz zwischen den ursprünglich geschätzten (ca. 5 Mio. EUR brutto) und den nach der Schadstoffuntersuchung erwarteten Kosten (ca. 20 Mio. EUR brutto) hat der Landkreis eine Machbarkeitsstudie einschließlich Wirtschaftlichkeitsbetrachtung eingeholt, die insbesondere auch Varianten eines Teilneubaus untersuchen sollte. Das Ergebnis dieser Studie war, dass die wirtschaftlichste Lösung ein Erweiterungsbau in Richtung Nordwesten (Allwetterplatz) des Bestandsgebäudes ist. In dem Erweiterungsbau können sämtliche Räumlichkeiten des Nord-, Ost- und Südtraktes in dreigeschossiger Bauweise mit Kellergeschoss untergebracht werden. Trotz der Asbestsanierung ist es erforderlich, dass Kontrollmessungen in den asbestsanierten Räumen in regelmäßigem Abstand (ca. 6 Monate) durchgeführt werden.
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Die Baumaßnahme für den Teilneubau soll während des laufenden Schulbetriebes erfolgen. Die hierfür erforderliche Planung muss dabei berücksichtigen, dass der Schulbetrieb nicht in Containern durchgeführt werden soll. Die vorhandenen, asbestsanierten Räume sollen während der Baumaßnahme weiterhin genutzt werden. Erst nach Fertigstellung des Teilneubaus sollen die belasteten Gebäudeteile des Nord- und Osttraktes abgebrochen und der Erweiterungsbau an den Nordtrakt des Schulgebäudes angebunden werden.
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Nach einer vorläufigen Kostenschätzung gemäß Machbarkeitsstudie belaufen sich die Brutto-Gesamtkosten für das Projekt auf ca. 18,7 Mio. EUR. Die für die verfahrensgegenständliche Objektplanung anrechenbaren und förderfähigen Kosten liegen bei ca. 12,0 Mio. EUR. Der Förderantrag soll im Oktober 2021 gestellt werden.
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Nicht verfahrensgegenständlich sind die Planungsleistungen für die o. g. Abbruch- sowie Anschlussarbeiten.
Der Baubeginn soll im Frühjahr 2023 liegen. Die Bauzeit für den Teilneubau soll ca. 2,5 Jahre betragen. Weitergehende Vorgaben hinsichtlich der zeitlichen Rahmenbedingungen seitens des Landkreises Lichtenfels gibt es zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht.
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Es ist geplant, keine Bauabschnitte zu bilden, sondern das Bauvorhaben in einem Zug durchzuführen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 600 000 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Zuschlag beauftragt der Auftraggeber zunächst die Stufe 1, d. h. die Grundlagenermittlung und die Vorplanung (Leistungsphasen 1 und 2 gem. § 34 Abs. 3 HOAI).
Der Auftraggeber ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, folgende weiteren Stufen jeweils nach Maßgabe der bereitgestellten Vertragsbedingungen abzurufen:
— Stufe 2: Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung (Leistungsphasen 3 und 4 gem. § 34 Abs. 3 HOAI);
— Stufe 3: Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe und Mitwirkung bei der Vergabe (Leistungsphasen 5, 6 und 7 gem. § 34 Abs. 3 HOAI);
— Stufe 4: Objektüberwachung und Objektbetreuung (Leistungsphasen 8 und 9 gem. § 34 Abs. 3 HOAI).
Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 96231 Bad Staffelstein

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Erklärung, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß § 73 Abs. 3 VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden,
2. Eigenerklärung des Unternehmens, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen,
3. Vorlage eines Auszugs aus dem Berufs- oder Handelsregister (nicht älter als 6 Monate, Kopie ausreichend) oder gleichwertig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Umsatz (netto) in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (Objektplanung für Gebäude und Innenräume) gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV in den Geschäftsjahren 2017, 2018 und 2019;
(2) Nachweis über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, Abs. 4 Nr. 2 VgV bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden (nicht älter als 10 Monate) mit den Deckungssummen je Schadensfall:
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— Personenschäden: 3 000 000 EUR;
— Sach- und Vermögensschäden: 3 000 000 EUR.
Falls die Höhe der vorhandenen Deckungssummen nicht ausreicht, ist eine Bestätigung des Haftpflichtversicherers, dass im Falle einer Beauftragung die Deckungssummen auf die vorgegebenen Beträge erhöht werden können, sowie eine Verpflichtungserklärung des Bieters, dass im Falle der Beauftragung von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, beizufügen.
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Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist, z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Fall einer Bietergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bieters als Partner einer ARGE, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Angaben des Bewerbers gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV, aus denen die durchschnittliche jährliche Zahl der fest angestellten Mitarbeiter inkl. Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (2017, 2018 und 2019) im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Objektplanung für Gebäude und Innenräume) ersichtlich ist;
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2. Angabe über die beabsichtige Vergabe von Unteraufträgen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV;
3. Erklärung über eine Eignungsleihe gemäß § 47 Abs. 1 - 3 VgV;
4. Angaben gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV zu den für die technische Leitung vorgesehenen Personen (Projektleiter sowie stellvertretender Projektleiter) einschließlich Nachweis gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV über deren fachlicher Qualifikation durch Vorlage der Berufszulassung; zudem sind folgende Angaben erforderlich, nämlich
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(a) die jeweils branchenspezifische Berufserfahrung in Jahren im Zusammenhang mit den zu vergebenden oder vergleichbaren Leistungen (Objektplanung für Gebäude und Innenräume);
(b) jeweils 3 Referenzen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV über in den letzten 10 Jahren (2010 bis einschl. 09/2020) begonnene und abgeschlossene Maßnahmen, die mit den zu vergebenden Planungsleistungen vergleichbar sind. Eine Referenz wird nur dann gewertet (Mindestkriterium), wenn die beauftragten Leistungen vollständig in den letzten 10 Jahren (seit 2010 bis einschl. 09/2020) erbracht wurden, wobei die Maßnahme als abgeschlossen gilt, wenn die (Gesamt-)Abnahme der Bauleistungen bis 09/2020 erfolgt ist.
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Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Bewerber nicht zwingend 3 Referenzen angeben muss. Sofern vom Bewerber mehr als 3 Referenzen angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers die Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen optimalerweise entsprechen.
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Es können auch Referenzprojekte angegeben werden, bei deren Bearbeitung sowohl der Projektleiter als auch der stellvertretende Projektleiter gemeinsam tätig waren.
Die Referenzen werden anhand folgender Kriterien bewertet:
— Durchführung einer Neubau-, Umbau- oder Erweiterungsmaßnahme, mind. die HOAI-Leistungsphasen 3 bis einschl. 8 (§ 34 Abs. 3 HOAI) oder vergleichbar;
— mit Baukosten (KG 200 - 70) von mind. 15 Mio. EUR (netto);
— im Bereich Schule, Kindergarten, Kinderhort oder vergleichbar;
— im laufenden Betrieb;
— für einen öffentlichen Auftraggeber;
— unter Verwendung staatlicher Zuwendungen.
5. Angabe von 3 Referenzen des Büros / der Bietergemeinschaft nach Maßgabe von § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV über in den letzten 10 Jahren (2010 bis einschl. 09/2020) begonnene und abgeschlossene Maßnahmen, die mit den zu vergebenden Planungsleistungen vergleichbar sind. Eine Referenz wird nur dann gewertet (Mindestkriterium), wenn die beauftragten Leistungen vollständig in den letzten 10 Jahren (seit 2010 bis einschl. 09/2020) erbracht wurden, wobei die Maßnahme als abgeschlossen gilt, wenn die (Gesamt-)Abnahme der Bauleistungen bis 09/2020 erfolgt ist.
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Als Referenzen des Büros bzw. der Bietergemeinschaft können auch die Maßnahmen angegeben werden, die als persönliche Referenzen des Projektleiters und / oder stellvertretenden Projektleiters benannt wurden, sofern diese im Büro des Bewerbers erbracht wurden.
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Die Referenzen des Büros / der Bietergemeinschaft werden nach den gleichen Kriterien bewertet wie die personenbezogenen Referenzen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters.
Mindeststandards:
Referenzen werden nur dann gewertet, wenn die beauftragten Leistungen vollständig in den letzten 10 Jahren (seit 2010 bis einschl. 09/2020) erbracht wurden, wobei die Maßnahme als abgeschlossen gilt, wenn die (Gesamt-)Abnahme der Bauleistungen bis 09/2020 erfolgt ist.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften Ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristischen Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist. Bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 10
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Aufgrund der Zeichenanzahlbegrenzung in diesem Formular steht nicht der Volltext zur Verfügung. Dieser ist unter dem angegebenen Link mit dem Dokument „Verfahrensbedingungen“ unentgeltlich mit uneingeschränktem und vollständigem direkten Zugang abrufbar. Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe und zur Teilnahme an Bietergesprächen aufgefordert werden, erfolgt ausgehend von der insgesamt höchsten Punktzahl in absteigender Reihenfolge nach folgenden Kriterien, wobei sich die Wertung und Gewichtung im Einzelnen auch aus den „Verfahrensbedingungen“ ergibt:
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1. Umsatz (netto) im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Objektplanung für Gebäude und Innenräume) in den letzten 3 Geschäftsjahren (2017, 2018 und 2019) (10 %);
2. Anzahl der durchschnittlich in den letzten 3 Geschäftsjahren (2017, 2018 und 2019) im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Objektplanung für Gebäude und Innenräume) fest angestellten Mitarbeiter inkl. Führungskräfte (10 %);
3. Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters (15 %) und des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters (10 %), jeweils als Architekt und in Jahren;
4. Maximal jeweils 3 Referenzen des vorgesehenen Projektleiters (20 %) und des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters (15 %) über in den letzten 10 Jahren (2010 bis einschl. 09/2020) begonnene und abgeschlossene Maßnahmen, die mit den zu vergebenden Planungsleistungen vergleichbar sind. Eine Referenz wird nur dann gewertet (Mindestkriterium), wenn die beauftragten Leistungen vollständig in den letzten 10 Jahren (seit 2010 bis einschl. 09/2020) erbracht wurden, wobei die Maßnahme als abgeschlossen gilt, wenn die (Gesamt-)Abnahme der Bauleistungen bis 09/2020 erfolgt ist.
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Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Bewerber nicht zwingend 3 Referenzen angeben muss. Sofern vom Bewerber mehr als 3 Referenzen angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers die Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen optimalerweise entsprechen.
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Es können auch Referenzprojekte angegeben werden, bei deren Bearbeitung sowohl der Projektleiter als auch der stellvertretende Projektleiter gemeinsam tätig waren.
Die Referenzen werden anhand folgender Kriterien bewertet:
— Durchführung einer Neubau-, Umbau- oder Erweiterungsmaßnahme, mind. die HOAI-Leistungsphasen 3 bis einschl. 8 (§ 34 Abs. 3 HOAI) oder vergleichbar;
— mit Baukosten (KG 200 - 700) von mind. 15 Mio. EUR (netto);
— im Bereich Schule, Kindergarten, Kinderhort oder vergleichbar;
— im laufenden Betrieb;
— für einen öffentlichen Auftraggeber;
— unter Verwendung staatlicher Zuwendungen.
5. Maximal 3 Referenzprojekte für das Büro bzw. die Bietergemeinschaft (20 %) über in den letzten 10 Jahren (2010 bis einschl. 09/2020) begonnene und abgeschlossene Maßnahmen, die mit den zu vergebenden Planungsleistungen vergleichbar sind. Eine Referenz wird nur dann gewertet (Mindestkriterium), wenn die beauftragten Leistungen vollständig in den letzten 10 Jahren (seit 2010 bis einschl. 09/2020) erbracht wurden, wobei die Maßnahme als abgeschlossen gilt, wenn die (Gesamt-)Abnahme der Bauleistungen bis 09/2020 erfolgt ist.
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Als Referenzen des Büros bzw. der Bietergemeinschaft können auch die Maßnahmen angegeben werden, die als persönliche Referenzen des Projektleiters und / oder stellvertretenden Projektleiters benannt wurden, sofern diese im Büro des Bewerbers erbracht wurden.
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Die Referenzen des Büros / der Bietergemeinschaft werden nach den gleichen Kriterien bewertet, wie die personenbezogenen Referenzen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-03-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Landratsamt Lichtenfels
Dokumente URL: https://plattform.aumass.de/Veroeffentlichung/av1286f0-eu 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bei diesem Wettbewerb handelt es um ein zweistufiges Vergabeverfahren, bestehend aus einem
Teilnahmewettbewerb (1. Stufe) sowie der Abgabe eines Angebotes und einer schriftlichen Ausarbeitung zu Zuschlagskriterien mit anschließenden Bietergesprächen (2. Stufe).
Für die erste Stufe dieses Vergabeverfahrens – den Teilnahmewettbewerb (oder auch „die Bewerbung“) – gilt Folgendes:
Für den Teilnahmeantrag soll der dafür vorgesehene Bewerbungsbogen verwendet werden. Die Abgabe des Teilnahmeantrages ist ausschließlich unter dieser Internet-Adresse in elektronischer Form möglich. Hierfür ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform erforderlich. Eine elektronische Signatur ist nicht erforderlich. Die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung des Teilnahmeantrages sind durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung sichergestellt. Die Abgabe des Teilnahmeantrages per Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen. Die gemäß Bekanntmachung und Bewerbungsformular geforderten Nachweise, Erklärungen und Unterlagen sind formlos und in Ergänzung zum Bewerbungsbogen beizufügen, auf der Vergabeplattform hochzuladen und an den Auftraggeber elektronisch zu übermitteln. Für die Teilnahme wird keine Vergütung gewährt. Sollten sich aus Sicht der Bewerber Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich über die Plattform und den oben genannten Link zu richten. Eingegangene Fragen und Antworten zum laufenden Verfahren stehen stets aktuell unter oben genannten Link allen Bewerbern zur Einsicht zur Verfügung. Bewerber sind verpflichtet, sich regelmäßig und eigenverantwortlich bis unmittelbar vor Teilnahmeschluss über den jeweils aktuellen Stand auf der oben genannten Website zu informieren und die dort zur Verfügung gestellten Informationen bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der auf der zuvor genannten Website eingestellten Informationen entstehen, gehen zu Lasten der Bewerber.
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Für die zweite Stufe dieses Vergabeverfahrens – die Abgabe eines Angebotes und einer schriftlichen Ausarbeitung zu Zuschlagskriterien mit anschließenden Bietergesprächen – gilt Folgendes:
Mit Veröffentlichung der Bekanntmachung sind ebenfalls unter o.g. Link die für die Angebotsabgabe zu verwendenden Vergabeunterlagen abrufbar. Eine elektronische Signatur ist nicht erforderlich. Es ist sichergestellt, dass die Integrität der Daten und die vertrauliche Behandlung des Angebots durch technische Vorrichtungen und durch Verschlüsselung gewährleistet sind. Die Abgabe des Angebotes per Fax, per E-Mail oder schriftlich auf dem Postweg ist nicht zugelassen. Für die Angebotsabgabe sowie die Teilnahme an Bietergesprächen wird keine Vergütung gewährt. Es wird darauf hingewiesen, dass Regelungen der Vertragsbedingungen samt Anlagen im Bietergespräch nur dann erörtert werden können, wenn der Bieter konkrete Fragen oder Änderungsvorschläge zu einzelnen Regelungen im Vorfeld unter o. g. Link spätestens bis zum Termin für die Angebotsabgabe einreicht. Nicht fristgerecht übermittelte Fragen oder Änderungsvorschläge werden im Bietergespräch nicht berücksichtigt. Sollten sich aus Sicht der ausgewählten Teilnehmer am Verhandlungsverfahren (2. Stufe) Nachfragen ergeben, gilt die gleiche Verfahrensweise wie zur 1. Stufe (Teilnahmewettbewerb).
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Bietergemeinschaften sind zugelassen und müssen mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
1. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
2. in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
3. dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
4. dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Postfach 606
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981531277 📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Fax: +49 981531837 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf Antrag kann bei der unter Ziffer VI.4.1) genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 195-472014 (2020-10-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-04-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Landkreis Lichtenfels als Auftraggeber ist Schulträger bzw. Dienstanbieter im Sinne des TDG / MDStV der Viktor-von-Scheffel-Schule, Staatliche Realschule, St.-Veit-Straße 10, 96231 Bad Staffelstein. Der Landkreis Lichtenfels beabsichtigt, für einen Teil der Viktor-von-Scheffel-Realschule (Nord-, Ost- und Südtraktes) in Bad Staffelstein einen Teilneubau mit Anbindung an den Bestand zu errichten.
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Gesamtwert des Auftrags: 1095502.38 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Kronacher Straße 28-30
Kontakt
Internetadresse: https://www.lkr-lif.de/landratsamt/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-04-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-04-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 074-188866
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 195-472014
ABl. S-Ausgabe: 74

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Aufgrund der hohen Diskrepanz zwischen den ursprünglich geschätzten (ca. 5 Mio. EUR brutto) und den nach der Schadstoffuntersuchung erwarteten Kosten (ca. 20 Mio. EUR brutto) hat der Landkreis eine Machbarkeitsstudie einschließlich Wirtschaftlichkeitsbetrachtung eingeholt, die insbesondere auch Varianten eines Teilneubaus untersuchen sollte. Das Ergebnis dieser Studie war, dass die wirtschaftlichste Lösung ein Erweiterungsbau in Richtung Nordwesten (Allwetterplatz) des Bestandsgebäudes ist. In dem Erweiterungsbau können sämtliche Räumlichkeiten des Nord-, Ost- und Südtraktes in 3-geschossiger Bauweise mit Kellergeschoss untergebracht werden. Trotz der Asbestsanierung ist es erforderlich, dass Kontrollmessungen in den asbestsanierten Räumen in regelmäßigem Abstand (ca. 6 Monate) durchgeführt werden.
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Beschreibung der Optionen:
— Stufe 2: Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung (Leistungsphasen 3 und 4 gem. § 34 Abs. 3 HOAI),
— Stufe 3: Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe und Mitwirkung bei der Vergabe (Leistungsphasen 5, 6 und 7 gem. § 34 Abs. 3 HOAI),

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Einschätzung und Analyse der ausgeschriebenen Planungsleistungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 100/500 Punkten
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung einzelner Aspekte der ausgeschriebenen Planungsleistungen
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 300/Punkten

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-03-17 📅
Name: BAURCONSULT Architekten Ingenieure GbR
Postanschrift: Raiffeisenstraße 3
Postort: Haßfurt
Land: Deutschland 🇩🇪
Haßberge 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1095502.38 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6

Ergänzende Informationen
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Postfach 606
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981531277 📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Fax: +49 981531837 📠
Quelle: OJS 2021/S 074-188866 (2021-04-12)