Planungsleistungen für Verkehrsanlagen in Verbindung mit der Erfüllung städtebaulicher und freiraumplanerischer Anforderungen für die Neugestaltung der Saarbrücker Straße, Fürstenhausen

Mittelstadt Völklingen

Gegenstand der Planungsleistungen ist die Verkehrsanlage des öffentlich gewidmeten Straßenraums der Saarbrücker Straße vom Kreuzungspunkt der Karolinger Straße bis zur Einmündung Viktoriastraße mit einer Gesamtfläche von ca. 9 320 qm auf einer Länge von rd. 480 m im Ortsmittebereich des Stadtteils Fürstenhausen. Der Schwerpunkt der Planung liegt im Bereich der Saarbrücker Straße auf Höhe des neuen Festplatzes/geplanten Seniorenheims, zwischen Saarbrücker Straße Nr. 35a und Nr. 75 bzw. Nr. 30 und 68.
Die Maßnahme wurde hergeleitet aus dem Stadtteilentwicklungskonzept Fürstenhausen. Die vorliegende Maßnahme „Neugestaltung der Saarbrücker Straße" befindet sich im Bereich der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Völklingen-Fürstenhausen". Die Maßnahme ist dem Programmteil „Wachstum und nachhaltige Entwicklung - Lebenswerte Quartiere gestalten" des Bundes- und Länderprogramms der Städtebauförderung zugeordnet. Bei den Planungsleistungen der vorliegenden Ausschreibung sind die bereits realisierten Teilmaßnahmen (nähere Informationen hierzu siehe Ergänzungstext) zu berücksichtigen sowie die bereits fortgeschrittenen Planungen zum barrierefreien Umbau der in diesem Bereich liegenden Bushaltestellen.
Da bei der Maßnahme im Rahmen des Städtebauförderprogrammes „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Lebenswerte Quartiere gestalten" besonderes Augenmerk auch auf der Erfüllung städtebaulicher und freiraumplanerischer Anforderungen liegt, betrifft die vorliegende Leistungen neben der Planung der Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI auch einzelne Leistungen der Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI.
Weitere besondere Anforderungen ergeben sich aus dem Erfordernis einer intensiven Abstimmung der Planung mit dem Landesbetrieb für Straßenbau als Straßenbaulastträger. Aufgrund der Förderkulisse wird im Zuge der weiteren Bearbeitung darüber hinaus die Abstimmung der Planung mit dem Fördermittelgeber (Ministerium für Inneres, Bauen und Sport) erforderlich.
Mit der Planung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-06-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-30.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-04-30 Auftragsbekanntmachung
2020-11-27 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-04-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Planungsleistungen ist die Verkehrsanlage des öffentlich gewidmeten Straßenraums der Saarbrücker Straße vom Kreuzungspunkt der Karolinger Straße bis zur Einmündung Viktoriastraße mit einer Gesamtfläche von ca. 9 320 qm auf einer Länge von rd. 480 m im Ortsmittebereich des Stadtteils Fürstenhausen. Der Schwerpunkt der Planung liegt im Bereich der Saarbrücker Straße auf Höhe des neuen Festplatzes/geplanten Seniorenheims, zwischen Saarbrücker Straße Nr. 35a und Nr. 75 bzw. Nr. 30 und 68. Die Maßnahme wurde hergeleitet aus dem Stadtteilentwicklungskonzept Fürstenhausen. Die vorliegende Maßnahme „Neugestaltung der Saarbrücker Straße" befindet sich im Bereich der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Völklingen-Fürstenhausen". Die Maßnahme ist dem Programmteil „Wachstum und nachhaltige Entwicklung - Lebenswerte Quartiere gestalten" des Bundes- und Länderprogramms der Städtebauförderung zugeordnet. Bei den Planungsleistungen der vorliegenden Ausschreibung sind die bereits realisierten Teilmaßnahmen (nähere Informationen hierzu siehe Ergänzungstext) zu berücksichtigen sowie die bereits fortgeschrittenen Planungen zum barrierefreien Umbau der in diesem Bereich liegenden Bushaltestellen. Da bei der Maßnahme im Rahmen des Städtebauförderprogrammes „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Lebenswerte Quartiere gestalten" besonderes Augenmerk auch auf der Erfüllung städtebaulicher und freiraumplanerischer Anforderungen liegt, betrifft die vorliegende Leistungen neben der Planung der Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI auch einzelne Leistungen der Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI. Weitere besondere Anforderungen ergeben sich aus dem Erfordernis einer intensiven Abstimmung der Planung mit dem Landesbetrieb für Straßenbau als Straßenbaulastträger. Aufgrund der Förderkulisse wird im Zuge der weiteren Bearbeitung darüber hinaus die Abstimmung der Planung mit dem Fördermittelgeber (Ministerium für Inneres, Bauen und Sport) erforderlich. Mit der Planung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Regionalverband Saarbrücken 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Mittelstadt Völklingen
Postanschrift: Rathausplatz
Postleitzahl: 66333
Postort: Völklingen
Kontakt
Internetadresse: http://www.agsta.de 🌏
E-Mail: vergabe@agsta.de 📧
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E53795622 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E53795622 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-30 📅
Einreichungsfrist: 2020-06-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-05-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 087-207550
ABl. S-Ausgabe: 87
Zusätzliche Informationen
1. Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen; 2. Für den Teilnahmeantrag sind die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter (FB) entsprechend II.2.9) zu verwenden. Die FB sind um die geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können zulässig sein, sofern dies in den FB ausdrücklich zugelassen wird (z. B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung entweder: — die FB nebst beigefügten Nachweisen, — oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) unter https://www.evergabe.de/assets/imagescms/Anleitung_und_Formular_EEE.PDF (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung gefordertenInhalten, was vom Bewerber zu beachten ist) als vorläufigen Nachweis, vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bietergemeinschaften (BG), usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben. BG's, die sich erst nach Einreichung eines Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel der Identität des Bieters oder der BG ist nicht zugelassen. Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerber haben selbst dafür Sorge zu tragen, dass ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig bei der angegebenen Stelle eingehen. 3. Wichtig: Seit dem 18.10.18 besteht die Pflicht zur eVergabe. Die Kommunikation und die Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgt gem. § 53 (1) VgV AUSSCHLIESSLICH elektronisch über subreport. Die zum Download bereitgestellten Unterlagen sind auf www.subreport.de frei verfügbar. Um regelmäßig über Informationen/Rückfragen in Kenntnis gesetzt zu werden und für die Abgabe der Teilnahmeanträge, ist eine Registrierung erforderlich. Diese ist für die Bieter kostenfrei. Teilnahmeanträge oder Angebote, die nicht über subreport, sondern per E-Mail, schriftlich auf dem Postweg oder persönlich eingehen, werden ausgeschlossen. 4. Der AG behält sich vor, bei Bedarf von den Bietern Folgeangebote einzuholen. Wenn der AG Verhandlungen führt, wird jeder Bieter zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Sollten keine Verhandlungen geführt werden, sind mit dem Angebot schriftliche Erläuterungen zu den einzelnen Kriterien abzugeben, auf deren Grundlage die Beurteilung der Zuschlagskriterien erfolgt. In diesem Fall werden die Bieter mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe noch einmal auf das Erfordernis schriftlicher Erläuterungen hingewiesen. Unabhängig davon, ob der Auftraggeber sich dazu entscheidet, überhaupt Vergabegespräche zu führen, behält sich der Auftraggeber aufgrund der derzeit noch bestehenden Kontaktbeschränkungen und Verhaltensregeln vor, die ggf. zu führenden Vergabegespräche per Videokonferenz durchzuführen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Planungsleistungen ist die Verkehrsanlage des öffentlich gewidmeten Straßenraums der Saarbrücker Straße vom Kreuzungspunkt der Karolinger Straße bis zur Einmündung Viktoriastraße mit einer Gesamtfläche von ca. 9 320 qm auf einer Länge von rd. 480 m im Ortsmittebereich des Stadtteils Fürstenhausen. Der Schwerpunkt der Planung liegt im Bereich der Saarbrücker Straße auf Höhe des neuen Festplatzes/geplanten Seniorenheims, zwischen Saarbrücker Straße Nr. 35a und Nr. 75 bzw. Nr. 30 und 68.
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Die Maßnahme wurde hergeleitet aus dem Stadtteilentwicklungskonzept Fürstenhausen. Die vorliegende Maßnahme „Neugestaltung der Saarbrücker Straße" befindet sich im Bereich der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Völklingen-Fürstenhausen". Die Maßnahme ist dem Programmteil „Wachstum und nachhaltige Entwicklung - Lebenswerte Quartiere gestalten" des Bundes- und Länderprogramms der Städtebauförderung zugeordnet. Bei den Planungsleistungen der vorliegenden Ausschreibung sind die bereits realisierten Teilmaßnahmen (nähere Informationen hierzu siehe Ergänzungstext) zu berücksichtigen sowie die bereits fortgeschrittenen Planungen zum barrierefreien Umbau der in diesem Bereich liegenden Bushaltestellen.
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Da bei der Maßnahme im Rahmen des Städtebauförderprogrammes „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Lebenswerte Quartiere gestalten" besonderes Augenmerk auch auf der Erfüllung städtebaulicher und freiraumplanerischer Anforderungen liegt, betrifft die vorliegende Leistungen neben der Planung der Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI auch einzelne Leistungen der Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI.
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Weitere besondere Anforderungen ergeben sich aus dem Erfordernis einer intensiven Abstimmung der Planung mit dem Landesbetrieb für Straßenbau als Straßenbaulastträger. Aufgrund der Förderkulisse wird im Zuge der weiteren Bearbeitung darüber hinaus die Abstimmung der Planung mit dem Fördermittelgeber (Ministerium für Inneres, Bauen und Sport) erforderlich.
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Mit der Planung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden.
Geschätzter Gesamtwert: 1 212 900 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Vergeben werden die Leistungen der Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI sowie die in die Grundleistungen Verkehrsanlagen einzuarbeitenden Leistungen aus dem Leistungsbild Freianlagen gem. § 39 HOAI (Berücksichtigung der standörtlichen, gestalterischen, funktionalen Anforderungen).
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Der vorliegende Auftrag umfasst die Grundleistungen der vorgenannten Planungsleistungen der Verkehrsanlagen der folgenden Leistungsphasen:
1. Stufe:
— Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung;
— Leistungsphase 2: Vorplanung;
— Leistungsphase 3: Entwurfsplanung.
Optional Vergabe der 2. Stufe:
— Bei Bedarf bzw. nach Vorlage des Genehmigungsbescheids des Fördergebers: Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung;
— Leistungsphase 5: Ausführungsplanung;
— Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe;
— Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe;
— Leistungsphase 9: Objektbetreuung.
Sowie die örtliche Bauüberwachung.
Hinsichtlich der Leistungen des Leistungsbildes Freianlagen werden folgende Teilleistungen der Anlage 11 zur HOAI 2013 der einzelnen Leistungsphasen als erforderlich angesehen:
— Leistungsphase 2: Buchstabe d) Erarbeiten eines Planungskonzeptes einschließlich Untersuchen und Bewerten von Varianten nach gleichen Anforderungen unter Berücksichtigung zum Beispiel:
— der Topographie und weiteren standörtlichen und ökologischen Rahmenbedingungen;
— der Umweltbelange einschließlich der natur- und artenschutzrechtlichen Anforderungen und der vegetationstechnischen Bedingungen;
— der gestalterischen und funktionalen Anforderungen;
— Klären der wesentlichen Zusammenhänge, Vorgänge, Bedingungen, Abstimmen oder Koordinieren unter Integration der Beiträge anderer an der Planung Beteiligter,
— Leistungsphase 3: Buchstabe a) Erarbeiten der Entwurfsplanung auf Grundlage der Vorplanung unter Vertiefung zum Beispiel der gestalterischen, funktionalen, wirtschaftlichen, standörtlichen, ökologischen, natur- und artenschutzrechtlichen Anforderungen, Abstimmen oder Koordinieren unter Integration der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter
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Und Buchstabe c) Erstellen des Entwurfs zum Beispiel im Maßstab 1:500 bis 1:100, mit erforderlichen Angaben insbesondere:
— zur Bepflanzung;
— zu Materialien und Ausstattungen;
— zu Maßnahmen auf Grund rechtlicher Vorgaben;
— zum terminlichen Ablauf;
— Leistungsphase 5: Buchstabe d) Darstellen der Freianlagen mit den für die Ausführung notwendiger Angaben, Detail- und Konstruktionszeichnungen, insbesondere zu:
— Oberflächenmaterial, -befestigungen und -relief,
— zu ober- und unterirdischen Einbauten und Ausstattungen;
— zur Vegetation mit Angaben zu Arten, Sorten und Qualitäten;
— zu landschaftspflegerischen, naturschutzfachlichen oder artenschutzrechtlichen Maßnahmen.
Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die o. g. Leistungen als Teilleistungen zum einem Planungskonzept, zu einem Entwurf und einer Ausführungsplanung zu sehen sind, also in die Leistungen der Verkehrsanlagen einzubinden sind und nicht als eigenständige Planungen zu verstehen sind.
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Nach Einschätzung der Mittelstadt Völklingen ist für die einzureichenden Angebote die Honorarzone III anzusetzen. Abweichungen sind ausführlich zu begründen. Auf Grundlage eines Stufenvertrages erfolgt zunächst eine Beauftragung der Leistungsphasen 1-3 gem. HOAI für die Leistungen der Verkehrsanlagen i. V. m. städtebaulichen und freiraumplanerischen Anforderungen. In einer 2. Stufe werden bei Bedarf die Leistungsphase 4 sowie optional die Leistungsphasen 5-7 und 9 beauftragt, sobald der Förderbescheid vorliegt, der auf Grundlage der Entwurfsplanung beantragt wird (HU-Bau). Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. einer Gesamtbeauftragung. Die Oberbauleitung (Leistungsphase 8) wird durch die Stadt Völklingen wahrgenommen. Die örtliche Bauüberwachung soll gesondert mit einem Honorarbezug auf die Bausumme beauftragt werden. Die Baukosten werden derzeit mit 1.212.900 Euro netto (bei einem Mittelwert von 130 €/qm) geschätzt.
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Mehrfachbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung für den zu vergebenden Auftrag der Verkehrsanlagen i. V. m. Freiraumplanung sind nicht zulässig. Mehrfachbewerbungen im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung einzelner Bewerber oder einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn dem Bewerber, der Bietergemeinschaft oder den betroffenen konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die fraglichen Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.
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Folgende Anforderungen werden im Detail an die Verkehrsplanung unter besonderer Berücksichtigung städtebaulicher und freiraumplanerischer Aspekte gestellt:
Anforderungen Verkehr:
— Gewährleistung einer geordneten und für alle Verkehrsarten und -teilnehmer (Motorisierter Individualverkehr, ÖPNV, Radverkehr, Fußverkehr) sicheren Verkehrsabwicklung
— verkehrstechnische Einbindung von öffentlichen Parkflächen im Straßenraum, Gewährleistung einer geordneten Abwicklung von Parkvorgängen,
— verkehrstechnische Anbindung der Ein- und Ausfahrtsbereiche, insbesondere die der neuen Einkaufsmärkte/des Seniorenzentrums sowie der Straßeneinmündungen,
— Planung und Einbindung erforderlicher verkehrstechnischer Anlagen (Signalanlagen, Beschilderung, Verkehrsführung, etc.)
Anforderungen Freiraumplanung/städtebauliche Vorplanung:
— analytische Betrachtung der näheren Umgebung des Straßenabschnitts unter den Gesichtspunkten: Funktion der verschiedenen Straßen, Verkehrsbeziehungen, Verkehrsführungen, bestehende Wegebeziehungen (auch informelle), zukünftige Wegebeziehungen, bestehende relevante Gebäude- und Flächennutzungen, Parkplatzbedarfe, sonstige Bedarfe/Restriktionen;
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— Herausarbeiten des Straßenraums als zentrale Achse und gleichzeitig verbindendes Element in der räumlichen Einheit des zentralen Versorgungsbereichs,
— Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Straßenraum (ggfs. Anpassung/Verringerung des Straßenquerschnitts), Erhöhung der Attraktivität des Zu-Fuß-Gehens, auch im Sinne einer Wohnumfeldverbesserung, und des Radfahrens,
— funktionsgerechte gestalterische Aufwertung der Straßenraumbestandteile Gehweg, Fahrbahn, Parken, Radfahrerführung durch zielgerichteten Einsatz von Begrünung, Beleuchtung, Möblierung, Materialien;
— gestalterische und funktionale Einbindung der
angrenzenden Bebauungen und Nutzungen und Anbindung an diese;
Bushaltestellen und -bereiche;
— Gewährleistung barrierefreier Querungsmöglichkeiten und Übergänge insbesondere im Bereich Festplatz/Parkanlage – Seniorenzentrum/Einkaufsmärkte;
— Verdeutlichung des Ortseingangsbereichs.
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Ggf. erfolgt eine Verlängerung zugunsten der Leistungsphase 9
Beschreibung der Optionen:
Siehe II.2.4) optional stufenweise Beauftragung;
Leistungsphase 4 nur nach Bedarf
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Stadtteil Fürstenhausen, Saarbrücker Straße, Abschnitt vom Kreuzungspunkt Karolinger Straße bis zur Einmündung Viktoriastraße

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Siehe auch III.2.1) Die folgenden Nachweise/Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei Bewerbergemeinschaften (BG) jeweils von allen Mitgliedern der BG; Details, die bei den Angaben zu berücksichtigen sind, siehe in den auf subreport zur Verfügung gestellten Formblättern. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Formblätter von den Mitbewerbern (einschließlich Nachunternehmern) ebenfalls auszufüllen. Ferner ist in diesem Fall eine Vollmachtserklärung für den Federführenden, eine Erklärung über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung und eine Erklärung für das Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung mit den geforderten Rahmenbedingungen für die Bewerbergemeinschaft/ARGE mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
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1. Allgemeine Angaben zum Bewerber gemäß Formblatt; Angabe des Federführenden; die Federführung darf beim Verkehrsanlagenplaner oder beim Freianlagenplaner/Landschaftsarchitekt liegen; es wird darauf hingewiesen, dass Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber oder von Mitgliedern einer BG zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen können,
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2. Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen,
3. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB vorliegen,
4. Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV; namentliche Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 1.1.2020, gegliedert in Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters, Bauleiter und Projektingenieure unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen; für den im Auftragsfall Projektverantwortlichen, seinen Stellvertreter und Bauleiter ist mit der Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende Aufgabenstellung (z. B. Kammernachweis, o. ä.) und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen,
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5. Angaben über die beabsichtigte Weitergabe des Auftrags oder eines Teils des Auftrags,
6. Eigenerklärung der Bewerber/der Bewerbergemeinschaft im Falle der Weiterbeauftragung die Leistungen der Leistungsphasen 4-7+9 (siehe II.2.4) zu erbringen;
7. Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für die Vergabe von öffentlichen Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträgen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die folgenden Angaben sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen, bei BG jeweils von allen Mitgliedern der BG bzw. Nachunternehmern.
1. Eigenerklärung, dass aktuell keine Steuerschulden bestehen;
2. Eigenerklärung zum Vorhandensein der erforderlichen Berufshaftpflichtversicherung in der Höhe mind. 1 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 1 000 000 EUR für Sonstige Schäden. Sollte eine Versicherung in dieser Höhe nicht vorhanden sein, ist eine Eigenerklärung erforderlich, dass die Berufshaftpflicht im Auftragsfallauf die geforderten Höhen angehoben wird.
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Weitere (durch Eigenerklärung) nachzuweisende Voraussetzung: Jährliche Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. (Bei Bewerbergemeinschaften muss die Haftpflicht für die ARGE bzw. für ARGE-Leistungen vorgehalten werden). Die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter sind für die Angaben zu verwenden.
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Mindeststandards: s.o.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende Referenzen/Nachweise vom Bewerber/der BG vorzulegen. Die Angaben zu den einzelnen Referenzprojekten sind in die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter einzutragen. Darüber hinausgehendes Material (graphische Darstellungen, Planunterlagen o. ä.) sind nicht erforderlich und werden nicht gewertet.
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Grundsätzliche Voraussetzungen für die Wertbarkeit von Referenzen zu den Kriterien (R-1) und (R-2):
— Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der in den Formblättern abgefragten Angaben;
— Bearbeitung mind. der Lph 1-4 gem. § 39 bzw. 47 HOAI;
— Bearbeitung (Abschluss der Lph 4) im Zeitraum von Januar 2010 bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung;
— Baukosten des Referenzprojektes mind. 500 000 EUR netto.
Grundsätzliche Voraussetzungen für die Wertbarkeit von Referenzen zu dem Kriterium (R-3):
— Bearbeitung mind. der örtlichen Bauüberwachung für Verkehrsanlagen;
— Bearbeitung der örtlichen Bauüberwachung im Zeitraum von Januar 2010 bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.
Es dürfen grundsätzlich mehr Referenzen als erforderlich genannt werden, in diesem Fall ist in den Formblättern anzugeben, welche Referenzen zu den unter (R-1) bis (R-3) genannten Kriterien jeweils gewertet werden sollen. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen in diesem Fall nicht in die Wertung ein.
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Eine Referenz, die z. B. für Kriterium (R-1) benannt wird, kann auch für einzelne oder alle Kriterien (R-2) bis (R-3) benannt werden, wenn diese Rahmenbedingungen auf sie zutreffen. Dies ist in diesem Fall explizit anzugeben.
(R-1) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen für die Planung von Verkehrsanlagen (Mindestanforderung, d. h. mind. 1 Referenz ist zu benennen): Referenzen für den Umbau einer angebauten Straße innerhalb einer Ortslage mit erhöhten gestalterischen Anforderungen (zentraler Versorgungsbereich, Ortsmitte, städtebauliche Integration) auf einem Teilstück von mind. 300 m. Wertbar sind max. 5 Referenzen mit jeweils 10 Punkten. Insgesamt können zu (R-1) max. 50 Punkte erreicht werden.
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(R-2) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen für Freianlagen-/Freiraumplanungen (Mindestanforderung, d. h. mind. 1 Referenz ist zu benennen): Referenzen für den Neubau oder Umbau öffentlicher Straßen- oder Platzräume innerhalb einer Ortslage mit einer Größe von mind. 5 000 qm. Wertbar sind max. 5 Referenzen mit jeweils 10 Punkten. Insgesamt können zu (R-2) max. 50 Punkte erreicht werden.
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(R-3) Nachweis des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zu Erfahrungen mit der örtlichen Bauüberwachung für Verkehrsanlagen. Gewertet werden max. 3 Referenzen mit jeweils 5 Punkten. Insgesamt können zu (R-4) max. 15 Punkte erreicht werden.
Insgesamt können 115 Punkte erreicht werden.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Qualifikationsanforderungen gem. § 75 Abs. 2 VgV;
Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines Nachweises über die Eintragung in ein Berufsregister als Beratender Ingenieur/Landschaftsarchitekt/Stadtplaner (Kammermitgliedschaft);
Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung einschlägig ist;
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Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jeden Mitbewerber.
Die mit dem Überwachen der Bauausführung Beauftragten müssen grundsätzlich über eine abgeschlossene Fachausbildung (Dipl.-Ing. TH/FH, Master, Bachelor) und eine angemessene Baustellenpraxis – i. d. R. mind. 3 Jahre – verfügen.
Der Projektleiter soll über eine Berufserfahrung als Projektleiter von mindestens 5 Jahren verfügen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die unter III.1.1) und III.1.2) geforderten Nachweise u. Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen. Dabei sind die weiteren Rahmenbedingungen (z. B. zur Aktualität der Referenzen) für die Wertbarkeit von Referenzen zu allen Kriterien (R-1) bis (R-3) unter III.1.3) zu beachten. Die dort formulierten Rahmenbedingungen sind bindend. Für die Bewerbung sind die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter zu verwenden.
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Darüber hinaus sind die unter III.1.3) technische und berufliche Leistungsfähigkeit genannten Nachweise zu erbringen. Hierfür sind ebenfalls die Formblätter zu verwenden. Eine Bewertung erfolgt anhand der unter III.1.3) beschriebenen Kriterien. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden ausgewählt und aufgefordert, am weiteren Verfahren teilzunehmen. Diese erhalten mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe ggf. weitere Unterlagen.
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Folgende Kriterien werden bei der Bewertung der Teilnahmeanträge zugrunde gelegt:
(R-1) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen für die Planung von Verkehrsanlagen (Mindestanforderung, d. h. mind. 1 Referenz ist zu benennen): Referenzen für den Umbau einer angebauten Straße innerhalb einer Ortslage mit erhöhten gestalterischen Anforderungen (zentraler Versorgungsbereich, Ortsmitte, städtebauliche Integration) auf einem Teilstück von mind. 300 m. Wertbar sind max. 5 Referenzen mit jeweils 10 Punkten. Insgesamt können zu (R-1) max. 50 Punkte erreicht werden.
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(R-2) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen für Freianlagen-/Freiraumplanungen (Mindestanforderung, d. h. mind. 1 Referenz ist zu benennen): Referenzen für den Neubau oder Umbau öffentlicher Straßen- oder Platzräume innerhalb einer Ortslage mit einer Größe von mind. 5 000 qm. Wertbar sind max. 5 Referenzen mit jeweils 10 Punkten. Insgesamt können zu (R-2) max. 50 Punkte erreicht werden.
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(R-3) Nachweis des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zu Erfahrungen mit der örtlichen Bauüberwachung für Verkehrsanlagen. Gewertet werden max. 3 Referenzen mit jeweils 5 Punkten. Insgesamt können zu (R-3) max. 15 Punkte erreicht werden.
Insgesamt können 115 Punkte erreicht werden.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 13:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung d. Bieters zu konzeptionellen Überlegungen u. zur Herangehensweise (Organ., Ablauf, int/ext Kommunikation) an die Aufgabenstellung vor dem Hintergrund der gestellten Anforderungen und Abstimmungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung des Projekt- und Qualitätsmanagements: Personelle Besetzung/Zuständigkeiten innerhalb Projektteam und Nachweis der Abdeckung aller Leistungsphasen, Darstellung der geplanten Projektabwicklung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätsmanagement der fachlichen Bauüberwachung beider Leistungsbilder (FA, VA); Nachweis einer leistungsfähigen Bauleitung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kosten- und Terminmanagement
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Kostenkriterium (Name): Gesamthonorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 15
Kostenkriterium (Name): Beratungsleistungen/besondere Leistungen, Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 10

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Verfahrensbetreuung für die Mittelstadt Völklingen: agstaUMWELT GmbH; Kommunikation, Teilnahmeanträge und Angebote ausschließlich über subreport
Internetadresse: www.agsta.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E53795622 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Arbeitssprache ist deutsch. Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen;
2. Für den Teilnahmeantrag sind die auf subreport zur Verfügung gestellten Formblätter (FB) entsprechend II.2.9) zu verwenden. Die FB sind um die geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können zulässig sein, sofern dies in den FB ausdrücklich zugelassen wird (z. B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung entweder:
Mehr anzeigen
— die FB nebst beigefügten Nachweisen,
— oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) unter https://www.evergabe.de/assets/imagescms/Anleitung_und_Formular_EEE.PDF (mit den vollständigen in der vorliegenden Bekanntmachung gefordertenInhalten, was vom Bewerber zu beachten ist) als vorläufigen Nachweis, vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen, Bietergemeinschaften (BG), usw. sind die Unterlagen/die EEE auch für diese anzugeben. BG's, die sich erst nach Einreichung eines Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Ein Wechsel der Identität des Bieters oder der BG ist nicht zugelassen. Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerber haben selbst dafür Sorge zu tragen, dass ihre Bewerbungsunterlagen rechtzeitig bei der angegebenen Stelle eingehen.
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3. Wichtig: Seit dem 18.10.18 besteht die Pflicht zur eVergabe. Die Kommunikation und die Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgt gem. § 53 (1) VgV AUSSCHLIESSLICH elektronisch über subreport. Die zum Download bereitgestellten Unterlagen sind auf www.subreport.de frei verfügbar. Um regelmäßig über Informationen/Rückfragen in Kenntnis gesetzt zu werden und für die Abgabe der Teilnahmeanträge, ist eine Registrierung erforderlich. Diese ist für die Bieter kostenfrei. Teilnahmeanträge oder Angebote, die nicht über subreport, sondern per E-Mail, schriftlich auf dem Postweg oder persönlich eingehen, werden ausgeschlossen.
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4. Der AG behält sich vor, bei Bedarf von den Bietern Folgeangebote einzuholen. Wenn der AG Verhandlungen führt, wird jeder Bieter zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Sollten keine Verhandlungen geführt werden, sind mit dem Angebot schriftliche Erläuterungen zu den einzelnen Kriterien abzugeben, auf deren Grundlage die Beurteilung der Zuschlagskriterien erfolgt. In diesem Fall werden die Bieter mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe noch einmal auf das Erfordernis schriftlicher Erläuterungen hingewiesen.
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Unabhängig davon, ob der Auftraggeber sich dazu entscheidet, überhaupt Vergabegespräche zu führen, behält sich der Auftraggeber aufgrund der derzeit noch bestehenden Kontaktbeschränkungen und Verhaltensregeln vor, die ggf. zu führenden Vergabegespräche per Videokonferenz durchzuführen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Postanschrift: Franz-Josef-Röder-Straße 17
Postort: Saarbrücken
Postleitzahl: 66119
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6815014994 📞
E-Mail: vergabekammern@wirtschaft.saarland.de 📧
Fax: +49 6815013506 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Siehe § 160 Abs. 3 GWB. Der Antrag ist unzulässig soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Quelle: OJS 2020/S 087-207550 (2020-04-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-11-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Planungsleistungen ist die Verkehrsanlage des öffentlich gewidmeten Straßenraums der Saarbrücker Straße vom Kreuzungspunkt der Karolinger Straße bis zur Einmündung Viktoriastraße mit einer Gesamtfläche von ca. 9.320 qm auf einer Länge von rd. 480 m im Ortsmittebereich des Stadtteils Fürstenhausen. Der Schwerpunkt der Planung liegt im Bereich der Saarbrücker Straße auf Höhe des neuen Festplatzes/geplanten Seniorenheims, zwischen Saarbrücker Straße Nr. 35a und Nr. 75 bzw. Nr. 30 und 68. Die Maßnahme wurde hergeleitet aus dem Stadtteilentwicklungskonzept Fürstenhausen. Die vorliegende Maßnahme „Neugestaltung der Saarbrücker Straße“ befindet sich im Bereich der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Völklingen-Fürstenhausen“. Die Maßnahme ist dem Programmteil „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Lebenswerte Quartiere gestalten“ des Bundes- und Länderprogramms der Städtebauförderung zugeordnet. Bei den Planungsleistungen der vorliegenden Ausschreibung sind die bereits realisierten Teilmaßnahmen (nähere Informationen hierzu siehe Ergänzungstext) zu berücksichtigen sowie die bereits fortgeschrittenen Planungen zum barrierefreien Umbau der in diesem Bereich liegenden Bushaltestellen. Da bei der Maßnahme im Rahmen des Städtebauförderprogrammes „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Lebenswerte Quartiere gestalten“ besonderes Augenmerk auch auf der Erfüllung städtebaulicher und freiraumplanerischer Anforderungen liegt, betrifft die vorliegende Leistungen neben der Planung der Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI auch einzelne Leistungen der Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI. Weitere besondere Anforderungen ergeben sich aus dem Erfordernis einer intensiven Abstimmung der Planung mit dem Landesbetrieb für Straßenbau als Straßenbaulastträger. Aufgrund der Förderkulisse wird im Zuge der weiteren Bearbeitung darüber hinaus die Abstimmung der Planung mit dem Fördermittelgeber (Ministerium für Inneres, Bauen und Sport) erforderlich. Mit der Planung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-11-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 235-580745
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 087-207550
ABl. S-Ausgabe: 235

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Planungsleistungen ist die Verkehrsanlage des öffentlich gewidmeten Straßenraums der Saarbrücker Straße vom Kreuzungspunkt der Karolinger Straße bis zur Einmündung Viktoriastraße mit einer Gesamtfläche von ca. 9.320 qm auf einer Länge von rd. 480 m im Ortsmittebereich des Stadtteils Fürstenhausen. Der Schwerpunkt der Planung liegt im Bereich der Saarbrücker Straße auf Höhe des neuen Festplatzes/geplanten Seniorenheims, zwischen Saarbrücker Straße Nr. 35a und Nr. 75 bzw. Nr. 30 und 68.
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Die Maßnahme wurde hergeleitet aus dem Stadtteilentwicklungskonzept Fürstenhausen. Die vorliegende Maßnahme „Neugestaltung der Saarbrücker Straße“ befindet sich im Bereich der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Völklingen-Fürstenhausen“. Die Maßnahme ist dem Programmteil „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Lebenswerte Quartiere gestalten“ des Bundes- und Länderprogramms der Städtebauförderung zugeordnet. Bei den Planungsleistungen der vorliegenden Ausschreibung sind die bereits realisierten Teilmaßnahmen (nähere Informationen hierzu siehe Ergänzungstext) zu berücksichtigen sowie die bereits fortgeschrittenen Planungen zum barrierefreien Umbau der in diesem Bereich liegenden Bushaltestellen.
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Da bei der Maßnahme im Rahmen des Städtebauförderprogrammes „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Lebenswerte Quartiere gestalten“ besonderes Augenmerk auch auf der Erfüllung städtebaulicher und freiraumplanerischer Anforderungen liegt, betrifft die vorliegende Leistungen neben der Planung der Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI auch einzelne Leistungen der Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI.
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— Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung,
— Leistungsphase 2: Vorplanung,
— Bei Bedarf bzw. nach Vorlage des Genehmigungsbescheids des Fördergebers: Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung,
— Leistungsphase 5: Ausführungsplanung,
— Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe,
— Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe,
— der Topographie und weiteren standörtlichen und ökologischen Rahmenbedingungen,
— der Umweltbelange einschließlich der natur- und artenschutzrechtlichen Anforderungen und der vegetationstechnischen Bedingungen,
— der gestalterischen und funktionalen Anforderungen,
— Leistungsphase 3: Buchstabe a) Erarbeiten der Entwurfsplanung auf Grundlage der Vorplanung unter Vertiefung zum Beispiel der gestalterischen, funktionalen, wirtschaftlichen, standörtlichen, ökologischen, natur- und artenschutzrechtlichen Anforderungen, Abstimmen oder Koordinieren unter Integration der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter und Buchstabe c) Erstellen des Entwurfs zum Beispiel im Maßstab 1:500 bis 1:100, mit erforderlichen Angaben insbesondere:
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— zur Bepflanzung,
— zu Materialien und Ausstattungen,
— zu Maßnahmen auf Grund rechtlicher Vorgaben
— zum terminlichen Ablauf,
— Leistungsphase 5: Buchstabe d) Darstellen der Freianlagen mit den für die Ausführung notweniger Angaben, Detail- und Konstruktionszeichnungen, insbesondere zu:
— zu ober- und unterirdischen Einbauten und Ausstattungen,
— zur Vegetation mit Angaben zu Arten, Sorten und Qualitäten,
Nach Einschätzung der Mittelstadt Völklingen ist für die einzureichenden Angebote die Honorarzone III anzusetzen. Abweichungen sind ausführlich zu begründen. Auf Grundlage eines Stufenvertrages erfolgt zunächst eine Beauftragung der Leistungsphasen 1-3 gem. HOAI für die Leistungen der Verkehrsanlagen i. V. m. städtebaulichen und freiraumplanerischen Anforderungen. In einer 2. Stufe werden bei Bedarf die Leistungsphase 4 sowie optional die Leistungsphasen 5-7 und 9 beauftragt, sobald der Förderbescheid vorliegt, der auf Grundlage der Entwurfsplanung beantragt wird (HU-Bau). Seitens des Auftragnehmers besteht kein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw. einer Gesamtbeauftragung. Die Oberbauleitung (Leistungsphase 8) wird durch die Stadt Völklingen wahrgenommen. Die örtliche Bauüberwachung soll gesondert mit einem Honorarbezug auf die Bausumme beauftragt werden. Die Baukosten werden derzeit mit 1 212 900 EUR netto (bei einem Mittelwert von 130 EUR/qm) geschätzt.
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— Gewährleistung einer geordneten und für alle Verkehrsarten und -teilnehmer (Motorisierter Individualverkehr, ÖPNV, Radverkehr, Fußverkehr) sicheren Verkehrsabwicklung;
— verkehrstechnische Einbindung von öffentlichen Parkflächen im Straßenraum, Gewährleistung einer geordneten Abwicklung von Parkvorgängen;
— Herausarbeiten des Straßenraums als zentrale Achse und gleichzeitig verbindendes Element in der räumlichen Einheit des zentralen Versorgungsbereichs;
— Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Straßenraum (ggfs. Anpassung/Verringerung des Straßenquerschnitts), Erhöhung der Attraktivität des Zu-Fuß-Gehens, auch im Sinne einer Wohnumfeldverbesserung, und des Radfahrens;
— Gewährleistung barrierefreier Querungsmöglichkeiten und Übergänge insbesondere im Bereich Festplatz/Parkanlage – Seniorenzentrum/Einkaufsmärkte,
Beschreibung der Optionen:
Siehe II.2.4) optional stufenweise Beauftragung; Leistungsphase 4 nur nach Bedarf

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-11-26 📅
Name: Schönhofen Ingenieure PartGmbH
Postort: Kaiserslautern
Land: Deutschland 🇩🇪
Kaiserslautern, Kreisfreie Stadt 🏙️
Name: BBP Freie Stadtplaner PartGmbH
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Verfahrensbetreuung für die Mittelstadt Völklingen: agstaUmwelt GmbH; Kommunikation, Teilnahmeanträge und Angebote ausschließlich über subreport
Quelle: OJS 2020/S 235-580745 (2020-11-27)