Planungsleistungen Klärschlammfaulung Kläranlage Oschersleben

Trink- und Abwasserverband Börde

Planungsleistungen für die Klärschlammfaulung Kläranlage Oschersleben
Fachplanungsleistungen des Ingenieurbaus nach § 43 HOAI, Leistungen der Tragwerksplanung nach § 51 HOAI, sowie der Technischen Ausrüstung nach § 53 (2) Nr. 7 HOAI für den Umbau der Kläranlage Oschersleben von simultaner aerober auf anaerobe Schlammstabilisierung, einschließlich maschineller Schlammentwässerung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-03-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-02-03.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-02-03 Auftragsbekanntmachung
2020-04-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-02-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: TAV-2020-010
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen für die Klärschlammfaulung Kläranlage Oschersleben Fachplanungsleistungen des Ingenieurbaus nach § 43 HOAI, Leistungen der Tragwerksplanung nach § 51 HOAI, sowie der Technischen Ausrüstung nach § 53 (2) Nr. 7 HOAI für den Umbau der Kläranlage Oschersleben von simultaner aerober auf anaerobe Schlammstabilisierung, einschließlich maschineller Schlammentwässerung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Sachsen-Anhalt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Trink- und Abwasserverband Börde
Postanschrift: Magdeburger Straße 35
Postleitzahl: 39387
Postort: Oschersleben
Kontakt
Internetadresse: http://www.tav-boerde.de 🌏
E-Mail: info@tav-boerde.de 📧
Telefon: +49 394991030 📞
Fax: +49 3949910301 📠
URL der Dokumente: http://www.evergabe.de/unterlagen 🌏
URL der Teilnahme: http://www.evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-02-03 📅
Einreichungsfrist: 2020-03-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-02-05 📅
Datum des Beginns: 2020-03-23 📅
Datum des Endes: 2026-08-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 025-056786
ABl. S-Ausgabe: 25
Zusätzliche Informationen
Eingereichte Teilnahmeantragsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Kosten für die Erstellung von Teilnahmeantragsunterlagen werden nicht erstattet.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen für die Klärschlammfaulung Kläranlage Oschersleben
Fachplanungsleistungen des Ingenieurbaus nach § 43 HOAI, Leistungen der Tragwerksplanung nach § 51 HOAI, sowie der Technischen Ausrüstung nach § 53 (2) Nr. 7 HOAI für den Umbau der Kläranlage Oschersleben von simultaner aerober auf anaerobe Schlammstabilisierung, einschließlich maschineller Schlammentwässerung.
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Der Trink- und Abwasserverband ist ein Zweckverband, der den Mitgliedskommunen im Südteil des Landkreises Börde eine moderne Infrastruktur für die Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung zur Verfügung stellt. Hierzu plant, baut und betreibt der TAV Börde auch entsprechende Kläranlagen (KA), so auch die Bestandskläranlage in Oschersleben. Diese Anlage der Größenklasse 4 wurde in den Jahren 2000 und 2006 mit einer Ausbaugröße von 46 000 EW als simultane aerobe Stabilisierungsanlage in wesentlichen Teilen erneuert und umgebaut. Die derzeitige Auslastung der Kläranlage liegt bei ca. 33 000 EW. Die Schlammstabilisierung findet hier direkt in den Belebungsbecken statt. Eine eigene maschinelle Schlammentwässerung existiert zurzeit nicht. Um auf der KA Oschersleben zukünftig Strom für den Eigenbedarf erzeugen zu können, sowie eine eigene Klärschlammentwässerung zu errichten, soll das Klärverfahren umgestellt und Faulraumvolumen und eine Klärgasverstromung, sowie eine maschinelle Schlammentwässerung nachgerüstet werden.
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Eine in 2018 beauftragte Machbarkeitsstudie (Vorplanung) hat ergeben, dass grundsätzlich eine wirtschaftliche Realisierungsmöglichkeit des Konzeptes gegeben ist, wenn das Vorhaben gefördert wird. (Gesamttext der Entwurfsplanung zum Download von der Vergabeplattform www.evergabe-online.de).
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Im Rahmen der Fördermittelbeantragung wurde die Entwurfsplanung in den wesentlichen Punkten erarbeitet, welche als Basis für die weitere Planung anzusehen ist.
Fördermittel wurden 2019 beim Land Sachsen-Anhalt beantragt und mit Zuwendungsbescheid aus dem Dezember 2019 bewilligt.
Die durch den/die Auftragnehmer zu erbringenden Planungsaufgaben umfassen Planungsleistungen ab Planungsphase 4 bis Phase 9 für die Ingenieurbauwerke nach Teil 3 Abschnitt 3 und Teil 4 Abschnitt 1 und 2 HOAI, also einschließlich der Tragwerksplanung und der maschinentechnischen Ausrüstung, die der Zweckbestimmung des Ingenieurbauwerks dient, sowie der nutzungsspezifischen und verfahrenstechnischen Anlagen gemäß § 53 (2) Nr. 7 HOAI (Kostengruppe 470) zum Umbau der KA Oschersleben im Rahmen einer Verfahrensumstellung von simultaner aerober auf anaerobe Schlammstabilisierung. Vorgesehen ist der Bau von 2 Faultürmen (Kompaktfaulung), die Integration einer Vorklärung und eines Zwischenpumpwerkes in den Wasser- bzw. Schlammweg. Ebenfalls sind 2 Schlammspeicher, ein Gasspeicher und eine Maschinenhalle für die Schlammeindickung, die Schlammentwässerung und die Klärgasverstromung zu errichten.
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Zusätzlich zu den Planungsleistungen ist die örtliche Bauleitung bei der Projektdurchführung durch den Bieter sicherzustellen.
Die beschriebenen Planungsleistungen sollen vom Bieter in Ihrer Gesamtheit, ggf. durch Einbeziehung von Nachauftragnehmern, bereitgestellt werden.
Aufgrund der terminlichen Rahmenbedingungen des Fördermittelbescheides sind bei Planung und Realisierung unbedingt straffe Zeitabläufe zu realisieren, die in den Vergabeunterlagen konkret beschrieben sind.
Im Bewerbungsverfahren wird die technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Bewerber abgefragt. Mit dem Erstangebot werden ein Honorarangebot, sowie die Darstellung zusätzlicher Leistungsparameter abgefragt.
Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt. Die weiterführende Planung soll auf der vorliegenden Vor- und Entwurfsplanung aufbauen.
Als erste Stufe werden die Leistungen der Leistungsphasen 4 (Genehmigungsplanung).
Und die Leistungen der Leistungsphasen 5 (Ausführungsplanung) beauftragt.
In der zweiten Stufe werden die Leistungen der Leistungsphasen 6 und 7 (Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe) beauftragt.
Die dritte Stufe umfasst die Leistungsphase 8, die örtliche Bauüberwachung sowie die LPH 9 (Objektbetreuung).
Die Beauftragung erforderlicher weiterer Besonderen Leistungen erfolgt nach entsprechendem Planungsfortschritt und Erforderlichkeit als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG in den jeweiligen Stufen.
Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Abruf der weiteren Leistungsstufen 2-3 besteht nicht.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: M/405.9.1/62373/EE/102/19/AW/EFRE
Zusätzliche Informationen:
Eingereichte Teilnahmeantragsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Kosten für die Erstellung von Teilnahmeantragsunterlagen werden nicht erstattet.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Trink- und Abwasserverband Börde
Magdeburger Straße 35
39387 Oschersleben

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Durchführung der Leistungen werden gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV folgende Berufsqualifikationen gefordert:
Objektplanung Ingenieurbauwerke/Tragwerksplanung/Technische Ausrüstung im Sinne der §§ 43 und 55 HOAI: Ingenieur/in.
Als Nachweis ist die Eintragungen im jeweiligen Berufsregister bzw. Kammerorgan in Kopie vorzulegen. Gleiches gilt bei Bietergemeinschaften.
Für jede Bewerbung ist zwingend der den Ausschreibungsunterlagen beiliegende Bewerbungsbogen vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Die im Einzelnen genannten Nachweise sind dem Bewerbungsbogen als Anlage beizufügen. Bewerbungen sind nur mit diesem planungsleistungsbezogenen Bewerbungsbogen möglich. Es ist möglich, die mit der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates eingeführte Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der planungsleistungsbezogene Bewerbungsbogen einschließlich Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die geforderten Unterlagen sind bei Bewerbergemeinschaften für jedes einzelne Mitglied vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll. Die Aufteilung ist anzugeben. Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, Nachunternehmer zur Auftragsdurchführung einzusetzen, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die von dem jeweiligen Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen gemäß § 36 VgV nach Art und Umfang zu benennen sowie die entsprechenden Nachweise auch für den jeweiligen Nachunternehmer
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Einzureichen. Darüber hinaus hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist formlos nachzuweisen, dass ihm/ihr die für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel (personelle und technische Ressourcen) des jeweiligen Nachunternehmers zur Verfügung stehen. Es wird sich vorbehalten, in den Rubriken nicht sachgerecht enthaltene Angaben nicht zu würdigen. Unvollständige Teilnahmeanträge können ausgeschlossen werden. Mehrfachbewerbungen einzelner Bewerber (einzeln und/oder in Bewerbergemeinschaften) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des Bewerbers sowie der gesamten betroffenen Bewerbergemeinschaft(en). Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache zu verfassen und vorzulegen.
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Die nachfolgend aufgezählten Nachweise sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist über www.evergabe-online.de einzureichen und müssen aktuell und gültig sein (für Bescheinigungen gilt: nicht älter als 3 Monate).
1) von einem berechtigten namentlich benannten Vertreter im Bewerbungsbogen (Textform);
2) Nachweis der Unterschriftsberechtigung § 43 VgV DE Standardformular 2 – Auftragsbekanntmachung 5;
2.1) bei juristischen Personen durch Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem Berufs- oder Handelsregister
2.2) im Falle einer Bietergemeinschaft durch die Vorlage einer von allen Bietern unterschriebenen Bietergemeinschaftserklärung mit Benennung eines bevollmächtigten Vertreters;
3) bei Nachunternehmern: Verpflichtungserklärung Nachunternehmer gemäß § 47 VgV und Benennung der Leistungen, die durch den jeweiligen Nachunternehmer erbracht wird;
4) bei Mitgliedschaft in Bietergemeinschaften oder Bindung von Nachunternehmen: Vorlage eines Nachweises gemäß § 47 VgV, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (formlos);
5) von einem berechtigten namentlich benannten Vertreter in Textform Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe gemäß § 48 VgV nicht vorliegen.
6) Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung (siehe III.1.2).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gem. § 45 VGV. Erklärung über einen Mindestjahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags des Ingenieurs für die letzten 3 Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) von im Mittel wenigstens: 250 000 EUR ohne Umsatzsteuer. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen Angaben zu dem Jahresumsatz deren Mitglieder bezogen auf den jeweiligen Tätigkeitsbereich im Rahmen der hier zu vergebenden Leistung gemacht werden. Dabei muss die Summe der Einzelumsätze der Mitglieder der Bietergemeinschaft dem geforderten Mindestjahresumsatz für die letzten 3 Geschäftsjahre von im Mittel wenigstens 250 000 EUR ohne Umsatzsteuer entsprechen.
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2) Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall von mindestens 1 500 000 EUR für Personenschäden und mindestens 1 500 000 EUR für sonstige Schäden mit mindestens 2-facher Maximierung, Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung einer EU-Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall die Versicherung garantiert wird, die Erklärung der Versicherungsgesellschaft muss der Bewerbung beigelegt werden, eine Eigenerklärung des Bewerbers ist nicht ausreichend. Bei Bietergemeinschaften (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gem. § 46 VGV. Angabe der durchschnittlichen jährliche Beschäftigtenzahl des Büros/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (2017, 2018,2019). Angaben zur vorgesehenen technischen Projektbearbeitung (Namen, Funktion, Qualifikation, Projektleiter). Einzelheiten ergeben sich aus der digital bereitgestellten Bewertungsmatrix.
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2) Nachweis der erbrachten Leistungen zu 3 Referenzobjekten im Leistungsbereich Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke nach Teil 3 Abschnitt 3 HOAI einschließlich der maschinentechnischen Ausrüstung, die der Zweckbestimmung des Ingenieurbauwerks dient, sowie der nutzungsspezifischen und verfahrenstechnischen Anlagen gemäß § 53 (2) Nr. 7 HOAI (Kostengruppe 470) zum Umbau einer KA im Rahmen einer Verfahrensumstellung von simultaner aerober auf anaerobe Schlammstabilisierung oder Neubau Klärschlammfaulung einschließlich Schlammentwässerung. 3 Referenzobjekte müssen innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2012) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 oder 9 realisiert worden sein. Gewertet werden nur die Referenzobjekte, die folgende Mindestanforderungen erfüllen:
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Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung (erbracht mind. 4 aufeinanderfolgende Leistungsphasen aus dem Spektrum der Leistungsphasen 1-8, sowie die örtliche Bauüberwachung) für die Gesamtheit oder Einzelne der im Satz 1 dieses Absatzes beschriebenen Leistungen für die Verfahrensumstellung auf eine bzw. Errichtung einer Klärschlammfaulung einer Kläranlage der Größenklasse ≥ 4. Bei diesem Kriterium handelt es sich um eine Mindestanforderung für die Teilnahme am weiteren Verfahren. Die Auswahl erfolgt nach den folgenden Kriterien:
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Erbrachte Ingenieurleistungen im Bereich in jeweils einem Projekt:
a) Neubau Faulbehälter und Gasspeicher, Vorklärung, Schlammspeicher, Maschinengebäude incl. Ausrüstungen und Eigenstromerzeugung;
b) Neubau Faulbehälter und Gasspeicher incl. Ausrüstung mit Eigenstromerzeugung, sowie Schlammspeicher und Schlammentwässerungsanlagen;
c) Neubau Faulbehälter und Gasspeicher incl. Ausrüstung mit Eigenstromerzeugung;
d) Ausrüstungen Eigenstromerzeugung und/oder Schlammentwässerung.
3) Nachweis von 2 Referenzen für die Tragwerksplanung sind gesondert beizufügen. Die Auswahl erfolgt nach folgenden Kriterien:
a) Faulturm/Schlammspeicher/Vorklärbecken incl. Gründung einer Kläranlage der Größenklasse ≥ 4;
b) faulturmähnlicher Behälter/Betonbecken incl. Gründung.
Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 77 Punkte. Einzelheiten ergeben sich aus der digital bereitgestellten Bewertungsmatrix.
Aus den eingereichten Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers/der Bewerberin hinsichtlich seiner/ihrer Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Gleiches gilt für Nachauftragnehmer. Die inhaltliche Darstellung jedes Referenzobjektes sollte möglichst auf max. 3 Blatt DIN A4 beschränkt werden und muss außerdem enthalten:
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Angabe Auftraggeber, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, Planungs- und Bauzeit, Honorarwert, Nachweis der erfolgreichen Umsetzung.
Werden mehr Referenzprojekte benannt als gefordert, wird lediglich die geforderte Anzahl in der Reihenfolge ihrer Nummerierung (soweit diese fehlt, entsprechend ihrer Einreichung) gewertet. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen in diesem Fall nicht in die Wertung ein.
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4) Aufgrund der Rahmenbedingungen des Zuwendungsbescheides (Ende Bewilligungszeitraum 31.8.2022) sind die Zeiten für die planerische Vorbereitung und die bauliche Umsetzung stark eingeschränkt. Nähere Angaben zum möglichen Terminablauf sind im Bewerbungsbogen dargestellt. Dies ist durch die Bieter zu berücksichtigen und bei den Lösungsvorschlägen zur Projektbearbeitung (Pkt.7 Bewerbungsbogen) explizit darzustellen.
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5) Angaben zur Qualitätssicherung mit gültigen Zertifikat nach DIN EN ISO 9001 bzw. ausführliche Angaben zu einem eigenen Qualitätsmanagements.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die unter III.1.1) „Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister" und III.1.2) „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" geforderten Nachweise und Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen.
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Die unter III.1.3) „Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" genannten Nachweise sind zu erbringen. Eine Bewertung erfolgt anhand der genannten Bedingungen. Die Bewerber mit den höchsten erreichten Punktzahlen werden ausgewählt und aufgefordert am weiteren Verfahren teilzunehmen. Aufgrund der engen terminlichen Rahmenbedingungen beabsichtigt der Auftraggeber, die Frist zur Abgabe des Erstangebotes auf 10 Tage festzulegen.
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Weitere Einzelheiten enthält der Bewerbungsbogen und die Bewertungsmatrix, die zum Download von der Vergabeplattform /www.evergabe.de verfügbar sind.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-03-06 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-04-30 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Internetadresse: www.tav-boerde.de 🌏
Dokumente URL: www.evergabe.de/unterlagen 🌏
URL der Teilnahme: www.evergabe.de 🌏
URL der Dokumente: www.evergabe.de/unterlagen 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Erstangebote sind als verbindliche Angebote abzugeben.
Der AG behält sich gemäß § 17 Abs. 11 VgV vor, auf das Erstangebot ohne weitere Verhandlungen den Zuschlag zu erteilen.
Die Präsentationstermine für die ausgewählten Bewerber finden voraussichtlich in der 12. Kalenderwoche 2020 statt.
Der Angebotsbogen Honorar liegt nur zur Information bei und ist noch nicht abzugeben.
Teilnahmebedingungen:
Der Bewerbungsbogen einschließlich der geforderten Angaben und Nachweise und der Schriftverkehr mit der Vergabestelle sind in deutscher Sprache abzufassen. Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen.
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag (Bewerbungsbogen) fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung gemäß den Auswahlkriterien zugelassen. Der Bewerbungsbogen, die Bewertungsmatrix, der Angebotsbogen-Honorar und die Informationsunterlagen werden digital zur Verfügung gestellt. Die 3 Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl analog § 75 Abs. 6 VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Die Wertung der Angebote erfolgt anhand der unter III. aufgeführten Kriterien.
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Gelangt der Teilnahmeantrag in die engere Wahl, sind Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. und 2. Vergabekammer Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle/Saale
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 33455141529 📞
Fax: +49 3455141115 📠
Internetadresse: www.sachsen-anhalt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Fristen nach § 160 Abs. 3 GWB. Auf § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich verwiesen. Um eine Korrektur einer Entscheidung im Vergabeverfahren zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat und 15 Kalendertage bzw. nach Versendung der Information per Fax oder auf elektronischen Weg 10 Kalendertage vergangen sind. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegen über dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Der Antrag ist ferner unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB, insbesondere § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: 1. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postort: Halle (Saale)
Quelle: OJS 2020/S 025-056786 (2020-02-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-04-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 078-184596
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 025-056786
ABl. S-Ausgabe: 78
Zusätzliche Informationen
Eingereichte Teilnahmeantrags unterlagen werden nicht zurückgesandt. Kosten für die Erstellung von Teilnahmeantrags unterlagen werden nicht erstattet.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Trink- und Abwasserverband ist ein Zweckverband, der den Mitgliedskommunen im Südteil des Landkreises Börde eine moderne Infrastruktur für die Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung zur Verfügung stellt. Hierzu plant, baut und betreibt der TAV Börde auch entsprechende Kläranlagen (KA), so auch die Bestandskläranlage in Oschersleben. Diese Anlage der Größenklasse 4 wurde in den Jahren 2000 und 2006 mit einer Ausbaugröße von 46 000 EW als simultane aerobe Stabilisierungsanlage in wesentlichen Teilen erneuert und umgebaut. Die derzeitige Auslastung der Kläranlage liegt bei ca. 33 000 EW. Die Schlammstabilisierung findet hier direkt in den Belebungsbecken statt. Eine eigene maschinelle Schlammentwässerung existiert zurzeit nicht. Um auf der KA Oschersleben zukünftig Strom für den Eigenbedarf erzeugen zu können, sowie eine eigene Klärschlammentwässerung zu errichten, soll das Klärverfahren umgestellt und Faulraumvolumen und eine Klärgasverstromung, sowie eine maschinelle Schlammentwässerung nachgerüstet werden. Eine in 2018 beauftragte Machbarkeitsstudie (Vorplanung) hat ergeben, dass grundsätzlich eine wirtschaftliche Realisierungsmöglichkeit des Konzeptes gegeben ist, wenn das Vorhaben gefördert wird. (Gesamttext der Entwurfsplanung zum Download von der Vergabeplattform www.evergabe-online.de). Im Rahmen der Fördermittelbeantragung wurde die Entwurfsplanung in den wesentlichen Punkten erarbeitet, welche als Basis für die weitere Planung anzusehen ist. Fördermittel wurden 2019 beim Land Sachsen-Anhalt beantragt und mit Zuwendungsbescheid aus dem Dezember 2019 bewilligt. Die durch den/die Auftragnehmer zu erbringenden Planungsaufgaben umfassen Planungsleistungen ab Planungsphase 4 bis Phase 9 für die Ingenieurbauwerke nach Teil 3 Abschnitt 3 und Teil 4 Abschnitt 1 und 2 HOAI, also einschließlich der Tragwerksplanung und der maschinentechnischen Ausrüstung, die der Zweckbestimmung des Ingenieurbauwerks dient, sowie der nutzungsspezifischen und verfahrenstechnischen Anlagen gemäß § 53 (2) Nr. 7 HOAI (Kostengruppe 470) zum Umbau der KA Oschersleben im Rahmen einer Verfahrensumstellung von simultaner aerober auf anaerobe Schlammstabilisierung. Vorgesehen ist der Bau von 2 Faultürmen (Kompaktfaulung), die Integration einer Vorklärung und eines Zwischenpumpwerkes in den Wasser- bzw. Schlammweg. Ebenfalls sind 2 Schlammspeicher, ein Gasspeicher und eine Maschinenhalle für die Schlammeindickung, die Schlammentwässerung und die Klärgasverstromung zu errichten. Zusätzlich zu den Planungsleistungen ist die örtliche Bauleitung bei der Projektdurchführung durch den Bieter sicherzustellen. Die beschriebenen Planungsleistungen sollen vom Bieter in Ihrer Gesamtheit, ggf. durch Einbeziehung von Nachauftragnehmern, bereitgestellt werden. Aufgrund der terminlichen Rahmenbedingungen des Fördermittelbescheides sind bei Planung und Realisierung unbedingt straffe Zeitabläufe zu realisieren, die in den Vergabeunterlagen konkret beschrieben sind. Im Bewerbungsverfahren wird die technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Bewerber abgefragt. Mit dem Erstangebot werden ein Honorarangebot, sowie die Darstellung zusätzlicher Leistungsparameter abgefragt.
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Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt. Die weiterführende Planung soll auf der vorliegenden Vor- und Entwurfsplanung aufbauen als erste Stufe werden die Leistungen der Leistungsphasen 4 (Genehmigungsplanung). und die Leistungen der Leistungsphasen 5 (Ausführungsplanung) beauftragt. In der zweiten Stufe werden die Leistungen der Leistungsphasen 6 und 7 (Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe) beauftragt. Die dritte Stufe umfasst die Leistungsphase 8, die örtliche Bauüberwachung sowie die LPH 9 (Objektbetreuung). Die Beauftragung erforderlicher weiterer Besonderen Leistungen erfolgt nach entsprechendem Planungsfortschritt und Erforderlichkeit als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG in den jeweiligen Stufen. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Abruf der weiteren Leistungsstufen 2-3 besteht nicht.
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Zusätzliche Informationen:
Eingereichte Teilnahmeantrags unterlagen werden nicht zurückgesandt. Kosten für die Erstellung von Teilnahmeantrags unterlagen werden nicht erstattet.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzeptionelle Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Örtliche Präsenz und Terminsteuerung
Preis (Gewichtung): 50,00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-03-30 📅
Name: aqua consult Ingenieur GmbH
Postanschrift: Am Urbicher Kreuz 28
Postort: Erfurt
Postleitzahl: 99099
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 361420900 📞
E-Mail: erfurt@aqua-consult.de 📧
Land: Erfurt, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postort: Halle / Saale
Quelle: OJS 2020/S 078-184596 (2020-04-16)