Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Vorlage von max. 4 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Bewerbers aus dem Referenzzeitraum 2013 – Ende der Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung 90 %):
1a.) Architektur (Hochbau):
Vorlage von max. 2 Referenzen vergl. Leistungen des Büros aus dem Bereich
Architektur, die anhand folgender Kriterien bewertet werden:
— Mind. überdurchnittliche Projektanforderungen gem. AHO § 5;
— Anzahl der verschiedenen Funktionsbereiche im Projekt;
— Anrechenbare Kosten gem. § 2 AHO, Brutto, Kgr. 200-700;
— Projektstufen 1-5 gem. § 2 AHO selbst u. vollständig im Referenzzeitr. erbracht;
— Leistungen für die Handlungsbereiche A – E gem. § 2 AHO erbracht.
1b.) Versorgungstechnik:
Vorlage von max. 1 Referenz vergl. Leistungen des Büros aus dem Bereich Versorgungstechnik, die anhand folgender Kriterien bewertet werden:
— Qualitätsmanagement (Handlungsber. B gem. § 2 AHO) für Versorgungstechnik;
— Schnittstellenmanagement der Technischen Gebäudeausrüstung erbracht;
— Anrechenb. Kosten gem. § 5 AHO, brutto in Euro, Kgr. 410-430, 470, 480 (VT);
— Projektstufen 1-5 gem. § 2 AHO selbst u. vollständig im Referenzzeitr. erbracht;
— Handlungsber. A, C, D gem. § 2 AHO;
— Handlungsber. E gem. § 2 AHO.
1c.) Elektrotechnik:
Vorlage von max. 1 Referenz vergl. Leistungen des Büros aus dem Bereich Elektrotechnik, die anhand folgender Kriterien bewertet werden:
— Qualitätsmanagement (Handlungsbereich B gem. § 2 AHO) für Elektrotechnik;
— Schnittstellenmanagement Elektrotechnik;
— Anrechenb. Kosten gem. § 5 AHO, brutto in Euro, Kgr. 440-460, 480 (ET);
— Projektstufen 1-5 gem. § 2 AHO selbst u. vollständig im Referenzzeitr.;
— Handlungsber. A, C, D gem. § 2 AHO;
— Handlungsber. E gem. § 2 AHO.
1d.) Besondere, projektspezifische Kriterien aus den Referenzen 1-2:
— Referenzprojekt wurde von Projektleiter bearbeitet;
— Projektaufgabe beinhaltet die Planung eines Neubaus gekoppelt mit einem Abriss der Bestandsgebäude.
Die Referenzen sind in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen, so dass eine Bewertung anhand der o. g. Kriterien ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix.
Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet:
Kontaktdaten des Auftraggebers mit Name des Ansprechpartners, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail; Beschreibung der erbrachten Leistung; Wert der erbrachten Leistung und Angaben zu den erbrachten Projektstufen.
Zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.
Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertbarkeit einer Referenz ist die Erbringung von mindestens einer der Projektstufen 1-5, Handlungsbereiche A-E im o. g. Referenzzeitraum.
Wenn die Mindestbedingung nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss des Teilnahmeantrags führt dies für sich aber nicht.
Eine Projektstufe gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossen worden ist. Der Beginn der Projektstufe kann hingegen auch schon vor diesem Zeitraum liegen.
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3 Nr. 1 wird nur erreicht, wenn die max. zulässige Anzahl an Referenzen (s.o.) die o.g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Bei den besonderen, projektspezifischen Kriterien aus den Referenzen wird jedes einzelne Kriterium als vollumfänglich erfüllt betrachtet, wenn es bei mindestens einem wertbaren Referenzprojekt nachgewiesen wird.
Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
2. Eigenerklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers aus den letzten 3 Jahren (Wichtung 5 %).