Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Vorlage von max. 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen des Bewerbers aus dem Referenzzeitraum 2010 – Ende der Bewerbungsfrist, die anhand folgender Kriterien bewertet werden (Wichtung 90 %):
1+2) Referenzen Architektur (Hochbau)
Vorlage von max. 2 Referenzen vergl. Leistungen des Büros aus dem Bereich Architektur, die anhand folgender Kriterien bewertet werden:
— Mind. überdurchschnittliche Projektanforderungen gem. AHO §5;
— Anzahl der verschiedenen Funktionsbereiche im Projekt;
— Gesamtkosten gem. DIN 276, KGR. 200 -700 (brutto);
— Projektstufen 1-5 gem. § 2 AHO;
— Leistungen für die Handlungsbereiche A – B gem. § 2 AHO erbracht;
— Leistungen für die Handlungsbereiche C gem. § 2 AHO erbracht;
— Leistungen für die Handlungsbereiche D gem. § 2 AHO erbracht;
— Leistungen für die Handlungsbereiche E gem. § 2 AHO erbracht.
— 3) Referenz Versorgungstechnik:
Vorlage von max. 1 Referenz vergl. Leistungen des Büros aus dem Bereich Versorgungstechnik, die anhand folgender Kriterien bewertet werden:
— Qualitätsmanagement (Handlungsber. B gem. § 2 AHO) für Versorgungstechnik;
— Schnittstellenmanagement der Technischen Gebäudeausrüstung;
— Anrechenb. Kosten gem. § 5 AHO, brutto in Euro, Kgr. 410-430, 470, 480 (VT);
— Projektstufen 1-5 gem. § 2 AHO;
— Handlungsber. A, C, D gem. § 2 AHO;
— Handlungsber. E gem. § 2 AHO.
Besondere, projektspezifische Kriterien aus den Referenzen 1-2:
— Projektaufgabe beinhaltet die Planung eines Neubaus gekoppelt mit einem Abbruch/Teilabbruch eines Bestandsgebäudes;
— Komplexität hinsichtlich Bauphasen/Bauabschnitte.
Die Referenzen sind in der „Liste geeigneter Referenzen“ als Anlage zum Bewerberbogen darzustellen, so dass eine Bewertung anhand der o. g. Kriterien ermöglicht wird. Die detaillierte Bewertung ergibt sich aus der Auswahlmatrix.
Für jede Referenz werden darüber hinaus folgende Angaben erwartet:
Aktuelle Kontaktdaten des Auftraggebers mit Name des Ansprechpartners, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail; Beschreibung der erbrachten Leistung; Wert der erbrachten Leistung und Angaben zu den erbrachten Leistungsphasen zudem ist anzugeben, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Unternehmen erbracht wurden, sowie die Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.
Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertbarkeit einer Referenz ist die Erbringung von mindestens einer der Projektstufen 1-5, Handlungsbereiche A-E im o. g. Referenzzeitraum.
Wenn die Mindestbedingung nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Zum Ausschluss des Teilnahmeantrags führt dies für sich aber nicht.
Eine Projektstufe gilt dann als im Referenzzeitraum erbracht, wenn sie innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossen worden ist. Der Beginn der Projektstufe kann hingegen auch schon vor diesem Zeitraum liegen.
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3 Nr. 1 wird nur erreicht, wenn die max. zulässige Anzahl an Referenzen (s. o.) die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Bei den besonderen, projektspezifischen Kriterien aus den Referenzen wird jedes einzelne Kriterium als vollumfänglich erfüllt betrachtet, wenn es bei mindestens einem wertbaren Referenzprojekt nachgewiesen wird.
Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
Hinweis: Die Referenz aus dem Bereich Versorgungstechnik kann in demselben Bauvorhaben, wie eine Referenz aus dem Bereich Architektur erbracht werden.