Projektsteuerungsleistungen (Projektmanagement im Bauwesen) der Projektstufen 3 – 5 gemäß AHO 2014, Heft 9, für den Neubau des Leibniz-Instituts für Länderkunde e. V
Das Leibniz-Institut für Länderkunde e. V. (IfL) in Leipzig ist das einzige außeruniversitäre Forschungsinstitut für Geographie in Deutschland. Unter der Überschrift „Geographien des Regionalen" analysieren die Wissenschaftler des IfL räumliche Strukturen und aktuelle raumwirksame Entwicklungen bis hin zu den theoretischen und historischen Grundlagen der Regionalen Geographie, wobei der räumliche Fokus auf Mittel- und Osteuropa liegt. In einem eigenen Schwerpunkt entwickelt das Institut neue Formen der Visualisierung von geographischem Wissen und untersucht deren Wirkungsweisen. Das Institut wird von der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Sachsen finanziert. Es gehört, wie 95 andere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, zur Leibniz-Gemeinschaft und ist eines von 18 Instituten der Sektion Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Raumwissenschaften. IfL-Direktor Prof. Dr. Sebastian Lentz ist seit November 2018 Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft. In Anbetracht des stetig gewachsenen Raumbedarfs des IfL (z. B. Vergrößerung der Sammlungen der Institutsbibliothek und des Archivs für Geographie im IfL) ist das Neubauvorhaben auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig notwendig geworden. Dieser Standort in der Leipziger Innenstadt ist angesichts der vielen Kooperationspartner des IfL, z. B. der Universität und anderer Forschungseinrichtungen, essentiell. Der Freistaat Sachsen hat im Sommer 2017 die Baufläche auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz von der Stadt Leipzig erworben. Nach aktuellem Rahmenterminplan ist die Baufertigstellung und Übergabe des neuen Institutsgebäudes an das IfL für April 2023 geplant. Das Grundstück liegt zu großen Teilen über dem City-Tunnel Leipzig (Betreiber: Deutsche Bahn). Um dem Standort, dem IfL und den stadtgeschichtlichen und städtebaulichen Anforderungen gerecht zu werden, hat das IfL von 08/2018-01/2019 einen 2-phasigen, offenen Realisierungswettbewerb nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführt. Den Wettbewerb gewonnen hat der Entwurf des Büros Henchion Reuter Architekten für die Objektplanung von Gebäude und Innenräumen. Das Projekt wird darüber hinaus von den Fachplanungsbüros für Tragwerksplanung (Mathes Beratende Ingenieure GmbH), Haustechnik (HAUPT Ingenieursgesellschaft mbH) und Elektrotechnik (D. I. E. -Projekt GmbH) sowie weiteren Beratern und Gutachtern begleitet. Mit der rechtlichen Begleitung des Projekts ist die Kanzlei KNH Rechtsanwälte beauftragt. Mit der Durchführung der Projektsteuerungsleistungen (Projektmanagement im Bauwesen) der Projektstufen 1 und 2 gemäß AHO 2014, Heft 9, ist das Büro DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG betraut. Darauf aufbauend ist Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens die Vergabe der Projektsteuerungsleistungen (Projektmanagement im Bauwesen) der Projektstufen 3 (Ausführungsvorbereitung), 4 (Ausführung) und 5 (Projektabschluss) gemäß AHO 2014, Heft 9.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-06.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-04-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Referenznummer: IfL_Bau_PS3-5
Kurze Beschreibung:
Das Leibniz-Institut für Länderkunde e. V. (IfL) in Leipzig ist das einzige außeruniversitäre Forschungsinstitut für Geographie in Deutschland. Unter der Überschrift „Geographien des Regionalen" analysieren die Wissenschaftler des IfL räumliche Strukturen und aktuelle raumwirksame Entwicklungen bis hin zu den theoretischen und historischen Grundlagen der Regionalen Geographie, wobei der räumliche Fokus auf Mittel- und Osteuropa liegt. In einem eigenen Schwerpunkt entwickelt das Institut neue Formen der Visualisierung von geographischem Wissen und untersucht deren Wirkungsweisen.
Das Institut wird von der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Sachsen finanziert. Es gehört, wie 95 andere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, zur Leibniz-Gemeinschaft und ist eines von 18 Instituten der Sektion Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Raumwissenschaften. IfL-Direktor Prof. Dr. Sebastian Lentz ist seit November 2018 Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft.
In Anbetracht des stetig gewachsenen Raumbedarfs des IfL (z. B. Vergrößerung der Sammlungen der Institutsbibliothek und des Archivs für Geographie im IfL) ist das Neubauvorhaben auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig notwendig geworden. Dieser Standort in der Leipziger Innenstadt ist angesichts der vielen Kooperationspartner des IfL, z. B. der Universität und anderer Forschungseinrichtungen, essentiell.
Der Freistaat Sachsen hat im Sommer 2017 die Baufläche auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz von der Stadt Leipzig erworben. Nach aktuellem Rahmenterminplan ist die Baufertigstellung und Übergabe des neuen Institutsgebäudes an das IfL für April 2023 geplant. Das Grundstück liegt zu großen Teilen über dem City-Tunnel Leipzig (Betreiber: Deutsche Bahn).
Um dem Standort, dem IfL und den stadtgeschichtlichen und städtebaulichen Anforderungen gerecht zu werden, hat das IfL von 08/2018-01/2019 einen 2-phasigen, offenen Realisierungswettbewerb nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführt. Den Wettbewerb gewonnen hat der Entwurf des Büros Henchion Reuter Architekten für die Objektplanung von Gebäude und Innenräumen.
Das Projekt wird darüber hinaus von den Fachplanungsbüros für Tragwerksplanung (Mathes Beratende Ingenieure GmbH), Haustechnik (HAUPT Ingenieursgesellschaft mbH) und Elektrotechnik (D. I. E. -Projekt GmbH) sowie weiteren Beratern und Gutachtern begleitet. Mit der rechtlichen Begleitung des Projekts ist die Kanzlei KNH Rechtsanwälte beauftragt.
Mit der Durchführung der Projektsteuerungsleistungen (Projektmanagement im Bauwesen) der Projektstufen 1 und 2 gemäß AHO 2014, Heft 9, ist das Büro DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG betraut. Darauf aufbauend ist Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens die Vergabe der Projektsteuerungsleistungen (Projektmanagement im Bauwesen) der Projektstufen 3 (Ausführungsvorbereitung), 4 (Ausführung) und 5 (Projektabschluss) gemäß AHO 2014, Heft 9.
Das Leibniz-Institut für Länderkunde e. V. (IfL) in Leipzig ist das einzige außeruniversitäre Forschungsinstitut für Geographie in Deutschland. Unter der Überschrift „Geographien des Regionalen" analysieren die Wissenschaftler des IfL räumliche Strukturen und aktuelle raumwirksame Entwicklungen bis hin zu den theoretischen und historischen Grundlagen der Regionalen Geographie, wobei der räumliche Fokus auf Mittel- und Osteuropa liegt. In einem eigenen Schwerpunkt entwickelt das Institut neue Formen der Visualisierung von geographischem Wissen und untersucht deren Wirkungsweisen.
Das Institut wird von der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Sachsen finanziert. Es gehört, wie 95 andere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, zur Leibniz-Gemeinschaft und ist eines von 18 Instituten der Sektion Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Raumwissenschaften. IfL-Direktor Prof. Dr. Sebastian Lentz ist seit November 2018 Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft.
In Anbetracht des stetig gewachsenen Raumbedarfs des IfL (z. B. Vergrößerung der Sammlungen der Institutsbibliothek und des Archivs für Geographie im IfL) ist das Neubauvorhaben auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig notwendig geworden. Dieser Standort in der Leipziger Innenstadt ist angesichts der vielen Kooperationspartner des IfL, z. B. der Universität und anderer Forschungseinrichtungen, essentiell.
Der Freistaat Sachsen hat im Sommer 2017 die Baufläche auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz von der Stadt Leipzig erworben. Nach aktuellem Rahmenterminplan ist die Baufertigstellung und Übergabe des neuen Institutsgebäudes an das IfL für April 2023 geplant. Das Grundstück liegt zu großen Teilen über dem City-Tunnel Leipzig (Betreiber: Deutsche Bahn).
Um dem Standort, dem IfL und den stadtgeschichtlichen und städtebaulichen Anforderungen gerecht zu werden, hat das IfL von 08/2018-01/2019 einen 2-phasigen, offenen Realisierungswettbewerb nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführt. Den Wettbewerb gewonnen hat der Entwurf des Büros Henchion Reuter Architekten für die Objektplanung von Gebäude und Innenräumen.
Das Projekt wird darüber hinaus von den Fachplanungsbüros für Tragwerksplanung (Mathes Beratende Ingenieure GmbH), Haustechnik (HAUPT Ingenieursgesellschaft mbH) und Elektrotechnik (D. I. E. -Projekt GmbH) sowie weiteren Beratern und Gutachtern begleitet. Mit der rechtlichen Begleitung des Projekts ist die Kanzlei KNH Rechtsanwälte beauftragt.
Mit der Durchführung der Projektsteuerungsleistungen (Projektmanagement im Bauwesen) der Projektstufen 1 und 2 gemäß AHO 2014, Heft 9, ist das Büro DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG betraut. Darauf aufbauend ist Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens die Vergabe der Projektsteuerungsleistungen (Projektmanagement im Bauwesen) der Projektstufen 3 (Ausführungsvorbereitung), 4 (Ausführung) und 5 (Projektabschluss) gemäß AHO 2014, Heft 9.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Leipzig
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2020-04-03 📅
Einreichungsfrist: 2020-05-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-07 📅
Datum des Beginns: 2020-07-01 📅
Datum des Endes: 2023-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 069-164404
ABl. S-Ausgabe: 69
Zusätzliche Informationen
Das Öffnungsverfahren ist nicht öffentlich, da es sich um ein VgV-Verfahren handelt.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Leibniz-Institut für Länderkunde e. V. (IfL) in Leipzig ist das einzige außeruniversitäre Forschungsinstitut für Geographie in Deutschland. Unter der Überschrift „Geographien des Regionalen" analysieren die Wissenschaftler des IfL räumliche Strukturen und aktuelle raumwirksame Entwicklungen bis hin zu den theoretischen und historischen Grundlagen der Regionalen Geographie, wobei der räumliche Fokus auf Mittel- und Osteuropa liegt. In einem eigenen Schwerpunkt entwickelt das Institut neue Formen der Visualisierung von geographischem Wissen und untersucht deren Wirkungsweisen.
Das Leibniz-Institut für Länderkunde e. V. (IfL) in Leipzig ist das einzige außeruniversitäre Forschungsinstitut für Geographie in Deutschland. Unter der Überschrift „Geographien des Regionalen" analysieren die Wissenschaftler des IfL räumliche Strukturen und aktuelle raumwirksame Entwicklungen bis hin zu den theoretischen und historischen Grundlagen der Regionalen Geographie, wobei der räumliche Fokus auf Mittel- und Osteuropa liegt. In einem eigenen Schwerpunkt entwickelt das Institut neue Formen der Visualisierung von geographischem Wissen und untersucht deren Wirkungsweisen.
Das Institut wird von der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Sachsen finanziert. Es gehört, wie 95 andere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, zur Leibniz-Gemeinschaft und ist eines von 18 Instituten der Sektion Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Raumwissenschaften. IfL-Direktor Prof. Dr. Sebastian Lentz ist seit November 2018 Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft.
Das Institut wird von der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Sachsen finanziert. Es gehört, wie 95 andere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, zur Leibniz-Gemeinschaft und ist eines von 18 Instituten der Sektion Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Raumwissenschaften. IfL-Direktor Prof. Dr. Sebastian Lentz ist seit November 2018 Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft.
In Anbetracht des stetig gewachsenen Raumbedarfs des IfL (z. B. Vergrößerung der Sammlungen der Institutsbibliothek und des Archivs für Geographie im IfL) ist das Neubauvorhaben auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig notwendig geworden. Dieser Standort in der Leipziger Innenstadt ist angesichts der vielen Kooperationspartner des IfL, z. B. der Universität und anderer Forschungseinrichtungen, essentiell.
In Anbetracht des stetig gewachsenen Raumbedarfs des IfL (z. B. Vergrößerung der Sammlungen der Institutsbibliothek und des Archivs für Geographie im IfL) ist das Neubauvorhaben auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig notwendig geworden. Dieser Standort in der Leipziger Innenstadt ist angesichts der vielen Kooperationspartner des IfL, z. B. der Universität und anderer Forschungseinrichtungen, essentiell.
Der Freistaat Sachsen hat im Sommer 2017 die Baufläche auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz von der Stadt Leipzig erworben. Nach aktuellem Rahmenterminplan ist die Baufertigstellung und Übergabe des neuen Institutsgebäudes an das IfL für April 2023 geplant. Das Grundstück liegt zu großen Teilen über dem City-Tunnel Leipzig (Betreiber: Deutsche Bahn).
Der Freistaat Sachsen hat im Sommer 2017 die Baufläche auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz von der Stadt Leipzig erworben. Nach aktuellem Rahmenterminplan ist die Baufertigstellung und Übergabe des neuen Institutsgebäudes an das IfL für April 2023 geplant. Das Grundstück liegt zu großen Teilen über dem City-Tunnel Leipzig (Betreiber: Deutsche Bahn).
Um dem Standort, dem IfL und den stadtgeschichtlichen und städtebaulichen Anforderungen gerecht zu werden, hat das IfL von 08/2018-01/2019 einen 2-phasigen, offenen Realisierungswettbewerb nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführt. Den Wettbewerb gewonnen hat der Entwurf des Büros Henchion Reuter Architekten für die Objektplanung von Gebäude und Innenräumen.
Um dem Standort, dem IfL und den stadtgeschichtlichen und städtebaulichen Anforderungen gerecht zu werden, hat das IfL von 08/2018-01/2019 einen 2-phasigen, offenen Realisierungswettbewerb nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführt. Den Wettbewerb gewonnen hat der Entwurf des Büros Henchion Reuter Architekten für die Objektplanung von Gebäude und Innenräumen.
Das Projekt wird darüber hinaus von den Fachplanungsbüros für Tragwerksplanung (Mathes Beratende Ingenieure GmbH), Haustechnik (HAUPT Ingenieursgesellschaft mbH) und Elektrotechnik (D. I. E. -Projekt GmbH) sowie weiteren Beratern und Gutachtern begleitet. Mit der rechtlichen Begleitung des Projekts ist die Kanzlei KNH Rechtsanwälte beauftragt.
Das Projekt wird darüber hinaus von den Fachplanungsbüros für Tragwerksplanung (Mathes Beratende Ingenieure GmbH), Haustechnik (HAUPT Ingenieursgesellschaft mbH) und Elektrotechnik (D. I. E. -Projekt GmbH) sowie weiteren Beratern und Gutachtern begleitet. Mit der rechtlichen Begleitung des Projekts ist die Kanzlei KNH Rechtsanwälte beauftragt.
Mit der Durchführung der Projektsteuerungsleistungen (Projektmanagement im Bauwesen) der Projektstufen 1 und 2 gemäß AHO 2014, Heft 9, ist das Büro DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG betraut. Darauf aufbauend ist Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens die Vergabe der Projektsteuerungsleistungen (Projektmanagement im Bauwesen) der Projektstufen 3 (Ausführungsvorbereitung), 4 (Ausführung) und 5 (Projektabschluss) gemäß AHO 2014, Heft 9.
Mit der Durchführung der Projektsteuerungsleistungen (Projektmanagement im Bauwesen) der Projektstufen 1 und 2 gemäß AHO 2014, Heft 9, ist das Büro DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG betraut. Darauf aufbauend ist Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens die Vergabe der Projektsteuerungsleistungen (Projektmanagement im Bauwesen) der Projektstufen 3 (Ausführungsvorbereitung), 4 (Ausführung) und 5 (Projektabschluss) gemäß AHO 2014, Heft 9.
Der Auftragnehmer hat insbesondere die nachfolgend genannten Grundleistungen nach dem Leistungsbild „Projektmanagement“ gemäß AHO 2014, Heft 9, unter Berücksichtigung der Vorgaben zum zeitlichen und monetären Rahmen des Projekts zu erbringen:
— Projektstufe 3 – Ausführungsvorbereitung;
— Projektstufe 4 – Ausführung;
— Projektstufe 5 – Projektabschluss.
Besondere Leistungen:
Die Ziele der zu beschaffenden Projektsteuerungsleistungen (Projektmanagement im Bauwesen) sind neben den im Projektsteuerungsvertrag näher definierten Vertragszielen insbesondere:
a) Sicherstellung einer konstruktiven und effektiven Unterstützung des Auftraggebers und seiner Beschäftigten bei der Projektrealisierung durch eine Projektsteuerung,
b) Sicherstellung der Leistungsziele Qualitäten, Funktionalitäten sowie Kosten- und Terminvorgaben,
c) Erfüllung nachstehend beschriebener besonderer Aufgaben.
Der Auftragnehmer hat seine Leistungen in einem solchen Umfang und in einer solchen Qualität zu erbringen, wie es bei einer ordnungsgemäßen Projektsteuerung erforderlich ist. Hierzu gehört insbesondere eine objektive Aufklärung des Auftraggebers über bauliche und sonstige Risiken. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die ihm übertragenen Aufgaben primär nach dem Grundsatz der größtmöglichen Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit zu erfüllen unter Beachtung von Anordnungen, Vorgaben und Anregungen des Auftraggebers, soweit ihm dies nicht unvertretbar erscheint. Der Auftragnehmer hat bei der Ausführung der Projektsteuerung die Leistungsinhalte der sonstigen Projektbeteiligten (Architekt, Fachplaner, Berater, Gutachter, Baufirmen) zu berücksichtigen.
Der Auftragnehmer hat seine Leistungen in einem solchen Umfang und in einer solchen Qualität zu erbringen, wie es bei einer ordnungsgemäßen Projektsteuerung erforderlich ist. Hierzu gehört insbesondere eine objektive Aufklärung des Auftraggebers über bauliche und sonstige Risiken. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die ihm übertragenen Aufgaben primär nach dem Grundsatz der größtmöglichen Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit zu erfüllen unter Beachtung von Anordnungen, Vorgaben und Anregungen des Auftraggebers, soweit ihm dies nicht unvertretbar erscheint. Der Auftragnehmer hat bei der Ausführung der Projektsteuerung die Leistungsinhalte der sonstigen Projektbeteiligten (Architekt, Fachplaner, Berater, Gutachter, Baufirmen) zu berücksichtigen.
Die dem Auftragnehmer vorgelegten Unterlagen und Leistungen des Auftraggebers und anderer Projektbeteiligter entbinden ihn nicht von seiner Verpflichtung zur selbstständigen Prüfung dieser Unterlagen und der darauf beruhenden Leistungen der anderen Projektbeteiligten auf offensichtliche Fehler hin (Plausibilitätsprüfung) sowie von seiner Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der vom Auftragnehmer geschuldeten Leistung.
Die dem Auftragnehmer vorgelegten Unterlagen und Leistungen des Auftraggebers und anderer Projektbeteiligter entbinden ihn nicht von seiner Verpflichtung zur selbstständigen Prüfung dieser Unterlagen und der darauf beruhenden Leistungen der anderen Projektbeteiligten auf offensichtliche Fehler hin (Plausibilitätsprüfung) sowie von seiner Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der vom Auftragnehmer geschuldeten Leistung.
Neben der regelmäßigen Berichterstattung in Form von Monatsberichten und im Rahmen von Projektbesprechungen ist der Auftragnehmer verpflichtet, den Auftraggeber jeweils unverzüglich schriftlich über Termin- und Kostenüberschreitungen oder andere negative Auswirkungen auf das Projekt hinzuweisen.
Neben der regelmäßigen Berichterstattung in Form von Monatsberichten und im Rahmen von Projektbesprechungen ist der Auftragnehmer verpflichtet, den Auftraggeber jeweils unverzüglich schriftlich über Termin- und Kostenüberschreitungen oder andere negative Auswirkungen auf das Projekt hinzuweisen.
Eine ausführlichere Beschreibung der zu erbringenden Leistungen und des aktuellen Projektstandes ist in den Vergabeunterlagen enthalten.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Leipzig
DEUTSCHLAND
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Eignung des Bieters ist entweder durch Eintragung in das Amtliche Verzeichnis Präqualifizierter Unternehmen für den Liefer-und Dienstleistungsbereich (Präqualifikationsverzeichnis) oder durch Eigenerklärungen gemäß Formblatt 124 LD (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Die Vergabestelle hat alternativ auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu akzeptieren. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 LD angegebenen Nachweise und Bescheinigungen innerhalb von 8 Kalendertagen nach gesondertem Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Das Formblatt 124 LD ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Die Eignung des Bieters ist entweder durch Eintragung in das Amtliche Verzeichnis Präqualifizierter Unternehmen für den Liefer-und Dienstleistungsbereich (Präqualifikationsverzeichnis) oder durch Eigenerklärungen gemäß Formblatt 124 LD (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Die Vergabestelle hat alternativ auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu akzeptieren. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 LD angegebenen Nachweise und Bescheinigungen innerhalb von 8 Kalendertagen nach gesondertem Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Das Formblatt 124 LD ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Bei Bietergemeinschaften gelten vorstehende Anforderungen für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft.
Bei beabsichtigtem Einsatz von anderen Unternehmen gelten vorstehende Anforderungen für jedes andere Unternehmen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Eignung des Bieters ist entweder durch Eintragung in das Amtliche Verzeichnis Präqualifizierter Unternehmen für den Liefer-und Dienstleistungsbereich (Präqualifikationsverzeichnis) oder durch Eigenerklärungen gemäß Formblatt 124 LD (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Die Vergabestelle hat alternativ auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu akzeptieren. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 LD angegebenen Nachweise und Bescheinigungen innerhalb von 8 Kalendertagen nach gesondertem Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Das Formblatt 124 LD ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Eignung des Bieters ist entweder durch Eintragung in das Amtliche Verzeichnis Präqualifizierter Unternehmen für den Liefer-und Dienstleistungsbereich (Präqualifikationsverzeichnis) oder durch Eigenerklärungen gemäß Formblatt 124 LD (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Die Vergabestelle hat alternativ auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu akzeptieren. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 LD angegebenen Nachweise und Bescheinigungen innerhalb von 8 Kalendertagen nach gesondertem Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Das Formblatt 124 LD ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Bei Bietergemeinschaften gelten vorstehende Anforderungen für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft.
Bei beabsichtigtem Einsatz von anderen Unternehmen gelten vorstehende Anforderungen für jedes andere Unternehmen.
Mindeststandards:
Darüber hinaus hat der Bieter folgende spezifische Eignungsnachweise mit dem Angebot vorzulegen (gilt auch, wenn der Bieter präqualifiziert ist):
— Erklärung des Bieters zum Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren 2017, 2018 und 2019; Mindestanforderung: der Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren darf 800 000,00 EUR pro Geschäftsjahr nicht unterschritten haben; auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind Jahresabschlüsse oder Gewinn- und Verlustrechnung der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vorzulegen;
— Erklärung des Bieters zum Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren 2017, 2018 und 2019; Mindestanforderung: der Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren darf 800 000,00 EUR pro Geschäftsjahr nicht unterschritten haben; auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind Jahresabschlüsse oder Gewinn- und Verlustrechnung der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vorzulegen;
— aktueller Nachweis (in Zeitpunkt der Angebotsabgabe nicht älter als 6 Monate) einer angemessenen Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Eignung des Bieters ist entweder durch Eintragung in das Amtliche Verzeichnis Präqualifizierter Unternehmen für den Liefer-und Dienstleistungsbereich (Präqualifikationsverzeichnis) oder durch Eigenerklärungen gemäß Formblatt 124 LD (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Die Vergabestelle hat alternativ auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu akzeptieren. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 LD angegebenen Nachweise und Bescheinigungen innerhalb von 8 Kalendertagen nach gesondertem Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Das Formblatt 124 LD ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Die Eignung des Bieters ist entweder durch Eintragung in das Amtliche Verzeichnis Präqualifizierter Unternehmen für den Liefer-und Dienstleistungsbereich (Präqualifikationsverzeichnis) oder durch Eigenerklärungen gemäß Formblatt 124 LD (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Die Vergabestelle hat alternativ auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu akzeptieren. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 LD angegebenen Nachweise und Bescheinigungen innerhalb von 8 Kalendertagen nach gesondertem Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Das Formblatt 124 LD ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Bei Bietergemeinschaften gelten vorstehende Anforderungen für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft.
Bei beabsichtigtem Einsatz von anderen Unternehmen gelten vorstehende Anforderungen für jedes andere Unternehmen.
Mindeststandards:
Darüber hinaus hat der Bieter folgenden spezifischen Eignungsnachweis mit dem Angebot vorzulegen (gilt auch, wenn der Bieter präqualifiziert ist):
— Erklärung des Bieters, dass in den letzten 5 Geschäftsjahren mindestens 3 nach Art und Umfang vergleichbare Projekte als Projektsteuerer (Projektmanager) für öffentliche Auftraggeber im Sinne des Vergaberechts bzw. für Fördermittelempfänger mit Verpflichtung zur Beachtung vergaberechtlicher Vorgaben betreut wurden (es kann sich dabei auch um laufende Projekte handeln).
— Erklärung des Bieters, dass in den letzten 5 Geschäftsjahren mindestens 3 nach Art und Umfang vergleichbare Projekte als Projektsteuerer (Projektmanager) für öffentliche Auftraggeber im Sinne des Vergaberechts bzw. für Fördermittelempfänger mit Verpflichtung zur Beachtung vergaberechtlicher Vorgaben betreut wurden (es kann sich dabei auch um laufende Projekte handeln).
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 16:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-06-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-05-07 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Zusätzliche Informationen:
Das Öffnungsverfahren ist nicht öffentlich, da es sich um ein VgV-Verfahren handelt.
1. Die Vergabeunterlagen sind online erhältlich (siehe dazu Link unter I.3). Es ist zu beachten, dass alle Teilnehmer eigenverantwortlich die weitere Entwicklung des Vergabeverfahrens durch kontinuierliche und selbstständige Einsicht auf der Vergabeplattform verfolgen müssen.
1. Die Vergabeunterlagen sind online erhältlich (siehe dazu Link unter I.3). Es ist zu beachten, dass alle Teilnehmer eigenverantwortlich die weitere Entwicklung des Vergabeverfahrens durch kontinuierliche und selbstständige Einsicht auf der Vergabeplattform verfolgen müssen.
2. Bietergemeinschaften haben mit Angebot die vollständig ausgefüllte Bietergemeinschaftserklärung abzugeben. Die Bietergemeinschaftserklärung ist den Vergabeunterlagen beigefügt. Eine Bietergemeinschaft wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder haften gesamtschuldnerisch und benennen einen Bevollmächtigten.
2. Bietergemeinschaften haben mit Angebot die vollständig ausgefüllte Bietergemeinschaftserklärung abzugeben. Die Bietergemeinschaftserklärung ist den Vergabeunterlagen beigefügt. Eine Bietergemeinschaft wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder haften gesamtschuldnerisch und benennen einen Bevollmächtigten.
3. Bei beabsichtigtem Einsatz von anderen Unternehmen (z. B. bei Unteraufträgen) sind mit den Angaben zum Umfang des Einsatzes der anderen Unternehmen gemäß den Vergabeunterlagen zu machen.
4. Die Angebote sind in all ihren Bestandteilen in deutscher Sprache abzufassen. Eingereichte Urkunden oder Dokumente, die in einer anderen Sprache abgefasst sind, sind zwingend auch in beglaubigter deutscher Übersetzung vorzulegen.
5. Bei ausländischen Bietern sind gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes mit dem Angebot vorzulegen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: PF 10 13 64
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04013
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419773800📞
E-Mail: wiltrud.kadenbach@lds.sachsen.de📧
Fax: +49 3419771049 📠
Internetadresse: https://www.lds.sachsen.de/?ID=4421&art_param=363🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer richtet sich unter anderem nach der Regelung des § 160 GWB. Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Gemäß § 160 Abs. 2 GWB ist antragsbefugt jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GW durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer richtet sich unter anderem nach der Regelung des § 160 GWB. Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Gemäß § 160 Abs. 2 GWB ist antragsbefugt jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GW durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2020/S 069-164404 (2020-04-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-06-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Leibniz-Institut für Länderkunde e.V. (IfL) in Leipzig ist das einzige außeruniversitäre Forschungsinstitut für Geographie in Deutschland. Unter der Überschrift „Geographien des Regionalen" analysieren die Wissenschaftler des IfL räumliche Strukturen und aktuelle raumwirksame Entwicklungen bis hin zu den theoretischen und historischen Grundlagen der Regionalen Geographie, wobei der räumliche Fokus auf Mittel- und Osteuropa liegt. In einem eigenen Schwerpunkt entwickelt das Institut neue Formen der Visualisierung von geographischem Wissen und untersucht deren Wirkungsweisen.
Das Institut wird von der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Sachsen finanziert. Es gehört, wie 95 andere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, zur Leibniz-Gemeinschaft und ist eines von 18 Instituten der Sektion Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Raumwissenschaften. IfL-Direktor Prof. Dr. Sebastian Lentz ist seit November 2018 Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft.
In Anbetracht des stetig gewachsenen Raumbedarfs des IfL (z. B. Vergrößerung der Sammlungen der Institutsbibliothek und des Archivs für Geographie im IfL) ist das Neubauvorhaben auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig notwendig geworden. Dieser Standort in der Leipziger Innenstadt ist angesichts der vielen Kooperationspartner des IfL, z. B. der Universität und anderer Forschungseinrichtungen, essentiell.
Der Freistaat Sachsen hat im Sommer 2017 die Baufläche auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz von der Stadt Leipzig erworben. Nach aktuellem Rahmenterminplan ist die Baufertigstellung und Übergabe des neuen Institutsgebäudes an das IfL für April 2023 geplant. Das Grundstück liegt zu großen Teilen über dem City-Tunnel Leipzig (Betreiber: Deutsche Bahn).
Um dem Standort, dem IfL und den stadtgeschichtlichen und städtebaulichen Anforderungen gerecht zu werden, hat das IfL von 08/2018 – 01/2019 einen 2-phasigen, offenen Realisierungswettbewerb nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführt. Den Wettbewerb gewonnen hat der Entwurf des Büros Henchion Reuter Architekten für die Objektplanung von Gebäude und Innenräumen.
Das Projekt wird darüber hinaus von den Fachplanungsbüros für Tragwerksplanung (Mathes Beratende Ingenieure GmbH), Haustechnik (HAUPT Ingenieursgesellschaft mbH) und Elektrotechnik (D.I.E.-Projekt GmbH) sowie weiteren Beratern und Gutachtern begleitet. Mit der rechtlichen Begleitung des Projekts ist die Kanzlei KNH Rechtsanwälte beauftragt.
Mit der Durchführung der Projektsteuerungsleistungen (Projektmanagement im Bauwesen) der Projektstufen 1 und 2 gemäß AHO 2014, Heft 9, ist das Büro DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG betraut. Darauf aufbauend ist Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens die Vergabe der Projektsteuerungsleistungen (Projektmanagement im Bauwesen) der Projektstufen 3 (Ausführungsvorbereitung), 4 (Ausführung) und 5 (Projektabschluss) gemäß AHO 2014, Heft 9.
Das Leibniz-Institut für Länderkunde e.V. (IfL) in Leipzig ist das einzige außeruniversitäre Forschungsinstitut für Geographie in Deutschland. Unter der Überschrift „Geographien des Regionalen" analysieren die Wissenschaftler des IfL räumliche Strukturen und aktuelle raumwirksame Entwicklungen bis hin zu den theoretischen und historischen Grundlagen der Regionalen Geographie, wobei der räumliche Fokus auf Mittel- und Osteuropa liegt. In einem eigenen Schwerpunkt entwickelt das Institut neue Formen der Visualisierung von geographischem Wissen und untersucht deren Wirkungsweisen.
Das Institut wird von der Bundesrepublik Deutschland und dem Freistaat Sachsen finanziert. Es gehört, wie 95 andere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, zur Leibniz-Gemeinschaft und ist eines von 18 Instituten der Sektion Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Raumwissenschaften. IfL-Direktor Prof. Dr. Sebastian Lentz ist seit November 2018 Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft.
In Anbetracht des stetig gewachsenen Raumbedarfs des IfL (z. B. Vergrößerung der Sammlungen der Institutsbibliothek und des Archivs für Geographie im IfL) ist das Neubauvorhaben auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig notwendig geworden. Dieser Standort in der Leipziger Innenstadt ist angesichts der vielen Kooperationspartner des IfL, z. B. der Universität und anderer Forschungseinrichtungen, essentiell.
Der Freistaat Sachsen hat im Sommer 2017 die Baufläche auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz von der Stadt Leipzig erworben. Nach aktuellem Rahmenterminplan ist die Baufertigstellung und Übergabe des neuen Institutsgebäudes an das IfL für April 2023 geplant. Das Grundstück liegt zu großen Teilen über dem City-Tunnel Leipzig (Betreiber: Deutsche Bahn).
Um dem Standort, dem IfL und den stadtgeschichtlichen und städtebaulichen Anforderungen gerecht zu werden, hat das IfL von 08/2018 – 01/2019 einen 2-phasigen, offenen Realisierungswettbewerb nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführt. Den Wettbewerb gewonnen hat der Entwurf des Büros Henchion Reuter Architekten für die Objektplanung von Gebäude und Innenräumen.
Das Projekt wird darüber hinaus von den Fachplanungsbüros für Tragwerksplanung (Mathes Beratende Ingenieure GmbH), Haustechnik (HAUPT Ingenieursgesellschaft mbH) und Elektrotechnik (D.I.E.-Projekt GmbH) sowie weiteren Beratern und Gutachtern begleitet. Mit der rechtlichen Begleitung des Projekts ist die Kanzlei KNH Rechtsanwälte beauftragt.
Mit der Durchführung der Projektsteuerungsleistungen (Projektmanagement im Bauwesen) der Projektstufen 1 und 2 gemäß AHO 2014, Heft 9, ist das Büro DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG betraut. Darauf aufbauend ist Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens die Vergabe der Projektsteuerungsleistungen (Projektmanagement im Bauwesen) der Projektstufen 3 (Ausführungsvorbereitung), 4 (Ausführung) und 5 (Projektabschluss) gemäß AHO 2014, Heft 9.
Gesamtwert des Auftrags: 440 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Leibniz-Institut für Länderkunde e.V.
Das Leibniz-Institut für Länderkunde e.V. (IfL) in Leipzig ist das einzige außeruniversitäre Forschungsinstitut für Geographie in Deutschland. Unter der Überschrift „Geographien des Regionalen" analysieren die Wissenschaftler des IfL räumliche Strukturen und aktuelle raumwirksame Entwicklungen bis hin zu den theoretischen und historischen Grundlagen der Regionalen Geographie, wobei der räumliche Fokus auf Mittel- und Osteuropa liegt. In einem eigenen Schwerpunkt entwickelt das Institut neue Formen der Visualisierung von geographischem Wissen und untersucht deren Wirkungsweisen.
Das Leibniz-Institut für Länderkunde e.V. (IfL) in Leipzig ist das einzige außeruniversitäre Forschungsinstitut für Geographie in Deutschland. Unter der Überschrift „Geographien des Regionalen" analysieren die Wissenschaftler des IfL räumliche Strukturen und aktuelle raumwirksame Entwicklungen bis hin zu den theoretischen und historischen Grundlagen der Regionalen Geographie, wobei der räumliche Fokus auf Mittel- und Osteuropa liegt. In einem eigenen Schwerpunkt entwickelt das Institut neue Formen der Visualisierung von geographischem Wissen und untersucht deren Wirkungsweisen.
Um dem Standort, dem IfL und den stadtgeschichtlichen und städtebaulichen Anforderungen gerecht zu werden, hat das IfL von 08/2018 – 01/2019 einen 2-phasigen, offenen Realisierungswettbewerb nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführt. Den Wettbewerb gewonnen hat der Entwurf des Büros Henchion Reuter Architekten für die Objektplanung von Gebäude und Innenräumen.
Um dem Standort, dem IfL und den stadtgeschichtlichen und städtebaulichen Anforderungen gerecht zu werden, hat das IfL von 08/2018 – 01/2019 einen 2-phasigen, offenen Realisierungswettbewerb nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführt. Den Wettbewerb gewonnen hat der Entwurf des Büros Henchion Reuter Architekten für die Objektplanung von Gebäude und Innenräumen.
Das Projekt wird darüber hinaus von den Fachplanungsbüros für Tragwerksplanung (Mathes Beratende Ingenieure GmbH), Haustechnik (HAUPT Ingenieursgesellschaft mbH) und Elektrotechnik (D.I.E.-Projekt GmbH) sowie weiteren Beratern und Gutachtern begleitet. Mit der rechtlichen Begleitung des Projekts ist die Kanzlei KNH Rechtsanwälte beauftragt.
Das Projekt wird darüber hinaus von den Fachplanungsbüros für Tragwerksplanung (Mathes Beratende Ingenieure GmbH), Haustechnik (HAUPT Ingenieursgesellschaft mbH) und Elektrotechnik (D.I.E.-Projekt GmbH) sowie weiteren Beratern und Gutachtern begleitet. Mit der rechtlichen Begleitung des Projekts ist die Kanzlei KNH Rechtsanwälte beauftragt.
Projektstufe 3 – Ausführungsvorbereitung
Projektstufe 4 – Ausführung
Projektstufe 5 – Projektabschluss
Besondere Leistungen
a) Sicherstellung einer konstruktiven und effektiven Unterstützung des Auftraggebers und seiner Beschäftigten bei der Projektrealisierung durch eine Projektsteuerung;
b) Sicherstellung der Leistungsziele Qualitäten, Funktionalitäten sowie Kosten- und Terminvorgaben;
Der Auftragnehmer hat seine Leistungen in einem solchen Umfang und in einer solchen Qualität zu erbringen, wie es bei einer ordnungsgemäßen Projektsteuerung erforderlich ist. Hierzu gehört insbesondere eine objektive Aufklärung des Auftraggebers über bauliche und sonstige Risiken. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die ihm übertragenen Aufgaben primär nach dem Grundsatz der größtmöglichen Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit zu erfüllen unter Beachtung von Anordnungen, Vorgaben und Anregungen des Auftraggebers, soweit ihm dies nicht unvertretbar erscheint. Der Auftragnehmer hat bei der Ausführung der Projektsteuerung die Leistungsinhalte der sonstigen Projektbeteiligten (Architekt, Fachplaner, Berater, Gutachter) zu berücksichtigen.
Der Auftragnehmer hat seine Leistungen in einem solchen Umfang und in einer solchen Qualität zu erbringen, wie es bei einer ordnungsgemäßen Projektsteuerung erforderlich ist. Hierzu gehört insbesondere eine objektive Aufklärung des Auftraggebers über bauliche und sonstige Risiken. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die ihm übertragenen Aufgaben primär nach dem Grundsatz der größtmöglichen Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit zu erfüllen unter Beachtung von Anordnungen, Vorgaben und Anregungen des Auftraggebers, soweit ihm dies nicht unvertretbar erscheint. Der Auftragnehmer hat bei der Ausführung der Projektsteuerung die Leistungsinhalte der sonstigen Projektbeteiligten (Architekt, Fachplaner, Berater, Gutachter) zu berücksichtigen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Leipzig, DE
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-06-09 📅
Name: DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG
Postanschrift: Petersstraße 46
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04109
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 34152941127📞
E-Mail: robert.hendrich@du-diederichs.de📧
Land: Leipzig
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 440 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 10
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Forschungseinrichtung / Institut, eingetragener Verein
Quelle: OJS 2020/S 114-277188 (2020-06-11)