Projektsteuerungsleistungen Rathaus Benrath

Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Rechtsamt

Projektsteuerungsleistungen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-03-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-01-31.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-01-31 Auftragsbekanntmachung
2020-08-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-01-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: DUS-2020-0059
Kurze Beschreibung: Projektsteuerungsleistungen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Rechtsamt
Postanschrift: Willi-Becker-Allee 10
Postleitzahl: 40227
Postort: Düsseldorf
Kontakt
Internetadresse: https://vergabe.duesseldorf.de 🌏
E-Mail: lea.knollmann@duesseldorf.de 📧
Telefon: +49 211-8993915 📞
Fax: +49 211-8929443 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.duesseldorf.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16ff5c7a6e0-462e3a8ec44a65e5 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.duesseldorf.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-01-31 📅
Einreichungsfrist: 2020-03-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-02-04 📅
Datum des Beginns: 2020-03-02 📅
Datum des Endes: 2022-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 024-053996
ABl. S-Ausgabe: 24
Zusätzliche Informationen
Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des unter der Vergabeplattform der Stadt Düsseldorf https://vergabe.duesseldorf.de/ herunterzuladenden Bewerberbogens mit der Bewerbung auszufüllen: Anlage 2 – Erklärung zur Zusammenarbeit mit Anderen: Sofern der Bieter die geforderte Leistung nicht selbst erbringt und/oder Subunternehmer einsetzen will, hat er den Teil der Leistung zu beschreiben, den er durch Subunternehmer erbringen lassen will. Sofern der Subunternehmer bereits bekannt ist, so hat er auch vom Subunternehmer die entsprechenden Eignungsnachweise zu erbringen. Fehlende Erklärungen oder Nachweise sind nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen. Bitte beachten Sie, dass die zwingend zu verwendende Bewerberunterlage ausschließlich zum Download unter der Vergabeplattform der Stadt Düsseldorf zur Verfügung steht. Die Abgabe der Bewerbungsunterlagen muss in digitaler Form ebenfalls über die Vergabeplattform der Stadt Düsseldorf erfolgen. Rückfragen zu den Teilnahmeantragsunterlagen und Anforderung von weiteren Informationen sind ausschließlich schriftlich über die Vergabeplattform der Stadt Düsseldorf an die in Abschnitt I.1) Kommunikation genannte Auskunftsstelle zu richten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Projektsteuerungsleistungen Rathaus Benrath AHO Phase 1-5
Das Rathaus in Benrath entstand im Jahr 1906 und wurde 1984 in die Denkmalliste eingetragen. Das repräsentative Bauwerk besteht aus einer dreiflügeligen, freistehenden Anlage mit Walmdach. Es vereint Stilelemente der deutschen Renaissance, des Barocks und des Jugendstils. Eingebettet in einer Grünanlage ist es weitestgehend von zeitgenössischen Bauten umgeben.
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Nach der Sanierung des Daches und der Natursteinfassade im Jahr 2006 sind zum Erhalt des Denkmals jetzt Arbeiten im Gebäudeinneren, Fenster und an der Innenhoffassade notwendig.
Im Zuge der Innensanierung sollen durch Flächenoptimierung, Nutzbarmachung von Lagerflächen und die Aufgabe der nebenamtlichen Hausmeisterdienstwohnung zusätzliche Büroraumflächen geschaffen werden.
Die Wände, Decken und Bodenbeläge, welche teilweise noch aus der Errichtungszeit stammen, benötigen dringende Instandsetzungsmaßnahmen. Dabei ist der Ratssaal mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte im Teppichboden auszustatten.
Die ursprünglichen Fenster und Türen weisen ebenfalls erhebliche Schäden auf und bieten mit der noch vorhandenen Einscheibenverglasung nicht genügend Schutz vor Schlagregen und Wind.
Zur Verbesserung des Wärmeschutzes der Fenster sollen Dichtungen und innenseitige Vorsatzscheiben eingebaut werden.
Sämtliche Maßnahmen sind denkmalgerecht zu planen und mit dem Denkmalschutz abzustimmen um den Originalzustand wiederherzustellen.
Die Flurbereiche und Treppenräume entsprechen nicht den aktuellen Brandschutzanforderungen.
Zur Verbesserung des Brandschutzes ist eine flächendeckende BMA vorzusehen und die Brandschutzqualität des Bestands sowie die Rettungswegführung zu prüfen und gegebenenfalls zu verbessern. Hierzu wird ein Brandschutzgutachter separat beauftragt. Nur die Etagen EG und 1. OG sind über den Aufzug barrierefrei zu erreichen, daher sollte in jedem Geschoss ein von den benachbarten Räumen in F30 getrennter sicherer Bereich für Rollstuhlfahrer vorgesehen sein.
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Gemäß den Arbeitsstättenrichtlinien sind die Anzahl und die Ausstattung der notwendigen Toiletten zu prüfen und entsprechend zu planen.
Damit auch das Souterrain mit dem Aufzug erreicht werden kann, wird der Aufzugschacht zur tieferliegenden Seite geöffnet. Im Dachgeschoss werden nur Lagerflächen hergerichtet. Das Dachgeschoss wird über eine „Speichertreppe“ erschlossen. Im Souterrain soll eine Büronutzung sowie das Heimatarchiv angeordnet werden.
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Die Trinkwasser- und Heizungsleitungen des Gebäudes sind altersbedingt abgängig.
Die Abwasserleitungen stammen zum größten Teil aus der Errichtungszeit, sodass vermehrt Leckagen auftreten, die Feuchtigkeitsschäden im Souterrain verursacht haben.
Die gesamte Elektroanlage ist überaltert und entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik.
Für die Erneuerung der TGA-Installationen werden weitere Technikräume eingerichtet.
Die Außenfassade im Innenhof soll zur Vermeidung von Frostschäden einen Witterungsschutz erhalten.
Im Außenbereich läuft das Oberflächenwasser in Richtung des Gebäudes und staut sich an den Außenwänden des Souterrains. Die Gefällesituation der Außenanlage muss geändert und die Leitung zur Abführung des Regenwassers saniert werden. Auf die Innenseite der durchfeuchteten Wände im Souterrain wird ein Sanierputz aufgebracht und mit einer Sockelheizung versehen, um die Nutzung des Bereichs als Bürofläche zu ermöglichen.
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Während der Bauzeit werden die Nutzer in Ersatzcontainer ausgelagert und das Gebäude vollständig leergeräumt.
Die Planung ist final mit dem Denkmalschutz abzustimmen. Jegliche Abweichungen von den aktuellen Standards sind zu beantragen.
Das Gebäude umfasst rund 2 750 m
Die in diesem Verfahren zu vergebende Leistung umfasst Grund- und Teilleistungen der Leistungsphasen 1 bis 5 gemäß AHO in den Handlungsbereichen A-E. Zudem werden ergänzend besondere Leistungen gemäß AHO abgefragt.
Beschreibung der Optionen:
Gegenstand des Vertrages sind Leistungen aus der Projektsteuerung für die Leistungsbereiche gemäß § 2 AHO:
Projektstufen/Handlungsbereiche
1) A(Teilleistungen), B(Teilleistungen), C (Teilleistungen), D(Teilleistungen);
2) A(Teilleistungen), B, C (Teilleistungen), D(Teilleistungen), E(Teilleistungen);
3) A(Teilleistungen), B(Teilleistungen), C (Teilleistungen) D(Teilleistungen), E;
4) A(Teilleistungen), B, C (Teilleistungen), D, E;
5) A(Teilleistungen), B, C, D, E.
Zudem werden ergänzend besondere Leistungen gemäß AHO abgefragt.
Im ersten Schritt werden die Projektstufen 1. „Projektvorbereitung“ bis 3. „Ausführungsvorbereitung“ abgerufen, nach Vorlage der Ergebnisse aus 1. – 3. die Projektstufen 4. „Ausführung“ bis 5. „Projektabschluss“ mit den Handlungsbereichen A-E.
Die stufenweise Übertragung von Leistungen erfolgt jeweils durch schriftliche Mitteilung.
Aus der stufenweisen Beauftragung sind keine weiteren Ansprüche abzuleiten.
Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung sämtlicher Leistungen besteht nicht.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die weiteren Projektstufen bei Beauftragung zu erbringen.
Der Auftraggeber beabsichtigt zur Herstellung der Baufreiheit die derzeitige Nutzung in einer provisorischen Containeranlage für die Dauer der Bauzeit abzubilden. Die hierfür erforderlichen Projektsteuerungsleistungen werden gesondert abgefragt.
Der Auftraggeber behält sich nach § 17 (11) VgV das Recht vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu erteilen, ohne in Verhandlung zu gehen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Düsseldorf

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vom Bewerber geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bewerber den Einsatz von Unterauftragnehmern für wesentliche Leistungen beabsichtigt, sind auch für diese die Erklärungen und Nachweise gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vorzulegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des unter der Vergabeplattform der Stadt Düsseldorf https://vergabe.duesseldorf.de/
Herunterzuladenden Bewerberbogens mit der Bewerbung auszufüllen (weitere Details siehe Bewerberbogen):
Anlage 5 – Nachweis der Deckungszusage der Berufshaftpflichtversicherung
Der Bieter hat spätestens mit Angebotsabgabe den Nachweis zu führen, dass er über eine Versicherungsdeckung bei Schäden (Betriebshaftpflicht) über eine Mindestsumme von 2 Mio. EUR für Personenschäden sowie über 2 Mio. EUR für sonstige Schäden verfügt. Mit Abgabe des Angebotes weist der Bieter eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mittels Erklärung der Versicherung oder vergleichbarer Urkunde nach. Mindestanforderung ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall eine Versicherung über die Deckungssummen abgeschlossen wird.
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Der endgültige Nachweis einer Versicherung mit den vorgenannten Versicherungssummen ist auf Anforderung durch den Auftraggeber mittels seiner Beitragszahlungsbestätigung des Versicherungsgebers für den aktuellen Versicherungszeitraum zu erbringen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des unter der Vergabeplattform der Stadt Düsseldorf https://vergabe.duesseldorf.de/ herunterzuladenden Bewerberbogens mit der Bewerbung auszufüllen (weitere Details siehe Bewerberbogen):
Anlage 6 – Nachweis der Befähigung der Projektleitungen und Verantwortlichen
Anlage 7 – Nachweis Projektreferenzen
Gewertet werden 3 vergleichbare Projekte hinsichtlich der Projektsteuerung, die in den letzten 6 Jahren (Februar 2014 bis Januar 2020) fertiggestellt wurden.
Als Fertigstellung zählt im Allgemeinen der Abschluss der Projektstufe 5.
Hiervon müssen mindestens 2 Projekte durch den in Anlage 6 eingetragenen Projektleiter in vergleichbarer Position erbracht worden sein.
Voraussetzung zur Bewertung der Referenzprojekte ist:
— Nachweis von mindestens 3 Umbauten für die öffentliche Nutzung eingeordnet in mind. Honorarzone III nach § 5 AHO,
— Kosten KG 300 > 2 500 000 EUR brutto (je Projekt),
— Kosten KG 400 > 1 000 000 EUR brutto (je Projekt),
— Hiervon mindestens ein Projekt im Auftrag eines öffentlichen Auftraggebers und unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes,
— BGF mind. 2 000 m
— mindestens bearbeitete Projektstufen je Projekt: 2-5 AHO.
Anlage 8 – Erklärung zu beschäftigten Fach- und Führungskräften
Erklärung über die Anzahl der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren durchschnittlich festangestellten Fach- und Führungskräfte.
Anlage 9 – Erklärung zur technischen Ausstattung
Es sind Angaben zum Technologieeinsatz und den zu verwendenden EDV-Software zu machen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.3.1) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen aufgeführt ist.
Folgende Eignungskriterien werden gewertet
(1) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Vorhandene/vorgesehene Deckungssummen je Personen- und Sachschadensfall: 5 %
Vorhandene/vorgesehene Deckungssummen je sonstigem Schadensfall (Vermögensschäden): 5 %
(2) Fachliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens
Mittlere Anzahl beschäftigter Fach- und Führungskräfte der letzten 3 Jahre: 10 %
(3) Fachliche Eignung des Bewerbers
Projektleiter, Berufserfahrung in Jahren: 8 %
Projektleiter, Anzahl vergleichbarer Projekte: 8 %
Stellvertretender Projektleiter, Berufserfahrung in Jahren: 7 %
Stellvertretender Projektleiter, Anzahl vergleichbarer Projekte: 7 %
(4) Projektreferenzen
Art des Auftraggebers: 12 %
Erbrachte Leistung: 10 %
Gegenstand des Auftrags: 16 %
BGF in m
Baukosten KG 300 nach DIN 276 in Euro brutto: 4 %
Baukosten KG 400 nach DIN 276 in Euro brutto: 4 %
Die Bewertungsmatrix liegt der Bewerbungsunterlage bei. Innerhalb der gewichteten Kriterien werden, entsprechend den mit den eingereichten Unterlagen gemachten Angaben, jeweils bis zu 6 Punkte vergeben. Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 600.
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Nach Auswertung der Bewerbungen unter Anwendung dieser Matrix wird die o. g. Zahl der Bewerber aufgefordert ein Angebot einzureichen und zum Verhandlungstermin eingeladen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 09:30
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-05-08 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fr. Knollmann
Dokumente URL: https://vergabe.duesseldorf.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16ff5c7a6e0-462e3a8ec44a65e5 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Folgende Nachweise/Selbsterklärungen sind unter Verwendung des unter der Vergabeplattform der Stadt Düsseldorf https://vergabe.duesseldorf.de/ herunterzuladenden Bewerberbogens mit der Bewerbung auszufüllen:
Anlage 2 – Erklärung zur Zusammenarbeit mit Anderen:
Sofern der Bieter die geforderte Leistung nicht selbst erbringt und/oder Subunternehmer einsetzen will, hat er den Teil der Leistung zu beschreiben, den er durch Subunternehmer erbringen lassen will.
Sofern der Subunternehmer bereits bekannt ist, so hat er auch vom Subunternehmer die entsprechenden Eignungsnachweise zu erbringen.
Fehlende Erklärungen oder Nachweise sind nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.
Bitte beachten Sie, dass die zwingend zu verwendende Bewerberunterlage ausschließlich zum Download unter der Vergabeplattform der Stadt Düsseldorf zur Verfügung steht. Die Abgabe der Bewerbungsunterlagen muss in digitaler Form ebenfalls über die Vergabeplattform der Stadt Düsseldorf erfolgen.
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Rückfragen zu den Teilnahmeantragsunterlagen und Anforderung von weiteren Informationen sind ausschließlich schriftlich über die Vergabeplattform der Stadt Düsseldorf an die in Abschnitt I.1) Kommunikation genannte Auskunftsstelle zu richten.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2211473045 📞
E-Mail: vkrhld-k@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Fax: +49 2211472889 📠
Internetadresse: www.bezreg-koeln.nrw.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.
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Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2020/S 024-053996 (2020-01-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-08-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 201761.98 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-08-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-08-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 157-383156
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 024-053996
ABl. S-Ausgabe: 157

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Rathaus in Benrath entstand im Jahr 1906 und wurde 1984 in die Denkmalliste eingetragen. Das repräsentative Bauwerk besteht aus einer dreiflügeligen, freistehenden Anlage mit Walmdach. Es vereint Stilelemente der deutschen Renaissance, des Barocks und des Jugendstils. Eingebettet in einer Grünanlage ist es weitestgehend von zeitgenössischen Bauten umgeben. Nach der Sanierung des Daches und der Natursteinfassade im Jahr 2006 sind zum Erhalt des Denkmals jetzt Arbeiten im Gebäudeinneren, Fenster und an der Innenhoffassade notwendig. Im Zuge der Innensanierung sollen durch Flächenoptimierung, Nutzbarmachung von Lagerflächen und die Aufgabe der nebenamtlichen Hausmeisterdienstwohnung zusätzliche Büroraumflächen geschaffen werden. Die Wände, Decken und Bodenbeläge, welche teilweise noch aus der Errichtungszeit stammen, benötigen dringende Instandsetzungsmaßnahmen. Dabei ist der Ratssaal mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte im Teppichboden auszustatten. Die ursprünglichen Fenster und Türen weisen ebenfalls erhebliche Schäden auf und bieten mit der noch vorhandenen Einscheibenverglasung nicht genügend Schutz vor Schlagregen und Wind. Zur Verbesserung des Wärmeschutzes der Fenster sollen Dichtungen und innenseitige Vorsatzscheiben eingebaut werden. Sämtliche Maßnahmen sind denkmalgerecht zu planen und mit dem Denkmalschutz abzustimmen um den Originalzustand wiederherzustellen. Die Flurbereiche und Treppenräume entsprechen nicht den aktuellen Brandschutzanforderungen. Zur Verbesserung des Brandschutzes ist eine flächendeckende BMA vorzusehen und die Brandschutzqualität des Bestands sowie die Rettungswegführung zu prüfen und gegebenenfalls zu verbessern. Hierzu wird ein Brandschutzgutachter separat beauftragt. Nur die Etagen EG und 1. OG sind über den Aufzug barrierefrei zu erreichen, daher sollte in jedem Geschoss ein von den benachbarten Räumen in F30 getrennter sicherer Bereich für Rollstuhlfahrer vorgesehen sein. Gemäß den Arbeitsstättenrichtlinien sind die Anzahl und die Ausstattung der notwendigen Toiletten zu prüfen und entsprechend zu planen. Damit auch das Souterrain mit dem Aufzug erreicht werden kann, wird der Aufzugschacht zur tieferliegenden Seite geöffnet. Im Dachgeschoss werden nur Lagerflächen hergerichtet. Das Dachgeschoss wird über eine „Speichertreppe“ erschlossen. Im Souterrain soll eine Büronutzung sowie das Heimatarchiv angeordnet werden. Die Trinkwasser- und Heizungsleitungen des Gebäudes sind altersbedingt abgängig. Die Abwasserleitungen stammen zum größten Teil aus der Errichtungszeit, sodass vermehrt Leckagen auftreten, die Feuchtigkeitsschäden im Souterrain verursacht haben. Die gesamte Elektroanlage ist überaltert und entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Für die Erneuerung der TGA-Installationen werden weitere Technikräume eingerichtet. Die Außenfassade im Innenhof soll zur Vermeidung von Frostschäden einen Witterungsschutz erhalten. Im Außenbereich läuft das Oberflächenwasser in Richtung des Gebäudes und staut sich an den Außenwänden des Souterrains. Die Gefällesituation der Außenanlage muss geändert und die Leitung zur Abführung des Regenwassers saniert werden. Auf die Innenseite der durchfeuchteten Wände im Souterrain wird ein Sanierputz aufgebracht und mit einer Sockelheizung versehen, um die Nutzung des Bereichs als Bürofläche zu ermöglichen. Während der Bauzeit werden die Nutzer in Ersatzcontainer ausgelagert und das Gebäude vollständig leergeräumt. Die Planung ist final mit dem Denkmalschutz abzustimmen. Jegliche Abweichungen von den aktuellen Standards sind zu beantragen. Das Gebäude umfasst rund 2 750 m
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Beschreibung der Optionen:
Gegenstand des Vertrages sind Leistungen aus der Projektsteuerung für die Leistungsbereiche gemäß § 2 AHO: Projektstufen/Handlungsbereiche 1. A(Teilleistungen), B(Teilleistungen), C (Teilleistungen), D(Teilleistungen) 2. A(Teilleistungen), B, C (Teilleistungen), D(Teilleistungen), E(Teilleistungen) 3. A(Teilleistungen), B(Teilleistungen), C (Teilleistungen) D(Teilleistungen), E 4. A(Teilleistungen), B, C (Teilleistungen), D, E 5. A(Teilleistungen), B, C, D, E Zudem werden ergänzend besondere Leistungen gemäß AHO abgefragt. Im ersten Schritt werden die Projektstufen 1. „Projektvorbereitung“ bis 3. „Ausführungsvorbereitung“ abgerufen, nach Vorlage der Ergebnisse aus 1. – 3. die Projektstufen 4. „Ausführung“ bis 5. „Projektabschluss“ mit den Handlungsbereichen A-E. Die stufenweise Übertragung von Leistungen erfolgt jeweils durch schriftliche Mitteilung. Aus der stufenweisen Beauftragung sind keine weiteren Ansprüche abzuleiten. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung sämtlicher Leistungen besteht nicht. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die weiteren Projektstufen bei Beauftragung zu erbringen. Der Auftraggeber beabsichtigt zur Herstellung der Baufreiheit die derzeitige Nutzung in einer provisorischen Containeranlage für die Dauer der Bauzeit abzubilden. Die hierfür erforderlichen Projektsteuerungsleistungen werden gesondert abgefragt. Der Auftraggeber behält sich nach § 17 (11) VgV das Recht vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu erteilen, ohne in Verhandlung zu gehen.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-08-10 📅
Name: Obermeyer Project Management GmbH
Postanschrift: Breite Straße 27
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40213
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2117106720 📞
E-Mail: duesseldorf@obermeyer-pm.de 📧
Land: Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 201761.98 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2020/S 157-383156 (2020-08-10)