Projektsteuerungsvorhaben im Rahmen des Stadtentwicklungsprojektes Grasbrook

HafenCity Hamburg GmbH

Gegenstand der Bekanntmachung ist die Vergabe von Projektsteuerungsleitungen für das Projekt Grasbrook gem. § 2 der Schriftenreihe Nummer 9 der AHO-Fachkommission mit den Projektstufen 1 bis 5 (Handlungsbereiche A bis E) sowie Besondere Leistungen jeweils mit BIM-Technologie. Der neu zu entwickelnde Stadtteil Grasbrook umfasst 3 Quartiere (Moldauhafenquartier, Freihafenelbquartier und das Hafentorquartier) mit einer Landfläche von ca. 50 ha.
Das Gesamtprojekt ist in rund 40 Baufelder gegliedert. Näheres siehe Abschnitt II.2.4) dieser Bekanntmachung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-04-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-03-30.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-03-30 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2020-03-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Referenznummer: 2020001568
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Bekanntmachung ist die Vergabe von Projektsteuerungsleitungen für das Projekt Grasbrook gem. § 2 der Schriftenreihe Nummer 9 der AHO-Fachkommission mit den Projektstufen 1 bis 5 (Handlungsbereiche A bis E) sowie Besondere Leistungen jeweils mit BIM-Technologie. Der neu zu entwickelnde Stadtteil Grasbrook umfasst 3 Quartiere (Moldauhafenquartier, Freihafenelbquartier und das Hafentorquartier) mit einer Landfläche von ca. 50 ha. Das Gesamtprojekt ist in rund 40 Baufelder gegliedert. Näheres siehe Abschnitt II.2.4) dieser Bekanntmachung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: HafenCity Hamburg GmbH
Postanschrift: Osakaallee 11
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hafencity.com 🌏
E-Mail: liebig@hafencity.com 📧
URL der Dokumente: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=vCzoYqS8G1o%253d 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-03-30 📅
Einreichungsfrist: 2020-04-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 066-157541
ABl. S-Ausgabe: 66
Zusätzliche Informationen
Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 3 b EU Abs. 3 Ziffer 7 VOB/A bzw. § 17 Abs. 11 VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen. Zusätzlich behält sich die Auftraggeberin vor, die Verhandlung zum Schutz aller am Verfahren Beteiligten vor den mit der Verbreitung von COVID-19 einhergehenden Gesundheitsgefahren ohne Verhandlungstermin durchzuführen (vgl. § 17 Abs. 11 VgV).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Bekanntmachung ist die Vergabe von Projektsteuerungsleitungen für das Projekt Grasbrook gem. § 2 der Schriftenreihe Nummer 9 der AHO-Fachkommission mit den Projektstufen 1 bis 5 (Handlungsbereiche A bis E) sowie Besondere Leistungen jeweils mit BIM-Technologie. Der neu zu entwickelnde Stadtteil Grasbrook umfasst 3 Quartiere (Moldauhafenquartier, Freihafenelbquartier und das Hafentorquartier) mit einer Landfläche von ca. 50 ha.
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Das Gesamtprojekt ist in rund 40 Baufelder gegliedert. Näheres siehe Abschnitt II.2.4) dieser Bekanntmachung.
Geschätzter Gesamtwert: 2 000 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Der neue Stadtteil Grasbrook besetzt für die kommenden Jahrzehnte eine zentrale Rolle in der Stadtentwicklung Hamburgs. Er setzt die Entwicklung der innerstädtischen HafenCity, insbesondere die der östlichen HafenCity fort und schafft damit einen Sprung innerstädtischer Qualitäten auf die Südseite der Norderelbe. Dabei umfasst der Stadtteil neben ca. 50 ha Landfläche auch die Wasserflächen des Moldau- und Saalehafens und somit insgesamt eine Fläche von ca. 68 ha.
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Insgesamt sind für den neuen Stadtteil ca. 880.00 m
Für den neuen Stadtteil Grasbrook wird derzeit der Wettbewerbliche Dialog für die städtebauliche Funktionsplanung durchgeführt. Nach Abschluss des Verfahrens sollen die Bearbeitungen unmittelbar beginnen. Die Projektsteuerungsleistung umfasst die Steuerung sämtlicher Planungsleistungen der einzelnen Fachplanungen. Dabei müssen folgende Leistungen koordiniert und gesteuert werden:
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— Geländefreimachung;
— Erschließungsmaßnahmen (Straße, Erdbau, Tiefbau, Leitungstrassenplanung);
— Ingenierbauwerke (Kanalbau, Sielbau, Planung von Uferkanten, Kaimauern und Böschungen);
— Brückenbauwerke (Bau und Anschluss an bestehende Brücken) und Hochwasserschutzanlagen;
— Freianlagen;
— Baustellenlogistik;
— Investorenbetreuung.
Anforderungen sind unter anderem die besondere Lage des neuen Stadtteils im Hafengebiet, der Hochwasserschutz, die Kampfmittelfreimachung, die Anschlüsse an bestehende und neu zu planende Verkehrsinfrastrukturen (u. a. Anschluss Sachsenbrücke, Verlängerung der U4) und der bestehende Denkmalschutz von historischen Lagerhallen.
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Die HafenCity Hamburg GmbH möchte mit der BIM-Methode (Building Information Modeling) Mehrwerte für die Planung, Realisierung und den Gebäudebetrieb schaffen. Zu diesem Zweck soll im Rahmen einer motivierten Mitarbeit aller Beteiligten, das Projekt Grasbrook unter Vorgaben der digitalen Projektbearbeitung geplant werden. Die gesamte Entwicklung erfolgt unter sehr gehobenen Ansprüchen an Innovationspotentialen und Nachhaltigkeit.
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Gegenstand der Bekanntmachung ist die Vergabe von Projektsteuerungsleitungen für das Projekt Grasbrook gem. § 2 der Schriftenreihe Nummer 9 der AHO-Fachkommission mit den Projektstufen 1 bis 5 (Handlungsbereiche A bis E) sowie Besondere Leistungen jeweils mit BIM-Technologie. Der finale städtebauliche Funktionsplan und die Freiraumplanung (Funktions- und Realisierungsplanung), die voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2020 aus dem Wettbewerblichen Dialog hervorgehen, werden mit der Angebotsaufforderung den zur Abgabe eines Angebotes ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem städtebaulichen und freiraumplanerischen Funktionsplan im Hinblick auf die Identifikation von kritischen Schnittstellen und der Darstellung spezifischer Projektherausforderungen wird im Rahmen der Angebotsphase erwartet.
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Ein Leistungsbild und alle kalkulations- und vertragsrelevanten Unterlagen werden mit Versand der Angebotsaufforderung versendet.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 800 000 EUR 💰
Dauer: 60 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Der Auftrag kann dem Projektfortschritt entsprechend verlängert werden.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Beauftragungsumfang der Stufe 1: Projektstufe 1 – Projektvorbereitung; weitere Stufen von der Projektstufe 2 bis zur Projektstufe 5 können (ggf. auch jahresweise) abgerufen werden. Diese weiteren Stufen werden als optionale Leistung ausgeschrieben. Ein Anspruch auf den Abruf sämtlicher Projektstufen besteht nicht.
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Zusätzliche Informationen:
Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 3 b EU Abs. 3 Ziffer 7 VOB/A bzw. § 17 Abs. 11 VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
Zusätzlich behält sich die Auftraggeberin vor, die Verhandlung zum Schutz aller am Verfahren Beteiligten vor den mit der Verbreitung von COVID-19 einhergehenden Gesundheitsgefahren ohne Verhandlungstermin durchzuführen (vgl. § 17 Abs. 11 VgV).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
D2 – Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers
Ingenieur/in (beziehungsweise ein vergleichbarer Hochschulabschluss, mindestens Fachhochschule) für die Leistungen gemäß § 2 der Schriftenreihe Nummer 9 der AHO-Fachkommission Projektsteuerung/Projektmanagement
Nachweis der beruflichen Befähigung durch entsprechende Urkunden beziehungsweise Zeugnisse.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen abzugeben: B1 – Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und 124 GWB vorliegen.
B2 – Eigenerklärung gemäß § 19 Absatz 3 MiLoG. (siehe Abschnitt III.2.2)).
C1 – Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung.
C2 – Erklärung über den Gesamt- und Teilumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 (1) VgV) für die Leistungen gemäß § 2 der Schriftenreihe Nummer 9 der AHO-Fachkommission Projektsteuerung/Projektmanagement.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch durch vergleichbare Nachweise in englischer oder deutscher Sprache vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn diese nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben nachzufordern.
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Mindeststandards:
Zu C1: Die Deckungssummen müssen mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden, mindestens 2 000 000 EUR für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert) abdecken. Besteht eine Berufshaftpflichtversicherung mit niedrigeren als den oben genannten Deckungssummen, ist die Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der Versicherung, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben, erforderlich.
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Zu C2: Der Teilumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für die Leistungen gemäß § 2 der Schriftenreihe Nummer 9 der AHO-Fachkommission Projektsteuerung/Projektmanagement muss mindestens 800 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2017/2018/2019) betragen.
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Sofern die Bewerbung als Bewerbergemeinschaft beziehungsweise mit vorgesehenen Unterauftragnehmern erfolgt, muss die Jahresgesamtsumme aller Bewerber der Gemeinschaft beziehungsweise inklusive der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
D1 – Liste der wesentlichen in den letzten 10 Jahren (Stichtag: 1.1.2010) erbrachten Leistungen (§ 46 (3) 1. VgV). Die Projekte müssen in den vergangenen 10 Jahre (Stichtag 1.1.2010) bearbeitet worden sein. Die Leistungen dürfen nicht vor dem 1.1.2010 begonnen (Vertragsschluss) sein und die jeweils geforderten Leistungen müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung abgeschlossen (Abnahme der Bauleistungen in Leistungsphase 8 ist erfolgt.) sein.
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D3 – Erklärung der Beschäftigtenzahl in den letzten 3 Jahren (§ 46 Absatz 3 Nummer 8 VgV).
Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen (Bürobroschüren oder ähnliches), bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Teilnahmeantrag. Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position bearbeitet wurden.
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Mindeststandards:
1. Die Projekte müssen in den vergangenen 10 Jahren (Stichtag 1.1.2010) bearbeitet worden sein. Die Leistungen dürfen nicht vor dem 1.1.2010 begonnen (Vertragsschluss) sein und die jeweils geforderten Leistungen müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung abgeschlossen (Abnahme der Bauleistungen in Leistungsphase 8 ist erfolgt.) sein.
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2. Mit der Leistungsübersicht ist zwingend mindestens ein Projekt der Projektsteuerung (Leistungen nach AHO, mindestens Handlungsbereiche A bis E, mindestens Projektstufen 1 bis 5), mit einem Bauvolumen von mind. 20 000 000 EUR (netto) nachzuweisen.
3. Mit der Leistungsübersicht ist die Erfahrung in der Projektsteuerung (Leistungen gemäß AHO, mindestens Handlungsbereiche A bis E, mindestens Projektstufen 1 bis 5) von Erschließungsmaßnahmen (Verkehrsanlagen einschließlich Tiefbau, kommunale Medien Ver- und Entsorgung) nachzuweisen.
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4. Mit der Leistungsübersicht ist die Erfahrung in der Projektsteuerung (Leistungen gemäß AHO, mindestens Handlungsbereiche A bis E, mindestens Projektstufen 1 bis 5) von kostruktiven Ingenieurbauwerken oder Brücken nachzuweisen.
5. Mit der Leistungsübersicht ist die Erfahrung in der Projektsteuerung (Leistungen gemäß AHO, mindestens Handlungsbereiche A bis E, mindestens Projektstufen 1 bis 5) von Ingenieurbauwerken (Uferkanten, Umbau und Neubau von Kaiwänden und Böschungen) nachzuweisen.
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6. Mit der Leistungsübersicht ist die Erfahrung in der Projektsteuerung (Leistungen gemäß AHO, mindestens Handlungsbereiche A bis E, mindestens Projektstufen 1 bis 5) von Freianlagen nachzuweisen.
7. Mit der Leistungsübersicht ist die Erfahrung im Bereich (Leistungen gemäß AHO, mindestens Handlungsbereiche A bis E, mindestens Projektstufen 1 bis 5) Investorenbetreuung nachzuweisen.
8. Mit der Leistungsübersicht ist zwingend mindestens ein Projekt (Leistungen gemäß AHO, mindestens Handlungsbereiche A bis E, mind. Projektstufen 1 bis 5) für einen öffentlichen Auftraggeber nachzuweisen. Entsprechende Referenzen sind unter:
a) Angabe der Projektbeschreibung;
b) Angabe des Projekttyps;
c) Angabe des Leistungszeitraums für die abgeschlossenen Handlungsbereiche beziehungsweise Projektstufen;
d) Angabe der beauftragten und abgeschlossenen Leistung gemäß AHO;
e) Angabe des Bauvolumens (netto);
f) Angabe und Nennung des Bauherren und/oder Auftraggeber mit möglichst Ansprechpartner (inklusive Telefonnummer) in die Leistungsübersicht einzutragen.
Referenzen werden sowohl für die Erfüllung der Mindest- als auch der Auswahlkriterien herangezogen. Eine Mehrfachnennung ist dafür nicht erforderlich.
Zu D3:
1. Es sind mindestens 8 Ingenieur/in (bzw. mit einem vergleichbaren Hochschulabschluss, mind. FH) für die Leistungen gemäß § 2 der Schriftenreihe Nummer 9 der AHO-Fachkommission Projektsteuerung/ Projektmanagement im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2017/2018/2019) nachzuweisen. Es werden sowohl Inhaber als auch sozialversicherungspflichtig beschäftigte Mitarbeiter mit entsprechenden Berufsqualifikation gewertet. Bewerbergemeinschaften können diese Anforderung gemeinsam erfüllen. Eine Person kann in Abhängigkeit der Qualifikation (Zeugnisse, Nachweise) gegebenenfalls auch für mehrere Leistungsbereiche gewertet werden.
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2. Es sind mindestens 2 maßgeblich am Projekt beteiligte Personen zu benennen, die für Leistungen gemäß § 2 der Schriftenreihe Nummer 9 der AHO-Fachkommission Projektsteuerung/Projektmanagement jeweils über mind. 8 Jahre Arbeitserfahrung und über mindestens 5 Jahre Projektleitungserfahrung verfügen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach § 3 des Hamburgischen Vergabegesetzes (HmbVgG) zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Stand 11/2018). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach § 1 Abs. 2 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen. Die Freie und Hansestadt Hamburg ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen.
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Im Bewerberbogen ist im Abschnitt B2 eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte unter den Bewerbern, die frist- sowie formgerecht einen Teilnahmeantrag eingereicht haben und die unter Ziff. III.1) festgelegten Mindestanforderungen erfüllen, diejenigen maximal 5 Bewerber aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für die jeweiligen Leistungsbereiche eingereichten Projektreferenzen gemäß Ziffer III.1.3) welche wie folgt bepunktet werden:
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1. Projekte im Bereich Projektsteuerung (PS) (Leistungen gem. AHO, mind. Handlungsbereiche A bis E, mind. Projektstufen 1 bis 5) mit einem Bauvolumen von mind. 20 000 000 EUR (netto) (0-1 Projekt(e) = 1 Pkt., 2 Projekte = 2 Pkt., 3 und mehr Projekte = 3 Pkt.);
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2. Projekte im Bereich PS (Leistungen gem. AHO, mind. Handlungsbereiche A bis E, mind. Projektstufen 1-5) von Erschließungsmaßnahmen (Verkehrsanlagen einschließlich Tiefbau, kommunale Medien Ver- und Entsorgung) mit einem Bauvolumen von mind. 20 000 000 EUR (netto) (je Projekt 1 Punkt; insgesamt max. 3 Punkte);
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3. Projekte im Bereich PS (Leistungen gem. AHO, mind. Handlungsbereiche A bis E, mind. Projektstufen 1-5) von komplexen Maßnahmen zu Wasserkreisläufen (Wassersammlung, -führung, -speicherung, -aufbereitung (biologisch) und neuverteilung) mit einem Bauvolumen von mind. 5 000 000 EUR (netto) (je Projekt 1 Punkt; insgesamt max. 3 Punkte);
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4. Projekte im Bereich PS (Leistungen gem. AHO, mind. Handlungsbereiche A bis E, mind. Projektstufen 1-5) von Ingenieurbauwerken (Brücken) mit einem Bauvolumen von mind. 20 000 000 EUR (netto) (je Projekt 1 Punkt; insgesamt max. 3 Punkte);
5. Projekte im Bereich PS (Leistungen gem. AHO, mind. Handlungsbereiche A bis E, mind. Projektstufen 1-5) von Ingenieurbauwerken (Gewässerabschlüsse oder Uferkanten, Umbau und Neubau von Kaiwänden und Böschungen) mit einem Bauvolumen von mind. 20 000 000 EUR (netto) (je Projekt 1 Punkt; insgesamt max. 3 Punkte);
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6. Projekte im Bereich PS (Leistungen gem. AHO, mind. Handlungsbereiche A bis E, mind. Projektstufen 1-5) von Ingenieurbauwerken (z. B. Hochwasserschutzanlagen, Pontons und sonstige überwachungsbedürftige Ingenieurbauwerke) mit einem Bauvolumen von mind. 5 000.000 EUR (netto);
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7. Projekte im Bereich PS (Leistungen gem. AHO, mind. Handlungsbereiche A bis E, mind. Projektstufen 1-5) von Freianlagen (z. B. Parks, Promenaden, Plätze) inkl. Ingenieurbauwerke (einschließlich Stützbauwerken, Treppen, Rampen, etc.) mit einem Bauvolumen von mind. 5 000 000 EUR (netto) (je Projekt 1 Punkt; insgesamt max. 3 Punkte);
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8. Projekte im Bereich Investorenbetreuung hochbaulicher Maßnahmen (mind. 5 Einzelinvestoren) für gemischtgenutzte Standorte mit mind. 100 000 qm BGF (je Projekt 1 Punkt; insgesamt max. 3 Punkte);
9. Projekte im Bereich BIM-Management, Organisation und digitale Steuerung von komplexen BIM-Modellen mit mehreren Beteiligten (je Projekt 1 Punkt; insgesamt max. 3 Punkte);
10. Projekte im Bereich PS (Leistungen gem. AHO, mind. Handlungsbereiche A bis E, mind. Projektstufen 1-5) für einen öffentlichen Auftraggeber (0-1 Projekt(e) = 1 Pkt., 2 Projekte = 2 Pkt., 3 und mehr Projekte = 3 Pkt.) insgesamt können maximal 29 Punkte erreicht werden). Eine Referenz kann in mehreren Mindest- und/oder Auswahlkriterien (Kriterien 1. bis 10.) gewertet werden. Zum optimalen Nachweis der Leistungsfähigkeit wird empfohlen, gegebenenfalls eine Bewerbergemeinschaft zu bilden oder auf die Referenzen vorgesehener Nachunternehmer zu verweisen (Eignungsleihe). Der Auftraggeber beabsichtigt, mindestens 3 und höchstens 5 Bewerber auszuwählen. Die maximal 5 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen qualifizieren sich als Teilnehmer für das Verhandlungsverfahren.
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Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, gemäß § 75 (6) Vergabeverordnung (VgV) unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-03-30 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Zusammensetzung und Erfahrung des vorgesehenen Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeitsstruktur und Methodik zur Erfüllung des Auftrags, Darstellung von Schnittstellen, Besprechungskultur und Terminwesen
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 30

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Liebig, Henning
Dokumente URL: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/DownloadTenderFiles.ashx?subProjectId=vCzoYqS8G1o%253d 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Hierfür ist zwingend ein Bewerberbogen zu verwenden, den die HafenCity Hamburg GmbH in dem unter Ziff. I.3) genannten Bieterzugang registrierungsfrei zur Verfügung stellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Verfahrensbeteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über den oben genannten Bieterzugang. Am Auftrag interessierte Unternehmen werden daher darum gebeten, sich für den Projektraum zu registrieren und im eigenen Interesse die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren.
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2. Der Bewerberbogen enthält neben Erklärungsvordrucken zu den unter Ziffer III.1) geforderten Angaben zur Beurteilung der Eignung eine Abfrage von Angaben zur Person des Bewerbers sowie Vordrucke einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen im Sinne der §§ 123, 124 GWB (B1) und einer Erklärung nach § 19 Absatz 3 MiLoG (B2). Weiter enthält er für den Fall der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft den Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung. Der Bewerbungsbogen ist für eine Bewerbergemeinschaft nur einmal vorzulegen. Der Bewerberbogen mit den vorstehend sowie unter Ziff. III.1) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist ausschließlich über den elektronischen Projektraum bis zu dem unter Ziffer IV.2.2) genannten Termin einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (postalisch statt elektronisch) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
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3. Im elektronischen Projektraum sind neben dem Bewerberbogen auch die folgenden Anlagen zur Auftragsbekanntmachung frei verfügbar:
— Anlage 1: Projektgebiet Stadtteil Grasbrook;
— Anlage 2: Bewertungsübersicht mit Zuschlagskriterien;
— Anlage 3: Bewerberbogen;
— Anlage 4: HCH Datenschutzgrundverordnung.
Weitere, erst für die Ausarbeitung eines konkreten Angebots erforderliche Unterlagen werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt.
4. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen zum Teilnahmewettbewerb müssen bis spätestens 6 Kalendertagen vor Ablauf der Bewerbungsfrist über den elektronischen Projektraum eingereicht werden.
5. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung der Auftraggeberin, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von in Teilnahmeantrag vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat.
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6. Die Auftraggeberin behält sich vor, das Vergabeverfahren bei weniger als 3 geeigneten Bewerbern/Bewerbergemeinschaften mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen. Ebenso behält sie sich vor, im Teilnahmewettbewerb nicht berücksichtigte Bewerber/Bewerbergemeinschaft entsprechend ihrer Rangfolge bis zur Höchstzahl von 5 Verfahrensteilnehmern nachträglich, als Nachrücker am weiteren Verfahren zu beteiligen, soweit einzelne im Teilnahmewettbewerb ausgewählte Bewerber/Bewerbergemeinschaften mitteilen, von der Abgabe eines Erstangebots abzusehen.
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7. Die Auftraggeberin weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 40428403230 📞
E-Mail: vergabekammer@bsw.hamburg.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 066-157541 (2020-03-30)