Die Thüringen-Kliniken sind ein kommunales Klinikunternehmen mit einem überregionalen Versorgungsauftrag mit 824 Betten an mehreren Standorten. Für die nächsten Jahre sind Umstrukturierungsmaßnahmen an den einzelnen Standorten im Wert von mehr als 30 Mio. EUR geplant. Es handelt sich überwiegend um kleinteilige Umbauten im Bestand und wenige Neubauten mit Anbindung an den Bestand. Für alle Leistungen der Tragwerksplanung und der Bauphysik soll mit 2 Planungsbüros eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen werden Die Laufzeit des Vertrages beträgt 4 Jahre mit einer Verlängerungsoption um maximal zweimal 12 Monate. Die ersten zu beauftragenden Leistungen betreffen 7 Umbauten am Standort Saalfeld im Gesamtwert von 11,2 Mio. EUR KG 200-700, für die ein Planungsaufruf vorliegt und die EW-Bau bis 10/20 einzureichen ist. Weiteres siehe II.2.14) Zusätzliche Angaben.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-03-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-02-24.
Auftragsbekanntmachung (2020-02-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Die Thüringen-Kliniken sind ein kommunales Klinikunternehmen mit einem überregionalen Versorgungsauftrag mit 824 Betten an mehreren Standorten. Für die nächsten Jahre sind Umstrukturierungsmaßnahmen an den einzelnen Standorten im Wert von mehr als 30 Mio. EUR geplant. Es handelt sich überwiegend um kleinteilige Umbauten im Bestand und wenige Neubauten mit Anbindung an den Bestand.
Für alle Leistungen der Tragwerksplanung und der Bauphysik soll mit 2 Planungsbüros eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen werden Die Laufzeit des Vertrages beträgt 4 Jahre mit einer Verlängerungsoption um maximal zweimal 12 Monate. Die ersten zu beauftragenden Leistungen betreffen 7 Umbauten am Standort Saalfeld im Gesamtwert von 11,2 Mio. EUR KG 200-700, für die ein Planungsaufruf vorliegt und die EW-Bau bis 10/20 einzureichen ist. Weiteres siehe II.2.14) Zusätzliche Angaben.
Die Thüringen-Kliniken sind ein kommunales Klinikunternehmen mit einem überregionalen Versorgungsauftrag mit 824 Betten an mehreren Standorten. Für die nächsten Jahre sind Umstrukturierungsmaßnahmen an den einzelnen Standorten im Wert von mehr als 30 Mio. EUR geplant. Es handelt sich überwiegend um kleinteilige Umbauten im Bestand und wenige Neubauten mit Anbindung an den Bestand.
Für alle Leistungen der Tragwerksplanung und der Bauphysik soll mit 2 Planungsbüros eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen werden Die Laufzeit des Vertrages beträgt 4 Jahre mit einer Verlängerungsoption um maximal zweimal 12 Monate. Die ersten zu beauftragenden Leistungen betreffen 7 Umbauten am Standort Saalfeld im Gesamtwert von 11,2 Mio. EUR KG 200-700, für die ein Planungsaufruf vorliegt und die EW-Bau bis 10/20 einzureichen ist. Weiteres siehe II.2.14) Zusätzliche Angaben.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Saalfeld-Rudolstadt🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2020-02-24 📅
Einreichungsfrist: 2020-03-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-02-26 📅
Datum des Beginns: 2020-06-01 📅
Datum des Endes: 2024-05-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 040-094767
ABl. S-Ausgabe: 40
Zusätzliche Informationen
Teile der Vergabeunterlagen (u. a. Aufgabenstellung, Vertrag) werden nur denjenigen Bewerbern, die als Bieter auf der zweiten Stufe des Vergabeverfahrens zugelassen wurden, zur Verfügung gestellt. Dies erfolgt in Übereinstimmung mit den Entscheidungen des OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17.10.2018 – VII Verg 26/18, und der VK Westfalen, Beschluss vom 19.7.2019 – VK 2 – 13/19. Der Auftraggeber geht davon aus, dass interessierten Unternehmen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sämtliche Informationen zur Verfügung stehen, die erforderlich sind, um ihnen eine Entscheidung über eine Teilnahme am Verfahren zu ermöglichen Weitere Angaben zum Bauvorhaben am Standort Saalfeld:
Das Gebäudeensemble steht unter Denkmalschutz, womit Änderungen im äußeren Erscheinungsbild und verschiedene Änderungen im Innenbereich mit der Behörde abzustimmen sind. Deshalb sind Kompromisse im Brandschutz des Gebäudes festgelegt worden, die bei jeglichen Umbauten wieder auf den Prüfstand gestellt werden.
Es handelt sich um einen Mauerwerksbau mit einer Tragkonstruktion aus den 1950-ziger Jahren (Betonträger mit Einlegekörpern).
Bisherige Sanierungen wurden geschossweise durchgeführt, womit bei weiteren Umbauten/Sanierungen zwingend auch die Bestände in den Zwischendecken bearbeitet werden müssen. (z. B. Leitungsdurchführungen).
Das Gebäude befindet sich als Krankenhaus im Betrieb, womit alle Umbauten im laufenden Krankenhausbetrieb durchgeführt werden müssen. (Staubschutz, Klinikhygiene, Verfügbarkeit der Sicherheits- und Mediensysteme).
Teile der Vergabeunterlagen (u. a. Aufgabenstellung, Vertrag) werden nur denjenigen Bewerbern, die als Bieter auf der zweiten Stufe des Vergabeverfahrens zugelassen wurden, zur Verfügung gestellt. Dies erfolgt in Übereinstimmung mit den Entscheidungen des OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17.10.2018 – VII Verg 26/18, und der VK Westfalen, Beschluss vom 19.7.2019 – VK 2 – 13/19. Der Auftraggeber geht davon aus, dass interessierten Unternehmen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sämtliche Informationen zur Verfügung stehen, die erforderlich sind, um ihnen eine Entscheidung über eine Teilnahme am Verfahren zu ermöglichen Weitere Angaben zum Bauvorhaben am Standort Saalfeld:
Das Gebäudeensemble steht unter Denkmalschutz, womit Änderungen im äußeren Erscheinungsbild und verschiedene Änderungen im Innenbereich mit der Behörde abzustimmen sind. Deshalb sind Kompromisse im Brandschutz des Gebäudes festgelegt worden, die bei jeglichen Umbauten wieder auf den Prüfstand gestellt werden.
Es handelt sich um einen Mauerwerksbau mit einer Tragkonstruktion aus den 1950-ziger Jahren (Betonträger mit Einlegekörpern).
Bisherige Sanierungen wurden geschossweise durchgeführt, womit bei weiteren Umbauten/Sanierungen zwingend auch die Bestände in den Zwischendecken bearbeitet werden müssen. (z. B. Leitungsdurchführungen).
Das Gebäude befindet sich als Krankenhaus im Betrieb, womit alle Umbauten im laufenden Krankenhausbetrieb durchgeführt werden müssen. (Staubschutz, Klinikhygiene, Verfügbarkeit der Sicherheits- und Mediensysteme).
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Thüringen-Kliniken sind ein kommunales Klinikunternehmen mit einem überregionalen Versorgungsauftrag mit 824 Betten an mehreren Standorten. Für die nächsten Jahre sind Umstrukturierungsmaßnahmen an den einzelnen Standorten im Wert von mehr als 30 Mio. EUR geplant. Es handelt sich überwiegend um kleinteilige Umbauten im Bestand und wenige Neubauten mit Anbindung an den Bestand.
Die Thüringen-Kliniken sind ein kommunales Klinikunternehmen mit einem überregionalen Versorgungsauftrag mit 824 Betten an mehreren Standorten. Für die nächsten Jahre sind Umstrukturierungsmaßnahmen an den einzelnen Standorten im Wert von mehr als 30 Mio. EUR geplant. Es handelt sich überwiegend um kleinteilige Umbauten im Bestand und wenige Neubauten mit Anbindung an den Bestand.
Für alle Leistungen der Tragwerksplanung und der Bauphysik soll mit 2 Planungsbüros eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen werden Die Laufzeit des Vertrages beträgt 4 Jahre mit einer Verlängerungsoption um maximal zweimal 12 Monate. Die ersten zu beauftragenden Leistungen betreffen 7 Umbauten am Standort Saalfeld im Gesamtwert von 11,2 Mio. EUR KG 200-700, für die ein Planungsaufruf vorliegt und die EW-Bau bis 10/20 einzureichen ist. Weiteres siehe II.2.14) Zusätzliche Angaben.
Für alle Leistungen der Tragwerksplanung und der Bauphysik soll mit 2 Planungsbüros eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen werden Die Laufzeit des Vertrages beträgt 4 Jahre mit einer Verlängerungsoption um maximal zweimal 12 Monate. Die ersten zu beauftragenden Leistungen betreffen 7 Umbauten am Standort Saalfeld im Gesamtwert von 11,2 Mio. EUR KG 200-700, für die ein Planungsaufruf vorliegt und die EW-Bau bis 10/20 einzureichen ist. Weiteres siehe II.2.14) Zusätzliche Angaben.
Rahmenvereinbarung für Tragwerksplanung HOAI § 51, LP 1-6, Bauphysik Der Abschluss der Einzelaufträge, die sich aus dieser Rahmenvereinbarung ergeben, erfolgt gem. § 21 VgV, die Bedingungen werden in den Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren benannt.
Rahmenvereinbarung für Tragwerksplanung HOAI § 51, LP 1-6, Bauphysik Der Abschluss der Einzelaufträge, die sich aus dieser Rahmenvereinbarung ergeben, erfolgt gem. § 21 VgV, die Bedingungen werden in den Vergabeunterlagen für das Verhandlungsverfahren benannt.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 500 000 EUR 💰
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Vertrag kann optional verlängert werden, sofern sich erweist, dass die Umstrukturierungsmaßnahmen – z. B. in Abhängigkeit von der Gewährung von Fördermitteln – nicht so schnell umgesetzt werden können, dass ein Leistungsabruf binnen 4 Jahren nach Zuschlagserteilung möglich ist. Die Verlängerungsoption kann höchstens zweimal für je 12 Monate nach Ablauf der Festlaufzeit in Anspruch genommen werden.
Der Vertrag kann optional verlängert werden, sofern sich erweist, dass die Umstrukturierungsmaßnahmen – z. B. in Abhängigkeit von der Gewährung von Fördermitteln – nicht so schnell umgesetzt werden können, dass ein Leistungsabruf binnen 4 Jahren nach Zuschlagserteilung möglich ist. Die Verlängerungsoption kann höchstens zweimal für je 12 Monate nach Ablauf der Festlaufzeit in Anspruch genommen werden.
Zusätzliche Informationen:
Teile der Vergabeunterlagen (u. a. Aufgabenstellung, Vertrag) werden nur denjenigen Bewerbern, die als Bieter auf der zweiten Stufe des Vergabeverfahrens zugelassen wurden, zur Verfügung gestellt. Dies erfolgt in Übereinstimmung mit den Entscheidungen des OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17.10.2018 – VII Verg 26/18, und der VK Westfalen, Beschluss vom 19.7.2019 – VK 2 – 13/19. Der Auftraggeber geht davon aus, dass interessierten Unternehmen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sämtliche Informationen zur Verfügung stehen, die erforderlich sind, um ihnen eine Entscheidung über eine Teilnahme am Verfahren zu ermöglichen Weitere Angaben zum Bauvorhaben am Standort Saalfeld:
Teile der Vergabeunterlagen (u. a. Aufgabenstellung, Vertrag) werden nur denjenigen Bewerbern, die als Bieter auf der zweiten Stufe des Vergabeverfahrens zugelassen wurden, zur Verfügung gestellt. Dies erfolgt in Übereinstimmung mit den Entscheidungen des OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17.10.2018 – VII Verg 26/18, und der VK Westfalen, Beschluss vom 19.7.2019 – VK 2 – 13/19. Der Auftraggeber geht davon aus, dass interessierten Unternehmen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sämtliche Informationen zur Verfügung stehen, die erforderlich sind, um ihnen eine Entscheidung über eine Teilnahme am Verfahren zu ermöglichen Weitere Angaben zum Bauvorhaben am Standort Saalfeld:
Das Gebäudeensemble steht unter Denkmalschutz, womit Änderungen im äußeren Erscheinungsbild und verschiedene Änderungen im Innenbereich mit der Behörde abzustimmen sind. Deshalb sind Kompromisse im Brandschutz des Gebäudes festgelegt worden, die bei jeglichen Umbauten wieder auf den Prüfstand gestellt werden.
Das Gebäudeensemble steht unter Denkmalschutz, womit Änderungen im äußeren Erscheinungsbild und verschiedene Änderungen im Innenbereich mit der Behörde abzustimmen sind. Deshalb sind Kompromisse im Brandschutz des Gebäudes festgelegt worden, die bei jeglichen Umbauten wieder auf den Prüfstand gestellt werden.
Es handelt sich um einen Mauerwerksbau mit einer Tragkonstruktion aus den 1950-ziger Jahren (Betonträger mit Einlegekörpern).
Bisherige Sanierungen wurden geschossweise durchgeführt, womit bei weiteren Umbauten/Sanierungen zwingend auch die Bestände in den Zwischendecken bearbeitet werden müssen. (z. B. Leitungsdurchführungen).
Das Gebäude befindet sich als Krankenhaus im Betrieb, womit alle Umbauten im laufenden Krankenhausbetrieb durchgeführt werden müssen. (Staubschutz, Klinikhygiene, Verfügbarkeit der Sicherheits- und Mediensysteme).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Saalfeld und weitere Standorte des Auftraggebers
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber muss den Nachweis führen, dass er selbst und sein Personal über die notwendige berufliche Qualifikation verfügt. Für den Nachweis genügt beispielsweise die Kopie der Diplomurkunde oder einer anderen Urkunde des Studienabschlusses oder der Nachweis der Mitgliedschaft in einer Ingenieurkammer durch Kopie des Mitgliedsnachweises mit der Mitgliedsnummer. Weitere zusätzliche Qualifikationsnachweise sind nicht erwünscht! Der/die Projektleiter(in) muss über die Qualifikation „Ingenieur“ und zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens über eine fünfjährige Berufserfahrung nach dem Studienabschluss verfügen.
Der Bewerber muss den Nachweis führen, dass er selbst und sein Personal über die notwendige berufliche Qualifikation verfügt. Für den Nachweis genügt beispielsweise die Kopie der Diplomurkunde oder einer anderen Urkunde des Studienabschlusses oder der Nachweis der Mitgliedschaft in einer Ingenieurkammer durch Kopie des Mitgliedsnachweises mit der Mitgliedsnummer. Weitere zusätzliche Qualifikationsnachweise sind nicht erwünscht! Der/die Projektleiter(in) muss über die Qualifikation „Ingenieur“ und zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens über eine fünfjährige Berufserfahrung nach dem Studienabschluss verfügen.
Notwendige Angaben zum Personal in allen Losen für den/die Projektleiter(in) – Name:
— Berufsstand und akad. Grad,
— Datum Studienabschluss.
b) keine Ausschlussgründe nach § 123f GWB Der Bewerber muss eine Eigenerklärung abgeben, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen. Bei Bewerbergemeinschaften kann die Eigenerklärung vom bevollmächtigten Vertreter für die gesamte Bewerbergemeinschaft abgegeben werden. Der Auftraggeber behält sich vor, im weiteren Verlauf des Verfahrens einen Auszug aus dem Bundeszentralregister und/oder weitere amtlich bestätigte Auskünfte zu verlangen. Für Nachunternehmer sind keine Eigenerklärungen erforderlich;
b) keine Ausschlussgründe nach § 123f GWB Der Bewerber muss eine Eigenerklärung abgeben, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen. Bei Bewerbergemeinschaften kann die Eigenerklärung vom bevollmächtigten Vertreter für die gesamte Bewerbergemeinschaft abgegeben werden. Der Auftraggeber behält sich vor, im weiteren Verlauf des Verfahrens einen Auszug aus dem Bundeszentralregister und/oder weitere amtlich bestätigte Auskünfte zu verlangen. Für Nachunternehmer sind keine Eigenerklärungen erforderlich;
c) falls zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung Bewerbergemeinschaften müssen eine Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters und der Verpflichtung zur gesamtschuldnerischen Haftung vorlegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Nachweis Berufshaftpflicht:
Der Bewerber muss den Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je mindestens 3 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden führen (z. B. durch Vorlage der Kopie der Versicherungsurkunde). Bei Bewerbergemeinschaften ist das für jedes Mitglied erforderlich. Für Nachunternehmer ist kein Versicherungsnachweis erforderlich.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Bewerber muss den Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je mindestens 3 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden führen (z. B. durch Vorlage der Kopie der Versicherungsurkunde). Bei Bewerbergemeinschaften ist das für jedes Mitglied erforderlich. Für Nachunternehmer ist kein Versicherungsnachweis erforderlich.
Besteht eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer geringeren Deckungssumme, muss die Bereitschaft erklärt werden, im Auftragsfall die Deckungssumme für dieses Projekt wie gefordert zu erhöhen;
b) Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung: Eigenerklärung, ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist. Es sind Angaben zur Gesellschaftsstruktur und zu gesellschaftlichen Verflechtungen und Beteiligungen zu machen. Das gilt bei Bewerbergemeinschaften nur für den bevollmächtigten Vertreter. Für Nachunternehmer ist kein Nachweis erforderlich. Der Auftraggeber behält sich vor, bis zur Vergabeverhandlung entsprechende Erklärungen nachzufordern;
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
b) Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung: Eigenerklärung, ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist. Es sind Angaben zur Gesellschaftsstruktur und zu gesellschaftlichen Verflechtungen und Beteiligungen zu machen. Das gilt bei Bewerbergemeinschaften nur für den bevollmächtigten Vertreter. Für Nachunternehmer ist kein Nachweis erforderlich. Der Auftraggeber behält sich vor, bis zur Vergabeverhandlung entsprechende Erklärungen nachzufordern;
c) Umsatz netto der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im jeweiligen Fachgebiet;
d) Anzahl des fest angestellten Personals in den Jahren 2017 bis 2019.
Mindeststandards:
Anzahl des fest angestellten Personals (incl. Büroinhaber) in den Jahren 2018 und 2019 jeweils mindestens 3 Ingenieure;
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Es sind insgesamt bis zu 3 vergleichbare Referenzprojekte, die nach dem 1.1.2010 in Betrieb genommen wurden, zu benennen. Weiteres siehe Formblatt zum Teilnahmeantrag.
Mindeststandards:
Mindestbedingung für die Teilnahme am Verfahren ist der Nachweis eines Referenzprojektes, bei dem im laufenden Betrieb Umbauten mit Eingriffen in das Tragwerk erfolgten. Folgende Anforderungen sind zu erfüllen:
— in Betrieb genommen zwischen dem 1.1.2013 bis 31.12.2019,
— Investitionsvolumen >= 3 Mio. EUR brutto (KG 200-700 gemäß DIN 276), davon mindestens 1 Mio. EUR brutto für Umbaumaßnahmen unter laufendem Betrieb,
— das Honorar der Tragwerksplanung für den Umbauanteil muss >= 50 000 EUR netto betragen haben,
— Planungsleistung mindestens LP 2-6,
— im Projekt müssen die Termine und Kosten eingehalten worden sein. Dafür ist eine Eigenerklärung zur Einhaltung. bzw. eine plausible Erklärung für Abweichungen, falls zutreffend, erforderlich.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Siehe III.1.1).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften müssen zwar keine spezielle Rechtsform aufweisen. Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Fall einer Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort. Sie muss sich jedoch im Fall einer Zuschlagserteilung als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter organisieren.
Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften müssen zwar keine spezielle Rechtsform aufweisen. Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Fall einer Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort. Sie muss sich jedoch im Fall einer Zuschlagserteilung als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter organisieren.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die in der Bekanntmachung unter „III.1.1 + 2)“ geforderten Nachweise und Erklärungen müssen vorliegen, sonst erfolgt der Ausschluss vom Verfahren.
Die in der Bekanntmachung unter „III.1.3) Möglicherweise geforderte Mindeststandards“ genannten Bedingungen sind Mindestbedingungen, bei deren Nichterfüllung ein Ausschluss vom Verfahren erfolgt.
Bewerber dürfen sich nicht mehrfach bewerben. Das gilt auch für Bewerbungen in Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind. Ein Verstoß gegen diese Vorgabe führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Bewerber dürfen sich nicht mehrfach bewerben. Das gilt auch für Bewerbungen in Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind. Ein Verstoß gegen diese Vorgabe führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Diese Einschränkung gilt nicht für Unterauftragnehmer, soweit sichergestellt ist, dass sie den Angebotsinhalt nicht kennen.
Sollten nach der formalen Wertung noch mehr als 5 Bewerber im Verfahren sein, erfolgt die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren unter Berücksichtigung der Teilnah-mebedingungen III 1.2) und III 1.3) wie folgt:
— wirtschaftliche Leistungsfähigkeit III 1.2) (Umsatz und Personal) mit max. 18 Punkten,
— technische Leistungsfähigkeit III 1.3) mit max.45 Punkten.
Dazu wertet der Auftraggeber nach einem Punktesystem, das der Bewerber mit dem Bewerbungsformblatt zum Teilnahmeantrag abrufen kann.
Der Auftraggeber will mit 5 Bewerbern verhandeln. Bei Punktgleichheit entscheidet der höhere Wert der Technischen Leistungsfähigkeit. Ist damit noch keine hinreichende Differenzierung möglich, entscheidet das Los.
Anzahl der in Betracht zu ziehenden Teilnehmer: 2
Begründung für die Rahmenvereinbarung:
Der Vertrag kann optional verlängert werden, sofern sich erweist, dass die Umstrukturierungsmaßnahmen – z.B. in Abhängigkeit von der Gewährung von Fördermitteln – nicht so schnell umgesetzt werden können, dass ein Leistungsabruf binnen vier Jahren nach Zuschlagserteilung möglich ist. Die Verlängerungsoption kann höchstens zweimal für je 12 Monate nach Ablauf der Festlaufzeit in Anspruch genommen werden.
Der Vertrag kann optional verlängert werden, sofern sich erweist, dass die Umstrukturierungsmaßnahmen – z.B. in Abhängigkeit von der Gewährung von Fördermitteln – nicht so schnell umgesetzt werden können, dass ein Leistungsabruf binnen vier Jahren nach Zuschlagserteilung möglich ist. Die Verlängerungsoption kann höchstens zweimal für je 12 Monate nach Ablauf der Festlaufzeit in Anspruch genommen werden.
Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren:
Der Vertrag kann optional verlängert werden, sofern sich erweist, dass die Umstrukturierungsmaßnahmen – z.B. in Abhängigkeit von der Gewährung von Fördermitteln – nicht so schnell umgesetzt werden können, dass ein Leistungsabruf binnen vier Jahren nach Zuschlagserteilung möglich ist. Die Verlängerungsoption kann höchstens zweimal für je 12 Monate nach Ablauf der Festlaufzeit in Anspruch genommen werden.
Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren
Der Vertrag kann optional verlängert werden, sofern sich erweist, dass die Umstrukturierungsmaßnahmen – z.B. in Abhängigkeit von der Gewährung von Fördermitteln – nicht so schnell umgesetzt werden können, dass ein Leistungsabruf binnen vier Jahren nach Zuschlagserteilung möglich ist. Die Verlängerungsoption kann höchstens zweimal für je 12 Monate nach Ablauf der Festlaufzeit in Anspruch genommen werden.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-04-02 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate
Die Verfahrensabwicklung erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform subreport ELVIS, ausgenommen die Information zur beabsichtigten Vergabe nach GWB § 134, diese erfolgen direkt per Mail. Auch Fragen zum Vergabeverfahren sind über die Vergabeplattform an den Verfahrensbetreuer zu stellen.
Die Verfahrensabwicklung erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform subreport ELVIS, ausgenommen die Information zur beabsichtigten Vergabe nach GWB § 134, diese erfolgen direkt per Mail. Auch Fragen zum Vergabeverfahren sind über die Vergabeplattform an den Verfahrensbetreuer zu stellen.
Für Rückfragen bezüglich Nutzung der Vergabeplattform wenden sich die Bewerber bitte an subreport Verlag Schawe GmbH Herrn Ralf Jedecke Tel.: +49 22198578 45 ralf.jedecke@subreport.de Die Auskünfte sind kostenlos.
Termine:
— Veröffentlichung 24.2.20,
— Eingang Teilnahmeanträge 26.3.20 um 10 Uhr,
— Auswahl Teilnehmer 2.4.20,
— Erstangebote 24.4.20 um 10 Uhr,
— Verhandlung 28.4.20,
— finale Angebote und danach Info gemäß GWB 5.5.20 um 10 Uhr,
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.