Rahmenvereinbarung über die Planung und den Neubau von mehrgeschossigen Typenwohnhäusern in Berlin

Gesobau AG

Gegenstand ist der Abschluss von Rahmenverträgen mit einem oder mehreren Generalübernehmern über die Planung und Errichtung von typengleichen Mehrfamilienwohnhäusern auf verschiedenen Grundstücken der Gesobau innerhalb von 48 Monaten nach Zuschlagserteilung. Es sollen zur Nachverdichtung bis zu 6 Grundstücke mit mehrgeschossigen Standardtypenpunkthäusern bebaut werden. Zunächst sollen Grundstücke in der Hansastraße und in der Vesaliusstr. im Bezirk Berlin-Pankow bebaut werden. Für den Haustyp liegt eine Standardentwurfsplanung inklusive TGA vor, die aber an das jeweilige Grundstück anzupassen ist. Dabei kann der Wohnhaustyp des Punkthauses auch kombiniert werden, so dass weitere Gebäudetypologien entstehen. Je nach Grundstück können mehrere Häuser auf einem Grundstück errichtet werden. Es wird eine maximal vermietbare Fläche bei Zielkosten von 2 400 EUR brutto (KG 200 bis 700) pro Quadratmeter Mietfläche angestrebt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-07-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-05-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-05-29 Auftragsbekanntmachung
2021-07-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-05-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Wohnungen
Referenznummer: PB/STH/2020
Kurze Beschreibung:
Gegenstand ist der Abschluss von Rahmenverträgen mit einem oder mehreren Generalübernehmern über die Planung und Errichtung von typengleichen Mehrfamilienwohnhäusern auf verschiedenen Grundstücken der Gesobau innerhalb von 48 Monaten nach Zuschlagserteilung. Es sollen zur Nachverdichtung bis zu 6 Grundstücke mit mehrgeschossigen Standardtypenpunkthäusern bebaut werden. Zunächst sollen Grundstücke in der Hansastraße und in der Vesaliusstr. im Bezirk Berlin-Pankow bebaut werden. Für den Haustyp liegt eine Standardentwurfsplanung inklusive TGA vor, die aber an das jeweilige Grundstück anzupassen ist. Dabei kann der Wohnhaustyp des Punkthauses auch kombiniert werden, so dass weitere Gebäudetypologien entstehen. Je nach Grundstück können mehrere Häuser auf einem Grundstück errichtet werden. Es wird eine maximal vermietbare Fläche bei Zielkosten von 2 400 EUR brutto (KG 200 bis 700) pro Quadratmeter Mietfläche angestrebt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Wohnungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gesobau AG
Postanschrift: Stiftsweg 1
Postleitzahl: 13187
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.gesobau.de 🌏
E-Mail: erika.hockauf@gesobau.de 📧
Telefon: +49 304073-1786 📞
Fax: +49 304073-1788 📠
URL der Dokumente: https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-05-29 📅
Einreichungsfrist: 2020-07-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-06-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 106-255593
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 079-185594
ABl. S-Ausgabe: 106
Zusätzliche Informationen
1) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen: Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung des Bewerbungsbogens (einschl. Anlagen) zulässig, der unter https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ heruntergeladen werden kann. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Der Bewerbungsbogen ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen ausschließlich digital,d.h. mit einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur (Software-Zertifikat) oder mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (Signaturkarte) oder elektronisch in Textform, über die Vergabeplattform des Landes Berlin einzureichen. Für den Erhalt der elektronisch bearbeitbaren Unterlagen ist eine einmalige, kostenlose Registrierung auf der Internetseite http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/registrierung-firma/ notwendig, soweit der Bieter nicht bereits registriert ist. Nach der erfolgreichen Registrierung kann sofort die Nutzung (Download der Unterlagen und Einstellung elektronischer Angebote) erfolgen. 2) Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen. 3) Bietergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen. Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. 4) Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge auf der Vergabeplattform des Landes Berlin vorliegen. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Nachgeforderte Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben sind innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung durch den Auftraggeber vorzulegen. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Aufforderung durch den Auftraggeber. Werden die Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben nicht oder nicht wie gefordert innerhalb der Frist vorgelegt, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. 5) Die Anforderungen der Bekanntmachung gelten auch für Bewerbergemeinschaften und deren Mitglieder. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft haben jeweils einen gesonderten Bewerbungsbogen auszufüllen und einzureichen. Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dabei genügt es, wenn die Anforderungen der Vergabebekanntmachungan die Leistungsfähigkeit gemäß III.1.2) bzw. an die Leistungsfähigkeit gemäß III.1.3) in der Summe der Bewerbergemeinschaftsmitglieder erfüllt werden. 6) Soweit sich hinsichtlich der Eignung auf Ressourcen eines Nachunternehmers bezogen wird (gemäß § 47 Absatz 1 VgV), sind die geforderten Eignungsnachweise gemäß Bekanntmachung auf einem separaten Bewerbungsbogen einzureichen. Zudem ist dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Nachunternehmers beizufügen, wonach dieser dem Bewerber im Auftragsfall seine Ressourcen zur Verfügung stellt. 7) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie über die Vergabeplattform des Landes Berlin oder unter Angabe der Auftragsbezeichnung bis spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge in Textform – d. h. per Post, E-Mail oder Fax – an die Vergabestelle gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass alle Bieter eigenverantwortlich die weitere Entwicklung zum Verfahren wie z. B. die Ergänzung oder Änderung der Vergabeunterlagen und die Einstellung von beantworteten Bieterfragen durch selbstständige Einsicht verfolgen müssen. Einzusehen unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/; 8) Die veröffentlichten Vergabeunterlagen haben einen informatorischen Stand. Änderungen bleiben vorbehalten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 80 000 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Es ist vorgesehen, mit bis zu 3 Generalübernehmern einen Rahmenvertrag über die Planung und Errichtung von Standardtypenhäusern zur Nachverdichtung an verschiedenen Standorten abzuschließen, um flexibel auf die Bedürfnisse an Wohnraum und die Bereitstellung von zur Bebauung geeigneten Grundstücken reagieren zu können. Die vorhandene Entwurfsplanung ist durch den Auftragnehmer jeweils anzupassen, insbesondere in den Erdgeschossgrundrissen und bei den Fassaden, bei der Gestaltung der gebäudenahen Außenanlagen inkl. Verkehrserschließung (Feuerwehr). Die als erstes zu bebauenden Grundstücke befinden sich in der Hansastraße und in der Vesaliusstr. im Bezirk Berlin-Pankow. Auf dem Grundstück Hansastraße sollen 4 Wohngebäude mit ca. 90 Wohneinheiten entstehen, auf dem Grundstück Vesaliusstraße 2 Wohngebäude mit 75 Wohneinheiten. Weitere Wohngebäude sollen auf bis zu 6 Grundstücken in den Bezirken Berlin-Reinickendorf und Berlin-Pankow entstehen. Dabei können auf einzelnen Grundstücken unterschiedlich viele Baukörper errichtet werden.
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Über die Planungs- und Bauleistungen sollen nach Abschluss der Rahmenverträge Einzelverträge geschlossen werden. Bestandteil der Leistungen sind sowohl sämtliche zur vollständigen Errichtung der Wohnquartiere erforderlichen hochbaulichen, fachtechnischen und garten- und landschaftsbaulichen Bauleistungen als auch die noch erforderlichen Planungsleistungen für die Objektplanung, die Technische Ausrüstung, die Tragwerksplanung und die Freianlagenplanung. Anzubieten ist die weiterführende Planung in allen betroffenen Leistungsbildern nach HOAI einschließlich aller Gutachter- und Sachverständigenleistungen und die Herbeiführung aller notwendigen Genehmigungen sowie die schlüssel- und bezugsfertige Errichtung der Wohnanlagen, d. h. Gebäude, Außenanlagen, Platz- und Erschließungsflächen.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 80 000 000 EUR 💰
Dauer: 48 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
1) Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder der Handwerksrolle des Sitzes oder Wohnsitzes,
2) Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 1, 2 und 3 VOB/A,
3) Eigenerklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 4 VOB/A,
4) Eigenerklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A,
5) Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer gültigen Betriebshaftpflicht- oder Berufshaftpflichtversicherung,
6) ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung,
7) Architekten/Planungsbüro haben eine Eigenerklärung über das Vorliegen einer Bauvorlageberechtigung gern. § 66 Landesbauordnung Berlin einzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
8) eine Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2017, 2018, 2019), soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
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Mindeststandards:
Zu III.1.2 8) Als Mindestanforderung gilt ein mittlerer Jahresumsatz in den abgeschlossenen Geschäftsjahren 2017, 2018, 2019 in Höhe von 20 000 000 EUR brutto
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
9) Angaben über die Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2017, 2018, 2019; Erfahrung des Bauunternehmens,
10) Angaben zu Referenzprojekten des Bauunternehmens für vergleichbare Neubauvorhaben im Hochbau (z. B. Wohnungsbau, öffentliche Bauten, Hotel, Bürogebäude etc.; keine Industriebauten) mit Gesamtbaukosten nach DIN 276 KGR 200-500 von mind. 8,0 Mio. EUR netto, welche im Zeitraum 1.1.2010 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen wurden (Abnahme durch den Auftraggeber),
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11) Angaben zu Referenzprojekten des Bauunternehmens im Schlüsselfertigbau mit Gesamtverantwortlichkeit für sämtliche Planungs- und Bauleistungen für vergleichbare abgeschlossene Neubauvorhaben im Hochbau (z. B. Wohnungsbau, öffentliche Bauten, Hotel, Bürogebäude etc.; keine Industriebauten) mit Gesamtbaukosten nach DIN 276 KGR 200-500 von mind. 8,0 Mio. EUR netto, welche im Zeitraum 1.1.2010 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen wurden (Abnahme durch den Auftraggeber); Mehrfachbenennungen von Projekten unter 10) zbd 11) sind grundsätzlich zulässig, es muss jeoch zu 10) und zu 11) jeweils mindestens ein unterschiedliches Referenzprojekt angegeben werden.
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Qualifikation des Architekten/Planungsbüro,
12) Angaben zu Teilnahmen des Architekten/Planungsbüros an Architekturwettbewerben bzw. an öffentlichen Architekturausstellungen für eine Hochbaumaßnahme im Zeitraum 1.1.2010 bis zum Ende der Bewerbungsfrist,
13) Anzahl Referenzen für Planungsleistungen (mind. LPh 2-5 gemäß HOAI) Neubauvorhaben im Hochbau mit Gesamtbaukosten nach DIN 276 KGR 200-500 von mind. 8,0 Mio. EUR netto im Zeitraum 1.1.2010 bis zum Ende der Bewerbungsfrist,
14) Anzahl Referenzen für abgeschlossene Planungsleistungen bis einschl. LP 4 für Neubauvorhaben mit mind. 30 Wohneinheiten im Zeitraum 1.1.2010 bis zum Ende der Bewerbungsfrist.
Mindeststandards:
Zu 10) weniger als 3 Referenzprojekte führen zum Ausschluss,
Zu 11) weniger als ein Referenzprojekt führt zum Ausschluss.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1) Gemäß Frauenförderverordnung {FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 498, zuletzt geändert durch Verordnung vom 19.7.2011 (GVBl. S. 362, ber. S. 467)) müssen Bieter mit Abgabe des Angebots eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gern.§ 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt,
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2) Der Bieter darf weder einen Eintrag im Gewerbezentralregister, Berliner Korruptionsregister, noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Diesbezügliche Abfragen erfolgen vor Zuschlagserteilung durch die Vergabestelle,
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3) Die zu Vergabeverhandlungen aufgeforderten Bieter haben sich zu verpflichten, im Fall der Auftragserteilung einen Integritätsvertrag mit der GESOBAU AG abzuschließen. Auf Angebote von Bietern, die den Abschluss einer derartigen Vereinbarung verweigern, kann der Zuschlag nicht erteilt werden.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Sofern mehr als 6 Bewerber geeignet sind, erfolgt die Auswahl anhand der veröffentlichten Kriterien. Die einzelnen Kriterien werden bepunktet und gewichtet. Die Kriterien für das Bauunternehmen werden mit einer Wichtung von insgesamt 65 % und die Kriterien für den Architekten mit einer Wichtung von insgesamt 35 % berücksichtigt. Die Auswahl der Bewerber ist in einer Auswahlmatrix detailliert und nachvollziehbar dargestellt. Diese Matrix steht zusammen mit dem Bewerbungsbogen auf der Plattform https://www.berlin.de/vergabeplattform/ veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ zum Download bereit. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.
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Anzahl der in Betracht zu ziehenden Teilnehmer: 3
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-07-28 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-03-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Gesellschaft des Landes Berlin
Kontakt
Kontaktperson: Bereich Einkauf
Internetadresse: www.gesobau.de 🌏
Dokumente URL: https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen:
Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung des Bewerbungsbogens (einschl. Anlagen) zulässig, der unter https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ heruntergeladen werden kann. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
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Der Bewerbungsbogen ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen ausschließlich digital,d.h. mit einer fortgeschrittenen elektronischen Signatur (Software-Zertifikat) oder mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (Signaturkarte) oder elektronisch in Textform, über die Vergabeplattform des Landes Berlin einzureichen.
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Für den Erhalt der elektronisch bearbeitbaren Unterlagen ist eine einmalige, kostenlose Registrierung auf der Internetseite http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/registrierung-firma/ notwendig, soweit der Bieter nicht bereits registriert ist. Nach der erfolgreichen Registrierung kann sofort die Nutzung (Download der Unterlagen und Einstellung elektronischer Angebote) erfolgen.
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2) Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
3) Bietergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen. Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
4) Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge auf der Vergabeplattform des Landes Berlin vorliegen. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Nachgeforderte Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben sind innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung durch den Auftraggeber vorzulegen. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Aufforderung durch den Auftraggeber. Werden die Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben nicht oder nicht wie gefordert innerhalb der Frist vorgelegt, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
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5) Die Anforderungen der Bekanntmachung gelten auch für Bewerbergemeinschaften und deren Mitglieder. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft haben jeweils einen gesonderten Bewerbungsbogen auszufüllen und einzureichen. Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dabei genügt es, wenn die Anforderungen der Vergabebekanntmachungan die Leistungsfähigkeit gemäß III.1.2) bzw. an die Leistungsfähigkeit gemäß III.1.3) in der Summe der Bewerbergemeinschaftsmitglieder erfüllt werden.
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6) Soweit sich hinsichtlich der Eignung auf Ressourcen eines Nachunternehmers bezogen wird (gemäß § 47 Absatz 1 VgV), sind die geforderten Eignungsnachweise gemäß Bekanntmachung auf einem separaten Bewerbungsbogen einzureichen. Zudem ist dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Nachunternehmers beizufügen, wonach dieser dem Bewerber im Auftragsfall seine Ressourcen zur Verfügung stellt.
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7) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie über die Vergabeplattform des Landes Berlin oder unter Angabe der Auftragsbezeichnung bis spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge in Textform – d. h. per Post, E-Mail oder Fax – an die Vergabestelle gestellt werden.
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Bitte beachten Sie, dass alle Bieter eigenverantwortlich die weitere Entwicklung zum Verfahren wie z. B. die Ergänzung oder Änderung der Vergabeunterlagen und die Einstellung von beantworteten Bieterfragen durch selbstständige Einsicht verfolgen müssen. Einzusehen unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/;
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8) Die veröffentlichten Vergabeunterlagen haben einen informatorischen Stand. Änderungen bleiben vorbehalten.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer richtet sich unter anderem nach der Regelung des § 160 GWB. Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Gemäß § 160 Abs. 2 GWB ist antragsbefugt jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 106-255593 (2020-05-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-07-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand ist der Abschluss von Rahmenverträgen mit einem oder mehreren Generalübernehmern über die Planung und Errichtung von typengleichen Mehrfamilienwohnhäusern auf verschiedenen Grundstücken der Gesobau innerhalb von 48 Monaten nach Zuschlagserteilung. Es sollen zur Nachverdichtung bis zu 6 Grundstücke mit mehrgeschossigen Standardtypenpunkthäusern bebaut werden.
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Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gesobau ag

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-07-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-07-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 136-358818
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 106-255593
ABl. S-Ausgabe: 136

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es ist vorgesehen, mit bis zu 3 Generalübernehmern einen Rahmenvertrag über die Planung und Errichtung von Standardtypenhäusern zur Nachverdichtung an verschiedenen Standorten abzuschließen, um flexibel auf die Bedürfnisse an Wohnraum und die Bereitstellung von zur Bebauung geeigneten Grundstücken reagieren zu können. Die vorhandene Entwurfsplanung ist durch den Auftragnehmer jeweils anzupassen, insbesondere in den Erdgeschossgrundrissen und bei den Fassaden, bei der Gestaltung der gebäudenahen Außenanlagen inkl. Verkehrserschließung (Feuerwehr). Die als erstes zu bebauenden Grundstücke befinden sich in der Hansastraße und in der Vesaliusstr. im Bezirk Berlin-Pankow. Auf dem Grundstück Hansastraße sollen 4 Es ist vorgesehen, mit bis zu 3 Generalübernehmern einen Rahmenvertrag über die Planung und Errichtung von Standardtypenhäusern zur Nachverdichtung an verschiedenen Standorten abzuschließen, um flexibel auf die Bedürfnisse an Wohnraum und die Bereitstellung von zur Bebauung geeigneten Grundstücken reagieren zu können. Die vorhandene Entwurfsplanung ist durch den Auftragnehmer jeweils anzupassen, insbesondere in den Erdgeschossgrundrissen und bei den Fassaden, bei der Gestaltung der gebäudenahen Außenanlagen inkl. Verkehrserschließung (Feuerwehr). Die als erstes zu bebauenden Grundstücke befinden sich in der Hansastraße und in der Vesaliusstr. im Bezirk Berlin-Pankow. Auf dem Grundstück Hansastraße sollen 4 Wohngebäude mit ca. 90 Wohneinheiten entstehen, auf dem Grundstück Vesaliusstraße 2 Wohngebäude
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Mit 75 Wohneinheiten. Weitere Wohngebäude sollen auf bis zu 6 Grundstücken in den Bezirken Berlin- Reinickendorf und Berlin-Pankow entstehen. Dabei können auf einzelnen Grundstücken unterschiedlich viele Baukörper errichtet werden.
Über die Planungs- und Bauleistungen sollen nach Abschluss der Rahmenverträge Einzelverträge geschlossen werden. Bestandteil der Leistungen sind sowohl sämtliche zur vollständigen Errichtung der Wohnquartiere erforderlichen hochbaulichen, fachtechnischen und garten- und landschaftsbaulichen Bauleistungen als auch die noch erforderlichen Planungsleistungen für die Objektplanung, die Technische Ausrüstung, die Tragwerksplanung und die Freianlagenplanung. Anzubieten ist die weiterführende Planung in allen betroffenen
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Leistungsbildern nach HOAI einschließlich aller Gutachter- und Sachverständigenleistungen und die Herbeiführung aller notwendigen Genehmigungen sowie die schlüssel- und bezugsfertige Errichtung der Wohnanlagen, d. h. Gebäude, Außenanlagen, Platz- und Erschließungsflächen.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Schaffung der max. Mietfläche
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erfüllung städtebaulicher Standards und architektonischer Qualitäten
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): nachhaltige Bewirtschaftung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20.0
Kostenkriterium (Name): Baukosten inkl. Wartungspauschalen pro m² Mietfläche
Kostenkriterium (Gewichtung): 60

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-04-21 📅
Name: MIB Märkische Ingenieur Bau GmbH
Postanschrift: Ratsstraße 7
Postort: Wriezen
Postleitzahl: 16269
Land: Deutschland 🇩🇪
Märkisch-Oderland 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Name: Implenia Hochbau GmbH
Postanschrift: Walter-Köhn-Straße 4A
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04356
Land: Leipzig 🏙️
Name: B & O Bau & Gebäudetechnik GmbH & Co. KG
Postanschrift: Börnestraße 37 - 41
Postort: Berlin
Postleitzahl: 13086
Land: Berlin 🏙️
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Wohnungsbaugesellschaft
Kontakt
Kontaktperson: Frau Erika Hockauf

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer richtet sich unter anderem nach der Regelung des § 160 GWB. Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Gemäß § 160 Abs. 2 GWB ist antragsbefugt jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Gemäß § 160 Abs.3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2021/S 136-358818 (2021-07-13)