Rahmenvertrag Empfangs- und Sicherheitsdienste (Werkschutz)

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH

Die GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH sucht ein externes Sicherheitsdienstleistungsunternehmen für seine Standorte.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-08-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-07-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-07-08 Auftragsbekanntmachung
2020-12-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-07-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
Referenznummer: 21/50070846
Kurze Beschreibung:
Die GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH sucht ein externes Sicherheitsdienstleistungsunternehmen für seine Standorte.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Detekteien und Sicherheitsdiensten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Postanschrift: Planckstraße 1
Postleitzahl: 64291
Postort: Darmstadt
Kontakt
Internetadresse: http://www.gsi.de 🌏
E-Mail: sg21@gsi.de 📧
Telefon: +49 6159710 📞
Fax: +49 61593982 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYEYRRX/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYEYRRX 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-08 📅
Einreichungsfrist: 2020-08-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 132-323984
ABl. S-Ausgabe: 132
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlagen werden elektronisch auf www.dtvp.de bereitgestellt und können dort nach einer kostenlosen Registrierung heruntergeladen werden. Die Vergabestelle akzeptiert folgende Arten der Angebotsabgabe: Elektronisch in Textform Hinweis zu Elektronisch in Textform Die Übermittlung der Angebote in elektronischer Form erfolgt fristgerecht über den Vergabemarktplatz DTVP (Deutsches Vergabeportal). URL: http://www.dtvp.de/Center/ Die von der GSI bereitgestellten Formblätter und sonstigen auszufüllenden Dokumente können: — entweder in der Rubrik „auszufüllende Dokumente" online im Bietertool ausgefüllt werden oder — zusammen mit den weiteren vom Bieter separat zu erstellenden Bestandteilen des Teilnahmeantrags bzw. Angebots (Konzepte oder Erläuterungen etc.) lokal ausgefüllt bzw. erstellt und sodann sämtlich in der Rubrik „Eigene Dokumente" hochgeladen werden. Die Bieter sollen jedoch nicht die Formblätter online ausfüllen und nochmals separat hochladen, da hierbei Übertragungsfehler geschehen können und der Aufwand auf beiden Seiten erhöht wird. Zur Wahrung der Textform gemäß § 126b BGB bei Angebotsabgabe müssen die Bieter nachfolgende Angaben machen: — bei natürlichen Personen ist der vollständige Name (Vor- und Nachname) zu nennen (Name der erklärenden Person im Angebotsformblatt); — bei juristischen Personen, Handelsgesellschaften und Gesellschaften sind der Firmenname zu nennen und die Rechtsform. Darüber hinaus ist der vollständige Name des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin zu nennen, der/die für die Firma das Angebot abgibt (Name der erklärenden Person im Angebotsformblatt). Das Einfügen eines Firmenlogos reicht nicht aus. Bei Bietergemeinschaften ist als erklärende Person im Sinne von § 126b BGB der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin des federführenden Mitglieds im Angebotsformblatt zu benennen, der/die für die Bietergemeinschaft das Angebot abgibt; im Übrigen ist das Formblatt „Erklärung Bietergemeinschaft" einzureichen. Zu beachten ist, dass bei elektronischer Einreichung die Textform des § 126b BGB im Vergaberecht nur eingehalten ist, wenn die Angebote über die Vergabeplattform verschlüsselt übermittelt werden (vgl. die Information zur eVergabe). Die Einreichung des Angebots per E-Mail genügt nicht. Wertung: — 70 % Preis (Gesamtpreis gem. Angebotsformblatt pro Jahr); — 30 % Leistungskonzeption (Qualitätskriterien). Der Bieter mit der höchsten Punktzahl erhält den Zuschlag. Berechnungsmethode zur Punktvergabe: Gesamtpunktzahl PG= gewichtete Preispunkte PgewP + gewichtete Qualitätspunkte. Berechnungsmethode zur Punktvergabe: Gesamtpunktzahl PG= gewichtete Preispunkte PgewP + gewichtete Qualitätspunkte PgewQ. Gewichtete Preispunkte PgewP: — niedrigstes annehmbares Angebot erhält 700 Preispunkte (entspr. 70 %); — alle weiteren Angebote werden ins Verhältnis zum niedrigsten Angebot gesetzt: PgewP = PminP/PPAngebot * Wichtung des Preises (70 % ? 700 Punkte). Als Grundlage wird der Hauptangebotspreis gem. Preisblatt herangezogen. Gewichtete Qualitätspunkte PgewQ: — höchste Qualitätsbewertung der Leistungskonzeption eines Angebotes erhält 300 Qualitätspunkte (entspr. 30 %); — alle weiteren bewerteten Qualitätspunkte der Angebote werden ins Verhältnis. Zu den maximal erreichbaren Qualitätspunkten gesetzt: PgewQ = PQAngebot/PmaxQ * Wichtung der Qualität (30 % ? 300 Punkte). Die zuständige Nachprüfungsbehörde ist die Vergabekammer des Bundes Villemombler Straße 76, 53123 Bonn Tel.: 0228 9499-0 Fax: 0228 9499-163 E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de Internet: http://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Kontaktdaten/DE/Vergabekammern.html Der Bewerber /Bieter wird aufgefordert, die Teile seines Angebots, die ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfungsverfahrens gegebenenfalls von einer Zustimmung auf Einsicht in seine Unterlagen ausgehen (§165 Abs. 3 GWB). Die GSI ist als Vergabestelle bei der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens dazu verpflichtet, die Vergabeakten der Vergabekammer sofort zur Verfügung zu stellen (§ 163 Abs. 2 Satz 3 GWB). Bieter haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieterschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber (§ 97 Abs. 6 GWB). Sieht sich ein am Auftrag interessierter Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen bei der GSI zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Angebote gegenüber der GSI geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2-3 GWB). Teilt die GSI dem Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen An-trag auf Nachprüfung bei der o. g. Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch die GSI geschlossen werden. Bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch die GSI. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB der GSI durch die Vergabekammer zugestellt worden sein. Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Bekanntmachungs-ID: CXS0YYEYRRX
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH beabsichtigt, die in den dieser Ausschreibung beigefügten Vergabeunterlagen genau bezeichneten Leistungen durch ein externes Sicherheitsdienstleistungsunternehmen erbringen zu lassen.
Hierzu gehören im Wesentlichen:
— Wachdienste;
— Revier-/ Streifendienste;
— Zugangskontrolle und Empfangsdienste.
Start: 1.1.2021
Dauer: 2 Jahre
Optional verlängert sich der Vertrag um jeweils 12 weitere Monate; diese Verlängerungsoption erfolgt maximal zweimal.
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Vertragsstart: 1.1.2021 für 2 Jahre
Optionale Verlängerung 2 x um je 12 Monate.
Beschreibung der Optionen:
Empfangsdienste Borsigstraße
Das Empfangsbüro des GSI-Standorts Borsigstraße ist mit einer Person ganzjährig werktags Mo.-Fr. von 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr mit Ausnahme der Betriebsschließung zwischen den Jahren zu besetzen.
Neben der Empfangsdienstleistung sind in dieser Stelle weitere unterstützende Aufgaben auszuführen, u. a.:
— Raumbuchungen;
— Konferenzservice;
— Abwicklung von Störungsmeldungen und Koordination mit Handwerkern des Vermieters;
— Kommunikation mit dem Vermieter, Videoübertragungen, Aktualisierung von Internetinformationen;
— Prüfung von Verbrauchsmaterialien und ggfs. Nachbestellung;
— Hauspost und Versandunterstützung;
— Schlüsselverwahrung;
— Essensbestellungen;
— Reinigungskontrolle;
— Türbeschilderung.
Eine vorübergehende Vertretung der regelmäßig im Empfang eingesetzten Person mit dem Werkschutzpersonal aus der Pforte in der Planckstraße ist möglich (Einsatz- und Arbeitsplanung ist mit dem AG abzustimmen).
Die Besetzung des Empfangs Borsigstraße wird optional ausgeschrieben.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Planckstraße 1
64291 Darmstadt
Gästehaus Planckstraße 1
Kläranlage Plankstraße 1
Betriebshof BF Plankstraße 1
GSI Steinhaus (Gästehaus)
Messeler-Park-Straße 121
GSI Heckbüro und Heckhalle (HH)
Messeler-Park-Straße 136
GSI Verwaltung
Borsigstraße 9-11

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Einzureichende Unterlagen:
— Eigenerklärung zur Eignung nach §§ 123, 124 GWB (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Eigenerklärung, dass die Kenntnis nach §§ 123, 124 GWB unrichtig ist und die dort genannten Fälle nicht vorliegen — GSI Formblatt;
— Unternehmensdarstellung (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): mit Angabe der auf dem GSI Formblatt abgefragten Daten, wie z. B. Anzahl der Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren, etc.;
— Nachweis gemäß Gewerbeordnung § 34a Bewachungsgewerbe für den Unternehmer oder adäquater Nachweis (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Einzureichende Unterlagen:
— Nachweis einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Angabe des Versicherungsunternehmens und der Deckungssumme auf dem GSI Formblatt.
Zusätzlich wird der Nachweis von folgenden Versicherungen gefordert:
— Personenschäden 5 Mio. EUR;
— Sachschäden 1 Mio. EUR;
— Vermögensschäden 1 Mio. EUR;
— Bearbeitungsschäden 1 Mio. EUR.
Im Rahmen der Pauschalversicherungen:
Abhandenkommen fremder Schlüssel 250 000 EUR
— Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes oder adäquater Nachweis (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Einzureichende Unterlagen:
— Beschreibung von Referenzprojekten (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): 3 Referenzen, davon mindestens ein Referenzobjekt/Referenzleistung bzgl. der ausgeschriebenen Liegenschaftsart (Forschung/Labore/Industrie) mit einer Leistungszeit von mind. 12 Monaten sowie der Realisierung durch den konkreten Unternehmensbereich (z. B. Niederlassung, Regionalbereich), der auch diese ausgeschriebenen Leistungen anbietet;
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— Qualifikationsprofile der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): siehe Leistungskonzeption (2) Stellenbeschreibung der vorgesehenen Führungskraft und Darstellung der wesentlichen auftragsbezogenen Aktivitäten, die gem. Vertrag Punkt 3.2 die Ausführungsverantwortung zur operativen Führung des Projektes wahrnimmt;
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— Nachweis Leistungsfähigkeit und Fachkunde (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Leistungskonzeption (inkl. Berücksichtigung Wächterkontrollsystem).
Die Leistungskonzeption muss mind. umfassen:
1. Personaleinsatzkonzept mit Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,
2. Stellenbeschreibung der vorgesehenen Führungskraft und Darstellung der wesentlichen auftragsbezogenen Aktivitäten, die gem. Vertrag Punkt 3.2 die Ausführungsverantwortung zur operativen Führung des Projektes wahrnimmt,
3. Angaben zur Art und Weise der Implementierung (Zeitplanung, Inhalte, Beteiligte),
4. Darstellung des Prozesses zur Sicherstellung der Erstellung und Aktualisierung von objektbezogenen Dienstanweisungen und Nachweis eines Musters für eine Dienstanweisung,
5. Darstellung des Prozesses zur Auswahl/Rekrutierung, Einarbeitung und Weiterbildung vom Personal,
6. Darstellung des Prozesses zur auftragsbezogenen Leistungskontrolle, Leistungsbewertung sowie zum Reklamationsmanagement.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Einzureichende Unterlagen:
— Mindestlohngesetz — MiLoG (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Erklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz — MiLoG);
— Vertrag zur Auftragsverarbeitung (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Der Bieter muss im Vergabeverfahren datenschutzrechtliche Anforderungen erfüllen.
Ansonsten ist er vom Vergabeverfahren auszuschließen.
Bei den datenschutzrechtlichen Anforderungen bzgl. der technischen und organisatorischen Maßnahmen (Anlage 3 zum Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO), die mindestens erfüllt sein müssen, handelt es sich um folgende:
— bzgl. Vertraulichkeit:
—— Zutrittskontrolle.
— Festlegung befugter Personen;
— geregelter Zutritt für Betriebsfremde;
— dokumentierte Ausgabe von physischen oder elektronischen Schlüsseln;
—— Zugangskontrolle;
— Regelung der Benutzerberechtigung(en);
— Einrichtung eines Benutzerstammsatzes/Benutzerprofils pro User;
— Passworte sind benutzerbezogen, mit zyklischer Neuvergabe und Ausschluss von Trivialpasswörtern:
—— Zugriffskontrolle.
— Regelung der Zugriffsberechtigung durch ein dokumentiertes nachprüfbares Berechtigungskonzept;
— Überprüfung der Berechtigung;
— Einsatz eines überwachten und aktuellen Virenschutzes:
——Trennungskontrolle.
— Mandantentrennung/Zwecktrennung der Datenhaltung (Zweckbindung);
— Funktionstrennungen;
— Klare innerbetriebliche Vorgaben für die Datenverarbeitung;
— bzgl. Integrität:
—— Weitergabekontrolle.
— Einsatz von Verschlüsselungstechniken;
— Einsatz einer überwachten, aktuellen Firewall;
— kontrollierte Vernichtung von Datenträgern (z. B. Fehldrucke Festplatten, mobile Datenträger):
—— Eingabekontrolle.
— Nachweis der organisatorisch festgelegten Zuständigkeiten für die Eingabe;
— Protokollierung von Eingaben;
— Protokollierung der Datenverarbeitung und Datennutzung;
— bzgl. Verfügbarkeit und Belastbarkeit:
—— Verfügbarkeitskontrolle.
— Notfallplan/Notfallkonzepte;
— durchgängiger Einsatz von Virenscanner und Firewall mit ständigen Updates;
— getrennte Aufbewahrung von Datensicherungen:
—— rasche Wiederherstellbarkeit.
— Notfallplan/Notfallkonzept;
— festgelegter Wiederanlaufplan;
— festgelegte Verantwortlichkeiten, Prozesse und Abläufe;
— bzgl. Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung, Bewertung und Evaluierung:
—— Auftragskontrolle.
— eindeutige Vertragsgestaltung;
— formalisierte Auftragserteilung;
— festgelegte Kriterien zur Auswahl des Auftragnehmers.
Erfüllt der Bieter eine dieser vor eingetragenen Anforderungen nicht, ist er von dem verfahren auszuschließen. Zusätzliche Eintragungen werden nicht zu seinen Gunsten bewertet und haben keine Auswirkung auf den Zuschlag. Das Dokument „Vereinbarung Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO" ist von dem Bieter (potentieller Auftragnehmer) form- und fristgerecht an den öffentlichen Auftraggeber zu übermitteln.
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Die „Vereinbarung Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO" tritt nur im Fall der Beauftragung mit der ausgeschriebenen Leistung in Kraft.
— Beschreibung des durch den Bieter vorgesehenen elektronischen Wachbuches (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Der AN stellt gemäß LB-Anhang 5 (Anforderung elektronisches Wachbuch) ein elektronisches Wachbuch zur Verfügung. Die Implementierung ist so zu planen, dass spätestens 2 Monate nach Aufnahme der Tätigkeiten beim AG das elektronische Wachbuch vollumfänglich durch AN und AG nutzbar ist.
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Das zur Anwendung kommende System ist vorzustellen mit:
— a. max. 2seitigem Einsatzkonzept mit Nennung des eingesetzten Systems;
Eventuell notwendige Screenshots oder Bilder sind als Anhang beizufügen.
— b. Konzept zur Implementierung der Software inkl. Zeit- und Ablaufplan;
— c. Eigenerklärung zur Erfüllung des Lastenheftes LB-Anlage 5;
— Vereinbarung zum Service-Level-Agreement für die Erbringung von Empfangsund Sicherheitsdiensten (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-10-12 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-08-13 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:30
Ort des Eröffnungstermins: Einkauf der GSI

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Forschungseinrichtung
Kontakt
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYEYRRX/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Voraussichtlicher Zeitpunkt weiterer Bekanntmachungen:
Erneute Ausschreibung in 2022 nach Ablauf des Hauptauftrag oder ggf. erst nach Ziehung aller Optionen zur Vertragsverlängerungen 2024
Die Vergabeunterlagen werden elektronisch auf www.dtvp.de bereitgestellt und können dort nach einer kostenlosen Registrierung heruntergeladen werden.
Die Vergabestelle akzeptiert folgende Arten der Angebotsabgabe:
Elektronisch in Textform
Hinweis zu Elektronisch in Textform
Die Übermittlung der Angebote in elektronischer Form erfolgt fristgerecht über den Vergabemarktplatz DTVP (Deutsches Vergabeportal).
Die von der GSI bereitgestellten Formblätter und sonstigen auszufüllenden Dokumente können:
— entweder in der Rubrik „auszufüllende Dokumente" online im Bietertool ausgefüllt werden oder
— zusammen mit den weiteren vom Bieter separat zu erstellenden Bestandteilen des Teilnahmeantrags bzw. Angebots (Konzepte oder Erläuterungen etc.) lokal ausgefüllt bzw. erstellt und sodann sämtlich in der Rubrik „Eigene Dokumente" hochgeladen werden.
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Die Bieter sollen jedoch nicht die Formblätter online ausfüllen und nochmals separat hochladen, da hierbei Übertragungsfehler geschehen können und der Aufwand auf beiden Seiten erhöht wird.
Zur Wahrung der Textform gemäß § 126b BGB bei Angebotsabgabe müssen die Bieter nachfolgende Angaben machen:
— bei natürlichen Personen ist der vollständige Name (Vor- und Nachname) zu nennen (Name der erklärenden Person im Angebotsformblatt);
— bei juristischen Personen, Handelsgesellschaften und Gesellschaften sind der Firmenname zu nennen und die Rechtsform. Darüber hinaus ist der vollständige Name des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin zu nennen, der/die für die Firma das Angebot abgibt (Name der erklärenden Person im Angebotsformblatt). Das Einfügen eines Firmenlogos reicht nicht aus.
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Bei Bietergemeinschaften ist als erklärende Person im Sinne von § 126b BGB der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin des federführenden Mitglieds im Angebotsformblatt zu benennen, der/die für die Bietergemeinschaft das Angebot abgibt; im Übrigen ist das Formblatt „Erklärung Bietergemeinschaft" einzureichen.
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Zu beachten ist, dass bei elektronischer Einreichung die Textform des § 126b BGB im Vergaberecht nur eingehalten ist, wenn die Angebote über die Vergabeplattform verschlüsselt übermittelt werden (vgl. die Information zur eVergabe). Die Einreichung des Angebots per E-Mail genügt nicht.
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Wertung:
— 70 % Preis (Gesamtpreis gem. Angebotsformblatt pro Jahr);
— 30 % Leistungskonzeption (Qualitätskriterien).
Der Bieter mit der höchsten Punktzahl erhält den Zuschlag.
Berechnungsmethode zur Punktvergabe:
Gesamtpunktzahl PG= gewichtete Preispunkte PgewP + gewichtete
Qualitätspunkte.
Qualitätspunkte PgewQ.
Gewichtete Preispunkte PgewP:
— niedrigstes annehmbares Angebot erhält 700 Preispunkte (entspr. 70 %);
— alle weiteren Angebote werden ins Verhältnis zum niedrigsten Angebot gesetzt:
PgewP = PminP/PPAngebot * Wichtung des Preises (70 % ? 700 Punkte).
Als Grundlage wird der Hauptangebotspreis gem. Preisblatt herangezogen.
Gewichtete Qualitätspunkte PgewQ:
— höchste Qualitätsbewertung der Leistungskonzeption eines Angebotes erhält 300 Qualitätspunkte (entspr. 30 %);
— alle weiteren bewerteten Qualitätspunkte der Angebote werden ins Verhältnis.
Zu den maximal erreichbaren Qualitätspunkten gesetzt:
PgewQ = PQAngebot/PmaxQ * Wichtung der Qualität (30 % ? 300 Punkte).
Die zuständige Nachprüfungsbehörde ist die
Vergabekammer des Bundes
Villemombler Straße 76, 53123 Bonn
Tel.: 0228 9499-0
Fax: 0228 9499-163
Der Bewerber /Bieter wird aufgefordert, die Teile seines Angebots, die ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfungsverfahrens gegebenenfalls von einer Zustimmung auf Einsicht in seine Unterlagen ausgehen (§165 Abs. 3 GWB). Die GSI ist als Vergabestelle bei der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens dazu verpflichtet, die Vergabeakten der Vergabekammer sofort zur Verfügung zu stellen (§ 163 Abs. 2 Satz 3 GWB).
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Bieter haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieterschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber (§ 97 Abs. 6 GWB). Sieht sich ein am Auftrag interessierter Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen bei der GSI zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
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Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Angebote gegenüber der GSI geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2-3 GWB).
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Teilt die GSI dem Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen An-trag auf Nachprüfung bei der o. g. Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch die GSI geschlossen werden. Bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch die GSI. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB der GSI durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
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Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Bekanntmachungs-ID: CXS0YYEYRRX

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2020/S 132-323984 (2020-07-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 704056.64 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 247-613541
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 132-323984
ABl. S-Ausgabe: 247
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYEYRC4

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Wachdienste,
— Revier-/ Streifendienste,
Beschreibung der Optionen:
Das Empfangsbüro des GSI-Standorts Borsigstraße ist mit einer Person ganzjährig werktags Mo. - Fr. von 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr mit Ausnahme der Betriebsschließung zwischen den Jahren zu besetzen.
— Raumbuchungen,
— Konferenzservice,
— Abwicklung von Störungsmeldungen und Koordination mit Handwerkern des Vermieters,
— Kommunikation mit dem Vermieter, Videoübertragungen, Aktualisierung von Internetinformationen,
— Prüfung von Verbrauchsmaterialien und ggfs. Nachbestellung,
— Hauspost und Versandunterstützung,
— Schlüsselverwahrung,
— Essensbestellungen,
— Reinigungskontrolle,
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH, Planckstraße 1, 64291 Darmstadt
Gästehaus, Planckstraße 1, 64291 Darmstadt
Kläranlage, Plankstraße 1, 64291 Darmstadt
Betriebshof BF, Plankstraße 1, 64291 Darmstadt
GSI Steinhaus (Gästehaus), Messeler-Park-Straße 121, 64291 Darmstadt
GSI Heckbüro und Heckhalle (HH), Messeler-Park-Straße 136, 64291 Darmstadt
GSI Verwaltung, Borsigstraße 9-11, 64291 Darmstadt

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Leistungskonzeption
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Preis (Gewichtung): 70.00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-11-10 📅
Name: WISAG Sicherheit & Service Hessen GmbH & Co. KG
Nationale Registrierungsnummer: DE712
Postanschrift: Berner Str. 35
Postort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60437
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6939001766 📞
E-Mail: olivia.otto@wisag.de 📧
Land: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: http://www.wisag.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 1408113.28 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Quelle: OJS 2020/S 247-613541 (2020-12-14)