Realisierungsmaßnahme Gewerbegebiet „Auf die Allmendländer“ in Dieburg

Zentrale Auftragsvergabestelle des Landkreises Darmstadt-Dieburg für den Magistrat der Stadt Dieburg

Die Stadt Dieburg beabsichtigt die Entwicklung (Baureifmachung, Erschließung und Vermarktung) des Gewerbegebiets ‚Auf die Allmendländer‘. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans (Vorentwurf) weist eine Gesamtfläche von 20,2 ha aus. Zwischenzeitlich wurde ein kleiner Teilbereich im Süden (ca. 7 000 qm) abgespalten, so dass noch ca. 19,5 ha zum Geltungsbereich gehören. Es ist von einer Entwicklungsfläche von ca. 18,5 ha auszugehen. Die GE-Flächen betragen ca. 13,3 ha, wovon die Stadt Dieburg ca. 7,5 ha im Eigentum hat. Die restlichen Grundstücke teilen sich unter ca. 40 Eigentümern auf.
Auf dem Plangebiet befinden sich im Moment noch genutzte Ackerflächen bzw. landwirtschaftlich genutzte Flächen.
Vorgesehen ist ein ‚grünes Gewerbegebiet‘ mit kleinteiliger Struktur unter Berücksichtigung ortsansässiger Betriebe.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-03-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-01-27.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-01-27 Auftragsbekanntmachung
2020-10-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-01-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 06.4.32.004-83-216
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Dieburg beabsichtigt die Entwicklung (Baureifmachung, Erschließung und Vermarktung) des Gewerbegebiets ‚Auf die Allmendländer‘. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans (Vorentwurf) weist eine Gesamtfläche von 20,2 ha aus. Zwischenzeitlich wurde ein kleiner Teilbereich im Süden (ca. 7 000 qm) abgespalten, so dass noch ca. 19,5 ha zum Geltungsbereich gehören. Es ist von einer Entwicklungsfläche von ca. 18,5 ha auszugehen. Die GE-Flächen betragen ca. 13,3 ha, wovon die Stadt Dieburg ca. 7,5 ha im Eigentum hat. Die restlichen Grundstücke teilen sich unter ca. 40 Eigentümern auf. Auf dem Plangebiet befinden sich im Moment noch genutzte Ackerflächen bzw. landwirtschaftlich genutzte Flächen. Vorgesehen ist ein ‚grünes Gewerbegebiet‘ mit kleinteiliger Struktur unter Berücksichtigung ortsansässiger Betriebe.
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Baulanderschließung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Darmstadt-Dieburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zentrale Auftragsvergabestelle des Landkreises Darmstadt-Dieburg für den Magistrat der Stadt Dieburg
Postanschrift: Jägertorstraße 207
Postleitzahl: 64289
Postort: Darmstadt
Kontakt
Internetadresse: http://www.ladadi.de 🌏
E-Mail: zavs@ladadi.de 📧
Telefon: +49 61518811535 📞
Fax: +49 61518812484 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E73136368 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E73136368 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-01-27 📅
Einreichungsfrist: 2020-03-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-01-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 021-046085
ABl. S-Ausgabe: 21
Zusätzliche Informationen
Hinweise zum Umgang mit dem Datenschutz bei diesem Verfahren finden Sie in der Anlage zu dieser Bekanntmachung.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Dieburg beabsichtigt die Entwicklung (Baureifmachung, Erschließung und Vermarktung) des Gewerbegebiets ‚Auf die Allmendländer‘. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans (Vorentwurf) weist eine Gesamtfläche von 20,2 ha aus. Zwischenzeitlich wurde ein kleiner Teilbereich im Süden (ca. 7 000 qm) abgespalten, so dass noch ca. 19,5 ha zum Geltungsbereich gehören. Es ist von einer Entwicklungsfläche von ca. 18,5 ha auszugehen. Die GE-Flächen betragen ca. 13,3 ha, wovon die Stadt Dieburg ca. 7,5 ha im Eigentum hat. Die restlichen Grundstücke teilen sich unter ca. 40 Eigentümern auf.
Mehr anzeigen
Auf dem Plangebiet befinden sich im Moment noch genutzte Ackerflächen bzw. landwirtschaftlich genutzte Flächen.
Vorgesehen ist ein ‚grünes Gewerbegebiet‘ mit kleinteiliger Struktur unter Berücksichtigung ortsansässiger Betriebe.
Die Stadt Dieburg beabsichtigt mit diesem Verfahren, die folgenden Leistungen gemäß der beiliegenden Leistungsbeschreibung zu beauftragen:
1) Gesamtkoordination und Steuerung (in Anlehnung an die AHO-Schriftenreihe Nr. 9) für die Gesamtmaßnahme;
2) Grundstückserwerb oder -sicherung, Liegenschaftsmanagement, Vermarktung. Die Verfügbarkeit der Grundstücke ist durch den Maßnahmenträger zu gewährleisten, d. h. er muss die Grundstücke auf eigene Rechnung für die Stadt sichern bzw. kaufen. Auf dem Plangebiet befinden sich im Moment noch genutzte Ackerflächen bzw. landwirtschaftlich genutzte Flächen. Ca. 40 % der Grundstücke stehen bereits im Alleineigentum der Stadt. Diese müssen nicht mehr erworben werden. Ein Anrainer hat bereits eine Kaufoption auf eine Fläche im Geltungsbereich;
Mehr anzeigen
3) Erschließung, d. h. Baufeldfreilegung und Herstellung der öffentlichen Erschließung;
4) Finanzierung: Der Realisierungsträger muss eigene Finanzmittel für den Ankauf der Grundstücke, für die Bauleitplanung und Erschließung sowie für alle weiteren anfallenden Kosten aufwenden.
Die Stadt Dieburg erhält einen nach der Vermarktung der Gewerbegrundstücke entstandenen Projektüberschuss. Fehlbeträge trägt diese gleichermaßen. Daher stellt gerade auch die Wirtschaftlichkeit dieser Maßnahme – neben den Einflussmöglichkeiten bei der Vermarktung – ein zentrales Projektziel dar.
Mehr anzeigen
Die Stadt erwartet mit der Beauftragung eines solchen Realisierungsträgers eine Entlastung des Verwaltungsaufwandes der Stadtverwaltung auf der einen Seite sowie eine vertraglich gesicherte Umsetzung der städtebaulichen Ziele (kleinteilige Struktur, Berücksichtigung ortsansässiger Betriebe) auf der anderen Seite.
Mehr anzeigen
Der in der Anlage beigefügten Leistungsbeschreibung ist der Umfang der Beauftragung zu entnehmen. Darüber hinaus finden Sie in der Anlage auch den Vorentwurf des B-Plans, eine Darstellung des zwischenzeitlich angepassten Geltungsbereichs sowie eine Ermittlung der Erschließungskosten.
Mehr anzeigen
Der Auftraggeber beabsichtigt, nach Abschluss dieses Vergabeverfahrens zeitnah mit der weiteren Bearbeitung des B-Plans (ggfs. unter Mitwirkung des hier zu Bezuschlagenden) fortzufahren und die Realisierung des Baugebiets zügig voran zu treiben.
Dauer: 60 Monate
Zusätzliche Informationen:
Hinweise zum Umgang mit dem Datenschutz bei diesem Verfahren finden Sie in der Anlage zu dieser Bekanntmachung.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dieburg, Gewerbegebiet „Auf die Allmendländer“

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— bei juristischen Personen ein aktueller Eintrag in das zutreffende Register (z. B. Handelsregisterauszug) oder eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied und der Nachunternehmer).
Mehr anzeigen
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mehr anzeigen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— ein aktuell gültiger Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied).
Im Auftragsfall ist eine Deckungssumme von 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen. Die Erklärung zum Abschluss einer Versicherung in geforderter Höhe im Falle der Zuschlagerteilung wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Teilnahmeantrag abgegeben.
Mehr anzeigen
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mehr anzeigen
Mindeststandards:
— ein aktueller Nachweis über die bestehende Liquidität/Bonität zur Finanzierung einer derartigen Maßnahme mit einem Gesamtvolumen von 20 Mio. EUR, z. B. als Erklärung eines in der EU zugelassenen Kreditinstitutes.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Referenzen:
Wertung der Referenzen:
Grundsätzliche Wertungsfähigkeit von Referenzen siehe II.2.9.
Punkte (max. 100) werden für Referenzen in den folgenden Kategorien wie folgt vergeben:
— 30 Punkte ab 2 wertbaren Referenzen zu vergleichbaren Leistungen
bei der Erschließung (mind: Durchführung der Vergaben, Abstimmungen mit der Stadt, Begleitung/Koordination der Erschließung) bei mind. 5 ha Plangebiet (Gewerbe-/, Wohnen- oder Mischgebiet) (15 Punkte für 1 wertbare Referenz),
beim Grundstückserwerb (Führen der Verhandlungen mit den Alt-Eigentümern) oder Begleitung von Umlegungsverfahren bei einem Plangebiet mit mind. 15 Eigentümern (15 Punkte für 1 wertbare Referenz),
— 20 Punkte ab 2 wertbaren Referenzen zu vergleichbaren Leistungen bei der
Vermarktung von Gewerbegrundstücken (Marktanalyse, Vorbereitung der Kaufverträge, Organisation der Notartermine) bei einem Plangebiet mit mind. 10 Grundstücken (10 Punkte für 1 wertbare Referenz),
Finanzierung von Realisierungsmaßnahmen (Gesamtmaßnahme) mit einem Finanzierungsvolumen von mind. 10,0 Mio. EUR netto (10 Punkte für 1 wertbare Referenz).
Die eingereichten Referenzen werden in allen Kategorien gewertet, deren geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind.
Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position erbracht wurden.
Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrages benannt und beschrieben sind.
Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in den verschiedenen Kategorien ist möglich.
Mindeststandards:
— mind. 1 wertbare Referenz je Kriterium.
Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Vergütung im Auftragsfall erfolgt auf Grundlage des endverhandelten Angebotes. Der Zinssatz für die Finanzierung der Maßnahme darf dabei max. 1,5 % betragen, die übrigen Preisbestandteile sind im Rahmen des Verfahrens frei verhandelbar.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der nachfolgend beschriebenen Auswahlkriterien/Eignungskriterien sollen die 3-5 punktbesten Bewerber ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen werden. Ist die Anzahl der geeigneten Bewerber größer als die festgelegte Höchstzahl der Bieter im Verfahren, so entscheidet die Rangfolge auf Basis der Auswahlkriterien unter dieser Ziffer. Bei Punktegleichstand von Bewerbern entscheidet das Los.
Mehr anzeigen
Geforderte Nachweise:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— aktueller Nachweis über die bestehende Liquidität/Bonität zur Finanzierung einer derartigen Maßnahme mit einem Gesamtvolumen von 20 Mio. Euro, z. B. als Erklärung eines in der EU zugelassenen Kreditinstitutes.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen):
— vergleichbare Leistungen bei der Erschließung (mind.: Durchführung der Vergaben, Abstimmungen mit dem öffentlichen Auftraggeber, Begleitung/Koordination der Erschließung) bei mind. 5 ha Plangebiet (Gewerbe-/, Wohnen- oder Mischgebiet),
— vergleichbare Leistungen beim Grundstückserwerb (Führen der Verhandlungen mit den Alt-Eigentümern) oder Begleitung von Umlegungsverfahren bei einem Plangebiet mit mind. 15 Eigentümern,
— vergleichbare Leistungen bei der Vermarktung von Gewerbegrundstücken (Marktanalyse, Vorbereitung der Kaufverträge, Organisation der Notartermine) bei einem Plangebiet mit mind. 10 Grundstücken,
— vergleichbare Leistungen bei der Finanzierung von Realisierungsmaßnahmen (Gesamtmaßnahme) mit einem Finanzierungsvolumen von mind. 10,0 Mio. EUR netto.
Grundsätzlich wertungsfähig sind Referenzen unter folgender Bedingung:
— Leistungszeitraum: Abgeschlossene Leistung der jeweiligen Referenzkategorie und Abschluss der Leistung innerhalb der letzten 8 Jahre (nicht vor 2012)
Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und plausible Angaben auf den Formblättern zu den Referenzprojekten zu machen (Leistungsumfang, Abschluss der Leistungen, Auftraggeber, Projektbeschreibung (aus welcher die Vergleichbarkeit hervorgeht), etc.).
Mehr anzeigen
Die Formblätter können bei Bedarf vervielfältigt werden.
Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen nachweisen können, können sich in Bewerbergemeinschaft oder mit einem Nachunternehmer bewerben.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:40
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-07-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam/Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektanalyse/Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35
Kostenkriterium (Name): Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 15

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Auftragsvergabestelle
Adresse des Käuferprofils: www.subreport.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E73136368 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
— zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag+Anlagen) zu verwenden,
— es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem u. ordnungsgemäß in Textform nach §126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag zugelassen
— es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die über die Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion). Die aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb.aktuelle Java-Version),
— im Teilnahmeantrag ist ein für die Teilnahme an diesem Verfahren bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Dessen Name ist in Reinschrift an der/n angegebenen Stelle/n textlich zu benennen (keine eigenhändige Unterschrift erforderlich!)
— das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten,
— die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- u. Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach §4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach §6 HVTG) u. Nach- und Verleihunternehmen (nach §8 Abs. 2 HVTG) wird durch den vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrag abgegeben,
Mehr anzeigen
— Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung eines Nachunternehmers sind zugelassen,
— Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen+eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt zum Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder in Form eines Scans vorzulegen. Ein Original ist ggf. nachzureichen. Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort u. wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch,
Mehr anzeigen
— möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftlich, finanziell, technisch) anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine NU-Verpflichtungserklärung (Formblatt zum Teilnahmeantrag) zu führen. Das Original ist auf Anforderung nachzureichen,
Mehr anzeigen
— möchte der Bewerber Leistungen durch NU erbringen lassen, so sind diese nach Art u. Umfang im Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, Eignungsnachweise für die NU im Wege der Aufklärung anzufordern,
— erforderliche Angaben, Erklärungen, sowie Nachweise zur Eignung des Bewerbers sind im Falle von Bewerbergemeinschaften, sowie bei einem vorgesehenen Einsatz von NUs, derer sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung bedient, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, sowie der NUs nachzuweisen,
Mehr anzeigen
— Erläuterungen von ggfs. vorhandenen wirtschaftlichen Verknüpfung mit Dritten (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied u. der NU), sind in freier Form als Anlage beizulegen,
— Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung.
Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind unzulässig. Die Bewerber müssen mit der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen, dass kein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb vorliegt. Fehlen entsprechend aussagekräftige Erklärungen wird vermutet, dass durch die Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden sämtliche betroffenen Bewerbungen vom weiteren Verfahren ausgeschlossen,
Mehr anzeigen
— die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten,
— nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft i. d. R. zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist,
Mehr anzeigen
— Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen sind bis 20.2.2020 per E-Mail an zavs@ladadi.de o. über die Vergabeplattform zu richten.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber dem Auftraggeber geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 3 GWB).
Mehr anzeigen
Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Mehr anzeigen
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.
Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB dem Auftraggeber durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
Mehr anzeigen
Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 021-046085 (2020-01-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-10-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Dieburg beabsichtigt die Entwicklung (Baureifmachung, Erschließung und Vermarktung) des Gewerbegebiets „Auf die Allmendländer“. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans (Vorentwurf) weist eine Gesamtfläche von 20,2 ha aus. Zwischenzeitlich wurde ein kleiner Teilbereich im Süden (ca. 7 000 qm) abgespalten, so dass noch ca. 19,5 ha zum Geltungsbereich gehören. Es ist von einer Entwicklungsfläche von ca. 18,5 ha auszugehen. Die GE-Flächen betragen ca. 13,3 ha, wovon die Stadt Dieburg ca. 7,5 ha im Eigentum hat. Die restlichen Grundstücke teilen sich unter ca. 40 Eigentümern auf. Auf dem Plangebiet befinden sich im Moment noch genutzte Ackerflächen bzw. landwirtschaftlich genutzte Flächen. Vorgesehen ist ein „grünes Gewerbegebiet“ mit kleinteiliger Struktur unter Berücksichtigung ortsansässiger Betriebe.
Mehr anzeigen
Gesamtwert des Auftrags: 665 159 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-10-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 199-482993
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 021-046085
ABl. S-Ausgabe: 199

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Dieburg beabsichtigt die Entwicklung (Baureifmachung, Erschließung und Vermarktung) des Gewerbegebiets „Auf die Allmendländer“. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans (Vorentwurf) weist eine Gesamtfläche von 20,2 ha aus. Zwischenzeitlich wurde ein kleiner Teilbereich im Süden (ca. 7 000 qm) abgespalten, so dass noch ca. 19,5 ha zum Geltungsbereich gehören. Es ist von einer Entwicklungsfläche von ca. 18,5 ha auszugehen. Die GE-Flächen betragen ca. 13,3 ha, wovon die Stadt Dieburg ca. 7,5 ha im Eigentum hat. Die restlichen Grundstücke teilen sich unter ca. 40 Eigentümern auf.
Mehr anzeigen
Vorgesehen ist ein „grünes Gewerbegebiet“ mit kleinteiliger Struktur unter Berücksichtigung ortsansässiger Betriebe.
1. Gesamtkoordination und Steuerung (in Anlehnung an die AHO-Schriftenreihe Nr. 9) für die Gesamtmaßnahme.
2. Grundstückserwerb oder -sicherung, Liegenschaftsmanagement, Vermarktung. Die Verfügbarkeit der Grundstücke ist durch den Maßnahmenträger zu gewährleisten, d. h. er muss die Grundstücke auf eigene Rechnung für die Stadt sichern bzw. kaufen. Auf dem Plangebiet befinden sich im Moment noch genutzte Ackerflächen bzw. landwirtschaftlich genutzte Flächen. Ca. 40 % der Grundstücke stehen bereits im Alleineigentum der Stadt. Diese müssen nicht mehr erworben werden. Ein Anrainer hat bereits eine Kaufoption auf eine Fläche im Geltungsbereich.
Mehr anzeigen
3. Erschließung, d. h. Baufeldfreilegung und Herstellung der öffentlichen Erschließung.
4. Finanzierung: Der Realisierungsträger muss eigene Finanzmittel für den Ankauf der Grundstücke, für die Bauleitplanung und Erschließung sowie für alle weiteren anfallenden Kosten aufwenden.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam / Projektorganisation
Projektanalyse / Herangehensweise

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-10-07 📅
Name: Hessische Landgesellschaft mbH Staatliche Treuhandstelle für ländliche Bodenordnung
Postanschrift: Wilhelmshöher Allee 157-159
Postort: Kassel
Postleitzahl: 34121
Land: Deutschland 🇩🇪
Kassel, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 665 159 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Referenz
Zusätzliche Informationen
— Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag+Anlagen) zu verwenden,
— Es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem u. ordnungsgemäß in Textform nach §126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag zugelassen,
— Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die über die Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion). Die aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb. aktuelle Java-Version),
— Im Teilnahmeantrag ist ein für die Teilnahme an diesem Verfahren bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Dessen Name ist in Reinschrift an der/n angegebenen Stelle/n textlich zu benennen (keine eigenhändige Unterschrift erforderlich!),
— Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten,
— Die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- u. Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach §4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach §6 HVTG) u. Nach- und Verleihunternehmen (nach §8 Abs. 2 HVTG) wird durch den vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrag abgegeben,
Mehr anzeigen
— Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen + eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt zum Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder in Form eines Scans vorzulegen. Ein Original ist ggf. nachzureichen. Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort u. wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch,
Mehr anzeigen
— Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftlich, finanziell, technisch) anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine NU-Verpflichtungserklärung (Formblatt zum Teilnahmeantrag)zu führen. Das Original ist auf Anforderung nachzureichen,
Mehr anzeigen
— Möchte der Bewerber Leistungen durch NU erbringen lassen, so sind diese nach Art u. Umfang im Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, Eignungsnachweise für die NU im Wege der Aufklärung anzufordern,
— Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung
Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind unzulässig. Die Bewerber müssen mit der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen, dass kein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb vorliegt. Fehlen entsprechend aussagekräftige Erklärungen wird vermutet, dass durch die Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden sämtliche betroffenen Bewerbungen vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Mehr anzeigen
— Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten,
— Nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft i. d. R. zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist,
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2020/S 199-482993 (2020-10-08)