REGIOMED-Kliniken GmbH – Klinikum Coburg GmbH – Generalplanungsleistungen Neubau Klinikum Coburg

Klinikum Coburg GmbH

Generalplanungsleistungen Neubau Klinikum Coburg.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-12-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-11-19.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-11-19 Auftragsbekanntmachung
2020-12-01 Ergänzende Angaben
2021-06-09 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-11-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: 1020-0452-2020/001584
Kurze Beschreibung: Generalplanungsleistungen Neubau Klinikum Coburg.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Architekturentwurf 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Coburg, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Coburg GmbH
Postanschrift: Ketschendorfer Straße 33
Postleitzahl: 96450
Postort: Coburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.coburg.de/Vergabeseite 🌏
E-Mail: beschaffungsstelle@coburg.de 📧
URL der Dokumente: https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-175da45ccfd-7377bd5f822d94ed 🌏
URL der Teilnahme: http://www.tender24.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-11-19 📅
Einreichungsfrist: 2020-12-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-11-24 📅
Datum des Beginns: 2021-05-03 📅
Datum des Endes: 2029-01-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 229-564577
ABl. S-Ausgabe: 229
Zusätzliche Informationen
Erreicht ein Bieter nicht mindestens 40 % der möglichen Punkte innerhalb der Qualitätskriterien, legt die ausschreibende Stelle zusammen mit dem Bedarfsträger fest, dass im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Bieter überhaupt keine Erfüllung der gestellten Ausgabe zu erwarten ist. Die Zentrale Beschaffungsstelle der Stadt Coburg führt das Vergabeverfahren im Auftrag des folgenden Bedarfsträgers: Klinikum Coburg GmbH Ketschendorfer Straße 33 96450 Coburg
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Generalplanungsleistungen für den Neubau des Klinikums Coburg am Standort der ehemaligen Bundesgrenzschutzkaserne an der Von-Gruner-Straße bzw. Wilhelm-Ruß-Straße in Coburg (im Folgenden „Standort“).
Der AG gehört zur Regiomed-Kliniken GmbH, dem ersten bundeslandübergreifenden kommunalen Klinikverbund in Deutschland. Der Klinikverbund versorgt mit rund 5.500 engagierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern pro Jahr mehr als 65 000 stationäre und 75 000 ambulante Patientinnen und Patienten. Mehr als 2 300 Neugeborene erblicken jedes Jahr in den Kliniken des Verbundes das Licht der Welt. Damit bietet REGIOMED eine nahezu alle Bereiche umfassende Krankenhausversorgung in der Region. 20 000 Operationen und 40 000 Eingriffe jährlich werden von den insgesamt 51 Fachabteilungen durchgeführt. Der Rettungsdienst in Sonneberg und Neuhaus legt jährlich bei rund 12 500 Einsätzen mehr als 320 000 Kilometer für verunglückte und erkrankte Personen zurück.
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Die Baumaßnahme soll ausschließlich auf dem Teil des BGS-Areals, welche sich im Stadtbereich der Stadt Coburg befindet (siehe Anlage 1e: BGS-Lageplan Stadtbereich) realisiert werden. Durch die Flurstückgrenze wird das Baufeld nach Süden begrenzt. Daneben ist zu berücksichtigen, dass eine neue Verkehrserschließung zwischen Wilhelm-Ruß-Straße und Neustadter Straße geplant ist und das Baufeld nach Osten begrenzt. Das Klinikum soll sich somit über den neu zu errichtenden Kreisverkehr (siehe Anlage 2b: 2009-10-27_Lageplan Planung Plan2) anbinden. Nach Norden wird das Baufeld begrenzt durch die vorhandene und auch zukünftig geplante Straße vom Kreisverkehr zur Von-Gruner-Straße. Nach Westen ist das Baufeld durch keine Rahmenbedingungen begrenzt, es ist jedoch wichtig mit dem Flächenbedarf sparsam umzugehen und für das Vorhaben möglichst wenig Fläche in Anspruch zu nehmen.
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Es ist vorgesehen vor Baubeginn das komplette Areal der ehemaligen Bundesgrenzschutzkaserne zurückzubauen und die vorhandenen Altlasten im Baugrund zu sanieren.
Das Restgrundstück, welche nicht für den Klinikneubau benötigt wird, soll in der Folge durch die Stadt Coburg einer noch nicht feststehenden Nutzung zugeführt werden.
Das Klinikum Coburg, erhalten nach dem Bayerischen Krankenhausgesetz eine Investitionsförderung für den Neubau des Klinikums. Der Bieter hat hierzu die Förderantragsunterlagen in der notwendigen Form und im notwendigen Zeitraum zu erstellen. Die Planung ist so auszurichten, dass der Träger eine möglichst hohe Fördersumme erhalten. Der Antrag zur Aufnahme ins Jahreskrankenhausbauprogramm (LPH 1+2 HOAI + Merkblatt der Regierung von Oberfranken) muss nach Abschluss des Vergabeverfahrens bis Dezember 2021 vom Bieter erstellt und spätestens am 17.12.2021 bei der Regierung von Oberfranken eingereicht werden.
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Anschließend ist der Förderantrag (LPH 3 + Merkblatt der Regierung von Oberfranken) zu erstellen und bei der Regierung von Oberfranken gemäß dem noch abzustimmenden Zeitplan einzureichen.
Neben dem Neubau des Klinikums zur stationären und ambulanten Patientenversorgung ist am gleichen Standort auch die Errichtung einer Krankenpflegeschule geplant. Für die Krankenpflegeschule ist ein eigener Förderantrag durch den Bieter zu erstellen. Hierbei handelt es sich um optionale Leistungen.
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Des Weiteren soll ggf. als eigenes Gebäude eine Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) auf o. g. Grundstück sowie die Parkierungsanlagen (Parkhaus) für alle o. g. Einrichtungen entstehen. Hierbei handelt es sich um optionale Leistungen.
Das Grundstück ist derzeit noch teilweise bebaut. Die Baufeldfreimachung wird durch den Auftraggeber durchgeführt.
Im Angebot der ausgewählten Bieter soll der Neubau des Klinikums, sowie die gesamte Erschließung aller auf dem Grundstück zu errichtenden Gebäude angeboten werden. Optional soll die Planung für die Krankenpflegeschule, das medizinischen Versorgungszentrum, sowie die Parkierungsanlagen angeboten werden.
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Nach der aktuellen Grobkostenschätzung nach KFA 12 belaufen sich die Baukosten für das gesamte Projekt KGR 200-700 auf ca. 410 Mio. EUR inkl. 19 % MwSt. Darin sind die Grobkostenschätzungen für den Klinischen Betrieb mit Hubschrauberdachlandeplatz, die Krankenpflegeschule, das MVZ und die Parkierungsanlagen in Form eines Parkhauses inklusive der internen Erschließung enthalten.
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Der vorgenannte Gesamtbetrag entspricht dem Baupreisstand mit Index 05/2020 zum Basisjahr 2015.
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind Generalplanerleistungen nach den Leistungsphasen 1 bis 9 (im Sinne des § 3 HOAI).
Inhalt der Generalplanerleistung:
1) Leistungsbilder nach HOAI als Grundleistungen und besondere Leistungen
a. Objektplanung (Gebäude, Innenräume),
b. Freianlagenplanung,
c. Ingenieurbauwerke,
d. Verkehrsanlagen,
e. Tragwerksplanung,
f. Technische Gebäudeausrüstung (Anlagengruppen 1-8 inkl. technische Anlagen in Außenanlagen),
g. Medizintechnik.
2) Beratungsleistungen:
a. Brandschutz,
b. Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik),
c. Ingenieursvermessung,
d. Küchenplanung,
e. DGNB-Beratung.
3) weitere besondere Leistungen:
a. digitaler Projektraum,
b. BIM (Building Information Modeling),
4) optionale besondere Leistungen:
a. wasserrechtliche Genehmigungsunterlagen,
b. Fortführung der DGNB, Green Hospital- und Blue Hospital-Beratung.
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Generalplanerleistungen werden stufenweise beauftragt, insbesondere soweit erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.
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Die Leistungen werden durch einseitigen Abruf beauftragt, und zwar entweder vollständig oder beschränkt auf bestimmte Leistungsphasen einzelner Leistungsbilder (stufenweise Beauftragung).
Der Auftragnehmer hat keinen Rechtsanspruch auf die Beauftragung einzelner oder gar aller Stufen.
Optionale besondere Leistungen:
a. wasserrechtliche Genehmigungsunterlagen,
b. Fortführung der DGNB, Green Hospital und Blue Hospital Beratung.
Neben dem Neubau des Klinikums zur stationären und ambulanten Patientenversorgung ist am gleichen Standort auch die Errichtung einer Krankenp.
Beschreibung der Optionen:
Die Generalplanerleistungen werden stufenweise beauftragt, insbesondere soweit erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.
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Die Leistungen werden durch einseitigen Abruf beauftragt, und zwar entweder vollständig oder beschränkt auf bestimmte Leistungsphasen einzelner Leistungsbilder (stufenweise Beauftragung).
Der Auftragnehmer hat keinen Rechtsanspruch auf die Beauftragung einzelner oder gar aller Stufen.
Optionale besondere Leistungen:
a. wasserrechtliche Genehmigungsunterlagen,
b. Fortführung der DGNB, Green Hospital und Blue Hospital Beratung.
Neben dem Neubau des Klinikums zur stationären und ambulanten Patientenversorgung ist am gleichen Standort auch die Errichtung einer Krankenpflegeschule geplant. Für die Krankenpflegeschule ist ein eigener Förderantrag durch den Bieter zu erstellen. Hierbei handelt es sich um optionale Leistungen.
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Des Weiteren soll ggf. als eigenes Gebäude eine Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) auf o. g. Grundstück sowie die Parkierungsanlagen (Parkhaus) für alle o. g. Einrichtungen entstehen. Hierbei handelt es sich um optionale Leistungen.
Im Angebot der ausgewählten Bieter soll der Neubau des Klinikums, sowie die gesamte Erschließung aller auf dem Grundstück zu errichtenden Gebäude angeboten werden. Optional soll die Planung für die Krankenpflegeschule, das medizinischen Versorgungszentrum, sowie die Parkierungsanlagen angeboten werden.
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Zusätzliche Informationen:
Erreicht ein Bieter nicht mindestens 40 % der möglichen Punkte innerhalb der Qualitätskriterien, legt die ausschreibende Stelle zusammen mit dem Bedarfsträger fest, dass im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Bieter überhaupt keine Erfüllung der gestellten Ausgabe zu erwarten ist.
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Die Zentrale Beschaffungsstelle der Stadt Coburg führt das Vergabeverfahren im Auftrag des folgenden Bedarfsträgers:
Klinikum Coburg GmbH
Ketschendorfer Straße 33
96450 Coburg
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 96450 Coburg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vorlage eines Auszuges aus dem Berufs- oder Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus einem vergleichbaren Register des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist, soweit eine Eintragung nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist, vorgesehen ist. Der Auszug hat den aktuellen Stand wiederzugeben und darf zum Zeitpunkt des Endes der Abgabefrist nach Ziffer IV.2.2) der Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union nicht älter als 3 Monate sein.
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Bei einer Bewerbergemeinschaft ist ein entsprechender Auszug von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers
a) mit einer Deckungssumme von mindestens 5,0 Mio. EUR für Personenschäden und von mindestens 5,0 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden),
b) wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen muss, bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen.
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Im Falle von geringeren Deckungssummen oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als vorstehend unter a)-b) genannt, ist eine Bestätigung des in einem Mitgliedstaat der EU oder in einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder eines Versicherungsmaklers einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an vorstehenden Anforderungen unter a)-b) angepasst werden wird. Sollte diese Bestätigung von einem Versicherungsmakler erstellt werden, muss sich die Bestätigung auf eine Versicherung eines Versicherungsunternehmens beziehen, welches in einem Mitgliedstaat der EU oder in einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Bei Bewer-bergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis oder eine entsprechende Versicherungsbestätigung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
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2) Eigenerklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz und den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Generalplanungsleistungen), jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, jeweils in EUR netto. Sollte der tätigkeitsbezogene Umsatz nicht genau ermittelt werden können, ist jeweils ein tätigkeitsbezogener Umsatz anzugeben, der in dem betreffenden Geschäftsjahr mindestens erzielt worden ist. Der Wert ist dann entsprechend zu kennzeichnen.
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Ist der Bewerber/ein Bewerbergemeinschaftsmitglied noch keine 3 Geschäftsjahre tätig, beschränkt sich sein Nachweiszeitraum in der Jahresumsatzerklärung auf die Geschäftsjahre seiner Tätigkeit. Maßgebend für die Einhaltung des Mindest-Jahresumsatzes ist in diesem Fall der Durchschnittswert aus den Geschäftsjahren seiner Tätigkeit.
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Bei einer Bewerbergemeinschaft sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Sofern ein Mindest-Jahresumsatz gefordert wird, genügt es, wenn der Durchschnittswert der Addition der Jahresumsätze der Mitglieder diesen Mindestumsatz erreicht. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Generalplanungsleistungen).
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Mindeststandards:
Zu 1): Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers
a) mit einer Deckungssumme von mindestens 5,0 Mio. EUR für Personenschäden und von mindestens 5,0 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden),
b) wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen muss.
Zu 2): Der angegebene jährliche Gesamtumsatz darf im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre nicht unter 3 Mio. EUR p.a. (ohne Umsatzsteuer) liegen. Bei Bewerbergemeinschaften genügt zum Nachweis des Mindest-Jahresumsatzes gemäß Ziff. III.1.2) der Bekanntmachung, wenn die Addition der nachgewiesenen Jahresumsätze der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft den geforderten Jahresumsatz als Durchschnittswert aus den letzten 3 Geschäftsjahren erreicht.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Angaben zu realisierten, vergleichbaren Referenzprojekten des Bewerbers/Eigenerklärung über mindestens eine Referenz des Bewerbers/des Mitglieds oder der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft über früher ausgeführte Aufträge in Form einer Darstellung der seit 1.1.2005 erbrachten wesentlichen Leistungen, die der vorliegenden Ausschreibung vergleichbar ist, jeweils mit Angabe
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— bei Bewerbergemeinschaften: des Namens des Unternehmens, das das Referenzprojekt durchgeführt hat,
— der Rolle des Referenznehmers in dem Referenzprojekt,
— der Projektbezeichnung und Projektbeschreibung,
— des Projektvolumens (KGR 200 bis 600) und des Auftragswerts,
— des Erbringungszeitpunkt (Beginn der Leistungserbringung, Beginn Leistungsphase 8, Inbetriebnahmezeitpunkt),
— des öffentlichen oder privaten Empfängers (Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse).
Vergleichbare Referenzen sind Referenzen, die dem Auftragsgegenstand nach Art und Umfang nahekommen oder ähneln und somit einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen. Hierbei wird ein großzügiger Maßstab angelegt.
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Damit eine Referenz als seit 1.1.2005 erbracht gilt, müssen die Planungsleistungen nach dem 1.1.2005 begonnen haben. Die Leistungsphase 8 muss nicht vollständig erbracht, aber bereits begonnen sein. Wenn bei der Referenz noch keine Inbetriebnahme erfolgt ist, wird dies bei der Bewertung der Eignungskriterien zur Beschränkung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber berücksichtigt.
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Eine Referenz gilt als geeignet, wenn alle folgenden Anforderungen erfüllt sind:
Auftragsgegenstand waren Planungsleistungen eines Neubaus oder eines Teilneubaus aus dem Gesundheitswesen, Forschungs- oder Laborgebäude, Bauten im Pflegewesen (Bettenbau, Altenpflege etc.) oder Bettenbau kombiniert mit Untersuchungs- und Behandlungsbereich oder ein Krankenhausneubau/-teilneubau. Standort der Referenz war Deutschland. „Planungsleistungen“ bedeutet, dass bei der Referenz Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 8 erbracht worden sein müssen (nicht zwingend alle Grundleistungen). Es muss sich dabei nicht um eine Generalplanungsleistung handeln. Erforderlich ist aber, dass bei den Referenzen – gleich in welcher Konstellation (Bewerbergemeinschaft, Unterauftragnehmer, jeweils getrennt vom AG beauftragt o. ä.) – die Büros der Leistungsbilder Architektur und HLS bereits zusammengearbeitet haben.
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2) Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten des Bewerbers jeweils in den letzten 3 Kalenderjahren ersichtlich ist. Bei einer Bewerbergemeinschaft sind je Jahr die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft zu addieren.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung an die Referenzen ist, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft eine geeignete Referenz vorlegt, bei der die Baukosten der Kostengruppen 200 bis 600 nach DIN 276 mindestens brutto 50,0 Mio. EUR betragen. Einzelne Bauabschnitte werden grundsätzlich nicht addiert, außer die Planungsaufgabe ist als einheitliche anzusehen und wurde auch so umgesetzt;
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2) Die Anzahl der qualifizierten Mitarbeiter muss in den letzten 3 abgelaufenen Geschäftsjahren im Durchschnitt mindestens betragen für Architektur 30, für HLS 15, für ELT 15, für Medizintechnik 10, für Tragwerksplanung 15. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaften werden auf die Möglichkeit zur Eignungsleihe hingewiesen.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
BauKaG (siehe III.1.1))
Vorlage eines Auszuges aus dem Berufs- oder Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus einem vergleichbaren Register des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist, soweit eine Eintragung nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist, vorgesehen ist. Der Auszug hat den aktuellen Stand wiederzugeben und darf zum Zeitpunkt des Endes der Abgabefrist nach Ziffer IV.2.2) der Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union nicht älter als 3 Monate sein.
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Bei einer Bewerbergemeinschaft ist ein entsprechender Auszug von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Unter den Bewerbern wird anhand der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gem. Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. Dies erfolgt nach den folgenden Kriterien:
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Es muss eine vergleichbare Referenz für Neubauten im Gesundheitswesen, Bauten im Pflegewesen (Bettenbau, Altenpflege etc.), Forschungs- oder Laborgebäude, Bettenbau kombiniert mit Untersuchungs- und Behandlungsbereich oder Krankenhaus als mind. Schwerpunktversorgung (Versorgungsstufe II) nachgewiesen werden, die die Mindestbedingungen erfüllt. Unter Krankenhaus als mind. Schwerpunktversorgung (Versorgungsstufe II) versteht die Vergabestelle Krankenhäuser mit ca. 500 Betten, die in Diagnose und Therapie auch überörtliche Schwerpunktaufgaben erfüllen und mind. 5 der von der Vergabestelle derzeit erfüllten Fachrichtungen umfassen.
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Die Bewertung erfolgt folgendermaßen:
Referenztyp
Referenz Typ Gesundheitswesen, Bauten im Pflegewesen (Bettenbau, Altenpflege etc.), Forschungs- oder Laborgebäude oder vergleichbares Vorhaben: 1 Punkt
Referenz Typ Bettenbau kombiniert mit Untersuchungs- und Behandlungsbereich mit unterschiedlichen Funktionsbereichen oder vergleichbares Vorhaben: 2 Punkte.
Referenz Typ Krankenhaus als mind. Schwerpunktversorgung (Versorgungsstufe II) oder vergleichbares Vorhaben: 3 Punkte.
Gewertet wird jeweils die beste Referenz. Es können bei diesem Kriterium maximal 3 Punkte erzielt werden.
Referenzvolumen (Kostengruppen 200 bis 600 nach DIN 276)
Referenz: brutto 50,0 Mio. EUR bis brutto Euro 75,0 Mio.: 1 Punkt
Referenz: brutto 75,0 Mio. EUR bis brutto Euro 150 Mio.: 2 Punkte
Referenz: brutto > 150,0 Mio. EUR: 3 Punkte
Insgesamt können maximal 6 Punkte erzielt werden.
Für den Fall, dass das Referenzobjekt noch nicht in Betrieb genommen ist, erhält der Bewerber Abzüge von der ermittelten Punktzahl. Dies erfolgt in der Weise (mit einer Nachkommastelle), dass der Anteil (in Monaten) der bis zur Frist zur Einreichung des Teilnahmeantrags erbrachten Leistung zur Gesamtdauer in Bezug gesetzt wird und mit der erreichten Punktzahl multipliziert wird.
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Beispiel: Der Bewerber erzielt nach Ziff. 1) und 2) vier Punkte. Die Leistungsphase 8 dauert 48 Monate, davon sind bis zur Teilnahmefrist 40 Monate erbracht. Der Bieter erhält 4 x 40 / 48 = 3,3 Punkte
Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter überschritten wird, erfolgt die Auswahl nach dem Referenzvolumen. Es werden die Bewerber bevorzugt, die im Verhältnis zu anderen Bewerbern eine Referenz mit einem größeren Referenzvolumen abgeben. Besteht auch dann noch Gleichstand entscheidet die Anzahl der durchschnittlichen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Jahr 2019 nach Ziff. VIII. im Teilnahmeantrag (Seite 12). Es werden die Bewerber bevorzugt, die im Verhältnis zu anderen Bewerbern eine größere Anzahl an Beschäftigten haben.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 09:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-12-28 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-05-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzepte zu Personal, Terminsicherung, Kostensicherung, Qualitätssicherung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Architektonisches Konzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zu Raumprogramm und Betriebsorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Campuskonzept und Erschließungskonzept
Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10,00
Preis (Gewichtung): 30,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.coburg.de/Vergabeseite 🌏
Dokumente URL: https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-175da45ccfd-7377bd5f822d94ed 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Coburg – Personal- und Organisationsamt – Zentrale Beschaffungsstelle
Postanschrift: Steingasse 18
Telefon: +49 9561-893155 📞
Fax: +49 9561-8963159 📠
Land: Coburg, Kreisfreie Stadt 🏙️
URL der Teilnahme: www.tender24.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahmeanträge und die Angebote sind einschließlich der jeweils geforderten Unterlagen ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform
Tender24 zu übermitteln.
Unter Tender24 ist eine Anleitung für Unternehmen enthalten, in der die Funktionen und die Nutzung des E-Vergabe-Portals beschrieben sind.
Eine anderweitige Übermittlung des Teilnahmeantrags und der Angebote (z. B. per Post, Kurier, direkt, anderweitig elektronisch (bspw. per E-Mail), fernschriftlich) ist nicht zugelassen. Der Teilnahmeantrag und die Angebote müssen vollständig sein. Für den Teilnahmeantrag und die Angebote sind die vom Auftraggeber bereitgestellten Formblätter zu verwenden.
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Termin bis zu bem Bewerberfragen als rechtzeitig gestellt gelten: 15.12.2020

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Mittelfranken – Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981 / 53-1277 📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Fax: +49 981 / 53-1837 📠
Internetadresse: http://www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt2/abt3Sg2101.htm 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftrag eben nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
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— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB.
§ 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die Betroffenen Bieter ergangen ist.
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Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst 10 Kalendertagen nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über das E-Vergabe-Portal) der Information nach § 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim Betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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Gemäß § 135 Abs. 2 Satz 1 GWB kann die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der Betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 229-564577 (2020-11-19)
Ergänzende Angaben (2020-12-01)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Architekturentwurf 📦

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Coburg – Personal- und Organisationsamt – Zentrale Beschaffungsstelle
Postanschrift: Steingasse 18

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 237-585843
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 229-564577
ABl. S-Ausgabe: 237
Quelle: OJS 2020/S 237-585843 (2020-12-01)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-06-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-06-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-06-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 113-297656
ABl. S-Ausgabe: 113

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Generalplanungsleistungen für den Neubau des Klinikums Coburg am Standort der ehemaligen Bundesgrenzschutzkaserne an der Von-Gruner-Straße bzw. Wilhelm-Ruß-Straße in Coburg (im Folgenden „Standort“). Der AG gehört zur REGIOMED-KLINIKEN GmbH, dem ersten bundeslandübergreifenden kommunalen Klinikverbund in Deutschland. Der Klinikverbund versorgt mit rund 5 500 engagierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern pro Jahr mehr als 65 000 stationäre und 75 000 ambulante Patientinnen und Patienten. Mehr als 2 300 Neugeborene erblicken jedes Jahr in den Kliniken des Verbundes das Licht der Welt. Damit bietet REGIOMED eine nahezu alle Bereiche umfassende Krankenhausversorgung in der Region. 20 000 Operationen und 40 000 Eingriffe jährlich werden von den insgesamt 51 Fachabteilungen durchgeführt. Der Rettungsdienst in Sonneberg und Neuhaus legt jährlich bei rund 12 500 Einsätzen mehr als 320 000 Kilometer für verunglückte und erkrankte Personen zurück. Die Baumaßnahme soll ausschließlich auf dem Teil des BGS-Areals, welche sich im Stadtbereich der Stadt Coburg befindet (siehe Anlage 1e: BGS-Lageplan Stadtbereich) realisiert werden. Durch die Flurstückgrenze wird das Baufeld nach Süden begrenzt. Daneben ist zu berücksichtigen, dass eine neue Verkehrserschließung zwischen Wilhelm-Ruß-Straße und Neustadter Straße geplant ist und das Baufeld nach Osten begrenzt. Das Klinikum soll sich somit über den neu zu errichtenden Kreisverkehr (siehe Anlage 2b: 2009-10-27_Lageplan Planung Plan2) anbinden. Nach Norden wird das Baufeld begrenzt durch die vorhandene und auch zukünftig geplante Straße vom Kreisverkehr zur Von-Gruner-Straße. Nach Westen ist das Baufeld durch keine Rahmenbedingungen begrenzt, es ist jedoch wichtig mit dem Flächenbedarf sparsam umzugehen und für das Vorhaben möglichst wenig Fläche in Anspruch zu nehmen. Es ist vorgesehen vor Baubeginn das komplette Areal der ehemaligen Bundesgrenzschutzkaserne zurückzubauen und die vorhandenen Altlasten im Baugrund zu sanieren. Das Restgrundstück, welche nicht für den Klinikneubau benötigt wird, soll in der Folge durch die Stadt Coburg einer noch nicht feststehenden Nutzung zugeführt werden. Das Klinikum Coburg, erhalten nach dem Bayerischen Krankenhausgesetz eine Investitionsförderung für den Neubau des Klinikums. Der Bieter hat hierzu die Förderantragsunterlagen in der notwendigen Form und im notwendigen Zeitraum zu erstellen. Die Planung ist so auszurichten, dass der Träger eine möglichst hohe Fördersumme erhalten. Der Antrag zur Aufnahme ins Jahreskrankenhausbauprogramm (LPH 1+2 HOAI + Merkblatt der Regierung von Oberfranken) muss nach Abschluss des Vergabeverfahrens bis Dezember 2021 vom Bieter erstellt und spätestens am 17.12.2021 bei der Regierung von Oberfranken eingereicht werden. Anschließend ist der Förderantrag (LPH 3 + Merkblatt der Regierung von Oberfranken) zu erstellen und bei der Regierung von Oberfranken gemäß dem noch abzustimmenden Zeitplan einzureichen. Neben dem Neubau des Klinikums zur stationären und ambulanten Patientenversorgung ist am gleichen Standort auch die Errichtung einer Krankenpflegeschule geplant. Für die Krankenpflegeschule ist ein eigener Förderantrag durch den Bieter zu erstellen. Hierbei handelt es sich um optionale Leistungen. Des Weiteren soll ggf. als eigenes Gebäude eine Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) auf o. g. Grundstück sowie die Parkierungsanlagen (Parkhaus) für alle o. g. Einrichtungen entstehen. Hierbei handelt es sich um optionale Leistungen. Das Grundstück ist derzeit noch teilweise bebaut. Die Baufeldfreimachung wird durch den Auftraggeber durchgeführt. Im Angebot der ausgewählten Bieter soll der Neubau des Klinikums, sowie die gesamte Erschließung aller auf dem Grundstück zu errichtenden Gebäude angeboten werden. Optional soll die Planung für die Krankenpflegeschule, das medizinischen Versorgungszentrum, sowie die Parkierungsanlagen angeboten werden. Nach der aktuellen Grobkostenschätzung nach KFA 12 belaufen sich die Baukosten für das gesamte Projekt KGR 200-700 auf ca. 410 Mio. EUR inkl. 19 % MwSt. Darin sind die Grobkostenschätzungen für den Klinischen Betrieb mit Hubschrauberdachlandeplatz, die Krankenpflegeschule, das MVZ und die Parkierungsanlagen in Form eines Parkhauses inklusive der internen Erschließung enthalten. Der vorgenannte Gesamtbetrag entspricht dem Baupreisstand mit Index 05/2020 zum Basisjahr 2015. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind Generalplanerleistungen nach den Leistungsphasen 1 bis 9 (im Sinne des § 3 HOAI).
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1. Leistungsbilder nach HOAI als Grundleistungen und besondere Leistungen:
a) Objektplanung (Gebäude, Innenräume),
b) Freianlagenplanung,
c) Ingenieurbauwerke,
d) Verkehrsanlagen,
e) Tragwerksplanung,
f) Technische Gebäudeausrüstung (Anlagengruppen 1-8 inkl. technische Anlagen in Außenanlagen),
g) Medizintechnik.
2. Beratungsleistungen:
a) Brandschutz,
b) Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik),
c) Ingenieursvermessung,
d) Küchenplanung,
e) DGNB-Beratung.
3. weitere besondere Leistungen:
a) digitaler Projektraum,
b) BIM (Building Information Modeling).
4. optionale besondere Leistungen:
a) wasserrechtliche Genehmigungsunterlagen,
b) Fortführung der DGNB, Green Hospital- und Blue Hospital-Beratung.
Beschreibung der Optionen:
Die Generalplanerleistungen werden stufenweise beauftragt, insbesondere soweit erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden. Die Leistungen werden durch einseitigen Abruf beauftragt, und zwar entweder vollständig oder beschränkt auf bestimmte Leistungsphasen einzelner Leistungsbilder (stufenweise Beauftragung). Der Auftragnehmer hat keinen Rechtsanspruch auf die Beauftragung einzelner oder gar aller Stufen.
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a) wasserrechtliche Genehmigungsunterlagen ,
b) Fortführung der DGNB, Green Hospital und Blue Hospital Beratung Neben dem Neubau des Klinikums zur stationären und ambulanten Patientenversorgung ist am gleichen Standort auch die Errichtung einer Krankenpflegeschule geplant.
Für die Krankenpflegeschule ist ein eigener Förderantrag durch den Bieter zu erstellen. Hierbei handelt es sich um optionale Leistungen. Des Weiteren soll ggf. als eigenes Gebäude eine Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) auf o. g. Grundstück sowie die Parkierungsanlagen (Parkhaus) für alle o. g. Einrichtungen entstehen. Hierbei handelt es sich um optionale Leistungen. Im Angebot der ausgewählten Bieter soll der Neubau des Klinikums, sowie die gesamte Erschließung aller auf dem Grundstück zu errichtenden Gebäude angeboten werden. Optional soll die Planung für die Krankenpflegeschule, das medizinischen Versorgungszentrum, sowie die Parkierungsanlagen angeboten werden.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zur Implementierung von Nachhaltigkeit, Lebenszyklus, BIM, Zertifizierungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30,00
Preis (Gewichtung): 35,00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-06-09 📅
Name: a|sh sander.hofrichter architekten GmbH
Postanschrift: Kapellengasse 11
Postort: Ludwigshafen
Postleitzahl: 67071
Land: Deutschland 🇩🇪
Ludwigshafen am Rhein, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Quelle: OJS 2021/S 113-297656 (2021-06-09)