Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
In der „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ sind weiterhin anzugeben:
7) Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen
— Seit wann ist das Unternehmen in der ausgeschriebenen Leistungsart – Transport- und Umzugsleistungen (Wohnungen) – tätig?
— Anzahl der Beschäftigten im gesamten Unternehmen und Anzahl der Beschäftigten bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart Transport- und Umzugsleistungen (Wohnungen).
8) Referenzen
Benennung von mindestens 3 vergleichbaren Referenzen, von 3 unterschiedlichen Referenzobjekten zur Leistungsart Transport- und Umzugsleistungen (Wohnungen) von mindestens 3 verschiedenen Auftraggebern aus dem Zeitraum der letzten vier Jahre. Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahekommt. Die, d. h. alle, Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.
Erforderliche Angaben je Referenz sind:
1) Detaillierte Beschreibung der erbrachten Transport- und Umzugsleistungen unter Angabe von mindestens:
— Anzahl der Umzüge (Mietparteien),
— Wohnraumgröße/-lage und Ausstattungsgrad,
— mit/ohne Entsorgung,
— Dauer des Einzelumzuges,
— Entfernung zwischen Aus- und Einzugsobjekt(en),
— Einsatz welcher Transporthilfen.
2) Ausführungsort (Umzug von – nach);
3) Name, Adresse des Referenzgebers; Ansprechperson mit Telefonnummer;
4) Leistungszeitraum;
5) Anzahl durchschnittlich eingesetzter Arbeitnehmer;
6) Art des Vertrages und Rechnungswert netto in Euro bzw. in Euro pro Jahr.
Die Referenzgeber müssen bestätigen, dass das Unternehmen keine wesentliche Anforderung bei der Ausführung des Auftrages erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat, ohne dass es dabei zu einer vorzeitigen Beendigung des Vertrages, zu Schadensersatz oder einer vergleichbaren Rechtsfolge kommen musste.
9) Bietergemeinschaften nennen alle Mitglieder der Bietergemeinschaft und die Art und den Umfang deren Leistungsteils.
Mit der Bietergemeinschaftserklärung Anhang 0.3) ist ein Mitglied als bevollmächtigter Vertreter zu benennen und alle Mitglieder verpflichten sich, im Falle der Auftragserteilung die Vertragsleistung mit den benannten Mitgliedern als Arbeitsgemeinschaft auszuführen und für alle mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten gesamtschuldnerisch zu haften;
10) Eigenerklärung zu Unterauftragnehmerleistungen: Beschreibung der Teilleistungen mit Umfang, für die der Einsatz von Unterauftragnehmer geplant ist;
11) Eigenerklärung zur Eignungsleihe, wenn diese in Anspruch genommen wird, Darstellung der Aspekte, auf die sich die Eignungsleihe bezieht.
Auf Anforderung der Vergabestelle sind einzureichen:
— die Bieterauskünfte mit Eigenerklärungen der Bietergemeinschaftsmitglieder (Anhang 0.2),
— die Erklärungen und Verpflichtungserklärungen von Unterauftragnehmern bzw. Unternehmen, die einer Eignungsleihe zustimmen (Anhang 0.4) und die entsprechend ausgefüllte Bieterauskunft mit Eigenerklärung (Anhang 0.2) für Unterauftragnehmer und Eignungsleiher,
— ein aktueller (nicht älter als 3 Monate) Liquiditätsnachweis der Hausbank,
— das AMÖ-Zertifikat oder eine dem AMÖ-Zertifikat gleichwertige aktuelle Bescheinigung von Stellen in Deutschland bzw. anderen Mitgliedstaaten oder gleichwertige Bescheinigungen oder eine Beschreibung des im Unternehmen installierten Qualitätsmanagements (QM). Bei ggf. Vorlegen anderer Bescheinigungen bzw. Beschreibungen des QM muss die Gleichwertigkeit gegenüber dem AMÖ-Zertifikat bzw. das Vorgehen nach dessen Grundsätzen schriftlich nachgewiesen werden,
— ein aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate).