Der Bahnhof zu Freiberg wurde am 11.8.1862 mit der Eröffnung der ersten Eisenbahnverbindung nach Tharandt eingeweiht. Das Bahnhofsgebäude wurde ursprünglich im Stil der englischen Tudorgotik errichtet.
Die Stadt Freiberg beabsichtigt den Umbau und die Sanierung des Empfangsgebäudes unter Beachtung eines neu zu entwickelnden Nutzungskonzeptes.
Es besteht die Absicht, dieses gemeinsam mit den Bürgern der Stadt Freiberg im Rahmen eines im 1. Halbjahr 2020 stattfindenden Bürgerdialogs bzw. einer Bürgerbeteiligung zu entwickeln. Das Erdgeschoss ist für verschiedene, öffentliche Nutzungen vorgesehen, in den Obergeschossen können unterschiedliche gewerbliche Nutzungen integriert werden. Im Rahmen der Gebäudeplanung ist unter Beachtung brandschutztechnischer Belange und der verschiedenen Nutzeranforderungen auch ein neues Erschließungskonzept zu entwickeln.
Das Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz. Aus denkmalpflegerischer Sicht sind bereits wesentliche Sanierungsprämissen formuliert.
Die Sanierung des Bahnhofs ist in mehreren Bauabschnitten vorgesehen. Aufgrund der erheblichen Schädigung wird der Dachstuhl des Mittelrisalits bereits als vorgezogene Maßnahme durchgeführt.
Das Gebiet um den Freiberger Bahnhof liegt bauplanungsrechtlich im unbeplanten Innenbereich entsprechend § 34 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) und kann einem Mischgebiet entsprechend § 6 Baunutzungsverordnung (BauNVO) zugeordnet werden.
Die Sanierung/Umnutzung des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes und die Aufwertung des Umfeldes ist Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes „Bahnhofsvorstadt“ und in der Maßnahmenliste des SSP-Gebietes (Förderprogramm Soziale Stadt) enthalten. Seitens des Landesamtes für Denkmalpflege wird eine Förderung über das Denkmalschutz-Sonderprogramm für eine Rekonstruktion der originalen Putzstruktur einschließlich weiterer gliedernder Elemente und damit des diesbezüglich entstehenden denkmalbedingten Mehraufwandes ausdrücklich befürwortet.
Gemäß Bauzustandsgutachten und Ermittlung des Sanierungsbedarfs des Empfangsgebäudes werden die Umbau- und Sanierungskosten der KG 300+400 brutto auf 13,5 Mio EUR geschätzt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-03-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-02-12.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Sanierung Bahnhofsgebäude Freiberg, Objektplanung Gebäude
2020 / 2294 / OPLG
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Kurze Beschreibung:
“Der Bahnhof zu Freiberg wurde am 11.8.1862 mit der Eröffnung der ersten Eisenbahnverbindung nach Tharandt eingeweiht. Das Bahnhofsgebäude wurde ursprünglich...”
Kurze Beschreibung
Der Bahnhof zu Freiberg wurde am 11.8.1862 mit der Eröffnung der ersten Eisenbahnverbindung nach Tharandt eingeweiht. Das Bahnhofsgebäude wurde ursprünglich im Stil der englischen Tudorgotik errichtet.
Die Stadt Freiberg beabsichtigt den Umbau und die Sanierung des Empfangsgebäudes unter Beachtung eines neu zu entwickelnden Nutzungskonzeptes.
Es besteht die Absicht, dieses gemeinsam mit den Bürgern der Stadt Freiberg im Rahmen eines im 1. Halbjahr 2020 stattfindenden Bürgerdialogs bzw. einer Bürgerbeteiligung zu entwickeln. Das Erdgeschoss ist für verschiedene, öffentliche Nutzungen vorgesehen, in den Obergeschossen können unterschiedliche gewerbliche Nutzungen integriert werden. Im Rahmen der Gebäudeplanung ist unter Beachtung brandschutztechnischer Belange und der verschiedenen Nutzeranforderungen auch ein neues Erschließungskonzept zu entwickeln.
Das Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz. Aus denkmalpflegerischer Sicht sind bereits wesentliche Sanierungsprämissen formuliert.
Die Sanierung des Bahnhofs ist in mehreren Bauabschnitten vorgesehen. Aufgrund der erheblichen Schädigung wird der Dachstuhl des Mittelrisalits bereits als vorgezogene Maßnahme durchgeführt.
Das Gebiet um den Freiberger Bahnhof liegt bauplanungsrechtlich im unbeplanten Innenbereich entsprechend § 34 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) und kann einem Mischgebiet entsprechend § 6 Baunutzungsverordnung (BauNVO) zugeordnet werden.
Die Sanierung/Umnutzung des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes und die Aufwertung des Umfeldes ist Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes „Bahnhofsvorstadt“ und in der Maßnahmenliste des SSP-Gebietes (Förderprogramm Soziale Stadt) enthalten. Seitens des Landesamtes für Denkmalpflege wird eine Förderung über das Denkmalschutz-Sonderprogramm für eine Rekonstruktion der originalen Putzstruktur einschließlich weiterer gliedernder Elemente und damit des diesbezüglich entstehenden denkmalbedingten Mehraufwandes ausdrücklich befürwortet.
Gemäß Bauzustandsgutachten und Ermittlung des Sanierungsbedarfs des Empfangsgebäudes werden die Umbau- und Sanierungskosten der KG 300+400 brutto auf 13,5 Mio EUR geschätzt.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR 15 100 000 💰
1️⃣
Ort der Leistung: Mittelsachsen🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Freiberg
Deutschland
Beschreibung der Beschaffung:
“Der Auftraggeber beabsichtigt folgende Planungsleistungen zu vergeben: Objektplanung Gebäude gem. HOAI 2013, §34, LPH 1-9 für die Planung der Sanierung und...”
Beschreibung der Beschaffung
Der Auftraggeber beabsichtigt folgende Planungsleistungen zu vergeben: Objektplanung Gebäude gem. HOAI 2013, §34, LPH 1-9 für die Planung der Sanierung und des Umbaus des Bahnhofsgebäudes in Freiberg.
Es ist vorgesehen, folgende besondere Leistungen zu vergeben:
— Prüfen und Werten von Nebenangeboten,
— Prüfen und Werten von bauwirtschaftlich begründeten Nachtragsangeboten,
— Anzeigen von Mängeln und Überwachen von Mangelbeseitigung innerhalb der Gewährleistungsfrist bei den Gewerken, bei denen der AN die Ausführung überwacht hat,
— Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Gewährung von Fördermitteln.
Mitwirken bei der Erstellung von Fördermittelanträgen
Abstimmen mit Fördermittelgebern
Mitwirken bei der Erstellung des Verwendungsnachweises von Fördermitteln
Erstellen und Überwachen von differenzierten Kostenplänen
— Beratungsleistungen Bauphysik.
Grundleistungen gemäß Punkt 1.2 Anlage 1 HOAI 2013 einschl. notwendiger Bestandsaufnahmen
Wärmeschutz und Energiebilanzierung
Bauakustik (Schallschutz)
Raumakustik
Die Beauftragung erfolgt stufenweise unterteilt nach einzelnen Leistungsphasen. Vorgesehen ist zunächst die Beauftragung der Leistungsphasen 1-4. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller vorgesehenen Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung des Projektteams und des Projektleiters
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektmanagement
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“Kurze Analyse der Projektaufgabe sowie Darstellung der ersten Schritte im Auftragsfall”
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Stegreifaufgabe
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation/ Gesamteindruck
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 10 %
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert ohne MwSt: EUR 1 166 000 💰
Dauer
Datum des Beginns: 2020-06-01 📅
Datum des Endes: 2023-09-30 📅
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Dieser Vertrag ist verlängerbar ✅ Beschreibung
Beschreibung der Verlängerungen:
“Eine Verlängerung kann sich bei unvorhersehbaren Störungen im Bau- und Terminablauf ergeben. Die stufenweise Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der...”
Beschreibung der Verlängerungen
Eine Verlängerung kann sich bei unvorhersehbaren Störungen im Bau- und Terminablauf ergeben. Die stufenweise Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der Förderung des Bauvorhabens und unter dem Vorbehalt, dass der Auftragnehmer die Gewähr für eine sachgerechte, qualitätsvolle und termingerechte Leistungserfüllung bietet.
Mehr anzeigen Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (TA) anhand d. in d.
Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen formal u....”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (TA) anhand d. in d.
Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen u. bewerten.
Die Auswahl erfolgt unter d. formal zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, die Kriterien werden folgend bewertet: Vergabe von 0- max. 3 Punkten (Pkt.) pro Kriterium, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten gewichteten Punktzahlen. Maximal werden die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zur Verhandlung geladen. Die Rangfolge richtet sich nach erreichter Gesamtpunktzahl von 300. Wird die Anzahl durch Bewerber/innen mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
Formale Prüfung der Mindeststandards:
1) fristgerechter Eingang;
2) vollständige Bewerbungsunterlagen;
3) Einreichung des TA elektronisch über die Vergabeplattform;
4) Abschlusserklärungen in Textform unterschrieben;
5) Bestätigung d. Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen gem. § 73 (3) VgV;
6) Angabe zur Art der Bewerbung;
7) bei Bewerbergemeinschaften (BG): Geforderte Nachweise von allen Mitgliedern u. Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung;
8) Angaben zu Unterauftragnehmern gem. § 36 VgV, Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer ist beizufügen;
9) Angaben zu Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) gem. § 47 (1) VgV, Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen ist beizufügen;
10) Bestätigung des Nichtvorliegens von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen nach §§ 123 u. 124 GWB;
11) Nachweis über Befähigung zur Berufsausübung durch Eintrag in ein Berufsregister gem. § 44 (1) (Bauvorlageberechtigung);
12) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung gem. Pkt. III.1.2);
13) Nichtvorliegen einer Mehrfachbewerbung;
14) Nachweis der Mindestreferenzen 1 und 2 gem. Pkt. III.1.3);
15) Vorgesehene Projektleitung: Angabe Name und Nachweis der beruflichen Qualifizierung.
Auswahlkriterien und deren Wichtung:
Technische u. berufliche Leistungsfähigkeit; (Anforderungen der Referenzen gem. Pkt. III.1.3),
Gesamtwichtung 100 %, davon:
1.1) Referenz 1, Mindestreferenz: Wichtung 20 % davon;
1.1.1) Bauwerkskosten (KG 300 + 400): Wichtung 10 %;
1.1.2) Erbrachte Leistungsphasen: 10 %;
1.2) Referenz 2, Mindestreferenz zum Nachweis der Erfahrung mit der Verwendung von Fördermitteln: Wichtung 20 %;
1.3) Referenz 3, optionale Referenz zum Nachweis der Erfahrung mit denkmalgeschützter Substanz: Wichtung 30 %;
1.4) Referenz 4, optionale Referenz zum Nachweis der Erfahrung mit Bauvorhaben mit unterschiedlichen Nutzungs- und Funktionsbereichen, Wichtung 10 %;
1.5). Referenz 5, optionale Referenz: persönliche Referenz des Projektleiters, Wichtung 20 %;
Die detaillierte Punktbewertung ist dem beigefügten Dokument Anlage I.1_Bewertungsmatrix Stufe 1 zu entnehmen.
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Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen (LPH): Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vertraglich die LPH 1- 4 für die Objektplanung...”
Beschreibung der Optionen
Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen (LPH): Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vertraglich die LPH 1- 4 für die Objektplanung Gebäude und Innenräume nach § 34 HOAI 2013 vergeben. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller LPH besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster LPH. Die stufenweise Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der Förderung des Bauvorhabens und unter dem Vorbehalt, dass der Auftragnehmer die Gewähr für eine sachgerechte, qualitätsvolle und termingerechte Leistungserfüllung bietet.
Mehr anzeigen Beschreibung
Zusätzliche Informationen:
“Werden die erforderlichen Unterlagen ohne Registrierung kostenfrei durch die Bewerber heruntergeladen, erfolgt keine automatische Benachrichtigung über...”
Zusätzliche Informationen
Werden die erforderlichen Unterlagen ohne Registrierung kostenfrei durch die Bewerber heruntergeladen, erfolgt keine automatische Benachrichtigung über mögliche Änderungen zur Vergabe. Es ist dann notwendig, regelmäßig eigenständig nach neuen Informationen zu schauen. Bei erfolgter Registrierung auf www.evergabe.de kann Vorgenanntes entfallen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Teilnahmeantrag/Formblatt zur Eigenerklärung erhältlich unter: http://www.evergabe.de/unterlagen.
Der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag = Formular zur...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Teilnahmeantrag/Formblatt zur Eigenerklärung erhältlich unter: http://www.evergabe.de/unterlagen.
Der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag = Formular zur Eigenerklärung ist fristgerecht elektronisch einzureichen. Per Post, per E-Mail, per Fax oder über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform eingereichte TA werden nicht berücksichtigt.
Mitglieder von Bewerbergemeinschaften (BG) haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben. Der Teil IV Abschnitt C der Eigenerklärung (Angaben zu den Referenzen) kann gemeinsam ausgefüllt werden.
Geforderte Angaben in Teil II des Formulars:
A) Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer:
1) Angaben zur Identität:
Firmenbezeichnung, Postanschrift, Kontaktperson(en), Kontaktdaten, Zweigstellen, Niederlassungen;
2) Allgemeine Angaben:
Handelt es sich bei dem Wirtschaftsteilnehmer um ein Kleinstunternehmen, kleines, mittleres oder großes Unternehmen (bei BG: Angaben zur Einordnung des jeweiligen Unternehmens für alle Mitglieder); Rechtsform gem. § 43 (1) VgV 2016;
3) Bestätigung d. Wirtschaftsteilnehmers gem. § 73 (3) VgV 2016, d. dessen Leistungen unabhängig von Ausführungs- u. Lieferinteressen erbracht werden;
4) Art der Bewerbung:
Angabe, ob Bewerbung Einzel- oder Gemeinschaftsbewerbung ist (bei BG gem. § 43 (2) VgV 2016 ist Formular für Eigenerklärung von jedem Mitglied separat vorzulegen, unter
a) Angabe Funktion Wirtschaftsteilnehmer in Gruppe;
b) Angabe, welche weiteren Wirtschaftsteilnehmer am Vergabeverfahren teilnehmen;
c) ggf. Bezeichnung teilnehmender Gruppe);
Außerdem bei BG: Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung u. bevollmächtigten Vertreter als Anlage (Formblatt) beifügen.
B) Angaben zu Vertretern des Wirtschaftsteilnehmers:
Angaben zum Vertretungsberechtigten (falls zutreffend) mit vollständigem Namen, Position/beauftragt in seiner/
Ihrer Eigenschaft; Postanschrift, Kontaktdaten sowie weitere Informationen zur Vertretungsberechtigung (Form,
Umfang etc.).
C) Angaben, ob ein Teil des Auftrages gem. § 36 VgV 2016 an Dritte weitergegeben werden soll und Benennen dieser Unternehmen. Verpflichtungserklärung ist vorzulegen (Formblatt als Anhang 3 der Eigenerklärung).
D) Angaben zur Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen gem. § 47 (1) VgV 2016 (Eignungsleihe): Falls ja, ist für jedes dieser Unternehmen ein separates – vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefülltes Formular zur Eigenerklärung mit erforderlichen Informationen der unter III.1.1) A und B sowie eine Eigenerklärung zu Ausschlussgründen vorzulegen sowie die Verpflichtungserklärung der Unternehmen als Anlage der Eigenerklärung (Formblatt).
Geforderte Angaben in Teil III mit Eigenerklärung zu Ausschlussgründen:
A: im Zusammenhang mit strafrechtlicher Verurteilung gem. § 123 (1) GWB (zwingende Ausschlussgründe)
B: im Zusammenhang mit Entrichtung von Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen gem. § 123 (4) GWB
C: im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenkonflikten o. beruflichem Fehlverhalten gem. § 124 (1) GWB (fakultative Ausschlussgründe).
Geforderte Angaben in Teil IV Eignungskriterien:
A: Befähigung zur Berufsausübung durch Eintrag in ein Berufs- oder Handelsregister gemäß § 44 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 6 VgV 2016 (Ausschlusskriterium). Angabe Name des Bewerbers bzw. der verantwortlichen Führungskraft sowie fachliche Eignung durch Eintrag z. B. in Architektenkammer oder Eintragung in Liste bauvorlageberechtigter Ingenieure bei Ingenieurkammer erforderlich. Kopie des Kammereintrags bzw. Nachweis über Bauvorlageberechtigung ist als Anlage beizufügen.
Bei juristischen Personen ist eine Kopie des aktuellen Handels-/Partnerschaftsregisterauszugs beizufügen.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV:
Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden;...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV:
Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden; Maximierung im Schadenfall; belegt durch Kopie als Anlage;
“1) Deckungssummen in Höhe von mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden mit einer mind. zweifachen Maximierung;
2)...”
1) Deckungssummen in Höhe von mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden mit einer mind. zweifachen Maximierung;
2) Werden die geforderten Deckungssummen in Höhe von mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden und die geforderte zweifache Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass 1. die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden oder 2. im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird (Ausschlusskriterium). Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für Nachunternehmer mit Eignungsleihe nach § 47 VgV ist o.g. Nachweis ebenfalls zu erbringen. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Der Nachweis ist als Anlage beizufügen!
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
A) Referenzen:
Gefordert ist die Darstellung von mind. 2 Mindestreferenzen im Bereich der...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
A) Referenzen:
Gefordert ist die Darstellung von mind. 2 Mindestreferenzen im Bereich der Objektplanung Gebäude (OPLG) gemäß § 46 (3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5) VgV 2016. Es kann eine Referenzbescheinigung des öffentlichen Auftraggebers vorgelegt werden. Andernfalls gelten die im übergebenen Formblatt getätigten Eintragungen als Eigenerklärung. Eine Mehrfachnennung von Referenzobjekten ist möglich.
Referenz 1 (Mindestreferenz): Mindestkriterien (bei Nichterfüllung Ausschluss): OPL für einen Umbau bzw. eine Gebäudesanierung, Sanierungsanteil mindestens 60 % bezogen auf die BGF, abgeschlossenes, übergebenes und in Betrieb befindliches Bauvorhaben eines öffentlich genutzten Gebäudes, kein Wohnungsbau, Fertigstellung (Übergabe Nutzer) im Zeitraum nach dem 1.1.2014 bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages, erbrachte Leistungsphasen mind. 2-5 gem. § 34 HOAI, mind. Honorarzone III, BGF (gesamt) mind. 3.000 qm, Bauwerkskosten (KG 300-400) mind. 4,0 Mio. Euro brutto
Referenz 2 (Mindestreferenz) zum Nachweis der Erfahrung mit der Verwendung von Fördermitteln: Mindestkriterien (bei Nichterfüllung Ausschluss): OPL für einen Neubau oder einen Umbau bzw. eine Gebäudesanierung, abgeschlossenes, übergebenes und in Betrieb befindliches Bauvorhaben, Fertigstellung (Übergabe Nutzer) im Zeitraum nach dem 1.1.2014 bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages, erbrachte Leistungsphasen mind. 2-8 gem. § 34 HOAI, mind. Honorarzone III
Referenz 3 (optionale Referenz) zum Nachweis der Erfahrung mit denkmalgeschützter Substanz: Mindestkriterien (bei Nichterfüllung keine Wertung): OPL für die Sanierung eines Gebäudes, Gebäude steht unter Denkmalschutz, abgeschlossenes, übergebenes und in Betrieb befindliches Bauvorhaben, Fertigstellung nach dem 1.1.2014 bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages (Übergabe Nutzer), erbrachte Leistungsphase mind. 2-8 gem. § 34 HOAI, mind. Honorarzone III, Bauwerkskosten (KG 300 + 400) mind. 2, 0 Mio. EUR brutto
Referenz 4 (optionale Referenz) zum Nachweis der Erfahrung mit Bauvorhaben mit unterschiedlichen Nutzungs- und Funktionsbereichen: Mindestkriterien (bei Nichterfüllung keine Wertung): OPL für den Neubau oder für eine Sanierung eines Gebäudes, Referenz beinhaltet unterschiedliche Nutzungs- und Funktionsbereiche mit unterschiedlichen Anforderungen (techn. Ausstattung, Lasten) und verschiedenen Betreibern, abgeschlossenes, übergebenes und in Betrieb befindliches Bauvorhaben, Fertigstellung nach dem 1.1.2014 bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages (Übergabe Nutzer erfolgt), erbrachte Leistungsphase mind. 2-8 gem. § 34 HOAI, mind. Honorarzone III, BGF (gesamt) mind. 2 000 qm
Referenz 5 (optionale Referenz), persönliche Referenz des vorgesehenen Projektleiters: Mindestkriterien (bei Nichterfüllung keine Wertung): OPL für eine Sanierung eines Gebäudes, abgeschlossenes, übergebenes und in Betrieb befindliches Bauvorhaben, Fertigstellung nach dem 1.1.2014 bis zur Abgabe des Teilnahmeantrages (Übergabe Nutzer erfolgt), erbrachte Leistungsphase mind. 2-8 gem. § 34 HOAI, mind. Honorarzone III, Bauwerkskosten (KG 300-400) mind. 4,0 Mio. Euro brutto
Geforderte Angaben zu den Referenzen 1-5: Objektbezeichnung und Objektbeschreibung, Auftraggeber/- in mit Bezeichnung, Ansprechpartner und Telefonnummer, Angabe zur Art des Auftraggebers (öffentlich/ nichtöffentlich), Leistungszeitraum mit Leistungsbeginn und Übergabe an den Nutzer (Monat/Jahr), erbrachte Leistungsphasen gemäß § 34 HOAI 2013, Honorarzone gemäß § 35 HOAI, Bauwerkskosten (KG 300 + 400 in Mio. EUR brutto), Darstellung einer Referenz jeweils auf max. 3 Blatt DIN A4; Zusätzlich: zu Ref. 2: Angaben zur Mitwirkung bei der Verwendung von Fördermitteln; zu Ref. 3: Angabe Denkmalschutzstatus des Gebäudes
B) Qualifikation Projektteam:
Angaben zum vorgesehenen Projektleiter OPL Gebäude: Name, berufliche Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters, Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung gem. § 46 (3) Nr. 2 u. 6 VgV 2016.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“A) Nachweis der o.g. Mindestreferenzen 1 und 2. Das Erfüllen der genannten Mindeststandards der jeweiligen Referenz ist zwingend erforderlich. Das...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
A) Nachweis der o.g. Mindestreferenzen 1 und 2. Das Erfüllen der genannten Mindeststandards der jeweiligen Referenz ist zwingend erforderlich. Das Nichteinreichen der Pflichtreferenz bzw. das Nichterfüllen der Mindestanforderungen der Pflichtreferenz führt zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren
Sofern eine optionale Referenz (Referenz 3-5) eingereicht wird, sind die dafür genannten Mindeststandards ebenfalls zu erfüllen. Nur unter diesen Voraussetzungen kann eine optionale Referenz berücksichtigt und gewertet werden. Das Nichteinreichen oder Nichtbewerten einer optionalen Referenz führt aber nicht zum Ausschluss aus dem Verfahren;
B) vorgesehener Projektleiter: mind. Studiennachweis Fachrichtung Architektur Dipl.-Ing. oder M.ENG von einer Universität oder Fachhochschule.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“§ 75 (1) und (3) VgV 2016
Teilnahmeberechtigt sind Personen, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ bzw. zu tragen oder in der...”
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift
§ 75 (1) und (3) VgV 2016
Teilnahmeberechtigt sind Personen, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ bzw. zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als „Architekt“ tätig zu werden. Teilnahmeberechtigt sind ferner Arbeitsgemeinschaften solcher natürlicher Personen sowie juristische Personen, sofern in deren Satzungsregelungen der Geschäftszweck auf das Erbringen von Planungsleistungen „Objektplanung Gebäude“ ausgerichtet ist und sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß der genannten Bedingungen benennen können sowie Arbeitsgemeinschaften solcher juristischer Personen.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Rechtsform bei Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe einer Erklärung, dass die Mitglieder der BG...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Rechtsform bei Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe einer Erklärung, dass die Mitglieder der BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der BG hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung ist das vorgegebene Formblatt zu verwenden (Anlage zum Formular der Eigenerklärung). Der Nachweis muss mit Abgabe der Bewerbung erfolgen. Der AG behält sich vor, weitere Unterlagen abzufordern, welche die Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder die Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-03-16
12:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2020-04-09 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2020-07-31 📅
“Die Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote per Post, per Telefax, per E-Mail und über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform ist nicht zulässig...”
Die Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote per Post, per Telefax, per E-Mail und über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform ist nicht zulässig und führt zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Jegliche Kommunikation (Änderung von Vergabeunterlagen, Informationsschreiben, etc.) wird über die Plattform www.evergabe.de bereitgestellt. Sobald dort neue Informationen zu einem Vergabeverfahren veröffentlicht werden, erhalten Sie als registrierter Teilnehmer von www.evergabe.de eine E-Mail-Benachrichtigung.
Anlagen z. TA d. Bieters dürfen max. 40 MB nicht überschreiten.
Achtung! Ab sofort müssen auch die Anfragen zu den Vergabeunterlagen elektronisch über das Bietercockpit gestellt werden. Deren Beantwortung erfolgt ebenfalls elektronisch.
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über das vollständig auszufüllende Formular zur Eigenerklärung, das um die in den Ziffern III.1) und III.2) dieser Bekanntmachung geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen und elektronisch über www.evergabe.de einzureichen ist. Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der im Punkt I.3) dieser Bekanntmachung angegebenen Internetadresse abgerufen werden. Nicht fristgerecht elektronisch eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt.
Die Bewerber erklären förmlich mit Abgabe des TA, dass die von ihnen angegebenen Informationen genau und korrekt sind und sie sich der Konsequenzen schwerwiegender Täuschung bewusst sind. Die Bewerber erklären förmlich, dass sie in der Lage sind, die Bescheinigungen u. andere genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen.
Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet (§ 77 (1) VgV).
Der AG behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor, fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise und Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden.
Nicht erwünscht sind allg. Werbebroschüren u. Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt.
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (BG) bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder der BG zur Folge. Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem. § 47 VgV der Nachunternehmer und ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich der Bieter, der den Zuschlag erhalten soll o. ein Mitglied einer BG, die den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde o. Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer bis zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung. (Ausschlusskriterium).
Enthalten die Bekanntmachung od. die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert.
Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich in der 21. KW 2020 statt.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 49341977-1040📞
E-Mail: vergabekammer@ldl.sachsen.de📧
Fax: +49 49341977-1049 📠
URL: www.ldl.sachsen.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) GWB unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) GWB unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2020/S 032-075383 (2020-02-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-09-29) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name:
“Stadtverwaltung Freiberg - Dezernat Stadtentwicklung und Bauwesen – Hochbau- und Liegenschaftsamt”
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Der Bahnhof zu Freiberg wurde am 11. August 1862 mit der Eröffnung der ersten Eisenbahnverbindung nach Tharandt eingeweiht. Das Bahnhofsgebäude wurde...”
Kurze Beschreibung
Der Bahnhof zu Freiberg wurde am 11. August 1862 mit der Eröffnung der ersten Eisenbahnverbindung nach Tharandt eingeweiht. Das Bahnhofsgebäude wurde ursprünglich im Stil der englischen Tudorgotik errichtet.
Die Stadt Freiberg beabsichtigt den Umbau und die Sanierung des Empfangsgebäudes unter Beachtung eines neu zu entwickelnden Nutzungskonzeptes.
Es besteht die Absicht, dieses gemeinsam mit den Bürgern der Stadt Freiberg im Rahmen eines im 1. Halbjahr 2020 stattfindenden Bürgerdialogs bzw. einer Bürgerbeteiligung zu entwickeln. Das Erdgeschoss ist für verschiedene, öffentliche Nutzungen vorgesehen, in den Obergeschossen können unterschiedliche gewerbliche Nutzungen integriert werden. Im Rahmen der Gebäudeplanung ist unter Beachtung brandschutztechnischer Belange und der verschiedenen Nutzeranforderungen auch ein neues Erschließungskonzept zu entwickeln.
Das Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz. Aus denkmalpflegerischer Sicht sind bereits wesentliche Sanierungsprämissen formuliert.
Die Sanierung des Bahnhofs ist in mehreren Bauabschnitten vorgesehen. Aufgrund der erheblichen Schädigung wird der Dachstuhl des Mittelrisalits bereits als vorgezogene Maßnahme durchgeführt.
Das Gebiet um den Freiberger Bahnhof liegt bauplanungsrechtlich im unbeplanten Innenbereich entsprechend § 34 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) und kann einem Mischgebiet entsprechend § 6 Baunutzungsverordnung (BauNVO) zugeordnet werden.
Die Sanierung/Umnutzung des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes und die Aufwertung des Umfeldes ist Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes „Bahnhofsvorstadt“ und in der Maßnahmenliste des SSP-Gebietes (Förderprogramm „Soziale Stadt) enthalten. Seitens des Landesamtes für Denkmalpflege wird eine Förderung über das Denkmalschutz-Sonderprogramm für eine Rekonstruktion der originalen Putzstruktur einschließlich weiterer gliedernder Elemente und damit des diesbezüglich entstehenden denkmalbedingten Mehraufwandes ausdrücklich befürwortet.
Gemäß Bauzustandsgutachten und Ermittlung des Sanierungsbedarfs des Empfangsgebäudes werden die Umbau- und Sanierungskosten der KG 300+400 brutto auf 13,5 Mio EUR geschätzt.
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Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 15 100 000 💰
Beschreibung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Freiberg, DE
Beschreibung der Beschaffung:
“Der Auftraggeber beabsichtigt folgende Planungsleistungen zu vergeben: Objektplanung Gebäude gem. HOAI 2013, §34, LPH 1-9 für die Planung der Sanierung und...”
Beschreibung der Beschaffung
Der Auftraggeber beabsichtigt folgende Planungsleistungen zu vergeben: Objektplanung Gebäude gem. HOAI 2013, §34, LPH 1-9 für die Planung der Sanierung und des Umbaus des Bahnhofsgebäudes in Freiberg.
Es ist vorgesehen, folgende besondere Leistungen zu vergeben:
- Prüfen und Werten von Nebenangeboten
- Prüfen und Werten von bauwirtschaftlich begründeten Nachtragsangeboten
- Anzeigen von Mängeln und Überwachen von Mangelbeseitigung innerhalb der Gewährleistungsfrist bei den Gewerken, bei denen der AN die Ausführung überwacht hat
- Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Gewährung von Fördermitteln
Mitwirken bei der Erstellung von Fördermittelanträgen
Abstimmen mit Fördermittelgebern
Mitwirken bei der Erstellung des Verwendungsnachweises von Fördermitteln
Erstellen und Überwachen von differenzierten Kostenplänen
- Beratungsleistungen Bauphysik
Grundleistungen gemäß Punkt 1.2 Anlage 1 HOAI 2013 einschl. notwendiger Bestandsaufnahmen
Wärmeschutz und Energiebilanzierung
Bauakustik (Schallschutz)
Raumakustik
Die Beauftragung erfolgt stufenweise unterteilt nach einzelnen Leistungsphasen. Vorgesehen ist zunächst die Beauftragung der Leistungsphasen 1-4. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller vorgesehenen Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2020/S 032-075383
Auftragsvergabe
1️⃣
Vertragsnummer: 157/2021
Titel: Sanierung Bahnhofsgebäude Freiberg, Objektplanung Gebäude
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-01-08 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: BBF Baubüro Freiberg GmbH
Postanschrift: Waisenhausstraße 9
Postort: Freiberg
Postleitzahl: 09599
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3731419550📞
E-Mail: fuchs@bbf-freiberg.de📧
Region: Mittelsachsen🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 1033947.84 💰
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) GWB...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) GWB unzulässig ist, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2021/S 192-500447 (2021-09-29)
Auftragsbekanntmachung (2023-12-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Umbau und Sanierung Bahnhofsgebäude, Am Bahnhof 17 in 09599 Freiberg; Planungsleistungen
Reference number: V028/2023
Kurze Beschreibung:
“Umbau und Sanierung Bahnhofsgebäude, Am Bahnhof 17 in 09599 Freiberg; Planungsleistungen”
Art des Vertrags: services
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦 Informationen über Lose
Dieser Vertrag ist in Lose unterteilt ✅
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden können: 2
Angebote können für eine maximale Anzahl von Losen eingereicht werden: 2
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Objektplanung gemäß §§ 34 ff. i.V. Anlage 10 HOAI; Leistungsumfang: Beauftragt werden Leistungen gemäß § 34 ff. HOAI i.V. mit Anlage 10.1 HOAI über die LPH...”
Beschreibung der Beschaffung
Objektplanung gemäß §§ 34 ff. i.V. Anlage 10 HOAI; Leistungsumfang: Beauftragt werden Leistungen gemäß § 34 ff. HOAI i.V. mit Anlage 10.1 HOAI über die LPH 5 bis 9 als anteilige Restleistung zum aktuellen Leistungstand: LPH 5 zu 40%, LPH 6 und 7 zu je 45%, die LPH 8 zu 90% sowie vollumfänglich die LPH 9. Benennen Sie ggf. erforderliche Subunternehmen zum jeweiligen Auftragsgegenstand formlos. Die Vergabestelle behält sich die Nachforderung von Eignungsunterlagen vor. Gemäß Vertrag hat der Auftragnehmer folgende zu erbringen: 1. Grundleistungen: Zu erbringen sind durch den Auftragnehmer die Leistungsphasen 5 bis 9 des § 34 Abs. 3 HOAI. Dabei sind die Grundleistungen nach Anlage 10.1 HOAI zu den § 34 Abs. 4 und § 35 Abs. 7 zu diesen aufgeführten Leistungsphasen auszuführen. Folgende Leistungen werden durch den Auftraggeber erbracht und werden nicht Vertragsbestandteil: (entfällt) / 2. Besondere Leistungen (verpflichtend anzubieten): - Einarbeitungsaufwand (als Pauschale anzugeben), - LPH 7 (fortlaufend): Mitwirken bei der Prüfung von bauwirtschaftlich begründeten Nachtragsangeboten. / 3. Zusätzliche Leistungen (freiwillige Angabe, optionale Beauftragung): - Planungs- bzw. Beratungsleistungen zur Bauphysik, Leistungsbild Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Leistungsbild Bauakustik sowie Leistungsbild Raumakustik gemäß Anlage 1.2.2 HOAI über die LP 5 bis 7, - Planungs- bzw. Beratungsleistungen zur Bauphysik, Leistungsbild Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Leistungsbild Bauakustik sowie Leistungsbild Raumakustik gemäß Anlage 1.2.2 HOAI; hier: Einarbeitungsaufwand sowie Prüfung, Ergänzung bzw. Erstellung der erforderlichen Unterlagen entsprechend LPH 1 bis 4 gemäß Anlage 1.2.2 HOAI (Hinweis: Sämtliche vorliegenden Unterlagen werden zur Erstsichtung mitgereicht.). / Übergabe Unterlagen/Datenaustausch: Es wird auf den Vertrag bzw. das Vertragsmuster verwiesen. /. Honorar: Der Auftraggeber geht bei der Vergabe des Auftrages für die Architektenleistungen von folgenden Grundbedingungen aus und gibt folgende unveränderliche Honorarparameter verbindlich vor: Honorarzone III, Anrechenbare Kosten, KG 300 (netto): 10.113.750,00 EUR, Anrechenbare Kosten, KG 400 (netto): 3.690.533,00 EUR, Mitzuverarbeitende Bausubstanz: 505.687,50 EUR. Eine detaillierte Aufstellung ist der Anlage A zu entnehmen. Das Honorar ist nach der zum Zeitpunkt der Bekanntmachung geltenden HOAI zu berechnen. Es wird auf § 35 HOAI und Anlagen 1.2.2 HOAI sowie AHO, Heft 17 verwiesen. Anzubieten sind im Rahmen dieses Vergabeverfahrens sämtliche vom Auftraggeber nachgefragten Leistungen, d. h. sowohl die fest als auch die optional zu beauftragenden Leistungen. Bitte benennen Sie im Honorarangebot die Stundensätze für den – Projektleiter, - Mitarbeiter (Ingenieur, Techniker), - Technischen Zeichner und sonstige Mitarbeiter. Für ggf. notwendige und/oder zusätzlich gewünschte Leistungen. Die Stundensätze verstehen sich zzgl. der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer. Darüber hinaus ist eine Terminpauschale (ganztags/halbtags) anzugeben. / Vertragsmuster: Den Vergabeunterlagen ist ein Architektenvertrag beigefügt. Dieser regelt die zwischen dem Auftraggeber und dem zu findenden Auftragnehmer geltenden vertraglichen Regelungen. Die in dem Vertrag teilweise noch offenen Punkte hängen vom Angebot des Bieters ab und werden vom Auftraggeber dementsprechend ergänzt. Das Vertragsmuster ist der Anlage B1 zu entnehmen.
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Zusätzliche Informationen:
“#Besonders geeignet für:selbst# Vertragsmuster werden nachgereicht bis 12.12.2023.” Dauer
Datum des Beginns: 2024-04-01 📅
Datum des Endes: 2027-06-30 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kriterium 1 - Vorstellung der Projektdurchführung (45,0 %): Der Auftraggeber wertet als Zuschlagskriterium das Kriterium „Vorstellung der Projektdurchführung“. Anknüpfungspunkt ist das Streben des Auftraggebers, das Bauvorhaben bis 06/2027 zwingend abzuschließen. Die Durchführung der Bauleistungen erfolgt unter Berücksichtigung des laufenden Betriebs des DB – Reisezentrums, welches mittlerweile als Interim in unmittelbarer Nähe ausgelagert ist. Der Bahnbetrieb ist ebenfalls laufend. Bis April 2024 ist weiterhin vorgesehen, dass sämtliche bahnbetriebliche Anlagen aus dem Gebäude entfernt sind und nicht weiter berücksichtig werden müssen. Die vom Bieter einzureichende Darstellung soll insbesondere Aussagen zu folgenden Aspekten enthalten: - Darstellung einer „Terminschiene“ für die auszuführenden Planungs- und Bauleistungen mit der Angabe von „Meilensteinen“, die für die Einhaltung des angestrebten Fertigstellungstermins von besonderer Wichtigkeit sind, Konzeptionelle Ausführungen zu der eigenen Koordinierungsleistung zu den jeweiligen Objekt- und/oder Fachplanern sowie weiteren Beteiligten mit dem Ziel der Minimierung von Konfliktpotentialen und der Verhinderung von Ablaufstörungen, Darstellung der Präsenz vor Ort während der Planungs- und Ausführungsphase; - Erörterung zur Vorgehensweise über die interne Einarbeitung mit dem Ziel einer möglichst lückenlosen und reibungsfreien Übernahme der Planung und Bauüberwachung, Angabe von notwendigen Unterlagen sowie kalkulierter Einarbeitungszeit, Darlegungen zur Leistungsabgrenzungen; - Erörterung des Arbeitsumfanges „Bauüberwachung“, Darstellung der Präsenz vor Ort Erörterung möglicher Probleme, die durch die von Seiten des Auftraggebers angestrebte Terminschiene zu erwarten sind. Der Bieter wird um eine schriftliche Erläuterung und Darstellung zum Vorgehen gebeten. Die Form ist frei wählbar, jedoch auf maximal sechs Seiten DIN A4 einzuschränken. Die Seiten sind zu nummerieren, Seiten über der maximalen Seitenzahl werden in der Wertung nicht berücksichtigt. In die Wertung geht das Kriterium mit maximal 54,00 Punkten unter Berücksichtigung der Faktorisierung mit dem Faktor 4,5 (entspricht der Gewichtung von 45,00 %) ein. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet.
Die Bewertung der fachlichen Zuschlagskriterien erfolgt losbezogen nach Maßgaben des dargelegten Bewertungsmaßstabes: 12,00 Punkte (100,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind sehr gut aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind berücksichtigt. Der hier aufgezeigte Lösungsansatz ist sehr gut nachvollziehbar und überzeugt; 9,00 Punkte (75,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind angemessen aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind in der Beantwortung berücksichtigt, der aufgezeigte Lösungsansatz ist nachvollziehbar und mehrheitlich überzeugend. 6,00 Punkte (50,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind im Wesentlichen verständlich. Es wurden mehr als 50% der angefragten Punkte beantwortet. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nur in Teilen überzeugend bzw. in der Komplexität der Aufgabenstellung betrachtet, nicht überzeugend. 3,00 Punkte (25,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind trotz Beantwortung von mehr als 50% der Fragen unverständlich und/oder in Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend. 0,00 Punkte (0,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind aufgrund der Beantwortung von weniger als 50% der Fragen unverständlich und/oder in großen Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend. Kein Konzept vorgelegt: Ausschlussgrund gem. § 57 Abs. 1 (1) VgV. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet.
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kriterium 2 - Methodik zur Budgetverfolgung und Kosteneinhaltung (30,0 %): Der Auftraggeber wertet als weiteres Zuschlagskriterium das Kriterium „Methodik zur Budgetverfolgung und Kosteneinhaltung“ des Bauvorhabens. Der Auftraggeber möchte sich ein Bild von der Vorgehensweise der Bieter hinsichtlich der Budgetverfolgung und der Kosteneinhaltung bzw. explizit bei auftretenden Kostenänderungen verschaffen. Dafür sollen die Bieter anhand eines der in der 1. Stufe des Verhandlungsverfahrens benannten Referenzliste (Formblatt 3) darlegen, wie die Kostenkontrolle/-verfolgung und die Kostensteuerung im Unternehmen durchgeführt werden. Darüber hinaus soll anhand des Referenzprojektes erläutert werden, wie Konflikte bzgl. Kostenänderungen gegenüber Projektbeteiligten, jedoch insbesondere dem Auftraggeber, dargestellt und gelöst werden. Die vom Bieter eingereichte Darstellung soll darüber hinaus Aussagen zu folgenden Fragen enthalten: - Angabe zur Übernahmequalität der bestehenden Kostenaufstellung bzw. Erörterung zum Umfang der Weiterführung der Kostenverfolgung, - Zu welchem Zeitpunkt wird der Auftraggeber über Kostenveränderungen informiert?, - Wie erfolgt die Aufbereitung der Konfliktsituation gegenüber dem Auftraggeber?, - Welche lösungsorientierten Methoden oder Ansätze kommen zum Einsatz?, - Erörterung möglicher Probleme, die durch die von Seiten des Auftraggebers angestrebte Budgetgröße zu erwarten sind. / Der Bieter wird um eine schriftliche Erläuterung und Darstellung zum Vorgehen gebeten. Die Form ist frei wählbar, jedoch auf maximal sechs Seiten DIN A4 einzuschränken. Die Seiten sind zu nummerieren, Seiten über der maximalen Seitenzahl werden in der Wertung nicht berücksichtigt. In die Wertung geht das Kriterium mit bis zu 36,00 Punkten unter Berücksichtigung der Faktorisierung mit dem Faktor 3,0 (entspricht der Gewichtung von 30,00 %) ein. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet.
Die Bewertung der fachlichen Zuschlagskriterien erfolgt losbezogen nach Maßgaben des dargelegten Bewertungsmaßstabes: 12,00 Punkte (100,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind sehr gut aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind berücksichtigt. Der hier aufgezeigte Lösungsansatz ist sehr gut nachvollziehbar und überzeugt; 9,00 Punkte (75,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind angemessen aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind in der Beantwortung berücksichtigt, der aufgezeigte Lösungsansatz ist nachvollziehbar und mehrheitlich überzeugend. 6,00 Punkte (50,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind im Wesentlichen verständlich. Es wurden mehr als 50% der angefragten Punkte beantwortet. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nur in Teilen überzeugend bzw. in der Komplexität der Aufgabenstellung betrachtet, nicht überzeugend. 3,00 Punkte (25,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind trotz Beantwortung von mehr als 50% der Fragen unverständlich und/oder in Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend. 0,00 Punkte (0,00 %): Die eingereichten Unterlagen sind aufgrund der Beantwortung von weniger als 50% der Fragen unverständlich und/oder in großen Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend. Kein Konzept vorgelegt: Ausschlussgrund gem. § 57 Abs. 1 (1) VgV. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet.
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Kostenkriterium (Name): Kriterium 3 - Honorar / Preis (25,0 %): Bitte geben Sie ein Honorarangebot ab, welches sämtliche unten genannten Parameter berücksichtigt. Die Umsatzsteuer ist getrennt auszuweisen. Die Werte sind in das Formblatt 4 einzutragen und mit dem Angebot vorzulegen. Das Honorarangebot ist nach der aktuellen Rechtsprechung der HOAI auszurichten und kann seitens des Bieters anhand der veränderlichen Parameter angepasst werden. Die nachfolgend genannten unveränderlichen Parameter sind hingegen verbindliche Vorgaben seitens des Auftraggebers. Eine Änderung dieser Parameter führt zum Ausschluss gemäß § 57 Abs. 1, Nr. 4 VgV. Unveränderliche Parameter: 1 Anrechenbare Kosten: Als anrechenbare Kosten sind dem Angebot folgende Werte (netto) zugrunde zu legen. KG 200 143.000 EUR, KG 300 10.113.750 EUR, KG 400 3.690.533 EUR, KG 500 17.760 EUR. Die Angaben beruhen auf der Kostenberechnung, Stand 06/2022, erstellt durch BBF Baubüro Freiberg GmbH, Freiberg im Auftrag der Universitätsstadt Freiberg. Eine Detaillierung findet sich in Anlage A. Demnach sind für die genannten Anforderungen entsprechend Punkt 2.3 Aufwendungen in Höhe von 13,965 Mio. Euro netto über die KG 200 bis 500 anzunehmen. In der KG 300 sind Aufwendungen für die Herrichtung des Außenplateaus in Höhe von 387.137,00 Euro netto enthalten. Die Abrechnung des Honorars für die vom Auftragnehmer erbrachten Leistungen erfolgt nach den Bestimmungen des abzuschließenden Architekten- bzw. Ingenieurvertrages. 2 Honorarzone: Die Honorarzone wird gemäß HOAI losbezogen vorgegeben. Die Angabe ist dem jeweiligen Leistungsbild zu entnehmen. 3 Mitzuverarbeitende Bausubstanz: Entsprechend § 2 Abs. 1 (7) HOAI ist für die Lose 1 und 2 eine anrechenbare Bausubstanz anzusetzen. Diese wird mit 5 % der Aufwendungen der KG 300 der Kostenberechnung vorgegeben und mit 505.687,50 Euro netto absolut über den Gesamtprojektzeitraum vertraglich gebunden. / Veränderliche Honorarparameter: 1 Honorarsatz: Der Honorarsatz ist vom Bieter anzugeben. 2 Umbauzuschlag: Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um einen Umbau gemäß § 2 Abs. 5 HOAI. Daher ist ein Umbauzuschlag zu vereinbaren und vom Bieter dementsprechend seinem Angebot zugrunde zu legen. Durch den Zuschlag soll der Mehraufwand ausgeglichen werden, der u. a. durch das ständige Abgleichen mit den Möglichkeiten des Bestands – ähnlich wie bei Umplanungen – entsteht. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass es keinen gesetzlichen Mindest-Umbauzuschlag gibt. Der Prozentwert des Umbauzuschlags ist im Honorarangebot anzugeben. Dieser kann auch „0“ sein. 3 Nebenkostenpauschale: Anzubieten ist eine Nebenkostenpauschale, diese kann auch „0“ sein. Mit dieser Pauschale sind sämtliche Nebenkosten gemäß § 14 HOAI abgegolten. Der Prozentwert ist im Honorarangebot anzugeben. 4 Stundensätze und Pauschalen: Bitte benennen Sie im Honorarangebot die Stundensätze für den Projektleiter, Mitarbeiter (Ingenieur, Techniker) und Technischen Zeichner und sonstige Mitarbeiter für ggf. notwendige und/oder zusätzlich gewünschte Leistungen, welche u.a. als „Besondere Leistung“ gesondert beauftragt werden, sofern sie nicht in den Grundleistungen enthalten sind. Die Stundensätze verstehen sich zzgl. der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer. Bitte geben Sie darüber hinaus auch eine Terminpauschale (ganztags/halbtags) an. In die Wertung geht das Kriterium mit maximal 30,0 Punkten unter Berücksichtigung der Faktorisierung mit dem Faktor 2,5 (entspricht der Gewichtung von 25,0 %) ein. Das Formblatt 4 ist zwingend pro Los zu verwenden. Die Kalkulation des Honorarangebotes ist als Anlage beizufügen. Gewertet wird das geprüfte Gesamthonorar brutto über die Grundleistungen und Besonderen Leistungen. Die Höchstpunktzahl von 12 Punkten erhält das Angebot mit dem niedrigsten Honorar. 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2-fachen des niedrigsten Honorars. Alle Angebote darüber erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Bewertung der dazwischenliegenden Angebote erfolgt über eine lineare Interpolation auf zwei Nachkommastellen.
Kostenkriterium (Gewichtung): 25
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
2️⃣
Beschreibung der Beschaffung:
“Los 2 - Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI; Leistungsumfang: Beauftragt werden Leistungen gemäß § 51 ff. HOAI i.V. mit Anlage 14.1 HOAI über die LPH 5...”
Beschreibung der Beschaffung
Los 2 - Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI; Leistungsumfang: Beauftragt werden Leistungen gemäß § 51 ff. HOAI i.V. mit Anlage 14.1 HOAI über die LPH 5 bis 6 als anteilige Restleistung zum aktuellen Leistungstand: LPH 5 zu 60 % und LPH 6 zu 60 % sowie Besondere Leistungen der LPH 8 wie nachstehend aufgeführt. Benennen Sie ggf. erforderliche Subunternehmen zum jeweiligen Auftragsgegenstand formlos. Die Vergabestelle behält sich die Nachforderung von Eignungsunterlagen vor. Gemäß Vertrag hat der Auftragnehmer folgende Leistungen zu erbringen: 1. Grundleistungen: Zu erbringen sind durch den Auftragnehmer die Leistungsphasen 5 bis 6 des § 51 Abs. 1 HOAI. Dabei sind die Grundleistungen nach Anlage 14.1 HOAI zu den § 51 Abs. 5 und § 52 Abs. 2 zu diesen aufgeführten Leistungsphasen auszuführen. Folgende Leistungen werden durch den Auftraggeber erbracht und werden nicht Vertragsbestandteil: (entfällt) / 2. Besondere Leistungen: - Einarbeitungsaufwand (als Pauschale anzugeben); - LPH 8: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen; - LPH 8: Mitwirken bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe bei Umbauten und Modernisierungen; - LPH 9: Baubegehung zur Feststellung und Überwachung von die Standsicherheit betreffenden Einflüssen. / Übergabe Unterlagen/Datenaustausch: Es wird auf den Vertrag bzw. das Vertragsmuster verwiesen. Honorar: Der Auftraggeber geht bei der Vergabe des Auftrages für die Leistungen der Tragwerksplanung von folgenden Grundbedingungen aus und gibt folgende unveränderliche Honorarparameter verbindlich vor: Honorarzone III; Anrechenbare Kosten, KG 300, Ansatz: 55 % (netto): 5.562.562,50
; Anrechenbare Kosten, KG 400, Ansatz: 10% (netto): 369.053,30; Mitzuverarbeitende Bausubstanz, KG 300, Ansatz: 55% (netto): 278.128,13. / Eine detaillierte Aufstellung ist der Anlage A zu entnehmen. Das Honorar ist nach der zum Zeitpunkt der Bekanntmachung geltenden HOAI zu berechnen. Es wird auf § 52 HOAI verwiesen. Anzubieten sind im Rahmen dieses Vergabeverfahrens sämtliche vom Auftraggeber nachgefragten Leistungen, d. h. sowohl die fest als auch die optional zu beauftragenden Leistungen. Bitte benennen Sie im Honorarangebot die Stundensätze für den Projektleiter, Mitarbeiter (Ingenieur, Techniker), Technischen Zeichner und sonstige Mitarbeiter für ggf. notwendige und/oder zusätzlich gewünschte Leistungen. Die Stundensätze verstehen sich zzgl. der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer. Zusätzlich bitten wir um Benennung der Pauschale für zusätzliche Termine vor Ort inklusive aller Nebenkosten gem. § 14 HOAI. / Vertragsmuster: Den Vergabeunterlagen ist ein Ingenieurvertrag beigefügt. Dieser regelt die zwischen dem Auftraggeber und dem zu findenden Auftragnehmer geltenden vertraglichen Regelungen. Die in dem Vertrag teilweise noch offenen Punkte hängen vom Angebot des Bieters ab und werden vom Auftraggeber dementsprechend ergänzt.
Das Vertragsmuster ist der Anlage B2 zu entnehmen.
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Zusätzliche Informationen:
“#Besonders geeignet für:selbst#” Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0002
Verfahren Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb ✅
Beschleunigtes Verfahren:
“Es liegt eine hinreichend begründete Dringlichkeit sowohl für die Verkürzung der Teilnahmefrist auf 15 Tage, als auch der Frist für die Abgabe der...”
Beschleunigtes Verfahren
Es liegt eine hinreichend begründete Dringlichkeit sowohl für die Verkürzung der Teilnahmefrist auf 15 Tage, als auch der Frist für die Abgabe der Erstangebote auf 11 Tage vor. Seitens des öffentlichen Auftraggebers besteht ein dringender Beschaffungsbedarf bezüglich der zu beauftragenden Planungsleistungen aus Gründen, die dieser nicht zu vertreten hat. Das Bauvorhaben droht aufgrund von Kündigung aus wichtigem Grund in Zeitverzug zu geraten. Das Vertragsverhältnis musste aus Gründen aufgelöst werden, die der öffentliche Auftraggeber nicht zu vertreten hat, so dass jetzt die Leistungen neu ausgeschrieben werden mussten. Da aber trotz dieser widrigen Umstände die Leistung der weiteren Beauftragten eingehalten werden müssen, schuldet die Neubeauftragung der Leistungen keinen Aufschub, so dass die gesetzlichen Vorgaben für die Verkürzung der oben genannten Fristen erfüllt sind; §§ 17 Abs. 3, Abs. 8 VgV.
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Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 4
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2024-01-10 📅
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen ✅ Informationen über die Reduzierung der Anzahl von Lösungen oder Angeboten während der Verhandlungen oder des Dialogs
Rückgriff auf ein gestaffeltes Verfahren, um die Zahl der zu erörternden Lösungen oder zu verhandelnden Angebote schrittweise zu verringern ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen, die die in der Vergabebekanntmachung geforderte Eignung aufweisen sowie...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen, die die in der Vergabebekanntmachung geforderte Eignung aufweisen sowie Bewerbergemeinschaften, die die Eignungsanforderungen erfüllen. Die gemeinsame Beteiligung mit weiteren Unternehmen ist als Bewerbergemeinschaft oder unter Einbindung von Nachunternehmen nach Maßgabe der Vorgaben dieser Vergabeunterlagen möglich.
Beteiligt sich ein Unternehmen mehrfach ‒ sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder Unterauftragnehmer ‒ an diesem Vergabeverfahren, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. als Unterauftragnehmer vorgesehen ist, führen. Unternehmen können sich für die Teilnahme an diesem Verfahren zu Bewerbergemeinschaften zusammenschließen. Bewerbergemeinschaften stehen Einzelbewerbern gleich.
Eine nachträgliche Bildung von Bewerbergemeinschaften nach Ende der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags ist nicht zulässig. Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in welcher sie die Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft darstellen, einen bevollmächtigten Vertreter der Bewerbergemeinschaft benennen und erklären, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.
Ein Bewerber kann zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung gemäß der Beschreibung der europaweiten Vergabebekanntmachung unter dem Punkt „Auswahlkriterien“ hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB auch für diese Unternehmen vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 bis 4 GWB vor, so ist das Unternehmen auf Aufforderung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 GWB vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt. Nicht eignungsrelevante Unterauftragnehmer sind mit dem Teilnahmeantrag noch nicht zu benennen. / Qualifikation als Architekt und/oder Ingenieur sowie der Bauvorlageberechtigung (Formblatt 2, Punkt B): Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt sind oder über sonstige Befähigungsnachweise verfügen, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet sind. Juristische Personen werden zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird, der zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt ist. Die Berechtigung der Bauvorlage ist gesondert nachzuweisen. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die vorgenannten Anforderungen erfüllen. Der Nachweis/die Nachweise sind beizulegen.
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Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB und nach § 124 GWB sowie die Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 und die Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG ist mit der Bewerbung einzureichen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied beizufügen. / Eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 5,0 Mio. Euro für Personenschäden und 5,0 Mio. Euro (Los 1) bzw. 5,0 Mio. Euro (Los 2) für Sach- und Vermögensschäden, je mit dreifacher Maximierung pro Jahr, ist zu erklären. Alternativ kann der Bieter eine Bestätigung einer Versicherungsgesellschaft vorlegen, wonach eine solche Haftpflichtversicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird. Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis der Versicherung für jedes Mitglied zu führen. Die Erklärung bzw. die Nachweise dürfen frühestens am 30.11.2022 ausgestellt worden sein.
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Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens (gesamt), die Zahl seiner Führungskräfte sowie die Zahl der...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens (gesamt), die Zahl seiner Führungskräfte sowie die Zahl der Architekten/Ingenieure in den letzten drei Jahren ersichtlich ist (2020, 2021, 2022). Formblatt 2, Punkt E.
Mindestforderung Los 1: Die durchschnittliche Beschäftigungszahl (gesamt) der vergangenen drei Geschäftsjahre muss mindestens 8 Mitarbeiter betragen. Mindestforderung Los 2: Die durchschnittliche Beschäftigungszahl (gesamt) der vergangenen drei Geschäftsjahre muss mindestens 5 Mitarbeiter betragen. Bei Bietergemeinschaften ist die Anforderung losweise in Summe der Mitglieder zu erbringen. / Zum Nachweis der fachlichen Eignung verlangt der Auftraggeber den Nachweis, dass der Bieter Leistungen, die mit den hier zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, in der Vergangenheit bereits erbracht hat. Dieser Nachweis ist durch die Angabe von Referenzleistungen zu führen. Die genannten Referenzen werden pro Punkt nur einmal gewertet. Es wird daher empfohlen, verschiedene Referenzen darzustellen. 1 Referenzliste des Unternehmens (Formblatt 3): Es ist eine Übersicht der geplanten und gebauten Projekte der letzten neun Jahre einzureichen. Das Formblatt 3 (2 Blätter) ist zu verwenden. Die Referenzleistungen müssen dabei die im Folgenden definierten Angaben erfüllen: Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Telefonnummer), erbrachte Leistungen / Leistungsphasen gemäß HOAI, losbezogene Bruttobaukosten nach Kostenberechnung und Kostenfeststellung. Als Mindestanforderung für alle Projekte gilt: Datum der Fertigstellung nicht vor dem 31.12.2014, sämtliche Projekte aus den Bereichen Umbau und/oder Modernisierung gemäß § 2 Abs. 5, 6 HOAI.
Mindestens zwei Projekte mit Bruttobaukosten von 5,0 Mio. € oder höher (Summe aus KG 300 und KG 400). Gewertet werden je Los die vier benannten Projekte gemäß Formblatt 3. Die Vorlage von jeweils mehr als vier Referenzen je Los ist nicht erwünscht. Bei Bietergemeinschaften für das gleiche Los müssen die Anforderungen durch die Gemeinschaft (d.h. nicht durch jedes einzelne Mitglied) erfüllt sein, bei Bewerbungen in verschiedenen Losen sind die Referenzen pro Los zu benennen. Die zu erreichende Gesamtpunktzahl beträgt 24 Punkte. Die Wertung ist dem Formblatt 3 zu entnehmen. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet. Das Formblatt 3 ist pro Los zwingend zu verwenden. Weitere Anlagen sollen nicht eingereicht werden, da diese für die Bewertung nicht relevant sind. / 2. Projektorganisation (formlos): Der Auftraggeber wertet im Weiteren die personelle Organisation des Bieters für das Projekt. Die Bieter der Lose 1 und 2 müssen mit dem Angebot eine schriftliche Darstellung einreichen, aus der ersichtlich wird, wie das Projekt personell abgewickelt werden soll, um die qualitativen Anforderungen, den angestrebten Fertigstellungstermin 06/2027 und den Kostenrahmen einhalten zu können. Die vom Bieter eingereichte Darstellung soll insbesondere Aussagen zu folgenden Teilaspekten enthalten: Vorlage eines Organigramms mit Darstellung der Hierarchie und namentliche Benennung der Mitglieder des Projektteams entsprechend der Bekanntmachung. Folgende Leistungsbereiche sind zu berücksichtigen: Projektleiter, stellv. Projektleiter, Mitglied des Projektteams, verantwortlich für die Objektplanung, Mitglied des Projektteams, verantwortlich für die Bauüberwachung (LPH 8). Vom Bieter ist der genannte Personaleinsatz zu versichern. Darstellung des Personaleinsatzes anhand der Terminschiene, Punkt 3 für die auszuführenden Planungs- und Bauüberwachungsleistungen unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit vor Ort und ggf. Reaktionszeiten im Bedarfsfall. Erläuterung zum internen Qualitätsmanagement Der Bieter wird um eine schriftliche Erläuterung und Darstellung zum Vorgehen gebeten. Die Form ist frei wählbar, jedoch auf maximal vier Seiten DIN A4 einzuschränken. Die Seiten sind zu nummerieren, Seiten über der maximalen Seitenzahl werden in der Wertung nicht berücksichtigt.
Die Bewertung erfolgt nach Maßgabe der Wertungsmatrix:
24,00 Punkte (100 %): Die eingereichten Unterlagen sind sehr gut aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind berücksichtigt. Der hier aufgezeigte Lösungsansatz ist sehr gut nachvollziehbar und überzeugt;
18,00 Punkte (75 %): Die eingereichten Unterlagen sind angemessen aufgearbeitet und in sich verständlich. Sämtliche Punkte sind in der Beantwortung berücksichtigt, der aufgezeigte Lösungsansatz ist nachvollziehbar und mehrheitlich überzeugend;
12,00 Punkte (50 %): Die eingereichten Unterlagen sind im Wesentlichen verständlich. Es wurden mehr als 50% der angefragten Punkte beantwortet. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nur in Teilen überzeugend bzw. in der Komplexität der Aufgabenstellung betrachtet, nicht überzeugend;
6,00 Punkte (25 %): Die eingereichten Unterlagen sind trotz Beantwortung von mehr als 50% der Fragen unverständlich und/oder in Teilen widersprüchlich. Der aufgezeigte Lösungsansatz ist nicht überzeugend.
0,00 Punkte (0 %): Die Aufgabenstellung ist nicht beantwortet.
Kein Konzept vorgelegt Ausschlussgrund gem. § 57 Abs. 1 (1) VgV. Die Punktzahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet
“#Besonders geeignet für:selbst# Vertragsmuster werden nachgereicht bis 12.12.2023.” Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Nationale Registrierungsnummer: t:03419773800
Postleitzahl: 04013
Region: Leipzig🏙️
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de📧
Telefon: 03419773800📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Verstöße gegen Vergabevorschriften sind unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, wenn1. der Antragssteller oder Bieter den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt.2. erkennbare Verstöße gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Bewerbungs- (u. a. im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb) oder Angebotsfrist (u. a. im offenen Verfahren) gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.3. erkennbare Verstöße gegen Vergabevorschriften in den Vergabeunterlagen nicht spätestens bis zum Ablauf der Bewerbungs- (u. a. im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb) oder Angebotsfrist (u. a. im offenen Verfahren) gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Der Antrag ist schriftlich einzureichen.Zuständige VergabekammerVergabekammer des Freistaates Sachsenbei der Landesdirektion SachsenBraustraße 2, 04107 LeipzigTelefon +49 341 977 3800E-Mail post@lds.sachsen.deInternethttp://www.lds.sachsen.de
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Quelle: OJS 2023/S 236-742296 (2023-12-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-05-16) Objekt Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Gewichtung): 0.45
Qualitätskriterium (Gewichtung): 0.3
Kostenkriterium (Gewichtung): 0.25
Auftragsvergabe
1️⃣ Informationen über nicht gewährte Zuschüsse
Es sind keine Angebote oder Teilnahmeanträge eingegangen oder alle wurden abgelehnt
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 0
2️⃣
Ein Auftrag/Los wird vergeben ✅
Los-Identifikationsnummer: LOT-0002
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: TragWerk Ingenieure Döking+Purtak GmbH
Nationale Registrierungsnummer: t:03514330850
Postanschrift: Prellerstraße 9
Postleitzahl: 01309
Postort: Dresden
Region: Dresden, Kreisfreie Stadt🏙️
E-Mail: info@tragwerk-ingenieure.de📧
Telefon: 03514330850📞
Quelle: OJS 2024/S 096-293501 (2024-05-16)