Beschreibung der Beschaffung
Die Grundschule Haunwöhr wurde 1971/72 erbaut. Das Bestandsgebäude stößt mit der Beschulung von aktuell 14 Klassen an seine räumlichen Grenzen.
Durch die Sanierung, den Umbau und eine Erweiterung der Grundschule Haunwöhr sollen zukünftig 16 Klassen beschult werden. Zusätzlich sollen Flächen für die Kooperative Ganztagsbildung entstehen. Während des Planungsprozesses sind verschiedenen Varianten des Bauablaufs mit einer eventuellen Auslagerung der Klassen darzustellen.
Aus dem Schulraumprogramm ergibt sich ein Flächenbedarf basierend auf dem beiliegenden Raumprogramm von rd. 558 m HNF. Es sind u. a. Flächen im Unterrichts-, Personal-, Verwaltungs-, Arbeitstechnischen Bereich/ Aufenthaltsbereich sowie einem zentralen Küchen- und Speisenbereich gem. Raumprogramm umzusetzen. Der Küchen- und Speisebereich ist für rd. 337 EssensteilnehmerInnen auszulegen.
Zusätzlich ist das Raumprogramm für die Kooperative Ganztagsbildung von rd. 1 210 m HNF auf Basis des beiliegenden Summenraumprogramms in der Planung mit zu berücksichtigen und umzusetzen. Unter anderem sind Räumlichkeiten wie Themenwerkstätten, Medienräume, multifunktionale Mehrzweckbereiche zum Spielen, Toben und Erholen im Erweiterungsbau unterzubringen.
Das Gesamtraumprogramm zur Sanierung, Umbau und Erweiterung der Grundschule Haunwöhr auf 16 Klassen und die Umsetzung der kooperativen Ganztagesbildung beträgt somit rd. 1.768 m HNF.
Um langfristig eine zukunftsfähige Beschulung, unter Berücksichtigung des neuen Raumnutzungskonzeptes, sicherstellen zu können, bedarf es einer Neustrukturierung sowie einer baulichen Anpassung des Bestandsgebäude. Hierbei sind energetische, gebäude- und brandschutztechnische Sanierungsmaßnahmen vorzunehmen.
Während des Planungsprozesses sind verschiedenen Varianten des Bauablaufs darzustellen.
Mit der Planung soll 2020 begonnen werden. Der Baubeginn ist für das Quartal 1 2023 vorgesehen. Für die bauliche Umsetzung der Maßnahme ist eine Bauzeit von 2 Jahren geplant.
Anforderungen an die Elektroplanung
Die Versorgung der Schule und der alten Turnhalle mit Strom über einen Hausanschlussraum im Keller der Schule.
Der Hauptverteiler ist nicht mehr zeitgemäß und zu erneuern, ebenso die meisten Unterverteiler. Die Bestandsunterlagen sind nur teilweise vorhanden. Die gesamte Elektroinstallation muss geprüft werden, sie ist an den Stand der Technik anzupassen.
Die Beleuchtungsstärken und die Beleuchtungsanlagen im Bestand sind zu überprüfen und ggf. zu erneuern.
ELA (elektrische Lautsprecheranlage) und BMA (Brandmeldeanlage) sind zu überprüfen und ggf. anzupassen oder zu erneuern.
Die Sicherheitsbeleuchtung ist zu prüfen und ggf. zu ertüchtigen bzw. zu erneuern.
Der Einsatz einer PV-Anlage ist zu untersuchen, die Wirtschaftlichkeit ist zu überprüfen und anschließend ist die Anlage bei positiver Entscheidung des Bauherren zu errichten. Hierfür wird eine separate Förderung erwartet, die Haushaltsmittel kommen aus einer anderen Haushaltsstelle. Aus diesem Grund wird die PV-Anlage gesondert vergütet. Eine Staffelung der anrechenbaren Kosten je nach installierter Leistung soll erfolgen:
— bis 30 kWp: 100 % anrechenbare Kosten;
— 30 bis 100 kWp: 50 % anrechenbare Kosten;
— über 100 kWp: 35 % anrechenbare Kosten.
Im Rahmen der Planung ist zu prüfen, ob die vorhandene Leistung für die Erweiterung der GS ausreichend ist, ggf. ist der Hausanschluss zu ertüchtigen. Ziel ist, die gesamte Liegenschaft (Schule, Erweiterungsbau, Turnhalle und ggf. die Kindertagesstätte hinter der Ballspielhalle) über einen Hausanschluss zu versorgen. Die Umsetzung ist technisch und wirtschaftlich in Varianten zu untersuchen.
„Weitere Angaben siehe Vergabeunterlagen“
Optional Besondere Leistungen:
— Bestandsaufnahme inkl. Kamerabefahrung Grundleitungen;
— Überwachung der Mängelbeseitigung in der LPH 9;
— Erstellen eines Raumbuches.