Das Haus Schütz mit dem Hermann Hesse-Museum in Calw ist in die Jahre gekommen und es sind bauliche Maßnahmen zu ergreifen, um das Haus für die Zukunft zu rüsten. Mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung wird sich das Hermann Hesse-Museum in den kommenden Jahren der Öffentlichkeit neu präsentieren. Die Konzeption der neuen Dauerausstellung wird vom Büro Demirag Architekten aus Stuttgart geplant.
Die letzte umfassende Renovierung erfolgte in den 1980er Jahren mit dem Umbau des Saals Schütz. Die elektrotechnischen Anlagen, die Heizungsinstallationen sowie Dachdeckungen, Fenster und Außenputze dürften in dieser Zeit erneuert sein. Das Haus zeigt in vielen seiner technischen Details und der Einrichtung die Anmutung der 1980er Jahre und weist die üblichen Alterungs- und Verschleißspuren auf.
Der wesentliche funktionale Mangel der fehlenden Barrierefreiheit ist bereits planerisch in Angriff genommen worden. Es liegt eine Vorplanung für einen rückwärtigen Aufzug und die damit verbundenen Umbaumaßnahmen der Sanitärräume im EG vor. Zudem ist eine Außenrampe vor dem Haus und eine Rampe vom Vestibül in den Empfangs- und Kassenraum angedacht.
Vom Büro Demirag wurde außerdem eine Expertise erstellt um den Sanierungsbedarf des Gebäudes zu erfassen. Daraus ergeben sich folgende Maßnahmen:
— Fassaden und Fenster;
— Dach;
— Decken und Böden;
— Innenwände;
— Holzausstattung und Türen;
— Elektrotechnik;
— Lichttechnik;
— Medientechnik;
— Lüftungstechnik;
— Heizungstechnik;
— Sanitäre Anlagen und Sanitärtechnik;
— Inneneinrichtung, besondere betriebliche Ausstattung;
— Südliche und nördliche Außenbereiche.
Mit der Planung dieser Maßnahmen soll unverzüglich begonnen werden, eine Fertigstellung im April 2022 wird anvisiert.
Die voraussichtlichen Baukosten umfassen ca. 2,1 Mio. EUR brutto.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-10-05.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-09-02.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Sanierung Hermann Hesse-Museum in Calw – Gebäudeplanungsleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Kurze Beschreibung:
“Das Haus Schütz mit dem Hermann Hesse-Museum in Calw ist in die Jahre gekommen und es sind bauliche Maßnahmen zu ergreifen, um das Haus für die Zukunft zu...”
Kurze Beschreibung
Das Haus Schütz mit dem Hermann Hesse-Museum in Calw ist in die Jahre gekommen und es sind bauliche Maßnahmen zu ergreifen, um das Haus für die Zukunft zu rüsten. Mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung wird sich das Hermann Hesse-Museum in den kommenden Jahren der Öffentlichkeit neu präsentieren. Die Konzeption der neuen Dauerausstellung wird vom Büro Demirag Architekten aus Stuttgart geplant.
Die letzte umfassende Renovierung erfolgte in den 1980er Jahren mit dem Umbau des Saals Schütz. Die elektrotechnischen Anlagen, die Heizungsinstallationen sowie Dachdeckungen, Fenster und Außenputze dürften in dieser Zeit erneuert sein. Das Haus zeigt in vielen seiner technischen Details und der Einrichtung die Anmutung der 1980er Jahre und weist die üblichen Alterungs- und Verschleißspuren auf.
Der wesentliche funktionale Mangel der fehlenden Barrierefreiheit ist bereits planerisch in Angriff genommen worden. Es liegt eine Vorplanung für einen rückwärtigen Aufzug und die damit verbundenen Umbaumaßnahmen der Sanitärräume im EG vor. Zudem ist eine Außenrampe vor dem Haus und eine Rampe vom Vestibül in den Empfangs- und Kassenraum angedacht.
Vom Büro Demirag wurde außerdem eine Expertise erstellt um den Sanierungsbedarf des Gebäudes zu erfassen. Daraus ergeben sich folgende Maßnahmen:
— Fassaden und Fenster;
— Dach;
— Decken und Böden;
— Innenwände;
— Holzausstattung und Türen;
— Elektrotechnik;
— Lichttechnik;
— Medientechnik;
— Lüftungstechnik;
— Heizungstechnik;
— Sanitäre Anlagen und Sanitärtechnik;
— Inneneinrichtung, besondere betriebliche Ausstattung;
— Südliche und nördliche Außenbereiche.
Mit der Planung dieser Maßnahmen soll unverzüglich begonnen werden, eine Fertigstellung im April 2022 wird anvisiert.
Die voraussichtlichen Baukosten umfassen ca. 2,1 Mio. EUR brutto.
1️⃣
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Ort der Leistung: Calw🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Haus Schütz
Marktplatz 30
75365 Calw
Beschreibung der Beschaffung:
“Gebäudeplanung gemäß § 34 HOAI 2013 Leistungsphasen 1-9.
Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen stufenweise zu beauftragen. Der Auftraggeber ist in seiner...”
Beschreibung der Beschaffung
Gebäudeplanung gemäß § 34 HOAI 2013 Leistungsphasen 1-9.
Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen stufenweise zu beauftragen. Der Auftraggeber ist in seiner Entscheidung über eine Weiterbeauftragung frei; ein Anspruch auf die Übertragung weiter Leistungen besteht nicht.
Im Leistungsumfang enthalten sind alle Planungsaufgaben und alle erforderlichen Nebenleistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung gehören bzw. erforderlich sind.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam (Qualifikation und Erfahrung)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation, Projektabwicklung und Verfügbarkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projekteinschätzung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fragen des Auftraggebers
Preis (Gewichtung): 15 %
Dauer
Datum des Beginns: 2020-12-01 📅
Datum des Endes: 2022-06-30 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Es werden die 3-5 punktbesten Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Bei Punktgleichheit entscheidet das Los.
Maximale Gesamtpunktzahl: 1.500...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Es werden die 3-5 punktbesten Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Bei Punktgleichheit entscheidet das Los.
Maximale Gesamtpunktzahl: 1.500 Punkte.
Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
1. Anzahl Beschäftigte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV:
— 4 und mehr Beschäftigte: 100 Punkte;
— weniger als 4 Beschäftigte: 0 Punkte.
2. Referenzen Unternehmen Gebäudeplanung gem. § 46 Abs 3 Nr. 1 VgV:
Zwei Referenzprojekte im Hochbau mit folgenden Mindestbedingungen: Sanierungs- oder Modernisierungsprojekt, Einordnung in mindestens Honorarzone IV, Erbringung von mindestens 60 Leistungspunkten, Fertigstellung ab dem 1.1.2015. Die Projektmerkmale „Museum“ und „Denkmalschutz“ müssen jeweils mindestens 1x erbracht sein.
— Baukosten netto (KG200-600) >= 1 800 000 EUR: 100 Punkte;
— Baukosten netto (KG200-600) < 1 800 000 EUR und >= 1 000 000 EUR: 50 Punkte;
— Gebäudetyp Museum: 200 Punkte;
— Denkmalschutz: 200 Punkte;
— Öffentlicher Auftraggeber: 100 Punkte;
— erbrachte Leistungsphasen 1-9: 100 Punkte.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“§ 44 VgV i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV: Nachweis mindestens von einem Inhaber oder Führungskraft des Unternehmens über die Mitgliedschaft in der...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
§ 44 VgV i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV: Nachweis mindestens von einem Inhaber oder Führungskraft des Unternehmens über die Mitgliedschaft in der Architektenkammer oder der Besitz einer entsprechenden Qualifikation (Mindestbedingung Dipl.-Ing./Master Architekt).
(Ausschlusskriterium)
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“b) § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV: Eigenerklärung über den Bestand einer Berufshaftpflichtversicherung (Ausschlusskriterium),
c) § 47 VgV: Verpflichtungserklärung...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
b) § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV: Eigenerklärung über den Bestand einer Berufshaftpflichtversicherung (Ausschlusskriterium),
c) § 47 VgV: Verpflichtungserklärung Eignungsleihe (Ausschlusskriterium).
“Zu b) Gefordert wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit 2 000 000 EUR Deckungssumme für Personenschäden und 2 000 000 EUR Deckungssumme für Sachschäden...”
Zu b) Gefordert wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit 2 000 000 EUR Deckungssumme für Personenschäden und 2 000 000 EUR Deckungssumme für Sachschäden mit Nachweis der Maximierung der Ersatzleistungen auf mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr. Für den Zeitraum der Bewerbungsphase ist eine Eigenerklärung des Bewerbers ausreichend, welche die geforderte Deckungssumme im Auftragsfall zusichert. Im Auftragsfall muss die entsprechende Haftpflichtpolice vorgelegt werden.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“d) § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV: Zahl der technischen Beschäftigten als Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre,
e) § 46 Abs. 3 Nr. 1...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
d) § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i. V. m. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV: Zahl der technischen Beschäftigten als Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre,
e) § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: Zwei Referenzprojekte mit vergleichbaren Planungsanforderungen, an denen die Gebäudeplanung nach HOAI unter Beachtung der deutschen Richtlinien, Regelwerke und Rechtsvorschriften bzw. vergleichbarer ausländischer Regelungen durch den Bewerber erbracht wurden, mit Angaben zu Auftraggeber und Projektmerkmalen.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Architekt
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“f) § 123 und § 124 GWB: Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen,
g) § 6 Abs. 2 VgV: Eigenerklärung zur Vermeidung von...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
f) § 123 und § 124 GWB: Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen,
g) § 6 Abs. 2 VgV: Eigenerklärung zur Vermeidung von Interessenskonflikten,
h) § 73 Abs. 3 VgV: Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen,
i) § 43 Abs. 2 + 3 VgV: Bieter- und Bewerbergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen. Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischen Haftung tätig. Im Teilnahmeantrag sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft anzugeben, eines davon ist als bevollmächtigter Vertreter zu benennen.
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-10-05
14:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2020-10-12 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 6
“Der Teilnahmeantrag ist elektronisch in Textform nach § 126b BGB abzugeben. Dies bedeutet, dass der Name des Bewerbers sowie der Name des Erklärenden in...”
Der Teilnahmeantrag ist elektronisch in Textform nach § 126b BGB abzugeben. Dies bedeutet, dass der Name des Bewerbers sowie der Name des Erklärenden in Druckbuchstaben im Tabellenblatt „Bewerber“ angegeben sein muss. Dies muss nicht händisch erfolgen, die direkte Eingabe in die Excel-Datei ist ausreichend. Fehlt an dieser Stelle der Name des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft sowie der Name des Erklärenden wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Die Bewerbungsunterlagen, die von Ihnen zu erstellenden Anlagen sowie alle Bescheinigungen etc. sind elektronisch über die Einreichungsfunktion für Teilnahmeanträge bei subreport ELViS einzureichen.
Rückfragen sind über die Vergabeplattform subreport ELViS zu stellen.
Bewerbergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen.
Eine Bewerbung in einer Bewerbergemeinschaft schließt eine zusätzliche Einzelbewerbung aus und umgekehrt.
Eine Bewerbung als Einzelbewerber oder in einer Bewerbergemeinschaft schließt eine zusätzliche Bewerbung als Subunternehmer aus.
Mehrfachbewerbungen als Subunternehmer bei unterschiedlichen Einzelbewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen.
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Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 721926-8730📞
E-Mail: vergabekammer@rp.bwl.de📧
Fax: +49 721926-3985 📠
URL: www.rp-karlsruhe.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung vom 12.7.2018.
Hinsichtlich der Einleitung von...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung vom 12.7.2018.
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB.
Insbesondere gilt:
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
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Quelle: OJS 2020/S 173-418302 (2020-09-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Das Haus Schütz mit dem Hermann Hesse-Museum in Calw ist in die Jahre gekommen und es sind bauliche Maßnahmen zu ergreifen, um das Haus für die Zukunft zu...”
Kurze Beschreibung
Das Haus Schütz mit dem Hermann Hesse-Museum in Calw ist in die Jahre gekommen und es sind bauliche Maßnahmen zu ergreifen, um das Haus für die Zukunft zu rüsten. Mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung wird sich das Hermann Hesse-Museum in den kommenden Jahren der Öffentlichkeit neu präsentieren. Die Konzeption der neuen Dauerausstellung wird vom Büro Demirag Architekten aus Stuttgart geplant.
Die letzte umfassende Renovierung erfolgte in den 1980er Jahren mit dem Umbau des Saals Schütz. Die elektrotechnischen Anlagen, die Heizungsinstallationen sowie Dachdeckungen, Fenster und Außenputze dürften in dieser Zeit erneuert sein. Das Haus zeigt in vielen seiner technischen Details und der Einrichtung die Anmutung der 1980er Jahre und weist die üblichen Alterungs- und Verschleißspuren auf.
Der wesentliche funktionale Mangel der fehlenden Barrierefreiheit ist bereits planerisch in Angriff genommen worden. Es liegt eine Vorplanung für einen rückwärtigen Aufzug und die damit verbundenen Umbaumaßnahmen der Sanitärräume im EG vor. Zudem ist eine Außenrampe vor dem Haus und eine Rampe vom Vestibül in den Empfangs- und Kassenraum angedacht.
Vom Büro Demirag wurde außerdem eine Expertise erstellt um den Sanierungsbedarf des Gebäudes zu erfassen. Daraus ergeben sich folgende Maßnahmen:
— Fassaden und Fenster,
— Dach,
— Decken und Böden,
— Innenwände,
— Holzausstattung und Türen,
— Elektrotechnik,
— Lichttechnik,
— Medientechnik,
— Lüftungstechnik,
— Heizungstechnik,
— Sanitäre Anlagen und Sanitärtechnik,
— Inneneinrichtung, besondere betriebliche Ausstattung,
— Südliche und nördliche Außenbereiche.
Mit der Planung dieser Maßnahmen soll unverzüglich begonnen werden, eine Fertigstellung im April 2022 wird anvisiert.
Die voraussichtlichen Baukosten umfassen ca. 2,1 Mio. EUR brutto.
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Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 263 083 💰
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2020/S 173-418302
Auftragsvergabe
1️⃣
Titel: Sanierung Hermann Hesse-Museum Calw – Gebäudeplanungsleistungen
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-11-24 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 1
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Humpert & Kösel-Humpert Freie Architekten und Stadtplaner GmbH
Postanschrift: Stephanienstraße 10
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Karlsruhe, Stadtkreis🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 263 083 💰
Ergänzende Informationen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung vom 12.7.2018.
Hinsichtlich der Einleitung von...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung vom 12.7.2018.
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB.
Insbesondere gilt:
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
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Quelle: OJS 2020/S 242-598786 (2020-12-07)