Sanierung Löschturm Mitte

Stiftung Zollverein

Die Stiftung Zollverein beabsichtigt die Beauftragung einer interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft für die Objektplanung gemäß § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke) sowie für die Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI (Leistungsbild Tragwerksplanung) für Sanierungsarbeiten des Löschturmes Mitte im Bereich der Koksofenbatterie auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei Zollverein in Essen.
Der Leistungsumfang soll alle erforderlichen Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 umfassen. Sollte in der Angebotsphase erkennbar werden, dass nicht alle Grundleistungen erforderlich sind, ist eine Reduzierung des Leistungsumfangs gemäß der Siemon-Tabellen verhandelbar.
Mit der Arbeitsgemeinschaft wird ein Stufenvertrag vereinbart. Die erste Stufe sieht eine Beauftragung der Leistungsphasen 1-4 vor. In einer zweiten Stufe werden weiterhin die Leistungsphasen 5-9 beauftragt.
Ausführliche Beschreibung der Maßnahme siehe II.2.4.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-06-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-30.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-04-30 Auftragsbekanntmachung
2020-11-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-04-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung Zollverein beabsichtigt die Beauftragung einer interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft für die Objektplanung gemäß § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke) sowie für die Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI (Leistungsbild Tragwerksplanung) für Sanierungsarbeiten des Löschturmes Mitte im Bereich der Koksofenbatterie auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei Zollverein in Essen. Der Leistungsumfang soll alle erforderlichen Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 umfassen. Sollte in der Angebotsphase erkennbar werden, dass nicht alle Grundleistungen erforderlich sind, ist eine Reduzierung des Leistungsumfangs gemäß der Siemon-Tabellen verhandelbar. Mit der Arbeitsgemeinschaft wird ein Stufenvertrag vereinbart. Die erste Stufe sieht eine Beauftragung der Leistungsphasen 1-4 vor. In einer zweiten Stufe werden weiterhin die Leistungsphasen 5-9 beauftragt. Ausführliche Beschreibung der Maßnahme siehe II.2.4.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Essen, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Zollverein
Postanschrift: Bullmannaue 11
Postleitzahl: 45327
Postort: Essen
Kontakt
Internetadresse: http://www.zollverein.de 🌏
E-Mail: susanne.kruber@zollverein.de 📧
Telefon: +49 201/24681319 📞
Fax: +49 201/24681311 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E33219467 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E33219467 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-30 📅
Einreichungsfrist: 2020-06-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-05-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 087-207809
ABl. S-Ausgabe: 87

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung Zollverein beabsichtigt die Beauftragung einer interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft für die Objektplanung gemäß § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke) sowie für die Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI (Leistungsbild Tragwerksplanung) für Sanierungsarbeiten des Löschturmes Mitte im Bereich der Koksofenbatterie auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei Zollverein in Essen.
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Der Leistungsumfang soll alle erforderlichen Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 umfassen. Sollte in der Angebotsphase erkennbar werden, dass nicht alle Grundleistungen erforderlich sind, ist eine Reduzierung des Leistungsumfangs gemäß der Siemon-Tabellen verhandelbar.
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Mit der Arbeitsgemeinschaft wird ein Stufenvertrag vereinbart. Die erste Stufe sieht eine Beauftragung der Leistungsphasen 1-4 vor. In einer zweiten Stufe werden weiterhin die Leistungsphasen 5-9 beauftragt.
Ausführliche Beschreibung der Maßnahme siehe II.2.4.
Die Sanierungsmaßnahme setzt sich aus zwei Teilmaßnahmen zusammen, die parallel durchzuführen sind:
1. Sanierung des Löschturmes Mitte: Der zu sanierende Löschturm Mitte befindet sich im Bereich der Koksofenbatterie der ehemaligen Kokerei Zollverein. Er wurde ca. 1971 errichtet und diente zu Betriebszeiten parallel zu den bereits sanierten Löschtürmen Ost und West der Ablöschung des Koks. Der Kokskuchen wurde aus den Ofenkammern in den schienengebundenen Löschwagen gedrückt. Dieser fuhr mit dem Kokskuchen in den Löschturm ein. Durch ein Rohrleitungssystem wurde der Koks mit Wasser abgelöscht. Der Standort in der Mitte der Koksofenbatterie erforderte dabei die Überbauung einer bereits seit Ende der 1950er Jahre bestehenden Schrägbandbrücke. Die Schäden sind im Wesentlichen witterungsbedingte Feuchte- und Korrosionsschäden. Dazu kommen insbesondere in Bereichen die mit Rauchgasen beaufschlagt wurden auch betriebsbedingte Schädigungen. Weiterhin wurden an allen Teilen des Bauwerkes Schäden festgestellt, so im Bereich des Mauerwerks, des Betons und im Bereich des aufstehenden Holzschlotes. Geschädigte Balken und Schalung sowie irreparabel beschädigte Balkon- und Geländerkonstruktionen müssen ersetzt werden. Die Haube in der Löschgleishalle ist bereits so stark geschädigt, das diese akut einsturzgefährdet ist.
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2. Sanierung der Schrägbandbrücke: Die vom Löschturm Mitte überbaute Bandbrücke diente in Betriebszeiten dem Transport der Kohle zur Sieberei. Die aufsteigende Förderbandbrücke unterhalb des Löschturmes Mitte nördlich der Koksofenbatterie führt zur Ostseite der Sieberei.
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Durch eine Undichtigkeit in der Dachbekleidung und einer nicht geschlossenen Fassadenverkleidung ist der Korrosionsschutz unwirksam bzw. nicht mehr vorhanden. Die Trapezblechabdeckung der Dachfläche weist Löcher, Ausbesserungen aus Fremdmaterialien, sowie Moosbewuchs auf. Weiterhin sind Stahlprofile großflächig korrodiert. Auch die Knotenpunkte der Ober- und Untergurte weisen Korrosionsschäden auf und sind partiell zu sanieren. Die Bimsbetonhohldielen der Bodenplatten weisen Betonabplatzungen, freiliegende Bewehrungseisen, starke Durchfeuchtungen und Aussinterungen auf. Die Fassadenbleche und ihre Befestigungen sind zum Teil marode und korrodiert.
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Beim Bau der Schrägbandbrücke sowie des Löschturmes wurden verschiedene Materialen eingesetzt, sodass es auf Grund der großflächigen Schadensbilder nun im Rahmen der Sanierungsmaßnahme all diese verschiedenen Materialen zu sanieren gilt:
— Sanierung von Stahlbetonkonstruktionen (Stahlbetonrahmenkonstruktion mit Stahlbetonplatte),
— Sanierung von Stahlkonstruktionen (bspw. im Bereich der Bandbrücke),
— Sanierung von Holzkonstruktionen (bspw. im Bereich Haube Löschgleishalle + Holzschlot),
— Betonsanierung (bspw. im Bereich Pumpenhaus Wasserreservoir),
— Mauerwerkssanierung (bspw. im Bereich Wasserreservoir und Bandbrücke),
— Sanierung von Rohrleitungen, Löschleitungssystemen und Steigleitern.
Eine ausführliche Beschreibung der Maßnahme ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Dauer: 48 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Hauptort der Ausführung ist der Löschturm Mitte auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei Zollverein. Kokereiallee, 45141 Essen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen; fehlende Nachweise und Erklärungen können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben / eingereicht worden sind. Die unter Ziffer III.1.1) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter und bei Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde / Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.
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Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:
— Soweit zutreffend: Bietergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular I „Erklärung der Bieter- / Arbeitsgemeinschaft“ zu verwenden;
— Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Diese Erklärungen können durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“ erbracht werden;
— Aktueller Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes;
— Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formblatt III „Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG“ zu verwenden;
— Eigenerklärung zum Unternehmen mit Aussagen zu: Hauptsitz des Unternehmens, Gründungsjahr, Gesellschafter / ggf. Konzernzugehörigkeit, Standorte, von denen aus der Auftraggeber betreut werden soll, Anzahl der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitskräfte insgesamt, davon Architekten und Bauingenieure und weitere Bereiche;
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— Hierfür ist das Formular IV „Eigenerklärung zum Unternehmen“ zu verwenden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
Übersicht aller für den Auftrag vorgesehenen Personen/Unternehmen, die die Leistung tatsächlich erbringen würden, mit Angaben über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß § 75 Abs.1 oder „Ingenieur“ gemäß § 75 Abs. 2 VgV. Folgende Personen sind namentlich zu benennen: ein Projektleiter d. Objektplanung, ein stellvertretender Projektleiter d. Objektplanung, ein Bauleiter d. Objektplanung, ein Projektleiter d. Tragwerksplanung sowie ein Bauleiter der Tragwerksplanung. Bezogen auf die Rollen der Objektplanung: Die Rolle des Projektleiters oder des stellvertretenden Projektleiters sowie die des Bauleiters der Objektplanung darf von der gleichen Person erfüllt werden. Jedoch dürfen nicht alle drei Rollen von einer Person erfüllt werden. Bezogen auf die Tragwerksplanung: Die Rollen Projektleiter und Bauleiter der Tragwerksplanung dürfen von der gleichen Person erfüllt werden. Hierzu ist das Formular V zu verwenden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die unter Ziffer III.1.2) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen; fehlende Nachweise und Erklärungen können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Im Übrigen gilt das unter Ziffer III.1.1 ausgeführte.
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Geforderte Erklärungen / Nachweise sind:
— Eigenerklärung, dass der Bewerber eine Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen in Höhe von 2 Mio. EUR für Personenschäden sowie für Sachschäden, Vermögensschäden oder sonstige Schäden hat bzw. im Auftragsfall unverzüglich abschließen wird. Die angegebenen Deckungssummen dürfen nicht unterschritten werden. Hierzu ist das Formular VI zu verwenden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist;
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— Erklärung über den Umsatz des Objektplaners sowie des Tragwerksplaners in den letzten drei abgelaufenen Geschäftsjahren für vergleichbare Leistungen zu den ausgeschriebenen Leistungen. Der geforderte durchschnittliche Mindestumsatz für vergleichbare Leistungen beträgt 100 000 EUR und muss nachgewiesen werden. Anmerkung: Als vergleichbare Leistungen gelten:
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— für die Objektplanung erbrachte Leistungen gemäß § 34 (1) HOAI für Gebäude und gemäß § 43 (1) HOAI für Ingenieurbauwerke und für die Tragwerksplanung erbrachte Leistungen gemäß § 51 (1) HOAI (Leistungsbild Tragwerksplanung),
— Voraussetzung für die Vergleichbarkeit der Leistung ist zudem die Bearbeitung mindestens der Leistungsphasen 3 bis 8,
Hierzu ist das Formular VII zu verwenden, welches den Vergabeunterlagen beigefügt ist;
— Erklärung über fest angestellte Architekten und Ingenieure im Hauptsatz inkl. aller Niederlassungen im Unternehmen des Objektplaners sowie des Tragwerksplaners im Mittel für die letzten drei Geschäftsjahre. Die geforderte durchschnittliche Anzahl fest angestellter Architekten und Ingenieure in den letzten drei Geschäftsjahren darf fünf nicht unterschreiten. Hierzu ist das Formular VII zu verwenden, welches den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die unter Ziffer III.1.3) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen; fehlende Nachweise und Erklärungen können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Im Übrigen gilt das unter Ziffer III.1.1 ausgeführte.
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— Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Soweit ein Bieter für Leistungen Subunternehmer einsetzen will, auf die der Betrieb des Bewerbers eingerichtet ist, hat er diese Leistungen unter Angabe der jeweiligen Teilleistungen in dem Formular VIII zu benennen. Beruft sich ein Bewerber darüber hinaus für den Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit auch auf Referenzen von Subunternehmern für Leistungen, auf die der Betrieb des Bewerbers nicht eingerichtet ist, sind diese unter Angabe der jeweiligen Teilleistungen und der Namen der Nachunternehmer in dem Formular IX zu benennen. Zusätzlich ist für diese Subunternehmer gesondert das Formular II „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“, und je nach Benennung die Formulare X, XI, XII, XIII, XIV, XV, XVI, XVII, XVIII oder XIX „Eigenerklärung zu Referenzen“ und „Nachweis der fachlichen Eignung“ bezogen auf ihre Teilleistung auszufüllen.
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— Eigenerklärungen zu Referenzen der einzelnen Personen in den Rollen „Projektleiter Objektplanung“, „Stellvertreter Projektleiter Objektplanung“, „Bauleiter Objektplanung“, „Projektleiter Tragwerksplanung“, „Bauleiter Tragwerksplanung“. Hierzu sind die Formulare X, XI, XII, XIII, XIV, XV, XVI, XVII, XVIII und XIX zu verwenden.
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— Die Referenzen müssen folgende Kriterien erfüllen: Die Baumaßnahme wurde in den letzten zurückliegenden acht Jahren beendet. Die Summe der 300er-Kosten gemäß DIN 276 muss je Referenzprojekt mind. 250 000 EUR (netto) betragen haben. Es wurden mindestens die Leistungsphasen 5 bis 8 selbst ausgeführt.
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— Die jew. Personen müssen mit ihren Referenzen folgende Erfahrungen und oben genannte Anforderungen nachweisen.
— Projektleiter Objektplanung: Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung im Bauen im Bereich der Denkmalpflege insbesondere der Industriedenkmalpflege“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Stahlbau- oder Stahlfachwerkkonstruktionen“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Stahlbeton“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Mauerwerk“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Bauwerken in Holzbauweise“.
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Stellvertreter Projektleitung Objektplanung: Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung im Bauen im Bereich der Denkmalpflege insbesondere der Industriedenkmalpflege“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Stahlbau- oder Stahlfachwerkkonstruktionen“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Stahlbeton“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Mauerwerk“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Bauwerken in Holzbauweise“.
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— Bauleiter Objektplanung: Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung im Bauen im Bereich der Denkmalpflege insbesondere der Industriedenkmalpflege“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Stahlbau- oder Stahlfachwerkkonstruktionen“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Stahlbeton“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Mauerwerk“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Bauwerken in Holzbauweise“.
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— Projektleiter Tragwerksplaner: Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung im Bauen im Bereich der Denkmalpflege insbesondere der Industriedenkmalpflege“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Stahlbau- oder Stahlfachwerkkonstruktionen“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Stahlbeton“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Mauerwerk“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Bauwerken in Holzbauweise“.
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— Bauleiter Tragwerksplanung: Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung im Bauen im Bereich der Denkmalpflege insbesondere der Industriedenkmalpflege“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Stahlbau- oder Stahlfachwerkkonstruktionen“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Stahlbeton“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Mauerwerk“; Mind. 1 Referenz zu „Erfahrung mit der Sanierung von Bauwerken in Holzbauweise“.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Bewertungskriterien zur Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe, bzw. zur Teilnahme aufgefordert werden. Die Kriterien sind in einer Bewertungsmatrix dargestellt, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.
Nach formaler Prüfung der fristgerechten Einreichung und Vollständigkeit der geforderten Angaben werden die verbleibenden Bewerber anhand folgender Kriterien geprüft (Gewichtung in Klammern):
„Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit“ [Gewichtung: 30 %], davon:
— „Umsatz (netto) des Objektplaners im Mittel für vergleichbare Leistungen Hauptsitz inkl. aller Niederlassungen für die letzten drei Geschäftsjahre“ [7,5 %];
— „Fest eingestellte Ingenieure und Architekten des Objektplaners im Hauptsitz inkl. aller Niederlassungen im Mittel für die letzten drei Geschäftsjahre“ [7,5 %];
— „Umsatz (netto) des Tragwerksplaners im Mittel für vergleichbare Leistungen Hauptsitz inkl. aller Niederlassungen für die letzten drei Geschäftsjahre“ [7,5 %];
— „Fest eingestellte Ingenieure und Architekten des Tragwerksplaners im Hauptsitz inkl. aller Niederlassungen im Mittel für die letzten drei Geschäftsjahre“ [7,5 %];
„Technische Leistungsfähigkeit“ [Gewichtung: 70 %], davon - „Referenzen des benannten Projektleiters Objektplanung“ [14 %];
— „Referenzen des benannten stellvertretenden Projektleiters Objektplanung“ [14 %];
— „Referenzen des benannten Bauleiters Objektplanung“ [14 %];
— „Referenzen des benannten Projektleiters der Tragwerksplanung“ [14 %];
— „Referenzen des benannten Bauleiters der Tragwerksplanung“ [14 %];
Die erreichten Punktzahlen werden mit der angegeben Gewichtung multipliziert. Die jeweiligen Wertungspunkte werden sodann zur Gesamtpunktzahl addiert.
Eine ausführliche Darstellung der Bewertungsmatrix in Form einer Tabelle ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 13:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-06-15 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-10-01 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E33219467 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland - Spruchkörper Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221147-3053 📞
E-Mail: vkrhld-d@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Fax: +49 221147-2891 📠
Internetadresse: http://www.brd.nrw.de/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB muss ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt werden. Nach Ablauf dieser Frist ist der Antrag unzulässig.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 087-207809 (2020-04-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-11-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung Zollverein beabsichtigt die Beauftragung einer interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft für die Objektplanung gemäß § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke) sowie für die Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI (Leistungsbild Tragwerksplanung) für Sanierungsarbeiten des Löschturm Mitte auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei Zollverein in Essen. Der Leistungsumfang soll alle erforderlichen Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 umfassen. Sollte in der Angebotsphase erkennbar werden, dass nicht alle Grundleistungen erforderlich sind, ist eine Reduzierung des Leistungsumfangs gemäß der Siemon-Tabellen verhandelbar. Mit den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft wird je ein Stufenvertrag vereinbart. Die erste Stufe sieht eine Beauftragung der Leistungsphasen 1-4 Objektplanung und 1-3 Tragwerksplanung vor. In einer zweiten Stufe werden weiterhin die Leistungsphasen 5-9 für die Objektplanung und 4-6 für die Tragwerksplanung beauftragt.
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Gesamtwert des Auftrags: 306419.59 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: birgit.teckentrup@zollverein.de 📧
Telefon: +49 201/24681316 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-11-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-11-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 232-572216
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 087-207809
ABl. S-Ausgabe: 232

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung Zollverein beabsichtigt die Beauftragung einer interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft für die Objektplanung gemäß § 43 HOAI (Leistungsbild Ingenieurbauwerke) sowie für die Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI (Leistungsbild Tragwerksplanung) für Sanierungsarbeiten des Löschturm Mitte auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei Zollverein in Essen.
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Mit den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft wird je ein Stufenvertrag vereinbart. Die erste Stufe sieht eine Beauftragung der Leistungsphasen 1-4 Objektplanung und 1-3 Tragwerksplanung vor. In einer zweiten Stufe werden weiterhin die Leistungsphasen 5-9 für die Objektplanung und 4-6 für die Tragwerksplanung beauftragt.
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Der zu sanierende Löschturm Mitte befindet sich im Bereich der Koksofenbatterie der ehemaligen Kokerei Zollverein. Die Kokerei wurde im Zeitraum von 1957 bis 1961 nach Plänen von Fritz Schupp erbaut und war bis zum Jahr 1993 in Betrieb. Nach ihrer Erweiterung in den 1970er Jahren wurden auf der „schwarzen Seite“ der Kokerei in 304 Öfen bei 1 250 Grad täglich ca. 10 000 Tonnen Kohle zu 8 600 Tonnen Koks umgewandelt.
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Seit der Stilllegung der Kokerei Zollverein 1993 ist der Löschturm Mitte ungenutzt.
Die festgestellten Schäden am Löschturm Mitte sowie die geplanten Sanierungsarbeiten wurden in den Vergabeunterlagen ausführlich beschrieben.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Hauptort der Ausführung ist der Löschturm Mitte auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei Zollverein.
Kokereiallee
45141 Essen.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bearbeitungskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 75 %
Preis (Gewichtung): 25 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-11-17 📅
Name: Dipl.-Ing. Heinrich Böll Architekt BDA DWB
Postanschrift: Max-Fiedler-Str. 6
Postort: Essen
Postleitzahl: 45128
Land: Deutschland 🇩🇪
Essen, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 181449.09 EUR 💰
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-11-16 📅
Name: HEG Beratende Ingenieuere GmbH
Postanschrift: Schönhauser Str. 15
Postort: Dortmund
Postleitzahl: 44135
Land: Dortmund, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 124970.50 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland – Spruchkörper Düsseldorf
Quelle: OJS 2020/S 232-572216 (2020-11-24)