Rahmenbedingungen und Ziele der Ausschreibung Die Liegeplätze 4 und 5 befinden sich auf der Westseite des alten Hafenbeckens im Fracht- und Fischereihafen (RFH) der Hansestadt Rostock. Die Kaianlage wurde im Jahre 1950/51 für die Löschung von Fisch vor der Salzerei (heute Gebäude 323, 324 und 325) des Fischkombinates Rostock errichtet. Seit 1991/92 werden die Liegeplätze im Wesentlichen als Gastliegeplätze bzw. Winterliegeplätze für Kutter und andere gewerbliche Schiffe genutzt. Durch die energiepolitischen und gesellschaftlichen Veränderungen der Gesellschaft haben sich die Anforderungen an Liegeplätze im RFH ebenfalls verändert. So besteht ein Bedarf an Liegeplätzen für die gewerbliche Schifffahrt bzw. für Offshore-Dienstleistungen. Zudem besteht ein dringender Bedarf für die Bereitstellung eines Ausrüstungskais. Die Sanierung würde es ermöglichen den Altstandort zu reaktivieren und einer neuen Nutzung zuzuführen. Die geplante Umsetzung des Großprojekes „Ocean Technology Center” (OTC) in unmittelbarer Nähe des Liegeplatzes auf dem Gelände der ehemaligen Salzerei soll den Standort zu einer führenden Institution der technologischen Unterwasserforschung aufwerten. Die geplante Sanierung der Liegeplätze 4 und 5 wird hierfür eine Voraussetzung sein. Die vorhandene Kaianlage wurde in einer trockenen Baugrube als Schwergewichtsmauer mit Gewölbe errichtet. Der Kaiholm wurde dabei als Stahlbetonkonstruktion gebaut. Die Liegeplatz 4 und 5 weisen jeweils eine Länge von 70 m auf, die Gesamtlänge der Kaianlage beträgt also 140 m. Die Kaianlage wurde auf eine Verkehrslast von 20 kN/m ausgelegt, die Sohltiefe liegt bei -7,0 m HN. Der momentane Zustand der Kailanlage muss als schlecht bezeichnet werden. Der Kaiholm weist an der Wasserwechselzone Auswaschungen auf, es gibt flächige Abplatzungen und Ablösungen. Zudem sind häufig Risse, Netzrisse und Ausbrüche dokumentiert. Die konstruktive Bewehrung liegt teilweise frei, kleinräumig fehlt sie bereits. Die Wände sind teilweise gerissen, die Fugendichtungen fehlen. Es gibt keinerlei Fender in gebrauchsfähigem Zustand, die Fenderreste bestehen aus Eigenkonstruktionen aus Altreifen. Teilweise fehlen Poller (sind ausgebrochen), teilweise ist die Tragfähigkeit der vorhandenen Poller stark eingeschränkt. Teilweise sind Versackungen im Pflasterbereich hinter dem Kaiholm zu beobachten. Vorliegende Untersuchungen bestätigen allerdings eine ausreichende Tragfähigkeit der vorhandenen Kaikonstruktion. In den vergangenen Jahren wurden bereits umfangreiche Planungen zur Sanierung der Kaianlage durchgeführt. 2017/18 wurde auf Grundlage einer Planung aus dem Jahren 2012/13 eine Entwurfs- und Genehmigungsplanung mit einer Fotodokumentation, einer Kostenberechnung, einer gutachterlichen Bauzustandsbewertung der Kaiwand, Taucheruntersuchungen und geotechnischen Untersuchungen erstellt. Hierin wurde ein Sanierungskonzept vorgeschlagen, in dem die Kaiholmoberfläche mittels Höchstdruckwasserstrahlen abgetragen und mittels Betonersatzsystemen wiederaufgebaut werden soll.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-06-02.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-15.
Auftragsbekanntmachung (2020-04-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Flughafenbau
Kurze Beschreibung:
“Rahmenbedingungen und Ziele der Ausschreibung Die Liegeplätze 4 und 5 befinden sich auf der Westseite des alten Hafenbeckens im Fracht- und Fischereihafen...”
Kurze Beschreibung
Rahmenbedingungen und Ziele der Ausschreibung Die Liegeplätze 4 und 5 befinden sich auf der Westseite des alten Hafenbeckens im Fracht- und Fischereihafen (RFH) der Hansestadt Rostock. Die Kaianlage wurde im Jahre 1950/51 für die Löschung von Fisch vor der Salzerei (heute Gebäude 323, 324 und 325) des Fischkombinates Rostock errichtet. Seit 1991/92 werden die Liegeplätze im Wesentlichen als Gastliegeplätze bzw. Winterliegeplätze für Kutter und andere gewerbliche Schiffe genutzt.
Durch die energiepolitischen und gesellschaftlichen Veränderungen der Gesellschaft haben sich die Anforderungen an Liegeplätze im RFH ebenfalls verändert. So besteht ein Bedarf an Liegeplätzen für die gewerbliche Schifffahrt bzw. für Offshore-Dienstleistungen. Zudem besteht ein dringender Bedarf für die Bereitstellung eines Ausrüstungskais. Die Sanierung würde es ermöglichen den Altstandort zu reaktivieren und einer neuen Nutzung zuzuführen. Die geplante Umsetzung des Großprojekes „Ocean Technology Center” (OTC) in unmittelbarer Nähe des Liegeplatzes auf dem Gelände der ehemaligen Salzerei soll den Standort zu einer führenden Institution der technologischen Unterwasserforschung aufwerten. Die geplante Sanierung der Liegeplätze 4 und 5 wird hierfür eine Voraussetzung sein.
Die vorhandene Kaianlage wurde in einer trockenen Baugrube als Schwergewichtsmauer mit Gewölbe errichtet. Der Kaiholm wurde dabei als Stahlbetonkonstruktion gebaut. Die Liegeplatz 4 und 5 weisen jeweils eine Länge von 70 m auf, die Gesamtlänge der Kaianlage beträgt also 140 m. Die Kaianlage wurde auf eine Verkehrslast von 20 kN/m
Der momentane Zustand der Kailanlage muss als schlecht bezeichnet werden. Der Kaiholm weist an der Wasserwechselzone Auswaschungen auf, es gibt flächige Abplatzungen und Ablösungen. Zudem sind häufig Risse, Netzrisse und Ausbrüche dokumentiert. Die konstruktive Bewehrung liegt teilweise frei, kleinräumig fehlt sie bereits. Die Wände sind teilweise gerissen, die Fugendichtungen fehlen. Es gibt keinerlei Fender in gebrauchsfähigem Zustand, die Fenderreste bestehen aus Eigenkonstruktionen aus Altreifen. Teilweise fehlen Poller (sind ausgebrochen), teilweise ist die Tragfähigkeit der vorhandenen Poller stark eingeschränkt. Teilweise sind Versackungen im Pflasterbereich hinter dem Kaiholm zu beobachten. Vorliegende Untersuchungen bestätigen allerdings eine ausreichende Tragfähigkeit der vorhandenen Kaikonstruktion.
In den vergangenen Jahren wurden bereits umfangreiche Planungen zur Sanierung der Kaianlage durchgeführt. 2017/18 wurde auf Grundlage einer Planung aus dem Jahren 2012/13 eine Entwurfs- und Genehmigungsplanung mit einer Fotodokumentation, einer Kostenberechnung, einer gutachterlichen Bauzustandsbewertung der Kaiwand, Taucheruntersuchungen und geotechnischen Untersuchungen erstellt. Hierin wurde ein Sanierungskonzept vorgeschlagen, in dem die Kaiholmoberfläche mittels Höchstdruckwasserstrahlen abgetragen und mittels Betonersatzsystemen wiederaufgebaut werden soll.
Mehr anzeigen Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Flughafenbau📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Rostock, Kreisfreie Stadt🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH
Postanschrift: Fischerweg 408
Postleitzahl: 18069
Postort: Rostock
Kontakt
Internetadresse: http://www.rfh.de🌏
E-Mail: christian.schlamkow@rfh.de📧
Telefon: +49 381/8112414📞
URL der Dokumente: https://portal.evergabemv.de/E74112369🌏
“Die Allgemeinen Vertragsbedingungen (VOL/B) werden grundsätzlich zum Vertragsgegenstand gemacht.
Die vorliegende Entwurfs- und Genehmigungsplanung wird als...”
Zusätzliche Informationen
Die Allgemeinen Vertragsbedingungen (VOL/B) werden grundsätzlich zum Vertragsgegenstand gemacht.
Die vorliegende Entwurfs- und Genehmigungsplanung wird als eine Grundlage für die Machbarkeitsstudie zur Verfügung gestellt.
Bei Rechnungslegung des Auftragnehmers gilt ein Zahlungsziel von 30 Tagen und 2 % Skonto bei 10 Tagen Zahlungsziel vereinbart.
Der Bieter hat das Personal, mit dem die Planungsleistung durchgeführt wird zu benennen. Die Erfahrungen dieser Personen auf den Gebieten Hafen- und Kaianlagenbau sind dem Angebot beizufügen.
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Quelle: OJS 2020/S 076-180837 (2020-04-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-09-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Rahmenbedingungen und Ziele der Ausschreibung die Liegeplätze 4 und 5 befinden sich auf der Westseite des alten Hafenbeckens im Fracht- und Fischereihafen...”
Kurze Beschreibung
Rahmenbedingungen und Ziele der Ausschreibung die Liegeplätze 4 und 5 befinden sich auf der Westseite des alten Hafenbeckens im Fracht- und Fischereihafen (RFH) der Hansestadt Rostock. Die Kaianlage wurde im Jahre 1950/51 für die Löschung von Fisch vor der Salzerei (heute Gebäude 323, 324 und 325) des Fischkombinates Rostock errichtet. Seit 1991/92 werden die Liegeplätze im Wesentlichen als Gastliegeplätze bzw. Winterliegeplätze für Kutter und andere gewerbliche Schiffe genutzt.
Durch die energiepolitischen und gesellschaftlichen Veränderungen der Gesellschaft haben sich die Anforderungen an Liegeplätze im RFH ebenfalls verändert. So besteht ein Bedarf an Liegeplätzen für die gewerbliche Schifffahrt bzw. für Offshore-Dienstleistungen. Zudem besteht ein dringender Bedarf für die Bereitstellung eines Ausrüstungskais. Die Sanierung würde es ermöglichen den Altstandort zu reaktivieren und einer neuen Nutzung zuzuführen. Die geplante Umsetzung des Großprojekes “Ocean Technology Center” (OTC) in unmittelbarer Nähe des Liegeplatzes auf dem Gelände der ehemaligen Salzerei soll den Standort zu einer führenden Institution der technologischen Unterwasserforschung aufwerten. Die geplante Sanierung der Liegeplätze 4 und 5 wird hierfür eine Voraussetzung sein.
Die vorhandene Kaianlage wurde in einer trockenen Baugrube als Schwergewichtsmauer mit Gewölbe errichtet. Der Kaiholm wurde dabei als Stahlbetonkonstruktion gebaut. Die Liegeplatz 4 und 5 weisen jeweils eine Länge von 70 m auf, die Gesamtlänge der Kaianlage beträgt also 140 m. Die Kaianlage wurde auf eine Verkehrslast von 20 kN/m
Der momentane Zustand der Kailanlage muss als schlecht bezeichnet werden. Der Kaiholm weist an der Wasserwechselzone Auswaschungen auf, es gibt flächige Abplatzungen und Ablösungen. Zudem sind häufig Risse, Netzrisse und Ausbrüche dokumentiert. Die konstruktive Bewehrung liegt teilweise frei, kleinräumig fehlt sie bereits. Die Wände sind teilweise gerissen, die Fugendichtungen fehlen. Es gibt keinerlei Fender in gebrauchsfähigem Zustand, die Fenderreste bestehen aus Eigenkonstruktionen aus Altreifen. Teilweise fehlen Poller (sind ausgebrochen), teilweise ist die Tragfähigkeit der vorhandenen Poller stark eingeschränkt. Teilweise sind Versackungen im Pflasterbereich hinter dem Kaiholm zu beobachten. Vorliegende Untersuchungen bestätigen allerdings eine ausreichende Tragfähigkeit der vorhandenen Kaikonstruktion.
In den vergangenen Jahren wurden bereits umfangreiche Planungen zur Sanierung der Kaianlage durchgeführt. 2017/18 wurde auf Grundlage einer Planung aus dem Jahren 2012/13 eine Entwurfs- und Genehmigungsplanung mit einer Fotodokumentation, einer Kostenberechnung, einer gutachterlichen Bauzustandsbewertung der Kaiwand, Taucheruntersuchungen und geotechnischen Untersuchungen erstellt. Hierin wurde ein Sanierungskonzept vorgeschlagen, in dem die Kaiholmoberfläche mittels Höchstdruckwasserstrahlen abgetragen und mittels Betonersatzsystemen wiederaufgebaut werden soll.
Mehr anzeigen Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge