Sanierung und Erneuerung der zentralen Anlagentechnik im Bereich der Zentralbibliothek am Universitätsstandort in Eichstätt – Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 gemäß §§ 53 ff. HOAI
Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt beabsichtigt die Sanierung und Erneuerung der zentralen Anlagentechnik im Bereich der Zentralbibliothek am Universitätsstandort in Eichstätt. Der Gegenstand des Vergabeverfahrens umfasst Planungs-/Ingenieurleistungen aus dem Anwendungsbereich gem. §§ 53 ff. HOAI „Technische Ausrüstung“ in den Leistungsphasen 1-9. Folgende Anlagengruppen gehören zum Umfang der zu erbringenden Planungsleistung. — ALG 1 – Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen; — ALG 2 – Wärmeversorgungsanlagen; — ALG 3 – Lufttechnische Anlagen; — ALG 8 – Gebäudeautomation. Die voraussichtlich anrechenbaren Kosten für die vorgenannten Anlagengruppen liegen nach einer ersten Kostenprognose bei ca. 1,4 Mio. EUR netto. Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Lph. 3 bis 9 werden stufenweise in weiteren Beauftragungsstufen abgerufen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-10-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-09-07.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-09-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt beabsichtigt die Sanierung und Erneuerung der zentralen Anlagentechnik im Bereich der Zentralbibliothek am Universitätsstandort in Eichstätt. Der Gegenstand des Vergabeverfahrens umfasst Planungs-/Ingenieurleistungen aus dem Anwendungsbereich gem. §§ 53 ff. HOAI „Technische Ausrüstung“ in den Leistungsphasen 1-9. Folgende Anlagengruppen gehören zum Umfang der zu erbringenden Planungsleistung.
— ALG 1 – Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen;
— ALG 2 – Wärmeversorgungsanlagen;
— ALG 3 – Lufttechnische Anlagen;
— ALG 8 – Gebäudeautomation.
Die voraussichtlich anrechenbaren Kosten für die vorgenannten Anlagengruppen liegen nach einer ersten Kostenprognose bei ca. 1,4 Mio. EUR netto.
Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Lph. 3 bis 9 werden stufenweise in weiteren Beauftragungsstufen abgerufen.
Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt beabsichtigt die Sanierung und Erneuerung der zentralen Anlagentechnik im Bereich der Zentralbibliothek am Universitätsstandort in Eichstätt. Der Gegenstand des Vergabeverfahrens umfasst Planungs-/Ingenieurleistungen aus dem Anwendungsbereich gem. §§ 53 ff. HOAI „Technische Ausrüstung“ in den Leistungsphasen 1-9. Folgende Anlagengruppen gehören zum Umfang der zu erbringenden Planungsleistung.
— ALG 1 – Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen;
— ALG 2 – Wärmeversorgungsanlagen;
— ALG 3 – Lufttechnische Anlagen;
— ALG 8 – Gebäudeautomation.
Die voraussichtlich anrechenbaren Kosten für die vorgenannten Anlagengruppen liegen nach einer ersten Kostenprognose bei ca. 1,4 Mio. EUR netto.
Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Lph. 3 bis 9 werden stufenweise in weiteren Beauftragungsstufen abgerufen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Zusätzlicher CPV-Code: Haustechnik📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Eichstätt
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2020-09-07 📅
Einreichungsfrist: 2020-10-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-09-11 📅
Datum des Beginns: 2020-12-14 📅
Datum des Endes: 2022-10-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 177-426656
ABl. S-Ausgabe: 177
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung der Formblätter für den Teilnahmewettbewerb (Anlage B) möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung der Formblätter für den Teilnahmewettbewerb (Anlage B) möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt beabsichtigt die Sanierung und Erneuerung der zentralen Anlagentechnik im Bereich der Zentralbibliothek am Universitätsstandort in Eichstätt. Der Gegenstand des Vergabeverfahrens umfasst Planungs-/Ingenieurleistungen aus dem Anwendungsbereich gem. §§ 53 ff. HOAI „Technische Ausrüstung“ in den Leistungsphasen 1-9. Folgende Anlagengruppen gehören zum Umfang der zu erbringenden Planungsleistung.
Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt beabsichtigt die Sanierung und Erneuerung der zentralen Anlagentechnik im Bereich der Zentralbibliothek am Universitätsstandort in Eichstätt. Der Gegenstand des Vergabeverfahrens umfasst Planungs-/Ingenieurleistungen aus dem Anwendungsbereich gem. §§ 53 ff. HOAI „Technische Ausrüstung“ in den Leistungsphasen 1-9. Folgende Anlagengruppen gehören zum Umfang der zu erbringenden Planungsleistung.
— ALG 1 – Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen;
— ALG 2 – Wärmeversorgungsanlagen;
— ALG 3 – Lufttechnische Anlagen;
— ALG 8 – Gebäudeautomation.
Die voraussichtlich anrechenbaren Kosten für die vorgenannten Anlagengruppen liegen nach einer ersten Kostenprognose bei ca. 1,4 Mio. EUR netto.
Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Lph. 3 bis 9 werden stufenweise in weiteren Beauftragungsstufen abgerufen.
Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Lph. 3 bis 9 werden stufenweise in weiteren Beauftragungsstufen abgerufen.
Die Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt beabsichtigt die Sanierung u. Erneuerung der zentr. Anlagentechnik im Bereich der Zentralbibliothek a. Universitätsstandort in Eichstätt. Das Gebäude wurde in den Jahren von 1984-1986 errichtet. Das Bibliotheksgebäude wurde von Günther Behnisch entworfen und umfasst eine NGF von ca. 9 300 qm. Das Gebäude aus einer Glas-Stahl-Konstruktion wurde 1987 mit dem BDA-Preis Bayern ausgezeichnet. Ein sensibler Umgang mit der Bausubstanz ist deshalb erforderlich. Im Gebäude sind neben der Bibliothek, der Lesesaal u. ein Teil des Büchermagazins untergebracht. Zudem gibt es Büros, Seminar- und Lehrräume verschiedener universitärer Einrichtungen.
Die Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt beabsichtigt die Sanierung u. Erneuerung der zentr. Anlagentechnik im Bereich der Zentralbibliothek a. Universitätsstandort in Eichstätt. Das Gebäude wurde in den Jahren von 1984-1986 errichtet. Das Bibliotheksgebäude wurde von Günther Behnisch entworfen und umfasst eine NGF von ca. 9 300 qm. Das Gebäude aus einer Glas-Stahl-Konstruktion wurde 1987 mit dem BDA-Preis Bayern ausgezeichnet. Ein sensibler Umgang mit der Bausubstanz ist deshalb erforderlich. Im Gebäude sind neben der Bibliothek, der Lesesaal u. ein Teil des Büchermagazins untergebracht. Zudem gibt es Büros, Seminar- und Lehrräume verschiedener universitärer Einrichtungen.
Aufgrund der Nutzungsdauer und einer Anlagenlaufzeit von > 30 Jahren ist die Erneuerung der zentr. Anlagentechnik erforderlich. Neben den hygienetechn. Anforderungen an raumlufttechn. Anlagen und Geräte ist v. a. die zukünftige Energieeffizienz der Lüftungsanalgen und Kälteerzeugung besonders zu beachten. Ebenso sind im Rahmen der Maßnahme brandschutztechnische Defizite im Bereich der MLAR / M-LüAR zu bearbeiten. Im Bereich der Kälteerzeugung sind hinsichtlich der Kältemittel nachhaltige Alternativen zu erarbeiten. Des Weiteren sind bei der Planung die raumklimatischen Anforderungen an die Aufbewahrung von Bibliotheksgut besonders zu berücksichtigen.
Aufgrund der Nutzungsdauer und einer Anlagenlaufzeit von > 30 Jahren ist die Erneuerung der zentr. Anlagentechnik erforderlich. Neben den hygienetechn. Anforderungen an raumlufttechn. Anlagen und Geräte ist v. a. die zukünftige Energieeffizienz der Lüftungsanalgen und Kälteerzeugung besonders zu beachten. Ebenso sind im Rahmen der Maßnahme brandschutztechnische Defizite im Bereich der MLAR / M-LüAR zu bearbeiten. Im Bereich der Kälteerzeugung sind hinsichtlich der Kältemittel nachhaltige Alternativen zu erarbeiten. Des Weiteren sind bei der Planung die raumklimatischen Anforderungen an die Aufbewahrung von Bibliotheksgut besonders zu berücksichtigen.
Als Umfang der Planungsaufgabe ist die Erneuerung der nachfolgenden Anlagentechnik im Bestand definiert:
1. Kälteerzeugung, Kaltwassersatz m. Kältespeicher,
2. Lüftungsanlage Büchermagazin (Bestand ca. 7 000 m
3. Lüftungsanlage Allgemein-/Innenliegende Räume (Bestand ca. 2 000 m
4. Klimaanlage Lesesaal/-kontinuum (Bestand ca. 25 000 m
5. Kanalnetz Außen- und Fortluftführung (tw. erdberührt),
6. Heiz-/Kälteverteiler,
7. Gebäudeautomation.
Nicht Gegenstand der Maßnahme ist das Kanal- u. Leitungsnetz außerhalb der Technikzentrale. Die Kanäle u. Leitungen zur Versorgung der einzelnen Nutzungsbereiche bleiben unberührt und sollen lediglich gereinigt werden. Das Kanalnetz für die Außen- u. Fortluftführung ist jedoch Bestandteil der Maßnahme, hier muss v.a. im Bereich der Außenluftansaugung und Fortluftführung eine Anpassung im Bestand erfolgen. Zu beachten ist, dass Voruntersuchungen ergeben haben, das verschiedene Anlagenteile eine Schadstoffbelastung aufweisen. Im Bereich der Gebäudeautomation ist bereits ein flächendeckendes MSR-System an der Universität etabliert. Bei der Planung ist zu berücksichtigen, dass eine entsprechende Kompatibilität mit dem Bestandssystem gewährleistet ist. Als besondere bauphysik. Herausforderung ist die Konstruktion des Gebäudes zu sehen, da diese hauptsächlich als Glas-Stahl-Konstruktion ausgebildet ist, und somit erhebliche solare Einträge zulässt. Um den sommerl. Wärmeschutz zu erhöhen wurde als Kompensation zwischen 2017-2018 der außenliegende Sonnenschutz ergänzt bzw. in Teilen erweitert. Die vorgenannte Maßnahme entbindet jedoch die Fachplanung nicht davon, ein besonders innovatives und raumklimatisch der Nutzung angepasstes Konzept zu entwickeln. In diesem Zusammenhang ist ggf. auch ein Techn. Monitoring angedacht, dass die angestrebte Qualität im Rahmen der Planungs-, Bau- und Nutzungsphase sicherstellen soll – das vorgenannte Monitoring ist jedoch nicht Leistungsumfang der Planungsaufgabe. Die Maßnahme kann nicht in Bauabschnitten durchgeführt werden, sondern muss als Gesamtsanierung erfolgen. Hintergrund hierfür ist, dass für die Ausbringung der demontierten Anlagentechnik und Einbringung der neuen Bauteile eine vorhandene Bauteilöffnung genutzt werden muss. Diese steht nach Einbringung und Aufstellung der neuen Anlagenkomponenten aus Platzgründen in der notwendigen Größe nicht mehr zur Verfügung. Die Hauptarbeiten erfolgen im Zeitraum März-August 2022, da bei den Sanierungsarbeiten die Heizungsanlage außer Betrieb genommen werden muss. Des Weiteren ist eine Außerbetriebnahme d. Kälteanlage erforderlich. Hierfür ist für die Sommermonate ein Provisorium geplant.
Nicht Gegenstand der Maßnahme ist das Kanal- u. Leitungsnetz außerhalb der Technikzentrale. Die Kanäle u. Leitungen zur Versorgung der einzelnen Nutzungsbereiche bleiben unberührt und sollen lediglich gereinigt werden. Das Kanalnetz für die Außen- u. Fortluftführung ist jedoch Bestandteil der Maßnahme, hier muss v.a. im Bereich der Außenluftansaugung und Fortluftführung eine Anpassung im Bestand erfolgen. Zu beachten ist, dass Voruntersuchungen ergeben haben, das verschiedene Anlagenteile eine Schadstoffbelastung aufweisen. Im Bereich der Gebäudeautomation ist bereits ein flächendeckendes MSR-System an der Universität etabliert. Bei der Planung ist zu berücksichtigen, dass eine entsprechende Kompatibilität mit dem Bestandssystem gewährleistet ist. Als besondere bauphysik. Herausforderung ist die Konstruktion des Gebäudes zu sehen, da diese hauptsächlich als Glas-Stahl-Konstruktion ausgebildet ist, und somit erhebliche solare Einträge zulässt. Um den sommerl. Wärmeschutz zu erhöhen wurde als Kompensation zwischen 2017-2018 der außenliegende Sonnenschutz ergänzt bzw. in Teilen erweitert. Die vorgenannte Maßnahme entbindet jedoch die Fachplanung nicht davon, ein besonders innovatives und raumklimatisch der Nutzung angepasstes Konzept zu entwickeln. In diesem Zusammenhang ist ggf. auch ein Techn. Monitoring angedacht, dass die angestrebte Qualität im Rahmen der Planungs-, Bau- und Nutzungsphase sicherstellen soll – das vorgenannte Monitoring ist jedoch nicht Leistungsumfang der Planungsaufgabe. Die Maßnahme kann nicht in Bauabschnitten durchgeführt werden, sondern muss als Gesamtsanierung erfolgen. Hintergrund hierfür ist, dass für die Ausbringung der demontierten Anlagentechnik und Einbringung der neuen Bauteile eine vorhandene Bauteilöffnung genutzt werden muss. Diese steht nach Einbringung und Aufstellung der neuen Anlagenkomponenten aus Platzgründen in der notwendigen Größe nicht mehr zur Verfügung. Die Hauptarbeiten erfolgen im Zeitraum März-August 2022, da bei den Sanierungsarbeiten die Heizungsanlage außer Betrieb genommen werden muss. Des Weiteren ist eine Außerbetriebnahme d. Kälteanlage erforderlich. Hierfür ist für die Sommermonate ein Provisorium geplant.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 372 500 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Beauftragungsstufen bzw. Gesamtbeauftragung besteht nicht.
— Besondere Leistungen gem. Anlage 15 HOAI:
Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (Lph. 9).
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung der Formblätter für den Teilnahmewettbewerb (Anlage B) möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung der Formblätter für den Teilnahmewettbewerb (Anlage B) möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Eichstätt
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil) (soweit zuftreffend),
2. Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die Bewerbergemeinschaft vertritt einschließlich Nachweis der Vertretungsmacht,
3. Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu tragen oder in Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 2 VgV),
4. Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen:
5a) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB,
5b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
5c) Erklärung über das kumulative Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 AEntG und § 21 SchwArbG;
6. Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennenung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
6. Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennenung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
7. Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
7. Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV
Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2017-2019) erbrachten Leistungen wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (brutto, Kgr. 400, DIN 276), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2017-2019) erbrachten Leistungen wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (brutto, Kgr. 400, DIN 276), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:
Natürlichen Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu tragen. Ebenso natürlichen Personen, deren Listeneintrag in Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Natürlichen Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu tragen. Ebenso natürlichen Personen, deren Listeneintrag in Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist.
Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Planungsaufgabe entspricht und sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Planungsaufgabe entspricht und sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt.
Einschläge Rechtsoder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 2 VgV in Verbindung mit § 75 Abs. 3 VgV.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3 Jahren von 2017 bis 2019 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) – Wichtung 5 %.
Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:
2. Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Jahre von 2017 bis 2019 für das gesamte Büro des Bewerbers und der im Themenbereich der ausgeschriebenen Planungsleistung arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Ingenieure, sonstige Mitarbeiter) (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) – Wichtung 5 %.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
2. Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Jahre von 2017 bis 2019 für das gesamte Büro des Bewerbers und der im Themenbereich der ausgeschriebenen Planungsleistung arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Ingenieure, sonstige Mitarbeiter) (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) – Wichtung 5 %.
3. Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten aus den letzten 3 Jahren von 2017 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2. dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ausnahmsweise auch länger zurückreichende Referenzen (ab 1.1.2015 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2. dieser Bekanntmachung) berücksichtigt werden – Wichtung 90 %.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
3. Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten aus den letzten 3 Jahren von 2017 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2. dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ausnahmsweise auch länger zurückreichende Referenzen (ab 1.1.2015 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2. dieser Bekanntmachung) berücksichtigt werden – Wichtung 90 %.
Referenzprojekte die vor 2015 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
Für die Maximalpunktzahl sollten folgende Anforderungen durch die Referenzprojekte erfüllt sein:
— bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Sanierungsmaßnahme, die unter laufendem Betrieb abgewickelt wurde (max. 6 Punkte);
— durch den Bewerber wurden mindestens die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 (gem. §53 HOAI) erbracht (max. 6 Punkte);
— durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 (gem. § 55 HOAI) erbracht (max. 6 Punkte);
— derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mindestens die Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen (max. 6 Punkte).
Es können 30 Punkte je Referenzprojekt erreicht werden.
Die maximal zu erreichende Punktzahl im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind 100 Punkte (max. 5 Punkte für Gesamtumsatz + max. 5 Punkte für Gesamtmitarbeiterzahl + 3 x max. 30 Punkte für Referenzprojekte).
Die teilweise Erfüllung der vorgenannten Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
Eine Übersicht ist der „Anlage C – Kriterienkatalog“ zu entnehmen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate
Die unter II.2.7. benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme der Hauptmaßnahme (Ende). Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) sowie die Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch dazugerechnet werden.
Die unter II.2.7. benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme der Hauptmaßnahme (Ende). Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) sowie die Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch dazugerechnet werden.
Je Bewerber ist nur ein Teilnahmeantrag, je Bieter nur ein Angebot zulässig. Mehrfachbewerbungen bzw. -angebote führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen/-angebote gelten auch mehrere Bewerbungen/Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bietergemeinschaften.
Je Bewerber ist nur ein Teilnahmeantrag, je Bieter nur ein Angebot zulässig. Mehrfachbewerbungen bzw. -angebote führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen/-angebote gelten auch mehrere Bewerbungen/Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bietergemeinschaften.
Bewerber bzw. Bieter übermitteln ihre Teilnahmeanträge bzw. Angebote in Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs ausschließlich mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV über die genannte Vergabeplattform.
Der Bewerber/Bieter trägt das Risiko der fristgerechten Übermittlung seines Teilnahmeantrags/Angebots.
Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.
Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zum Download zur Verfügung. Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform bis spätestens sechs Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfristauf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch innerhalb dieser 3 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform informiert.
Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zum Download zur Verfügung. Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform bis spätestens sechs Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfristauf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch innerhalb dieser 3 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform informiert.
Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die Bewerber/Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per E-Mail informiert.
Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die Bewerber/Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per E-Mail informiert.
Bei Bietergemeinschaften sind neben der Eigenerklärung gemäß Ziffer III.1.1. auch die weiteren gem. Ziffer III.1.1. bis III.1.3. geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
Die Teilnahme eines vorbefassten Bieters am Vergabeverfahren ist möglich. Zur Herstellung der Chancengleichheit in Bezug auf den Informationsvorsprung erhalten die Teilnehmer am Vergabeverfahren die erarbeiteten Ergebnisse aus der Voruntersuchung.
Das Projekt wird in Teilen durch staatliche Mittel im Aufwendungsersatz finanziert, so dass sich die Projektabwicklung an der derzeit gültigen Richtlinien für die Durchführung von Hochbauaufgaben des Freistaates Bayern (RLBau) orientiert.“
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de📧
Fax: +49 8921762847 📠
Internetadresse: http://www.regierung-oberbayern.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3Nr. 4 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Referat III/4
Postanschrift: Ostenstraße 26-28
Postort: Eichstätt
Postleitzahl: 85072
Quelle: OJS 2020/S 177-426656 (2020-09-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt beabsichtigt die Sanierung und Erneuerung der zentralen Anlagentechnik im Bereich der Zentralbibliothek am Universitätsstandort in Eichstätt. Der Gegenstand des Vergabeverfahrens umfasst Planungs-/Ingenieurleistungen aus dem Anwendungsbereich gem. §§ 53 ff. HOAI „Technische Ausrüstung“ in den Leistungsphasen 1-9. Folgende Anlagengruppen gehören zum Umfang der zu erbringenden Planungsleistung.
— ALG 1 – Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,
— ALG 2 – Wärmeversorgungsanlagen,
— ALG 3 – Lufttechnische Anlagen,
— ALG 8 – Gebäudeautomation.
Die voraussichtlich anrechenbaren Kosten für die vorgenannten Anlagengruppen liegen nach einer ersten Kostenprognose bei ca. 1,4 Mio. EUR netto. Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung u. Vorplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Lph. 3 bis 9 werden stufenweise in weiteren Beauftragungsstufen abgerufen.
Die Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt beabsichtigt die Sanierung und Erneuerung der zentralen Anlagentechnik im Bereich der Zentralbibliothek am Universitätsstandort in Eichstätt. Der Gegenstand des Vergabeverfahrens umfasst Planungs-/Ingenieurleistungen aus dem Anwendungsbereich gem. §§ 53 ff. HOAI „Technische Ausrüstung“ in den Leistungsphasen 1-9. Folgende Anlagengruppen gehören zum Umfang der zu erbringenden Planungsleistung.
— ALG 1 – Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,
— ALG 2 – Wärmeversorgungsanlagen,
— ALG 3 – Lufttechnische Anlagen,
— ALG 8 – Gebäudeautomation.
Die voraussichtlich anrechenbaren Kosten für die vorgenannten Anlagengruppen liegen nach einer ersten Kostenprognose bei ca. 1,4 Mio. EUR netto. Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung u. Vorplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Lph. 3 bis 9 werden stufenweise in weiteren Beauftragungsstufen abgerufen.
Gesamtwert des Auftrags: 2 220 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt beabsichtigt die Sanierung und Erneuerung der zentralen Anlagentechnik im Bereich der Zentralbibliothek am Universitätsstandort in Eichstätt. Der Gegenstand des Vergabeverfahrens umfasst Planungs-/Ingenieurleistungen aus dem Anwendungsbereich gem. §§ 53 ff. HOAI „Technische Ausrüstung“ in den Leistungsphasen 1-9. Folgende Anlagengruppen gehören zum Umfang der zu erbringenden Planungsleistung.
Die Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt beabsichtigt die Sanierung und Erneuerung der zentralen Anlagentechnik im Bereich der Zentralbibliothek am Universitätsstandort in Eichstätt. Der Gegenstand des Vergabeverfahrens umfasst Planungs-/Ingenieurleistungen aus dem Anwendungsbereich gem. §§ 53 ff. HOAI „Technische Ausrüstung“ in den Leistungsphasen 1-9. Folgende Anlagengruppen gehören zum Umfang der zu erbringenden Planungsleistung.
— ALG 1 – Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,
— ALG 2 – Wärmeversorgungsanlagen,
— ALG 3 – Lufttechnische Anlagen,
Die voraussichtlich anrechenbaren Kosten für die vorgenannten Anlagengruppen liegen nach einer ersten Kostenprognose bei ca. 1,4 Mio. EUR netto. Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung u. Vorplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Lph. 3 bis 9 werden stufenweise in weiteren Beauftragungsstufen abgerufen.
Die voraussichtlich anrechenbaren Kosten für die vorgenannten Anlagengruppen liegen nach einer ersten Kostenprognose bei ca. 1,4 Mio. EUR netto. Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung u. Vorplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Lph. 3 bis 9 werden stufenweise in weiteren Beauftragungsstufen abgerufen.
Die Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt beabsichtigt die Sanierung u. Erneuerung der zentr. Anlagentechnik im Bereich der Zentralbibliothek a. Universitätsstandort in Eichstätt. Das Gebäude wurde in den Jahren von 1984-1986 errichtet. Das Bibliotheksgebäude wurde von Günther Behnisch entworfen und umfasst eine NGF von ca. 9 300 qm. Das Gebäude aus einer Glas-Stahl-Konstruktion wurde 1987 mit dem BDA-Preis Bayern ausgezeichnet. Ein sensibler Umgang mit der Bausubstanz ist deshalb erforderlich. Im Gebäude sind neben der Bibliothek, der Lesesaal u. ein Teil des Büchermagazins untergebracht. Zudem gibt es Büros, Seminar- und
Die Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt beabsichtigt die Sanierung u. Erneuerung der zentr. Anlagentechnik im Bereich der Zentralbibliothek a. Universitätsstandort in Eichstätt. Das Gebäude wurde in den Jahren von 1984-1986 errichtet. Das Bibliotheksgebäude wurde von Günther Behnisch entworfen und umfasst eine NGF von ca. 9 300 qm. Das Gebäude aus einer Glas-Stahl-Konstruktion wurde 1987 mit dem BDA-Preis Bayern ausgezeichnet. Ein sensibler Umgang mit der Bausubstanz ist deshalb erforderlich. Im Gebäude sind neben der Bibliothek, der Lesesaal u. ein Teil des Büchermagazins untergebracht. Zudem gibt es Büros, Seminar- und
Als Umfang der Planungsaufgabe ist d. Erneuerung der nachfolgenden Anlagentechnik im Bestand definiert:
Nicht Gegenstand d. Maßnahme ist das Kanal- u. Leitungsnetz außerhalb der Technikzentrale. Die Kanäle u. Leitungen zur Versorgung der einzelnen Nutzungsbereiche bleiben unberührt und sollen lediglich gereinigt werden. Das Kanalnetz für die Außen- u. Fortluftführung ist jedoch Bestandteil der Maßnahme, hier muss v.a. im Bereich der Außenluftansaugung und Fortluftführung eine Anpassung im Bestand erfolgen. Zu beachten ist, dass Voruntersuchungen ergeben haben, das verschiedene Anlagenteile eine Schadstoffbelastung aufweisen. Im Bereich der Gebäudeautomation ist bereits ein flächendeckendes MSR-System an der Universität etabliert. Bei der Planung ist zu berücksichtigen, dass eine entsprechende Kompatibilität mit dem Bestandssystem gewährleistet ist. Als besondere bauphysik. Herausforderung ist die Konstruktion des Gebäudes zu sehen, da diese hauptsächlich als Glas-Stahl-Konstruktion ausgebildet ist, und somit erhebliche solare Einträge zulässt. Um den sommerl. Wärmeschutz zu erhöhen wurde als Kompensation zwischen 2017-2018 der außenliegende Sonnenschutz ergänzt bzw. in Teilen erweitert. Die vorgenannte Maßnahme entbindet jedoch die Fachplanung nicht davon, ein besonders innovatives und raumklimatisch der Nutzung angepasstes Konzept zu entwickeln. In diesem Zusammenhang ist ggf. auch ein Techn. Monitoring angedacht, dass die angestrebte Qualität im Rahmen der Planungs-, Bau- und Nutzungsphase sicherstellen soll – das vorgenannte Monitoring ist jedoch nicht Leistungsumfang der Planungsaufgabe. Die Maßnahme kann nicht in Bauabschnitten durchgeführt werden, sondern muss als Gesamtsanierung erfolgen. Hintergrund hierfür ist, dass für die Ausbringung der demontierten Anlagentechnik und Einbringung der neuen Bauteile eine vorhandene Bauteilöffnung genutzt werden muss. Diese steht nach Einbringung und Aufstellung der neuen Anlagenkomponenten aus Platzgründen in der notwendigen Größe nicht mehr zur Verfügung. Die Hauptarbeiten erfolgen im Zeitraum März-August 2022, da bei den Sanierungsarbeiten die Heizungsanlage außer Betrieb genommen werden muss. Des Weiteren ist eine Außerbetriebnahme d. Kälteanlage erforderlich. Hierfür ist für die Sommermonate ein Provisorium geplant.
Nicht Gegenstand d. Maßnahme ist das Kanal- u. Leitungsnetz außerhalb der Technikzentrale. Die Kanäle u. Leitungen zur Versorgung der einzelnen Nutzungsbereiche bleiben unberührt und sollen lediglich gereinigt werden. Das Kanalnetz für die Außen- u. Fortluftführung ist jedoch Bestandteil der Maßnahme, hier muss v.a. im Bereich der Außenluftansaugung und Fortluftführung eine Anpassung im Bestand erfolgen. Zu beachten ist, dass Voruntersuchungen ergeben haben, das verschiedene Anlagenteile eine Schadstoffbelastung aufweisen. Im Bereich der Gebäudeautomation ist bereits ein flächendeckendes MSR-System an der Universität etabliert. Bei der Planung ist zu berücksichtigen, dass eine entsprechende Kompatibilität mit dem Bestandssystem gewährleistet ist. Als besondere bauphysik. Herausforderung ist die Konstruktion des Gebäudes zu sehen, da diese hauptsächlich als Glas-Stahl-Konstruktion ausgebildet ist, und somit erhebliche solare Einträge zulässt. Um den sommerl. Wärmeschutz zu erhöhen wurde als Kompensation zwischen 2017-2018 der außenliegende Sonnenschutz ergänzt bzw. in Teilen erweitert. Die vorgenannte Maßnahme entbindet jedoch die Fachplanung nicht davon, ein besonders innovatives und raumklimatisch der Nutzung angepasstes Konzept zu entwickeln. In diesem Zusammenhang ist ggf. auch ein Techn. Monitoring angedacht, dass die angestrebte Qualität im Rahmen der Planungs-, Bau- und Nutzungsphase sicherstellen soll – das vorgenannte Monitoring ist jedoch nicht Leistungsumfang der Planungsaufgabe. Die Maßnahme kann nicht in Bauabschnitten durchgeführt werden, sondern muss als Gesamtsanierung erfolgen. Hintergrund hierfür ist, dass für die Ausbringung der demontierten Anlagentechnik und Einbringung der neuen Bauteile eine vorhandene Bauteilöffnung genutzt werden muss. Diese steht nach Einbringung und Aufstellung der neuen Anlagenkomponenten aus Platzgründen in der notwendigen Größe nicht mehr zur Verfügung. Die Hauptarbeiten erfolgen im Zeitraum März-August 2022, da bei den Sanierungsarbeiten die Heizungsanlage außer Betrieb genommen werden muss. Des Weiteren ist eine Außerbetriebnahme d. Kälteanlage erforderlich. Hierfür ist für die Sommermonate ein Provisorium geplant.