ST_OTT_TGA

St. Ulrichswerk der Diözese Augsburg

Neubau des 3-zügigen Gymnasium „Rhabanus-Maurus“ mit Doppelsporthalle und Mensabereich,Planungsleistungen nach § 55 HOAI, Technische Ausrüstung unter BIM-Anwendung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-08-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-07-31.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-07-31 Auftragsbekanntmachung
2021-01-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-07-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: St_ottilien_tga
Kurze Beschreibung:
Neubau des 3-zügigen Gymnasium „Rhabanus-Maurus“ mit Doppelsporthalle und Mensabereich,Planungsleistungen nach § 55 HOAI, Technische Ausrüstung unter BIM-Anwendung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Augsburg, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: St. Ulrichswerk der Diözese Augsburg
Postanschrift: Jesuitengasse 21
Postleitzahl: 86152
Postort: Augsburg
Kontakt
Internetadresse: https://www.st-ulrichswerk.de 🌏
E-Mail: kapfer.werner@st-ulrichswerk.de 📧
Telefon: +49 82134755-27 📞
Fax: +49 82134755-29 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YB2DSUP/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YB2DSUP 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-31 📅
Einreichungsfrist: 2020-08-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-08-05 📅
Datum des Beginns: 2020-10-05 📅
Datum des Endes: 2027-09-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 150-367991
ABl. S-Ausgabe: 150
Zusätzliche Informationen
Je nach Bieterkonstellation sind folgende Erklärungen abzugeben: — Anlage E_1/Bietererklärung mit Angabe von vollständigem Unternehmensnamen, Anschrift, Name des Ansprechpartners inkl. Kontaktdaten sowie Erklärung des Bieters bzw. Mitglieds der Bietergemeinschaft, dass — keine gesellschafts-/konzernrechtlichen oder persönlichen Verflechtungen mit anderen Planungs-/Ingenieurbüros oder mit Bau- oder Lieferfirmen betroffen sind, welche geeignet sind, im Auftragsfall bei einem Auftraggeber einen gegenwärtigen oder zukünftigen Interessenkonflikt auszulösen; — die berufsrechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der Leistung selbst erfüllt oder diese im Rahmen der Eignungsleihe durch Dritte erfüllt werden (gem. Angaben in Anl. E_3 / Nachunternehmererklärung); — der Auftraggeber unverzüglich in Kenntnis gesetzt und gegebenenfalls aktualisierte Eigenerklärungen sowie ggf. Nachweise vorgelegt werden falls sich während des weiteren Verfahrens Änderungen an den vorstehend erklärten Sachverhalten oder anderen erkennbar relevanten Voraussetzungen für eine Zuschlagserteilung ergeben; — Anlage E_2/Bietergemeinschaften (falls zutreffend) Hierzu ist mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorgelegt werden: — in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist; — in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist; — in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt; — in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften; — in der konkrete Leistungsumfang jedes Mitglieds angegeben oder eine leistungsübergreifende Verantwortlichkeit ausdrücklich bestätigt wird. Wird diese Bietergemeinschaftserklärung nicht mit dem Angebot eingereicht, wird das Angebot der Bietergemeinschaften zwingend ausgeschlossen. Mehrfachbeteiligungen sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss. Mehrfachbeteiligungen stellen auch Angebote unterschiedlicher Niederlassungen eines Bieters sowie mehrerer Mitglieder ständiger Arbeitsgemeinschaften dar. — Anlage E_3/Erklärung Nachunternehmer (falls zutreffend) Falls sich der Bieter (bzw. die Bietergemeinschaft) hinsichtlich seiner Eignung für dieses Projekt auf Kenntnisse, Fähigkeiten, Ressourcen o. a. Mittel Dritter beruft, Angabe von vollständigem Firmennamen des Nachunternehmers, Anschrift, Name des Ansprechpartners inkl. Kontaktdaten; Beschreibung, der vom Drittunternehmen zu erbringenden Leistungen und der vom Drittunternehmen zur Verfügung zu stellenden Mittel sowie eine Erklärung, dass der Bieter/die Bietergemeinschaft auf Verlangen der Vergabestelle bzw. des Auftraggebers unverzüglich die Verpflichtungserklärung dazu einreicht, dass — im Falle der Auftragserteilung die für die Erbringung der Leistung erforderlichen Mittel des Unternehmens zur Verfügung gestellt werden; — die Eignung nach den Anforderungen dieser EU Auftragsbekanntmachung und den Vergabeunterlagen nachgewiesen wird; — für den Fall, dass der Bieter/die Bietergemeinschaft in dem o. g. Vergabeverfahren zum Nachweis der erforderlichen beruflichen Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise nach § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV oder die einschlägige berufliche Erfahrung unsere Kapazitäten in Anspruch nimmt, erklärt wird, dass im Auftragsfall die Leistungen erbracht werden, für die diese Kapazitäten benötigt werden; und — soweit Kapazitäten im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit geliehen werden, gemeinsam mit dem Bieter/der Bietergemeinschaft für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haften werden Folgende Angaben und Eigenerklärungen sind vom Bieter bzw. jedem Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. dem Nachunternehmer, auf dessen Eignung sich der Bieter/die Bietergemeinschaft beruft (Eignungsleihe) mit dem Angebot einzureichen: — Anlage E_4/Vertraulichkeitserklärung; — Anlage E_5/Nichtvorliegen von Ausschlussgründen. Erklärung, dass keine Ausschlussgründe im Sinne von § 123 und § 124 GWB vorliegen Die Vergabestelle behält sich zudem vor, nachfolgend aufgeführte Nachweise anzufordern: — Bescheinigung der Behörde des betreffenden Mitgliedsstaates, dass der Bieter seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß nachgekommen ist; — Bescheinigung der Behörde des betreffenden Mitgliedsstaates, dass der Bieter seiner Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß nachgekommen ist. Bekanntmachungs-ID: CXP4YB2DSUP
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden: 2
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 2
Bezeichnung des Loses: Technische Ausrüstung_HLS
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Das Schulwerk der Diözese Augsburg ist ein privater Schulträger, der in St. Ottilien (Gemeinde Eresing) das „Rhabanus-Maurus Gymnasium“ betreibt. Es handelt sich um eine traditionsreiche Schule des Ordensder Missionsbenediktiner, die im bisherigen Betrieb mit einem Tagesheim (Internat) kombiniert war. Deralte Schulcampus wird durch die beiden Neubauten „3-zügiges Gymnasium mit Mensabereich“ und „2-fach Sporthalle“ am alten Standort neu geschaffen. Der Projektablauf verbindet den 2 Bauphasen Abbruch mit dem 2 Bauphasen Neubau, in Kombination mit Interimsmaßnahmen zur Weiterführung des Schulbetriebs am Standort. Die neue Schulsporthalle wird neben dem Schulsport für schulische Veranstaltungen genutzt werden und wird als Veranstaltungsstätte geplant.Die aktuellen und zukünftigen Anforderungen aus dem Raumprogramm der Schulen und der steigenden Ganztagsbetreuung erfordern die Schaffung von funktionalen Mensa- und Aufenthaltsbereichen. In einer Machbarkeitsstudie wurden Varianten zur Umsetzung der o. g. Ziele in baulicher,schulrechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht verglichen, unter der Prämisse energetisch und funktional den heutigen Vorschriften und Gesetzen entsprechende, nachhaltige Bauwerke zu schaffen. Alsnachhaltigste, zukunftsfähigste und wirtschaftlichste Baumaßnahme wurde die Variante „Abbruch und Neubaudes Schulcampus am Standort“ ermittelt.
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Beschreibung der Optionen:
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung mit Optionen, zunächst LPH 1-4, daran anschließend vorbehaltlich der Bewilligung der Fördermittel für die Leistungsstufen LPH 5-9.
Bezeichnung des Loses: Technische Ausrüstung_ELT
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Das Schulwerk der Diözese Augsburg ist ein privater Schulträger, der in St. Ottilien (Gemeinde Eresing) das „Rhabanus-Maurus Gymnasium“ betreibt. Es handelt sich um eine traditionsreiche Schule des Ordensder Missionsbenediktiner, die im bisherigen Betrieb mit einem Tagesheim (Internat) kombiniert war. Deralte Schulcampus wird durch die beiden Neubauten „3-zügiges Gymnasium mit Mensabereich“ und „2-fach Sporthalle“ am alten Standort neu geschaffen. Der Projektablauf verbindet den 2 Bauphasen Abbruch mit dem 2 Bauphasen Neubau, in Kombination mit Interimsmaßnahmen zur Weiterführung des Schulbetriebs am Standort. Die neue Schulsporthalle wird neben dem Schulsport für schulische Veranstaltungen genutzt werden und wird als Veranstaltungsstätte geplant.Die aktuellen und zukünftigen Anforderungen aus dem Raumprogramm der Schulen und der steigenden Ganztagsbetreuung erfordern die Schaffung von funktionalen Mensa- und Aufenthaltsbereichen. In einer Machbarkeitsstudie wurden Varianten zur Umsetzung der o. g. Ziele in baulicher, schulrechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht verglichen, unter der Prämisse energetisch und funktional den heutigen Vorschriften und Gesetzen entsprechende, nachhaltige Bauwerke zu schaffen. Alsnachhaltigste, zukunftsfähigste und wirtschaftlichste Baumaßnahme wurde die Variante „Abbruch und Neubaudes Schulcampus am Standort“ ermittelt.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
St. Ulrichswerk der Diözese Augsburg
Jesuitengasse 21
86152 Augsburg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Sind nach § 44 VgV folgende Unterlagen vorzulegen:
— Anlage N_1/Berufs- bzw. Handelsregisterauszug bzw. Nachweis für die berufliche Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung für Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung nach § 55 HOAI. Hierbei wird zugelassen, wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 1 und 2 VgV);
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— Für Bieter mit Sitz in Deutschland gilt die Vorlage eines Nachweises für eine verantwortliche Person über die Eintragung in ein Berufsregister als Ingenieur / Master der Fachrichtung Versorgungstechnik;
— Bieter mit Sitz im Ausland müssen mit dem Angebot die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU aufgeführte Registereintragung einschlägig ist;
— Bei Bietergemeinschaften gelten o. g. Anforderungen für sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft;
— Bei Vorlage eines Handelsregisterauszugs darf der Nachweis, zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist nicht älter als 6 Monate sein.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind nach § 45 VgV folgende Unterlagen vorzulegen:
— Anlage E_6/Erklärung über den Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre (2017-2019). Dabei sind folgende Jahresumsätze nachzuweisen:
—— Los_1_TGA_Anlagengruppen 1-3, 7-8
— mindestens 700 000 EUR (netto) pro Jahr in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, d. h. mit Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 1-3 und 7-8
—— Los_2 / TGA_Anlagengruppen 4-6, 9
— mindestens 700 000 EUR (netto) pro Jahr in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, d. h. mit Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung der Anlagengruppen 4-6/9;
— Anlage N_2 / Berufshaftpflichtversicherung mit Erklärung über folgende Deckungssummen (gilt für jeweils LOS_1 oder Los_2 oder beide Lose);
— für Personenschäden bis zu 2 500 000 EUR;
— für sonstige Schäden bis zu 1 500 000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Dreifache der Deckungssumme beträgt.
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Hinweis: Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
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Mindeststandards:
Siehe unter vorstehenden Eignungskriterien zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind folgende Unterlagen vorzulegen:
— Anlage E_7/Anzahl der festangestellten Mitarbeiter und der Führungskräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV;
— Es ist pro Los mindestens ein jährliches Mittel von 4 Projektingenieuren aus dem Tätigkeitsbereich des Auftrags inklusive Geschäftsführung nachzuweisen;
— Anlage E_8 / Referenzen/Los_1.
Auflistung geeigneter Referenzprojekte für die Planung von vergleichbaren Maßnahmen der Technischen Gebäudeausrüstung gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV erbrachten Dienstleistungen mit vergleichbaren Anforderungen hinsichtlich Schwierigkeitsgrad und Komplexität unter Angabe
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— der Projektbezeichnung;
— der anrechenbaren Kosten (Nettosumme der KGR 410-430 und 480 gem. DIN 276);
— des Werts der eigenen erbrachten Leistung;
— des Leistungszeitraumes (Beginn LPH 1 MM/JJJJ, Ende bzw. Ende LPH 8 MM/JJJJ);
— der Honorarzone;
— der erbrachten Leistungsphasen;
— des Leistungsbildes mit Beschreibung der Aufgabe und des Umfangs der Leistung, der Art des Vertragsverhältnisses sowie Nennung vergleichbarer Qualitätsanforderungen.
Es werden folgende Mindestanforderungen gestellt:
— Bei allen Referenzen wurden mindestens LPH 1 bis LPH 8 erbracht;
— Alle Referenzprojekte mit Zuordnung mit mind. HZ II;
— Nachweis von 2 Referenzprojekten mit mind. 3,5 Mio. EUR/Nettosumme der anrechenbaren Kosten der KGR 410-430 und 480 unter BIM-Anwendung (Erstellen von integrierten kollisionsfreien Modellen ab LPH 3) wobei die LPH 8 zwischen 6 Jahren vor Ende Angebotsfrist und Ende Angebotsfrist abgeschlossen wurde;
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— Nachweis von 2 Referenzprojekten von Gebäuden mit vielfachen Nutzungseinheiten >20 Personen pro Raum und Umsetzung einer natürlichen Klimatisierung;
— Nachweis von 2 Referenzprojekten für mit einem Schulgebäude vergleichbaren Nutzung, durchgeführten Betriebskostensimulationen und erheblicher Optimierung der erreichten Energiekennzahlen (unter Angabe des durchschnittlichen Energieverbrauchs pro qm BGF im Jahr 2019 in der Referenzerläuterung);
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— Nachweis von 2 Referenzprojekten für die technische Gebäudeausrüstung von Laborräumen (Chemie,- bzw. Physikräume);
— Nachweis von 2 Referenzprojekten zur Planung und Realisierung von Blockheizkraftwerken;
— Anlage E 8/Referenzen Los_2.
— der anrechenbaren Kosten (Nettosumme der KGR 440-460 gem. DIN 276)
— Nachweis von 3 Referenzprojekten mit mind. 3,50 Mio. EUR/Nettosumme der anrechenbaren Kosten der KGR 440, 450 und 460 unter BIM-Anwendung (Erstellen von integrierten kollisionsfreien Modellen ab LPH 3) wobei die LPH 8 zwischen 6 Jahren vor Ende Angebotsfrist und Ende Angebotsfrist abgeschlossen wurde;
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— Nachweis von 2 Referenzprojekten für mit einer mit einem Schulgebäude vergleichbaren Nutzung inkl. Planung von Sicherheitstechnik (Schließsystem, Amokschutzmaßnahmen);
— Nachweis von 2 Referenzprojekten zu Bildungseinrichtungen mit dazugehöriger vernetzter IT-Infrastruktur und Multimedia Ausstattung;
— Anlage E_9/Benennung der technischen Fachkräfte Angaben mit Namen und beruflicher Qualifikation der technischen Leitung und der für die Leistung vorgesehenen Verantwortlichen für die Qualitätskontrolle gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV. Dabei sind nur jeweils die Personen anzugeben, die die Leistung tatsächlich verantworten und auch maßgeblich erbringen. Folgende Mindestanforderungen werden an die Erfahrung des für den Einsatz vorgesehenen Personals gestellt:
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—— Los_1:
— Projektleiter mit Berufsqualifikation als Diplomingenieur oder Masterabschluss Verfahrenstechnik mit mindestens 12 Jahren Berufserfahrung im Leistungsbild Technische Ausrüstung § 56 HOAI Anlagengruppen 1-3 und 8 und mind. 2 persönliche hinsichtlich Inhalt, Schwierigkeitsgrad und Komplexität vergleichbare Referenzprojekte in Funktion als Projektleiter
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— Stellvertretender Projektleiter mit Berufsqualifikation als Diplomingenieur oder Masterabschluss Verfahrenstechnik mit mindestens 8 Jahren Berufserfahrung im Leistungsbild Technische Ausrüstung § 56 HOAI Anlagengruppen 1-3 und 8 und mind. 2 persönliche hinsichtlich Inhalt, Schwierigkeitsgrad und Komplexität vergleichbare Referenzprojekte in Funktion als stellvertretender Projektleiter;
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— Insgesamt müssen vom Projektleiter und vom stellvertretenden Projektleiter mindestens 2 persönliche Referenzprojekte inkl. BIM Anwendung (ab LPH 3) nachgewiesen werden.
Los_2:
— Projektleiter mit Berufsqualifikation als Diplomingenieur oder Masterabschluss Elektrotechnik mit mindestens 12 Jahren Berufserfahrung im Leistungsbild. Technische Ausrüstung § 56 HOAI Anlagengruppe 4-6 und mind. 2 persönliche hinsichtlich Inhalt, Schwierigkeitsgrad und Komplexität vergleichbare Referenzprojekte in Funktion als Projektleiter;
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— Stellvertretender Projektleiter mit Berufsqualifikation als Diplomingenieur oder Masterabschluss Elektrotechnik mit mindestens 8 Jahren Berufserfahrung im Leistungsbild Technische Ausrüstung § 56 HOAI Anlagengruppe 4-6 und mind. 2 persönliche hinsichtlich Inhalt, Schwierigkeitsgrad und Komplexität vergleichbare Referenzprojekte in Funktion als stellvertretender Projektleiter;
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Mindeststandards:
Siehe unter vorstehenden Eignungskriterien zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Siehe III.1.1.1).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Siehe Auftrags- und Vergabeunterlagen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 13:15
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-10-21 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-08-31 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 13:15
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise an das Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung betrauten Personals
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zur Projektabwicklung/BIM-Einsatz
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Preis (Gewichtung): 30

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Unternehmen der Diözese Augsburg
Kontakt
Kontaktperson: Werner Kapfer
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YB2DSUP/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Je nach Bieterkonstellation sind folgende Erklärungen abzugeben:
— Anlage E_1/Bietererklärung mit Angabe von vollständigem Unternehmensnamen, Anschrift, Name des Ansprechpartners inkl. Kontaktdaten sowie Erklärung des Bieters bzw. Mitglieds der Bietergemeinschaft, dass
— keine gesellschafts-/konzernrechtlichen oder persönlichen Verflechtungen mit anderen Planungs-/Ingenieurbüros oder mit Bau- oder Lieferfirmen betroffen sind, welche geeignet sind, im Auftragsfall bei einem Auftraggeber einen gegenwärtigen oder zukünftigen Interessenkonflikt auszulösen;
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— die berufsrechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der Leistung selbst erfüllt oder diese im Rahmen der Eignungsleihe durch Dritte erfüllt werden (gem. Angaben in Anl. E_3 / Nachunternehmererklärung);
— der Auftraggeber unverzüglich in Kenntnis gesetzt und gegebenenfalls aktualisierte Eigenerklärungen sowie ggf. Nachweise vorgelegt werden falls sich während des weiteren Verfahrens Änderungen an den vorstehend erklärten Sachverhalten oder anderen erkennbar relevanten Voraussetzungen für eine Zuschlagserteilung ergeben;
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— Anlage E_2/Bietergemeinschaften (falls zutreffend) Hierzu ist mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorgelegt werden:
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist;
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;
— in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
— in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften;
— in der konkrete Leistungsumfang jedes Mitglieds angegeben oder eine leistungsübergreifende Verantwortlichkeit ausdrücklich bestätigt wird.
Wird diese Bietergemeinschaftserklärung nicht mit dem Angebot eingereicht, wird das Angebot der Bietergemeinschaften zwingend ausgeschlossen. Mehrfachbeteiligungen sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss. Mehrfachbeteiligungen stellen auch Angebote unterschiedlicher Niederlassungen eines Bieters sowie mehrerer Mitglieder ständiger Arbeitsgemeinschaften dar.
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— Anlage E_3/Erklärung Nachunternehmer (falls zutreffend) Falls sich der Bieter (bzw. die Bietergemeinschaft) hinsichtlich seiner Eignung für dieses Projekt auf Kenntnisse, Fähigkeiten, Ressourcen o. a. Mittel Dritter beruft, Angabe von vollständigem Firmennamen des Nachunternehmers, Anschrift, Name des Ansprechpartners inkl. Kontaktdaten; Beschreibung, der vom Drittunternehmen zu erbringenden Leistungen und der vom Drittunternehmen zur Verfügung zu stellenden Mittel sowie eine Erklärung, dass der Bieter/die Bietergemeinschaft auf Verlangen der Vergabestelle bzw. des Auftraggebers unverzüglich die Verpflichtungserklärung dazu einreicht, dass
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— im Falle der Auftragserteilung die für die Erbringung der Leistung erforderlichen Mittel des Unternehmens zur Verfügung gestellt werden;
— die Eignung nach den Anforderungen dieser EU Auftragsbekanntmachung und den Vergabeunterlagen nachgewiesen wird;
— für den Fall, dass der Bieter/die Bietergemeinschaft in dem o. g. Vergabeverfahren zum Nachweis der erforderlichen beruflichen Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise nach § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV oder die einschlägige berufliche Erfahrung unsere Kapazitäten in Anspruch nimmt, erklärt wird, dass im Auftragsfall die Leistungen erbracht werden, für die diese Kapazitäten benötigt werden; und
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— soweit Kapazitäten im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit geliehen werden, gemeinsam mit dem Bieter/der Bietergemeinschaft für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haften werden Folgende Angaben und Eigenerklärungen sind vom Bieter bzw. jedem Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. dem Nachunternehmer, auf dessen Eignung sich der Bieter/die Bietergemeinschaft beruft (Eignungsleihe) mit dem Angebot einzureichen:
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— Anlage E_4/Vertraulichkeitserklärung;
— Anlage E_5/Nichtvorliegen von Ausschlussgründen.
Erklärung, dass keine Ausschlussgründe im Sinne von § 123 und § 124 GWB vorliegen Die Vergabestelle behält sich zudem vor, nachfolgend aufgeführte Nachweise anzufordern:
— Bescheinigung der Behörde des betreffenden Mitgliedsstaates, dass der Bieter seiner Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern und Abgaben ordnungsgemäß nachgekommen ist;
Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß nachgekommen ist.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YB2DSUP

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern, Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 892176-2411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 892176-2847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantragist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: St. Ulrichswerk der Diözese Augsburg
Postanschrift: Jesuitengasse 21
Postort: Augsburg
Postleitzahl: 86152
Telefon: +49 82134755-27 📞
E-Mail: kapfer.werner@st-ulrichswerk.de 📧
Fax: +49 82134755-29 📠
Internetadresse: https://www.st-ulrichswerk.de 🌏
Quelle: OJS 2020/S 150-367991 (2020-07-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-01-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: St_ottilien_tga_final
Kurze Beschreibung:
Neubau des 3-zügigen Gymnasium „Rhabanus-Maurus“ mit Doppelsporthalle und Mensabereich, Planungsleistungen nach§ 55 HOAI / Technische Gebäudeausrüstung.
Gesamtwert des Auftrags: 1105881.37 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-01-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-01-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 012-025758
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 150-367991
ABl. S-Ausgabe: 12
Zusätzliche Informationen
Siehe Vergabeunterlagen Bekanntmachungs-ID: CXP4YB2D837

Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: TGA_Anlagengruppen 1-3, 8
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise zunächst für die Leistungsphasen 1 bis einschließlich Leistungsphase 4, daran anschließend optional für die Leistungsphasen 5-9.
Bezeichnung des Loses: TGA_Anlagengruppen 4-6, 9

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Eingesetztes Personal
Konzept Projektabwicklung

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-21 📅
Name: Duschl Ingenieure GmbH & Co. KG Beratende Ingenieure für Technische Ausrüstung + Energietechnik
Postanschrift: Äußere Münchener Straße 130
Postort: Rosenheim
Postleitzahl: 83026
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8031243-298 📞
E-Mail: akquise@duschl.de 📧
Land: Rosenheim, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: http://www.duschl.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 604245.51 EUR 💰
501635.86 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
1

Referenz
Zusätzliche Informationen
Siehe Vergabeunterlagen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YB2D837

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller dengeltendgemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantragist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2021/S 012-025758 (2021-01-14)