Stadt Burgdorf und Region Hannover – Neubau IGS Burgdorf und Förderschule Region Hannover

Stadt Burgdorf

Die Stadt Burgdorf plant den Neubau einer IGS. Die Region Hannover plant den Neubau einer Förderschule. Es ist geplant die beiden Schulen auf angrenzenden Grundstücken zu errichten. Durch die Zusammenarbeit der Schulträger und gemeinsame Nutzung bestimmter Funktionen, wie z. B. Sporthallen, sollen sich Synergieeffekte ergeben. Die bauliche Umsetzung beider Schulen wird durch einen Totalunternehmer erfolgen.
Es erfolgt eine Aufteilung in 2 Lose. Eine Bewerbung und Angebotsabgabe ist auf nur ein Los oder beide Lose zulässig.
— Los 1: IGS Burgdorf (Rudolf-Bembenneck-Gesamtschule);
— Los 2: Schule am Wasserwerk Region Hannover.
Gegenstand der vorliegenden Vergabe sind die Totalunternehmerleistungen für das Bauvorhaben, das heißt, sämtliche erforderliche Architekten- und Ingenieurleistungen, Arbeiten, Leistungen und Lieferungen, die zur baulich schlüsselfertigen, funktionstüchtigen, mangelfreien und bezugsfertigen Herstellung des Bauvorhabens nebst Außenanlagen, Verkehrsflächen und Parkplätzen erforderlich sind.
In der Anlage zur funktionalen Leistungsbeschreibung der Vergabeunterlagen findet sich ein Lageplan, der den Standort des Bauvorhabens aufzeigt.
Für die Umsetzung des Bauvorhabens ist ein Rahmenterminplan erstellt worden, der in den Vergabeunterlagen Teil der Ausschreibung ist. Aus diesem Rahmenterminplan können die wesentlichen Meilensteine entnommen werden. Hierzu zählen der Baubeginn im Sommer 2022 sowie die Fertigstellung der Totalunternehmerleistungen und die Inbetriebnahme der Gebäude im Sommer 2024.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-08-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-07-21.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-07-21 Auftragsbekanntmachung
2020-07-23 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2020-07-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Schulen oder Forschungsanstalten
Referenznummer: CXP4Y6JDKVL
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Burgdorf plant den Neubau einer IGS. Die Region Hannover plant den Neubau einer Förderschule. Es ist geplant die beiden Schulen auf angrenzenden Grundstücken zu errichten. Durch die Zusammenarbeit der Schulträger und gemeinsame Nutzung bestimmter Funktionen, wie z. B. Sporthallen, sollen sich Synergieeffekte ergeben. Die bauliche Umsetzung beider Schulen wird durch einen Totalunternehmer erfolgen. Es erfolgt eine Aufteilung in 2 Lose. Eine Bewerbung und Angebotsabgabe ist auf nur ein Los oder beide Lose zulässig. — Los 1: IGS Burgdorf (Rudolf-Bembenneck-Gesamtschule); — Los 2: Schule am Wasserwerk Region Hannover. Gegenstand der vorliegenden Vergabe sind die Totalunternehmerleistungen für das Bauvorhaben, das heißt, sämtliche erforderliche Architekten- und Ingenieurleistungen, Arbeiten, Leistungen und Lieferungen, die zur baulich schlüsselfertigen, funktionstüchtigen, mangelfreien und bezugsfertigen Herstellung des Bauvorhabens nebst Außenanlagen, Verkehrsflächen und Parkplätzen erforderlich sind. In der Anlage zur funktionalen Leistungsbeschreibung der Vergabeunterlagen findet sich ein Lageplan, der den Standort des Bauvorhabens aufzeigt. Für die Umsetzung des Bauvorhabens ist ein Rahmenterminplan erstellt worden, der in den Vergabeunterlagen Teil der Ausschreibung ist. Aus diesem Rahmenterminplan können die wesentlichen Meilensteine entnommen werden. Hierzu zählen der Baubeginn im Sommer 2022 sowie die Fertigstellung der Totalunternehmerleistungen und die Inbetriebnahme der Gebäude im Sommer 2024.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Schulen oder Forschungsanstalten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bauarbeiten für Schulen oder Forschungsanstalten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Region Hannover 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Burgdorf
Postanschrift: Vor dem Hannoverschen Tor 1
Postleitzahl: 31303
Postort: Burgdorf
Kontakt
Internetadresse: https://www.burgdorf.de/ 🌏
E-Mail: vergabestelle@bbt-kanzlei.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6JDKVL/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6JDKVL 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-21 📅
Einreichungsfrist: 2020-08-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-23 📅
Datum des Beginns: 2021-08-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 141-345854
ABl. S-Ausgabe: 141
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JDKVL

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Burgdorf plant den Neubau einer IGS. Die Region Hannover plant den Neubau einer Förderschule. Es ist geplant die beiden Schulen auf angrenzenden Grundstücken zu errichten. Durch die Zusammenarbeit der Schulträger und gemeinsame Nutzung bestimmter Funktionen, wie z. B. Sporthallen, sollen sich Synergieeffekte ergeben. Die bauliche Umsetzung beider Schulen wird durch einen Totalunternehmer erfolgen.
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Es erfolgt eine Aufteilung in 2 Lose. Eine Bewerbung und Angebotsabgabe ist auf nur ein Los oder beide Lose zulässig.
— Los 1: IGS Burgdorf (Rudolf-Bembenneck-Gesamtschule);
— Los 2: Schule am Wasserwerk Region Hannover.
Gegenstand der vorliegenden Vergabe sind die Totalunternehmerleistungen für das Bauvorhaben, das heißt, sämtliche erforderliche Architekten- und Ingenieurleistungen, Arbeiten, Leistungen und Lieferungen, die zur baulich schlüsselfertigen, funktionstüchtigen, mangelfreien und bezugsfertigen Herstellung des Bauvorhabens nebst Außenanlagen, Verkehrsflächen und Parkplätzen erforderlich sind.
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In der Anlage zur funktionalen Leistungsbeschreibung der Vergabeunterlagen findet sich ein Lageplan, der den Standort des Bauvorhabens aufzeigt.
Für die Umsetzung des Bauvorhabens ist ein Rahmenterminplan erstellt worden, der in den Vergabeunterlagen Teil der Ausschreibung ist. Aus diesem Rahmenterminplan können die wesentlichen Meilensteine entnommen werden. Hierzu zählen der Baubeginn im Sommer 2022 sowie die Fertigstellung der Totalunternehmerleistungen und die Inbetriebnahme der Gebäude im Sommer 2024.
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Bezeichnung des Loses: Neubau IGS Burgdorf
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Burgdorf war bis 2015 Schulträger eines Gymnasiums, einer Real- und einer Hauptschule sowie von 5 Grundschulen. Seit 2015 ist eine IGS im Aufbau; die Real- und die Hauptschule laufen parallel aus. Das 6-zügige Gymnasium bleibt bestehen.
Die Möglichkeit der Unterbringung der IGS in der bisherigen Realschule und/oder weiteren vorhandenen innerstädtischen Schulgebäuden wurde durch eine Machbarkeitsstudie eines Architekturbüros ausgeschlossen.
Ausgehend von dem Ergebnis der Ende 2017 abgeschlossenen Machbarkeitsstudie ist die Erstellung eines Neubaus für eine 6-zügige IGS auf einem 51 000 m
Das zu bebauende Grundstück befindet sich am nördlichen Stadtrand östlich gegenüber einer Keksfabrik. Im näheren Umfeld befinden sich, neben der Keksfabrik, die im östlichen Grundstücksbereich zu errichtende Förderschule für geistige Entwicklung, eine Technische Zentrale des THW, die Ortfeuerwehr Burgdorf sowie z.Zt. noch eine Flüchtlingsunterkunft.
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Der Neubau soll Räumlichkeiten für eine 6-zügige IGS in den Jahrgängen 5 bis 10 (Sek I) sowie eine 4-zügige Sek II (Jhg. 11 bis 13) enthalten. Eine 4-zügige Sek II ist in der Genehmigungsphase bei der Landesschulbehörde. Etwa 1 080 Schülerinnen und Schüler werden zukünftig in der Sek I beschult, (plus 312 in der Sek II). Die Beschulung wird voraussichtlich in den Jahrgangsstufen 5 bis 13 erfolgen.
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Bezeichnung des Loses: Neubau Förderschule Region Hannover
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Die Schule am Wasserwerk ist eine von insgesamt neun Förderschulen der Region Hannover im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Im Schuljahr 2018/19 werden 121 Schülerinnen und Schüler in 18 Klassen beschult. Die Beschulung erfolgt am Hauptstandort am Wasserwerksweg in Burgdorf in neun Klassen, am Außenstandort in Uetze in 5 Klassen. Vier weitere Klassen der Abschlussstufe werden in 3 Lehrwohnungen in Burgdorf beschult.
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Die Organisation des Schulbetriebs an zwei 17 km voneinander entfernten Standorten ist unverhältnismäßig aufwändig. Die Schaffung des notwendigen zusätzlichen Raumbedarfs am Hauptstandort ist aufgrund planungsrechtlicher Beschränkungen nicht möglich. Ein Teilneubau an anderer Stelle ist denkbar, aber der unverhältnismäßig hohe Aufwand für die Schule bliebe bei dieser Variante bestehen. Eine dauerhafte Trennung des Schulbetriebes beeinträchtigt eine auf die gesamte Schülerschaft abgestimmte pädagogische Konzeption und bedeutet für den Schulbetrieb einen hohen administrativen und finanziellen Aufwand.
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Aus diesen Gründen beabsichtigt die Region Hannover, die Förderschule auf einer an das Grundstück der neu zu errichtenden IGS Burgdorf grenzenden ca. 2 ha großen Fläche, in unmittelbarer Nachbarschaft zur IGS, neu zu errichten.
Das zu bebauende Grundstück liegt am nördlichen Stadtrand östlich gegenüber einer Keksfabrik und grenzt westlich an das von der Stadt Burgdorf erworbene Grundstück, auf dem ein Neubau für eine Integrierte Gesamtschule errichtet werden soll.
Im näheren Umfeld befinden sich der bisherige Hauptstandort der Schule am Wasserwerk, eine Technische Zentrale des THW, die Polizeistation, die Ortsfeuerwehr Burgdorf sowie eine Flüchtlingsunterkunft. Fußläufig, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich das heilpädagogische Zentrum der Lebenshilfe, in dem die Schule am Wasserwerk das Therapiebad und das Angebot des heilpädagogischen Reitens nutzt.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
1. Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse,
2. Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung durch Vorlage der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder Handwerksrolle oder vergleichbar,
3. Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft Angabe sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse,
4. Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen:
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die*der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter*in bezeichnet ist,
c) dass die*der bevollmächtigte Vertreter*in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
5. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen,
6. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen,
7. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB,
8. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB,
9. Im Fall des Vorliegens von Ausschlussgründen Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB,
10. Erklärung, dass die tarifvertraglichen und öffentlich-rechtlichen Bestimmungen gemäß dem Niedersächsischen Tariftreue- und Vergabegesetz (NTVergG) eingehalten werden,
11. Der Bewerber oder im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft hat deren bevollmächtigte*r Vertreter*in mit der Abgabe des Teilnahmeantrags zu erklären.
a) dass ihm*ihr bewusst ist, dass eine wissentlich falsche Erklärung im Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen den Ausschluss von diesem und weiteren Verfahren zur Folge haben kann,
b) dass er*sie sich damit einverstanden erklärt, dass durch den Auftraggeber zur Überprüfung der Angaben unter Wahrung der Vertraulichkeit gegebenenfalls weitere/ergänzende Angaben/Unterlagen angefordert werden können,
c) dass er*sie bestätigt, dass er*sie die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb einer vollständigen Überprüfung unterzogen hat und das Vorhaben sowie die für das Verfahren geltenden Bedingungen mit der für den Teilnahmeantrag erforderlichen Genauigkeit beurteilen kann und sich mit den aufgestellten Verfahrensregeln ausdrücklich einverstanden erklärt.
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Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Nachweise/Erklärungen auch von den Nachunternehmern beizubringen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
1. Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen:
Los 1:
— mindestens 10,0 Mio. EUR für Personenschäden;
— mindestens 10,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Los 2:
— mindestens 5,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis ist grundsätzlich durch eine verbindliche Deckungsbestätigung der Versicherung zu erbringen. Wenn oder soweit eine Versicherung in der o. g. Höhe zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht vorliegt, kann der Nachweis durch eine (ergänzende) rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall erbracht werden. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beigelegt werden.
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Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Erklärung im Auftragsfall durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft beizubringen.
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2. Erklärung über den jahresdurchschnittlichen Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017, 2018, 2019):
a) Gesamtumsatz des Bewerbers für Bauleistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017, 2018, 2019),
b) Gesamtumsatz des Bewerbers für Objektplanung in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017, 2018, 2019),
c) Gesamtumsatz des Bewerbers für Fachplanung Technische Ausrüstung in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017, 2018, 2019).
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
1. Anzahl der in den letzten 5 Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017, 2018, 2019) jahresdurchschnittlich im auftragsrelevanten Bereich Bauleistungen beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit ausgewiesenem technischen Leitungspersonal.
2. Anzahl der in den letzten 5 Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017, 2018, 2019) jahresdurchschnittlich im auftragsrelevanten Bereich der Objektplanung beschäftigten Personen, gegliedert nach:
a) Geschäftsführer*innen bzw. Inhaber*innen,
b) Architekten*innen bzw. Ingenieure*innen,
c) Technische Zeichner*innen,
d) Sonstige Mitarbeiter*innen.
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist die Personalübersicht für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
3. Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung mindestens eines und maximal 5 Referenzprojekte für Bauleistungen innerhalb der letzten 10 Jahre (ab 1.1.2010), die mit den zu vergebenden Totalunternehmerleistungen vergleichbar sind (Fertiggestellte und vom Nutzer in Betrieb genommene Neubauvorhaben als Generalunternehmer oder -übernehmer oder Totalunternehmer oder -übernehmer mit einem Auftragsvolumen in Höhe von mindestens 7 Mio. EUR (netto) in den Kostengruppen 300 bis 500 nach DIN 276).
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Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig:
a) Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail),
b) Art der Beauftragung (Generalunternehmer, Generalübernehmer, Totalunternehmer),
c) Kurze Beschreibung des Bauvorhabens und Nutzungen,
d) Auftragsvolumen,
e) Projektzeitraum (Beauftragung/Bauantrag/Baubeginn/Abnahme).
4. Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung mindestens eines und maximal 5 Referenzprojekte für das Leistungsbild der Objektplanung Gebäude und Innenräume innerhalb der letzten 10 Jahre (ab 1.1.2010), die mit der zu erbringenden Planungsleistung vergleichbar sind (Objektplanung Gebäude und Innenräume für fertiggestellte und vom Nutzer in Betrieb genommene Bauvorhaben mit einem Kostenvolumen in Höhe von mindestens 5 Mio. EUR (netto) in den Kostengruppen 300 bis 500 nach DIN 276).
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b) Art der Nutzung,
d) Kosten (netto) Kostengruppen 300 bis 500 nach DIN 276,
5. Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung mindestens eines und maximal 5 Referenzprojekte für das Leistungsbild der Fachplanung Technische Anlagen innerhalb der letzten 10 Jahre (ab 01.01.2010), die mit der zu erbringenden Planungsleistung vergleichbar sind (Fachplanung Technische Ausrüstung für fertiggestellte und vom Nutzer in Betrieb genommene Bauvorhaben mit einem Kostenvolumen in Höhe von mindestens 2 Mio. EUR (netto) in der Kostengruppe 400 nach DIN 276).
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d) Kosten (netto) Kostengruppe 400 nach DIN 276,
6. Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung mindestens eines und maximal 5 Referenzprojekte für das Leistungsbild der Objektplanung Freianlagen innerhalb der letzten 10 Jahre (ab 1.1.2010), die mit der zu erbringenden Planungsleistung vergleichbar sind (Objektplanung Freianlagen für fertiggestellte und vom Nutzer in Betrieb genommene Außenanlagen sowie mit einem Kostenvolumen in Höhe von mindestens 1 Mio. EUR (netto) in der Kostengruppe 500 nach DIN 276).
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d) Kosten (netto) Kostengruppe 500 nach DIN 276,

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem 4-stufigen Verfahren:
1. Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht eingereicht wurden.
2. Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet sind, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, d. h. die geforderten Mindestanforderungen erfüllen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus den vorgelegten Referenzen sowie die Zufriedenheit der Auftraggeber durch eine telefonische Abfrage zu überprüfen. Bei falschen Angaben sowie bei negativen Auskünften über die Referenz, wird die Referenz von der Wertung ausgeschlossen. Auch die Benennung von Ansprechpartnern, die keine Auskünfte erteilen können, führt zum Ausschluss der Referenz aus der Wertung.
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3. Sollten mehr als 3 geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis auf 3 bis 5 Bewerber je Los zu beschränken, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. In diesem Fall wird anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärung/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen.
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4. Sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, die abschließende Auswahl und Reduzierung des Bewerberkreises durch Losverfahren herbeizuführen.
2. Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet sind, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, d.h. die geforderten Mindestanforderungen erfüllen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus den vorgelegten Referenzen sowie die Zufriedenheit der Auftraggeber durch eine telefonische Abfrage zu überprüfen. Bei falschen Angaben sowie bei negativen Auskünften über die Referenz, wird die Referenz von der Wertung ausgeschlossen. Auch die Benennung von Ansprechpartnern, die keine Auskünfte erteilen können, führt zum Ausschluss der Referenz aus der Wertung.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-08-31 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Region Hannover
Postanschrift: Hildesheimer Straße 20
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30169
Land: Hannover 🏙️
Kontakt
Internetadresse: https://www.hannover.de/ 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6JDKVL/documents 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: bbt Rechts- und Steuerkanzlei
Postanschrift: Theaterstraße 16
Postleitzahl: 30159
Kontaktperson: Vergabestelle
Telefon: +49 511220074-23 📞
Fax: +49 511220074-99 📠
Internetadresse: http://www.bbt-kanzlei.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131-153306 📞
Fax: +49 4131-152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 141-345854 (2020-07-21)
Ergänzende Angaben (2020-07-23)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauleistungen im Hochbau 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 144-353444
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 141-345854
ABl. S-Ausgabe: 144
Quelle: OJS 2020/S 144-353444 (2020-07-23)