Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen der — Objektplanung für Gebäude und Innenräume und Tragwerksplanung (Los 1); — Fachplanung TGA HLS (Los 2); — Fachplanung TGA ELT (Los 3); Es erfolgt eine Aufteilung in 3 Lose. Eine Bewerbung ist auf mehr als ein Los zulässig. Los 1: Planungsleistungen für folgendes Leistungsbild der HOAI: — Objektplanung – Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI). Leistungsphasen 1 bis 9 — Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 6 Los 2: Planungsleistungen für folgendes Leistungsbild der HOAI: — TGA HLS (§§ 53 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9 Los 3: Planungsleistungen für folgendes Leistungsbild der HOAI: — TGA ELT (§§ 53 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-11-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-10-05.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-10-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: CXP4Y6JD3MZ
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen der
— Objektplanung für Gebäude und Innenräume und Tragwerksplanung (Los 1);
— Fachplanung TGA HLS (Los 2);
— Fachplanung TGA ELT (Los 3);
Es erfolgt eine Aufteilung in 3 Lose. Eine Bewerbung ist auf mehr als ein Los zulässig.
Los 1:
Planungsleistungen für folgendes Leistungsbild der HOAI:
— Objektplanung – Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI).
Leistungsphasen 1 bis 9
— Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 6
Los 2:
Planungsleistungen für folgendes Leistungsbild der HOAI:
— TGA HLS (§§ 53 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9
Los 3:
Planungsleistungen für folgendes Leistungsbild der HOAI:
— TGA ELT (§§ 53 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9.
Bezeichnung des Loses: Objektplanung für Gebäude und Innenräume und Tragwerksplanung
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Das Neue Rathaus der Stadt Göttingen, wurde in den 1970/80er Jahren in 3 Bauabschnitten errichtet und wird in den kommenden Jahren bauabschnittsweise saniert. Begonnen wurde mit dem sogenannten 3. Bauabschnitt, dem Gebäudekomplex entlang der Rheinhäuser Landstraße. In Abhängigkeit zu dieser Maßnahme folgt im nächsten Schritt, die Sanierung und Instandsetzung der Tiefgarage des 3. Bauabschnittes, der Gegenstand dieser Ausschreibung ist.
Das Neue Rathaus der Stadt Göttingen, wurde in den 1970/80er Jahren in 3 Bauabschnitten errichtet und wird in den kommenden Jahren bauabschnittsweise saniert. Begonnen wurde mit dem sogenannten 3. Bauabschnitt, dem Gebäudekomplex entlang der Rheinhäuser Landstraße. In Abhängigkeit zu dieser Maßnahme folgt im nächsten Schritt, die Sanierung und Instandsetzung der Tiefgarage des 3. Bauabschnittes, der Gegenstand dieser Ausschreibung ist.
Die Tiefgarage des 3. Bauabschnittes wurde ca. 1978 errichtet und umfasst 3 Geschosse: das Sockelgeschoss (Ebene-1) und 2 Untergeschosse (Ebene -2, -3). Das Sockelgeschoss ist die Einfahrtsebene und steht ständig als öffentliche Parkfläche zur Verfügung. Die beiden Untergeschosse werden von der Stadt Göttingen werktags als Mitarbeiterparkflächen bewirtschaftet, an den Wochenenden stehen diese ebenfalls als öffentliche Parkfläche zur Verfügung. Zum besseren Verständnis, wird dieser Bereich im Weiteren mit Tiefgarage „A" bezeichnet.
Die Tiefgarage des 3. Bauabschnittes wurde ca. 1978 errichtet und umfasst 3 Geschosse: das Sockelgeschoss (Ebene-1) und 2 Untergeschosse (Ebene -2, -3). Das Sockelgeschoss ist die Einfahrtsebene und steht ständig als öffentliche Parkfläche zur Verfügung. Die beiden Untergeschosse werden von der Stadt Göttingen werktags als Mitarbeiterparkflächen bewirtschaftet, an den Wochenenden stehen diese ebenfalls als öffentliche Parkfläche zur Verfügung. Zum besseren Verständnis, wird dieser Bereich im Weiteren mit Tiefgarage „A" bezeichnet.
Das Neue Rathaus beherbergt eine zweite Tiefgarage, die sich im sogenannten 1.Bauabschnitt, unter dem Turm befindet. Die Auftraggeberin behält sich die Option vor, den Auftrag um die Sanierung und Instandsetzung dieser zweiten Tiefgarage zu erweitern. Zum besseren Verständnis, wird dieser Bereich im Weiteren mit Tiefgarage „B" bezeichnet.
Das Neue Rathaus beherbergt eine zweite Tiefgarage, die sich im sogenannten 1.Bauabschnitt, unter dem Turm befindet. Die Auftraggeberin behält sich die Option vor, den Auftrag um die Sanierung und Instandsetzung dieser zweiten Tiefgarage zu erweitern. Zum besseren Verständnis, wird dieser Bereich im Weiteren mit Tiefgarage „B" bezeichnet.
Nähere Informationen zur Instandsetzungsmaßnahme Tiefgarage „A"
Um den Umfang der Maßnahme bewerten zu können, wurde ein Sanierungsgutachten für die Tiefgarage „A" als Vorleistung zu dieser Ausschreibung erstellt. Aufgrund des Gutachtens und der vorh. Schadensbilder an der Bausubstanz, hat sich die Auftraggeberin für eine umfassende Instandsetzungsmaßnahme entschieden. Es liegen starke Schädigungen an den Hauptträgern sowie an einem Großteil der Stützen vor. Die Standsicherheit mehrerer Bauteile ist fraglich bzw. zeitnah fraglich und macht auch eine Prüfung der Standsicherheit, zwingend notwendig.
Um den Umfang der Maßnahme bewerten zu können, wurde ein Sanierungsgutachten für die Tiefgarage „A" als Vorleistung zu dieser Ausschreibung erstellt. Aufgrund des Gutachtens und der vorh. Schadensbilder an der Bausubstanz, hat sich die Auftraggeberin für eine umfassende Instandsetzungsmaßnahme entschieden. Es liegen starke Schädigungen an den Hauptträgern sowie an einem Großteil der Stützen vor. Die Standsicherheit mehrerer Bauteile ist fraglich bzw. zeitnah fraglich und macht auch eine Prüfung der Standsicherheit, zwingend notwendig.
Zur technischen Ausrüstung der Tiefgarage zählen z. B.: Beleuchtung, Sicherheitsbeleuchtung an Aus-/Eingängen, Rolltore und Schrankenanlagen mit Kontaktschleifen und / oder Lichtschranken, Löschwasser-/Sprinkleranlage. Die Demontage der technischen Ausrüstung und sonstiger Einbauten ist bei der Planung mit zu betrachten.
Zur technischen Ausrüstung der Tiefgarage zählen z. B.: Beleuchtung, Sicherheitsbeleuchtung an Aus-/Eingängen, Rolltore und Schrankenanlagen mit Kontaktschleifen und / oder Lichtschranken, Löschwasser-/Sprinkleranlage. Die Demontage der technischen Ausrüstung und sonstiger Einbauten ist bei der Planung mit zu betrachten.
Es sind Planungsleistungen zu folgenden Kostengruppen erforderlich:
— 450 Kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen;
— 470 Nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen.
Kostenrahmen / Kostenschätzung zur Tiefgarage „A"
KG 300: ca. 2 980 000,00 EUR brutto
KG 400: ca. 950 000,00 EUR brutto
Davon anteilig
KG 410, 430, 470: ca. 570 000,00 EUR brutto
KG 440, 450: ca. 380 000,00 EUR brutto
Die Instandsetzungsmaßnahme der Tiefgarage „A" ist nach Einschätzung der Auftraggeberin für die Objektplanung, Tragwerksplanung und Fachplanung Technische Ausrüstung in die Honorarzone II einzuordnen.
Zeitschiene / Grobterminplan zur Tiefgarage „A"
Mit der Planungsleistung ist direkt nach Zuschlagserteilung zu beginnen. Die Auftraggeberin geht davon aus, dass die Planungsphase ca. 6 Monate und die Ausführungsphase ca. 10 Monaten in Anspruch nehmen wird.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Unterlage geht die Auftraggeberin davon aus, dass die Büroräume oberhalb der Tiefgarage „A" ab September 2021 wieder belegt sind. Aus diesem Grund, soll die Ausführungsphase zum Beginn des 3.Quartal 2021 anlaufen um ein Zeitfenster für lärmintensive Arbeiten zu bieten.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Unterlage geht die Auftraggeberin davon aus, dass die Büroräume oberhalb der Tiefgarage „A" ab September 2021 wieder belegt sind. Aus diesem Grund, soll die Ausführungsphase zum Beginn des 3.Quartal 2021 anlaufen um ein Zeitfenster für lärmintensive Arbeiten zu bieten.
Die Inbetriebnahme der Tiefgarage „A" soll im 2.Quartal 2022 erfolgen können.
Nähere Informationen zur Instandsetzungsmaßnahme Tiefgarage „B"
Für die Tiefgarage „B" liegt derzeit noch kein Sanierungsgutachten vor. Die Auftraggeberin geht davon aus, dass die Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen einen gleichwertigen Umfang haben werden.
Aufgrund der Gebäudeklasse, ist die Instandsetzungsmaßnahme der Tiefgarage „B" nach Einschätzung der Auftraggeberin für die Objektplanung in die Honorarzone III. Sowohl die Tragwerksplanung und Fachplanung Technische Ausrüstung ist in die Honorarzone III einzuordnen.
Aufgrund der Gebäudeklasse, ist die Instandsetzungsmaßnahme der Tiefgarage „B" nach Einschätzung der Auftraggeberin für die Objektplanung in die Honorarzone III. Sowohl die Tragwerksplanung und Fachplanung Technische Ausrüstung ist in die Honorarzone III einzuordnen.
Die Vergabe der Planungsleistungen für die Tiefgarage „B" erfolgt optional.
Hinweise und Abhängigkeiten (Tiefgarage „A" und „B")
Die Auftraggeberin weist ausdrücklich auf folgenden Punkte hin, die im Angebot zu berücksichtigen sind:
1. Es stehen nur geringe Flächen für Baustelleneinrichtung zur Verfügung. Baustelleneinrichtung im öffentlichen Bereich (Fußwege, Straßen) ist nicht möglich.
2. Die Arbeiten werden im laufenden Gebäudebetrieb stattfinden, die Obergeschosse des Gebäudes sind in der Bauphase mit Büronutzung belegt. Lärmintensive Arbeiten sind Arbeitnehmerverträglich durchzuführen.
Beschreibung der Optionen:
Die Auftraggeberin beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI für die Tiefgarage „A". Es besteht die Option auf die Beauftragung mit den weiteren Leistungsphasen für die Tiefgarage „A" (stufenweise Beauftragung).
Zudem besteht weiterhin die Option, für die stufenweise Beauftragung mit den Planungsleistungen für die Tiefgarage „B".
Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für die Auftraggeberin entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für die Auftraggeberin entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
Bezeichnung des Loses: Fachplanung Technische Ausrüstung HLS
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Zur technischen Ausrüstung der Tiefgarage zählen z. B.: Beleuchtung, Sicherheitsbeleuchtung an Aus- / Eingängen, Rolltore und Schrankenanlagen mit Kontaktschleifen und / oder Lichtschranken, Löschwasser- / Sprinkleranlage. Die Demontage der technischen Ausrüstung und sonstiger Einbauten ist bei der Planung mit zu betrachten.
Zur technischen Ausrüstung der Tiefgarage zählen z. B.: Beleuchtung, Sicherheitsbeleuchtung an Aus- / Eingängen, Rolltore und Schrankenanlagen mit Kontaktschleifen und / oder Lichtschranken, Löschwasser- / Sprinkleranlage. Die Demontage der technischen Ausrüstung und sonstiger Einbauten ist bei der Planung mit zu betrachten.
Bezeichnung des Loses: Fachplanung Technische Ausrüstung ELT
Losnummer: 3
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Angebot sind folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
1.1. Angabe des Bieters (Einzelbewerbung) mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.2. Angabe, im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft, sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.3. Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft ist mit dem Angebot eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen,
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist,
c) dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
1.4. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen.
1.5. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bieter im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
1.6. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB.
1.7. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB.
1.8. Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für das Angebotsschreiben sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Nachweise/Erklärungen auch von den Nachunternehmern beizubringen.
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für das Angebotsschreiben sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Nachweise/Erklärungen auch von den Nachunternehmern beizubringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Angebot sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bieters folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
2.1. Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen:
— mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden;
— mindestens 1,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis ist grundsätzlich durch eine verbindliche Deckungsbestätigung der Versicherung zu erbringen. Wenn oder soweit eine Versicherung in der o. g. Höhe zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht vorliegt, kann der Nachweis durch eine (ergänzende) rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall erbracht werden. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beigelegt werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis ist grundsätzlich durch eine verbindliche Deckungsbestätigung der Versicherung zu erbringen. Wenn oder soweit eine Versicherung in der o. g. Höhe zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht vorliegt, kann der Nachweis durch eine (ergänzende) rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall erbracht werden. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beigelegt werden.
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Erklärung im Auftragsfall durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/ Arbeitsgemeinschaft beizubringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Erklärung im Auftragsfall durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/ Arbeitsgemeinschaft beizubringen.
2.2. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019).
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Angebot sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bieters folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
3.1. Anzahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) jahresdurchschnittlich im auftragsrelevanten Bereich (Planungsleistungen) beschäftigten Personen (Mindestanforderung), gegliedert nach:
a) Geschäftsführer/innen bzw. Inhaber/innen
b) Architekten/innen bzw. Ingenieure/innen
c) Technische Zeichner/innen
d) Sonstige Mitarbeiter/innen
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist die Personalübersicht für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
3.2. Benennung der/des Projektverantwortlichen für die Leistungen (mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung) und der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen für die Leistungen (mit mindestens 2 Jahren Berufserfahrung) für den Auftragsfall mit
a) Nachweis der beruflichen Qualifikation,
b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren
3.3 Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung von mindestens 3 Referenzprojekten innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 1.1.2015), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind.
Vergleichbar sind nur folgende Planungsleistungen:
— Der Bauherr muss eine Gebietskörperschaft (Kommune, Land, Bund) sein;
— Die Planungsanforderungen müssen mindestens der Honorarzone II entsprechen;
— Es muss sich um eine Sanierungsmaßnahme handeln;
— Das Bauvorhaben muss abgeschlossen sein d. h. die Bauleistungen müssen abgenommen sein und das Objekt vom Nutzer in Betrieb genommen sein.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig:
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Für den zu benennenden Projektverantwortlichen und stellvertretenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation durch Nachweis der Berufszulassung durch Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder sonstigen vergleichbaren Nachweis zu erbringen.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Für den zu benennenden Projektverantwortlichen und stellvertretenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation durch Nachweis der Berufszulassung durch Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder sonstigen vergleichbaren Nachweis zu erbringen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-01-29 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-11-12 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 11:00
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität, Kosten und Termine
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Kostenkriterium (Name): Honorar (Vergütung einschließlich Umbauzuschlag und pauschalierter Nebenkosten)
Kostenkriterium (Gewichtung): 30
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131-153306📞
Fax: +49 4131-152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 197-476161 (2020-10-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-03-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: CXP4Y6JD232
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen der
— Objektplanung für Gebäude und Innenräume und Tragwerksplanung (Los 1),
— Fachplanung TGA HLS (Los 2),
— Fachplanung TGA ELT (Los 3).
Es erfolgt eine Aufteilung in 3 Lose. Eine Bewerbung ist auf mehr als ein Los zulässig.
Los 1:
Planungsleistungen für folgendes Leistungsbild der HOAI:
— Objektplanung – Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI).
Leistungsphasen 1 bis 9
— Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 6.
Los 2:
Planungsleistungen für folgendes Leistungsbild der HOAI:
— TGA HLS (§§ 53 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9.
Los 3:
Planungsleistungen für folgendes Leistungsbild der HOAI:
— TGA ELT (§§ 53 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9.
Die Tiefgarage des 3. Bauabschnittes wurde ca. 1978 errichtet und umfasst 3 Geschosse: das Sockelgeschoss (Ebene-1) und 2 Untergeschosse (Ebene -2, -3). Das Sockelgeschoss ist die Einfahrtsebene und steht ständig als öffentliche Parkfläche zur Verfügung. Die beiden Untergeschosse werden von der Stadt Göttingen werktags als Mitarbeiterparkflächen bewirtschaftet, an den Wochenenden stehen diese ebenfalls als öffentliche Parkfläche zur Verfügung. Zum besseren Verständnis, wird dieser Bereich im Weiteren mit Tiefgarage „A“ bezeichnet.
Die Tiefgarage des 3. Bauabschnittes wurde ca. 1978 errichtet und umfasst 3 Geschosse: das Sockelgeschoss (Ebene-1) und 2 Untergeschosse (Ebene -2, -3). Das Sockelgeschoss ist die Einfahrtsebene und steht ständig als öffentliche Parkfläche zur Verfügung. Die beiden Untergeschosse werden von der Stadt Göttingen werktags als Mitarbeiterparkflächen bewirtschaftet, an den Wochenenden stehen diese ebenfalls als öffentliche Parkfläche zur Verfügung. Zum besseren Verständnis, wird dieser Bereich im Weiteren mit Tiefgarage „A“ bezeichnet.
Das Neue Rathaus beherbergt eine zweite Tiefgarage, die sich im sogenannten 1.Bauabschnitt, unter dem Turm befindet. Die Auftraggeberin behält sich die Option vor, den Auftrag um die Sanierung und Instandsetzung dieser zweiten Tiefgarage zu erweitern. Zum besseren Verständnis, wird dieser Bereich im Weiteren mit Tiefgarage „B“ bezeichnet.
Das Neue Rathaus beherbergt eine zweite Tiefgarage, die sich im sogenannten 1.Bauabschnitt, unter dem Turm befindet. Die Auftraggeberin behält sich die Option vor, den Auftrag um die Sanierung und Instandsetzung dieser zweiten Tiefgarage zu erweitern. Zum besseren Verständnis, wird dieser Bereich im Weiteren mit Tiefgarage „B“ bezeichnet.
Nähere Informationen zur Instandsetzungsmaßnahme Tiefgarage „A“
Um den Umfang der Maßnahme bewerten zu können, wurde ein Sanierungsgutachten für die Tiefgarage „A“ als Vorleistung zu dieser Ausschreibung erstellt. Aufgrund des Gutachtens und der vorh. Schadensbilder an der Bausubstanz, hat sich die Auftraggeberin für eine umfassende Instandsetzungsmaßnahme entschieden. Es liegen starke Schädigungen an den Hauptträgern sowie an einem Großteil der Stützen vor. Die Standsicherheit mehrerer Bauteile ist fraglich bzw. zeitnah fraglich und macht auch eine Prüfung der Standsicherheit, zwingend notwendig.
Um den Umfang der Maßnahme bewerten zu können, wurde ein Sanierungsgutachten für die Tiefgarage „A“ als Vorleistung zu dieser Ausschreibung erstellt. Aufgrund des Gutachtens und der vorh. Schadensbilder an der Bausubstanz, hat sich die Auftraggeberin für eine umfassende Instandsetzungsmaßnahme entschieden. Es liegen starke Schädigungen an den Hauptträgern sowie an einem Großteil der Stützen vor. Die Standsicherheit mehrerer Bauteile ist fraglich bzw. zeitnah fraglich und macht auch eine Prüfung der Standsicherheit, zwingend notwendig.
— 450 Kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen,
Kostenrahmen / Kostenschätzung zur Tiefgarage „A“
— KG 300: ca. 2 980 000,00 EUR brutto,
— KG 400: ca. 950 000,00 EUR brutto,
— KG 410, 430, 470: ca. 570 000,00 EUR brutto,
— KG 440, 450: ca. 380 000,00 EUR brutto.
Die Instandsetzungsmaßnahme der Tiefgarage „A“ ist nach Einschätzung der Auftraggeberin für die Objektplanung, Tragwerksplanung und Fachplanung Technische Ausrüstung in die Honorarzone II einzuordnen.
Zeitschiene / Grobterminplan zur Tiefgarage „A“
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Unterlage geht die Auftraggeberin davon aus, dass die Büroräume oberhalb der Tiefgarage „A“ ab September 2021 wieder belegt sind. Aus diesem Grund, soll die Ausführungsphase zum Beginn des 3.Quartal 2021 anlaufen um ein Zeitfenster für lärmintensive Arbeiten zu bieten.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Unterlage geht die Auftraggeberin davon aus, dass die Büroräume oberhalb der Tiefgarage „A“ ab September 2021 wieder belegt sind. Aus diesem Grund, soll die Ausführungsphase zum Beginn des 3.Quartal 2021 anlaufen um ein Zeitfenster für lärmintensive Arbeiten zu bieten.
Die Inbetriebnahme der Tiefgarage „A“ soll im 2.Quartal 2022 erfolgen können.
Nähere Informationen zur Instandsetzungsmaßnahme Tiefgarage „B“
Für die Tiefgarage „B“ liegt derzeit noch kein Sanierungsgutachten vor. Die Auftraggeberin geht davon aus, dass die Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen einen gleichwertigen Umfang haben werden.
Aufgrund der Gebäudeklasse, ist die Instandsetzungsmaßnahme der Tiefgarage „B“ nach Einschätzung der Auftraggeberin für die Objektplanung in die Honorarzone III. Sowohl die Tragwerksplanung und Fachplanung Technische Ausrüstung ist in die Honorarzone III einzuordnen.
Aufgrund der Gebäudeklasse, ist die Instandsetzungsmaßnahme der Tiefgarage „B“ nach Einschätzung der Auftraggeberin für die Objektplanung in die Honorarzone III. Sowohl die Tragwerksplanung und Fachplanung Technische Ausrüstung ist in die Honorarzone III einzuordnen.
Die Vergabe der Planungsleistungen für die Tiefgarage „B“ erfolgt optional.
Hinweise und Abhängigkeiten (Tiefgarage „A“ und „B“)
Beschreibung der Optionen:
Die Auftraggeberin beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI für die Tiefgarage „A“. Es besteht die Option auf die Beauftragung mit den weiteren Leistungsphasen für die Tiefgarage „A“ (stufenweise Beauftragung).
Zudem besteht weiterhin die Option, für die stufenweise Beauftragung mit den Planungsleistungen für die Tiefgarage „B“.
Kurze Beschreibung:
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Unterlage geht die Auftraggeberin davon aus, dass die Büroräume oberhalb der Tiefgarage „A“ ab September 2021 wieder belegt sind. Aus diesem Grund, soll die Ausführungsphase zum Beginn des 3.Quartal 2021 anlaufen um ein Zeitfenster für lärmintensive Arbeiten zu bieten.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Unterlage geht die Auftraggeberin davon aus, dass die Büroräume oberhalb der Tiefgarage „A“ ab September 2021 wieder belegt sind. Aus diesem Grund, soll die Ausführungsphase zum Beginn des 3.Quartal 2021 anlaufen um ein Zeitfenster für lärmintensive Arbeiten zu bieten.
Die Vergabe der Planungsleistungen für die Tiefgarage „B“ erfolgt optional.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-03-08 📅
Name: SiB Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Dieselstraße 30a
Postort: Ober-Mörlen
Postleitzahl: 61239
Land: Deutschland 🇩🇪 Wetteraukreis
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 806975.98 EUR 💰
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-03-10 📅
Name: Krauße Ingenieure
Postanschrift: Wilhelm-Berg-Straße 2
Postort: Göttingen
Postleitzahl: 37079
Land: Göttingen
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 180778.21 EUR 💰
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-03-04 📅
Name: PlanerAllianz GmbH & Co. KG
Postanschrift: Buchholzer Straße 38a
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30629
Land: Hannover
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 143157.68 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
2
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist nach den §§ 160 ff. GWB zulässig.
Auf die Rügeverpflichtung nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen.