Beschreibung der Beschaffung
Die Stadt Heide im Landkreis Dithmarschen plant den Neubau des Schulzentrums Heide-Ost in 25746 Heide, Friedrich-Elvers-Str. 7. Das bestehende Schulzentrum Heide-Ost wurde ab 1971 in ca. 6 Bauabschnitten erbaut und soll nach Fertigstellung des Neubaus abgerissen werden.
Für den Gesamtentwurf gelten folgende Parameter:
Gesamtfläche von 12 000 qm, inkl. Ausarbeitung des Raumprogramms vom 15.01.2020, bei erneuter Überprüfung der Klassenraumgröße.
Gesamtkosten gemäß grober Kostenschätzung von 59 500 000 EUR (brutto) für Raumkapazitäten für bis zu 1 500 Schüler sind deutlich zu senken, dazu sind Einsparvorschläge in der LPH 2 zu erarbeiten.
Evtl. Modulare Erweiterbarkeit für bis zu 300 Schüler
Kostenschätzung nach DIN 276
Im Entwurf ist eine alternative Variante zum Schulzentrum Heide-Ost bis zur LPH 2 auszuarbeiten, in der das Gymnasium und die Gemeinschaftsschule, optional auch die VHS in einem Gebäude untergebracht sind.
(Überprüfung bis zur LPH 2, ob das Kulturforum im Bestandsgebäude und der Anbau, 6 Klassenräume in Holzständerbauweise aus baukonstruktiver- und bauphysikalischer Sicht erhalten bleiben können.)
Die Erstellung eines Energiekonzepts für das Projekt soll sowohl im Hinblick auf Gebäudedämmung, als auch dem Einsatz regenerativer Energiequellen für das Anwerben von Fördermitteln dienen.
Die Schulnutzung ist für die gesamte Dauer der Bauzeit ohne Unterbrechungen sicher zu stellen.
Im Rahmen der Gesamtmaßnahme sollen nach Vorliegen der Kostenschätzung zukünftig noch zu spezifizierende Förderprogramme des Bundes und des Landes beantragt werden. Auch eine energetische Förderung ist zu prüfen.
Die Baukosten der KG 400 wurden mit einem Volumen von max. 8 483 727,00 EUR netto veranschlagt. Die Kosten für die hier ausgeschriebenen Anlagengruppen betragen dabei max. 4 587 680 EUR. Die o. g. Baukosten sind dabei als Obergrenzen zu verstehen, an denen sich der Entwurf in allen Projektstadien auszurichten hat.
Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung abdecken und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen verwirklicht haben.
Es sollen die Leistungsphasen 1-9 der Anlagengruppen 1 bis 3 und 7 sowie 8 in dem Leistungsbild nach § 55 HOAI bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen.
Besonderes Augenmerk sollte bei der Auswahl der Referenzen vor allem gelegt werden auf: Leistungen nach § 55 HOAI Fachplanung Technische Ausrüstung (Mindestanforderung an die Referenz). Des Weiteren auf (Auswahlkriterien): Nichtwohnungsbauten für einen öffentlichen Auftraggeber, die in den letzten 10 Jahren (ab 2010, LPH 8 abgeschlossen) erbracht wurden, Bauten mit vergleichbarer Komplexität/Honorarzone, ähnlicher Leistungsumfang und Auftragswert, Einsatz von Fördermitteln und/oder Einsatz von alternativen regenerativen Energieträgern. Die vorgenannten Punkte stellen keine Mindestanforderungen an die Referenzen dar, sondern dienen der Begrenzung der Anzahl der geeigneten Bewerber bei der Gesamtbeurteilung der Auswahlkriterien. Sie sind unbedingt auf den Referenzblättern zu vermerken.
Folgendes Verfahren wird durchgeführt:
In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein.
In Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.
Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.
Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter
http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ eingestellt.