Im Zuge des Projektes „Neubau Energiezentrale" werden auf der Kläranlage Löhne eine Netzersatzanlage, eine Trafostation, eine Mittel- und eine Niederspannungsschaltanlage sowie eine neue BHKW-Anlage installiert. Sämtliche Komponenten werden in einem neu zu errichtenden Gebäude – der Energiezentrale – aufgestellt und an die bestehende Anlagentechnik angebunden. Abgängige Komponenten werden demontiert. Ziel sind folgende betriebliche Verbesserungen: — Realisierung einer Notstromversorgung -Ertüchtigung abgängiger Komponenten der Maschinen- und EMSR-Technik -Sicherstellung der Faulgasverwertung und der Eigenenergieversorgung; — Erhöhung der Eigenstromproduktion und damit einhergehende CO2-Einsparung durch verbesserte Wirkungsgrade der Gasmotoren -Entzerrung der gewachsenen, teilweise verschachtelten Anlagenstruktur auf dem gegenwärtigen Kläranlagengelände und dadurch Erhöhung der Betriebssicherheit durch eine Auslagerung des Standortes.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-04-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-03-16.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-03-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 20-VGV-VHV mTN-LÖ 20/2020 ZV 99/2020
Kurze Beschreibung:
Im Zuge des Projektes „Neubau Energiezentrale" werden auf der Kläranlage Löhne eine Netzersatzanlage, eine Trafostation, eine Mittel- und eine Niederspannungsschaltanlage sowie eine neue BHKW-Anlage installiert. Sämtliche Komponenten werden in einem neu zu errichtenden Gebäude – der Energiezentrale – aufgestellt und an die bestehende Anlagentechnik angebunden. Abgängige Komponenten werden demontiert. Ziel sind folgende betriebliche Verbesserungen:
— Realisierung einer Notstromversorgung -Ertüchtigung abgängiger Komponenten der Maschinen- und EMSR-Technik -Sicherstellung der Faulgasverwertung und der Eigenenergieversorgung;
— Erhöhung der Eigenstromproduktion und damit einhergehende CO2-Einsparung durch verbesserte Wirkungsgrade der Gasmotoren -Entzerrung der gewachsenen, teilweise verschachtelten Anlagenstruktur auf dem gegenwärtigen Kläranlagengelände und dadurch Erhöhung der Betriebssicherheit durch eine Auslagerung des Standortes.
Im Zuge des Projektes „Neubau Energiezentrale" werden auf der Kläranlage Löhne eine Netzersatzanlage, eine Trafostation, eine Mittel- und eine Niederspannungsschaltanlage sowie eine neue BHKW-Anlage installiert. Sämtliche Komponenten werden in einem neu zu errichtenden Gebäude – der Energiezentrale – aufgestellt und an die bestehende Anlagentechnik angebunden. Abgängige Komponenten werden demontiert. Ziel sind folgende betriebliche Verbesserungen:
— Realisierung einer Notstromversorgung -Ertüchtigung abgängiger Komponenten der Maschinen- und EMSR-Technik -Sicherstellung der Faulgasverwertung und der Eigenenergieversorgung;
— Erhöhung der Eigenstromproduktion und damit einhergehende CO2-Einsparung durch verbesserte Wirkungsgrade der Gasmotoren -Entzerrung der gewachsenen, teilweise verschachtelten Anlagenstruktur auf dem gegenwärtigen Kläranlagengelände und dadurch Erhöhung der Betriebssicherheit durch eine Auslagerung des Standortes.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Zusätzlicher CPV-Code: Planungsleistungen im Bauwesen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Herford🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Im Zuge des Projektes „Neubau Energiezentrale" werden auf der Kläranlage Löhne eine Netzersatzanlage, eine Trafostation, eine Mittel- und eine Niederspannungsschaltanlage sowie eine neue BHKW-Anlage installiert. Sämtliche Komponenten werden in einem neu zu errichtenden Gebäude – der Energiezentrale – aufgestellt und an die bestehende Anlagentechnik angebunden. Abgängige Komponenten werden demontiert. Ziel sind folgende betriebliche Verbesserungen:
Im Zuge des Projektes „Neubau Energiezentrale" werden auf der Kläranlage Löhne eine Netzersatzanlage, eine Trafostation, eine Mittel- und eine Niederspannungsschaltanlage sowie eine neue BHKW-Anlage installiert. Sämtliche Komponenten werden in einem neu zu errichtenden Gebäude – der Energiezentrale – aufgestellt und an die bestehende Anlagentechnik angebunden. Abgängige Komponenten werden demontiert. Ziel sind folgende betriebliche Verbesserungen:
— Realisierung einer Notstromversorgung -Ertüchtigung abgängiger Komponenten der Maschinen- und EMSR-Technik -Sicherstellung der Faulgasverwertung und der Eigenenergieversorgung;
— Erhöhung der Eigenstromproduktion und damit einhergehende CO2-Einsparung durch verbesserte Wirkungsgrade der Gasmotoren -Entzerrung der gewachsenen, teilweise verschachtelten Anlagenstruktur auf dem gegenwärtigen Kläranlagengelände und dadurch Erhöhung der Betriebssicherheit durch eine Auslagerung des Standortes.
— Erhöhung der Eigenstromproduktion und damit einhergehende CO2-Einsparung durch verbesserte Wirkungsgrade der Gasmotoren -Entzerrung der gewachsenen, teilweise verschachtelten Anlagenstruktur auf dem gegenwärtigen Kläranlagengelände und dadurch Erhöhung der Betriebssicherheit durch eine Auslagerung des Standortes.
Neubau Energiezentrale: Alle Arbeiten finden im laufenden Betrieb statt. Die Baumaßnahme soll Ende 2022 abgeschlossen sein. Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind die notwendigen Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke i. S. der Anlage 12.1 zu § 43 HOAI in den Leistungsphasen 1-9 (Baukosten brutto rd. 700.000 EUR) sowie die Fachplanungsleistungen für Tragwerksplanung i. S. der Anlage 14.1 zu § 51 HOAI und für Technische Ausrüstung i.S. der Anlage 15.1 zu § 55 HOAI. Die TA ist unterteilt in die Verfahrens- und Maschinentechnik (Kostengruppe 410, 420, 430, 460, 470 – Baukosten brutto rd. 800 000 EUR) und EMSR-Technik (Kostengruppe 440, 450, 480 – Baukosten brutto rd. 500.000 EUR). Anlagen können für die Honorarberechnung zusammengefasst werden. Die Leistungsphasen 1-3 (Entwurfsplanung einschl. Kostenberechnung) sollen bis Ende November 2020 abgeschlossen sein. Die Beauftragung von Sonderfachleuten wie Prüfstatiker, Gutachter, etc. erfolgt durch den Bauherrn gesondert. Auflistung der geforderten Leistungen:
Neubau Energiezentrale: Alle Arbeiten finden im laufenden Betrieb statt. Die Baumaßnahme soll Ende 2022 abgeschlossen sein. Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind die notwendigen Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke i. S. der Anlage 12.1 zu § 43 HOAI in den Leistungsphasen 1-9 (Baukosten brutto rd. 700.000 EUR) sowie die Fachplanungsleistungen für Tragwerksplanung i. S. der Anlage 14.1 zu § 51 HOAI und für Technische Ausrüstung i.S. der Anlage 15.1 zu § 55 HOAI. Die TA ist unterteilt in die Verfahrens- und Maschinentechnik (Kostengruppe 410, 420, 430, 460, 470 – Baukosten brutto rd. 800 000 EUR) und EMSR-Technik (Kostengruppe 440, 450, 480 – Baukosten brutto rd. 500.000 EUR). Anlagen können für die Honorarberechnung zusammengefasst werden. Die Leistungsphasen 1-3 (Entwurfsplanung einschl. Kostenberechnung) sollen bis Ende November 2020 abgeschlossen sein. Die Beauftragung von Sonderfachleuten wie Prüfstatiker, Gutachter, etc. erfolgt durch den Bauherrn gesondert. Auflistung der geforderten Leistungen:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke Lph 1-9 gemäß § 43 HOAI i. V. m. Anlage 12, Ziffer 12.1;
— Tragwerksplanung Lph 1-6 gemäß § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14, Ziffer 14.1;
— Technische Ausrüstung Lph 1-9 gemäß § 55 HOAI i. V. m.
Anlage 15, Ziffer 15.1 für Verfahrens- und Maschinentechnik (Kostengruppe 410, 420, 430, 460, 470) und EMSR-Technik (Kostengruppe 440, 450, 480) Besondere/Zusätzliche Leistungen:
— Objektübergreifende, integrierte Bauablaufplanung (zu OP IBW Lph 5);
— Koordination des Gesamtprojekts (zu OP IBW Lph 5), -Aufstellen von Ablauf- und Netzplänen (zu OP IBW Lph 5);
— Detaillierte Planung von Bauphasen und besonderen Anforderungen (zu OP IBW Lph 6);
— Prüfen und Werten von Nebenangeboten (zu OP IBW Lph 7);
— Kostenkontrolle (zu OP IBW Lph 8);
— Prüfen von Nachträgen (zu OP IBW Lph 8);
— Erstellen von Bestandsplänen (zu OP IBW Lph 8);
— Örtliche Bauüberwachung bei Ingenieurbauwerken als Besondere Leistung gemäß Anlage 12, Ziffer 12.1 zu § 43 Absatz 4 HOAI 2013;
— Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (zu OP IBW Lph 9);
— Vorgezogene, prüfbare und für die Ausführung geeignete Berechnung der Gründung (zu TWP Lph 3);
— Mitwirken bei der Prüfung und Wertung von Nebenangeboten (zu TWP);
— Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüftenstatischen Unterlagen (zu TWP), -Aufstellen einer gewerkeübergreifenden Brandschutzmatrix (zu TA Lph 3);
— Auslegung der technischen Systeme bei Ingenieurbauwerken nach Maschinenrichtlinie (zu TA Lph 3);
— Erarbeiten der Wartungsplanung und -organisation (zu TA Lph 6), -Prüfen und Werten von Nebenangeboten (zu TA Lph 7);
— Werksabnahme (zu TA Lph 8);
— Fortschreiben der Ausführungspläne bis zum Bestand (zu TA Lph 8);
— Erstellen fachübergreifender Betriebsanleitungen/Betriebshandbuch (zu TA Lph 8), -Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (zu TA Lph 9).
Dauer: 90 Monate
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise:
Stufe 1: LPH 1-3 Stufe 2: LPH 4-6 Stufe 3: LPH 7-9, Ein Anspruch des Planers auf Beauftragung von einzelnen Leistungsstufen besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: In den Vergabeunterlagen aufgeführt
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der beruflichen Befähigung mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der beruflichen Befähigung mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
2. Auf gesondertes Verlangen ist die Befugnis zur Berufsausübung (s. Ziff. III.2.1)) nachzuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben vorzulegen:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben vorzulegen:
1. Angaben zum Netto-Umsatz mit Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke sowie Fachplanungsleistungen für Technische Ausrüstung hier untergliedert in Verfahrens- und Maschinentechnik sowie EMSR-Technik und Sonstiges in den letzten 3 Kalenderjahren (2017, 2018, 2019), getrennt nach Jahren.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Angaben zum Netto-Umsatz mit Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke sowie Fachplanungsleistungen für Technische Ausrüstung hier untergliedert in Verfahrens- und Maschinentechnik sowie EMSR-Technik und Sonstiges in den letzten 3 Kalenderjahren (2017, 2018, 2019), getrennt nach Jahren.
2. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen i. H. v. mindestens 2 000 000 EUR für Sach- und Personenschäden sowie sonstige Schäden, zweifach maximiert pro Jahr (Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers, nicht älter als 3 Monate, Kopie ausreichend) oder Bereitschaftserklärung eines Versicherungsgebers, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen (Kopie ausreichend).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen i. H. v. mindestens 2 000 000 EUR für Sach- und Personenschäden sowie sonstige Schäden, zweifach maximiert pro Jahr (Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers, nicht älter als 3 Monate, Kopie ausreichend) oder Bereitschaftserklärung eines Versicherungsgebers, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen (Kopie ausreichend).
Mindeststandards:
Der Netto-Umsatz mit Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke sowie Fachplanungsleistungen für Technische Ausrüstung des Bewerbers/sämtlicher Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft in der Summe muss im Zeitraum der letzten 3 Jahre (2017-2019) jeweils mindestens 1 000 000,00 EUR pro Jahr betragen haben.
Der Netto-Umsatz mit Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke sowie Fachplanungsleistungen für Technische Ausrüstung des Bewerbers/sämtlicher Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft in der Summe muss im Zeitraum der letzten 3 Jahre (2017-2019) jeweils mindestens 1 000 000,00 EUR pro Jahr betragen haben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (s. hierzu unter Ziff. VI.3)) folgende Angaben vorzulegen: 1) Angaben zur beruflichen Leistungsfähigkeit durch Nachweis der Anzahl der Beschäftigten inkl. Führungskräfte/ Büroinhaber in den letzten 3 Jahren (2017, 2018, 2019), unterteilt in Ingenieure und sonstige Mitarbeiter 2) Angaben zu den seit 01/2012 erbrachten Leistungen vergleichbarer Art (Planungsleistungen derunter Ziff.II.2.4) der Bekanntmachung bezeichneten Art) mit konkreter Beschreibung der beauftragten Planungsleistungen (Leistungsbilder und Leistungsphasen nach HOAI und Angabe, inwieweit die jeweiligen Leistungen selbst/in einer Arbeitsgemeinschaft oder als/durch Nachunternehmer ausgeführt wurden), zum Leistungszeitraum, Projektbeschreibung und dem Auftraggeber nebst Ansprechpartner und Kontaktdaten; zu den einzelnen Projekten sind nach Möglichkeit Referenzschreiben der jeweiligen Auftraggeber beizufügen (Kopie ausreichend)).
Der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (s. hierzu unter Ziff. VI.3)) folgende Angaben vorzulegen: 1) Angaben zur beruflichen Leistungsfähigkeit durch Nachweis der Anzahl der Beschäftigten inkl. Führungskräfte/ Büroinhaber in den letzten 3 Jahren (2017, 2018, 2019), unterteilt in Ingenieure und sonstige Mitarbeiter 2) Angaben zu den seit 01/2012 erbrachten Leistungen vergleichbarer Art (Planungsleistungen derunter Ziff.II.2.4) der Bekanntmachung bezeichneten Art) mit konkreter Beschreibung der beauftragten Planungsleistungen (Leistungsbilder und Leistungsphasen nach HOAI und Angabe, inwieweit die jeweiligen Leistungen selbst/in einer Arbeitsgemeinschaft oder als/durch Nachunternehmer ausgeführt wurden), zum Leistungszeitraum, Projektbeschreibung und dem Auftraggeber nebst Ansprechpartner und Kontaktdaten; zu den einzelnen Projekten sind nach Möglichkeit Referenzschreiben der jeweiligen Auftraggeber beizufügen (Kopie ausreichend)).
Mindeststandards:
Zu 1): Der Bewerber muss/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft in Summe müssen in den letzten 3 Jahren (2017-2019) jeweils über mindestens 10 fest angestellte Ingenieure (inkl. Führungskräfte/Büroinhaber) verfügt haben, sowie aktuell über mindestens 2 Ingenieure im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke sowie ein Ingenieur im Bereich Tragwerksplanung und jeweils 2 Ingenieure für die Technische Ausrüstung in den Bereichen Verfahrens- und Maschinentechnik und EMSR-Technik verfügen. Zu 2): Die Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam müssen für den Zeitraum der letzten 8 Jahre (seit 01/2012) 3 Referenzaufträge im Bereich Kläranlagenbau nachweisen, die jeweils sämtliche folgende Anforderungen erfüllen:
Zu 1): Der Bewerber muss/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft in Summe müssen in den letzten 3 Jahren (2017-2019) jeweils über mindestens 10 fest angestellte Ingenieure (inkl. Führungskräfte/Büroinhaber) verfügt haben, sowie aktuell über mindestens 2 Ingenieure im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke sowie ein Ingenieur im Bereich Tragwerksplanung und jeweils 2 Ingenieure für die Technische Ausrüstung in den Bereichen Verfahrens- und Maschinentechnik und EMSR-Technik verfügen. Zu 2): Die Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam müssen für den Zeitraum der letzten 8 Jahre (seit 01/2012) 3 Referenzaufträge im Bereich Kläranlagenbau nachweisen, die jeweils sämtliche folgende Anforderungen erfüllen:
— Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke (mind. beauftragte LPH 2-8 gem. § 43 i. V. m. Anlage 12HOAI);
— Tragwerksplanung (mind. beauftragte LPH 2-6 gem. 51 i. V. m. Anlage 14 HOAI);
— Fachplanungsleistungen für Technische Ausrüstung in den Bereichen Verfahrens- und Maschinentechnik und EMSR-Technik (mind. beauftragte LPH 2-8 gem. § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15);
— Baukosten KG 300 nach DIN 276 brutto von mehr als 0,5 Mio. EUR brutto und Baukosten KG 400 nach DIN276 brutto von mehr als 1,0 Mio. EUR brutto;
— Referenzobjekt ist fertiggestellt bzw. an den Nutzer übergeben (mind. LPH 8 erbracht und fertiggestellt bzw. LPH 6 bei Tragwerksplanung)). Hinweis: Es werden nur Leistungsphasen bewertet, die vollständig seit 01/2012 erbracht worden sind.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Nachweis der Planvorlageberechtigung Wasserwirtschaft nach § 103 (1-4) LWG Nordrhein-Westfalen oder Eigenerklärung, dass die Eintragungsvoraussetzungen nach §103 LWG vorliegen und die Verpflichtung, die Eintragung innerhalb eines angemessenen Zeitraumes zu bewirken. Zugelassen sind alle Bewerber, die nach § 75 VgV berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieur" zu tragen und über die erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische Personen gilt § 75 Abs. 3 VgV. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung vonBerufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Nachweis der Planvorlageberechtigung Wasserwirtschaft nach § 103 (1-4) LWG Nordrhein-Westfalen oder Eigenerklärung, dass die Eintragungsvoraussetzungen nach §103 LWG vorliegen und die Verpflichtung, die Eintragung innerhalb eines angemessenen Zeitraumes zu bewirken. Zugelassen sind alle Bewerber, die nach § 75 VgV berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieur" zu tragen und über die erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische Personen gilt § 75 Abs. 3 VgV. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung vonBerufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
a) Der benannte Projektleiter muss über mind. 5 Jahre Berufserfahrung verfügen und die Projektingenieure über eine mind. 3-jährige Berufserfahrung in den angefragten Leistungsbereichen verfügen. b) Besondere Bedingungen für die Auftragsdurchführung folgen aus dem Tariftreue- und Vergabegesetz NRW.
a) Der benannte Projektleiter muss über mind. 5 Jahre Berufserfahrung verfügen und die Projektingenieure über eine mind. 3-jährige Berufserfahrung in den angefragten Leistungsbereichen verfügen. b) Besondere Bedingungen für die Auftragsdurchführung folgen aus dem Tariftreue- und Vergabegesetz NRW.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden mindestens 3, höchstens 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Die Bewerberauswahl erfolgt im folgenden Verfahren: Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt allein anhand entsprechender Referenzen nachgewiesener Erfahrungen mit möglichst vergleichbaren Aufgabenstellungen. Ein Austausch benannter Referenzen ist nicht möglich: Bewertet werden die eingereichten Referenzen aus den letzten 8 Jahren (seit 02/2012) über vergleichbare Planungsleistungen (mind. Lph 2-8 gem. § 43 i. V. m. Anlage 12 HOAI beauftragt, im Bereich Kläranlagenbau). Es werden die 5 besten eingereichten Referenzen (jeweils bis 70 Punkte) bewertet. Maximal erzielt werden können 350 Punkte:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden mindestens 3, höchstens 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Die Bewerberauswahl erfolgt im folgenden Verfahren: Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt allein anhand entsprechender Referenzen nachgewiesener Erfahrungen mit möglichst vergleichbaren Aufgabenstellungen. Ein Austausch benannter Referenzen ist nicht möglich: Bewertet werden die eingereichten Referenzen aus den letzten 8 Jahren (seit 02/2012) über vergleichbare Planungsleistungen (mind. Lph 2-8 gem. § 43 i. V. m. Anlage 12 HOAI beauftragt, im Bereich Kläranlagenbau). Es werden die 5 besten eingereichten Referenzen (jeweils bis 70 Punkte) bewertet. Maximal erzielt werden können 350 Punkte:
1. Neubau einer Trafostation, einer Mittel- und eine Niederspannungsschaltanlage, einer BHKW-Anlage sowie einer neuen Netzersatzanlage bzw. Notstromanlage: 30 Punkte; ansonsten werden die Komponenten einzeln wie folgt bewertet: BHKW-Anlage: 10 Punkte,
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
1. Neubau einer Trafostation, einer Mittel- und eine Niederspannungsschaltanlage, einer BHKW-Anlage sowie einer neuen Netzersatzanlage bzw. Notstromanlage: 30 Punkte; ansonsten werden die Komponenten einzeln wie folgt bewertet: BHKW-Anlage: 10 Punkte,
Trafostation: 5 Punkte, Mittel- und Niederspannungsschaltanlage: 5 Punkte, Netzersatzanlage bzw. Notstromanlage: 5 Punkte,
5. Projekt ist fertig gestellt/an den Nutzer übergeben ((mind. LPH 8 erbracht und fertiggestellt bzw. LPH 6 beiTragwerksplanung): ja: 10 Punkte; nein: 0 Punkte Im Falle von Punktgleichheit erfolgt die Auswahl mittels Los.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-05-05 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-07-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kompetenz und erwartete fachliche Leistung hinsichtlich Projekterfolg und Qualität der Planung durch Präsentation einer vergleichbaren Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Berufliche Qualifikation der einzelnen Projektmitglieder/Darstellung der Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Sicherstellung der Planungsqualität und Überwachung der Ausführungsqualität im Auftragsfall
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorgesehene Methodik der Projektbearbeitung/-abwicklung (Projektablaufplan)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 25
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerbungsbogen wird ausschließlich auf dem elektronischen Vergabeportal unter https://www.deutsche-evergabe.de zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren. Die kostenfreie Registrierung wird empfohlen.
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerbungsbogen wird ausschließlich auf dem elektronischen Vergabeportal unter https://www.deutsche-evergabe.de zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren. Die kostenfreie Registrierung wird empfohlen.
2. Der Bewerbungsbogen enthält neben Erklärungsvordrucken zu den Ziff. III.1) geforderten Angaben Vordrucke einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von fakultativen und zwingenden Ausschlussgründen i. S.d. §§ 123,124 GWB und einer Erklärung nach § 19 Abs.3 MiLoG. Weiter enthält er für den Fall der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft den Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung.
2. Der Bewerbungsbogen enthält neben Erklärungsvordrucken zu den Ziff. III.1) geforderten Angaben Vordrucke einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von fakultativen und zwingenden Ausschlussgründen i. S.d. §§ 123,124 GWB und einer Erklärung nach § 19 Abs.3 MiLoG. Weiter enthält er für den Fall der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft den Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung.
3. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.1) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist ausschließlich elektronisch bis zu dem unter Ziff. IV.2.2) genannten Termin über den unter Ziff. I.1) genannten Projektraum einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
3. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.1) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist ausschließlich elektronisch bis zu dem unter Ziff. IV.2.2) genannten Termin über den unter Ziff. I.1) genannten Projektraum einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
4. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist über den o. g. Projektraum übersendet werden.
5. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von in Teilnahmeantrag benannten Mitgliedern des im Auftragsfall vorgesehenen Projektteams oder vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat.
5. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von in Teilnahmeantrag benannten Mitgliedern des im Auftragsfall vorgesehenen Projektteams oder vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat.
6. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete Bewerber/Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen.
6. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete Bewerber/Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen.
7. Im elektronischen Projektraum ist neben dem Bewerberbogen auch ein „Konzept für die Energieversorgung der Kläranlage Löhne" registrierungsfrei verfügbar. Weitere Unterlagen (Aufforderung zur Angebotsabgabe, Vertragstext, etc.), welche erst für die Erstellung eines Angebots benötigt werden, werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt.
7. Im elektronischen Projektraum ist neben dem Bewerberbogen auch ein „Konzept für die Energieversorgung der Kläranlage Löhne" registrierungsfrei verfügbar. Weitere Unterlagen (Aufforderung zur Angebotsabgabe, Vertragstext, etc.), welche erst für die Erstellung eines Angebots benötigt werden, werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt.
1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2020/S 056-132916 (2020-03-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-09-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Zuge des Projektes „Neubau Energiezentrale“ werden auf der Kläranlage Löhne eine Netzersatzanlage, eine Trafostation, eine Mittel- und eine Niederspannungsschaltanlage sowie eine neue BHKW-Anlage installiert. Sämtliche Komponenten werden in einem neu zu errichtenden Gebäude – der Energiezentrale – aufgestellt und an die bestehende Anlagentechnik angebunden. Abgängige Komponenten werden demontiert. Ziel sind folgende betriebliche Verbesserungen:
— Realisierung einer Notstromversorgung -Ertüchtigung abgängiger Komponenten der Maschinen- und EMSR-Technik -Sicherstellung der Faulgasverwertung und der Eigenenergieversorgung;
— Erhöhung der Eigenstromproduktion und damit einhergehende CO
— Entzerrung der gewachsenen, teilweise verschachtelten Anlagenstruktur auf dem gegenwärtigen Kläranlagengelände und dadurch Erhöhung der Betriebssicherheit durch eine Auslagerung des Standortes.
Im Zuge des Projektes „Neubau Energiezentrale“ werden auf der Kläranlage Löhne eine Netzersatzanlage, eine Trafostation, eine Mittel- und eine Niederspannungsschaltanlage sowie eine neue BHKW-Anlage installiert. Sämtliche Komponenten werden in einem neu zu errichtenden Gebäude – der Energiezentrale – aufgestellt und an die bestehende Anlagentechnik angebunden. Abgängige Komponenten werden demontiert. Ziel sind folgende betriebliche Verbesserungen:
— Realisierung einer Notstromversorgung -Ertüchtigung abgängiger Komponenten der Maschinen- und EMSR-Technik -Sicherstellung der Faulgasverwertung und der Eigenenergieversorgung;
— Erhöhung der Eigenstromproduktion und damit einhergehende CO
— Entzerrung der gewachsenen, teilweise verschachtelten Anlagenstruktur auf dem gegenwärtigen Kläranlagengelände und dadurch Erhöhung der Betriebssicherheit durch eine Auslagerung des Standortes.
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Im Zuge des Projektes „Neubau Energiezentrale“ werden auf der Kläranlage Löhne eine Netzersatzanlage, eine Trafostation, eine Mittel- und eine Niederspannungsschaltanlage sowie eine neue BHKW-Anlage installiert. Sämtliche Komponenten werden in einem neu zu errichtenden Gebäude – der Energiezentrale – aufgestellt und an die bestehende Anlagentechnik angebunden. Abgängige Komponenten werden demontiert. Ziel sind folgende betriebliche Verbesserungen:
Im Zuge des Projektes „Neubau Energiezentrale“ werden auf der Kläranlage Löhne eine Netzersatzanlage, eine Trafostation, eine Mittel- und eine Niederspannungsschaltanlage sowie eine neue BHKW-Anlage installiert. Sämtliche Komponenten werden in einem neu zu errichtenden Gebäude – der Energiezentrale – aufgestellt und an die bestehende Anlagentechnik angebunden. Abgängige Komponenten werden demontiert. Ziel sind folgende betriebliche Verbesserungen:
— Erhöhung der Eigenstromproduktion und damit einhergehende CO
— Entzerrung der gewachsenen, teilweise verschachtelten Anlagenstruktur auf dem gegenwärtigen Kläranlagengelände und dadurch Erhöhung der Betriebssicherheit durch eine Auslagerung des Standortes.
Neubau Energiezentrale: Alle Arbeiten finden im laufenden Betrieb statt. Die Baumaßnahme soll Ende 2022 abgeschlossen sein. Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind die notwendigen Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke i. S. der Anlage 12.1 zu § 43 HOAI in den Leistungsphasen 1-9 (Baukosten brutto rd. 700 000 EUR) sowie die Fachplanungsleistungen für Tragwerksplanung i. S. der Anlage 14.1 zu § 51 HOAI und für Technische Ausrüstung i. S. der Anlage 15.1 zu § 55 HOAI. Die TA ist unterteilt in die Verfahrens- und Maschinentechnik (Kostengruppe 410, 420, 430, 460, 470 Baukosten brutto rd. 800 000 EUR) und EMSR-Technik (Kostengruppe 440, 450, 480 – Baukosten brutto rd. 500 000 EUR). Anlagen können für die Honorarberechnung zusammengefasst werden. Die Leistungsphasen 1-3 (Entwurfsplanung einschl. Kostenberechnung) sollen bis Ende November 2020 abgeschlossen sein. Die Beauftragung von Sonderfachleuten wie Prüfstatiker, Gutachter, etc. erfolgt durch den Bauherrn gesondert. Auflistung der gefordeten Leistungen:
Neubau Energiezentrale: Alle Arbeiten finden im laufenden Betrieb statt. Die Baumaßnahme soll Ende 2022 abgeschlossen sein. Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind die notwendigen Objektplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke i. S. der Anlage 12.1 zu § 43 HOAI in den Leistungsphasen 1-9 (Baukosten brutto rd. 700 000 EUR) sowie die Fachplanungsleistungen für Tragwerksplanung i. S. der Anlage 14.1 zu § 51 HOAI und für Technische Ausrüstung i. S. der Anlage 15.1 zu § 55 HOAI. Die TA ist unterteilt in die Verfahrens- und Maschinentechnik (Kostengruppe 410, 420, 430, 460, 470 Baukosten brutto rd. 800 000 EUR) und EMSR-Technik (Kostengruppe 440, 450, 480 – Baukosten brutto rd. 500 000 EUR). Anlagen können für die Honorarberechnung zusammengefasst werden. Die Leistungsphasen 1-3 (Entwurfsplanung einschl. Kostenberechnung) sollen bis Ende November 2020 abgeschlossen sein. Die Beauftragung von Sonderfachleuten wie Prüfstatiker, Gutachter, etc. erfolgt durch den Bauherrn gesondert. Auflistung der gefordeten Leistungen:
— Technische Ausrüstung Lph 1-9 gemäß § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15, Ziffer 15.1 für Verfahrens- und Maschinentechnik (Kostengruppe 410, 420, 430, 460, 470) und EMSR-Technik (Kostengruppe 440, 450, 480).
Besondere/Zusätzliche Leistungen:
— Koordination des Gesamtprojekts (zu OP IBW Lph 5);
— Aufstellen von Ablauf- und Netzplänen (zu OP IBW Lph 5);
— Örtliche Bauüberwachung bei Ingenieurbauwerken als Besondere Leistung gemäß Anlage 12, Ziffer 12.1 zu §43 Absatz 4 HOAI 2013;
— Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüftenstatischen Unterlagen (zu TWP);
— Aufstellen einer gewerkeübergreifenden Brandschutzmatrix (zu TA Lph 3);
— Erarbeiten der Wartungsplanung und -organisation (zu TA Lph 6);
— Prüfen und Werten von Nebenangeboten (zu TA Lph 7);
— Erstellen fachübergreifender Betriebsanleitungen/Betriebshandbuch (zu TA Lph 8);
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (zu TA Lph 9).
Beschreibung der Optionen:
— Stufe 1: LPH 1-3;
— Stufe 2: LPH 4-6;
— Stufe 3: LPH 7-9.
Ein Anspruch des Planers auf Beauftragung von einzelnen Leistungsstufen besteht nicht.
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorgesehene Methodik der Projektbearbeitung /-abwicklung (Projektablaufplan)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-07-08 📅
Name: PFI Planungsgemeinschaft GmbH & Co. KG
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30165
Land: Deutschland 🇩🇪 Region Hannover🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Quelle: OJS 2020/S 175-423199 (2020-09-04)