Auftragsbekanntmachung (2020-11-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: CXP4Y6JDGNG
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags sind die Generalplanungsleistungen für folgende Leistungsbilder der HOAI:
— Objektplanung für Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9,
— Objektplanung für Verkehrsanlagen (§§ 45 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9,
— Fachplanung der Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 6,
— Fachplanung der Technischen Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9, für:
—— Anlagengruppe 1 (Abwasser- und Wasseranlagen exkl. Gasanlagen),
—— Anlagengruppe 2 (Wärmeversorgungsanlagen),
—— Anlagengruppe 3 (Lufttechnische Anlagen),
—— Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen),
—— Anlagengruppe 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen),
—— Anlagengruppe 6 (Förderanlagen),
—— Anlagengruppe 7 (Nutzungsspezifische oder verfahrenstechnische Anlagen),
—— Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation).
Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin einzureichen. Die Auftragsunterlagen einschließlich Vordrucke für den Teilnahmeantrag stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit Ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind Sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JDGNG
Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin einzureichen. Die Auftragsunterlagen einschließlich Vordrucke für den Teilnahmeantrag stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit Ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind Sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JDGNG
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags sind die Generalplanungsleistungen für folgende Leistungsbilder der HOAI:
— Objektplanung für Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9,
— Objektplanung für Verkehrsanlagen (§§ 45 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9,
— Fachplanung der Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 6,
— Fachplanung der Technischen Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9, für:
—— Anlagengruppe 1 (Abwasser- und Wasseranlagen exkl. Gasanlagen),
—— Anlagengruppe 2 (Wärmeversorgungsanlagen),
—— Anlagengruppe 3 (Lufttechnische Anlagen),
—— Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen),
—— Anlagengruppe 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen),
—— Anlagengruppe 6 (Förderanlagen),
—— Anlagengruppe 7 (Nutzungsspezifische oder verfahrenstechnische Anlagen),
—— Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation).
1 Einleitung
Neubau einer Feuerwache als Stützpunktfeuerwache für Stadthagen, unter Berücksichtigung der Technischen Vorschriften und dem Wirtschaftlichkeitsaspekt.
1.1 Allgemeines
Nach der Fusion der freiwilligen Ortfeuerwehren Reinsen, Obernwöhren und Krebshagen- Hörkamp-Langenbruch als Stützpunktfeuerwehr soll ein gemeinsamer neuer Standort gebaut werden. Ein möglicher Standort für die spätere Feuerwache ist in Obernwöhren „Am Bückeberg“. Die artenschutzrechtliche Untersuchung zur Brutvogelfauna und der Biotypenerfassung hat ergeben, dass der Standort artenschutzrechtlich unbedenklich einzustufen ist.
Nach der Fusion der freiwilligen Ortfeuerwehren Reinsen, Obernwöhren und Krebshagen- Hörkamp-Langenbruch als Stützpunktfeuerwehr soll ein gemeinsamer neuer Standort gebaut werden. Ein möglicher Standort für die spätere Feuerwache ist in Obernwöhren „Am Bückeberg“. Die artenschutzrechtliche Untersuchung zur Brutvogelfauna und der Biotypenerfassung hat ergeben, dass der Standort artenschutzrechtlich unbedenklich einzustufen ist.
Nachfolgende Punkte sind bei diesem Grundstück noch zu prüfen/zu bearbeiten:
— Immissionsuntersuchung, nicht im Auftrag enthalten,
— Machbarkeit der Zufahrt zu dem Grundstück (Schleppkurve, Lärm, Lichtsignalanlage),
— B-Plan erstellen, nicht im Auftrag enthalten,
— Änderung des Flächennutzungsplans, nicht im Auftrag enthalten.
2 Konzept und Rahmenbedingung
Feuerwehrhäuser sind definiert als bauliche Anlagen zur Unterbringung von Fahrzeugen, Geräten und Ausrüstungen. Ergänzend sind Räumlichkeiten für die Mitglieder, sanitäre Anlagen und Schulungsräume erforderlich. Die wirtschaftliche Komponente ist bei der Planung zu beachten.
Feuerwehrhäuser sind definiert als bauliche Anlagen zur Unterbringung von Fahrzeugen, Geräten und Ausrüstungen. Ergänzend sind Räumlichkeiten für die Mitglieder, sanitäre Anlagen und Schulungsräume erforderlich. Die wirtschaftliche Komponente ist bei der Planung zu beachten.
2.1 Relevante Vorschriften und Regeln
— DGUV Information 205-008 Sicherheit im Feuerwehrhaus,
— Arbeitsstättenrichtlinie,
— Bauordnung,
— DIN 14092.
3 Benutzer/Zielgruppe
Das Gebäude soll für 82 aktive Mitglieder und einen Jugendbereich ausgelegt werden.
3.1 Anforderung an das Gebäude
82 aktive Mitglieder davon 71 männlich und 11 weiblich. Für die Jugendfeuerwehr sind zusätzlich 20 Spinde männlich, 10 Spinde weiblich mit einzuplanen.
— Fahrzeughalle für mind. 5 Fahrzeuge und einem Anhänger
HLF 10 9 Sitzplätze
TSFW 6 Sitzplätze
TLF 3000 3 Sitzplätze
MTW 9 Sitzplätze
MTW 9 Sitzplätze Anhänger
— Werkstatt und Lagerbereich,
— Umkleidebereich für Frauen und Männer,
— Haustechnikraum (HAR-Technik und Lüftungstechnik),
— Besprechungsraum,
— Büroräumlichkeiten,
— Schulungsräumlichkeiten mit Stuhllager,
— Küche,
— Raum für die Jugendfeuerwehr,
— Toilettenanlagen,
— Behinderten WC,
— Möglichkeit, die Fahrzeughalle zu erweitern, falls weitere Fahrzeuge dazu kommen.
3.1.1 Angaben zur Technischen Ausrüstung
— Schallschutz, auf Grundlage der Immissionsuntersuchung,
— Lüftung gemäß den Vorschriften und Regeln.
3.1.2 Energetische Vorgaben
— EnEV gemäß den Vorgaben von Nichtwohngebäuden,
— Ggf. PV Anlage.
3.1.3 Anforderung an den Außenbereich
Der Außenbereich ist nach den geltenden Regeln/Vorschriften zu planen.
— Gefahrloses Aus- und Einfahren der Fahrzeuge, kreuzen von Wegen sind zu vermeiden,
— Mindestens 40 Kraftfahrzeugplätze,
— Fahrradplätze,
— Beleuchtung der Außenanlage,
— Übungshof.
Die Gesamtkosten werden auf rund 3,5 Mio. EUR (brutto) geschätzt.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
1.1 Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.2 Angabe, im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.3 Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete
Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen,
a. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
b. in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist,
c. dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
d. dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
1.4 Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen.
1.5 Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
1.6 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB.
1.7 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB.
1.8 Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.
1.9 Der Bewerber oder im Falle der Bewerbung als Bietergemein-schaft/Arbeitsgemeinschaft hat deren bevollmächtigte*r Vertreter*in mit der Abgabe des Teilnahmeantrags zu erklären
— dass ihm*ihr bewusst ist, dass eine wissentlich falsche Erklärung im Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen den Ausschluss von diesem und weiteren Verfahren zur Folge haben kann,
— dass er*sie sich damit einverstanden erklärt, dass durch den Auftraggeber zur Überprüfung der Angaben unter Wahrung der Vertraulichkeit gegebenenfalls weitere/ergänzende Angaben/Unterlagen angefordert werden können,
— dass er*sie bestätigt, dass er*sie die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb einer vollständigen Überprüfung unterzogen hat und das Vorhaben sowie die für das Verfahren geltenden Bedingungen mit der für den Teilnahmeantrag erforderlichen Genauigkeit beurteilen kann und sich mit den aufgestellten
— dass er*sie bestätigt, dass er*sie die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb einer vollständigen Überprüfung unterzogen hat und das Vorhaben sowie die für das Verfahren geltenden Bedingungen mit der für den Teilnahmeantrag erforderlichen Genauigkeit beurteilen kann und sich mit den aufgestellten
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Nachweise/Erklärungen auch von den Nachunternehmern beizubringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
2.1 Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Haftungssummen:
— mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden,
— mindestens 1,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei
Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist die Eigenerklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft beizubringen.
2.2 Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019).
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die
Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
3.1 Benennung der*des Projektverantwortlichen (mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung) und der*des stellvertretenden Projektverantwortlichen (mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung) für den Auftragsfall mit
a) Nachweis der Qualifikation/Berufszulassung,
b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie
c) Erfahrungsnachweis der*des Projektverantwortlichen und der*des stellvertretenden Projektverantwortlichen in Form der Benennung von Referenzprojekten innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 1.1.2016), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind (Objektplanung/Verkehrsanlagen/Tragwerksplanung/Technische Ausrüstung, vorzugsweise Neubau/Umbau/Sanierung/Erweiterung von Feuerwehrhäusern).
c) Erfahrungsnachweis der*des Projektverantwortlichen und der*des stellvertretenden Projektverantwortlichen in Form der Benennung von Referenzprojekten innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 1.1.2016), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind (Objektplanung/Verkehrsanlagen/Tragwerksplanung/Technische Ausrüstung, vorzugsweise Neubau/Umbau/Sanierung/Erweiterung von Feuerwehrhäusern).
Es ist mindestens ein Referenzprojekt zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden 3 Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. XII. der Vergabeunterlagen).
3.2 Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von Referenzprojekten innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 1.1.2016), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind (Objektplanung/Verkehrsanlagen/Tragwerksplanung/Technische Ausrüstung, vorzugsweise Neubau/Umbau/Sanierung/Erweiterung von Feuerwehrhäusern).
3.2 Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von Referenzprojekten innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 1.1.2016), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind (Objektplanung/Verkehrsanlagen/Tragwerksplanung/Technische Ausrüstung, vorzugsweise Neubau/Umbau/Sanierung/Erweiterung von Feuerwehrhäusern).
Es sind mindestens 3 Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden 3 Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. XII. der Vergabeunterlagen).
Für den Bewerber (das Büro/die Büros) sind dabei folgende Referenzen jeweils innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 1.1.2016) einzureichen:
— mindestens eine Referenz über die Objektplanung für Gebäude und Innenräume,
— mindestens eine Referenz über die Fachplanung der…
… Tragwerksplanung,
… Technischen Ausrüstung.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig:
— Angabe der während des Referenzzeitraums (ab 1.1.2016) erbrachten Planungsleistungen (Leistungsphasen),
— Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers (nicht zwingend).
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Für den zu benennenden Projektverantwortlichen und stellvertretenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation durch Nachweis der Berufszulassung durch Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder sonstigen vergleichbaren Nachweis zu erbringen.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Für den zu benennenden Projektverantwortlichen und stellvertretenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation durch Nachweis der Berufszulassung durch Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder sonstigen vergleichbaren Nachweis zu erbringen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem 4-stufigen Verfahren:
1. Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht eingereicht wurden.
2. Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet sind, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, d. h. die geforderten Mindestanforderungen erfüllen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus den vorgelegten Referenzen sowie die Zufriedenheit der Auftraggeber durch eine telefonische Abfrage zu überprüfen. Bei falschen Angaben sowie bei negativen Auskünften über die Referenz, wird die Referenz von der Wertung ausgeschlossen. Auch die Benennung von Ansprechpartnern, die keine Auskünfte erteilen können, führt zum Ausschluss der Referenz aus der Wertung.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
2. Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet sind, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, d. h. die geforderten Mindestanforderungen erfüllen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus den vorgelegten Referenzen sowie die Zufriedenheit der Auftraggeber durch eine telefonische Abfrage zu überprüfen. Bei falschen Angaben sowie bei negativen Auskünften über die Referenz, wird die Referenz von der Wertung ausgeschlossen. Auch die Benennung von Ansprechpartnern, die keine Auskünfte erteilen können, führt zum Ausschluss der Referenz aus der Wertung.
3. Sollten mehr als 3 geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken. In diesem Fall wird anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärung/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
3. Sollten mehr als 3 geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken. In diesem Fall wird anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärung/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen.
Bei der Auswertung der Teilnahmeunterlagen werden die einzelnen Kriterien wie folgt gewichtet:
Berufliche Leistungsfähigkeit:
— Projektverantwortliche*r = 35 %,
— Stv. Projektverantwortliche*r = 25 %,
— Bewerber (Büro) = 40 %.
Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der beigefügten Bewertungsmatrix entnommen werden.
Im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungsfähigkeit der*des benannten Projektverantwortlichen, der*des stellvertretenden Projektverantwortlichen sowie des Bewerbers sind maßgeblich die vorgelegten Referenzen. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die 3 geeignetsten Referenzen berücksichtigt.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungsfähigkeit der*des benannten Projektverantwortlichen, der*des stellvertretenden Projektverantwortlichen sowie des Bewerbers sind maßgeblich die vorgelegten Referenzen. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die 3 geeignetsten Referenzen berücksichtigt.
4. Sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, die abschließende Auswahl und Reduzierung des Bewerberkreises durch Losverfahren herbeizuführen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin einzureichen. Die Auftragsunterlagen einschließlich Vordrucke für den Teilnahmeantrag stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit Ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind Sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig.
Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin einzureichen. Die Auftragsunterlagen einschließlich Vordrucke für den Teilnahmeantrag stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit Ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind Sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JDGNG
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131-153306📞
Fax: +49 4131-152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 227-558317 (2020-11-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-06-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: CXP4Y6JD21S
Gesamtwert des Auftrags: 365688.78 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Neubau einer Feuerwache als Stützpunktfeuerwache für Stadthagen, unter Berücksichtigung der Technischen Vorschriften und des Wirtschaftlichkeitsaspekts.
1.1. Allgemeines:
Nach der Fusion der freiwilligen Ortfeuerwehren Reinsen, Obernwöhren und Krebshagen-Hörkamp-Langenbruch als Stützpunktfeuerwehr soll ein gemeinsamer neuer Standort gebaut werden. Ein möglicher Standort für die spätere Feuerwache ist in Obernwöhren „Am Bückeberg“. Das ausgewählte Grundstück befindet sich noch nicht im Eigentum der Stadt Stadthagen. Bestandteil der Planung ist die Überprüfung der Eignung des Grundstückes (Topografie, Bodenverhältnisse, etc.) als Baugrundstück. Die artenschutzrechtliche Untersuchung zur Brutvogelfauna und der Biotypenerfassung hat ergeben, dass der Standort artenschutzrechtlich unbedenklich einzustufen ist.
Nach der Fusion der freiwilligen Ortfeuerwehren Reinsen, Obernwöhren und Krebshagen-Hörkamp-Langenbruch als Stützpunktfeuerwehr soll ein gemeinsamer neuer Standort gebaut werden. Ein möglicher Standort für die spätere Feuerwache ist in Obernwöhren „Am Bückeberg“. Das ausgewählte Grundstück befindet sich noch nicht im Eigentum der Stadt Stadthagen. Bestandteil der Planung ist die Überprüfung der Eignung des Grundstückes (Topografie, Bodenverhältnisse, etc.) als Baugrundstück. Die artenschutzrechtliche Untersuchung zur Brutvogelfauna und der Biotypenerfassung hat ergeben, dass der Standort artenschutzrechtlich unbedenklich einzustufen ist.
1.2. Auszug aus dem Lageplan:
2. Konzept und Rahmenbedingung:
2.1. Relevante Vorschriften und Regeln:
3. Benutzer/Zielgruppe:
3.1. Anforderung an das Gebäude:
82 aktive Mitglieder, davon 71 männlich und 11 weiblich. Für die Jugendfeuerwehr sind zusätzlich 20 Spinde männlich, 10 Spinde weiblich mit einzuplanen.
— Fahrzeughalle für mind. 5 Fahrzeuge und einen Anhänger,
—— HLF 10 9 Sitzplätze,
—— TSFW 6 Sitzplätze,
—— TLF 3000 3 Sitzplätze,
—— MTW 9 Sitzplätze,
—— MTW 9 Sitzplätze Anhänger,
— Behinderten-WC,
3.1.1. Angaben zur Technischen Ausrüstung:
3.1.2. Energetische Vorgaben:
— GEG gemäß den Vorgaben von Nichtwohngebäuden,
— Ggf. PV-Anlage.
3.1.3. Anforderung an den Außenbereich:
— Gefahrloses Aus- und Einfahren der Fahrzeuge, Kreuzen von Wegen ist zu vermeiden,
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1. Qualität des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2. Darstellung der Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität, Kosten und Termine
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 3. Projekteinschätzung und Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40 %
Kostenkriterium (Name): 4. Honorarangebot (Vergütung einschl. Besonderer Leistungen und pauschalierter Nebenkosten)
Kostenkriterium (Gewichtung): 30 %
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-06-07 📅
Name: Brinkmann ING. Herr Uwe Brinkmann
Postanschrift: Meeresblickstraße 2
Postort: Wölpinghausen
Postleitzahl: 31556
Land: Deutschland 🇩🇪 Schaumburg
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 365688.78 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist nach den §§ 160 ff. GWB zulässig.
Auf die Rügeverpflichtung nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen.