Die Stadt Bielefeld plant die Ertüchtigung der in der Jöllenbecker Straße in Bielefeld verlaufenden Stadtbahnlinie für die Nutzung mit dem Fahrzeugtpy „VAMOS“, den barrierefreien Ausbau von Haltestellen sowie den Umbau von Nebenanlagen. Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Ingenieurleistungen des Leistungsbildes Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI, Grundleistungen der Leistungsphasen 2 bis 7 sowie Besondere Leistungen zu diesen Leistungsphasen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-07-06.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-05-29.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Straßen- und Gleisbau Jöllenbecker Straße in Bielefeld / Planungleistungen für die Verkehrsanlagen
100.31-4981”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Kurze Beschreibung:
“Die Stadt Bielefeld plant die Ertüchtigung der in der Jöllenbecker Straße in Bielefeld verlaufenden Stadtbahnlinie für die Nutzung mit dem Fahrzeugtpy...”
Kurze Beschreibung
Die Stadt Bielefeld plant die Ertüchtigung der in der Jöllenbecker Straße in Bielefeld verlaufenden Stadtbahnlinie für die Nutzung mit dem Fahrzeugtpy „VAMOS“, den barrierefreien Ausbau von Haltestellen sowie den Umbau von Nebenanlagen. Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Ingenieurleistungen des Leistungsbildes Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI, Grundleistungen der Leistungsphasen 2 bis 7 sowie Besondere Leistungen zu diesen Leistungsphasen.
1️⃣
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen📦
Ort der Leistung: Bielefeld, Kreisfreie Stadt🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Jöllenbecker Straße Bielefeld
Beschreibung der Beschaffung:
“Das Bielefelder Stadtbahnnetz setzt sich aus insgesamt 4 Linien zusammen, die von der moBiel GmbH betrieben werden. Im Rahmen stetig steigender...”
Beschreibung der Beschaffung
Das Bielefelder Stadtbahnnetz setzt sich aus insgesamt 4 Linien zusammen, die von der moBiel GmbH betrieben werden. Im Rahmen stetig steigender Fahrgastzahlen in der vergangenen Jahren werden einige Stadtbahnlinien die Kapazitätsgrenze erreichen. Mit der Beschaffung des Fahrzeugtyps „VAMOS“ konnte ab 2011 eine Kapazitätssteigerung erreicht werden. Da die Züge mit 2,65 m deutlich breiter sind als die älteren Fahrzeuge, müssen für einen netzweiten Einsatz des „VAMOS“ die Strecken ertüchtigt werden. So auch im Rahmen der Jöllenbecker Straße, welche eine Hauptausfallstraße aus dem Bielefelder Zentrum in Richtung Norden ist. Im Abschnitt der Stadtbahntunnelausfahrt zwischen den Haltestellen „Nordpark“ und „Auf der Hufe“ verkehrt die Stadtbahn bis zur Endstelle „Babenhausen Süd“ durch die Jöllenbecker Straße. Neben der Ertüchtigung für den „VAMOS“ sind im Rahmen des Umbaus weitere Defizite des Bestandes zu beseitigen. Zwei Stadtbahnhaltestellen sind derzeit nicht barrierefrei, hier sind Hochbahnsteige zu errichten. Ein bestehender Hochbahnsteig ist für den Einsatz des „VAMOS“ zu kurz und muss deshalb verlängert werden. Des Weiteren verläuft die Stadtbahn im Abschnitt Voltmannstraße bis Babenhausen Süd auf ca. 200 m Länge eingleisig. Dieses Nadelöhr soll im Rahmen der Planungen beseitigt werden. Des Weiteren sind die Nebenanlagen zu schmal und nicht mehr zeitgemäß. Die Flächen für den Rad- und Fußverkehr sollen verbreitert werden. Für den Radverkehr ist ein Hochbordradweg vorzusehen, der den Ansprüchen an eine hochwertige Radverkehrsinfrastruktur entspricht. Die Unterlagen der Vorplanung liegen vor und sind der Ausschreibung beigefügt. Gemäß der Kostenschätzung der Vorplanung werden die Baukosten für das Projekt auf insgesamt 12,2 Mio. EUR geschätzt.
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Ingenieurleistungen des Leistungsbildes Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI, Leistungsphasen 2 bis 7. Die Leistungsphasen 2 bis 4 werden von der Stadt Bielefeld in Auftrag gegeben. Auftraggeber der Leistungsphasen 5 bis 7 wird die Bielefelder Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH sein. Gesellschafterin dieser Gesellschaft ist ausschließlich die Stadt Bielefeld.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation Projektleiter
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation Projektabwicklung
Preis (Gewichtung): 40
Dauer
Datum des Beginns: 2020-11-23 📅
Datum des Endes: 2023-12-22 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“1. Anzahl Referenzen Gleisbauanlagen (Objektplanung Verkehrsanlagen, LPH 2 bis 7, Objektplanung abgeschlossen nach dem 1.1.2010, Auftragssumme (Honorar)...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
1. Anzahl Referenzen Gleisbauanlagen (Objektplanung Verkehrsanlagen, LPH 2 bis 7, Objektplanung abgeschlossen nach dem 1.1.2010, Auftragssumme (Honorar) mind. 50 000 EUR netto:
— Unterkriterium 2.1: Referenzen bezüglich Entwurfsplanung einer Stadtbahntrasse, Bewerber muss die Grundleistungen der Lph 3 nach § 47 HOAI erbracht haben (Mindestanforderung: eine Referenz, max. 10 Punkte für 5 Referenzen), Gewichtung 12,5 %;
— Unterkriterium 2.2: Ausführungsplanung einer Stadtbahntrasse, Bewerber muss die Grundleistungen der Lph 5 und 6 nach § 47 HOAI erbracht haben (Mindestanforderung: eine Referenz, max. 10 Punkte für 5 Referenzen), Gewichtung 37,5 %.
2. Anzahl Referenzprojekte innerstädtischer Straßenbau (Objektplanung Verkehrsanlagen, LPH 2 bis 7, Objektplanung abgeschlossen nach dem 1.1.2015, Auftragssumme (Honorar) mind. 30 000 EUR netto, Bewerber muss mind. die Grundleistungen der Lph 3 oder der Lph 5 nach § 47 HOAI erbracht haben (Mindestanforderung: eine Referenz, max. 10 Punkte für 5 Referenzen), Gewichtung 30 %,
3. Anzahl beschäftigter Ingenieure, Bachelor, Master of Science/Engineering im Bereich Objektplanung Verkehrsanlagen einschließlich Führungskräfte (Inhaber und fest angestellte Mitarbeiter) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Mindestanforderung: 3 Personen, max. 10 Punkte bei 19 Personen), Gewichtung 20 %.
Bewerber können im Rahmen der objektiven Auswahl unter Zugrundelegung der vorstehend genannten Auswahlkriterien maximal 40 Punkte (= maximal 1 000 gewichtete Punkte) sammeln.
Sollte die Auswertung der Teilnahmeanträge ergeben, dass auf mehr als 5 Bewerber dieselbe (gewichtete) Punktzahl entfällt, so entscheidet das Los (§ 75 Abs. 6 VgV). Sollten Bewerber, die aufgefordert worden sind, sich an dem Vergabeverfahren durch Abgabe eines Angebotes teilzunehmen, kein Angebot abgeben, behält die Stadt Bielefeld sich vor, Bewerber, die entweder im Wege des Losverfahrens (§ 75 Abs. 6 VgV) ausgeschieden sind oder auf deren Teilnahmeantrag weniger Punkte entfallen sind, als auf diejenigen, der zunächst ausgewählten 5 Bewerber, nachrücken zu lassen. Für die Auswahl dieser Bewerber gelten die vorstehenden Kriterien entsprechend.
Mehr anzeigen Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Es ist beabsichtigt, zunächst die LPH 2 und 3 des Leistungsbildes Objektplanung Verkehrsanlagen sowie die zu diesen...”
Beschreibung der Optionen
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Es ist beabsichtigt, zunächst die LPH 2 und 3 des Leistungsbildes Objektplanung Verkehrsanlagen sowie die zu diesen Leistungsphasen gehörenden Besonderen Leistungen zu beauftragen.
Die weiteren Leistungsphasen des vorgenannten Leistungsbildes sollen Gegenstand weiterer Leistungsstufen des Ingenieurvertrages sein, jedoch ohne dass ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung dieser weiteren Leistungsstufen besteht.
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Zusätzliche Informationen:
“Es gilt das TVgG NRW. Die Besonderen Vertragsbedingungen des Landes NRW zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW werden Vertragsbestandteil.”
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
1. Bei Bewerbungen einer juristischen Person oHG, KG oder Partnerschaftsgesellschaft: Vorlage eines...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
1. Bei Bewerbungen einer juristischen Person oHG, KG oder Partnerschaftsgesellschaft: Vorlage eines Auszugs aus dem Handels- od. Partnerschaftsregister oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes des Bewerbers, nicht alter als 12 Monate.
2. Eigenerklärung zu:
— zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 GWB (Verurteilungen oder Festsetzung von Geldbußen wegen bestimmter Straftaten) und zu fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 GWB;
— zur Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung, zu Verstößen nach dem Gesetz über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und für regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (Arbeitnehmer-Entsendegesetz-AEntG), dem Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz -MiLoG) und dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz.
3. Auf Verlangen: Nachweise zu den Eigenerklärungen (Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamts und der Sozialversicherungsträger),
4. Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), dass keine Abhängigkeit von Ausführungs- und/oder Lieferinteressen bestehen,
5. Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), ob und auf welche Weise er wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist sowie Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (§§ 36, 47 VgV),
6. Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), ob und welcher Kapazitäten anderer Unternehmen er sich bei der Erfüllung des Auftrages bedient. Die Erklärung ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (§§ 36, 47 VgV). Der Nachweis der Verfügbarkeit der dazu erforderlichen Mittel (Verpflichtungserklärung) ist spätestens vor Zuschlagserteilung innerhalb einer vom Auftraggeber zu setzenden Frist vorzulegen.
Allgemein gilt für die Vorlage der geforderten Unterlagen:
— die Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag unter Verwendung der zur Verfügung gestellten Vordrucke vorzulegen. Alle Erklärungen sind in deutscher Sprache bzw. deutscher Übersetzung vorzulegen (elektronisch einzureichen);
— die Vergabestelle kann angeforderte Unterlagen gemäß § 56 VgV bis zum Ablauf einer im Einzelfall zu bestimmenden Nachfrist nachfordern. Die Möglichkeit der Nachforderung steht im Ermessen der Vergabestelle und ist nicht uneingeschränkt für alle Unterlagen zulässig. Die Bieter sollten daher im Eigeninteresse die angeforderten Unterlagen mit dem Teilnahmeantrag einreichen;
— Bieter aus anderen Mitgliedstaaten der EU müssen jeweils vergleichbare Nachweise und Erklärungen nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ansässig sind, vorlegen und eine amtlich anerkannte Übersetzung beifügen;
— bei Bietergemeinschaften sind die Unterlagen zu zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen nach § 123 GWB, AEntG, MiLoG, SchwArbG und § 124 GWB für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen; im Übrigen müssen in Summe alle geforderten Nachweise vorliegen.
“1. Bewerber haben eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von 5 Mio. EUR sowie für Sach- und Vermögensschäden in Höhe...”
1. Bewerber haben eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von 5 Mio. EUR sowie für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 3 Mio. EUR und einer Maximierung der Ersatzleistung auf das Doppelte der Versicherungssumme (mindestens 10 Mio. EUR für Personenschaden und mindestens 6 Mio. EUR far Sach- und Vermögensschäden) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut nachzuweisen. Mit dem Teilnahmeantrag können Bewerber zum Nachweis ihrer Versicherungswürdigkeit auch eine schriftliche Erklärung des Versicherers vorlegen, in der bestätigt wird, im Auftragsfall die ausgeschriebenen Leistungen mit den oben genannten Mindestdeckungssummen zu versichern.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1. Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl sowie zur Anzahl der im Bereich Objektplanung Verkehrsanlagen tätigen Berufsträger...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl sowie zur Anzahl der im Bereich Objektplanung Verkehrsanlagen tätigen Berufsträger einschließlich Führungskräfte (Ingenieure, Bachelor/Master of Science/Engineering) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) für den Bewerber und alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft,
2. Erklärung über Referenzen bezüglich Planungsleistungen zu einer Stadtbahntrasse, die folgende Mindestanforderungen erfüllen: Erbrachte Leistungen Leistungsbild Objektplanung Verkehrsanlagen LPH 3 oder LPH 5 und 6, Mindestauftragssumme (Honorar) netto 50 000 Euro, Leistungen LPH 5 und 6 nach dem 1.1.2010 fertiggestellt,
3. Erklärung über Referenzen bezüglich Planungsleistungen zu einer Stadtstraße, die folgende Mindestanforderungen erfüllen: Erbrachte Leistungen Leistungsbild Objektplanung Verkehrsanlagen mind. LPH 3 oder LPH 5, Mindestauftragssumme (Honorar) netto 30 000 Euro, Leistungen LPH 3 oder 5 nach dem 1.1.2015 fertiggestellt.
Den Teilnahmeanträgen sind für alle Referenzen kurze Projektbeschreibungen der Referenzprojekte beizufügen, in denen die erbrachten Ingenieurleistungen, die Kosten der Projekte gemäß der Kostenfeststellung, der Zeitraum der Leistungserbringung, das Honorarvolumen (netto) sowie Name des jeweiligen Auftraggebers angegeben sind.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“1. Bewerber haben nachzuweisen, dass in ihren Büros in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich der Führungskräfte jeweils mindestens 3...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
1. Bewerber haben nachzuweisen, dass in ihren Büros in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich der Führungskräfte jeweils mindestens 3 Berufsträger (Ingenieure, Bachelor/Master of Science/ Engineering) im Bereich Objektplanung Verkehrsanlagen als Inhaber oder festangestellte Mitarbeiter beschäftigt waren. Bewerbergemeinschaften müssen den Nachweis für mindestens ein Mitglied erbringen. Für den Nachweis genügt die Vorlage einer Eigenerklärung.
2. Bewerber haben nachzuweisen, dass sie in den letzten Jahren (Objektplanungsleistungen abgeschlossen nach dem 1.1.2010) mindestens ein Referenzprojekt bezüglich der Planung einer Stadtbahntrasse bearbeitet haben. Für diese Referenz müssen mindestens die Leistungsphasen 5 und 6 (Ausführungsplanung, und Vorbereitung der Vergabe) des Leistungsbildes Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI) erbracht worden sein. Die Auftragssumme (Honorar) muss mind. netto 50 000 EUR betragen haben. Bewerbergemeinschaften müssen den Nachweis für das Mitglied erbringen, das die ausgeschriebene Planung der Gleisbauanlagen übernehmen soll.
3. Bewerber haben nachzuweisen, dass sie in den letzten Jahren (Objektplanungsleistungen abgeschlossen nach dem 1.1.2015) mindestens ein Referenzprojekt bezüglich der Planung einer Stadtstraße, bearbeitet haben. Für diese Referenz müssen mindestens die Leistungsphasen 3 oder 5 (Entwurfsplanung oder Ausführungsplanung) des Leistungsbildes Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI) erbracht worden sein. Die Auftragssumme muss mind. 30 000 EUR betragen haben. Für Bewerbergemeinschaften gilt, dass der Nachweis für das Mitglied zu erbringen ist, das die ausgeschriebenen Planung der Stadtstraße übernehmen soll.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die...”
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur/in zu führen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur/in tätig zu werden. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer Ober ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 Ober die Anerkennung von Berufsqualifikationen(ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bewerbergemeinschaften natürlicher und/oder juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Der Auftrag kann an einzelne Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vergeben werden. Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Der Auftrag kann an einzelne Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vergeben werden. Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung mit folgendem Inhalt vorzulegen:
— die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall wird erklärt;
— es sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufgeführt;
— der für die Durchführung des Vertrages und die rechtsverbindliche Vertretung aller Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber bevollmächtigte Vertreter wird benannt;
— die gesamtschuldnerische Haftung alter Mitglieder wird bestätigt.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen in der Regel zur Nichtberücksichtigung alter betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-07-06
11:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2020-11-30 📅
“1. Die Stadt Bielefeld führt das Vergabeverfahren über das zentrale Vergabeportal „Vergabe – Westfalen“ nach den Bestimmungen der VgV durch. Am Auftrag...”
1. Die Stadt Bielefeld führt das Vergabeverfahren über das zentrale Vergabeportal „Vergabe – Westfalen“ nach den Bestimmungen der VgV durch. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Teilnahmeantrags um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Die Unterlagen können ausschließlich elektronisch abgefordert und bis zum Schlusstermin eingestellt werden. (Ein Zusenden der Unterlagen u./o. eine Einreichung von Angebotsunterlagen per Post ist nicht möglich.). Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das bekannte Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, sich kostenfrei zu registrieren und die eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren.
2. Fragen und Auskünfte: Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 24.6.2020 über das bekannte Vergabeportal übersendet werden.
3. Der Teilnahmeantrag enthält neben Erklärungsvordrucken zu den geforderten Angaben (zur Person des Bewerbers, zur Bewerbergemeinschaft) Vordrucke einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i. S. d. §§ 123,124 GWB und für den Fall der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft den Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung.
4. Der Teilnahmeantrag mit den geforderten Angaben (Teilnahmebedingungen) und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist bis zum Schlusstermin ausschließlich elektronisch in Textform über das bekannte Vergabeportal einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht fristgerecht eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
5. Über das bekannte Vergabeportal ist neben dem Teilnahmeantrag (und den Vordrucken für Eigenerklärungen) auch ein Entwurf des Ingenieurvertrages (siehe Vergabeunterlagen) verfügbar. Weitere Unterlagen (Aufforderung zur Angebotsabgabe etc.), welche erst für die Erstellung eines Angebots benötigt werden, werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt.
6. Der genaue Gegenstand des Verhandlungsverfahrens ergibt sich aus den Bewerbungsunterlagen, die über das bekannte Vergabeportal abrufbar sind.
Bekanntmachungs-ID: CXPWYDZ9ZM5.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Postort: Münster
Postleitzahl: D-48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514111691📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de📧
Fax: +49 2514112165 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Zur Uberprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der o. g. Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Zur Uberprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der o. g. Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter schriftlich über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat (§ 101a GWB). Den Bewerber/Bieter trifft folgende Rügeobliegenheiten gem. § 107 Abs. 3 GWB:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt hat und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101 a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
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Quelle: OJS 2020/S 105-254341 (2020-05-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-03-02) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Stadt Bielefeld — Amt für Organisation, IT und Zentrale Leistungen
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Straßen- und Gleisbau Jöllenbecker Straße in Bielefeld / Planungsleistungen für die Verkehrsanlagen
100.31-4981 Ex”
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 324240.45 💰
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2020/S 105-254341
Auftragsvergabe
1️⃣
Vertragsnummer: 1
Los-Identifikationsnummer: 1
Titel: Planungsleistungen Gleis- und Straßenbau
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-02-17 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 3
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: plan.b Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Mühlenstraße 37
Postort: Bielefeld
Postleitzahl: 33607
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Bielefeld, Kreisfreie Stadt🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 425 000 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 385846.14 💰
“1. Die Stadt Bielefeld führt das Vergabeverfahren über das zentrale Vergabeportal „Vergabe — Westfalen“ nach den Bestimmungen der VgV durch. Am Auftrag...”
1. Die Stadt Bielefeld führt das Vergabeverfahren über das zentrale Vergabeportal „Vergabe — Westfalen“ nach den Bestimmungen der VgV durch. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Teilnahmeantrags um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Die Unterlagen können ausschließlich elektronisch abgefordert und bis zum Schlusstermin eingestellt werden. (Ein Zusenden der Unterlagen u./o. eine Einreichung von Angebotsunterlagen per Post ist nicht möglich.) Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das bekannte Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, sich kostenfrei zu registrieren und die eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren.
2. Fragen und Auskünfte: Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 24.6.2020 über das bekannte Vergabeportal übersendet werden.
3. Der Teilnahmeantrag enthält neben Erklärungsvordrucken zu den geforderten Angaben (zur Person des Bewerbers, zur Bewerbergemeinschaft) Vordrucke einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i. S. d. §§ 123,124 GWB und für den Fall der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft den Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung.
4. Der Teilnahmeantrag mit den geforderten Angaben (Teilnahmebedingungen) und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist bis zum Schlusstermin ausschließlich elektronisch in Textform über das bekannte Vergabeportal einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht fristgerecht eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
5. Über das bekannte Vergabeportal ist neben dem Teilnahmeantrag (und den Vordrucken für Eigenerklärungen) auch ein Entwurf des Ingenieurvertrages (siehe Vergabeunterlagen) verfügbar. Weitere Unterlagen (Aufforderung zur Angebotsabgabe etc.), welche erst für die Erstellung eines Angebots benötigt werden, werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt.
6. Der genaue Gegenstand des Verhandlungsverfahrens ergibt sich aus den Bewerbungsunterlagen, die über das bekannte Vergabeportal abrufbar sind.
Bekanntmachungs-ID: CXPWYDZ9U0S
Mehr anzeigen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der o. g. Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der o. g. Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter schriftlich über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat (§ 101a GWB). Den Bewerber/Bieter trifft folgende Rügeobliegenheiten gem. § 107 Abs. 3 GWB:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt hat und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101 a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
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Quelle: OJS 2021/S 045-112953 (2021-03-02)