Kurze Beschreibung
Die Stadt Borken plant den Neubau einer Feuer- u. Rettungswache an der
Raesfelder Str. in 46325 Borken.
Es wird angestrebt eine innovative, nachhaltige und zeitgemäße Feuer- und
Rettungswache zu konzipieren, die sich auf dem aktuellen Stand der Technik
befindet. Des Weiteren soll durch eine äußerst ansprechende Gestaltung die
regionale und überregionale Bedeutung hervorgehoben werden. Neben der
hauptamtlichen Feuerwehr ist die ehrenamtliche Freiwillige Feuerwehr und
Jugendfeuerwehr mit einem hohen Stellenwert für die Bevölkerung zu bewerten.
Somit erhält der Neubau nicht nur einen funktionellen sondern ebenfalls einen
gesellschaftlichen Charakter zur Aufwertung der sozialen / gesellschaftlichen
Angebote innerhalb der Stadt.
Durch eine ausgereifte Planung sollen sämtliche Anforderungen, wie u. a.
Funktionale Anforderungen, Gestalterische Anforderungen, Ökologische
Anforderungen und die Nachhaltigkeit, einen hohen Stellenwert erhalten.
Der Kreis Borken ist an der Konzeption und an der Finanzierung der
Rettungswache im Wesentlichen beteiligt. Beide Wachen werden durch die Stadt
Borken betrieben. Die Anordnung der Gebäude für die Feuerwache und für die
Rettungswache sind so zu planen, dass ein getrennter Betrieb grundsätzlich
und nicht nur bei gegenseitiger Rücksichtnahme, störungsfrei möglich ist.
Synergieeffekte sind jedoch Teil der Zielplanung und aus wirtschaftlichen Gründen
beiderseits erwünscht. Das vorgegebene Raumprogramm umfasst u.a. 20
Stellplätze für die Feuerwehr und 7 Stellplätze für die Rettungswache. Das
Bedarfsflächenprogramm summiert sich aus Fahrzeughallen mit Nebenräumen,
Werkstätten und Lager sowie Personalräumen für Ausbildung, Aufenthalt und
Verwaltung, als auch Räumen zur Energieversorgung, Haus- u. Leittechnik, als
auch ehrenamtlich-freiwilliger Feuer- wie auch Jugendfeuerwehr auf 4.034,25
qm reiner Nutzfläche ohne Verkehrs- und Konstruktionsfläche. Die erdgeschoss-
gebundenen B-Flächen lassen sich auf der zur Verfügung stehenden
Grundstückgröße von ca. 11.000 qm auch planungs- u. erschließungstechnisch
sicher ausweisen.
Die Stadt Borken fühlt sich verpflichtet, neben der Grundversorgung durch die
hauptamtliche Feuer- und Rettungswache zur Steigerung der Freizeitaktivitäten
insbesondere für Kinder und Jugendliche hier eine herausragende Einrichtung der
Jugendfeuerwehr zu schaffen.
Die technischen und gestalterischen Lösungen sollten nachhaltig in der Funktion
und schonend im Verbrauch von Ressourcen sein. Dieses gilt sowohl für die
Errichtung und die dabei verwendeten Materialien als auch für den Betrieb.
Zur Attraktivitätssicherung über den gesamten Lebenszyklus der Immobilie ist
sicherzustellen, dass Nachrüstungen und Modernisierungen ohne wesentliche
Betriebseinschränkungen begleitend möglich sind.
Wünschenswert sind nachhaltige und ökologische Ansätze in der Umsetzung des
Neubaus der Feuer- und Rettungswache. Ein Gründach mit Photovoltaik-Anteil
sowie eine Hybridbauweise mit Holz kann an dieser Stelle beispielsweise genannt
werden. Es erfolgt keine Festsetzung zu ökologischen Standards in der weiteren
Projektumsetzung in Bezug auf eine mögliche Zertifizierung.
Die Projektumsetzung des Neubaus erfolgt auf einem freien Grundstück, es
sind keine Zwischenzeiten sowie Einschränkungen während der Bauzeit für die
Feuerwehr zu erwarten. Bis zur Übergabe an den Nutzer / Inbetriebnahme werden
die vorhandenen Räumlichkeiten der Feuerwehr genutzt.
Dementsprechend ist der störungsfreie und uneingeschränkte Betrieb der Feuerund
Rettungswache der Stadt Borken zu jeder Zeit gegeben.
Es ist geplant, die Planungsleistungen an einen Generalplaner und die
Bauausführung (einschl. Ausführungsplanung) an einen Generalunternehmer zu
vergeben.