Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI ALG 1-3 und 8

Staatliches Baumanagement Lüneburger Heide

Das Institut für Bedarfsgegenstände in Lüneburg (LAVES-Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) soll umfassend grundsaniert werden. Das Gebäude wurde in den Jahren 1984 bis 1986 erbaut auf einem innerstädtischen Grundstück „Am Alten Eisenwerk 2A". Das Institut ist als viergeschossiges Gebäude ausgebildet, zudem komplett unterkellert und mit einer Lüftungszentrale im Dachgeschoss ausgestattet.
Der rechteckige Kubus kann als 2 Gebäudeteile betrachtet werden, die im mittleren Bereich über Flure, Treppenhaus und Aufzug miteinander verbunden sind. Die Grundrisse sind als dreibündige Anlage konzipiert mit einem mittleren Bund bestehend aus Lager-, Technik- und Sanitärräumen. In den äußeren Bünden befinden sich die Verwaltungs- und Laborräume.
Das Projekt umfasst hochbauliche und brandschutztechnische Sanierungen sowie umfassende Erneuerungen in der technischen Gebäudeausstattung incl. der Labortechnik.
Im Weiteren siehe Ziffer 2.4.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-06-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-05-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-05-14 Auftragsbekanntmachung
2020-11-30 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-05-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: LAVES, Grundsanierung Laborgebäude
Kurze Beschreibung:
Das Institut für Bedarfsgegenstände in Lüneburg (LAVES-Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) soll umfassend grundsaniert werden. Das Gebäude wurde in den Jahren 1984 bis 1986 erbaut auf einem innerstädtischen Grundstück „Am Alten Eisenwerk 2A". Das Institut ist als viergeschossiges Gebäude ausgebildet, zudem komplett unterkellert und mit einer Lüftungszentrale im Dachgeschoss ausgestattet. Der rechteckige Kubus kann als 2 Gebäudeteile betrachtet werden, die im mittleren Bereich über Flure, Treppenhaus und Aufzug miteinander verbunden sind. Die Grundrisse sind als dreibündige Anlage konzipiert mit einem mittleren Bund bestehend aus Lager-, Technik- und Sanitärräumen. In den äußeren Bünden befinden sich die Verwaltungs- und Laborräume. Das Projekt umfasst hochbauliche und brandschutztechnische Sanierungen sowie umfassende Erneuerungen in der technischen Gebäudeausstattung incl. der Labortechnik. Im Weiteren siehe Ziffer 2.4.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Lüneburg, Landkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Staatliches Baumanagement Lüneburger Heide
Postanschrift: Am Exerzierplatz 12-14
Postleitzahl: 29633
Postort: Munster
Kontakt
Internetadresse: http://vergabe.niedersachsen.de 🌏
E-Mail: detlef.koeppen-potzauf@sb-lh.niedersachsen.de 📧
Telefon: +49 5192977166 📞
Fax: +49 5192977190 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YY5Y83D/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YY5Y83D 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-05-14 📅
Einreichungsfrist: 2020-06-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-05-19 📅
Datum des Beginns: 2020-08-10 📅
Datum des Endes: 2028-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 097-231667
ABl. S-Ausgabe: 97
Zusätzliche Informationen
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Institut für Bedarfsgegenstände in Lüneburg (LAVES-Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) soll umfassend grundsaniert werden. Das Gebäude wurde in den Jahren 1984 bis 1986 erbaut auf einem innerstädtischen Grundstück „Am Alten Eisenwerk 2A". Das Institut ist als viergeschossiges Gebäude ausgebildet, zudem komplett unterkellert und mit einer Lüftungszentrale im Dachgeschoss ausgestattet.
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Der rechteckige Kubus kann als 2 Gebäudeteile betrachtet werden, die im mittleren Bereich über Flure, Treppenhaus und Aufzug miteinander verbunden sind. Die Grundrisse sind als dreibündige Anlage konzipiert mit einem mittleren Bund bestehend aus Lager-, Technik- und Sanitärräumen. In den äußeren Bünden befinden sich die Verwaltungs- und Laborräume.
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Das Projekt umfasst hochbauliche und brandschutztechnische Sanierungen sowie umfassende Erneuerungen in der technischen Gebäudeausstattung incl. der Labortechnik.
Im Weiteren siehe Ziffer 2.4.
Geschätzter Gesamtwert: 770 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Für die Bearbeitung sind folgende wesentliche Maßnahmen zu nennen:
1. abschnittsweiser Rückbau und Neuaufbau der Lüftungszentrale und Lüftungskanälen.
Es ist geplant die Sanierungsmaßnahmen im laufenden Betrieb durchzuführen. Hierfür wird das Gebäude in 2 Bauabschnitte aufgeteilt. Das südlich gelegene Laborgebäude stellt den ersten Bauabschnitt dar; zur Vorbereitung werden im künftigen zweiten Bauabschnitt bauliche Interimsmaßnahmen vorgesehen, die die Fortführung des Laborbetriebes während des ersten Bauabschnittes sicherstellen sollen. Das heißt in einem Gebäudeteil wird gebaut und in dem anderen wird weiter Büro- und Labortätigkeit erfolgen.
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Es ist derzeit nicht vorgesehen, einen Teil der Institutsaktivitäten auszulagern z. B. in Containeranlagen oder andere externe Gebäude.
Das Umzugsmanagement wird durch den Nutzer erbracht. Bauliche notwendige Interimsmaßnahmen sind in der planerischen und baulichen Umsetzung zu berücksichtigen. Erste Voruntersuchungen zu Schadstoffen haben stattgefunden; ein umfassendes Orientierendes Schadstoffkataster wird noch erstellt.
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An der Erstellung einer baufachlichen Beratung als Unterlage zu einer Bauanmeldung war das Büro Krauße Ingenieure Göttingen (HKLS/GA) beteiligt. Das Büro ist von der Bewerbung nicht ausgeschlossen.
Die Kosten der Maßnahmen werden aktuell auf ca. 13,5 Mio. Euro brutto geschätzt (KG 200-700).
Das zu vergebende Leistungsbild besteht aus:
— Leistungsphasen 2-3 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI für die ALG 1-3, 8;
— Leistungsphasen 5-9 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI für die ALG 1-3, 8 als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— Besondere Leistung Erstellung Raumbuch als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI für die ALG 1-3, 8 als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen) durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
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Hinweis: Zum Schutz aller am Verfahren Beteiligten vor den mit der Verbreitung von COVID-19 einhergehenden Gesundheitsgefahren behält sich der AG vor, die Verhandlung ohne Verhandlungstermin durchzuführen (vgl. §17 Abs. 11 VgV).
Geschätzter Wert ohne MwSt: 770 000 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
— Leistungsphasen 5-9 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI ALG 1-3, 8 als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— Besondere Leistung Erstellung Raumbuch als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI ALG 1-3, 8 als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen) durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
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Zusätzliche Informationen:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 21339 Lüneburg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben der Bewerber gemäß §§ 122 GWB bzw. § 75 VgV. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen elektronisch einzureichen:
— ausgefüllter Bewerberbogen;
— Vordruck 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen;
— Vordruck 1B: Eigenerklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen/zur Zusammenarbeit;
— Vordruck 1C: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes;
— Vordruck 1D: Erklärung Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz;
— Vordruck 1E: Vollmacht des Vertreters im Falle einer Bietergemeinschaft;
— Vordruck 1F: Angaben zu Auftragsteilen in der Bietergemeinschaft;
— Vordruck 1G: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für Bietergemeinschaften;
— Vordruck 1H: Eigenerklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragnehmern;
— Vordruck 2A: Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2) genannten Deckungssummen, bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.2;
— Vordruck 2B: Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Jahren;
— Vordruck 3A: Eigenerklärung zur Beschäftigtenanzahl der letzten 3 Jahre;
— Vordruck 3B1: Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen (Kopie),
— Vordruck 3B2: Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung (Kopie),
— Vordruck 3C: Darstellung von mind. 2 vergleichbaren Referenzprojekten für die Leistungen der Objektplanung gem. §§ 33 HOAI (siehe II.2.9, III.1.3) mit Referenzschreiben.
Näheres siehe Auswahlbogen.
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.
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Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
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Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten.
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Die Bewerbung ist in Textform zu unterschreiben. Die Firmenzugehörigkeiten von Bietergemeinschaften und/oder Nachunternehmern sind auf den entsprechenden Formularen zu benennen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht fristgerecht eingehen, führen zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
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Näheres siehe Verfahrenshinweise, diese sind zwingend zu beachten und bindend.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
A) Eigenerklärung Berufshaftpflichtversicherung.
Bei Bietergemeinschaften ist mit den Bewerbungsunterlagen eine Eigenerklärung der Bietergemeinschaft einzureichen, im Auftragsfalle eine zusätzliche Versicherung gemeinsam mit allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft abzuschließen. Eine Eigenerklärung ist als Nachweis zulässig. Die Eigenerklärung ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
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B) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers.
Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
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Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 45 Abs. 5 VgV aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).
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Mindeststandards:
Zu A) Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden).
Es ist in der Eigenerklärung zu bestätigen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h., dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
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Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall:
Es ist eine Eigenerklärung zur Erhöhung der Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall einzureichen. Die Deckungssummen sollen wie folgt angehoben werden: Für Personenschäden auf 3,0 Mio. EUR (pro Schadensfall, 2-fach maximiert) und für sonstige Schäden auf 3,0 Mio. EUR (pro Schadensfall, 2-fach maximiert).
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Zu B) Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers gem. §§ 53 HOAI für den Bereich HLS ALG 1-3, 8 in den letzten 3 Geschäftsjahren. Der durchschnittliche Jahresumsatz muss mindestens 400 000 EUR (netto) erreichen.
Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen sind bzgl. der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zwingend zu beachten und bindend.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
A) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen,
B) Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung,
C) Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten,
D) Eigenerklärung über die Beschäftigtenzahl durch Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter mit entsprechender fachlicher Qualifikation der letzten 3 Geschäftsjahre.
Mindeststandards:
Zu A) Ingenieur/-in gem. § 75 (2) VgV (mindestens FH, Nachweis durch Studiennachweis).
Zu B) Abgeschlossenes Studium für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI (mind. FH, Nachweis durch Studiennachweis).
Zu C) Mit öffentlichen Auftraggebern.
Zu D) Für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI HLS sind 4 festangestellte staatlich geprüfte Techniker/-innen Fachrichtung HLS oder Ingenieure/-innen bzw. Absolventen/-innen (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre nachzuweisen.
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Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen sind bzgl. der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit zwingend zu beachten und bindend.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 (2) VgV.
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Ingenieur/in für die Leistungen gem. §§ 53 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.
Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert.
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Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI eingereichten 2 besten Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 5 Jahre (Stichtag 1.1.2015) mit der Leistungsphase 8 abgeschlossen sind, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-6 Punkte) und vergleichbares Leistungsbild (0-4 Punkte). Insgesamt können maximal 24 Punkte erreicht werden.
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Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.
Um die eingereichten Referenzprojekte anhand der vorgegebenen Kriterien prüfen zu können, ist es wichtig, die dafür notwendigen Parameter der Referenzprojekte zu benennen. Wir bitten darum, die Referenzprojekte anhand der in den Bewerbungsbogen vorgegebenen Formulare zu dokumentieren.
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Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl analog § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-07-10 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fachlicher Wert
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kommunikation und Verfügbarkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Kostenkriterium (Name): Preis/Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 20

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: zu Händen von Herrn Köppen-Potzauf
Dokumente URL: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YY5Y83D/documents 🌏
Postanschrift: Am Exerzierplatz 12 - 14
Kontaktperson: Irmhild Hellmers 04131-3019133 Irmhild.Hellmers@sb-lh.niedersachsen.de
Land: Lüneburg, Landkreis 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens:
Versendung der Angebotsaufforderung in der 28. KW 2020; Einreichung der indikativen Angebote in der 34. KW 2020, Verhandlungsgespräche in der 36. KW 2020.
Hinweis: Zum Schutz aller am Verfahren Beteiligten vor den mit der Verbreitung von COVID-19 einhergehenden Gesundheitsgefahren behält sich der AG vor, die Verhandlung ohne Verhandlungstermin durchzuführen (vgl. § 17 Abs. 11 VgV).
Sollten aufgrund der derzeitig vorherrschenden, pandemischen (SARS-CoVid 19) Bedingungen Nachweise nicht zu erbringen sein, ist eine Eigenerklärung einzureichen, in welcher der Umstand dargestellt wird und erklärt wird, den/die Nachweise sobald als möglich nachzureichen. Bitte bemühen Sie sich dahingehend frühzeitig auch um diejenigen Nachweise, die bei etwaiger Aufforderung zur Angebotsabgabe mit dem Honorarangebot einzureichen sind.
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Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweisen sind zwingend zu beachten und bindend.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
Bekanntmachungs-ID: CXQ6YY5Y83D

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften
Postanschrift: Waterloostr. 4
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30169
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 511101-0 📞
E-Mail: nachpruefungsstelle@nlbl.niedersachsen.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Staatliches Baumanagement Lüneburger Heide
Postanschrift: Am Exerzierplatz 12-14
Postort: Munster
Postleitzahl: 29633
E-Mail: vergabe@sb-lh.niedersachsen.de 📧
Internetadresse: http://vergabe.niedersachsen.de 🌏
Quelle: OJS 2020/S 097-231667 (2020-05-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-11-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Institut für Bedarfsgegenstände in Lüneburg (LAVES-Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) soll umfassend grundsaniert werden. Das Gebäude wurde in den Jahren 1984 bis 1986 erbaut auf einem innerstädtischen Grundstück „Am Alten Eisenwerk 2A". Das Institut ist als viergeschossiges Gebäude ausgebildet, zudem komplett unterkellert und mit einer Lüftungszentrale im Dachgeschoss ausgestattet. Der rechteckige Kubus kann als 2 Gebäudeteile betrachtet werden, die im mittleren Bereich über Flure, Treppenhaus und Aufzug miteinander verbunden sind. Die Grundrisse sind als dreibündige Anlage konzipiert mit einem mittleren Bund bestehend aus Lager-, Technik- und Sanitärräumen. In den äußeren Bünden befinden sich die Verwaltungs- und Laborräume. Das Projekt umfasst hoch bauliche und brandschutztechnische Sanierungen sowie umfassende Erneuerungen in der technischen Gebäudeausstattung incl. der Labortechnik. Im Weiteren siehe Ziffer 2.4.
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Gesamtwert des Auftrags: 688 958 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-11-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 237-585288
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 097-231667
ABl. S-Ausgabe: 237
Zusätzliche Informationen
Siehe Anlage zur Angebotsabgabe.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Projekt umfasst hoch bauliche und brandschutztechnische Sanierungen sowie umfassende Erneuerungen in der technischen Gebäudeausstattung incl. der Labortechnik.
1. Abschnittsweiser Rückbau und Neuaufbau der Lüftungszentrale und Lüftungskanälen.
Die Kosten der Maßnahmen werden aktuell auf ca. 13,5 Mio. EUR brutto geschätzt (KG 200-700).
— Leistungsphasen 2-3 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI für die ALG 1-3, 8,
— Leistungsphasen 5-9 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI für die ALG 1-3, 8 als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
— Besondere Leistung Erstellung Raumbuch als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
Beschreibung der Optionen: Siehe Anlage zur Angebotsabgabe.
Zusätzliche Informationen: Siehe Anlage zur Angebotsabgabe.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-11-19 📅
Name: M & P Braunschweig GmbH
Postanschrift: Gablonzstraße 2-4
Postort: Braunschweig
Postleitzahl: 38114
Land: Deutschland 🇩🇪
Braunschweig, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 688 958 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Referenz
Zusätzliche Informationen
Während der Angebotsphase werden „Fragen und Antworten" nur in anonymisierter Form über die bekanntgegebene Vergabeplattform übermittelt. Die Aufforderung zur Finalen Angebotsabgabe gem. § 17 VgV erfolgt ebenfalls über die bekanntgegebene Vergabeplattform.
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Verhandlungsgespräche in der 36. KW 2020.
Bekanntmachungs-ID: CXQ6YY5Y1HM

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2020/S 237-585288 (2020-11-30)