TGA_Ingenieurleistungen_Lph.1-9_Begegnungszentrum_Brunsbütteler Damm 312, 13591 Berlin

Evangelische Kirchengemeinde zu Staaken

Beauftragt werden Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung gemäß HOAI §§ 53 ff., Leistungsphasen 1-9, Anlagengruppen 1-8 für den Neubau des Stadtteil- und Begegnungszentrums Zuversicht, Brunsbütteler Damm 312, 13591 Berlin (Staaken).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-04-08 Auftragsbekanntmachung
2020-07-23 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-04-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 024_EKS_01-2020-0001
Kurze Beschreibung:
Beauftragt werden Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung gemäß HOAI §§ 53 ff., Leistungsphasen 1-9, Anlagengruppen 1-8 für den Neubau des Stadtteil- und Begegnungszentrums Zuversicht, Brunsbütteler Damm 312, 13591 Berlin (Staaken).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Evangelische Kirchengemeinde zu Staaken
Postanschrift: Pillnitzer Weg 8
Postleitzahl: 13593
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://www.kirchengemeinde-staaken.de 🌏
E-Mail: holz@kirchengemeinde-staaken.de 📧
Telefon: +49 308638-2413 📞
URL der Dokumente: http://www.evergabe.de/unterlagen 🌏
URL der Teilnahme: http://www.evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-08 📅
Einreichungsfrist: 2020-05-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-09 📅
Datum des Beginns: 2020-06-22 📅
Datum des Endes: 2024-12-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 071-169090
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 073-173586
ABl. S-Ausgabe: 71
Zusätzliche Informationen
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau, Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit den Ausführungsvorschriften, Berliner Bauordnung, Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. Das ist keine abschließende Auflistung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 304 396 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
In der Berlin Spandau, Region Staaken/Brunsbütteler Damm ist der Neubau eines Begegnungszentrums auf dem rund 3.200 qm großen Grundstück der Evangelischen Kirchengemeinde zu Staaken geplant. Die Baumaßnahme umfasst den Neubau eines Begegnungszentrums mit angeschlossenem Familienzentrum, einer Kindertagesstätte mit 90 Plätzen, einem kirchlichen Andachtsraum sowie einem Integrationsbetrieb Küche. Das geprüfte Bedarfsprogramm geht von 1 641 qm Nutzfläche (BGF 2 427 qm/BRI 9.224) des Neubaus und entsprechenden Gesamtkosten in Höhe von 6 880 000 EUR aus. Gefördert wird die Baumaßnahme insbesondere durch die Bund-Länder-Programme „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“ („Stadtumbau“) und „Kitaplatzerweiterung“. Sowohl die zukünftigen Akteure in dem Begegnungszentrum als auch die Anwohner*innen des Stadtteiles sind im Planungsprozess zu beteiligen.
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Im Jahr 2019 wurden ein Realisierungswettbewerb (gemäß RPW 2013) für Architekt*innen und Landschaftsplaner*innen zur Findung eines städtebaulich tragfähigen und funktional überzeugenden Gesamtkonzepts für das Begegnungszentrum durchgeführt und ein Entwurf ausgewählt. Die hier ausgeschriebenen Planungsleistungen im Bereich Technische Gebäudeausrüstung haben sich an den Ergebnissen des Wettbewerbs und der Beurteilung des Preisgerichts zu orientieren.
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Im geplanten Stadtteil- und Begegnungszentrum werden in unterschiedlichen Nutzungseinheiten mehrere Einrichtungen der sozialen Infrastruktur unterschiedlicher Träger / Betreiber zusammengefasst:
(1) Stadtteilzentrum (Träger: Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e. V., verantwortlich: Bezirksamt Spandau, Abteilung Gesundheitsförderung und Prävention),
(2) Raum der Stille (Träger: Evangelische Kirchengemeinde zu Staaken, verantwortlich: Gemeindekirchenrat),
(3) Kita für 90 Plätze (Träger: Evangelischer Kirchenkreis Spandau, verantwortlich: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie),
(5) Inklusionsbetrieb Küche (Träger: Pi8 Catering gGmbH, verantwortlich: Evangelischer Kirchenkreis Spandau,
(6) Familienzentrum (Träger: Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e. V., verantwortlich: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie).
Der geplante Baukörper ist dreigeschossig angelegt. In einer kompakten Kubatur sind im vorderen - zum Brunsbütteler Damm hin gelegenen – Bereich die öffentlichen Nutzungen (Café, Veranstaltungssaal und Kapelle) geplant. Der Zugang zur Kita, zum Familienzentrum und zum Innenhof erfolgt über einen Zugang vom Stieglakeweg aus. Die Inklusionsküche erhält eine eigene Erschließung vom Brunsbütteler Damm. Die Freianlagen gliedern sich in einen Vorplatz am Brunsbütteler Damm, einen Innenhof und die Freiflächen der Kita am Stieglakeweg und am Oldesloer Weg.
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Mit dem Neubau soll ein offener und inklusiver Ort für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteiles entstehen. Der Saal soll multifunktional nutzbar und entsprechend technisch ausgestattet sein. Personenaufzüge dienen der (weitgehend) barrierefreien Erschließung.
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Das Gesamtvorhaben soll einen wesentlichen Beitrag zu Klimaschutz und Klimaanpassung leisten und auch auf andere Bauvorhaben ausstrahlen. Es sind die ökologischen Kriterien für Wettbewerbe / Projekte / Bauvorhaben in der Veröffentlichung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen vom 9.7.2019 zu beachten. (https://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/oekologisches_bauen/download/bausteine/oekologische_kriterien_0907201966.pdf)
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Von wesentlicher Bedeutung für den Neubau ist daher eine hohe Wirtschaftlichkeit im Lebenszyklus und die Berücksichtigung der Belange Nachhaltigkeit und Ökologie. Alle haustechnischen Planungen haben sich in ein ökologisches Gesamtkonzept einzufügen. Zum effizienten Einsatz von Energie und zur Minimierung der Schadstoffbelastung der Umwelt ist das Bauvorhaben in enger Abstimmung mit der Auftraggeberin und dem verantwortlichen Architekturbüro so zu planen, dass auf Dauer ein geringer Energiebedarf entsteht, der dann nach Möglichkeit durch erneuerbare Energien zu decken ist. Im Rahmen des Gesamtkonzepts für das Gebäude sind die oben genannten Nutzungseinheiten mit ihren individuellen Anforderungen (Raumklima, Öffnungszeiten usw.) unabhängig voneinander zu betrachten und zu berücksichtigen.
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Im Architektenwettbewerb ist bereits ein Energiekonzept vorlegt worden. Es besteht aus den Elementen Wärmepumpe mit Eisspeicher, Wärmerückgewinnung aus der Raumluft und einer Photovoltaik-Anlage. Im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ist das Konzept anhand von Nachhaltigkeitskriterien (inkl. Betriebskosten) zu überprüfen. Dabei sind Alternativen zu entwickeln und zu berücksichtigen. Sollte es aus ökologischer und wirtschaftlicher Sicht eine günstigere Lösung geben, ist diese nach Abstimmung mit der Auftraggeberin und dem/der Architekt*in weiterzuverfolgen.
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Die Berücksichtigung innovativer ökologischer Anforderungen sollen sich darüber hinaus auf den gesamten Bereich der technischen Gebäudeausrüstung beziehen und auch - individuell auf die Nutzungseinheiten bezogen - Vorschläge zur Wasserhaltung (z. B. Verwendung wassersparender Installationen, Sammlung und Nutzung von Regenwasser, Regenwasserversickerung usw.), Raumkühlung, Be- und Entlüftung u. dgl. beinhalten.
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Vom Bieter werden daher weitreichende Kompetenzen in den Bereichen Ökologie, erneuerbare Energien, Energiemanagement und Wirtschaftlichkeit und Erfahrungen mit einem ganzheitlichen und integralen Planungsprozess erwartet.
Das Ergebnis der Preisgerichtssitzung des Teilnahmewettbewerbs Hochbau plus Landschaftsarchitekt können auf der Vergabeplattform mit den Bewerbungsunterlagen abgerufen werden. (https://www.evergabe.de/unterlagen).
Auf der Grundlage des von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen geprüften Bedarfsprogramms wurde ein Kostenrahmen ermittelt (Stand März 2019):
— KG 200: 526 000 EUR (brutto);
— KG 300: 3 301 000 EUR (brutto);
— KG 400: 1 168 000 EUR (brutto);
— KG 500: 228 000 EUR (brutto);
— KG 600: 280 000 EUR (brutto);
— KG 700: 1 377 000 EUR (brutto).
Die Finanzierung des Gesamtvorhabens wird insbesondere über Fördermittel gesichert. Die Verwendung der Formulare der Senatsverwaltung Stadtentwicklung und Wohnen aus der ABau sind im Planungsprozess verbindlich. Es wird ein Planungs- bzw. Baubegleitender Ausschuss eingerichtet. Diesem gehören u. a. die Fördermittelgeber, die Bauherrin, das gebietsbegleitende Büro (Stadtkontor Gesellschaft für behutsame Stadtentwicklung mbH), das beauftragte Architekturbüro und ggfs. ein Projektsteuerer an. Das ökologische Gesamtkonzept ist dem planungsbegleitenden Ausschuss jeweils nach Abschluss der Vorplanung und der Entwurfsplanung vorzustellen.
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Während des gesamten Planungsprozesses ist ein enger Austausch mit den beteiligten Planungsbüros und den zukünftigen Nutzerinstitutionen vorgesehen. Aufgrund der Vielzahl der zu beteiligenden Akteure ist mit einem überdurchschnittlichen Abstimmungsbedarf zu rechnen.
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Die Bauherrin wird im Rahmen des blogs „Auf dem Weg zum Begegnungszentrum“ die Öffentlichkeit regelmäßig über die Fortschritte des Projektes informieren und beteiligen. Hierfür sind ggfs. Zuarbeiten erforderlich. Mindestens eine öffentliche Versammlung für die Anwohnerinnen zur Vorstellung des ökologischen Gesamtkonzeptes ist vorzusehen.
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Die Beauftragung soll nach Freigabe der Fördermittel stufenweise erfolgen:
Stufe 1: Erbringung aller Planungsleistungen bis zur Einreichung der Vorplanungsunterlagen
(s. „Ergänzenden Ausführungsvorschriften zu den AV § 24 LHO“, S. 9). Dies entspricht den Leistungsphasen 1-3 der HOAI.
Stufe 2: Erbringung aller Planungsleistungen bis zur Einreichung der Bauplanungsunterlagen
(s. „Ergänzenden Ausführungsvorschriften zu den AV § 24 LHO“, S. 9-10). Dies entspricht der Leistungsphase 4 der HOAI.
Stufe 3: Erbringung aller Planungsleistungen bis zur Einreichung des Bauantrages, Erstellung der Ausführungsplanung, Kostenberechnung und Erstellung der Leistungsverzeichnisse für die Ausschreibung, Auswertung der Angebote und Teilnahme an den Vergabeverhandlungen,
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Bauleitung, Dokumentation und Objektbetreuung. Dies entspricht den Leistungsphasen 5-9 der HOAI.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster IV 411. H F aus der ABau – Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins.
Die Planungs- und Arbeitssprache ist deutsch.
Beschreibung der Verlängerungen:
Eine projektbezogene Verlängerung ist möglich, wenn das Projekt nicht termingerecht fertiggestellt werden kann.
Beschreibung der Optionen:
Die Ingenieurleistungen werden stufenweise beauftragt. Mit Abschluss des Vergabeverfahrens erfolgt zunächst die Beauftragung der Leistungsphasen eins bis 3 der HOAI. Je nach Fördermittelfreigabe erfolgen im Anschluss in der Stufe 2 die Beauftragung der Leistungsphase 4 der HOAI und in Stufe 3 die Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 9 der HOAI.(s.a. II.2.4))
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Voraussetzung für die Beauftragung der Stufen 2 und 3 ist der Abschluss einer Vereinbarung über die Baukostenobergrenze als Beschaffenheit. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer über die Stufe 1 hinausgehender Leistungsstufen besteht nicht.
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Zusätzliche Informationen:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau, Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit den Ausführungsvorschriften, Berliner Bauordnung, Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
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Das ist keine abschließende Auflistung.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Brunsbütteler Damm 312
13591 Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der vom Auftraggeber bereitgestellte Teilnehmerantrag ist vollständig auszufüllen.
Die Eigenerklärung zur Eignung Teilnahmewettbewerb/ Einheitliche europäische Eigenerklärung EEE (https://eee.evergabe-online.de) oder das Formular IV 124 EU F aus der ABAU des Berliner Senates (s. Vergabeunterlagen oder https://senstadtfms.stadt-berlin.de/eabau/) ist von den teilnehmenden Unternehmen vollständig in allen seinen Teilen auszufüllen.
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Die Unterlagen müssen elektronisch übermittelt werden. Das nicht vollständige Ausfüllen der Unterlagen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrages. Auf eine Nachforderung von fehlenden Angaben bezüglich der Ausschlusskriterien wird aus Gründen der Verfahrensbeschleunigung verzichtet.
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Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht allein ausführen kann, d.h. eine Bewerber*innen-/Bieter*innengemeinschaft bildet, Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe erforderlich sind, sind die angeforderten Erklärungen und Nachweise mehrfach auszufüllen.
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Bewerber*innen-/Bieter*innengemeinschaften:
Bewerber*innengemeinschaften haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigte*n Vertreter*in für den Abschluss der Durchführung des Vertrages zu benennen.
Nachunternehmer*innen:
Bei Nachunternehmer*innen mit Eignungsleihe ist pro Unternehmen eine separate Erklärung abzugeben sowie ein Teilnehmer*innenantrag einzureichen.
Wenn das beteiligte Unternehmen einen Nachunternehmer ohne Eignungsleihe einsetzen will, muss für die Unterauftragsnehmer kein separates Formular beigefügt werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der/die Bewerber*in muss in seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen nachweisen:
1. Nachweis oder Bestätigungsschreiben einer Berufshaftpflicht, dass diese im Auftragsfall bereit ist, eine Versicherung über mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden, abzuschließen.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV. Erwartet wird ein durchschnittlicher jährlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren von mindestens 350 000 EUR (netto).
3. Erklärung über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages in den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV. Erwartet wird ein jährlicher Gesamtumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages in den letzten 3 Geschäftsjahren von durchschnittlich 250 000 EUR (netto).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber muss in seinem Teilnahmeantrag zu Punkt 1. folgende Anforderungen nachweisen: 3 Referenzen nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV: Projektbezeichnung, Bearbeitungsumfang, Erbringungszeitpunkt, Abschluss der Leistungen, Bauwerkskosten nach DIN 276, gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9):
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Referenzobjekt A – frei wählbar/Thema: Ökologie und Nachhaltigkeit (Gebäude in kühlgemäßigter Klimazone)
Leistungen technische Gebäudeausrüstung; mind. 5 Anlagengruppen, Leistungsphasen 2-8 HOAI für die technische Sanierung/Modernisierung und/oder einen Neubau.
Referenzobjekt B – vergleichbare Baukosten und Anlagengruppen
Leistungen technische Gebäudeausrüstung, Anlagengruppen 1-8, Leistungsphasen 2-8 HOAI für die technische Sanierung/Modernisierung und/oder einen Neubau.
Referenzobjekt C - soziale Infrastruktureinrichtung
Leistungen technische Gebäudeausrüstung, mind. 5 Anlagengruppen, Leistungsphasen 2-8 HOAI für die technische Sanierung/Modernisierung und/oder einen Neubau.
Die Bewertung eines Referenzobjektes erfolgt nur, wenn
a. die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sind,
b. die Referenz vom sich bewerbenden Büro (oder dem Rechtsnachfolger) selbst erbracht wurde,
c. die Leistung vollständig fertiggestellt ist. Als fertiggestellt gilt, wenn bei der Sanierung/Modernisierung/Neubau die beauftragten Gewerke abgeschlossen, in Betrieb und abgenommen sind.
Die Referenzen sind auf dem Bewerbungsbogen aufzuführen.
Alle aufgeführten Referenzobjekte müssen in den letzten 10 Jahren baulich fertiggestellt sein. Es soll jeweils ein entsprechendes Referenzschreiben des/der Auftraggeber*in, aus dem die geforderten Angaben hervorgehen, vorgelegt werden. Das Referenzschreiben soll außerdem die Einhaltung der Termin-, Qualitäts- und Kostenziele bestätigen.
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Sofern kein Referenzschreiben vorgelegt werden kann, ist der/die jeweilige Ansprechpartner*in mit Telefonnummer des betreffenden Objektes zu benennen.
Darüber hinaus sind die Berufserfahrung des/der Projektleiter*in und des/der stellvertretenden Projektleiter*in jeweils in Jahren und vergleichbaren Positionen nachzuweisen. Projektleitung und Stellvertretung haben an der Realisierung eines vergleichbaren Referenzobjektes mit Baukosten von mind. 500 000 EUR in der KG 400 und einer konsequent nachhaltigen Ausrichtung mitgearbeitet. Der/die Projektleiter*in hat ein solches Bauprojekt geleitet.
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Außerdem sind vom Bieterbüro folgende Angaben zum Projektteam zu machen: Es sind mindestens 3 Fachingenieure nachzuweisen. Die Fachingenieure verfügen über eine abgeschlossene Fachhochschul- und/oder Hochschulausbildung, die eine Qualifikation für die Planung der technischen Gebäudeausrüstung eines komplexen Gebäudes mit mehreren Nutzungseinheiten herstellt. Sie haben mindestens 5 Jahre Berufserfahrung. Darüber hinaus ist mindestens ein*e weiterer*e technischer Mitarbeiter*in im Büro mit einer mindestens zweijährigen Betriebszugehörigkeit nachzuweisen.
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Die Berufserfahrung des/der Projektleiters/Projektleiterin und des/der Stellvertreters/Stellvertreterin und die Zugehörigkeit zum Büro des/der Bieter*in ist jeweils in Jahren und vergleichbaren Positionen nachzuweisen. Des Weiteren kann die Eignung des Projektleiters/der Projektleiter*in und des/der Stellvertreters/Stellvertreterin zusätzlich durch Nachweise relevanter Weiterbildungsmaßnahmen ergänzt werden.
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Die benannten Mitarbeiter stehen während der Bauphase für eine kurzfristige Präsenz auf der Baustelle zur Verfügung.
Nach Feststellung der formellen Eignung werden diese Unterlagen für die Wertung herangezogen.
Die Teilnahmeanträge werden zunächst ausschließlich anhand der eingereichten EEE bzw. dem Formular IV 124 EU F (ABAU) und des Bewerberbogens gewertet. Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren sind auf Anforderung gem. § 50 Abs. 2 VgV folgende Unterlagen innerhalb von 5 Werktagen vorzulegen:
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— Versicherungsnachweis/Erklärung des Versicherungsgebers;
— die o. g. Referenzschreiben bzw. ersatzweise die jeweiligen Ansprechpartner*innen für die Referenzen;
— Kopie der Berufszulassung von Projektleitung und Stellvertretung (und aller weiteren im Bewerberbogen benannten Bearbeiter*innen).
Diese Unterlagen sind aus Datenschutzgründen nur auf Anforderung einzureichen.
Das Nichtvorliegen der genannten Unterlagen innerhalb der genannten Frist führt zum Ausschluss.
Weitergehende Angaben zu den Referenzobjekten sind auf den einheitlichen Formularen zu machen, die mit der Aufforderung zu Angebotsabgabe versendet werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Grundlage der Beauftragung der Leistungen, der Auftragsbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift „Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins – ABau“ der zuständigen Senatsverwaltung des Landes Berlin, d. h. es gelten die Vertragsmuster einschließlich der AVB/BVB abrufbar unter: https://senstadtfms.stadt-berlin.de/eabau
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Mit der Abgabe eines Angebotes sind folgende Erklärungen einzureichen:
— Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge ABAU IV 402 F;
— Frauenförderung ABAU IV 403 F;
— Besondere Vertragsbedingungen zur Beachtung von Umweltschutz in der Planung ABAU IV 404 F;
— Erklärung der Bewerbergemeinschaft ABAU IV 128 F;
— Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen ABAU IV 126 F;
— Verpflichtung gemäß Verpflichtungsgesetz ABAU IV 407 F;
— Unteraufträge, Eignungsleihe ABAU IV 125 F.
(Auflistung nicht abschließend)

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Im Teilnahmewettbewerb wird zunächst geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Anträge können nicht berücksichtigt werden.
Objektive Kriterien zur Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerber*innen:
1. Referenzobjekte (max. Punktzahl 60/ Gewichtung 60 %):
1.1. Es wurde ein Referenzobjekt zum Thema „Ökologie/Nachhaltigkeit“ eingereicht. Das Referenzobjekt ist entsprechend den klimatischen Bedingungen der kühlgemäßigten Klimazone in Deutschland ausgewählt. Es wurden durch das Bieterbüro mind. die Leistungsphasen 2-8 für mind. 5 Anlagengruppen gem. HOAI 53 ff bearbeitet (20 Punkte/Gewichtung: 25 %),
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1.2. .Es wurde ein Referenzobjekt zum Thema „Vergleichbare Baukosten und Anlagengruppen“ eingereicht. Das Referenzobjekt wurde mit Gesamtbaukosten von 6-8 Mio. EUR gebaut. Es wurden durch das Bieterbüro mind. die Leistungsphasen 2-8 für die Anlagengruppen 1-8 gem. HOAI 53 ff bearbeitet. Das Thema Ökologie und Nachhaltigkeit ist bei der Planung und Umsetzung des Gebäudes betrachtet worden. (20 Punkte/Gewichtung: 15 %),
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1.3. Es wurde ein Referenzobjekt zum Thema „Soziale Infrastruktur“ eingereicht. Das Referenzobjekt wurde als Gebäude der sozialen Infrastruktur mit unterschiedlichen Nutzerinstitutionen gebaut. Es wurden durch das Bieterbüro mind. die Leistungsphasen 2-8 für mind. 5 Anlagengruppen gem. HOAI 53 ff bearbeitet. Das Thema Ökologie und Nachhaltigkeit ist bei der Planung und Umsetzung des Gebäudes betrachtet worden. (20 Punkte/Gewichtung: 20 %),
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2. Angaben zum Projektteam(Max. Punktzahl 60/ Gewichtung 40 %):
2.1. Angaben zur zeitlichen Verfügbarkeit von Projektleiter*in und Stellvertreter*in (Punktzahl 6/Gewichtung 3 %),
2.2. Berufserfahrung und Bürozugehörigkeit des/der Projektleiter*in (max. Punktzahl 19/Gewichtung 14 %),
2.3. Berufserfahrung und Bürozugehörigkeit des/der stellvertretenden Projektleiter*in (max. Punktzahl 16/Gewichtung 11 %),
2.4. Projektleitung und Stellvertretung können Fortbildungen zum Thema integrale Planung und/oder Bewertungssysteme nachhaltigen Bauens nachweisen (6 Punkte/Gewichtung 3 %),
2.5. Nachweis der kurzfristigen Präsenz auf der Baustelle während der Bauphase (4 Punkte/Gewichtung 3 %),
2.6. Insgesamt mind. 3 Fachingenieure im Bieterbüro beschäftigt (5 Punkte/Gewichtung 3 %),
2.8. Mind. ein*e weitere*r technische*r Mitarbeiter*in im Büro beschäftigt (4 Punkte/Gewichtung 3 %).
(s.a. Bewertungsmatrix Eignungskriterien beim Teilnahmewettbewerb; https://evergabe.de/unterlagen)
Erfüllen mehrere Bewerber*innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach objektiven Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerber*innen durch Los getroffen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-05-15 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-10-02 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation, Qualifikation und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bewertung der Referenzobjekte
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Ausführungsfristen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Umgang mit Nachfragen im Bietergespräch/Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15,00
Preis (Gewichtung): 40,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsstelle
Adresse des Käuferprofils: https://www.kirchengemeindestaaken.wordpress.com 🌏
Dokumente URL: www.evergabe.de/unterlagen 🌏
URL der Teilnahme: www.evergabe.de 🌏
Internetadresse: www.evergabe.de 🌏
URL der Dokumente: www.evergabe.de/unterlagen 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
— Es werden Bewerbungsformulare durch den Auftraggeber ausgegeben. Diese sind ausschließlich über die Vergabeplattform (https://www.evergabe.de/unterlagen). erhältlich. Zur Aufwandsbegrenzung für die Bewerber und Handhabbarkeit für die Auswahlverfahren sind die Bewerbungsunterlagen verbindlich auf die Bewerbungsformulare begrenzt;
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— mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes werden die einheitlichen Formulare zur Präsentation der Referenzobjekte versandt. Bitte reichen Sie mit dem Telnahmeantrag nur die ausgefüllte EEE bzw. das Formular IV 124 EU F aus der ABau und den ausgefüllten Bewerberbogen ein. Umfangreichere Bewerbungsunterlagen bleiben i.S. der Gleichbehandlung unberücksichtigt;
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— den höchstens 5 qualifizierten Bewerbern wird die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zugesandt;
— die übrigen Bewerber werden entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernisse über ihre Nichtberücksichtigung informiert;
— Teilnahmeanträge sind zwingend unter der Benutzung der zur Verfügung gestellten Unterlagen einzureichen;
— bei Nichtregistrierung auf der Vergabeplattform liegt es in der Verantwortung des Bewerbers, sich Informationen zu Rückfragen und Änderungen einzuholen;
— die Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten ist ausschließlich über die dafür vorgesehene Funktion auf der Vergabeplattform zulässig. Teilnahmeanträge und Angebote, die auf einem anderen Weg (z. B. per E-Mail) eingereicht werden, werden ausgeschlossen;
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— Nachfragen w erden nur beantwortet, wenn sie spätestens 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge bei der Auftraggeberin eingehen. Die Frist für Rückfragen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs gemäß § 20 (3) Nr 1. VgV endet am 1.5.2020;
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— der/die Bieter*in (einschl. evtl. NU) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine dies bezgl. Anfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
Für die Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 (1) Nr. 3 i. V. m. § 6 (3) bis (6) des Berliner Datenschutzgesetzes sind im Auftragsfall personenbezogene Daten der verantwortlich handelnden Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden.
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— Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigen Vertreter. Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft abzugeben, wonach sie im Auftragsfall einer Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung gründen;
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— Mit der Teilnahme an diesem Vergabeverfahren erklären sich die Bieter damit einverstanden, dass sämtliche, auch personenbezogene Daten im Rahmen dieses Vergabeverfahrens gespeichert und verarbeitet werden können. Die Daten werden ausschließlich für dieses Vergabeverfahren verwendet.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8616 📞
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de 📧
Fax: +49 309013-7613 📠
Internetadresse: www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer 🌏
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 071-169090 (2020-04-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-07-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 264802.92 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 143-352337
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 071-169090
ABl. S-Ausgabe: 143
Zusätzliche Informationen
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen — AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau, Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit den Ausführungsvorschriften, Berliner Bauordnung, Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. Das ist keine abschließende Auflistung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In der Berlin Spandau, Region Staaken/Brunsbütteler Damm ist der Neubau eines Begegnungszentrums auf dem rund 3 200 qm großen Grundstück der Evangelischen Kirchengemeinde zu Staaken geplant. Die Baumaßnahme umfasst den Neubau eines Begegnungszentrums mit angeschlossenem Familienzentrum, einer Kindertagesstätte mit 90 Plätzen, einem kirchlichen Andachtsraum sowie einem Integrationsbetrieb Küche. Das geprüfte Bedarfsprogramm geht von 1.641 qm Nutzfläche (BGF 2.427 qm / BRI 9.224) des Neubaus und entsprechenden Gesamtkosten in Höhe von 6 880 000 EUR aus. Gefördert wird die Baumaßnahme insbesondere durch die Bund-Länder-Programme „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung" („Stadtumbau") und „Kitaplatzerweiterung". Sowohl die zukünftigen Akteure in dem Begegnungszentrum als auch die Anwohner*innen des Stadtteiles sind im Planungsprozess zu beteiligen. Im Jahr 2019 wurden ein Realisierungswettbewerb (gemäß RPW 2013) für Architekt*innen und Landschaftsplaner*innen zur Findung eines städtebaulich tragfähigen und funktional überzeugenden Gesamtkonzepts für das Begegnungszentrum durchgeführt und ein Entwurf ausgewählt. Die hier ausgeschriebenen Planungsleistungen im Bereich Technische Gebäudeausrüstung haben sich an den Ergebnissen des Wettbewerbs und der Beurteilung des Preisgerichts zu orientieren. Im geplanten Stadtteil- und Begegnungszentrum werden in unterschiedlichen Nutzungseinheiten mehrere Einrichtungen der sozialen Infrastruktur unterschiedlicher Träger/Betreiber zusammengefasst:,
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(6) Familienzentrum (Träger: Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e. V., verantwortlich: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie) Der geplante Baukörper ist dreigeschossig angelegt.
In einer kompakten Kubatur sind im vorderen — zum Brunsbütteler Damm hin gelegenen — Bereich die öffentlichen Nutzungen (Café, Veranstaltungssaal und Kapelle) geplant. Der Zugang zur Kita, zum Familienzentrum und zum Innenhof erfolgt über einen Zugang vom Stieglakeweg aus. Die Inklusionsküche erhält eine eigene Erschließung vom Brunsbütteler Damm. Die Freianlagen gliedern sich in einen Vorplatz am Brunsbütteler Damm, einen Innenhof und die Freiflächen der Kita am Stieglakeweg und am Oldesloer Weg. Mit dem Neubau soll ein offener und inklusiver Ort für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteiles entstehen. Der Saal soll multifunktional nutzbar und entsprechend technisch ausgestattet sein. Personenaufzüge dienen der (weitgehend) barrierefreien Erschließung. Das Gesamtvorhaben soll einen wesentlichen Beitrag zu Klimaschutz und Klimaanpassung leisten und auch auf andere Bauvorhaben ausstrahlen. Es sind die ökologischen Kriterien für Wettbewerbe/Projekte/Bauvorhaben in der Veröffentlichung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen vom 9.7.2019 zu beachten. (https://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/oekologisches_bauen/download/bausteine/oekologische_kriterien_0907201966.pdf) Von wesentlicher Bedeutung für den Neubau ist daher eine hohe Wirtschaftlichkeit im Lebenszyklus und die Berücksichtigung der Belange Nachhaltigkeit und Ökologie. Alle haustechnischen Planungen haben sich in ein ökologisches Gesamtkonzept einzufügen. Zum effizienten Einsatz von Energie und zur Minimierung der Schadstoffbelastung der Umwelt ist das Bauvorhaben in enger Abstimmung mit der Auftraggeberin und dem verantwortlichen Architekturbüro so zu planen, dass auf Dauer ein geringer Energiebedarf entsteht, der dann nach Möglichkeit durch erneuerbare Energien zu decken ist. Im Rahmen des Gesamtkonzepts für das Gebäude sind die oben genannten Nutzungseinheiten mit ihren individuellen Anforderungen (Raumklima, Öffnungszeiten usw.) unabhängig voneinander zu betrachten und zu berücksichtigen. Im Architektenwettbewerb ist bereits ein Energiekonzept vorlegt worden. Es besteht aus den Elementen Wärmepumpe mit Eisspeicher, Wärmerückgewinnung aus der Raumluft und einer Photovoltaik-Anlage. Im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ist das Konzept anhand von Nachhaltigkeitskriterien (inkl. Betriebskosten) zu überprüfen. Dabei sind Alternativen zu entwickeln und zu berücksichtigen. Sollte es aus ökologischer und wirtschaftlicher Sicht eine günstigere Lösung geben, ist diese nach Abstimmung mit der Auftraggeberin und dem/der Architekt*in weiterzuverfolgen. Die Berücksichtigung innovativer ökologischer Anforderungen sollen sich darüber hinaus auf den gesamten Bereich der technischen Gebäudeausrüstung beziehen und auch — individuell auf die Nutzungseinheiten bezogen — Vorschläge zur Wasserhaltung (z. B. Verwendung wassersparender Installationen, Sammlung und Nutzung von Regenwasser, Regenwasserversickerung usw.), Raumkühlung, Be- und Entlüftung u. dgl. beinhalten. Vom Bieter werden daher weitreichende Kompetenzen in den Bereichen Ökologie, erneuerbare Energien, Energiemanagement und Wirtschaftlichkeit und Erfahrungen mit einem ganzheitlichen und integralen Planungsprozess erwartet. Das Ergebnis der Preisgerichtssitzung des Teilnahmewettbewerbs Hochbau plus Landschaftsarchitekt können auf der Vergabeplattform mit den Bewerbungsunterlagen abgerufen werden. (https://www.evergabe.de/unterlagen). Auf der Grundlage des von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen geprüften Bedarfsprogramms wurde ein Kostenrahmen ermittelt (Stand März 2019): KG 200 526 000 EUR (brutto) KG 300 3 301 000 EUR (brutto) KG 400 1 168 000 EUR (brutto) KG 500 228 000 EUR (brutto) KG 600 280 000 EUR (brutto) KG 700 1 377 000 EUR (brutto). Die Finanzierung des Gesamtvorhabens wird insbesondere über Fördermittel gesichert. Die Verwendung der Formulare der Senatsverwaltung Stadtentwicklung und Wohnen aus der ABau sind im Planungsprozess verbindlich. Es wird ein Planungs- bzw. Baubegleitender Ausschuss eingerichtet. Diesem gehören u. a. die Fördermittelgeber, die Bauherrin, das gebietsbegleitende Büro (Stadtkontor Gesellschaft für behutsame Stadtentwicklung mbH), das beauftragte Architekturbüro und ggfs. ein Projektsteuerer an. Das ökologische Gesamtkonzept ist dem planungsbegleitenden Ausschuss jeweils nach Abschluss der Vorplanung und der Entwurfsplanung vorzustellen. Während des gesamten Planungsprozesses ist ein enger Austausch mit den beteiligten Planungsbüros und den zukünftigen Nutzerinstitutionen vorgesehen. Aufgrund der Vielzahl der zu beteiligenden Akteure ist mit einem überdurchschnittlichen Abstimmungsbedarf zu rechnen. Die Bauherrin wird im Rahmen des blogs „Auf dem Weg zum Begegnungszentrum" die Öffentlichkeit regelmäßig über die Fortschritte des Projektes informieren und beteiligen. Hierfür sind ggfs. Zuarbeiten erforderlich. Mindestens eine öffentliche Versammlung für die Anwohnerinnen zur Vorstellung des ökologischen Gesamtkonzeptes ist vorzusehen. Die Beauftragung soll nach Freigabe der Fördermittel stufenweise erfolgen:
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Stufe 1: Erbringung aller Planungsleistungen bis zur Einreichung der Vorplanungsunterlagen (s. „Ergänzenden Ausführungsvorschriften zu den AV § 24 LHO", S. 9). Dies entspricht den Leistungsphasen 1-3 der HOAI.
Stufe 2: Erbringung aller Planungsleistungen bis zur Einreichung der Bauplanungsunterlagen (s. „Ergänzenden Ausführungsvorschriften zu den AV § 24 LHO", S. 9-10). Dies entspricht der Leistungsphase 4 der HOAI.
Stufe 3: Erbringung aller Planungsleistungen bis zur Einreichung des Bauantrages, Erstellung der Ausführungsplanung, Kostenberechnung und Erstellung der Leistungsverzeichnisse für die Ausschreibung, Auswertung der Angebote und Teilnahme an den Vergabeverhandlungen, Bauleitung, Dokumentation und Objektbetreuung.
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Dies entspricht den Leistungsphasen 5-9 der HOAI. Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster IV 411. H F aus der ABau — Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins. (einsehbar unter: https://senstadtfms.stadt-berlin.de/eabau/)
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Beschreibung der Optionen:
Die Ingenieurleistungen werden stufenweise beauftragt. Mit Abschluss des Vergabeverfahrens erfolgt zunächst die Beauftragung der Leistungsphasen eins bis 3 der HOAI. Je nach Fördermittelfreigabe erfolgen im Anschluss in der Stufe 2 die Beauftragung der Leistungsphase 4 der HOAI und in Stufe 3 die Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis neun der HOAI.(s. a. II.2.4) Voraussetzung für die Beauftragung der Stufen 2 und 3 ist der Abschluss einer Vereinbarung über die Baukostenobergrenze als Beschaffenheit. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer über die Stufe 1 hinausgehender Leistungsstufen besteht nicht.
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Zusätzliche Informationen:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen — AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau, Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit den Ausführungsvorschriften, Berliner Bauordnung, Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-07-15 📅
Name: Günther Ingenieure GmbH
Postanschrift: Enderstraße 94
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01277
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 351213860 📞
E-Mail: michel@g-ingenieure.de 📧
Land: Dresden 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 264802.92 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Quelle: OJS 2020/S 143-352337 (2020-07-23)