Ausschreibungsgegenstand sind die Grund- und Besondere Leistungen der Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 1-9, Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6, Freianlagenplanung, Leistungsphasen 1-9 in der konkreten Ausgestaltung gemäß ABau (siehe Vertrag, Teil C der Vergabeunterlagen). Für diejenigen Leistungsbilder, bei denen die ABau keine spezifischen Leistungsbeschreibungen vorsieht, gelten die Leistungsbeschreibungen aus der Anlage zur HOAI. Zudem werden Besondere Leistungen der Wärmeschutz- und Energiebilanzierung, der Bauakustik (Schallschutz) und Raumakustik, der Geotechnik, der Brandschutzplanung, der Altlastensanierung und SiGeKo-Leistungen zur Planung eines Tourismus-Besucher-Zentrums (TBZ) im Wirtschaftshof des Schlosses Glienicke ausgeschrieben.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-08-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-06-25.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-06-25) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
Ausschreibungsgegenstand sind die Grund- und Besondere Leistungen der Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 1-9, Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6, Freianlagenplanung, Leistungsphasen 1-9 in der konkreten Ausgestaltung gemäß ABau (siehe Vertrag, Teil C der Vergabeunterlagen). Für diejenigen Leistungsbilder, bei denen die ABau keine spezifischen Leistungsbeschreibungen vorsieht, gelten die Leistungsbeschreibungen aus der Anlage zur HOAI. Zudem werden Besondere Leistungen der Wärmeschutz- und Energiebilanzierung, der Bauakustik (Schallschutz) und Raumakustik, der Geotechnik, der Brandschutzplanung, der Altlastensanierung und SiGeKo-Leistungen zur Planung eines Tourismus-Besucher-Zentrums (TBZ) im Wirtschaftshof des Schlosses Glienicke ausgeschrieben.
Ausschreibungsgegenstand sind die Grund- und Besondere Leistungen der Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 1-9, Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6, Freianlagenplanung, Leistungsphasen 1-9 in der konkreten Ausgestaltung gemäß ABau (siehe Vertrag, Teil C der Vergabeunterlagen). Für diejenigen Leistungsbilder, bei denen die ABau keine spezifischen Leistungsbeschreibungen vorsieht, gelten die Leistungsbeschreibungen aus der Anlage zur HOAI. Zudem werden Besondere Leistungen der Wärmeschutz- und Energiebilanzierung, der Bauakustik (Schallschutz) und Raumakustik, der Geotechnik, der Brandschutzplanung, der Altlastensanierung und SiGeKo-Leistungen zur Planung eines Tourismus-Besucher-Zentrums (TBZ) im Wirtschaftshof des Schlosses Glienicke ausgeschrieben.
Objekt Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 754 700 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Die Vergabestelle plant die Errichtung eines Tourismus-Besucher-Zentrums im ehemaligen Wirtschaftshof des Schlosses Glienicke (nachfolgend TBZ Glienicke). Im Los 1 werden Planungsleistungen der Gebäudeplanung, der Tragwerksplanung, der Freianlagenplanung sowie eine Reihe von Besonderen- und Zusätzlichen Leistungen ausgeschrieben.
Die Vergabestelle plant die Errichtung eines Tourismus-Besucher-Zentrums im ehemaligen Wirtschaftshof des Schlosses Glienicke (nachfolgend TBZ Glienicke). Im Los 1 werden Planungsleistungen der Gebäudeplanung, der Tragwerksplanung, der Freianlagenplanung sowie eine Reihe von Besonderen- und Zusätzlichen Leistungen ausgeschrieben.
Das TBZ Glienicke soll in 3 bestehenden, denkmalgeschützten Gebäuden des ehemaligen Wirtschaftshofes des Schlosses Glienicke errichtet werden. Zusätzlich soll ein teilweise unterirdischer Ergänzungsbau (Neubau) errichtet werden.
Bei den Planungsleistungen ist der sensible Umgang mit dem Denkmal mit dem Ziel des dauerhaften Erhalts der Bausubstanz maßgebend. Bei der Sanierungsplanung geht es z. B. um die Beseitigung von Mängeln an der Abdichtung und Salzeinlagerungen im Mauerwerk sowie die Beseitigung ggf. Abdichtung von Gebäudeschadstoffen. Weiterhin soll die Bausubstanz soweit instandgesetzt und ertüchtigt werden, so dass die Anforderungen für die zukünftige Nutzung der Räume als Besucherzentrum, z. B. hinsichtlich der Statik, Klima, Energie und Akustik, erfüllt werden.
Bei den Planungsleistungen ist der sensible Umgang mit dem Denkmal mit dem Ziel des dauerhaften Erhalts der Bausubstanz maßgebend. Bei der Sanierungsplanung geht es z. B. um die Beseitigung von Mängeln an der Abdichtung und Salzeinlagerungen im Mauerwerk sowie die Beseitigung ggf. Abdichtung von Gebäudeschadstoffen. Weiterhin soll die Bausubstanz soweit instandgesetzt und ertüchtigt werden, so dass die Anforderungen für die zukünftige Nutzung der Räume als Besucherzentrum, z. B. hinsichtlich der Statik, Klima, Energie und Akustik, erfüllt werden.
Um für die zukünftige Nutzung möglichst gut nutzbare Flächen zu schaffen, sollen nachträgliche, nicht erhaltenswerte Einbauten entfernt werden und so auch die ursprünglichen Raumproportionen wiederhergestellt werden. In diesem Zusammenhang ist u. a. die Verlegung von 2 Trafostationen, inkl. Schaffung von Bauzeitprovisorien zur unterbrechungsfreien Stromversorgung, sowie der Rückbau der nachträglichen Einbauten für die Wohnungen, Sanitär- und Technikräume erforderlich.
Um für die zukünftige Nutzung möglichst gut nutzbare Flächen zu schaffen, sollen nachträgliche, nicht erhaltenswerte Einbauten entfernt werden und so auch die ursprünglichen Raumproportionen wiederhergestellt werden. In diesem Zusammenhang ist u. a. die Verlegung von 2 Trafostationen, inkl. Schaffung von Bauzeitprovisorien zur unterbrechungsfreien Stromversorgung, sowie der Rückbau der nachträglichen Einbauten für die Wohnungen, Sanitär- und Technikräume erforderlich.
Weiterhin soll im EG des Turmgebäudes die ursprüngliche Türöffnung aus der Tordurchfahrt zur Erschließung der östlichen Seite, spiegelbildlich zum Zugang des EG Westseite, wiederhergestellt werden.
Um für die o. g. 2 Traforäume die erforderlichen Ersatzflächen bzw. zusätzlich erforderliche Funktionsflächen für Sanitär- und Technikräume zu schaffen, soll an der westlichen Grundstücksgrenze zwischen Konditorei und Turmgebäude ein unterirdischer Ergänzungsbau entstehen. Durch Nutzung der natürlichen Topgrafie kann eine ebenerdige Anbindung an die Rückseite der Konditorei hergestellt und gleichzeitig die erforderliche Kubatur möglichst unauffällig in den Hang „hineingeschoben“ werden. Um bei der Errichtung des Ergänzungsbaus Risiken für die höherliegende Gründung des Turmgebäudes und des Pförtnergebäudes auszuschließen ist eine sorgfältige Planung der Baugrube mit entsprechenden Sicherungsmaßnahmen erforderlich.
Um für die o. g. 2 Traforäume die erforderlichen Ersatzflächen bzw. zusätzlich erforderliche Funktionsflächen für Sanitär- und Technikräume zu schaffen, soll an der westlichen Grundstücksgrenze zwischen Konditorei und Turmgebäude ein unterirdischer Ergänzungsbau entstehen. Durch Nutzung der natürlichen Topgrafie kann eine ebenerdige Anbindung an die Rückseite der Konditorei hergestellt und gleichzeitig die erforderliche Kubatur möglichst unauffällig in den Hang „hineingeschoben“ werden. Um bei der Errichtung des Ergänzungsbaus Risiken für die höherliegende Gründung des Turmgebäudes und des Pförtnergebäudes auszuschließen ist eine sorgfältige Planung der Baugrube mit entsprechenden Sicherungsmaßnahmen erforderlich.
In Ergänzung der Hochbauplanung ergibt sich für den Freiraum u. a. durch das unterirdische Ergänzungsbauwerk ein Bedarf für die Gestaltung der oberirdischen Flächen unter Berücksichtigung der Topografie, der raumbildenden Elemente (z. B. Pergola) sowie die Planung einer barrierefreien Rampe für die Erschließung der Sanitäranlagen bzw. dem EG der Konditorei.
In Ergänzung der Hochbauplanung ergibt sich für den Freiraum u. a. durch das unterirdische Ergänzungsbauwerk ein Bedarf für die Gestaltung der oberirdischen Flächen unter Berücksichtigung der Topografie, der raumbildenden Elemente (z. B. Pergola) sowie die Planung einer barrierefreien Rampe für die Erschließung der Sanitäranlagen bzw. dem EG der Konditorei.
Mit der Einrichtung des Besucherzentrums soll die historische Verbindung des Wirtschaftshofes durch den Torbogen des Turmgebäudes zum Schloss wiederhergestellt werden. In diesem Zuge soll grundsätzlich die Einfriedung neugeordnet bzw. der Anschluss der Freianlagen des Wirtschaftshofes an den Park Klein-Glienicke gestaltet werden.
Mit der Einrichtung des Besucherzentrums soll die historische Verbindung des Wirtschaftshofes durch den Torbogen des Turmgebäudes zum Schloss wiederhergestellt werden. In diesem Zuge soll grundsätzlich die Einfriedung neugeordnet bzw. der Anschluss der Freianlagen des Wirtschaftshofes an den Park Klein-Glienicke gestaltet werden.
Im Bereich der Königstraße ist die Gestaltung der Zufahrt sowie des Vorgartenbereiches, in Verbindung mit dem öffentlichen Straßenland, zu planen. Im Hofbereich sind Flächen für die Außengastronomie, die Info-Serviceeinrichtungen zu planen.
Weiterhin steht auch beim Freiraum die Sicherung des wertvollen, denkmalgeschützten Bestandes bzw. dessen Instandsetzung und Ertüchtigung bzw. die Wiederherstellung nach erforderlichen Erdarbeiten für Medienverlegungen, Gründungen und Abdichtungsarbeiten im Vordergrund.
Weiterhin steht auch beim Freiraum die Sicherung des wertvollen, denkmalgeschützten Bestandes bzw. dessen Instandsetzung und Ertüchtigung bzw. die Wiederherstellung nach erforderlichen Erdarbeiten für Medienverlegungen, Gründungen und Abdichtungsarbeiten im Vordergrund.
Parallel werden die TA-Planung und die Ausstellungskonzeptionen in 2 weiteren Losen vergeben.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 754 700 EUR 💰
Dauer: 48 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Abruf weiterer Planungsleistungen.
Beschreibung der Optionen:
Abweichungen von den Angaben in den Vergabeunterlagen sind zulässig, soweit es sich um verhandelbare Bestandteile handelt (§ 17 VgV).
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Das Vorhaben wird teilweise aus GRW-Mitteln finanziert.
Zusätzliche Informationen: Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
a) Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gemäß§§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013, zuletzt geändert in Art. 1 Vergaberechtsmodernisierungsgesetz vom 17.2.2016 (BGBl. I S. 203) vorliegen (unterschrieben und eingescannt).
a) Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gemäß§§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013, zuletzt geändert in Art. 1 Vergaberechtsmodernisierungsgesetz vom 17.2.2016 (BGBl. I S. 203) vorliegen (unterschrieben und eingescannt).
b) ggf. (soweit beabsichtigt) Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergeben.
b) ggf. (soweit beabsichtigt) Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergeben.
c) ggf. (soweit beabsichtigt) Nachunternehmererklärung, aus der sich ergibt, dass der Nachunternehmer im Auftragsfall verbindlich für die Ausführung der Nachunternehmerleistung zur Verfügung steht.
d) Nachweis zur Überprüfung der Mitgliedschaft in einer Architektenkammer (Architektur und Landschaftsarchitektur) und in einer Ingenieurkammer (Beratender Ingenieur, insb. für die Leistungen der Tragwerksplanung) durch eine entsprechende Bescheinigung bzw. ein vergleichbares Dokument aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, in Kopie.
d) Nachweis zur Überprüfung der Mitgliedschaft in einer Architektenkammer (Architektur und Landschaftsarchitektur) und in einer Ingenieurkammer (Beratender Ingenieur, insb. für die Leistungen der Tragwerksplanung) durch eine entsprechende Bescheinigung bzw. ein vergleichbares Dokument aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, in Kopie.
Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit, wie hier, im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig. Bitte berücksichtigen Sie, dass die zuvor genannten Ausführungen zu Erklärungen und Nachweisen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union auch für die Darlegung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach Maßgabe von III.1.2, III.1.3 und III.2.2 gelten.
Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit, wie hier, im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig. Bitte berücksichtigen Sie, dass die zuvor genannten Ausführungen zu Erklärungen und Nachweisen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union auch für die Darlegung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach Maßgabe von III.1.2, III.1.3 und III.2.2 gelten.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Eignungskriterien gemäß Langversion der Auftragsbekanntmachung.
Technische und berufliche Fähigkeiten: Eignungskriterien gemäß Langversion der Auftragsbekanntmachung.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Architekten oder Ingenieure gemäß Ingenieurgesetzen oder Architekten-/Baukammergesetzen der Bundesländer oder entsprechender Regelungen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zur Berufsqualifikation, § 75 Abs. 2 VgV.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Architekten oder Ingenieure gemäß Ingenieurgesetzen oder Architekten-/Baukammergesetzen der Bundesländer oder entsprechender Regelungen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zur Berufsqualifikation, § 75 Abs. 2 VgV.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Vergabestelle überprüft zunächst die Teilnahmeanträge auf formale Richtigkeit und Vollständigkeit sowie auf vergaberechtliche Ausschlussgründe. Bei den nach dieser Prüfung verbleibenden Bewerbern wird in einem zweiten Schritt geprüft, ob sie die unter III.1.1, III.1.2 und III.1.3 aufgeführten Mindeststandards (Mindestbedingungen) einhalten. Bewerber, die diese Mindeststandards nicht erfüllen, scheiden aus.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Vergabestelle überprüft zunächst die Teilnahmeanträge auf formale Richtigkeit und Vollständigkeit sowie auf vergaberechtliche Ausschlussgründe. Bei den nach dieser Prüfung verbleibenden Bewerbern wird in einem zweiten Schritt geprüft, ob sie die unter III.1.1, III.1.2 und III.1.3 aufgeführten Mindeststandards (Mindestbedingungen) einhalten. Bewerber, die diese Mindeststandards nicht erfüllen, scheiden aus.
Unter den dann noch verbleibenden Bewerbern findet eine Auswahl nach Eignung gemäß der in der Langversion der Auftragsbekanntmachung (siehe o. g. URL) mitgeteilten Eignungskriterien statt.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-08-28 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-02-28 📅
Es findet eine elektronische Vergabe statt. Teilnahmeanträge und Angebote sind in elektronischer Form bei der Vergabestelle einzureichen. Diese Bekanntmachung und die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch unter https://www.berlin.de/vergabeplattform/ (bitte das Az.:
Es findet eine elektronische Vergabe statt. Teilnahmeanträge und Angebote sind in elektronischer Form bei der Vergabestelle einzureichen. Diese Bekanntmachung und die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch unter https://www.berlin.de/vergabeplattform/ (bitte das Az.:
E 2020-13 GB zur Auftragssuche verwenden) veröffentlicht.
Sämtlicher Schriftverkehr während des laufenden Verfahrens, insbesondere Aufforderungen des Auftraggebers, Einladungen zu Verhandlungen, Bieterfragen und deren Beantwortung werden nur elektronisch unter der o. g. URL versandt und empfangen. Näheres zu den Nutzungsbedingungen und Voraussetzungen siehe in den Vergabeunterlagen.
Sämtlicher Schriftverkehr während des laufenden Verfahrens, insbesondere Aufforderungen des Auftraggebers, Einladungen zu Verhandlungen, Bieterfragen und deren Beantwortung werden nur elektronisch unter der o. g. URL versandt und empfangen. Näheres zu den Nutzungsbedingungen und Voraussetzungen siehe in den Vergabeunterlagen.
Die spätere Entscheidung über den Zuschlag und die Information an die unterlegenen Bieter (Absageschreiben) erfolgen nicht elektronisch. Der Zuschlag erfolgt schriftlich, die Informationsschreiben an die Bieter mindestens in Textform.
Es findet ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem, europaweiten Teilnahmewettbewerb gemäß §§ 74, 17 Abs. 2 Vergabeverordnung (VgV) vom 12.4.2016 (BGBl. I S. 624) statt.
Im Teilnahmewettbewerb wird zunächst ausschließlich die Eignung der Bewerber überprüft. Es werden 4 derjenigen Bieter, die sich als geeignet erweisen, in einem zweiten Verfahrensschritt zur Vorlage eines ersten Angebotes aufgefordert. Rückfragen sind frühzeitig an die Vergabestelle zu stellen. Anfragen nach dem 5.8.2020 können voraussichtlich unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes und der Transparenz für alle Bewerber nicht mehr beantwortet werden. Bitte stellen Sie Rückfragen ausschließlich in elektronischer Form über die o. g. URL der Vergabeplattform.
Im Teilnahmewettbewerb wird zunächst ausschließlich die Eignung der Bewerber überprüft. Es werden 4 derjenigen Bieter, die sich als geeignet erweisen, in einem zweiten Verfahrensschritt zur Vorlage eines ersten Angebotes aufgefordert. Rückfragen sind frühzeitig an die Vergabestelle zu stellen. Anfragen nach dem 5.8.2020 können voraussichtlich unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes und der Transparenz für alle Bewerber nicht mehr beantwortet werden. Bitte stellen Sie Rückfragen ausschließlich in elektronischer Form über die o. g. URL der Vergabeplattform.
Der Teilnahmeantrag ist in elektronischer Form und unterschrieben (eingescannt) mit den geforderten Unterlagen und Dokumenten einzureichen, dies an die o. g. Kontaktstelle mit dem folgenden Text versehen:
„Teilnahmeantrag für Tourismus-Besucher-Zentrum (TBZ)
Im Wirtschaftshof des Schlosses Glienicke, Los 1: Planungsleistungen (ohne Technische Ausrüstung)“
Erklärungen und Nachweise können, falls sich aus den Ausführungen nichts anderes ergibt, auch in Kopie (eingescannt) eingereicht werden. Die Verwendung der auf der Vergabeplattform eingestellten Formulare ist nicht zwingend. Es müssen jedoch inhaltlich die in der Langversion der Auftragsbekanntmachung zum Teilnahmewettbewerb genannten Angaben gemacht werden. Die Vergabestelle behält sich vor, zur näheren Überprüfung die Einreichung von Originalen zu verlangen.
Erklärungen und Nachweise können, falls sich aus den Ausführungen nichts anderes ergibt, auch in Kopie (eingescannt) eingereicht werden. Die Verwendung der auf der Vergabeplattform eingestellten Formulare ist nicht zwingend. Es müssen jedoch inhaltlich die in der Langversion der Auftragsbekanntmachung zum Teilnahmewettbewerb genannten Angaben gemacht werden. Die Vergabestelle behält sich vor, zur näheren Überprüfung die Einreichung von Originalen zu verlangen.
Kosten für die Verfahrensteilnahme werden nicht erstattet.
Die auf der Internetseite eingestellten Ausschreibungsunterlagen (Teil A. Verfahrensbedingungen mit Wertungsmatrix, Teil B. Leistungsbeschreibung, Teil C. Vertragsentwurf, Teil D. Preisblatt und Teil E. Angebotsunterlage und Formblätter) sind für die zweite Stufe des Verfahrens, mithin das Verhandlungsverfahren, bestimmt. Diese Unterlagen haben für den zunächst stattfindenden Teilnahmewettbewerb, in dem ausschließlich die Eignung der Bewerber überprüft wird, noch keine inhaltliche Bedeutung. Den Bewerbern steht es selbstverständlich frei, sich über diese Unterlagen, insbesondere die Leistungsbeschreibung, schon jetzt weitere Informationen zu dem ausgeschriebenen Projekt einzuholen.
Die auf der Internetseite eingestellten Ausschreibungsunterlagen (Teil A. Verfahrensbedingungen mit Wertungsmatrix, Teil B. Leistungsbeschreibung, Teil C. Vertragsentwurf, Teil D. Preisblatt und Teil E. Angebotsunterlage und Formblätter) sind für die zweite Stufe des Verfahrens, mithin das Verhandlungsverfahren, bestimmt. Diese Unterlagen haben für den zunächst stattfindenden Teilnahmewettbewerb, in dem ausschließlich die Eignung der Bewerber überprüft wird, noch keine inhaltliche Bedeutung. Den Bewerbern steht es selbstverständlich frei, sich über diese Unterlagen, insbesondere die Leistungsbeschreibung, schon jetzt weitere Informationen zu dem ausgeschriebenen Projekt einzuholen.
Bitte berücksichtigen Sie, dass die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren auch nur auf Antrag einleitet und ein Antrag gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages anerkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegen-über dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 123-301665 (2020-06-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-22) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ausschreibungsgegenstand waren die Grund- und Besondere Leistungen der Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 1 - 9, Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6, Freianlagenplanung, Leistungsphasen 1 - 9 in der konkreten Ausgestaltung gemäß ABau (siehe Vertrag, Teil C der Vergabeunterlagen). Für diejenigen Leistungsbilder, bei denen die ABau keine spezifischen Leistungsbeschreibungen vorsieht, galten die Leistungsbeschreibungen aus der Anlage zur HOAI. Zudem wurden Besondere Leistungen der Wärmeschutz- und Energiebilanzierung, der Bauakustik (Schallschutz) und Raumakustik, der Geotechnik, der Brandschutzplanung, der Altlastensanierung und SiGeKo-Leistungen zur Planung eines Tourismus-Besucher-Zentrums (TBZ) im Wirtschaftshof des Schlosses Glienicke ausgeschrieben.
Ausschreibungsgegenstand waren die Grund- und Besondere Leistungen der Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 1 - 9, Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6, Freianlagenplanung, Leistungsphasen 1 - 9 in der konkreten Ausgestaltung gemäß ABau (siehe Vertrag, Teil C der Vergabeunterlagen). Für diejenigen Leistungsbilder, bei denen die ABau keine spezifischen Leistungsbeschreibungen vorsieht, galten die Leistungsbeschreibungen aus der Anlage zur HOAI. Zudem wurden Besondere Leistungen der Wärmeschutz- und Energiebilanzierung, der Bauakustik (Schallschutz) und Raumakustik, der Geotechnik, der Brandschutzplanung, der Altlastensanierung und SiGeKo-Leistungen zur Planung eines Tourismus-Besucher-Zentrums (TBZ) im Wirtschaftshof des Schlosses Glienicke ausgeschrieben.
Gesamtwert des Auftrags: 926 944 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Die Vergabestelle plant die Errichtung eines Tourismus-Besucher-Zentrums im ehemaligen Wirtschaftshof des Schlosses Glienicke (nachfolgend TBZ Glienicke). Im Los 1 wurden Planungsleistungen der Gebäudeplanung, der Tragwerksplanung, der Freianlagenplanung sowie eine Reihe von Besonderen- und Zusätzlichen Leistungen ausgeschrieben.
Die Vergabestelle plant die Errichtung eines Tourismus-Besucher-Zentrums im ehemaligen Wirtschaftshof des Schlosses Glienicke (nachfolgend TBZ Glienicke). Im Los 1 wurden Planungsleistungen der Gebäudeplanung, der Tragwerksplanung, der Freianlagenplanung sowie eine Reihe von Besonderen- und Zusätzlichen Leistungen ausgeschrieben.
Parallel wurden die TA-Planung und die Ausstellungskonzeptionen in 2 weiteren Losen vergeben.
Beschreibung der Optionen:
Abweichungen von den Angaben in den Vergabeunterlagen waren zulässig, soweit es sich um verhandelbare Bestandteile handelt (§ 17 VgV).
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Zu erwartende Qualität der Planungsleistung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 3000
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeitsweise gegenüber dem Auftraggeber
Qualitätskriterium (Gewichtung): 2100
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeitsweise gegenüber Dritten
Qualitätskriterium (Gewichtung): 900
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vertrag
Qualitätskriterium (Gewichtung): 1000
Preis (Gewichtung): 3000
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-18 📅
Name: merz + merz GmbH & Co. KG
Postort: Berlin
Land: Deutschland 🇩🇪 Berlin
🏙️
Name: CRP Bauingenieure GmbH
WEIDINGER LANDSCHAFTSARCHITEKTEN GmbH
Gesamtwert des Auftrags: 926 944 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Referenz Zusätzliche Informationen
Es fand eine elektronische Vergabe statt. Teilnahmeanträge und Angebote waren in elektronischer Form bei der Vergabestelle einzureichen. Diese Bekanntmachung und die Vergabeunterlagen waren ausschließlich elektronisch unter https://www.berlin.de/vergabeplattform/ (bitte das Az.: E 2020-13 GB zur Auftragssuche verwenden) veröffentlicht.
Es fand eine elektronische Vergabe statt. Teilnahmeanträge und Angebote waren in elektronischer Form bei der Vergabestelle einzureichen. Diese Bekanntmachung und die Vergabeunterlagen waren ausschließlich elektronisch unter https://www.berlin.de/vergabeplattform/ (bitte das Az.: E 2020-13 GB zur Auftragssuche verwenden) veröffentlicht.
Sämtlicher Schriftverkehr während des laufenden Verfahrens, insbesondere Aufforderungen des Auftraggebers, Einladungen zu Verhandlungen, Bieterfragen und deren Beantwortung wurden nur elektronisch unter der o. g. URL versandt und empfangen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bitte berücksichtigen Sie, dass die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren auch nur auf Antrag einleitet und ein Antrag gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit
(1.) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages anerkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
(2.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(3.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(4.) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.