Tragwerksplanung Gründung, E-Bus-Bf, Köpenicker Landstr. 297

Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/Materialwirtschaft (FEM)

Leistungen der Tragwerksplanung gemäß HOAI 2013, Teil 4, Abschnitt 1 für die Gründungen von baulichen Anlagen (Leistungsphasen 1 bis 4 sowie optional 5 bis 6).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-04-20 Auftragsbekanntmachung
2020-08-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-04-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Referenznummer: FEM3-0108-2020
Kurze Beschreibung:
Leistungen der Tragwerksplanung gemäß HOAI 2013, Teil 4, Abschnitt 1 für die Gründungen von baulichen Anlagen (Leistungsphasen 1 bis 4 sowie optional 5 bis 6).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/Materialwirtschaft (FEM)
Postanschrift: Holzmarktstraße 15-17
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://vergabekooperation.berlin 🌏
E-Mail: einkauf.se3@bvg.de 📧
URL der Dokumente: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1715f066526-74b45758ecaba571 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1715f066526-74b45758ecaba571 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-20 📅
Einreichungsfrist: 2020-05-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-24 📅
Datum des Beginns: 2020-07-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 081-192202
ABl. S-Ausgabe: 81
Zusätzliche Informationen
Entfällt

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) planen die Errichtung eines neuen Service- und Ladestützpunktes an der Köpenicker Landstraße 297 in 12437 Berlin. Dieser Stützpunkt soll zukünftig ca. 220 Fahrzeuge aufnehmen und versorgen. Die Lieferung von 90 Elektro-Eindeckomnibussen (EEN) im Jahr 2021 erfordert die Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur auf den Flächen der Köpenicker Landstraße 297. Für die Erfüllung dieser baulichen und logistischen Leistung soll im Vorlauf der noch auszuschreibenden und zu beauftragenden Architekten- und Ingenieurleistungen die Tragwerksplanung für eine notwendige Baugrundverbesserung erstellt werden, welches den künftigen Objektplanern die technischen Randbedingungen der jeweiligen Fachplanungen formulieren soll.
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Wesentlicher Leistungsbestandteil ist neben den zu erbringenden Grundleistungen der Tragwerksplanung - ebenfalls im Sinne der Baugrundverbesserung - daher die Erarbeitung der grundsätzlichen Gebäude- und Gründungskonfigurationen. Im Sinne der weiterführenden Tragwerksplanung ist in enger Abstimmung mit dem AG die Klärung, Abstimmung und präzise Detaillierung späterer Leistungsgrenzen und Schnittstellen für die zu errichtenden Bauwerke in Hinsicht auf die Randbedingungen des anspruchsvollen Baugrundes und der komplexen Altlastenthematik zu definieren.
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Die von der BVG angestrebte Planung des Projektes baut auf der Erfahrung und Ausführungsplanung eines vergleichbaren Projektes auf. Für die Entwicklung dieses statischen Konzeptes werden die Planungsunterlagen inklusive der statischen Berechnung der Hochbaumaßnahme vom AG zur Verfügung gestellt. Die zur Verfügung gestellten Pläne sind ausschließlich zum Zwecke der Angebotserstellung o.g. Maßnahme zu verwenden.
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Diese Leistungsbeschreibung umfasst Planungsleistungen nach HOAI § 49, Tragwerksplanung, der Leistungsphasen (Lph) 1-4 sowie optional 5-6 mit Grund- und besonderen Leistungen. Die auszusetzende Honorarzone ist die Honorarzone III. Die anrechenbaren Kosten betragen 5 000 000,00 EUR netto.
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Beschreibung der Optionen: Die Leistungsphasen 5 bis 6 sind optional.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Eignungsprüfung hat der Bieter/Bewerber für sich und ggf. für Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachzuweisen.
Der Nachweis der Eignung kann entweder:
— durch Eintrag im ULV-Berlin und zusätzlich durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“ Variante 2,
— durch Eintrag in die Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich und zusätzlich durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung Variante 3“,
— für Bieter/Bewerber die nicht in den vorgenannten Datenbanken eingetragen sind durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung Variante 1" erfolgen.
Das Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1-3) liegt den Vergabeunterlagen bei.
Auf Verlangen des Auftraggebers sind die Eigenerklärungen durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
Eigenerklärung:
— zum Korruptionsregister;
— Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung;
— Zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister;
— über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §123. 124 GWB;
— über die Zahlung von Steuern;
— über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstige Sozialversicherungsträger;
— zum Gewerbezentralregister;
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft;
— dass keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG);
— Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer, die Erklärungen;
— über Zahlung von Mindestlohn gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz(GVBl. für Berlin vom 22.7.2010, geändert mit GVBl. für Berlin vom 16.6.2012);
— über die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz(GVBl. für Berlin vom 22.7.2010, geändert mit GVBl. für Berlin vom 16.6.2012)
— die Erklärung gemäß Frauenförderverordnung(FFV) § 1 Abs. 2 FFV sind mit dem Angebot einzureichen. Die entsprechenden Erklärungen sind den Vergabeunterlagen beigefügt. Für Bewerber-/Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied auszufüllen, zu unterschreiben und einzureichen.
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Dasselbe gilt für mit dem Teilnahmeantrag oder dem Angebot benannte Nachunternehmer. Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber/Bieter eine auch für den (jeweiligen) Eignungsleihgeber eine zutreffende Eigenerklärung gemäß den Varianten 1 bis 3 für dieses Unternehmen vorlegen sowie seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen. Für die Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers ist das in den Vergabeunterlagen enthaltene Formular „Verpflichtungserklärung“ zu verwenden.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich:
Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1-3):
— zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Angaben und Formalitäten, zur technischen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich:
Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung; Variante1-3):
— Ausführung von Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind;
— zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.
Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1-3) mit dem Angebot vorzulegen:
— Eigenerklärung Fachkunde.
Hinweis: Für alle unter Punkt III.2.1. bis III.2.3. genannten Nachweise/Unterlagen können auch vergleichbar ausgestellte Bescheinigungen/Nachweise von den zuständigen Stellen/Behörden des jeweiligen Herkunftslandes eingereicht werden.
Mindeststandards:
Es sind mindestens 3 Referenzen einzureichen, bei der in Art und Umfang vergleichbare Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 nach HOAI im Leistungsbild Tragwerksplanung erbracht und abgeschlossen wurden.
Der Bieter ist angehalten die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Eigenerklärungen zu verwenden.
Weitere Mindestanforderungen in Bezug auf die Referenzobjekte:
— Baukosten (KGR 300 + 400);
— Alter der jeweligen Referenz.
Die genauen Mindestanforderungen sind der Eigenerklärung Fachkundenachweisi zu entnehmen, die den Vergabeunterlagen beigefügt wird.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Die Prüfung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Bewerber/der Bewerbergemeinschaft erfolgt anhand der nachfolgend vorgegebenen Anforderungen. Dazu sind im Rahmen der Angebotsabgabe folgende Unterlagen einzureichen:
1. Eigenerklärung zur Eignung (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied und für jeden mit dem Teilnahmeantrag benannten Nachunternehmer),
2. Eigenerklärung Fachkundenachweis,
3. Nachunternehmererklärung (sofern erforderlich),
4. Im Fall von Eignungsleihe: Verpflichtungserklärung Ihres/Ihrer Nachunternehmer/s (vollständig ausgefüllt),
5. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft: Erklärung zur Bildung einer Bewerbergemeinschaft (vollständig ausgefüllt),
6. Eigenerklätung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitnormen,
7. Eigenerklärung zur Tariftreu, Mindestlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen,
8. Frauenförderbogen:
Die vorgenannten Unterlagen sind den Vergabeunterlagen beigefügt.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Soweit Planungsleistungen betroffen sind, deren Erbringung Architekten und Ingenieuren vorbehalten ist, sind natürliche Personen einzusetzen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als Architekt bzw. Ingenieur tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind, ggf. ist der Nachweis nach Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen zu führen.
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Juristische Personen erfüllen die Voraussetzungen zur Erbringung der vorbezeichneten Planungsleistungen und sind als Auftragnehmer zugelassen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben eine gemeinsamerechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner bei Angebotsabgabe zu stellen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-07-07 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-05-26 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00
Zusätzliche Informationen: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1715f066526-74b45758ecaba571 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die BVG wickelt das Vergabeverfahren elektronisch über eine Vergabemanagement-Software sowie über eine Vergabeplattform ab. Es wird ausdrücklich empfohlen, eine Registrierung auf dieser Vergabeplattform vorzunehmen.
Sämtliche Vergabeunterlagen werden Interessenten auf rechtzeitige Anforderung direkt, kostenfrei und ausschließlich elektronisch über die der unter Ziffer I.1. angegebene Vergabeplattform zur Verfügung gestellt und sind ausschließlich zu verwenden.
Die Beantwortung von Fragen der Bieter, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist erfolgt und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerbern/Bietern direkt, kostenfrei und ausschließlich elektronisch über die der unter Ziffer I.1. angegebene Vergabeplattform zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Angebote ist der Bieter verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente oder sonstige verfahrensrelevante Informationen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht.
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Auskünfte über die Vergabeunterlagenunterlagen müssen bis zum 22.5.2020 ausschließlich elektronisch über die der unter Ziffer I.1. angegebene Vergabeplattform beantragt werden.
Die Angebote sind ausschließlich elektronisch über die der unter Ziffer I.1. angegebene Vergabeplattform bzw. das dazugehörige Bietercockpit (elektronischer Abgabe-Workflow) einzureichen. Die Einreichung von Angeboten in Schriftform, per E-Mail, Fax oder als Anlage über die Nachrichtenfunktion des Bietercockpits ist unzulässig.
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Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens(Dritter/Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO). In Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden;
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Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden;
Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzentsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin- Luther- Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 30-9013-8316 📞
Fax: +49 30-9013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 GWB
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2020/S 081-192202 (2020-04-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-08-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft (FEM)

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-08-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-08-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 157-384405
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 081-192202
ABl. S-Ausgabe: 157

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) planen die Errichtung eines neuen Service- und Ladestützpunktes an der Köpenicker Landstraße 297 in 12437 Berlin. Dieser Stützpunkt soll zukünftig ca. 220 Fahrzeuge aufnehmen und versorgen. Die Lieferung von 90 Elektro-Eindeckomnibussen (EEN) im Jahr 2021 erfordert die Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur auf den Flächen der Köpenicker Landstraße 297. Für die Erfüllung dieser baulichen und logistischen Leistung soll im Vorlauf der noch auszuschreibenden und zu beauftragenden Architekten- und Ingenieurleistungen die Tragwerksplanung für eine notwendige Baugrundverbesserung erstellt werden, welches den künftigen Objektplanern die technischen Randbedingungen der jeweiligen Fachplanungen formulieren soll. Wesentlicher Leistungsbestandteil ist neben den zu erbringenden Grundleistungen der Tragwerksplanung — ebenfalls im Sinne der Baugrundverbesserung — daher die Erarbeitung der grundsätzlichen Gebäude- und Gründungskonfigurationen. Im Sinne der weiterführenden Tragwerksplanung ist in enger Abstimmung mit dem AG die Klärung, Abstimmung und präzise Detaillierung späterer Leistungsgrenzen und Schnittstellen für die zu errichtenden Bauwerke in Hinsicht auf die Randbedingungen des anspruchsvollen Baugrundes und der komplexen Altlastenthematik zu definieren. Die von der BVG angestrebte Planung des Projektes baut auf der Erfahrung und Ausführungsplanung eines vergleichbaren Projektes auf. Für die Entwicklung dieses statischen Konzeptes werden die Planungsunterlagen inklusive der statischen Berechnung der Hochbaumaßnahme vom AG zur Verfügung gestellt. Die zur Verfügung gestellten Pläne sind ausschließlich zum Zwecke der Angebotserstellung o. g. Maßnahme zu verwenden. Diese Leistungsbeschreibung umfasst Planungsleistungen nach HOAI § 49, Tragwerksplanung, der Leistungsphasen (Lph) 1-4 sowie optional 5-6 mit Grund- und besonderen Leistungen. Die auszusetzende Honorarzone ist die Honorarzone III. Die anrechenbaren Kosten betragen 5 000 000,00 EUR netto.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-07-07 📅
Name: iproplan® Planungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Bernhardstraße 68
Postort: Chemnitz
Postleitzahl: 09126
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 371 / 5265-0 📞
E-Mail: kirsch.kristina@iproplan.de 📧
Land: Chemnitz 🏙️

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Mehr anzeigen
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2020/S 157-384405 (2020-08-10)