Beschreibung der Beschaffung
Die Bugenhagenschule in Lübeck muss grundinstand gesetzt werden, der Ganztagsbereich im Gebäude erweitert und die Zügigkeit der Schule von 2 auf 3 Züge erhöht werden. Hierzu sind Abstimmungen mit der Denkmalpflege zu treffen. U.a. sind folgende Maßnahmen geplant: Grundinstandsetzung des Schulgebäudes und der Turnhalle, Neuordnung räumlicher und funktioneller Zusammenhänge im Bestand gemäß Raumprogramm, Umnutzung der ehemaligen Hausmeisterwohnung in eine Mensa, Teilumbau des Dachgeschosses zu Verwaltungsräumen, Neuaufteilung des Umkleidebereichs der Turnhalle, Anpassung des baulichen und anlagentechnischen Brandschutzes, Sanierung und Ertüchtigung der technischen Gebäudeausstattung, Umsetzung Barrierefreiheit im Schulgebäude und in der Turnhalle, Grundinstandsetzung Schulhof, Planung und Ausführung von Interimsmaßnahmen.
In der Machbarkeitsstudie wurde nachgewiesen, dass das bestehende Schulgebäude unter Berücksichtigung des Teilausbaus Dachgeschoss das Raumprogramm einer dreizügigen Schule aufnehmen kann. Ein restauratorisches Gutachten, ein Schadstoffgutachten sowie ein Brandschutzgutachten auf Grundlage des Entwurfes der Machbarkeitsstudie liegen vor. Bauteilöffnungen wurden statisch voruntersucht. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sowie die oben genannten Schwerpunkte der Studie dienen als Grundlage für die weitere Planung und für die Erstellung der EW Bau.
Die Aufnahme der Planung ist im zweiten Quartal 2021 vorzunehmen. Der Baubeginn ist für 2023 vorgesehen.
In diesem Vergabeverfahren werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung gem. HOAI Teil 4, Abschnitt 2, § 55,
— Anlagengruppe 1 — Abwasser-, Wasser- o. Gasanlagen,
— Anlagengruppe 2 — Wärmeversorgungsanlagen,
— Anlagengruppe 3 — Lufttechnische Anlagen,
— Anlagengruppe 4 — Starkstromanlagen,
— Anlagengruppe 5 — Fernmelde- und IT-Anlagen,
— Anlagengruppe 6 — Förderanlagen, und
— Anlagengruppe 7 — Nutzungsspezifische Anlagen.
Abdecken und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen verwirklicht haben. Es sollen die Leistungsphasen 2-9 bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen. Der Auftraggeber behält sich vor, aus den vorgenannten Leistungsbildern nur einen Teil der Grundleistungen zu vergeben.
Folgendes Verfahren wird durchgeführt:
In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein.
In Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.
Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.
Die Vergabe der Planungsleistungen gem. HOAI erfolgt stufenweise.
Die Gesamtbaukosten der KG 200 bis 700 werden mit ca. 4 075 000 EUR netto veranschlagt.
Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter
http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ eingestellt.