Umbau, Erweiterung und Revitalisierung des Gebäudeensembles ehem. alten Krankenhaus zu einer sozialen und kulturellen Begegnungsstätte, 56751 Polch

Stadt Polch

Ausschreibungsgegenstand: Objektplanung Gebäude gemäß HOAI-Leistungsbild für die Leistungsphasen (LPH) 5-9 sowie einzelne besondere bzw. zusätzliche Leistungen.
Bestandteile des Gebäudeensembles mit Kurzbeschreibung der Maßnahmen:
— Umbau (mit Teilabbruch) des ehemaligen Krankenhauses (Bruchsteingebäude, Grundsteinlegung 1898); Denkmalschutz;
— Umbau (mit Teilabbruch) und Erweiterung (Aufstockung) des Anbaus aus den 1910er Jahren;
— Umbau der Kapelle, einer neugotischen Saalkirche; Denkmalschutz;
— Neubau eines Foyers als 1-geschossiges Verbindungsbauteil.
Förderung: Sonderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“.
Raumprogramm: Nutzungsfläche (NUF) gesamt rd. 1 860 m.
Funktionsbereiche: Verwaltung, Schulung und Seminar, Musik, Kultur, Jugendpflege, Hort und Soziales.
Grundlagen der Bearbeitung: Baugenehmigungsplanung (LPH 1-4), vorliegende Gutachten (Verkehrsentwicklung, Landespflege, Lärmentwicklung, Statik, Bodenbelastung); siehe Link unter Abschnitt I Ziff. I.3).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-06-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-05-27.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-05-27 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2020-05-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
Ausschreibungsgegenstand: Objektplanung Gebäude gemäß HOAI-Leistungsbild für die Leistungsphasen (LPH) 5-9 sowie einzelne besondere bzw. zusätzliche Leistungen. Bestandteile des Gebäudeensembles mit Kurzbeschreibung der Maßnahmen: — Umbau (mit Teilabbruch) des ehemaligen Krankenhauses (Bruchsteingebäude, Grundsteinlegung 1898); Denkmalschutz; — Umbau (mit Teilabbruch) und Erweiterung (Aufstockung) des Anbaus aus den 1910er Jahren; — Umbau der Kapelle, einer neugotischen Saalkirche; Denkmalschutz; — Neubau eines Foyers als 1-geschossiges Verbindungsbauteil. Förderung: Sonderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“. Raumprogramm: Nutzungsfläche (NUF) gesamt rd. 1 860 m Funktionsbereiche: Verwaltung, Schulung und Seminar, Musik, Kultur, Jugendpflege, Hort und Soziales. Grundlagen der Bearbeitung: Baugenehmigungsplanung (LPH 1-4), vorliegende Gutachten (Verkehrsentwicklung, Landespflege, Lärmentwicklung, Statik, Bodenbelastung); siehe Link unter Abschnitt I Ziff. I.3).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mayen-Koblenz 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Polch
Postanschrift: Marktplatz 2
Postleitzahl: 56751
Postort: Polch
Kontakt
Internetadresse: http://www.maifeld.de 🌏
E-Mail: helmut.fuehr@maifeld.de 📧
Telefon: +49 2654/9402260 📞
Fax: +49 2654/940270260 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E33449317 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E33449317 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-05-27 📅
Einreichungsfrist: 2020-06-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-05-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 104-251342
ABl. S-Ausgabe: 104
Zusätzliche Informationen
Das Projekt wird öffentlich gefördert

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ausschreibungsgegenstand: Objektplanung Gebäude gemäß HOAI-Leistungsbild für die Leistungsphasen (LPH) 5-9 sowie einzelne besondere bzw. zusätzliche Leistungen.
Bestandteile des Gebäudeensembles mit Kurzbeschreibung der Maßnahmen:
— Umbau (mit Teilabbruch) des ehemaligen Krankenhauses (Bruchsteingebäude, Grundsteinlegung 1898); Denkmalschutz;
— Umbau (mit Teilabbruch) und Erweiterung (Aufstockung) des Anbaus aus den 1910er Jahren;
— Umbau der Kapelle, einer neugotischen Saalkirche; Denkmalschutz;
— Neubau eines Foyers als 1-geschossiges Verbindungsbauteil.
Förderung: Sonderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“.
Raumprogramm: Nutzungsfläche (NUF) gesamt rd. 1 860 m
Funktionsbereiche: Verwaltung, Schulung und Seminar, Musik, Kultur, Jugendpflege, Hort und Soziales.
Grundlagen der Bearbeitung: Baugenehmigungsplanung (LPH 1-4), vorliegende Gutachten (Verkehrsentwicklung, Landespflege, Lärmentwicklung, Statik, Bodenbelastung); siehe Link unter Abschnitt I Ziff. I.3).
Die Stadt Polch ist dabei, das frühere St.-Josef-Hospital samt zugehöriger Kapelle zu einer sozialen und kulturellen Begegnungsstätte zu entwickeln. Es ist vorgesehen, das denkmalgeschützte Objekt des ehemaligen alten Krankenhauses durch Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen für die neuen Nutzungen herzurichten. Der Auftraggeber hat das Projekt bis dato in enger Abstimmung mit den Förder- und Genehmigungsbehörden bis einschließlich der Genehmigungsplanung (LPH 4) auf den Weg gebracht. Ein vorläufiger Förderbescheid wurde inzwischen erteilt.
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Die entsprechenden Projektunterlagen sind unter dem in Abschnitt I.3) angegebenen Link bereitgestellt. (Anmerkung: Der in den Projektunterlagen dargestellte Neubau einer Kfz-Halle ist nicht mehr Gegenstand des Projekts). Auf diesem Stand sind die weiteren Planungen aufzusetzen. Der Auftraggeber beabsichtigt nun die folgenden weiteren Leistungen zu beauftragen.
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Grundleistungen:
Objektplanung Gebäude gemäß § 33 HOAI in Verbindung mit Anlage 10.1, Leistungsphasen (LPH) 5-9.
Besondere bzw. zusätzliche Leistungen:
Zusätzlicher Einarbeitungsaufwand in den vorhandenen Planungsstand.
Der Auftraggeber formuliert für die Umsetzung des Planungsauftrags nachfolgende Projektziele, die vom Auftragnehmer zu beachten sind.
1. Beachtung des Förderbescheides sowie der Auflagen aus der Baugenehmigung.
2. Wirtschaftlichkeit und Kostenziel:
Das vom Auftraggeber definierte Kostenziel (Gesamtkosten Kostengruppen 200-700 DIN 276) beträgt nach derzeitigem Kenntnisstand insgesamt rd. 6 500 000 EUR brutto. Aufgrund der Kostenberechnung sind die Kosten wie folgt aufzuteilen:
Umbau und Erweiterung „Altes Krankenhaus“ mit Kapelle (Spalte 4 + Spalte 8):
— KG 300 (Bauwerk-Baukonstruktion) ca. 3 851 000 EUR brutto (inkl. Abbrucharbeiten);
— KG 400 (Bauwerk-Technische Anlagen) ca. 1 145 000 EUR brutto.
Der Auftraggeber legt Wert auf die Umsetzung einer wirtschaftlichen Planung und Ausführung mit Einhaltung des vorgegebenen Kostenzieles. Es sollen möglichst ökologisch nachhaltig bewertete Materialien zum Einsatz kommen. Konstruktionen und Materialien sollen im Hinblick auf die Nutzungskosten optimiert werden.
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3. Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz:
Der Auslober legt Wert auf die Umsetzung eines nachhaltigen Energiekonzepts. Als Energiestandard wird der aktuelle Stand der EnEV angesetzt. Die Grundlagen hierfür wurden mit der Entwurfsplanung in LPH 3 gelegt. Diese sind nun ab der Ausführungsplanung in LPH 5 und in den weiteren Leistungsphasen umzusetzen.
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4. Terminziele (voraussichtlich):
Beauftragung: bis Herbst 2020.
Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe: bis Anfang 2021 Ausschreibung und Vergabe: bis Mitte 2021 Bauausführung: ab Herbst 2021 bis ca. Mitte 2023 (ca. 22 Monate).
Dauer: 34 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Im Falle einer Bauzeitenverlängerung
Zusätzliche Informationen: Das Projekt wird öffentlich gefördert
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 56751 Polch

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Nachweis der Vertretungsmacht des Unterzeichners des Teilnahmeantrags: Bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges oder vergleichbaren Registern des Herkunftslandes; bei Personengesellschaften (z. B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften), z. B. in Form eines Auszuges aus dem Gesellschaftervertrag oder Vorlage eines Partnerschaftsregisterauszuges; bei Einzelunternehmen durch einen geeigneten Nachweis oder eine Eigenerklärung.
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2. Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft: Die Gemeinschaft hat in einer Erklärung zum Teilnahmeantrag sämtliche Mitglieder der Gemeinschaft zu benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter (mit Benennung und Namensangabe der konkreten Person) für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrags zu bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft als Gesamtschuldner haften. Sie muss von allen Mitgliedern der Gemeinschaft unterzeichnet sein, eine Vertretung ist nicht ausreichend.
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3. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß § 75 Abs. 1 VgV oder nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen. Bei Arbeits-/ Bietergemeinschaften und Hinzuziehung anderer Unternehmen muss jedes Mitglied genannt werden und die vorgenannte Teilnahmeanforderung erfüllen.
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4. Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 75 Abs. 3 VgV zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziff. 3. nachweisen.
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5. Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 73 Abs. 3 VgV.
6. Im Falle einer Arbeits- und Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied die unter den Ziff. 1. bis 5. geforderten Angaben und Nachweise vorzulegen.
7. Sofern ein Bewerber gemäß § 47 Abs.1 VgV im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie technische berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmen) in Anspruch nehmen will, sind alle anderen Unternehmen zu benennen und die unter den Ziff. 1. bis 5. geforderten Angaben und Nachweise vorzulegen. Ferner hat der andere Unternehmer seine Verfügbarkeit nachzuweisen und dies spätestens zum Zeitpunkt der Abgabe des finalen Angebotes. Der Nachweis kann auch bereits mit Abgabe des Teilnahmeantrages beispielsweise als Verpflichtungserklärung erbracht werden; es steht dem Bewerber oder Bieter frei einen hierfür geeigneten Verfügbarkeitsnachweis vorzulegen.
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8. Fehlen Angaben, Erklärungen oder Nachweise zu den Ziff. 1. bis 7. bis zum Schlusstermin gemäß Ziffer IV.2.2), werden die fehlenden Unterlagen nachgefordert. Werden die nachgeforderten Unterlagen jedoch nicht innerhalb der vom Auftraggeber vorgegebenen angemessenen Frist vorgelegt, führt dies zwingend zum Ausschluss des Bewerbers, vgl. § 56 VgV.
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9. Alle Angaben, Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen. Dies gilt auch für alle nachfolgend aufgelisteten Angaben, Erklärungen und Nachweise, die vom Bewerber vorzulegen sind.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Zur Prüfung und Bewertung sind die folgenden Angaben in Form von Eigenerklärungen vorzulegen:
1. Durchschnittlicher Jahresumsatz netto für Leistungen Objektplanung Gebäude aus den letzten 3 Jahren (2017, 2018 und 2019).
Fehlende Unterlagen werden nicht nachgefordert. Erläuterungen, siehe Link unter Abschnitt I.3), Datei „Anlage zur EU-Bekanntmachung“ unter Ziff. A.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zur Prüfung und Bewertung sind die folgenden Angaben in Form von Eigenerklärungen und Nachweisen vorzulegen:
1. Zahl der Architekten, die als Führungskräfte (Inhaber, Partner, Mitarbeiter) im Bereich der Objektplanung Gebäude im Bewerberbüro tätig sind.
Es sind Namen und Qualifikationen der Führungskräfte anzugeben. Zum Nachweis der Angaben ist je Führungskraft ein Hochschulabschluss (Kopie) im Studiengang Architektur vorzulegen oder der Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“, vgl. Abschnitt III.1.1) Ziff. 3.
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2. Darstellung von 3 ausgewählten Referenzprojekten, deren Planungsanforderungen mit denen der zu vergebenen Leistungen vergleichbar sind und für die der Bewerber die Objektplanung Gebäude erbracht hat.
Es sind je Projekt die folgenden projektbezogenen Angaben zu machen:
— Projektbezeichnung (Name, Art, Ort);
— Auftraggeber mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer;
— Beginn (Datum) und Abschluss der Leistungserbringung (Datum der Inbetriebnahme oder der geplanten Inbetriebnahme);
— Bauwerkskosten (KG 300+400) brutto;
— Angaben zu den erbrachten Leistungen nach Leistungsphasen (in Bezug zu § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10.1 Grundleistungen Objektplanung Gebäude) mit Leistungszeiträumen;
— Name des für das Referenzprojekt verantwortlichen Projektleiters (Architekt) und des Objekt-/Bauüberwachers.
— Angaben zu Merkmalen der Planung (vgl. Abschnitt II.2.9);
Die vom Bewerber anzugebenden Projektdaten zu den Referenzprojekten sind im Bewerbungsbogen einzutragen. Zusätzlich ist je Referenzprojekt ein Projektdatenblatt beizufügen.
Fehlende Unterlagen werden nicht nachgefordert. Erläuterungen, siehe Link unter Abschnitt I.3), Datei „Anlage zur EU-Bekanntmachung“ unter Ziff. B.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zur Teilnahme sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß § 75 Abs. 1 VgV berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen, (vgl. Abschnitt III.1.1) Ziff. 3. und 4.). Die oben formulierte Teilnahmeberechtigung gilt auch für juristische Personen. Der verantwortliche Verfasser muss die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits-/ Bietergemeinschaften und Hinzuziehung anderer Unternehmen muss jedes Mitglied genannt werden und die vorgenannte Teilnahmeanforderungen erfüllen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1. Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter – im Falle der Beauftragung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits-/ Bietergemeinschaft – eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 1 000 000 EUR und für Personenschäden von mindestens 3 000 000 EUR vorzulegen. Der Betrag muss je Versicherungsjahr 2-fach zur Verfügung stehen.
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2. Im Falle der Beauftragung an eine Arbeits-/Bietergemeinschaft haften alle Mitglieder der Gemeinschaft als Gesamtschuldner.
3. Die Vergütung der zu beauftragenden Leistung erfolgt gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).
4. Es gelten die besonderen Bedingungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge im Sinne des § 99 GWB gemäß Landesgesetz zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (LTTG) vom 1.12.2010 (GVBl. 2010, 426), zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 22.11.2013 (GVBl. 2013, 469).
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die in den nachfolgenden Abschnitten III.1.1), 1.2) + 1.3) abgedruckten Kriterien werden für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern herangezogen. Ergebnis dieser Auswahlprüfung ist die Bildung einer Rangfolge. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Für den Fall, dass mehr als 3 Bewerber die Anforderungen gleichermaßen erfüllen, z. B. durch Mehrfachbesetzung des Ranges, den der 3. Bewerber einnimmt, behält der Auftraggeber sich vor, über die Teilnahme am Verhandlungsgespräch des Bewerbers dieser Rangstelle durch ein Losverfahren zu entscheiden. Der ggf. durchzuführende Losentscheid ist anonym und findet unter anwaltlicher Aufsicht statt.
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Auswahlmatrix zu III.1.2):
1. Durchschnittlicher Jahresumsatz netto für Leistungen Objektplanung Gebäude aus den letzten 3 Jahren (2017, 2018 und 2019).
Es können maximal 6 Pkt. x Wichtung 10 = max. 60 Pkt. erreicht werden. Punkteverteilung:
≥ 400 000 EUR netto: 6 Pkt.;
< 400 000 EUR netto: 4 Pkt.;
< 250 000 EUR netto: 2 Pkt.;
< 100 000 EUR netto: 0 Pkt.
Fehlende Unterlagen werden nicht nachgefordert. Erläuterungen, siehe Link unter Abschnitt I.3), Datei „Anlage zur EU-Bekanntmachung“ unter Ziff. A.
Auswahlmatrix zu III.1.3):
1. Zahl der Architekten, die als Führungskräfte (Inhaber, Partner, Mitarbeiter) im Bereich der Objektplanung Gebäude im Bewerberbüro tätig sind.
Es können max. 6 Pkt. x Wichtung 15 = max. 90 Pkt.) erreicht werden.
≥ 3 Architekten: 6 Pkt.;
2 Architekten: 3 Pkt.;
1 Architekt: 0 Pkt.
2. Darstellung von 3 ausgewählten Referenzprojekten, deren Planungsanforderungen mit denen der zu vergebenen Leistungen vergleichbar sind und für die der Bewerber die Objektplanung Gebäude erbracht hat.
Zur Sicherstellung der Aktualität werden nur Projekte gewertet, deren Leistungserbringung im Zeitraum ab 1.1.2012 liegt und die bis dato abgeschlossen (Datum der Inbetriebnahme) sind oder mit deren Bearbeitung der LPH 8 begonnen ist und die spätestens im Laufe des Jahres 2020 abgeschlossen werden (geplante Inbetriebnahme).
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Die Referenzprojekte werden einzeln bewertet. Zur Bewertung der Vergleichbarkeit des Referenzprojektes mit dem zu vergebenden Auftrag werden Projektmerkmale herangezogen, nur zutreffende Projektmerkmale werden jeweils einzeln bewertet. Die einzeln erzielten Punkte werden addiert. Für nichtzutreffende Projektmerkmale werden 0 Punkte erteilt.
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Je Referenzprojekt können max. 6 Pkt. x Wichtung 25 = 150 Pkt., also insgesamt max. 450 Pkt. erreicht werden.
a) Bei Bauwerkskosten (KG 300+400) ≥ 3,0 Mio. EUR brutto: 0,5 Pkt.,
b) Der erbrachte Leistungsumfang umfasst die LPH 5 bis 8, Grundleistungen Objektplanung Gebäude § 33 HOAI i. V. mit Anlage 10.1: 0,5 Pkt.,
c) Es handelt sich um Umbau und Erweiterung (kumulativ): 1,0 Pkt.,
d) Es handelt sich um eine Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bestandes: 1,0 Pkt.,
e) Es handelt sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude: 2,0 Pkt.
Von den nachfolgenden Funktionsbereichen sind 2 zutreffende Merkmale für die max. Punktzahl ausreichend. Je zutreffendes Merkmal können 0,5 Pkt. erreicht werden, max. 1,0 Pkt.:
f) Es ist ein Veranstaltungsraum mit ≥200 m
g) Es ist ein Hallensportraum enthalten,
h) Es sind Schulungsräume enthalten.
Fehlende Unterlagen werden nicht nachgefordert. Erläuterungen, siehe Link unter Abschnitt I.3), Datei „Anlage zur EU-Bekanntmachung“ unter Ziff. B.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1. Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2. Herangehensweise
3. Kosten- und Terminkontrolle
Preis (Gewichtung): 25

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Verbandsgemeindeverwaltung Maifeld, Marktplatz 4-6, 56751 Polch, Herr Helmut Führ
Internetadresse: www.maifeld.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E33449317 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Ausschlussgründe:
1.1 Der Bewerber hat mit seinem Teilnahmeantrag eine verbindliche Erklärung vorzulegen, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB bestehen.
1.2 Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft ist die vorgenannte Erklärung von jedem Mitglied der Arbeits-/Bietergemeinschaft vorzulegen.
1.3 Sofern ein Bewerber gemäß § 47 Abs.1 VgV im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie technische berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmen) in Anspruch nehmen will, ist die unter Ziff. 1.1 verlangte Erklärung auch von den Nachunternehmen vorzulegen.
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1.4 Fehlen entsprechende Erklärungen gemäß. Ziff. 1.1 bis 1.3 bis zum Schlusstermin unter Ziffer IV.2.2), werden die fehlenden Erklärungen nachgefordert. Werden die nachgeforderten Erklärungen nicht innerhalb der vom Auftraggeber vorgegebenen angemessenen Frist vorgelegt, führt dies zwingend zum Ausschluss des Bewerbers, vgl. § 56 VgV.
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2. Angaben zu laufenden Bewerberinformationen während des Teilnahmewettbewerbs:
2.1 Für den Teilnahmeantrag wird die Verwendung des Bewerbungsbogens als Formularvordruck empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Zum Download des Bewerbungsbogens, siehe unter dem in Abschnitt I. 3.) angegebenen Link. Hierfür ist keine Registrierung erforderlich.
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2.2 Rückfragen von Bewerbern (z. B. zur EU-Bekanntmachung oder zu den Auswahlkriterien) werden nur elektronisch über den unter Abschnitt I.3.) angegebenen Link entgegen genommen. Rückfragen sollen möglichst bis zum 22.6.2020 gestellt werden.
Hierfür ist jedoch eine freiwillige Registrierung sinnvoll. Dies bietet den Bewerbern den Vorteil, dass sie automatisch über die Beantwortung von Rückfragen und eventuelle Änderungen an den Vergabeunterlagen informiert werden. Bewerber, die von der freiwilligen Registrierung keinen Gebrauch machen, müssen sich selbständig unter dem in Abschnitt I.3) angegebenen Link informiert halten.
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2.3 Die Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch in Textform unter dem in Abschnitt I.3) angegebenen Link einzureichen. Hierzu ist eine Registrierung zwingend erforderlich. Die Bewerbungsunterlagen inklusive aller vorzulegenden Anlagen und Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenen Anlagen nicht überschreiten. Teilnahmeanträge per Telefon, Fax, E-Mail und in Papierform sind nicht zulässig.
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3. Eignungsprüfung:
Erreicht ein Bewerber bei der Bewertung im Rahmen des Auswahlverfahrens (vgl. unter Abschnitt II.2.9) mindestens (≥) 200 Punkte von maximal zu erreichenden 600 Punkten wird er für diese anstehende Planungsaufgabe als grundsätzlich geeignet angesehen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131-162234 📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Fax: +49 6131-162113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Entsprechend der Regelung in § 160 GWB. Zitat:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein (§ 160 GWB).
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am öffentlichen Auftrag hat oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.“
Quelle: OJS 2020/S 104-251342 (2020-05-27)