Umbau und Sanierung Gebäude Ziegelstr. 5 für das Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin; Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 2, ALG 4-5

Humboldt-Universität zu Berlin

Leistungen der Fachplanung der technischen Ausrüstung (Anlagengruppen 4 und 5 entsprechend § 53 HOAI) für Umbau und Sanierung des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes an der Ziegelstr. 5 in Berlin-Mitte zu Lehr- und Büroflächen für das Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-04-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-03-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-03-02 Auftragsbekanntmachung
2020-10-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-03-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 04-20-ELT-FM-Ziegl5
Kurze Beschreibung:
Leistungen der Fachplanung der technischen Ausrüstung (Anlagengruppen 4 und 5 entsprechend § 53 HOAI) für Umbau und Sanierung des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes an der Ziegelstr. 5 in Berlin-Mitte zu Lehr- und Büroflächen für das Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Humboldt-Universität zu Berlin
Postanschrift: Unter den Linden 6
Postleitzahl: 10099
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.hu-berlin.de 🌏
E-Mail: ta.verdingung@uv.hu-berlin.de 📧
URL der Dokumente: https://www.berlin.de/vergabeplattform 🌏
URL der Teilnahme: https://www.berlin.de/vergabeplattform 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-03-02 📅
Einreichungsfrist: 2020-04-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-03-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 045-106845
ABl. S-Ausgabe: 45
Zusätzliche Informationen
Es erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bei dem Bestandsgebäude mit einer Nutzfläche in Höhe von 3 578 qm handelt es sich um ein eingetragenes Baudenkmal, es besteht aus zwei Bauteilen – Nord- und Westflügel. In der Ziegelstraße 5 in Berlin-Mitte sollen die Lehrstühle des Institutes für Rehabilitationswissenschaften, die gegenwärtig auf 4 Gebäude verteilt sind, an einem Standort zusammengefasst werden. Der Gesamtflächenbedarf beträgt insgesamt 3.240 qm (NUF 1-7). Das Gebäude ist stark sanierungsbedürftig, insbesondere bezüglich der aktuellen Anforderungen an das Tragwerk, den Brand- und Wärmeschutz sowie die Technischen Anlagen. Gegenwärtig ist lediglich eine eingeschränkte barrierefreie Nutzung der Gebäudeteile möglich.
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Neben der Grundinstandsetzung des Gebäudes und der technischen Anlagen sind die brandschutztechnische Ertüchtigung, der Umbau der Räume zu Lehr- und Büroflächen und eine barrierefreie Erschließung geplant. Mit Umbau des Gebäudes zu einem Institutsgebäude sind technische Einbauten rückzubauen (Be- und Entlüftungsanlagen, feste Laboreinrichtungen, Elektroanlagen) und gemäß den Nutzungsanforderungen komplett neu zu installieren.
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Im Nordflügel soll aus dem derzeit einhüftigen 1. und 2. Obergeschoss eine Zweihüftigkeit erreicht werden. Das Dachgeschoss wird nicht ausgebaut.
Das 1. OG und das Dach des Westflügels wurden im Krieg stark beschädigt. Um den Bedarf des Institutes an Lehrflächen sicherzustellen ist hier der Ausbau des Dachgeschosses geplant.
Die Kosten des geprüften Bedarfsprogramms belaufen sich auf 26,81 Mio. EUR brutto (incl. Unvorhergesehenes, Kostenstand vom 2. Quartal 2018). Der Baubeginn der Maßnahme ist Mitte 2021 und die Fertigstellung für das 4. Quartal 2024 geplant.
Vorläufig wird für diese Maßnahmen von folgenden Kosten ausgegangen:
— ALG 4 776 000 EUR netto;
— ALG 5 1 022 000 EUR netto.
Für dieses Projekt sucht die Humboldt-Universität zu Berlin ein kompetentes Ingenieurbüro, welches die Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4 und 5 entsprechend § 53 HOAI) für das Gebäude übernimmt. Es sind Leistungen in der folgenden Gliederung zu erbringen:
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— LPh 2: Vorplanung;
— LPh 3: Entwurfsplanung (optional);
— LPh 4: Genehmigungsplanung (optional);
— LPh 5: Ausführungsplanung (optional);
— LPh 6: Vorbereitung der Vergabe (optional);
— LPh 7: Mitwirkung bei der Vergabe (optional);
— LPh 8: Objektüberwachung (optional);
— LPh 9: Objektbetreuung (optional).
Es sind gegebenenfalls einzelne optionale Besondere Leistungen zu übernehmen, die in der Angebotsaufforderung gesondert benannt und gesondert beauftragt werden.
Die Beauftragung erfolgt auf Grundlage der entsprechenden Musterverträge des Landes Berlin (ABau) stufenweise und ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen oder Leistungsteile. Mit Zuschlag erfolgt zunächst eine Beauftragung der Leistungsphase 2 der Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4 und 5 entsprechend § 53 HOAI). Die weiteren optionalen Leistungsphasen und Leistungsteile werden einzeln oder im Ganzen nach den Regelungen des Vertrages beauftragt. Voraussetzung für die Beauftragung weiterer Leistungsstufen ist die Einhaltung der Baukostenobergrenze.
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Dauer: 60 Monate
Beschreibung der Optionen:
Siehe auch Angaben unter II.2.4).
Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die nicht optionalen Teile der Leistung beauftragt. Die weiteren Leistungen, Leistungsstufen und Leistungsteile werden einzeln oder im Ganzen, ganz oder teilweise, schriftlich beauftragt. Weitere wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens (Baukostenobergrenze) und der Termine.
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Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich explizit vor, einzelne Leistungen ganz oder in Teilen auch an Dritte zu vergeben.
Zusätzliche Informationen:
Es erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Einzureichen sind der Bewerbungsbogen sowie die untenstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen (siehe Anlagen zum Bewerbungsbogen). Nachweise können in Kopie eingereicht werden.
1. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB,
(siehe Bewerbungsbogen und Formblatt IV 124EU F)
2. Eigenerklärung zu den fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
3. Eigenerklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerber-/Bieter-/Arbeitsgemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Gemeinschaft legitimiert ist, sowie Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer solchen Gemeinschaft
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(soweit zutreffend; siehe Bewerbungsbogen und Formblatt IV 128 F Erklärung der Bewerber-/Bietergemeinschaft (Wirt-238)),
4. Eigenerklärung zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu Mindestentgelten, zur Gewährung des gleichen Entgelts bei gleicher Arbeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, zur Verpflichtung eventueller Nachunternehmer zur Einhaltung ebendieser Vorgaben,
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(siehe Bewerbungsbogen und Formblatt IV 402 F Besondere Vertragsbedingungen – Mindestentlohnung und Tariftreue (Wirt-214))
5. Eigenerklärung zu den Maßnahmen der Frauenförderung, die gemäß Frauenförderverordnung in dem Unternehmen durchgeführt werden,
(siehe Bewerbungsbogen und Formblatt IV 309 F)
6. Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister oder alternativ eine Eigenerklärung, dass keine Einträge im Gewerbezentralregister bestehen.
(soweit zutreffend; siehe Bewerbungsbogen)
7. Nachweis der Vertretungsbefugnis bei juristischen Personen durch einen Registerauszug (Handelsregisterauszug oder Partnerschaftsregisterauszug) bzw. bei juristischen Personen ohne geführten Registereintrag ersatzweise durch Eigenerklärung,
(soweit zutreffend; siehe Bewerbungsbogen).
8. Nachweis der Berufsbefähigung (Ingenieur) entsprechend III.2.1. der Bekanntmachung.
Hinweis: Der Bewerber bzw. die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft (einschließlich eventueller Drittunternehmer) dürfen weder einen Eintrag im Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG- Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Darüber hinaus dürfen die Bewerber bzw. Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft nicht durch das Land Berlin wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen sein.
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Hinweis EEE:
Es steht dem Bewerber frei, die geforderten Angaben mit Hilfe der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) zu machen, soweit diese durch die EEE erfasst sind. Hierzu ist aber jeweils in der EEE eine detaillierte Angabe zu den einzelnen Themen erforderlich; wird lediglich eine Angabe im „Globalvermerk zur Erfüllung aller Eignungskriterien“ gemacht, reicht dies nicht aus zur Erfüllung der geforderten detaillierten Angaben und Erklärungen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre; die Angaben können auf 10 000 EUR gerundet werden.
2. Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2) in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre; die Angaben können auf 10 000 EUR gerundet werden.
3. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden sowie 3 000 000 EUR für sonstige Schäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss. Alternativ kann eine Bescheinigung eines Versicherers (nicht Makler) an den Versicherungsnehmer eingereicht werden, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen werden kann oder die Deckungssumme entsprechend erhöht werden kann.
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(Zu 1. bis 2., siehe Bewerbungsbogen)
HINWEIS: Ein Bestand des Unternehmens seit 3 Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als 3 Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf den Durchschnitt der bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.
Hinweis EEE:
Es steht dem Bewerber frei, die geforderten Angaben mit Hilfe der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) zu machen, soweit diese durch die EEE erfasst sind. Hierzu ist aber jeweils in der EEE eine detaillierte Angabe zu den einzelnen Themen erforderlich; wird lediglich eine Angabe im „Globalvermerk zur Erfüllung aller Eignungskriterien“ gemacht, reicht dies nicht aus zur Erfüllung der geforderten detaillierten Angaben und Erklärungen.
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Mindeststandards:
Zu 2. Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2 – Anlagengruppen 4 und 5 entsprechend § 53 HOAI) in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre:
Mindestens 400 000 EUR netto p. a.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Eigenerklärung zu möglichst vergleichbaren Referenzprojekten der letzten 10 Jahre mit Angaben zu (siehe Bewerbungsbogen):
a) Art der Maßnahme (Neubau, Umbau/Modernisierung),
b) Eingetragenes Baudenkmal ja/nein,
c) zugeordnete Honorarzone (vgl. § 56 HOAI),
d) Leistungsort,
e) Leistungszeitraum,
f) Nutzfläche,
g) Baukosten (Kostengruppen 400, Anlagengruppen 1-8) netto,
h) bearbeiteter Leistungsumfang (Leistungsphasen vgl. § 55 HOAI),
i) Auftraggeber mit Kontaktdaten des dortigen Ansprechpartners,
j) Art des Auftraggebers (öffentlich/sonstige, vgl. § 99 GWB).
2. Eigenerklärung zu den Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, hier die Person für die Projektleitung und die Person für die Stellvertretende Projektleitung, unter anderem mit folgenden Angaben (siehe Bewerbungsbogen):
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a) Name,
b) Berufliche Qualifikation,
c) Berufserfahrung (in Jahren),
d) Berufserfahrung (in Jahren) für entsprechende Dienstleistungen (Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2 Anlagengruppen 4 und 5 entsprechend § 53 HOAI),
e) Berufserfahrung im Unternehmen.
3. Eigenerklärung zur Anzahl der festen Mitarbeiter als Summe der Büroleitung und der festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (siehe Bewerbungsbogen),
4. Eigenerklärung zur Anzahl der festen Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in der Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2 – Anlagengruppen 4 und 5 entsprechend § 53 HOAI, als Summe der Büroleitung und der festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre,
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(siehe Bewerbungsbogen)
5. Eigenerklärung zu den Auftragsanteilen, für die ein Auftrag an einen Nachunternehmer zu erteilen beabsichtigt wird,
(siehe Bewerbungsbogen und Formular IV 125 F Unteraufträge/Eigungsleihe (Wirt-235))
6. Verpflichtungserklärung Drittunternehmer,
(soweit dessen Eignungsnachweise zum Eignungsnachweis des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft herangezogen werden; siehe Bewerbungsbogen; die Vorgaben für Drittunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen)
(siehe Bewerbungsbogen und Formblatt IV 126 F Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen (Wirt-236)).
Hinweis zu 1.
Ein Referenzprojekt darf nur dann eingereicht werden, wenn alle folgenden Kriterien erfüllt sind:
— wenn das Projekt planerisch in den Anlagengruppen 4 und 5 entsprechend § 53 HOAI bearbeitet wurde und innerhalb der letzten 10 Jahre (bezogen auf den Tag der Bekanntmachung) vom Bewerber fertiggestellt wurde (Übergabe an den Bauherrn, also Abschluss der Leistungsphase 8); es ist keine Voraussetzung, dass der Bewerber bereits seit 10 Jahren existiert;
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— wenn das Projekt, das eingetragenes Baudenkmal ist, mindestens in den Leistungsphasen 2 bis 8 gem. HOAI vom Bewerber bearbeitet wurde;
— wenn das Projekt, das nicht eingetragenes Baudenkmal ist, mindestens in den Leistungsphasen 2 bis 5 gem. HOAI vom Bewerber bearbeitet wurde;
— das Projekt hinsichtlich Kosten, Termine und Qualitäten erfolgreich abgeschlossen wurde;
— wenn keine negativen Auskünfte vorliegen bzw. keine negativen Auskünfte durch den anzugebenden Ansprechpartner vorliegen.
Hinweis: Ein Bestand des Unternehmens seit 3 Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als 3 Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf den Durchschnitt der bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.
Hinweis EEE:
— siehe III.1.1).
Mindeststandards:
Zu 2. Anzahl der festen Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in der Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2 (Anlagengruppen 4 und 5 entsprechend § 53 HOAI), als Summe der Büroleitung und der festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre: mindestens 3
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Zu 6. Mindestens jeweils ein Referenzprojekt zu jedem der folgenden Kriterien; die 3 Kriterien müssen nicht durchgängig an einem einzigen Referenzprojekt nachgewiesen werden, sondern es können bis zu 3 Referenzprojekte zum Nachweis der 3 Kriterien herangezogen werden:
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a) Umbau/Sanierung/Modernisierung,
e) Baukosten (KG 400, Anlagengruppen 1-8) netto größer gleich 1 Mio. EUR,
i) Öffentlicher Auftraggeber.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: VgV § 75 (1) in Verbindung mit § 44 (1) Zugelassen sind:
— Natürliche und juristische Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Es muss eine Zertifizierung nach DIN 14675 für Brandmeldeanlagen vorliegen.
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— Juristische Personen (hierzu zählen auch Bietergemeinschaften), wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Es muss eine Zertifizierung nach DIN 14675 für Brandmeldeanlagen vorliegen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden sowie 3 000 000 EUR für sonstige Schäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss, bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der Angaben zu III.1.3). Technische und berufliche Leistungsfähigkeit.
1. Berufserfahrung für entsprechende Dienstleistungen (Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2 – Schwerpunkt Anlagengruppen 4 und 5 entsprechend § 53 HOAI) bei den Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,
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1.1. Projektleitung, je 4 Jahre 15 Punkte, maximal 45 Punkte;
1.2. Stellvertretende Projektleitung, je 3 Jahre 10 Punkte, maximal 30 Punkte;
1.3. Fachbauleitung, je 4 Jahre 15 Punkte, maximal 45 Punkte.
2. Anzahl der Referenzprojekte Fachplanung Technische Ausrüstung, die jeweils die im folgenden benannten Kriterien erfüllen; eine Referenz kann dabei für mehrere der aufgeführten Kriterien gewertet werden:
2.1. Umbau/Sanierung/Modernisierung von Objekten, die in Massivbau- Mischkonstruktion erstellt wurden und bei denen die Umbaumaßnahmen der Honorarzone II oder höher zugeordnet wurden.
— je Referenz, die dieses Kriterium erfüllt 20 Punkte, maximal 60 Punkte;
2.2. Neubau von Objekten mit einer mehrgeschossigen Massivbau-Mischkonstruktion, die der Honorarzone II oder höher zugeordnet wurden.
— je Referenz der Planung (min. LP 2-5), die dieses Kriterium erfüllt 10 Punkte, maximal 30 Punkte;
2.3. Umbau/Sanierung/Modernisierung von Objekten mit Baukosten (KG 400, Anlagengruppen 1-8) größer gleich 2 Mio. EUR netto
— je Referenz, die dieses Kriterium erfüllt 15 Punkte, maximal 45 Punkte
2.4. Umbau/Sanierung/Modernisierung von Objekten mit Baukosten (KG 400, Anlagengruppen 1-8) in Höhe von mind. 1 Mio. EUR netto, die eingetragenes Baudenkmal sind.
— Je Referenz, die dieses Kriterium erfüllt 25 Punkte, maximal 75 Punkte;
2.5. Umbau/Sanierung/Modernisierung von Objekten, die dem Bildungsbereich zuzuordnen sind und für einen öffentlichen Auftraggeber erstellt wurden:
— Je Referenz, die dieses Kriterium erfüllt 25 Punkte, maximal 75 Punkte.
In der Summe aller Kriterien werden maximal 405 Punkte vergeben. Bei Punktegleichstand entscheidet das Los.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 13:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: https://www.berlin.de/vergabeplattform 🌏
Dokumente URL: https://www.berlin.de/vergabeplattform 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Die Formblätter sind auf der projektbezogenen Vergabeplattform abrufbar.
2. Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Bewerbungsbogen inklusive aller entsprechenden Nachweise und Erklärungen einzureichen; davon abweichend sind die Nachweise zur wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit lediglich insgesamt (pro Teilnahmeantrag) vollständig vorzulegen und werden kumulativ betrachtet. Davon unbenommen ist der Nachweis einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zu führen.
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Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner bzw. ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Angaben von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine entsprechende Verpflichtungserklärung abgibt. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
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3. Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform Berlin einzureichen.
4. Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern.
5. Fragen zum Bauvorhaben und zum Verfahren sind spätestens bis zum 25.3.2020 um 13.00 Uhr unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin zu stellen. Die Übersicht zu Bieterfragen und den entsprechenden Antworten ist lediglich unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin einzusehen.
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6. Wettbewerbsbeschränkende Absprachen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren und berechtigen auch nach Abschluss des Vertrages zur Kündigung durch den Auftraggeber.
7. Mehrfachbewerbungen sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
8. Für die Teilnahme am Verfahren wird von der Vergabestelle keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder Vergütung gewährt; dies gilt auch für den Fall, dass das Verfahren gleich zu welchem Zeitpunkt abgebrochen wird.
9. Alle Teilnehmer am Verfahren verpflichten sich, die Ihnen im Rahmen dieses Verfahrens bzw. bei Vertragsausführung bekannt werdenden Informationen vertraulich zu behandeln. Die von den Teilnehmern im Rahmen dieses Verfahrens mitgeteilten personen- und unternehmensbezogenen Angaben werden im Rahmen dieses Verfahrens gespeichert und nach den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet (siehe Bewerbungsbogen). Durch Abgabe eines Teilnahmeantrags erklären diese sich hiermit einverstanden.
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10. Es gelten die „Bewerbungsbedingungen Teilnahmewettbewerb EU“ gem. Formblatt IV 1220EU der ABau Berlin.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Strasse 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de 📧
Fax: +49 3090137613 📠
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 160 GWB. Danach sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zu dem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Quelle: OJS 2020/S 045-106845 (2020-03-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-10-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Kurze Beschreibung:
Leistungen der Fachplanung der technischen Ausrüstung (Anlagengruppen 4 und 5 entsprechend § 53 HOAI) für Umbau und Sanierung des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes an der Ziegelstr. 5 in Berlin-Mitte zu Lehr- und Büroflächen für das Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.
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Gesamtwert des Auftrags: 408988.42 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Humboldt Univeität zu Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://my.vergabeplattform.berlin.de 🌏
E-Mail: ta.verdingung@hu-berlin.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-10-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 203-494065
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 045-106845
ABl. S-Ausgabe: 203
Zusätzliche Informationen
Es erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbunden beteiligen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bei dem Bestandsgebäude mit einer Nutzfläche in Höhe von 3 578 qm handelt es sich um ein eingetragenes Baudenkmal, es besteht aus zwei Bauteilen – Nord- und Westflügel. In der Ziegelstraße 5 in Berlin-Mitte sollen die Lehrstühle des Institutes für Rehabilitationswissenschaften, die gegenwärtig auf 4 Gebäude verteilt sind, an einem Standort zusammengefasst werden. Der Gesamtflächenbedarf beträgt insgesamt 3.240 qm (NUF1-7). Das Gebäude ist stark sanierungsbedürftig, insbesondere bezüglich der aktüllen Anforderungen an das Tragwerk, den Brand- und Wärmeschutz sowie die Technischen Anlagen. Gegenwärtig ist lediglich eineeingeschränkte barrierefreie Nutzung der Gebäudeteile möglich.
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Neben der Grundinstandsetzung des Gebäudes und der technischen Anlagen sind die brandschutztechnische Ertüchtigung, der Umbau der Räume zu Lehr- und Büroflächen und eine barrierefreie Erschließung geplant. Mit Umbau des Gebäudes zu einem Institutsgebäude sind technische Einbauten rückzubauen (Be- und Entlüftungsanlagen, feste Laboreinrichtungen, Elektroanlagen) und gemäß den Nutzungsanforderungenkomplett neu zu installieren.
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Das 1. OG und das Dach des Westflügels wurden im Krieg stark beschädigt. Um den Bedarf des Institutes an Lehrflächen sicherzustellen ist hier der Ausbau des Dachgeschosses geplant. Die Kosten des geprüften Bedarfsprogramms belaufen sich auf 26,81 Mio. EUR brutto (incl. Unvorhergesehenes, Kostenstand vom 2. Quartal 2018). Der Baubeginn der Maßnahme ist Mitte 2021 und die Fertigstellung für das 4. Quartal 2024 geplant.
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Vorläufig wird für diese Maßnahmen von folgenden Kosten ausgegangen:
Für dieses Projekt sucht die Humboldt-Universität zu Berlin ein kompetentes Ingenieurbüro, welches die Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4 und 5 entsprechend § 53 HOAI) für das Gebäude übernimmt. Es sind Leistungen in der folgenden Gliederung zu erbringen:
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Die Beauftragung erfolgt auf Grundlage der entsprechenden Musterverträge des Landes Berlin (ABau) stufenweise und ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen oder Leistungsteile. Mit Zuschlag erfolgt zunächst eine Beauftragung der Leistungsphase 2 der Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4 und 5 entsprechend § 53 HOAI). Die weiteren optionalen Leistungsphasen und Leistungsteile werden einzeln oder im Ganzen nach den Regelungen des Vertrages beauftragt. Voraussetzung für die Beauftragung weiterer Leistungsstufen ist die Einhaltung der Baukostenobergrenze.
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Beschreibung der Optionen:
Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die nicht optionalen Teile der Leistung beauftragt. Die weiteren Leistungen, Leistungsstufen und Leistungsteile werden einzeln oder im Ganzen, ganz oder teilweise, schriftlich beauftragt. Weitere wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens (Baukostenobergrenze) und der Termine.
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Zusätzliche Informationen:
Es erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbunden beteiligen.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kompetenz
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Preis (Gewichtung): 30

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-09-28 📅
Name: KMG Ingenieurgesellschaft mbH
Postort: Berlin
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 408988.42 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: https://my.vergabeplattform.berlin.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Martin-Luther-Str.106
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 160 GWB. Danach sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zu dem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Martin-Luther-Strasse 105
Quelle: OJS 2020/S 203-494065 (2020-10-14)