Umbau und Sanierung Thüringer Landestheater Rudolstadt/Sanierung Hochwasserschaden und präventiver Hochwasserschutz - Generalplanungsleistungen (Fortsetzung)

Thüringer Landestheater Rudolstadt

Im Juni 2013 wurden die Gebäude des Theaters Rudolstadt während des Hochwassers der Saale überflutet. Besonders betroffen waren die Kellerräume des Großen Hauses. Die Planungen zielten darauf, den Theaterbetrieb zu sichern und zukünftig solche Schadensereignisse zu vermeiden. Die wichtigste Maßnahme des Sanierungskonzepts ist deshalb die Neueinordnung von Betriebs- und Funktionsräumen im Erdgeschoss des Großen Hauses. Diese waren bisher im Keller untergebracht. Das Hauptgebäude des Theaters soll im Rahmen des Umbaus mit einem eingeschossigen und teilunterkellerten Umfassungsbau erweitert werden. Unter dem Bestandskeller ist eine „weiße Wanne“ erforderlich. Die Planungsleistungen wurden 2015 an einen Generalplaner vergeben. Der Generalplanervetrag wurde 2019 gekündigt. Laut Gutachten ist das Projekt bauseits zu ca. 20-25 % fertiggestellt. Das Gesamtbudget für das Bauvorhaben beträgt ca. 14,0 Mio. EUR (brutto, KG 100-700). Davon wurden ca. 5,6 Mio. EUR bereits aufgewendet.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-04-06 Auftragsbekanntmachung
2022-05-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-04-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
Im Juni 2013 wurden die Gebäude des Theaters Rudolstadt während des Hochwassers der Saale überflutet. Besonders betroffen waren die Kellerräume des Großen Hauses. Die Planungen zielten darauf, den Theaterbetrieb zu sichern und zukünftig solche Schadensereignisse zu vermeiden. Die wichtigste Maßnahme des Sanierungskonzepts ist deshalb die Neueinordnung von Betriebs- und Funktionsräumen im Erdgeschoss des Großen Hauses. Diese waren bisher im Keller untergebracht. Das Hauptgebäude des Theaters soll im Rahmen des Umbaus mit einem eingeschossigen und teilunterkellerten Umfassungsbau erweitert werden. Unter dem Bestandskeller ist eine „weiße Wanne“ erforderlich. Die Planungsleistungen wurden 2015 an einen Generalplaner vergeben. Der Generalplanervetrag wurde 2019 gekündigt. Laut Gutachten ist das Projekt bauseits zu ca. 20-25 % fertiggestellt. Das Gesamtbudget für das Bauvorhaben beträgt ca. 14,0 Mio. EUR (brutto, KG 100-700). Davon wurden ca. 5,6 Mio. EUR bereits aufgewendet.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Suhl, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Thüringer Landestheater Rudolstadt
Postanschrift: Anger 1
Postleitzahl: 07407
Postort: Rudolstadt
Kontakt
Internetadresse: http://www.theater-rudolstadt.de 🌏
E-Mail: mail@pad-weimar.de 📧
Telefon: +49 3643420407 📞
Fax: +49 3643420408 📠
URL der Dokumente: http://www.pad-weimar.eu 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-06 📅
Einreichungsfrist: 2020-05-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 070-166895
ABl. S-Ausgabe: 70
Zusätzliche Informationen
Als Teilnahmeantrag ist zwingend das Bewerbungsformular zu verwenden. Das Bewerbungsformular und ergänzende Unterlagen können ab dem 7.4.2020 im Downloadbereich unter http://www.pad-weimar.eu heruntergeladen werden. Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und im Original unterzeichnete Bewerbungsformulare und die geforderten Anlagen. Bei Bietergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro ein separates Bewerbungsformular zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen. Die Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung „VgV-Verfahren Umbau/Sanierung Landestheater Rudolstadt – Generalplanungsleistungen“ bei der angeführten Kontaktstelle fristgemäß und vollständig einzureichen. Es werden durch den Auftraggeber keine Unterlagen nachgefordert (§ 56 Satz 2 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Satz 6 VgV). Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 750 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Generalplanungsleistungen (LP 5-7 tlw., LP 8 und LP 9) für den Umbau und die Sanierung des Landestheaters Rudolstadt. Die Bewerbungen sind für folgende im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben anfallenden Architekten- und Ingenieurleistungen einzureichen:
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Leistungen aus den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude und raumbildende Ausbauten nach §§ 3, 34 und Anlage 10 HOAI, Objektplanung Freianlagen nach §§ 3, 39 und Anlage 11 HOAI, Objektplanung Ingenieurbauwerke nach §§ 3, 43 und Anlage 11 HOAI, Tragwerksplanung nach §§ 3, 51 und Anlage 14 HOAI, Technische Ausrüstung nach §§ 3, 55 und Anlage 15 HOAI sowie Besondere Leistungen (Umsetzung Brandschutz, SIGEKO) nach § 3 und Anlage 1, 10 HOAI. An die Planung und Umsetzung des Vorhabens werden hohe Anforderungen hinsichtlich Gestaltung, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit gestellt. Innerhalb dieses Vergabeverfahrens wird für die weitere Umsetzung der komplexen Baumaßnahme ein kompetenter und erfahrener Auftragnehmer für die beschriebenen Planungsleistungen gesucht. Zu berücksichtigen ist der Aufwand zur Einarbeitung in Planungstand und Baufortschritt. Wesentliche Planunterlagen (HU-Bau u.a.), das Gutachten zur Leistungsfeststellung sowie Unterlagen zum Bautenstand werden zur Information den Vergabeunterlagen beigefügt.
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Das Objekt befindet sich aktuell im Bau. Für die Interimszeit hat der Bauherr einen Architekten, einen Bauleiter sowie die Fachplaner HLSE und Tragwerk unter Vertrag genommen.
Das Vorhaben wird aus Mitteln des Bundes und der Länder gefördert. Grundlage der Förderung ist eine bestätigte Haushaltsunterlage Bau und deren 1. Tektur, für die seitens der Fördermittelstelle eine Plausibilitätsprüfung vorliegt.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Bestimmungen des Zuwendungsbaus zu beachten und einzuhalten sowie Kostenverfolgung und -kontrolle entsprechend der Vorgaben der Fördermittelstelle durchzuführen (Bauausgabetagebuch). Auch ist er federführend für die Erstellung der Verwendungsnachweise verantwortlich (einschließlich der bereits abgeschlossenen TO 2 und TO 3).
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Das Gesamtvorhaben besteht aus folgenden Teilobjekten:
— Teilobjekt 1: Maßnahmen am Großen Haus (Erweiterungsbau und Umbau Foyer);
— Teilobjekt 2: Herrichten der Interimsspielstätte Stadthaus (bereits abgeschlossen, eigenständiger Architektenvertrag);
— Teilobjekt 3: Sanierung der Dächer an den Gebäuden Schminkkasten und Boucher (bereits abgeschlossen, eigenständiger Architektenvertrag);
— Teilobjekt 4: Erneuerung Elektroinstallation sowie damit verbundene bauliche Sanierung im Funktionsanbau des Großen Hauses.
Die Teilobjekte 1 und 4 sind nach Vorgabe des Fördermittelgebers zusammenzufassen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 750 000 EUR 💰
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Nach Erfordernis
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Anger 1
07407 Rudolstadt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Erklärung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i.V. mit § 122 und § 123 GWB durch Eigenerklärung;
— Gefordert ist, dass der im Auftragsfall vorgesehene Projektleiter als Berufsqualifikation den Beruf.
Des Architekten auf dem Gebiet des Hochbaus gemäß § 75 (1) VgV oder den Beruf des Beratenden Ingenieurs oder Ingenieurs auf dem Gebiet des Hochbaus gemäß § 75 (2) VgV aufweist und zudem eine Bauvorlageberechtigung besitzt. Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und der Führungskräfte des Unternehmens, Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Auftragsfall die Leistung erbringen sollen, Benennung des Projektleiters, Nachweis der beruflichen Qualifikation jeweils durch Nachweis der Berufszulassung; handelt es sich bei dem Bewerber um eine juristische Person, ist eine Kopie des Handelsregisterauszuges einzureichen; Nachweis der Bauvorlageberechtigung.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweise gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV (Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung durch Einreichung einer Kopie des Versicherungsscheins; Alternativ: Vorlage verbindlicher und unbedingter Erklärungen des Bewerbers und des Versicherers zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbung, worin der Bewerber und der Versicherer
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Sich bereit erklären, bei Auftragserteilung die Haftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen abzuschließen) und § 45 (1) Nr. 1 VgV (Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz – das jährliche Gesamthonorar – und den jährlichen Umsatz – das jährliche Honorar – für entsprechende Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren)
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Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung bzw. Projektversicherung mit den Deckungssummen von 3,80 Mio. EUR für Personenschäden sowie 3,00 Mio. EUR für sonstige Schäden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben nach § 46 (3) Nr. 1 VgV (Eigenerklärungen) – konkret auf die Bewerbung abgestellte Referenzen (vergleichbare Leistungen, in den letzten 10 Jahren) aus dem Bereich Objektplanung Gebäude: Bezeichnung der Baumaßnahme, Angabe des Bauausführungszeitraums (von-bis), Baukosten Kostengruppen 300 + 400 gemäß DIN 276 (netto), der erbrachten Leistungsphasen, der Gebäudegröße (BGF), des Projektleiters sowie des Auftraggebers (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer); Fachkunde und Erfahrungen bei Umbau/Sanierung/Erweiterung von Kulturbauten sind gewünscht. Die fachliche Eignung ist anhand von ausgewählten Referenzprojekten nachzuweisen (grafische und textliche Darstellung von max. 2 Referenzprojekten auf max. 2 Seiten DIN A3, einseitig bedruckt). Auch sind Erfahrungen im Bereich öffentlich geförderter Baumaßnahmen sowie die Teilnahme an Weiterbildungen darzustellen.
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— Auskunft nach § 46 (3) Nr. 2 VgV (Eigenerklärung) – Name, berufliche Qualifikation, Art der Berufserfahrung und Berufserfahrung in Jahren der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen;
— Angaben nach § 46 (3) Nr. 3 VgV (Eigenerklärungen) – Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Bewerbers einschließlich IT und Software des Bewerbers (Angaben zur CAD-Ausrüstung sowie Gewährleistung GAEB-Schnittstellen);
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— Angaben nach § 46 (3) Nr. 6 VgV (Eigenerklärungen) – Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für die Inhaberin/den Inhaber oder die Führungskräfte des Unternehmens;
— Angaben nach § 46 (3) Nr. 8 VgV (Eigenerklärungen) – jährliche Anzahl und Zusammensetzung der Beschäftigten der letzten 3 Jahre;
— Angaben nach § 46 (3) Nr. 9 VgV (Eigenerklärungen) – Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung;
— Angaben nach § 46 (3) Nr. 10 VgV (Eigenerklärungen) – Auftragsanteil/Leistungen, für den/die der Bewerber Unteraufträge zu erteilen beabsichtigt; Benennung der hierfür vorgesehenen Büros.
Mindeststandards:
Die vorgelegten Referenzprojekte müssen folgende Mindestanforderungen erfüllen:
— Referenzschreiben oder Eigenerklärung über die Referenz liegt vor;
— Abschluss/Fertigstellung innerhalb der letzten 10 Jahre (1.5.2010 bis 30.4.2020);
— Lph. 5-8 (Objektplanung Gebäude) vollständig erbracht;
— Referenz ist auf einer DIN A 3 Seite grafisch dargestellt.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
— Architekten und bauvorlageberechtigte Ingenieure;
— Zur Bewerbung sind zugelassen in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes ansässige „Architekten (Hochbau)“ gemäß § 75 (1) VgV sowie „Ingenieure“ gemäß § 75 (2) VgV, die bauvorlageberechtigt sind;
— Juristische Personen, sofern die Anforderungen nach § 75 (3) VgV erfüllt werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Es gelten die HOAI i.d.g.F und dem damit verbundenen Wirkungsbereich, das Haushaltsrecht öffentlicher Körperschaften/Einrichtungen/Institutionen nach BHO und LHO. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den allgemeinen Vertragsbestimmungen der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Freistaates Thüringen bzw. der Richtlinien der Fördermittelgeber sowie den Förderbestimmungen beanspruchter Förderprogramme. Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Sämtliche Planungsleistungen sind in deutscher Sprache anzufertigen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
— persönliche Lage gem. III.1.1.;
— wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gem. III.1.2.;
— technische Leistungsfähigkeit gem. III.1.3.
Der Bewertung der Teilnahmeanträge wird folgende Gewichtung zugrunde gelegt: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit – 10 %, Fachkunde/Erfahrungen bei vergleichbaren Leistungen – 65 %, Personelle Kapazitäten/Mitarbeiterstruktur – 25 %. Die Bewertungsmatrix ist Teil der Vergabeunterlagen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 15:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-05-22 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-11-30 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektanalyse, Methodik, Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam/Projektorgansiation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35
Kostenkriterium (Name): Honorar (Honorarsatz, Umbauzuschlag), Vergütung Besonderer Leistungen, Stundensätze, Nebenkosten
Kostenkriterium (Gewichtung): 15

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Kultureinrichtung, Rechtsform GmbH
Kontakt
Kontaktperson: PAD Baum Freytag Leesch, Graben 1, 99423 Weimar
Dokumente URL: http://www.pad-weimar.eu 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Als Teilnahmeantrag ist zwingend das Bewerbungsformular zu verwenden. Das Bewerbungsformular und ergänzende Unterlagen können ab dem 7.4.2020 im Downloadbereich unter http://www.pad-weimar.eu heruntergeladen werden. Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und im Original unterzeichnete Bewerbungsformulare und die geforderten Anlagen. Bei Bietergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro ein separates Bewerbungsformular zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen.
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Die Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung „VgV-Verfahren Umbau/Sanierung Landestheater Rudolstadt – Generalplanungsleistungen“ bei der angeführten Kontaktstelle fristgemäß und vollständig einzureichen. Es werden durch den Auftraggeber keine Unterlagen nachgefordert (§ 56 Satz 2 VgV).
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Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Satz 6 VgV). Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Thüringen
Postanschrift: Jorge-Semprun-Platz 4
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 36137737276 📞
E-Mail: nachpruefungsstelle@tlvwa.thueringen.de 📧
Fax: +49 36137739354 📠
Internetadresse: http://www.thueringen.de/de/tlvwa/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfungsverfahren gem. § 160 Abs.1 GWB nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit:
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1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: siehe Abschnitt I.1)
Postort: Rudolstadt
Quelle: OJS 2020/S 070-166895 (2020-04-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-05-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Juni 2013 wurden die Gebäude des Theaters Rudolstadt während des Hochwassers der Saale überflutet. Besonders betroffen waren die Kellerräume des Großen Hauses. Die Planungen zielten darauf, den Theaterbetrieb zu sichern und zukünftig solche Schadensereignisse zu vermeiden. Die wichtigste Maßnahme des Sanierungskonzepts ist deshalb die Neueinordnung von Betriebs- und Funktionsräumen im Erdgeschoss des Großen Hauses. Diese waren bisher im Keller untergebracht. Das Hauptgebäude des Theaters soll im Rahmen des Umbaus mit einem eingeschossigen und teilunterkellerten Umfassungsbau erweitert werden. Unter dem Bestandskeller ist eine "weiße Wanne" erforderlich. Die Planungsleistungen wurden 2015 an einen Generalplaner vergeben. Der Generalplanervetrag wurde 2019 gekündigt. Laut Gutachten ist das Projekt bauseits zu ca. 20-25% fertiggestellt. Das Gesamtbudget für das Bauvorhaben beträgt ca. 14,0 Mio € (brutto, KG 100-700). Davon wurden ca. 5,6 Mio € bereits aufgewendet.
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Gesamtwert des Auftrags: 750 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-05-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-05-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 098-271328
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 070-166895
ABl. S-Ausgabe: 98
Zusätzliche Informationen
Als Teilnahmeantrag ist zwingend das Bewerbungsformular zu verwenden. Das Bewerbungsformular und ergänzende Unterlagen können ab dem 07.04.2020 im Downloadbereich unter http://www.pad-weimar.eu heruntergeladen werden. Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und im Original unterzeichnete Bewerbungsformulare und die geforderten Anlagen. Bei Bietergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro ein separates Bewerbungsformular zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen. Die Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung »VgV-Verfahren Umbau/Sanierung Landestheater Rudolstadt - Generalplanungsleistungen« bei der angeführten Kontaktstelle fristgemäß und vollständig einzureichen. Es werden durch den Auftraggeber keine Unterlagen nachgefordert (§ 56 Satz 2 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Satz 6 VgV). Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
- Teilobjekt 1: Maßnahmen am Großen Haus (Erweiterungsbau und Umbau Foyer)
- Teilobjekt 2: Herrichten der Interimsspielstätte Stadthaus (bereits abgeschlossen, eigenständiger Architektenvertrag)
- Teilobjekt 3: Sanierung der Dächer an den Gebäuden Schminkkasten und Boucher (bereits abgeschlossen, eigenständiger Architektenvertrag)
- Teilobjekt 4: Erneuerung Elektroinstallation sowie damit verbundene bauliche Sanierung im Funktionsanbau des Großen Hauses
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Anger 1, D-07407 Rudolstadt

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam / Projektorgansiation

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-07-16 📅
Name: SIGMA Plan Weimar GmbH
Postanschrift: Am Kirchberg 33
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 364386000 📞
E-Mail: info@sigmaplan-weimar.de 📧
Land: Weimar, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.sigmaplan.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 750 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: PAD Baum Freytag Leesch, Graben 1, D-99423 Weimar

Referenz
Zusätzliche Informationen
Als Teilnahmeantrag ist zwingend das Bewerbungsformular zu verwenden. Das Bewerbungsformular und ergänzende Unterlagen können ab dem 07.04.2020 im Downloadbereich unter http://www.pad-weimar.eu heruntergeladen werden. Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und im Original unterzeichnete Bewerbungsformulare und die geforderten Anlagen. Bei Bietergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro ein separates Bewerbungsformular zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen.
Mehr anzeigen
Die Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung »VgV-Verfahren Umbau/Sanierung Landestheater Rudolstadt - Generalplanungsleistungen« bei der angeführten Kontaktstelle fristgemäß und vollständig einzureichen. Es werden durch den Auftraggeber keine Unterlagen nachgefordert (§ 56 Satz 2 VgV).
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfungsverfahren gem. § 160 Abs.1 GWB nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit
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1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2022/S 098-271328 (2022-05-17)