Umweltplanung für B74 – OU Ritterhude

Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Geschäftsbereich Stade

Umweltfachplanungsleistungen, insbesondere LBP, Artenschutzbeitrag, FFH-VP, Fachbeitrag WRRL sowie Kartierleistungen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-09-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-08-07.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-08-07 Auftragsbekanntmachung
2021-03-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-08-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Umweltplanung
Referenznummer: 03_249600_230905
Kurze Beschreibung:
Umweltfachplanungsleistungen, insbesondere LBP, Artenschutzbeitrag, FFH-VP, Fachbeitrag WRRL sowie Kartierleistungen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Umweltplanung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Osterholz 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Geschäftsbereich Stade
Postanschrift: Harsefelder Straße 2
Postleitzahl: 21680
Postort: Stade
Kontakt
Internetadresse: http://www.strassenbau.niedersachsen.de 🌏
E-Mail: evergabe-std@nlstbv.niedersachsen.de 📧
Telefon: +49 4141601-1 📞
Fax: +49 4141601-397 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YY6YV7P/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YY6YV7P 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-08-07 📅
Einreichungsfrist: 2020-09-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-08-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 155-379527
ABl. S-Ausgabe: 155
Zusätzliche Informationen
(a) Die Teilnahmeanträge müssen bis zu dem unter IV.2.2 genannten Schlusstermin für den Eingang der Unterlagen beim Auftraggeber (siehe I.1) elektronisch eingereicht werden. Teilnahmeanträge, die später eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnehmer trägt selbst die Verantwortung für den fristgerechten Eingang seines Teilnahmeantrags, (b) Bei Mehrfachbewerbungen auf der Ebene des direkten Auftragnehmers (Einzelbewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) muss dieser Bewerber mit allen seinen Bewerbungen nachweisen, dass durch die Mehrfachbewerbung keine Verzerrung des Wettbewerbs entsteht. Fehlt dieser Nachweis, führt dies zum Ausschluss aller dieser Bewerbungen vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch Bewerbungen von Büros innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften. Außerdem wird eine Bewerbung bzw. Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros als Mehrfachbewerbung eingestuft, (c) nicht belegt (d) Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch bereitgestellt; für den Download wird kein Entgelt erhoben. Ggf. erforderliche Nachsendungen und Änderungen werden ebenfalls in elektronischer Form zur Verfügung gestellt. Eine Registrierung auf der Vergabeplattform ist freiwillig. Beim Unterlassen der freiwilligen Registrierung trägt das Unternehmen das Risiko, einen Teilnahmeantrag, eine Interessenbestätigung oder ein Angebot auf der Grundlage veralteter Unterlagen erstellt zu haben und daher im weiteren Verlauf vom Verfahren ausgeschlossen zu werden, (e) Nicht deutschsprachige Nachweise sind in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizufügen. Unvollständig ausgefüllte, nicht unterschriebene Teilnahmeanträge oder fehlende Nachweise können zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung führen, (f) Weitere Unterlagen über die oben angeforderten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht, führen zur Abwertung und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt, (g) Teilnahmeanträge, die nicht über die Plattform (siehe I.3) eingereicht wurden, werden nach aktuellem Recht nicht akzeptiert und von der Wertung ausgeschlossen. Bekanntmachungs-ID: CXQ6YY6YV7P
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 800 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
— Die geplante Ortsumgehung Ritterhude ist die Verlegung der Bundesstraße B74 aus den Ortslagen Settenbeck, Scharmbeckstotel und Ritterhude heraus nach Osten in die Hammeniederung. Die Länge von 8,9 km teilt sich auf die Bundesländer Niedersachsen (6,4 km) und Bremen (2,5 km). Der niedersächsische Teil enthält einen 4,6 km langen Neubauabschnitt.
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— Der Planungsauftrag beschränkt sich auf die Planung des Streckenzuges auf niedersächsischem Landesgebiet (Neu- und Ausbauabschnitt mit insgesamt 6,4 km).
— Der Planungsabschnitt verläuft durch meist landwirtschaftlich geprägtes Gelände mit Grünlandstrukturen unterschiedlicher Feuchtegrade, die durch Grüppenstrukturen und Grabensysteme untergliedert sind. Im Bereich des Streckenzuges steht überwiegend schlechter Baugrund mit Geländenahen Grundwasserständen an. Lediglich in den Geestrandbereichen kann von einem Tragfähigen Untergrund ausgegangen werden.
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— Es werden mehrere Schutzgebiete berührt: 2 FFH-Gebiete (gleichzeitig auch NSG). Ein VSG und ein LSG werden durchquert. Zudem verläuft die Neubautrasse durch ein Überschwemmungsgebiet, das in der Planung zu berücksichtigen ist.
— Näheres siehe Aufgabenbeschreibung.
— Vertragszeitraum: 01/2021 bis zum Abschluss der Lph 4, vsl. mit Abgabe der Feststellungsunterlage bis 09/2026. Abgabe Vorentwurf der umweltfachlichen Unterlagen vsl. bis 03.2025. Abgabe des RE-Vorentwurfes (Gesamtunterlage) vsl. bis 06/2025.
— Mit Beauftragung der optionalen Leistungen wird der Vertragszeitraum bis zum rechtsbeständigen PFB vsl. 115 Monate betragen.
Dauer: 115 Monate
Beschreibung der Optionen:
Besondere Leistungen (u. a. Erörterungstermine, Abfassen von Stellungnahmen zu Einwendungen, Mitwirkung an der Öffentlichkeitsarbeit).
Näheres siehe Aufgabenbeschreibung.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmers, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.3 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter (Projektleiter) die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
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Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Erklärung, dass im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 2 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 2 Mio. EUR abgeschlossen wird.
Das Versicherungsunternehmen muss in einem Mitgliedstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen sein.
Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden.
Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind,
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— Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren.
— Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Umweltplanung) in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Mindeststandards:
— Mindest-Fachumsatz netto (Jahre 2017-2019) im Bereich Umweltplanung: 300 000 EUR
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung, s. III.2.1.
— Angaben mit Namen, beruflicher Qualifikation und Weiterbildung (Umweltplanung und Umweltrecht) der technischen Leitung (Projektleiter und Stellvertreter).
— Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der Anzahl in den letzten 3 Jahren beschäftigter Mitarbeiter im Bereich der geforderten Dienstleistungen.
— Nachweise der vom Bewerber erbrachten vergleichbaren Referenzen aus dem Bereich Umweltplanung.
Hierfür ist der entsprechende Referenzbogen zu verwenden sowie möglichst eine Bescheinigung des Auftraggebers beizubringen. Vergleichbar mit der Maßnahme sind linienhafte Verkehrsanlagen, deren Auftragswert 300 T EUR netto übersteigt und bei denen LBP (Lph. 1 bis 4), Artenschutzbeitrag (ASB), FFH-Verträglichkeitsprüfung, Fachbeitrag WRRL, Biotoptypenkartierung und/oder Flora/Fauna-Kartierung erbracht wurden. Über die Wertungen der genannten Referenzen auf der Liste wird der Durchschnitt gebildet, Wertbarkeit besteht, wenn die Flora/Fauna-Kartierungen und die Biotoptypenkartierungen 2014 oder später abgeschlossen wurden, die anderen Leistungen müssen 2016 oder später abgeschlossen sein.
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— Auflistung der vom vorgesehenen Projektleiter sowie Stellvertreter erbrachten vergleichbaren Referenzen aus dem Bereich Umweltplanung. Hierfür ist der entsprechende Referenzbogen zu verwenden sowie möglichst eine Bescheinigung des Auftraggebers beizubringen. Vergleichbar mit der Maßnahme sind linienhafte Verkehrsanlagen, deren Auftragswert 300 T EUR netto übersteigt und bei denen LBP (Lph. 1 bis 4), Artenschutzbeitrag (ASB), FFH-Verträglichkeitsprüfung, Fachbeitrag WRRL, Biotoptypenkartierung und/oder Flora/Fauna-Kartierung erbracht wurden. Über die Wertungen der genannten Referenzen auf der Liste wird der Durchschnitt gebildet, Wertbarkeit besteht, wenn die Flora/Fauna-Kartierungen und die Biotoptypenkartierungen 2014 oder später abgeschlossen wurden, die anderen Leistungen müssen 2016 oder später abgeschlossen sein.
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— Beschreibung der organisatorischen Maßnahmen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Gewährleistung der Qualität.
— Erklärung des Bewerbers, welche Teile des Auftrages unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen. Eine Verpflichtungserklärung der Unternehmen, derer sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bei der Erfüllung des Auftrages bedienen will, ist nach Aufforderung vorzulegen.
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Die Referenzobjekte können zusätzlich auf einer Seite DIN A4 in Form von Texten, Fotos und Plänen dargestellt werden. Bei Referenzen, deren Urheberrecht bei anderen liegt, sind die Urheber und deren Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
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Mindeststandards:
— Mindestanzahl von 6 fest angestellten Mitarbeitern im Bereich Umweltplanung.
— Mindest-Berufserfahrung (Projektleiter und stellvertretender Projektleiter): 6 Jahre.
— Es müssen mindestens folgende Projekte (beliebiger Zeitraum) nachgewiesen werden:
— Zwei LBP;
— Zwei Artenschutzbeiträge;
— Ein Artenschutzbeitrag mit Ausnahmeprüfung nach §§ 44/45 BNatSchG;
— Zwei FFH-Verträglichkeitsstudien;
— Eine FFH-Verträglichkeitsstudie mit Ausnahmeprüfung nach § 34 BNatSchG;
— Zwei Biotoptypenkartierungen;
— Zwei Flora/Fauna-Kartierungen;
— Bewerber verfügt über ein eigenes QM-System.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: § 75 (2) VgV

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahlkriterien entsprechen den Eignungskriterien aus Abschnitt III und werden wie folgt gewichtet: Technische Leistungsfähigkeit 47 %, personelle Leistungsfähigkeit 38 %, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit 8 %, Qualität 7 %.
Näheres siehe Formular „Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb".
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YY6YV7P/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
(a) Die Teilnahmeanträge müssen bis zu dem unter IV.2.2 genannten Schlusstermin für den Eingang der Unterlagen beim Auftraggeber (siehe I.1) elektronisch eingereicht werden. Teilnahmeanträge, die später eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnehmer trägt selbst die Verantwortung für den fristgerechten Eingang seines Teilnahmeantrags,
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(b) Bei Mehrfachbewerbungen auf der Ebene des direkten Auftragnehmers (Einzelbewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) muss dieser Bewerber mit allen seinen Bewerbungen nachweisen, dass durch die Mehrfachbewerbung keine Verzerrung des Wettbewerbs entsteht. Fehlt dieser Nachweis, führt dies zum Ausschluss aller dieser Bewerbungen vom Verfahren.
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Als Mehrfachbewerbungen gelten auch Bewerbungen von Büros innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften. Außerdem wird eine Bewerbung bzw. Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros als Mehrfachbewerbung eingestuft,
(c) nicht belegt
(d) Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch bereitgestellt; für den Download wird kein Entgelt erhoben. Ggf. erforderliche Nachsendungen und Änderungen werden ebenfalls in elektronischer Form zur Verfügung gestellt.
Eine Registrierung auf der Vergabeplattform ist freiwillig. Beim Unterlassen der freiwilligen Registrierung trägt das Unternehmen das Risiko, einen Teilnahmeantrag, eine Interessenbestätigung oder ein Angebot auf der Grundlage veralteter Unterlagen erstellt zu haben und daher im weiteren Verlauf vom Verfahren ausgeschlossen zu werden,
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(e) Nicht deutschsprachige Nachweise sind in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizufügen. Unvollständig ausgefüllte, nicht unterschriebene Teilnahmeanträge oder fehlende Nachweise können zur Nichtberücksichtigung der Bewerbung führen,
(f) Weitere Unterlagen über die oben angeforderten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht, führen zur Abwertung und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt,
(g) Teilnahmeanträge, die nicht über die Plattform (siehe I.3) eingereicht wurden, werden nach aktuellem Recht nicht akzeptiert und von der Wertung ausgeschlossen.
Bekanntmachungs-ID: CXQ6YY6YV7P

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de 📧
Fax: +49 413115-2943 📠
Internetadresse: http://www.mw.niedersachsen.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 135(2) GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.
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Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 (3) GWB. Dort heißt es: „Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nach-prüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134(2) bleibt unberührt;
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135(1) Nummer 2. § 134(1) Satz 2 bleibt unberührt."
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Quelle: OJS 2020/S 155-379527 (2020-08-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-03-03)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-03-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-03-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 046-116112
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 155-379527
ABl. S-Ausgabe: 46
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXQ6YY6DYA7

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die geplante Ortsumgehung Ritterhude ist die Verlegung der Bundesstraße B74 aus den Ortslagen Settenbeck, Scharmbeckstotel und Ritterhude heraus nach Osten in die Hammeniederung. Die Länge von 8,9 km teilt sich auf die Bundesländer Niedersachsen (6,4 km) und Bremen (2,5 km). Der niedersächsische Teil enthält einen 4,6 km langen Neubauabschnitt.
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Der Planungsauftrag beschränkt sich auf die Planung des Streckenzuges auf niedersächsischem Landesgebiet (Neu- und Ausbauabschnitt mit insgesamt 6,4 km).
Der Planungsabschnitt verläuft durch meist landwirtschaftlich geprägtes Gelände mit Grünlandstrukturen unterschiedlicher Feuchtegrade, die durch Grüppenstrukturen und Grabensysteme untergliedert sind. Im Bereich des Streckenzuges steht überwiegend schlechter Baugrund mit Geländenahen Grundwasserständen an. Lediglich in den Geestrandbereichen kann von einem Tragfähigen Untergrund ausgegangen werden. Es werden mehrere Schutzgebiete berührt: 2 FFH-Gebiete (gleichzeitig auch NSG). Ein VSG und ein LSG werden durchquert. Zudem verläuft die Neubautrasse durch ein Überschwemmungsgebiet, das in der Planung zu berücksichtigen ist. Näheres siehe Aufgabenbeschreibung.
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Vertragszeitraum: 01/2021 bis zum Abschluss der Lph 4, vsl. mit Abgabe der Feststellungsunterlage bis 09/2026. Abgabe Vorentwurf der umweltfachlichen Unterlagen vsl. bis 03.2025. Abgabe des RE-Vorentwurfes (Gesamtunterlage) vsl. bis 06/2025.
Mit Beauftragung der optionalen Leistungen wird der Vertragszeitraum bis zum rechtsbeständigen PFB vsl. 115 Monate betragen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
B74 Ritterhude
27721 Ritterhude

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Aufbauorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 11
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Ablauforganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 27
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Eindruck der Präsentation
Preis (Gewichtung): 35

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle

Ergänzende Informationen
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Postanschrift: Göttinger Chaussee 76A
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30453
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 5113034-01 📞
E-Mail: poststelle@nlstbv.niedersachsen.de 📧
Fax: +49 5113034-2099 📠
Internetadresse: http://www.strassenbau.niedersachsen.de 🌏
Quelle: OJS 2021/S 046-116112 (2021-03-03)