Universitätsklinikum Frankfurt/Main – Anpassung Augenklinik Haus 7 und 8

Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

Planung, Projektkoordination und Bauleitung der Anpassung des Zentrums für Augenheilkunde in den Häusern 7, 8 und 8A.
Objektplanung Gebäude gemäß § 34 ff HOAI (LPH 1-3 und 5-9 sowie Besondere Leistungen)
— Leistungsbeginn: Oktober 2020;
— Geplanter Baubeginn: Januar 2022;
— Geplante Fertigstellung: März 2024.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-07-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-06-26.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-06-26 Auftragsbekanntmachung
2020-10-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2022-09-19 Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Auftragsbekanntmachung (2020-06-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: VG-0433-2020-0772
Kurze Beschreibung:
Planung, Projektkoordination und Bauleitung der Anpassung des Zentrums für Augenheilkunde in den Häusern 7, 8 und 8A. Objektplanung Gebäude gemäß § 34 ff HOAI (LPH 1-3 und 5-9 sowie Besondere Leistungen) — Leistungsbeginn: Oktober 2020; — Geplanter Baubeginn: Januar 2022; — Geplante Fertigstellung: März 2024.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hessen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Kontakt
Internetadresse: https://vergabe.hessen.de 🌏
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧
Fax: +49 6032 / 8862-126 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-171ab61d880-12dda9b00009c445 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.hessen.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-06-26 📅
Einreichungsfrist: 2020-07-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-06-29 📅
Datum des Beginns: 2020-10-15 📅
Datum des Endes: 2024-03-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 123-301851
ABl. S-Ausgabe: 123
Zusätzliche Informationen
Und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt. 2. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben. 3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734). 4. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740). 5. Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742). 6. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können. Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planung, Projektkoordination und Bauleitung der Anpassung des Zentrums für Augenheilkunde in den Häusern 7, 8 und 8A.
Objektplanung Gebäude gemäß § 34 ff HOAI (LPH 1-3 und 5-9 sowie Besondere Leistungen)
— Leistungsbeginn: Oktober 2020;
— Geplanter Baubeginn: Januar 2022;
— Geplante Fertigstellung: März 2024.
Geschätzter Gesamtwert: 395 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Gebäudebestand:
Haus 7 und Haus 8 befinden sich auf dem Kerngelände des Universitätsklinikums Frankfurt und sind über einen Verbindungsgang im 1. und 2. Obergeschoss miteinander verbunden. Im einseitig offenen Innenhof von Haus 8 befindet sich Haus 8A, ein ursprünglich als Interimsmaßnahme geplanter aufgeständerter Containerbau, der sich über das 1. und 2. Obergeschoss erstreckt.
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Neben Flächen im Nordflügel von Haus 8 mit Ambulanzbereich im Erdgeschoss und Bettenstationen in den Obergeschossen verfügt die Augenheilkunde ebenfalls über Teilflächen in Haus 7 und Operationsräumen in Haus 8A. Im Bestand verfügt die Augenklinik zurzeit über eine Fläche von insgesamt etwa 3 734 m
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Geplante Maßnahmen:
Nach dem für voraussichtlich 2022/2023 geplanten Auszug der HNO-Klinik sollen der Augenklinik im Haus 7, 8 und 8A insgesamt etwa 4 472 m
Die übrigen Flächen erhalten eine Renovierung sowie in Einzelfällen kleinere bauliche Anpassungen.
Die Maßnahmen sind bedingt durch das Bauen im laufenden Krankenhausbetrieb abschnittsweise auszuführen.
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages werden die Leistungsphasen 1-3 (entspricht Leistungsstufe 1) und eine Besondere Leistung beauftragt. Weitere Leistungsphasen und Besondere Leistungen sollten optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der optional zu beauftragenden Leistungsphasen besteht nicht.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Universitätsklinikum Frankfurt am Main
Theodor-Stern-Kai 7
Haus 7, 8 und 8A

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1. Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist,
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2. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S.354 (HE 736),
3. Erklärung zum Nichtvorliegen einer Vergabesperre nach §18 Abs. 3 HVTG (in der aktuell vorliegenden Fassung).
4. sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1. Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV,
2. Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV, geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 3 000 000,00 EUR, für sonstige Schäden 1 000 000,00 EUR im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
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Zu 2) Mindestanforderung an den gemittelten Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013): mind. 250 000 EUR (netto).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Architekten/Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
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2. Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Architekten/Dipl.-Ing./Master/Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
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3. Darstellung von 3 Referenzen (1-3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten acht Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Art der Maßnahme (Sanierung, Umbau, Neubau);
— Art der Nutzung (Krankenhaus, Sonstiges);
— Art des Auftraggebers (privater AG/öffentlicher AG);
— Projektgröße (Angabe der BGF und Baukosten);
— Projektzeit (Beginn und Ende);
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI);
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 3 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
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Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten
Mindeststandards:
Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss vom Verfahren.
Zu III.1.3)
— Mindestanforderung an die Gesamtzahl der Beschäftigten: mind. 5 Beschäftigte;
— Mindestanforderung an die Anzahl der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Objektplanung betrauten Architekten/Ingenieure (Dipl.Ing/Master/Bachelor) der letzten 3 Geschäftsjahre im Durchschnitt (kaufmännisches Auf- und Abrunden von Dezimalzahlen): mind. 3 Architekten/Ingenieure.
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Es werden 3 vergleichbare Referenzprojekte gewertet.
Mindestanforderungen an alle Referenzen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Referenz):
— Alle Referenzprojekte dürfen nicht älter als 8 Jahre (Fertigstellung nicht vor 1.1.2012) sein.
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzprojekte abgedeckt werden müssen. Es handelt sich hierbei um K.O.-Kriterien, die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung amweiteren Verfahren:
— mind. 1 Referenz aus dem Bereich Gesundheit/Betreuung gemäß HOAI Anlage 10.2 Objektliste Gebäude (Krankenhaus, Pflegeheim, Bettenhaus, Rehabilitationseinrichtung bzw. vergleichbar);
— mind. 1 Referenz mit Ausführung im laufenden Betrieb;
— mind. 1 Referenz fertiggestellt;
— mind. 1 Referenz mit projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften bzw. für einen öffentlichen Auftraggeber gem § 99 GWB.
Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der Mindestanforderungen anhand der Wertungskriterien in der Wertungsmatrix „743_Eignungskriterien mit Bewertungsmatrix (Stufe 1)_200625_V2".
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen.
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Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderung als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen,
2. Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen,
3. Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und dertechnischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Siehe unter Punkt III.1.1), III. 1.2) und III. 1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gemäß Wertungsmatrix:
— Gemittelter Umsatz (netto) für entsprechende Leistungen der letzten 3 Geschäftsjahren: 10 %;
— Gemittelte Gesamtzahl der Beschäftigten: 15 %;
— Gemittelte Anzahl der festangestellten Architekten/Ingenieure für vergleichbare Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren: 15 %.
Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2 und 3 mit jeweils 20 %): 60 %.
Bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern entscheidet das Los.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation allgemein
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätssicherung beim konkreten Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35,00
Kostenkriterium (Name): 1. Grundleistungen incl. Nebenkosten und Bes. Leistungen
Kostenkriterium (Gewichtung): 12,00
Kostenkriterium (Name): 2. Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 8,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fachbereich Vergabe Freiberuflicher Leistungen
Dokumente URL: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-171ab61d880-12dda9b00009c445 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt.
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2. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).
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4. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740).
5. Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
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6. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können. Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
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Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-12-0 📞
Fax: +49 6151-12-6347 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2020/S 123-301851 (2020-06-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-10-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 411299.78 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-10-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-11-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 213-522218
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 123-301851
ABl. S-Ausgabe: 213
Zusätzliche Informationen
Korrektur von V.2.1) Tag des Vertragsabschlusses: Der Tag des Vertragsabschlusses ist nicht der 23.10.2020, sondern der 20.10.2020.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gebäudebestand: Haus 7 und Haus 8 befinden sich auf dem Kerngelände des Universitätsklinikums Frankfurt und sind über einen Verbindungsgang im 1. und 2. Obergeschoss miteinander verbunden. Im einseitig offenen Innenhof von Haus 8 befindet sich Haus 8A, ein ursprünglich als Interimsmaßnahme geplanter aufgeständerter Containerbau, der sich über das 1. und 2. Obergeschoss erstreckt. Neben Flächen im Nordflügel von Haus 8 mit Ambulanzbereich im Erdgeschoss und Bettenstationen in den Obergeschossen verfügt die Augenheilkunde ebenfalls über Teilflächen in Haus 7 und Operationsräumen in Haus 8A. Im Bestand verfügt die Augenklinik zurzeit über eine Fläche von insgesamt etwa 3 734 m
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-10-23 📅
Name: DGI Bauwerk Gesellschaft von Architekten mbH
Postanschrift: Schillstraße 9
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10785
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 302649430 📞
E-Mail: evergabe@dgi-bauwerk.de 📧
Land: Berlin 🏙️
Internetadresse: www.dgi-bauwerk.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 411299.78 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Referenz
Zusätzliche Informationen
Korrektur von V.2.1) Tag des Vertragsabschlusses:
Der Tag des Vertragsabschlusses ist nicht der 23.10.2020, sondern der 20.10.2020.
Quelle: OJS 2020/S 213-522218 (2020-10-28)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2022-09-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 411299.78 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit

Verfahren
Vergabekriterien
Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Fax: +49 6032/8862-126 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-09-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-09-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 184-521644
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 213-522218
ABl. S-Ausgabe: 184
Zusätzliche Informationen
Korrektur von V.2.1 Tag des Vertragsabschlusses: Der Tag des Vertragsabschlusses ist nicht der 23.10.2020, sondern der 20.10.2020.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gebäudebestand: Haus 7 und Haus 8 befinden sich auf dem Kerngelände des Universitätsklinikums Frankfurt und sind über einen Verbindungsgang im 1. und 2. Obergeschoss miteinander verbunden. Im einseitig offenen Innenhof von Haus 8 befindet sich Haus 8A, ein ursprünglich als Interimsmaßnahme geplanter aufgeständerter Containerbau, der sich über das 1. und 2. Obergeschoss erstreckt. Neben Flächen im Nordflügel von Haus 8 mit Ambulanzbereich im Erdgeschoss und Bettenstationen in den Obergeschossen verfügt die Augenheilkunde ebenfalls über Teilflächen in Haus 7 und Operationsräumen in Haus 8A. Im Bestand verfügt die Augenklinik zurzeit über eine Fläche von insgesamt etwa 3.734 m². Insbesondere die Flächen in Haus 8 und Haus 8A sind sanierungsbedürftig. Im Bestand befinden sich in den drei Gebäuden verschiedene weitere Nutzungen. Den flächenmäßig größten Teil nimmt hierbei derzeit die HNO-Klinik ein. Geplante Maßnahmen: Nach dem für voraussichtlich 2022/2023 geplanten Auszug der HNO-Klinik sollen der Augenklinik im Haus 7, 8 und 8A insgesamt etwa 4.472 m² zugeordnet werden. Damit die Nutzungsflächen der Augenheilkunde auch mittelfristig dem heutigen Standard der Medizintechnik entsprechen und der dauerhafte Klinikbetrieb gewährleistet werden kann, sind verschiedene bauliche Maßnahmen erforderlich. Hierbei liegt eine besondere Dringlichkeit in der geplanten Ergänzung und Sanierung von Sanitärbereichen und Leitungssträngen, die bereits vor Auszug der HNO-Klinik umgesetzt werden soll. Die übrigen Flächen erhalten eine Renovierung sowie in Einzelfällen kleinere bauliche Anpassungen. Die Maßnahmen sind bedingt durch das Bauen im laufenden Krankenhausbetrieb abschnittsweise auszuführen.
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Referenz
Zusätzliche Informationen
Korrektur von V.2.1 Tag des Vertragsabschlusses:
Quelle: OJS 2022/S 184-521644 (2022-09-19)