Vergabe von SPNV-Leistungen im Netz „Elbe-Altmark II“
Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, vertreten durch die Nahverkehrsservice S
Erbringung von fahrplanmäßigen SPNV-Leistungen auf den Strecken Stendal-Rathenow und Stendal-Tangermünde.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2020-12-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-07-17.
AnbieterDie folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer? Wie? Wo?- • Brandenburg › Havelland
- • Sachsen-Anhalt › Stendal
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2020-07-17 | Auftragsbekanntmachung |
| 2020-07-21 | Ergänzende Angaben |
| 2021-04-28 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
| 2026-11-04 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2020-07-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung
Referenznummer: 2018/S 102-234156 (Vorinformation für öffentliche Dienstleistungsaufträge Art. 7.2 VO (EG) 1370/2007
Kurze Beschreibung:
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Stendal 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, vertreten durch die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH
Postanschrift: Am Alten Theater 4
Postleitzahl: 39104
Postort: Magdeburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.nasa.de 🌏
E-Mail: marco.vogel@nasa.de 📧
Telefon: +49 391/536310 📞
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E94361683 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E94361683 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-17 📅
Einreichungsfrist: 2020-12-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 139-342338
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 102-234156
ABl. S-Ausgabe: 139
Zusätzliche Informationen
Bieter sind nicht zugelassen.
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dauer: 72 Monate
Beschreibung der Optionen:
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mindeststandards:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mindeststandards:
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-02-28 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-12-10 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:01
Ort des Eröffnungstermins: Magdeburg
Zusätzliche Informationen: Bieter sind nicht zugelassen.
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Brandenburg, Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung
Postanschrift: Henning-von-Tresckow-Straße 2-8
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14467
Land: Brandenburg 🏙️
Kontakt
Kontaktperson: Marco Vogel
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E94361683 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Halle
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455141529/+49 3455141536 📞
Fax: +49 34551115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 139-342338 (2020-07-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung
Referenznummer: 2018/S 102-234156 (Vorinformation für öffentliche Dienstleistungsaufträge Art. 7.2 VO (EG) 1370/2007
Kurze Beschreibung:
Erbringung von fahrplanmäßigen SPNV-Leistungen auf den Strecken Stendal-Rathenow und Stendal-Tangermünde.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Stendal 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, vertreten durch die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH
Postanschrift: Am Alten Theater 4
Postleitzahl: 39104
Postort: Magdeburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.nasa.de 🌏
E-Mail: marco.vogel@nasa.de 📧
Telefon: +49 391/536310 📞
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E94361683 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E94361683 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-17 📅
Einreichungsfrist: 2020-12-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 139-342338
Verweist auf Bekanntmachung: 2018/S 102-234156
ABl. S-Ausgabe: 139
Zusätzliche Informationen
Bieter sind nicht zugelassen.
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Erbringung von fahrplanmäßigen SPNV-Leistungen auf den Linien RB 34 Stendal – Rathenow und RB 33 Stendal – Tangermünde (insgesamt ca. 380 000 Zug km. p. a.);
— Leistungszeitraum: 11.12.2022 bis 12.12.2026;
— Während der Laufzeit des öffentlichen Dienstleistungsauftrags können sich Änderungen des Inhalts, Umfangs, der definierten Qualität und der sonstigen Bedienstandards ergeben. In derartigen Fällen können die Aufgabenträger eine entsprechende Anpassung des öffentlichen Dienstleistungsauftrags (Mehr- und Minderleistung, Leistungsänderung) verlangen. Die Modalitäten der Anpassung regelt der öffentliche Dienstleistungsauftrag.
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Beschreibung der Optionen:
Schreiben von elektronischen Tickets auf Chipkarten im Bediengebiet des Landes Sachsen-Anhalt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Der Bieter hat mit seinem Angebot die Bewerbererklärung (ELA-II_1040_Bewerbererklärung) auszufüllen. Diese Erklärung ist sowohl vom Hauptunternehmer als auch von allen Nachunternehmern und allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft jeweils separat abzugeben.
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Bei den in Rede stehenden Angaben handelt es sich um Voraussetzungen für den Nachweis der Eignung.
2. Erklärung über die Beteiligungsverhältnisse an dem Bieter (Eigenerklärung des Bieters ausreichend);
a) Bei Vorliegen einer Bietergemeinschaft Angaben zur Bietergemeinschaft (Formular ELA-II_1050_Erklaerung_Bietergemeinschaft) sowie eine Erklärung zur kartellrechtlichen Zulässigkeit, dass der in § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB genannte Ausschlussgrund auf die Bietergemeinschaft nicht zutrifft (siehe auch Nr. 16). Hierzu ist eine Eigenerklärung des Bieters mit Erläuterungen zu den relevanten Kriterien des Positionspapiers der Kartellbehörden des Bundes und der Länder vom 08.11.2001 ausreichend (siehe ELA-II_1051_Kartellrechtliche_Beurteilung_Bietergemeinschaft). Die dort aufgeführten Erklärungen zum § 16 Abs. 3 lit. f) VOL/A gelten entsprechend für § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB.
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b) Bei Vorliegen einer unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligung von Kommunen am Unternehmen eine Erklärung über die kommunalverfassungsrechtliche Zulässigkeit der wirtschaftlichen Betätigung bzw. Beteiligung (Formular ELA-II_1052_Formular_kommunalrechtliche_Beteiligung). Hierzu kann eine rechtliche Begründung der beteiligten Kommunen oder ein rechtliches z.B. anwaltliches Gutachten vorgelegt werden.).
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3. Des Weiteren haben die Bieter vorzulegen:
a) einen Berufs- oder Handelsregisterauszug nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ansässig sind. Zulässig sind auch Ausdrucke aus dem elektronischen Handelsregister (www.handelsregister.de). Dabei ist der „aktuelle Ausdruck“ (AD) mit einem Überblick über alle derzeit gültigen Eintragungen oder der „chronologische Ausdruck“ (CD) mit allen Daten ab Umstellung auf elektronische Registerführung zu wählen.
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Der Bieter gilt als zuverlässig, wenn davon ausgegangen werden kann, dass er die Geschäfte einer Eisenbahn unter Beachtung der für den Betrieb einer Eisenbahn geltenden Vorschriften führen sowie die Allgemeinheit beim Betrieb einer Eisenbahn vor Schäden und Gefahren bewahren wird und wenn davon ausgegangen werden kann, dass der Bieter auch die sonstigen für ihn einschlägigen Rechtsvorschriften beachtet.
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Die unter der Ziffer 1. bis 3. geforderten Nachweise und Erklärungen dürfen nicht vor dem 1. Januar 2020 erstellt worden sein.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen, und daher mit dem Angebot vorgelegt werden müssen:
1. Eigenerklärung des Bieters, aus der die Umsatzerlöse aus der Erbringung von Leistungen des Eisenbahnpersonenverkehrs in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren hervorgehen.
2. Vorlage einer Bankerklärung nach § 45 Abs. 4 Nr. 1 VgV.
3. Sofern der Bieter noch keine Umsätze aus der Erbringung von Leistungen im Eisenbahnverkehr erbracht hat, kann der Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung erfolgen, welche die folgenden Angaben enthalten muss:
a) als Sicherheit frei verfügbare Mittel und Vermögensgegenstände mit der Angabe von Belastungen und Verfügungsbeschränkungen,
b) Eigenkapital,
c) gewisse und dem Grunde oder der Höhe nach ungewisse Verbindlichkeiten,
d) Angaben zu laufenden Rechtsstreitigkeiten oder Gewährleistungsfällen, ggf. Negativerklärung,
e) Belastungen des Betriebsvermögens insbesondere mit Pfandrechten, Grundpfandrechten, Sicherungs- und Vorbehaltseigentum,
f) Ergebnis des Unternehmens,
g) Beschreibung der in der Vermögensübersicht angewandten Ansatz- und Bewertungsgrundsätze.
3. Beabsichtigt der Bieter, sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten (z. B. eines verbundenen Unternehmens oder eines Unterauftragnehmers) zu berufen, so ist in diesen Fällen die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dieses Dritten durch Vorlage der vorstehend genannten Nachweise darzulegen. Zudem ist in diesem Fall die zur Verfügungsstellung der finanziellen Leistungsfähigkeit durch den Dritten in geeigneter Weise nachzuweisen und dem Angebot beizufügen. Der Nachweis kann durch ausfüllen des Formblatts ELA-II_1060_Berufung_Dritter_finanzielle_Leistungsfähigkeit erfolgen.
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Bieter sind finanziell und wirtschaftlich leistungsfähig, wenn sie:
a) Umsatzerlöse aus der Erbringung von Leistungen des Eisenbahnpersonenverkehrs mindestens in einem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in Höhe von mindestens 500 000 EUR erzielt haben und nach der Einschätzung der Auftraggeber anzunehmen ist, dass der Bieter seine laufenden finanziellen Verpflichtungen unter Einschluss derjenigen aus dem hiesigen Auftrag erfüllen wird oder b) Aus der Eigenerklärung hervorgeht, dass die Situation des Unternehmens die begründete Prognose für ein ordnungsgemäß geführtes und gesundes Unternehmen zulässt.
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Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen und daher mit dem Angebot vorgelegt werden müssen:
1. Zulassung a) als Eisenbahnverkehrsunternehmen in der Bundesrepublik Deutschland gemäß § 6 Abs. 3 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG) oder b) als Eisenbahnverkehrsunternehmen nach § 6 Abs. 8 oder 9 AEG in Verbindung mit der Sicherheitsbescheinigung gemäß § 7a AEG oder c) nachvollziehbare Darstellung wie die Zulassung als Eisenbahnverkehrsunternehmen gemäß § 6 Abs. 3 AEG oder § 6 Abs. 8 oder 9 AEG in Verbindung mit § 7a AEG erlangt werden wird.
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2. Eigenerklärung über a) vom Bieter oder von mit diesem verbundenen Unternehmen erbrachten Leistungen im schienengebundenen Verkehr mit Angaben des Leistungsumfangs der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber. Wegen der Besonderheiten einer Vergabe von SPNV-Leistungen und zur Sicherstellung eines ausreichenden Wettbewerbs berücksichtigen die Auftraggeber auch einschlägige Dienstleistungen, die mehr als 3 Jahre zurückliegen (vgl. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV).
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Oder b) Darstellung, dass und wie der Bieter in der Lage ist, das für die Erbringung von SPNV-Leistungen erforderliche fachliche und kaufmännische Know-how aufzubauen, einschließlich der vorgesehenen Personalentwicklung und der Kriterien für die Anwerbung von Personal.
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3. Beabsichtigt der Bieter, sich zum Nachweis seiner fachlichen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten (z. B. eines verbundenen Unternehmens oder eines Unterauftragnehmers) zu berufen, so ist in diesen Fällen die fachliche Leistungsfähigkeit dieses Dritten durch Vorlage der vorstehend genannten Nachweise darzulegen. Zudem ist in diesem Fall die zur Verfügungsstellung der fachlichen Leistungsfähigkeit durch den Dritten in geeigneter Weise nachzuweisen und dem Angebot beizufügen. Der Nachweis kann durch ausfüllen des Formblatts ELA-II_1061_Berufung_Dritter_fachliche_Leistungsfähigkeit erfolgen.
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Der Bieter verfügt über ausreichende fachliche und kaufmännische Qualifikation für die Erbringung von Leistungen des SPNV, wenn er 1.
a) über eine Zulassung als Eisenbahnverkehrsunternehmen in der Bundesrepublik Deutschland gemäß § 6 Abs. 3 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG),
Oder b) über eine Zulassung als Eisenbahnverkehrsunternehmen nach § 6 Abs. 8 oder 9 AEG in Verbindung mit der Sicherheitsbescheinigung gemäß § 7a AEG verfügt,
Oder c) durch Vorlage eines schlüssigen und nachvollziehbaren Konzepts darstellt, wie die Zulassung als Eisenbahnverkehrsunternehmen gemäß § 6 Abs. 3 AEG oder § 6 Abs. 8 oder 9 AEG in Verbindung mit § 7a AEG bis 12 Monate vor Betriebsaufnahme erlangt werden wird. Aus der Darstellung müssen die konkreten Schritte und ein Zeitplan mit Meilensteinen hervorgehen.
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Und 2.
a) in den zurückliegenden Jahren vor Einreichung des Angebots Leistungen im SPNV im Umfang von mindestens 200 000 Zugkm. p.a. erbracht hat,
Oder b) erwarten lässt, dass er ein Jahr vor Betriebsaufnahme über das folgende für die ordnungsgemäße Vorbereitung und spätere Vertragsabwicklung der zu vergebenden Leistungen zuständige Personal – ggf. zunächst im Rahmen von Teilzeit- oder Werkverträgen – verfügen wird:
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— Eisenbahnbetriebsleiter/in.
Und – Angebotsplaner/in mit mindestens zweijähriger einschlägiger Berufserfahrung in der Fahrplanerstellung und -betriebsplanung in ÖPNV- Unternehmen oder Eisenbahnverkehrsunternehmen,
Und – Mitarbeiter/in für Finanzen, Abrechnung, Controlling und Kalkulationen mit mindestens 2-jähriger einschlägiger Berufserfahrung in ÖPNV- Unternehmen oder Eisenbahnverkehrsunternehmen.
Hinweis: Beim ggf. zu führenden Nachweis, wie der Bieter bis ein Jahr vor Betriebsaufnahme über das für die ordnungsgemäße Vorbereitung und spätere Vertragsabwicklung der zu vergebenden Leistungen zuständige Personal – ggf. zunächst im Rahmen von Teilzeit- oder Werkverträgen – verfügen wird, können die aufgeführten Funktionen auch personenidentisch wahrgenommen werden. Dem Nachweis sind mindestens Vorverträge bzw. Absichtserklärungen mit einem gewissen Maß an Verbindlichkeit beizufügen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-02-28 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-12-10 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:01
Ort des Eröffnungstermins: Magdeburg
Zusätzliche Informationen: Bieter sind nicht zugelassen.
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Brandenburg, Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung
Postanschrift: Henning-von-Tresckow-Straße 2-8
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14467
Land: Brandenburg 🏙️
Kontakt
Kontaktperson: Marco Vogel
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E94361683 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Am 31.5.2018 haben die Auftraggeber die unter den Ziffern II.2.1) und IV.2.1) genannte Vorinformation für öffentliche Dienstleistungsaufträge gemäß Artikel 7.2 der Verordnung 1370/2007 unter der Nr. im ABl.: 2018/S 102-234156 veröffentlicht. Soweit der Inhalt dieser Bekanntmachung von dem Inhalt der Veröffentlichung der Vorinformation für öffentliche Dienstleistungsaufträge abweicht, ist sie zugleich eine Berichtigung der Veröffentlichung im Sinne von Art. 7 Abs. 2 Unterabs. 3 VO (EG) Nr. 1370/2007.
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2. Bitte wenden Sie sich bei Fragen bezüglich der elektronischen Vergabeplattform subreport ELViS an: Herrn Stefan Ehl unter der Tel.-Nr.: +49(0) 221/9 85 78-58 bzw. unter der E-Mail-Adresse: stefan.ehl@subreport.de. Bei inhaltlichen Fragen zur Ausschreibung verwenden Sie bitte ausschließlich die Kommunikationsfunktion innerhalb von subreport ELViS.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Halle
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455141529/+49 3455141536 📞
Fax: +49 34551115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt § 160 GWB. Dieser lautet:
„§ 160 Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“ Darüber hinaus gilt § 135 GWB. Dieser lautet:
„§ 135 Unwirksamkeit (1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat oder 2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
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(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn:
1) der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,
2) der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und 3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
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Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.“.
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Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 139-342338 (2020-07-17)
Ergänzende Angaben (2020-07-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 141-347713
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 139-342338
ABl. S-Ausgabe: 141
Quelle: OJS 2020/S 141-347713 (2020-07-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 141-347713
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 139-342338
ABl. S-Ausgabe: 141
Quelle: OJS 2020/S 141-347713 (2020-07-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-04-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-04-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-05-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 085-220635
ABl. S-Ausgabe: 85
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-03-31 📅
Name: Hanseatische Eisenbahn GmbH
Postanschrift: Pritzwalker Straße 8
Postort: Putlitz
Postleitzahl: 16949
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3398150230 📞
E-Mail: info@hans-eisenbahn.de 📧
Land: Brandenburg 🏙️
Internetadresse: https://www.hanseatische-eisenbahn.de/home.html 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Brandenburg 🏙️
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 3455141529 / 3455141536 📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2021/S 085-220635 (2021-04-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-04-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-05-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 085-220635
ABl. S-Ausgabe: 85
Zusätzliche Informationen
Zu I.1): Das Land Sachsen-Anhalt ist Auftraggeber für die im Land Sachsen-Anhalt zu erbringenden Leistungen. Name des weiteren Auftraggebers: Land Brandenburg, vertreten durch das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, Henning-von-Tresckow-Straße 2-8, 14467 Potsdam, Deutschland.
Zu IV.2.1): Weitere frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren:
— 2018/S 102-234156 (Vorinformation für öffentliche Dienstleistungsaufträge gemäß Artikel 7.2 der Verordnung 1370/2007) und
— 2020/S 141-347713 (Berichtigung).
Zu II 1.7) und V.2.4): Die Angaben zum Wert des Auftrags bzw. der Beschaffung stellen nicht die tatsächlichen Werte dar. Die Eintragung erfolgt lediglich, da das Formular in den Feldern eine zwingende Angabe erfordert. Gemäß § 39 Abs. 6 Nr. 3 VgV wird der Auftragswert nicht mitgeteilt, weil dies die sowohl die legitimen geschäftlichen Interessen von Auftraggebern und Auftragnehmer sowie den fairen Wettbewerb zwischen den Unternehmen bei zukünftigen SPNV-Ausschreibungen beeinträchtigen würde. Dies gilt insbesondere deshalb, da es sich um einen Bruttovertrag handelt, bei welchem in besonders einfacher Weise Rückschlüsse auf Unternehmensinterna mit Wettbewerbswirkung möglich sind.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Erbringung von fahrplanmäßigen SPNV-Leistungen auf den Linien RB 34 Stendal – Rathenow und RB 33 Stendal – Tangermünde (insgesamt ca. 380 000 Zug km. p. a.),
— Leistungszeitraum: 11.12.2022 bis 9.12.2028,
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-03-31 📅
Name: Hanseatische Eisenbahn GmbH
Postanschrift: Pritzwalker Straße 8
Postort: Putlitz
Postleitzahl: 16949
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3398150230 📞
E-Mail: info@hans-eisenbahn.de 📧
Land: Brandenburg 🏙️
Internetadresse: https://www.hanseatische-eisenbahn.de/home.html 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Brandenburg 🏙️
Referenz
Zusätzliche Informationen
Zu I.1): Das Land Sachsen-Anhalt ist Auftraggeber für die im Land Sachsen-Anhalt zu erbringenden Leistungen. Name des weiteren Auftraggebers: Land Brandenburg, vertreten durch das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, Henning-von-Tresckow-Straße 2-8, 14467 Potsdam, Deutschland.
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Zu IV.2.1): Weitere frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren:
— 2018/S 102-234156 (Vorinformation für öffentliche Dienstleistungsaufträge gemäß Artikel 7.2 der Verordnung 1370/2007) und
— 2020/S 141-347713 (Berichtigung).
Zu II 1.7) und V.2.4): Die Angaben zum Wert des Auftrags bzw. der Beschaffung stellen nicht die tatsächlichen Werte dar. Die Eintragung erfolgt lediglich, da das Formular in den Feldern eine zwingende Angabe erfordert. Gemäß § 39 Abs. 6 Nr. 3 VgV wird der Auftragswert nicht mitgeteilt, weil dies die sowohl die legitimen geschäftlichen Interessen von Auftraggebern und Auftragnehmer sowie den fairen Wettbewerb zwischen den Unternehmen bei zukünftigen SPNV-Ausschreibungen beeinträchtigen würde. Dies gilt insbesondere deshalb, da es sich um einen Bruttovertrag handelt, bei welchem in besonders einfacher Weise Rückschlüsse auf Unternehmensinterna mit Wettbewerbswirkung möglich sind.
Mehr anzeigen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 3455141529 / 3455141536 📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
„§ 160 Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
„§ 135 Unwirksamkeit
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber
1. gegen § 134 verstoßen hat oder
2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,
2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und
3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2026-11-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Verlängerung der Linie RB 33 Tangermünde-Stendal nach Wittenberge im bestehenden Verkehrsvertrag "Elbe-Altmark II" (ELA II)
Referenznummer:
Kurze Beschreibung:
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung 📦
Beschreibung
Interne Kennung:
Titel: Verlängerung der Linie RB 33 "Tangermünde-Stendal" nach Wittenberge im bestehenden Verkehrsvertrag "Elbe-Altmark II" (ELA II)
Beschreibung der Beschaffung:
Postleitzahl: 39606
Stadt: Osterburg
Postleitzahl: 19322
Stadt: Wittenberge
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Titel
Los-Identifikationsnummer:
Beschreibung
Postleitzahl: 39590
Stadt: Tangermünde
Postleitzahl: 39576
Stadt: Stendal
Verfahren
Art des Verfahrens
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
§ 132 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 3 GWB
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Auftragsvergabe
Los-Identifikationsnummer:
Vertragsnummer:
Datum des Vertragsabschlusses: 2026-03-31 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1 EUR 💰
Kennung des Angebots:
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen:
Informationen über Ausschreibungen
Name der anbietenden Partei: Hanseatische Eisenbahn GmbH
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Hanseatische Eisenbahn GmbH
Nationale Registrierungsnummer:
Postanschrift: Pritzwalker Straße 8
Postleitzahl: 16949
Postort: Putlitz
Region: Prignitz 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@hans-eisenbahn.de 📧
Telefon: +49 33981 50 230 📞
Fax: +49 33981 50 222 📠
URL: https://hanseatische-eisenbahn.de 🌏
Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch das Ministerium für Infrastruktur und Digitales, vertreten durch die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH
Nationale Registrierungsnummer:
Postanschrift: Am Alten Theater 4
Postleitzahl: 39104
Postort: Magdeburg
Region: Magdeburg, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabe@nasa.de 📧
Telefon: +49 391 53631-0 📞
Fax: +49 391 53631 99 📠
URL: https://www.nasa.de 🌏
Federführendes Mitglied ✅
Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag umfasst die gemeinsame Beschaffung ✅
Kommunikation
ID des Steuergesetzgebungsdokuments:
ID des Umweltgesetzgebungsdokuments:
ID des Arbeitsgesetzgebungsdokuments:
Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Körper überprüfen
Name: Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Nationale Registrierungsnummer:
Region: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt 🏙️
E-Mail: vergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de 📧
Telefon: +49 345 514-1529 📞
URL: https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/wirtschaft-bauwesenverkehr/wirtschaft/vergabekammern 🌏
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-11-04+01:00 📅
Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
Hauptgrund für die Änderung: Änderungen aufgrund von Umständen, die bei aller Umsicht vom Beschaffer nicht vorhergesehen werden konnten, erforderlich.
Neuer Wert
Text:
Quelle: OJS 2026/S 215-767663 (2026-11-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Verlängerung der Linie RB 33 Tangermünde-Stendal nach Wittenberge im bestehenden Verkehrsvertrag "Elbe-Altmark II" (ELA II)
Referenznummer:
03/2026
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeber und die HANS GmbH sind Vertragspartner des am 31.03.2021 als Ergebnis eines wettbewerblichen Vergabeverfahrens geschlossenen Verkehrsvertrages "Elbe-Altmark" (ELA II) auf den Strecken Tangermünde-Stendal und Rathenow-Stendal im Netz Elbe-Altmark II (TED: 220635-2021). Der Verkehrsvertrag hat eine Laufzeit von Dezember 2022 bis Dezember 2028. Aufgrund der Baumaßnahmen zur abschnittsweisen Elektrifizierung der „Stammstrecke“ Stendal – Rathenow fällt die Linie RB 34 seit dem 01.06.2025 aus und verkehrt im Schienenersatzverkehr (SEV). Die Ausfallzeit war ursprünglich bis Fahrplanwechsel im Dezember 2026 geplant. Für den Betreiber der Linie entfallen hierdurch wesentliche Leistungen seines mit den Auftraggebern geschlossenen Verkehrsvertrages, die er in Form von Ersatzverkehr erbringen muss. Die vollständige Elektrifizierung der „Lehrter Stammbahn“ zwischen Stendal und Rathenow wird voraussichtlich bis zum Fahrplanjahr 2027 abgeschlossen sein, so dass die für diesen Fall im Verkehrsvertrag "Netz Nord-Süd" (NOS) vorgesehene stündliche Verlängerung der Linie RE 4 von Rathenow bis Stendal mit Bedienung der Zwischenhalte umgesetzt werden muss. Die Linie RB 34 ist hierdurch faktisch überflüssig und entfällt somit bis zum Ende des Verkehrsvertrages ELA II im Dezember 2028. Um der Bevölkerung ein anderes attraktives Nahverkehrsangebot zu ermöglichen und den Entfall der RB 34 zu kompensieren, soll die Linie RB 33 durch ein zusätzliches Fahrtenprogramm attraktiver gestaltet werden. Die RB 33 Tangermünde – Stendal wird hierbei in der Hauptverkehrszeit über Stendal Hbf hinaus bis nach Stendal Hochschule bzw. teilweise bis Osterburg verlängert. Zusätzlich verkehrt die RB 33 am Wochenende zweistündlich zwischen Stendal und Wittenberge.
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Produkte/Dienstleistungen: Öffentlicher Schienentransport/öffentliche Schienenbeförderung 📦
Beschreibung
Interne Kennung:
03/2026
Titel: Verlängerung der Linie RB 33 "Tangermünde-Stendal" nach Wittenberge im bestehenden Verkehrsvertrag "Elbe-Altmark II" (ELA II)
Beschreibung der Beschaffung:
Die Auftraggeber und die HANS GmbH sind Vertragspartner des am 31.03.2021 als Ergebnis eines wettbewerblichen Vergabeverfahrens geschlossenen Verkehrsvertrages ELA II auf den Strecken Tangermünde-Stendal und Rathenow-Stendal im Netz Elbe-Altmark II (TED: 220635-2021). Der Verkehrsvertrag hat eine Laufzeit von Dezember 2022 bis Dezember 2028. Aufgrund der Baumaßnahmen zur abschnittsweisen Elektrifizierung der „Stammstrecke“ Stendal – Rathenow fällt die Linie RB 34 seit dem 01.06.2025 aus und verkehrt im Schienenersatzverkehr (SEV). Die Ausfallzeit war ursprünglich bis Fahrplanwechsel im Dezember 2026 geplant. Für den Betreiber der Linie entfallen hierdurch wesentliche Leistungen seines mit den Auftraggebern geschlossenen Verkehrsvertrages, die er in Form von Ersatzverkehr erbringen muss. Die vollständige Elektrifizierung der „Lehrter Stammbahn“ zwischen Stendal und Rathenow wird voraussichtlich bis zum Fahrplanjahr 2027 abgeschlossen sein, so dass die für diesen Fall im Verkehrsvertrag "Netz Nord-Süd (NOS)" vorgesehene stündliche Verlängerung der Linie RE 4 von Rathenow bis Stendal mit Bedienung der Zwischenhalte umgesetzt werden muss. Die Linie RB 34 ist hierdurch faktisch überflüssig und entfällt somit bis zum Ende des Verkehrsvertrages ELA II im Dezember 2028. Um der Bevölkerung ein anderes attraktives Nahverkehrsangebot zu ermöglichen und den Entfall der RB 34 zu kompensieren, soll die Linie RB 33 durch ein zusätzliches Fahrtenprogramm attraktiver gestaltet werden. Die RB 33 Tangermünde – Stendal wird hierbei in der Hauptverkehrszeit über Stendal Hbf hinaus bis nach Stendal Hochschule bzw. teilweise bis Osterburg verlängert. Zusätzlich verkehrt die RB 33 am Wochenende zweistündlich zwischen Stendal und Wittenberge.
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Stadt: Osterburg
Postleitzahl: 19322
Stadt: Wittenberge
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Titel
Los-Identifikationsnummer:
LOT-0000
Beschreibung
Postleitzahl: 39590
Stadt: Tangermünde
Postleitzahl: 39576
Stadt: Stendal
Verfahren
Art des Verfahrens
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
§ 132 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 3 GWB
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Auftragsvergabe
Los-Identifikationsnummer:
LOT-0000
Vertragsnummer:
Vertrag-01
Datum des Vertragsabschlusses: 2026-03-31 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1 EUR 💰
Kennung des Angebots:
03/2026
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen:
LOT-0000
Informationen über Ausschreibungen
Name der anbietenden Partei: Hanseatische Eisenbahn GmbH
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Hanseatische Eisenbahn GmbH
Nationale Registrierungsnummer:
USt- IdNr: DE 266 050 051
Postanschrift: Pritzwalker Straße 8
Postleitzahl: 16949
Postort: Putlitz
Region: Prignitz 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@hans-eisenbahn.de 📧
Telefon: +49 33981 50 230 📞
Fax: +49 33981 50 222 📠
URL: https://hanseatische-eisenbahn.de 🌏
Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch das Ministerium für Infrastruktur und Digitales, vertreten durch die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH
Nationale Registrierungsnummer:
USt-IdNr: DE175783014
Postanschrift: Am Alten Theater 4
Postleitzahl: 39104
Postort: Magdeburg
Region: Magdeburg, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabe@nasa.de 📧
Telefon: +49 391 53631-0 📞
Fax: +49 391 53631 99 📠
URL: https://www.nasa.de 🌏
Federführendes Mitglied ✅
Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag umfasst die gemeinsame Beschaffung ✅
Kommunikation
ID des Steuergesetzgebungsdokuments:
unused-id
ID des Umweltgesetzgebungsdokuments:
unused-id
ID des Arbeitsgesetzgebungsdokuments:
unused-id
Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Die Angabe unter der Ziffer 6.1.2 "Wert der Ausschreibung" ist nur erfolgt, weil die Eingabemaske eine Angabe verpflichtend verlangt. Bei dem angegebenen Wert handelt es sich nicht um den tatsächlichen Wert der Auftragsänderung. Die genannte Angabe ist auch keine Pflichtangabe nach § 135 Abs. 3 Satz 2 GWB.
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Name: Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Nationale Registrierungsnummer:
t:03455141536
Region: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt 🏙️
E-Mail: vergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de 📧
Telefon: +49 345 514-1529 📞
URL: https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/wirtschaft-bauwesenverkehr/wirtschaft/vergabekammern 🌏
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Es gilt die Regelung des § 135 Abs. 2 GWB. Dieser lautet wie folgt:
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-11-04+01:00 📅
Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
Die nachträgliche Auftragsänderung in Form der Verlängerung der Linie RB 33 von Stendal nach Wittenberge ist gemäß § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 3, S. 2 GWB zulässig.Gemäß § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 GWB ist die Änderung eines öffentlichen Auftrags ohne Durchführung eines neuen Vergabeverfahrens zulässig, wenn die Änderung aufgrund von Umständen erforderlich geworden ist, die der öffentliche Auftraggeber im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht nicht vorhersehen konnte, und sich aufgrund der Änderung der Gesamtcharakter des Auftrags nicht verändert.
Die verfrühte Baumaßnahme und deren Abschluss auf der „Stammstrecke“ Stendal – Rathenow in Kombination mit einer damit einhergehenden, verfrühten Anwendung einer verkehrsvertraglichen Regelung im NOS-Verkehrsnetz, nämlich der Durchbindung der RE 4 über die dann elektrifizierte Stammstrecke bis nach Stendal gemäß Leistungsbeschreibung, Anlage B01 des Verkehrsvertrags NOS, stellt einen neuen Umstand dar. Aufgrund des externen Faktors in Form von Baumaßnahmen im Rahmen der Elektrifizierung der Strecke Stendal – Rathenow, kann die Linie RB 34 seit dem 01.06.2025 nicht mehr verkehren. Dieser externe Faktor, mit dem so erst zum Fahrplanjahr 2031 gerechnet werden konnte, führt dazu, dass eine im NOS-Verkehrsvertrag verankerte Regelung bereits zur Anwendung kommt, die eine Durchbindung der RE 4 über die dann elektrifizierte Stammstrecke eigentlich erst für das Fahrplanjahr 2031 vorsieht. Die RB 34 wird so faktisch bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 überflüssig.
Die Änderung des Auftrags ist erforderlich.
Der ersatzlose Entfall der Linie RB 34 würde eine Abbestellung mit einer Leistungsveränderung von mehr als 60 % gegenüber dem der Kalkulation zu Grunde liegenden ausgeschriebenen Fahrplan bedeuten. Um der Bevölkerung ein anderes attraktives Nahverkehrsangebot zu ermöglichen und den Entfall der RB 34 zu kompensieren, soll die Linie RB 33 durch ein zusätzliches Fahrtenprogramm attraktiver gestaltet werden. Die RB 33 Tangermünde – Stendal wird hierbei in der Hauptverkehrszeit über Stendal Hbf hinaus bis nach Stendal Hochschule bzw. teilweise bis Osterburg verlängert. Zusätzlich verkehrt die RB 33 am Wochenende zweistündlich zwischen Stendal und Wittenberge.
Die verfrühte Baumaßnahme als Ursache der Erforderlichkeit der Änderung des Auftrags ist für die Auftraggeber nicht vorhersehbar gewesen.
Die externe Baumaßnahme zur Elektrifizierung auf der einschlägigen Strecke war zum Zeitpunkt des Vergabeverfahrens im Jahre 2021 für die Auftraggeber zwar absehbar, sollte jedoch bis zum Ende der Vertragslaufzeit nicht derart abgeschlossen sein, dass eine durchgängige Führung der Linie RE 4 Berlin – Rathenow bis Stendal mit Bedienung aller Unterwegsstationen möglich werden würde. Dies wird auch dadurch belegt, dass bei dem späteren Vergabeverfahren eines angrenzenden Verkehrsnetzes (Netz Nord-Süd – kurz NOS) zwar infrastrukturelle Baumaßnahmen auf der Stammstrecke für möglich gehalten wurden, allerdings erst deutlich weiter in der Zukunft, nämlich nicht vor dem Fahrplan 2031, mit dem Abschluss der Baumaßnahme gerechnet wurde. Die Nachbeauftragung soll nun dazu dienen, das wirtschaftliche Ungleichgewicht in Form der Abbestellung der RB 34 aufgrund des externen Faktors in Form der Baumaßnahme in Kombination mit dem verfrühten Wirksamwerden der verkehrsvertraglichen Regelung im NOS- Verkehrsnetz, nämlich der Durchbindung der RE 4 über die dann elektrifizierte Stammstrecke bis nach Stendal gemäß Anlage 01 der Leistungsbeschreibung des Verkehrsvertrags NOS, wiederherzustellen.
Der Gesamtcharakter des Auftrags verändert sich nicht.
Die beabsichtigte Ausweitung der RB 33 beruht auf dem Grundtypus des Auftrags der Durchführung von SPNV-Verkehrsleistungen im Land Sachsen-Anhalt.
Ferner ist die nachträgliche Auftragsänderung auch gemäß § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 2, S. 2 GWB zulässig. Gemäß § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 GWB ist die Änderung eines öffentlichen Auftrags ohne Durchführung eines neuen Vergabeverfahrens zulässig, wenn zusätzliche Dienstleistungen erforderlich geworden sind, die nicht in den ursprünglichen Vergabeunterlagen vorgesehen waren, und ein Wechsel des Auftragnehmers aus wirtschaftlichen Gründen nicht erfolgen kann und mit erheblichen Schwierigkeiten oder beträchtlichen Zusatzkosten für den öffentlichen Auftraggeber verbunden wäre.
Die Verlängerung der RB 33 ist betrieblich und technisch nur realisierbar, wenn die Leistungen von demselben Auftragnehmer erbracht werden, der bis zum Dezember 2028 für die Linie RB 33 vertraglich gebunden ist. Es ist darüber hinaus davon auszugehen, dass bei einer Vergabe der Leistung in einem isolierten Vergabeverfahren, sollte dies überhaupt technisch möglich sein, kein Markt vorhanden wäre und/ oder mit beträchtlichen Mehrkosten zu rechnen wäre. Denn in diesem Fall wären die Produktionskosten aufgrund des fehlenden Zusammenhangs mit den Leistungen des Netzes ELA II deutlich höher, was zu einer unwirtschaftlichen Beschaffung führen würde.
Gemäß § 132 Abs. 2 S. 2 und 3 GWB überschreitet der Gesamtwert der Änderung nicht 50 Prozent des Wertes des ursprünglichen Auftrags.
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Neuer Wert
Text:
Ab dem Fahrplanjahr 2026 wird die Linie RB 33 umfangreich ausgeweitet. Mit Fahrplanwechsel am 14.12.2025 erfolgt montags bis freitags die Verlängerung der Fahrten von Tangermünde bis Stendal Hochschule bzw. Osterburg in der Hauptverkehrszeit. Insbesondere für PendlerInnen entstehen hierdurch neue, attraktive Direktverbindungen zwischen Tangermünde und dem Stadtgebiet Stendal.
Zusätzlich verkehrt die Hanseatische Eisenbahn GmbH ab 14.06.2026 nach Beendigung der Generalsanierung Hamburg – Berlin am Wochenende zweistündlich zwischen Stendal und Wittenberge, wodurch in Kombination mit dem bestehenden Angebot der S 1 ein täglicher Stundentakt auf dieser Verbindung angeboten und damit eine seit vielen Jahren bestehende Forderung aus der Region erfüllt werden kann, die sonst erst mit Neuvergabe der Verkehrsleistungen auf dieser Strecke zum Dezember 2028 realisierbar gewesen wäre und nun vorgezogen werden kann. Ebenfalls verkehrt montags bis freitags ein einzelnes Fahrtenpaar über Osterburg hinaus bis Wittenberge.
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