Vergabe von Vertriebsleistungen für das Münchner S-Bahn-Netz

BayerischeEisenbahngesellschaft mbH(BEG)

Stationärer und digitaler Vertrieb von Fahrausweisen im SPNV im Netz der S-Bahn München sowie weiterer Stationen im MVV-Verbundraum („Vertriebsvergabe S-Bahn München“).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-01-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-12-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-12-14 Auftragsbekanntmachung
2021-12-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2024-01-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-12-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Hilfstätigkeiten für den Eisenbahnverkehr
Kurze Beschreibung:
Stationärer und digitaler Vertrieb von Fahrausweisen im SPNV im Netz der S-Bahn München sowie weiterer Stationen im MVV-Verbundraum („Vertriebsvergabe S-Bahn München“).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Hilfstätigkeiten für den Eisenbahnverkehr 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Hilfstätigkeiten für den Eisenbahnverkehr 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bayern 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: BayerischeEisenbahngesellschaft mbH(BEG)
Postanschrift: Boschetsrieder Str. 69
Postleitzahl: 81379
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: https://beg.bahnland-bayern.de/de/ 🌏
E-Mail: alexander.gerum@bahnland-bayern.de 📧
Telefon: +49 89 / 748825-650 📞
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E94787714 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E94787714 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-14 📅
Einreichungsfrist: 2021-01-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 247-612493
ABl. S-Ausgabe: 247
Zusätzliche Informationen
1. Die ausführlichen Vergabeunterlagen finden sich auf dem Internet-Portal https://www.subreport.de/E94787714 2. Der Auftraggeber stellt die (ggf. fortgeschriebenen) Vergabeunterlagen sowie die Bewerberinformationen über die in Ziffer I.3) angegebene Vergabeplattform im Internet gemäß § 41 Absatz 1 VgV unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt zum Abruf zur Verfügung, ohne dass eine vorherige Registrierung erforderlich ist. Aus der Möglichkeit des registrierungsfreien Unterlagenabrufs resultiert daher die Pflicht zur selbständigen, eigenverantwortlichen Information über etwaige Änderungen der Vergabeunterlagen oder die Bereitstellung zusätzlicher Informationen. Eine automatische Benachrichtigung über Änderungen er-folgt nur an registrierte Bieter. 3. Der Teilnahmeantrag ist unter Verwendung eines im Rahmen der Vergabeunterlagen bereitgestellten Anschreibens (Dateiname „Anschreiben Teilnahmeantrag_Vx “) zu erstellen und über das Internet-Portal https://www.subreport.de/E94787714 hochzuladen. 4. In Ergänzung zu den in Abschnitt III) aufgeführten Unterlagen zum Nachweis der Eignung haben die Bewerber mit ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung darüber abzugeben, ob für sie Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, nach § 98c des Aufenthaltsgesetzes, nach § 19 des Mindestlohngesetzes oder nach den §§ 123 und § 124 GWB vorliegen. Bei Teilnahmeanträgen von Bewerbergemeinschaften muss eine solche Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgegeben werden. Bewerber oder Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, bei denen Ausschlussgründe nach den §§ 123, 124 GWB vorliegen, haben außerdem eine Erklärung darüber abzugeben, ob – und wenn ja, welche – Maßnahmen zur Selbstreinigung nach § 125 GWB der jeweilige Bewerber bzw. das jeweilige Mitglied der Bewerbergemeinschaft ergriffen hat. Für diese Erklärung ist das Formblatt Erklärung Nichtvorliegen Ausschlussgründe zu verwenden. Beruft sich ein Bewerber zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf einen Dritten, ist dieses Formblatt auch bezogen auf den Dritten auszufüllen und dem Teilnahmeantrag beizufügen. 5. Bei der unter Ziffer IV.2.2) genannten Frist handelt es sich um die Frist für die Abgabe der Teilnahmeanträge. Das Ende der Frist für die Abgabe der Angebote wird den im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerbern in einem Verfahrensbrief gesondert mitgeteilt. 6. Die Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag eine Datenschutz- und Vertraulichkeitserklärung abzugeben, die auch über die Beendigung der Vertragslaufzeit hinaus ihre Gültigkeit behält und deren Verpflichtungen die Bewerber auch ihren mit der Erstellung und Vorbereitung des Teilnahmeantrags und des Angebotes sowie im Falle der Auftragserteilung mit der Erbringung der Leistungen beschäftigten Mitarbeitern und/oder Subunternehmern auferlegen müssen. Die hier genannten Erklärungen sind unter Verwendung von Formblättern abzugeben, die als Teil der Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Vergabe ist die Erbringung von Vertriebsleistungen im Netz der Münchner S-Bahn sowie weiterer Stationen im MVV-Verbundraum. Der Auftraggeber strebt die Erbringung eines qualitativ hochwertigen, nutzerfreundlichen und wirtschaftlichen Vertriebs im SPNV zu einheitlichen Standards für den gesamten Verkehrsraum München an.
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Zum Auftragsumfang gehören Vertriebsleistungen über verschiedene Vertriebskanäle:
— Personenbedienter Vertrieb an ca. 19 Standorten,
— Betrieb von Fahrausweisautomaten (von 425 bis zu 483 Stück) und Fahrausweisentwertern (von 698 bis zu 764 Stück),
— Digitaler Vertrieb (Abo auf Chipkarte, Mobile App, Online-Ticket-Shop),
— Abonnement-Vertrieb,
— Telefonischer Vertrieb & Kundenservice.
Die Vertriebsleistungen sind von einem Vertriebsdienstleister (VDL) gegenüber dem Eisenbahnverkehrsunternahmen (EVU) zu erbringen. Regelungen zu Art, Umfang und Vergütung des zu leistenden Vertriebs werden zwischen dem EVU und dem VDL in einem zwischen diesen zu schließenden Vertriebsdienstleistungsvertrag geregelt. Zwischen dem Auftraggeber und dem VDL wird eine Vertriebsvereinbarung geschlossen, durch welche die Rahmenbedingungen für einzelne (auch künftige) noch abzuschließende Vertriebsdienstleistungsverträge zwischen dem VDL und EVU festgelegt werden. Die BEG wird einen entsprechenden Vertriebsdienstleistungsvertrag zum Bestandteil jedes künftig im Münchner S-Bahn-Netz mit EVU abzuschließenden Verkehrsdurchführungsvertrags machen.
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Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.
Dauer: 120 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Verlängerung von 18 Monaten.
Beschreibung der Optionen:
1. Angebotsoption über:
— Bereitstellung der Mobile App über eine vom VDL eigene Mobile App, die als integrierte Kundenplattform Service- wie auch Vertriebsfunktionen in einer Applikation vereint oder
— Bereitstellung eines Ticket-Shop (Vertriebsclient) sowie Integration desselben in die durch das EVU betriebene Mobile App „München Navigator“,
— Betrieb von Verbundagenturen,
— Betrieb eines zweiten Displays an Fahrausweisautomaten,
— Vertrieb von Fernverkehrstickets.
2. Leistungsänderungsoptionen über:
— Vertrieb eines zusätzlichen oder Wegfall eines zu vertreibenden Tarifes oder Tarifproduktes,
— Änderung der Öffnungszeiten sowie Mindestbesetzungszeiten von personenbedienten Vertriebsstellen,
— Einrichtung und Betrieb einer zusätzlichen oder Wegfall einer personenbedienten Vertriebsstelle,
— zu- oder Abbestellung von in den personenbedienten Vertriebsstellen anzubietenden Dienstleistungen,
— Installation und Betrieb eines zusätzlichen oder Wegfall eines Fahrausweisautomaten und Entwerters,
— zu- oder Abbestellung von den an Fahrausweisautomaten und Entwerter anzubietenden Dienstleistungen,
— Umsetzung von Fahrausweisautomaten und Entwerter,
— Vorgaben für den Verkauf und den anzubietenden Service
in den digitalen Vertriebskanälen, einschließlich der Einführung neuer oder die Reduzierung vorhandener digitaler Vertriebskanäle,
im Abo-Vertrieb,
im telefonischen Vertrieb und Kundenservice.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber muss einen aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszug nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates vorlegen, in dem der Bewerber niedergelassen ist. Der Berufs- oder Handelsregisterauszug darf nicht vor dem 1.12.2020 datiert sein. Eine Kopie des „Aktuellen Abdrucks“ (AD), der aus dem gemeinsamen Registerportal der Länder unter www.handelsregister.de heruntergeladen werden kann, ist ausreichend.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist als gewährleistet anzusehen, wenn nach der Einschätzung des Auftraggebers anzunehmen ist, dass der Bewerber über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für seine laufenden finanziellen Verpflichtungen unter Einschluss derjenigen aus dem hiesigen Auftrag verfügt und ggf. auftretende Vorlaufkosten und Anlaufverluste aufgefangen werden können.
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Beruft sich ein Bewerber zum Beleg seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten, so hat der Bewerber die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit dieses Dritten durch Vorlage der nachfolgend dargestellten Dokumente mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Darüber hinaus ist dem Teilnahmeantrag eine Verpflichtungserklärung des Dritten gemäß Formblatt Eignungsleihe wirtschaftliche Leistungsfähigkeit beizufügen, aus der hervorgeht, dass dem Bewerber tatsächlich die für den Auftrag erforderlichen Mittel des Dritten zur Verfügung stehen werden. Die Verpflichtungserklärung darf für die Dauer des ausgeschriebenen Vertrages von dem Dritten nicht einseitig widerrufen werden können. Eine Verpflichtung, dem Bewerber über die im Rahmen der Eignungsleihe zur Verfügung gestellten Mittel hinaus weitere finanzielle Mittel zukommen zu lassen, muss der Dritte nicht eingehen. Zudem hat sich der Dritte zu Gunsten des Auftraggebers zu einer gesamtschuldnerischen Haftung für die Auftragsausführung gemeinsam mit dem Bewerber in dem Umfang bereit zu erklären, in dem er dem Bewerber die für den Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt. Der Umfang der bereitgestellten Mittel ist in der Erklärung anzugeben. Mit Blick auf die nachstehend aufgestellten Mindestanforderungen an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist es ausreichend, wenn das beim Bewerber vorhandene positive Eigenkapital zu Zeitwerten gemeinsam mit den vom Dritten bereitgestellten Mitteln den in den nachfolgend aufgestellten Anforderungen verlangten Wert erreicht. Auch diese Erklärung ist dem Teilnahmeantrag beizufügen.
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Bei der Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn die Anforderungen in der Summe der Bewerbergemeinschaftsmitglieder erfüllt werden.
Die genannten Eigenerklärungen dürfen nicht vor dem 1.12.2020 datieren.
Die Bewerber haben zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit folgende Anforderungen zu erfüllen:
a) Einen Mindestjahresumsatz i. H. v. jeweils 8 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2019 und das Geschäftsjahr 2020 im Bereich des Vertriebs von Fahrkarten im SPNV und/oder im allgemeinen ÖPNV und b) ein positives Eigenkapital zu Zeitwerten, also unter Berücksichtigung etwaiger im Vermögen des Bewerbers vorhandener stiller Reserven i. H. v. mindestens 2,5 Mio. EUR zum Ende des letzten vor der Abgabe des Teilnahmeantrags abgeschlossenen Geschäftsjahres des Bewerbers.
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Soweit in den o.g. Geschäftsjahren ein Verlust des Bewerbers ausgewiesen wurde, erhöht sich das geforderte Eigenkapital um den Betrag des Verlustes des letzten Geschäftsjahres, es sei denn der Bewerber weist nach, dass der Verlust durch den Gesellschafter oder durch Gewinne im laufenden Geschäftsjahr ausgeglichen wurde.
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Die Bewerber haben zum Beleg, dass sie die aufgestellten Anforderungen erfüllen, die folgenden Unterlagen vorzulegen:
Grundfall 1. den Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Lagebericht, Erläuterungsteil, soweit vorhanden) des Bewerbers für die Geschäftsjahre 2019 und 2020, falls und soweit deren Veröffentlichung in dem Staat, in dem der Bewerber niedergelassen ist, gesetzlich vorgeschrieben ist, 2. ggf. eine Eigenerklärung über die Art und die Höhe der im Vermögen des Bewerbers zum Zeitpunkt des Abschlusses des letzten Geschäftsjahres vorhandenen stillen Reserven, falls das buchmäßige Eigenkapital den oben unter lit.
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b) Geforderten Mindestbetrag des Eigenkapitals nicht erreicht, 3. ggf. eine Eigenerklärung des Bewerbers, dass ein im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr des Bieters ausgewiesener Verlust durch den/die Gesellschafter des Bieters oder durch Gewinne im laufenden Geschäftsjahr ausgeglichen wurde.
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Alternative 1 Soweit für die o. g. Geschäftsjahre des Bewerbers keine Jahresabschlüsse erstellt wurden oder ein Bewerber die Jahresabschlüsse ganz oder teilweise nicht vorlegen und sich zur Begründung darauf berufen möchte, dass deren Veröffentlichung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, hat der Bewerber eine dies darstellende Eigenerklärung abzugeben.
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In diesem Fall hat der Bewerber neben den in den oben unter „Grundfall“ genannten Ziffern 2) und 3) genannten Unterlagen und anstelle der oben in Ziffer 1) genannten Unterlagen eine Einnahmen-Überschussrechnung für die o. g. Geschäftsjahre mit der Angabe des Ergebnisses des Unternehmens sowie eine Vermögensübersicht vorzulegen, die folgende Angaben enthalten muss:
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— glaubhafte Darstellung der Jahresumsätze für das Geschäftsjahre 2019 sowie der prognostizierten Jahresumsätze für das Geschäftsjahr 2020 im Bereich des Vertriebs von Fahrkarten im SPNV und/oder im allgemeinen ÖPNV (derartige Umsätze können auch aus vertraglichen Nebenpflichten aus solchen Verträgen folgen, deren Hauptleistungspflicht nicht aus dem Vertrieb von Fahrkarten besteht),
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— sämtliches Vermögen und Verbindlichkeiten bilanziert und bewertet gem. §§ 238 bis 289a HGB,
— Eigenkapital zu Buchwerten,
— Beschreibung und Erläuterung zu den in der Vermögensübersicht dargestellten Positionen und Angaben entsprechend §§ 284 bis 288 HGB.
Alternative 2 Ist der Jahresabschluss des Bewerbers über das Geschäftsjahr 2020 zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags noch nicht erstellt und festgestellt, oder sind die Vermögensübersicht und die Einnahmen-Überschussrechnung – jeweils soweit nach den obigen Ausführungen vorzulegen – noch nicht erstellt, hat der Bewerber dies in einer Eigenerklärung mitzuteilen.
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Sodann hat der Bewerber neben den in den oben unter „Grundfall“ genannten Ziffern 2) und 3) genannten Unterlagen und anstelle des oben in Ziffer 1) genannten Jahresabschlusses über das Geschäftsjahr 2020folgende Unterlagen abzugeben:
— den Jahresabschluss (siehe oben, Ziffer 1) oder die Einnahmen-Überschussrechnung und die Vermögensübersicht – soweit nach den obigen Ausführungen vorzulegen – für die Geschäftsjahre 2018 und 2019,
— eine Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA), in der die Umsatzerlöse und die betrieblichen Aufwendungen aus Geschäftstätigkeiten im Bereich des Vertriebs von Fahrkarten im SPNV und/oder im allgemeinen ÖPNV und das vorläufige Jahresergebnis für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr (ggf. vor Jahresabschlussbuchungen) angegeben sind, sowie — eine Eigenerklärung über das vorläufige Eigenkapital (zu Buchwerten) zum Abschluss des letzten Geschäftsjahres unter Berücksichtigung des vorläufigen Jahresergebnisses sowie der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr getätigten Einlagen, Gewinnausschüttungen und sonstigen Entnahmen.
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Ergänzung für alle Fälle Soweit sich aus den nach den obigen Anforderungen vorzulegenden Unterlagen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Bewerbers für die beiden letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre nicht ergibt, sind die zur Beschreibung der tatsächlichen Verhältnisse erforderlichen zusätzlichen Angaben im Wege einer Eigenerklärung zu machen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit ist als gewährleistet anzusehen, wenn der Bewerber über die Erfahrungen verfügt, die zur Durchführung der hiesigen Leistungen im Vertrieb von Fahrausweisen im SPNV in angemessener Qualität erforderlich sind. Der Nachweis, dass der Bewerber bereits mit Abgabe des Teilnahmeantrags über die technischen bzw. personellen Mittel verfügt, die ihn bereits zu diesem Zeitpunkt in die Lage versetzen, den Auftrag ordnungsgemäß abzuwickeln, muss nicht erbracht werden. Personal und Ausrüstung können während der hierfür ausreichend lang bemessenen Ausführungsfrist beschafft werden.
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Die Bewerber haben zum Beleg ihrer technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag mindestens eine Referenz über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge vorzulegen, deren — nicht ausschließlicher — Gegenstand die Erbringung von Vertriebsleistungen im SPNV und/oder dem allgemeinen ÖPNV in Deutschland war und im Rahmen derer eine integrierte Vertriebsleistung erbracht worden ist, die zumindest den Betrieb von stationären Fahrausweisautomaten, personenbedienten Verkaufsstellen und einem digitalen Kanal (Mobile-App oder Online-Ticket-Shop zum Selbstausdruck oder Versand von Tarifprodukten) umfasst. Die geforderte Referenz ist für mindestens eine in den Jahren 2018, 2019 und/oder 2020 erbrachte Dienstleistung, mit Angabe der betriebenen Vertriebskanäle sowie der vertriebenen Tarife, des Erbringungszeitraums sowie Nennung des öffentlichen oder privaten Auftraggebers zu erbringen. Dienstleistungsaufträge im SPNV-/ÖPNV-Vertrieb müssen nicht in allen eben genannten Jahren erbracht worden sein. Der Auftraggeber wird auch Referenzen über Dienstleistungsaufträge im SPNV-/ÖPNV-Vertrieb berücksichtigen, die früher als 2018 erbracht wurden, nicht jedoch früher als 2014 begonnen haben. Die Referenzen können entweder durch eine Erklärung des betreffenden Auftraggebers oder im Wege der Eigenerklärung benannt werden.
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Beruft sich ein Bewerber zum Beleg seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten, so hat der Bewerber die technische und berufliche Leistungsfähigkeit dieses Dritten durch Vorlage der soeben dargestellten Dokumente mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen.
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Darüber hinaus ist dem Teilnahmeantrag eine Verpflichtungserklärung des Dritten beizufügen, aus der hervorgeht, dass der Bewerber tatsächlich über die Erfahrungen des Dritten verfügen kann. Die Verpflichtungserklärung darf für die Dauer des ausgeschriebenen Vertrages von dem Dritten nicht einseitig widerrufen werden können. Dies muss dem Wortlaut der Verpflichtungserklärung zu entnehmen sein. Sodann muss Personal des Dritten, das über die mit den Referenzen erlangte Erfahrung verfügt, bei der hiesigen Leistung eingesetzt werden. Auch dies muss aus der vorzulegenden Verpflichtungserklärung hervorgehen.
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Bei der Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn die Anforderungen in der Summe der Bewerbergemeinschaftsmitglieder erfüllt werden. Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit eines Mitglieds/einzelner Mitglieder der Bewerbergemeinschaft reicht/reichen zur Annahme der Eignung der Bewerbergemeinschaft allerdings nur aus, wenn dieses Mitglied/diese Mitglieder nach der internen Arbeitsverteilung der Bewerbergemeinschaft für die Erbringung der Vertriebsleistungen zuständig sein soll/sollen. Dies ist mit dem Teilnahmeantrag darzulegen, wenn entsprechende Nachweise nur für ein Mitglied/einzelne Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorgelegt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der Auftragnehmer hat bei der Ausführung des Auftrags verschiedene Vorgaben bei der Auswahl und Beauftragung von Lieferanten der von ihm zu beschaffenden Vertriebstechnik zu erfüllen. Näheres ergibt sich aus den Vergabeunterlagen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Alexander Gerum
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E94787714 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Die ausführlichen Vergabeunterlagen finden sich auf dem Internet-Portal https://www.subreport.de/E94787714
2. Der Auftraggeber stellt die (ggf. fortgeschriebenen) Vergabeunterlagen sowie die Bewerberinformationen über die in Ziffer I.3) angegebene Vergabeplattform im Internet gemäß § 41 Absatz 1 VgV unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt zum Abruf zur Verfügung, ohne dass eine vorherige Registrierung erforderlich ist. Aus der Möglichkeit des registrierungsfreien Unterlagenabrufs resultiert daher die Pflicht zur selbständigen, eigenverantwortlichen Information über etwaige Änderungen der Vergabeunterlagen oder die Bereitstellung zusätzlicher Informationen. Eine automatische Benachrichtigung über Änderungen er-folgt nur an registrierte Bieter.
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3. Der Teilnahmeantrag ist unter Verwendung eines im Rahmen der Vergabeunterlagen bereitgestellten Anschreibens (Dateiname „Anschreiben Teilnahmeantrag_Vx “) zu erstellen und über das Internet-Portal https://www.subreport.de/E94787714 hochzuladen.
4. In Ergänzung zu den in Abschnitt III) aufgeführten Unterlagen zum Nachweis der Eignung haben die Bewerber mit ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung darüber abzugeben, ob für sie Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, nach § 98c des Aufenthaltsgesetzes, nach § 19 des Mindestlohngesetzes oder nach den §§ 123 und § 124 GWB vorliegen. Bei Teilnahmeanträgen von Bewerbergemeinschaften muss eine solche Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgegeben werden. Bewerber oder Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, bei denen Ausschlussgründe nach den §§ 123, 124 GWB vorliegen, haben außerdem eine Erklärung darüber abzugeben, ob – und wenn ja, welche – Maßnahmen zur Selbstreinigung nach § 125 GWB der jeweilige Bewerber bzw. das jeweilige Mitglied der Bewerbergemeinschaft ergriffen hat. Für diese Erklärung ist das Formblatt Erklärung Nichtvorliegen Ausschlussgründe zu verwenden. Beruft sich ein Bewerber zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf einen Dritten, ist dieses Formblatt auch bezogen auf den Dritten auszufüllen und dem Teilnahmeantrag beizufügen.
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5. Bei der unter Ziffer IV.2.2) genannten Frist handelt es sich um die Frist für die Abgabe der Teilnahmeanträge. Das Ende der Frist für die Abgabe der Angebote wird den im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerbern in einem Verfahrensbrief gesondert mitgeteilt.
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6. Die Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag eine Datenschutz- und Vertraulichkeitserklärung abzugeben, die auch über die Beendigung der Vertragslaufzeit hinaus ihre Gültigkeit behält und deren Verpflichtungen die Bewerber auch ihren mit der Erstellung und Vorbereitung des Teilnahmeantrags und des Angebotes sowie im Falle der Auftragserteilung mit der Erbringung der Leistungen beschäftigten Mitarbeitern und/oder Subunternehmern auferlegen müssen. Die hier genannten Erklärungen sind unter Verwendung von Formblättern abzugeben, die als Teil der Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 89 / 2176-2411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg.ob.bayern.de 📧
Fax: +49 89 / 2176-2847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird auf die Voraussetzungen zur Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB hingewiesen. Dieser lautet wie folgt:
„Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2020/S 247-612493 (2020-12-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-12-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2020/S 247-612493
Kurze Beschreibung:
Stationärer und digitaler Vertrieb von Fahrausweisen im SPNV im Netz der S-Bahn München sowie weiterer Stationen im MVV-Verbundraum („Vertriebsvergabe S-Bahn München“).
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG)
Postanschrift: Boschetsrieder Straße 69
Kontakt
Internetadresse: http://www.bahnland-bayern.de 🌏
E-Mail: ausschreibung@bahnland-bayern.de 📧
Telefon: +49 897488250 📞
Fax: +49 8974882551 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-12-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-12-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 246-650775
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 247-612493
ABl. S-Ausgabe: 246
Zusätzliche Informationen
Die Eintragungen unter II.1.7) sowie V.2.4) entsprechen nicht den tatsächlichen Werten. Die entsprechenden Werte werden aus Gründen des Schutzes von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen nicht bekanntgegeben.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Stationärer und digitaler Vertrieb von Fahrausweisen im SPNV im Netz der S-Bahn München sowie weiterer
Stationen im MVV-Verbundraum („Vertriebsvergabe S-Bahn München“).
Gegenstand der Vergabe ist die Erbringung von Vertriebsleistungen im Netz der Münchner S-Bahn sowie
weiterer Stationen im MVV-Verbundraum. Der Auftraggeber strebt die Erbringung eines qualitativ hochwertigen,
nutzerfreundlichen und wirtschaftlichen Vertriebs im SPNV zu einheitlichen Standards für den gesamten
Verkehrsraum München an.
— Personenbedienter Vertrieb an ca. 20 Standorten,
— Betrieb von Fahrausweisautomaten (von 425 bis zu 496 Stück) und Fahrausweisentwertern (von 698 bis zu
796 Stück),
— Kundenservice.
Die Vertriebsleistungen sind von einem Vertriebsdienstleister (VDL) gegenüber dem
Eisenbahnverkehrsunternahmen (EVU) zu erbringen. Regelungen zu Art, Umfang und Vergütung
des zu leistenden Vertriebs werden zwischen dem EVU und dem VDL in einem zwischen diesen zu
schließenden Vertriebsdienstleistungsvertrag geregelt. Zwischen dem Auftraggeber und dem VDL wird eine
Vertriebsvereinbarung geschlossen, durch welche die Rahmenbedingungen für einzelne (auch künftige) noch
abzuschließende Vertriebsdienstleistungsverträge zwischen dem VDL und EVU festgelegt werden. Die BEG
wird einen entsprechenden Vertriebsdienstleistungsvertrag zum Bestandteil jedes künftig im Münchner S-Bahn Netz mit EVU abzuschließenden Verkehrsdurchführungsvertrags machen.
Beschreibung der Optionen:
— Vorgaben für den Verkauf und den anzubietenden Service in den digitalen Vertriebskanälen, einschließlich
der Einführung neuer oder die Reduzierung vorhandener digitaler Vertriebskanäle,

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-12-13 📅
Name: DB Vertrieb GmbH
Postanschrift: Europa-Allee 78-84
Postort: Frankfurt
Postleitzahl: 60486
Land: Deutschland 🇩🇪
Hessen 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG)

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Telefon: +49 8921762411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 8921762847 📠
Internetadresse: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/ueber_uns/zentralezustaendigkeiten/vergabekammer-suedbayern/index.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Regelungen des § 135 GWB, namentlich diejenigen nach § 135 Abs. 2 und Abs. 3 GWB. Diese lauten wie folgt:
„(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntgabe der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn
1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist.
2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und
3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens zehn Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstandes, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, dass den Zuschlag erhalten soll, umfassen.“
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Quelle: OJS 2021/S 246-650775 (2021-12-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-01-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Änderung des Auftrages über Vertriebsleistungen für das Münchner S-Bahn-Netz
Referenznummer: 000
Kurze Beschreibung:
Es wird beabsichtigt, die Leistungspflichten des Auftragnehmers DB Vertrieb GmbH (Europa-Allee 78-84, 60486 Frankfurt am Main) unter dem Vertriebsdienstleistungsvertrag S-Bahn München dahingehend zu erweitern, dass danach Fahrausweise auch über die App „DB Navigator“ und die Website „www.bahn.de“ vertrieben werden. Diese zusätzlichen Leistungen sollen ab dem 01.02.2024 bis zum Ende der Laufzeit des Vertriebsdienstleistungsauftrags am 31.12.2033 erbracht werden.
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Produkte/Dienstleistungen: Hilfstätigkeiten für den Eisenbahnverkehr 📦
Beschreibung
Interne Kennung: Vertriebsdienstleistungsvertrag S-Bahn München
Titel: Zusätzliche Beauftragung der Leistungen des Vertriebs über den „DB Navigator“ und der Website „bahn.de“ im Vertriebsdienstleistungsvertrag S-Bahn München
Beschreibung der Beschaffung:
Es wird beabsichtigt, die Leistungspflichten des Auftragnehmers DB Vertrieb GmbH (Europa-Allee 78 - 84, 60486 Frankfurt am Main) unter dem Vertriebsdienstleistungsvertrag S-Bahn München dahingehend zu erweitern, dass danach Fahrausweise auch über die App „DB Navigator“ und die Website „www.bahn.de“ vertrieben werden. Diese zusätzlichen Leistungen sollen ab dem 01.02.2024 bis zum Ende der Laufzeit des Vertriebsdienstleistungsauftrags am 31.12.2033 erbracht werden.
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Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber hält die beabsichtigte Auftragsänderung ohne Durchführung eines erneuten Vergabeverfahrens für zulässig, da es sich nicht um eine wesentliche Auftragsänderung im Sinne des § 132 Abs. 1 GWB handelt. Denn der überwiegende Anteil der zu erbringenden Vertriebsleistungen ist über andere Vertriebswege zu erbringen (Fahrkartenautomaten und personenbediente Verkaufsstellen). Die zusätzlichen Vertriebswege „DB Navigator“ und „bahn.de“ sind im Verhältnis zu diesem bisherigen Leistungsumfang nachrangig. Der Umfang des Auftrags wird daher nicht erheblich ausgeweitet. Sollte es sich entgegen der Auffassung des Auftraggebers um eine wesentliche Auftragsänderung handeln, wäre diese nach Auffassung des Auftraggebers gemäß § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 GWB ohne Durchführung eines erneuten Vergabeverfahrens zulässig. Denn die zusätzlichen Vertriebsleistungen über die o.g. Vertriebswege sind zur Optimierung der Einnahmen aus dem Vertrieb von Fahrausweisen erforderlich geworden, können aber ausschließlich durch die DB Vertrieb GmbH erbracht werden. Ein Wechsel des Auftragnehmers könnte daher aus technischen Gründen nicht erfolgen.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren ohne vorherigen Aufruf zum Wettbewerb
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Unwesentliche Auftragsänderung gemäß § 132 Abs. 1 GWB; bzw. (im Falle der Wesentlichkeit der Auftragsänderung) ohne Durchführung eines Vergabeverfahrens zulässige Änderung eines öffentlichen Auftrags gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 2 GWB.

Auftragsvergabe
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Titel: Vertriebsvereinbarung und Vertriebsdienstleistungsvertrag über die Vertriebsleistungen im Netz der S-Bahn München

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH
Nationale Registrierungsnummer: USt-ID-Nr.: DE 175 858 713
Postanschrift: Boschetsrieder Straße 69
Postleitzahl: 81379
Postort: München
Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH, Abteilung I
E-Mail: ausschreibung@bahnland-bayern.de 📧
Telefon: 000 📞
URL: https://www.bahnland-bayern.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Kennung der vorherigen Bekanntmachung: 650775-2021
Objekt
Art des Vertrags: Dienstleistungen

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Bei der hiesigen Bekanntmachung handelt es sich um eine freiwillige ex-ante Bekanntmachung der beschriebenen beabsichtigten Auftragsänderung im Sinne des § 135 Abs. 3 GWB. Soweit in dieser Bekanntmachung auf eine etwaige Direktvergabe oder die Verfahrensart Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb Bezug genommen wird, ist dies ausschließlich dem hiesigen Bekanntmachungsformular geschuldet. Der Abschluss der Vereinbarung über die beabsichtigte Auftragsänderung wird frühestens zehn Kalendertage nach Veröffentlichung der hiesigen Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union erfolgen. Auf die Regelung in § 135 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Die Regelung lautet wie folgt: „Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nr. 2 tritt nicht ein, wenn 1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist, 2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und 3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung abgeschlossen wird.
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Körper überprüfen
Nationale Registrierungsnummer: Nicht existent
Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
URL: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/ueber_uns/zentralezustaendigkeiten/vergabekammer-suedbayern/index.html 🌏
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-01-12+01:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 010-026143 (2024-01-12)