DeltaPort GmbH & Co. KG (im Folgenden: DeltaPort) betreibt bei Rheinkilometer 813 den Hafen Emmelsum auf dem Gebiet der Stadt Voerde. Die Stadt Voerde, eine kreisangehörige Stadt des Kreises Wesel, liegt am unteren Niederrhein und innerhalb des nordwestlichen Randbereichs des Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen. Zur weiteren Entwicklung des trimodalen Hafen Emmelsum (Wasser, Straße, Schiene) beabsichtigt DeltaPort, auf der westlichen Hafenseite neben dem vorhandenen KV-Terminal eine Erweiterungsfläche von rund 15 ha für logistiknahe Ansiedlungen zu entwickeln. Mit diesem Verfahren beabsichtigt DeltaPort, ergänzend zu bereits durchgeführten Planungen und Untersuchungen Planungsleistungen aus dem Bereich der Freianlagenplanung für die Verwirklichung der Geländeanhebung Logistikfläche zu beauftragen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-17.
Auftragsbekanntmachung (2020-04-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 79-19
Kurze Beschreibung:
DeltaPort GmbH & Co. KG (im Folgenden: DeltaPort) betreibt bei Rheinkilometer 813 den Hafen Emmelsum auf dem Gebiet der Stadt Voerde. Die Stadt Voerde, eine kreisangehörige Stadt des Kreises Wesel, liegt am unteren Niederrhein und innerhalb des nordwestlichen Randbereichs des Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen.
Zur weiteren Entwicklung des trimodalen Hafen Emmelsum (Wasser, Straße, Schiene) beabsichtigt DeltaPort, auf der westlichen Hafenseite neben dem vorhandenen KV-Terminal eine Erweiterungsfläche von rund 15 ha für logistiknahe Ansiedlungen zu entwickeln.
Mit diesem Verfahren beabsichtigt DeltaPort, ergänzend zu bereits durchgeführten Planungen und Untersuchungen Planungsleistungen aus dem Bereich der Freianlagenplanung für die Verwirklichung der Geländeanhebung Logistikfläche zu beauftragen.
DeltaPort GmbH & Co. KG (im Folgenden: DeltaPort) betreibt bei Rheinkilometer 813 den Hafen Emmelsum auf dem Gebiet der Stadt Voerde. Die Stadt Voerde, eine kreisangehörige Stadt des Kreises Wesel, liegt am unteren Niederrhein und innerhalb des nordwestlichen Randbereichs des Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen.
Zur weiteren Entwicklung des trimodalen Hafen Emmelsum (Wasser, Straße, Schiene) beabsichtigt DeltaPort, auf der westlichen Hafenseite neben dem vorhandenen KV-Terminal eine Erweiterungsfläche von rund 15 ha für logistiknahe Ansiedlungen zu entwickeln.
Mit diesem Verfahren beabsichtigt DeltaPort, ergänzend zu bereits durchgeführten Planungen und Untersuchungen Planungsleistungen aus dem Bereich der Freianlagenplanung für die Verwirklichung der Geländeanhebung Logistikfläche zu beauftragen.
Vorbehaltlich etwaiger erforderlicher Nachforderungen/Aufklärungen wird die Auftragserteilung (Zuschlagserteilung) voraussichtlich in der 24. KW erfolgen. Mit der Ausführung der Leistungen ist unmittelbar nach der Auftragserteilung zu beginnen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
DeltaPort GmbH & Co. KG (im Folgenden: DeltaPort) betreibt bei Rheinkilometer 813 den Hafen Emmelsum auf dem Gebiet der Stadt Voerde. Die Stadt Voerde, eine kreisangehörige Stadt des Kreises Wesel, liegt am unteren Niederrhein und innerhalb des nordwestlichen Randbereichs des Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen.
DeltaPort GmbH & Co. KG (im Folgenden: DeltaPort) betreibt bei Rheinkilometer 813 den Hafen Emmelsum auf dem Gebiet der Stadt Voerde. Die Stadt Voerde, eine kreisangehörige Stadt des Kreises Wesel, liegt am unteren Niederrhein und innerhalb des nordwestlichen Randbereichs des Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen.
Zur weiteren Entwicklung des trimodalen Hafen Emmelsum (Wasser, Straße, Schiene) beabsichtigt DeltaPort, auf der westlichen Hafenseite neben dem vorhandenen KV-Terminal eine Erweiterungsfläche von rund 15 ha für logistiknahe Ansiedlungen zu entwickeln.
Zur weiteren Entwicklung des trimodalen Hafen Emmelsum (Wasser, Straße, Schiene) beabsichtigt DeltaPort, auf der westlichen Hafenseite neben dem vorhandenen KV-Terminal eine Erweiterungsfläche von rund 15 ha für logistiknahe Ansiedlungen zu entwickeln.
Mit diesem Verfahren beabsichtigt DeltaPort, ergänzend zu bereits durchgeführten Planungen und Untersuchungen Planungsleistungen aus dem Bereich der Freianlagenplanung für die Verwirklichung der Geländeanhebung Logistikfläche zu beauftragen.
Ziel ist es, bedarfs- und zeitgerecht neue erhebliche Containerumschlagkapazitäten im Verbund mit direkt angrenzenden Logistikflächen an einem ausbaufähigen Standort zu schaffen, der qualitativ und quantitativ geeignet ist, den prognostizierten, langfristigen Anforderungen des Marktes an Containerhäfen gerecht zu werden. Darüber hinaus soll ein weiteres KV-Terminal errichtet werden. Der Planfeststellungsbeschluss liegt zwischenzeitlich vor.
Ziel ist es, bedarfs- und zeitgerecht neue erhebliche Containerumschlagkapazitäten im Verbund mit direkt angrenzenden Logistikflächen an einem ausbaufähigen Standort zu schaffen, der qualitativ und quantitativ geeignet ist, den prognostizierten, langfristigen Anforderungen des Marktes an Containerhäfen gerecht zu werden. Darüber hinaus soll ein weiteres KV-Terminal errichtet werden. Der Planfeststellungsbeschluss liegt zwischenzeitlich vor.
Das Vorhaben der Westerweiterung umfasst im Wesentlichen folgende Maßnahmen:
a) Geländeanhebung und Baureifmachung für eine Logistikfläche (hochwasserfrei) auf einer Fläche von rd. 15 ha im Rheinvorland (Überschwemmungsgebietsverordnung nach § 76 WHG vom 14.8.2017) um rd. 4-7 m auf eine Höhe von ca. 24,50 m über NN (im Folgenden: Geländeanhebung Logistikfläche),
a) Geländeanhebung und Baureifmachung für eine Logistikfläche (hochwasserfrei) auf einer Fläche von rd. 15 ha im Rheinvorland (Überschwemmungsgebietsverordnung nach § 76 WHG vom 14.8.2017) um rd. 4-7 m auf eine Höhe von ca. 24,50 m über NN (im Folgenden: Geländeanhebung Logistikfläche),
b) Verlängerung der bestehenden Kaimauer um 130 m auf eine Gesamtlänge von 425 m. Damit einhergehend soll die bestehende Fläche der Hafenfläche verlängert bzw. entsprechend vergrößert werden. Das neue Containerterminal soll mit einer zweigleisigen Bahnanlage sowie mit Kranbahnen für einen Containerkran ausgestattet werden. Auf dem benachbarten Containerterminal sind vergleichbaren Anlagen bereits in Betrieb.
b) Verlängerung der bestehenden Kaimauer um 130 m auf eine Gesamtlänge von 425 m. Damit einhergehend soll die bestehende Fläche der Hafenfläche verlängert bzw. entsprechend vergrößert werden. Das neue Containerterminal soll mit einer zweigleisigen Bahnanlage sowie mit Kranbahnen für einen Containerkran ausgestattet werden. Auf dem benachbarten Containerterminal sind vergleichbaren Anlagen bereits in Betrieb.
Mit diesem Verfahren beabsichtigt DeltaPort, ergänzend zu bereits durchgeführten Planungen und Untersuchungen Planungsleistungen für die Verwirklichung der Geländeanhebung Logistikfläche zu beauftragen. Diese bestehen aus:
— Grundleistungen der Objektplanung Leistungsbild Freianlagenplanung, Leistungsphase 5-6 gem. § 39 HOAI i. V. m. Anlage 11 zur HOAI;
— besondere Leistungen (Ortsbesichtigung sowie Sichten und Auswerten vorhandener Gutachten und Planungen).
Dauer: 28 Tage
Beschreibung der Optionen:
Auf Anforderung von DeltaPort sind die folgenden optionalen Leistungen zu erbringen:
— Grundleistungen der Objektplanung Leistungsbild Freianlagenplanung, Leistungsphase 7-9 gem. § 39 HOAI i. V. m. Anlage 11 zur HOAI.
Der Auftraggeber wird zur Finanzierung der geplanten Gesamtmaßnahme Fördergelder beantragen. Das/die Vergabeverfahren für die Bauleistungen kann/können daher erst nach Erhalt des Fördermittelbescheides oder der Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns durch den Fördermittelgeber begonnen werden. Die Beauftragung der im Rahmen des hier gegenständlichen Verfahrens zu vergebenden optionalen Planungsleistungen für die Ausführungsphase hängt daher von den folgenden aufschiebenden Bedingungen ab:
Der Auftraggeber wird zur Finanzierung der geplanten Gesamtmaßnahme Fördergelder beantragen. Das/die Vergabeverfahren für die Bauleistungen kann/können daher erst nach Erhalt des Fördermittelbescheides oder der Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns durch den Fördermittelgeber begonnen werden. Die Beauftragung der im Rahmen des hier gegenständlichen Verfahrens zu vergebenden optionalen Planungsleistungen für die Ausführungsphase hängt daher von den folgenden aufschiebenden Bedingungen ab:
— Förderzusage oder Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns und
— Nichtvorliegen von Einwendungen der Förderbehörde gegen das hier gegenständliche Vorgehen.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Optionen bis zum 30.6.2022 zu ziehen.
Zusätzliche Informationen:
Vorbehaltlich etwaiger erforderlicher Nachforderungen/Aufklärungen wird die Auftragserteilung (Zuschlagserteilung) voraussichtlich in der 24. KW erfolgen. Mit der Ausführung der Leistungen ist unmittelbar nach der Auftragserteilung zu beginnen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Hafen Emmelsum
46562 Voerde
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachstehenden Angaben und Formalitäten sind im Falle von Bietergemeinschaften von sämtlichen Mitgliedern der Bietergemeinschaft einzureichen.
Mit dem Angebot sind die folgenden Erklärungen und Unterlagen einzureichen:
a) Eigenerklärung des Bieters bzw. des Mitglieds, dass keine der in §§ 123, 124 GWB / Art. 57 der Richtlinie 2014/24/EU genannten Verfehlungen vorliegen, die einen Ausschluss von der Teilnahme am Vergabeverfahren rechtfertigen könnten.
b) Eigenerklärung des Bieters bzw. des Mitglieds, mit welcher dieser/dieses bestätigt, dass weder sein Unternehmen, noch Mehrheitsanteilseigner oder Gesellschafter, noch eine Mutter- oder Tochtergesellschaft des Bieters/Mitglieds auf einer der in den Anlagen zu den Verordnungen (EG) 881/2002 und 2580/2001 sowie der Anlage des Gemeinsamen Standpunktes des Rates 2001/931/GASP (jeweils in der von dem Rat aktualisierten und im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Fassung) befindlichen Terrorlisten erscheint.
b) Eigenerklärung des Bieters bzw. des Mitglieds, mit welcher dieser/dieses bestätigt, dass weder sein Unternehmen, noch Mehrheitsanteilseigner oder Gesellschafter, noch eine Mutter- oder Tochtergesellschaft des Bieters/Mitglieds auf einer der in den Anlagen zu den Verordnungen (EG) 881/2002 und 2580/2001 sowie der Anlage des Gemeinsamen Standpunktes des Rates 2001/931/GASP (jeweils in der von dem Rat aktualisierten und im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Fassung) befindlichen Terrorlisten erscheint.
c) Eigenerklärung des Bieters bzw. des Mitglieds, dass diesem das sich aus den Verordnungen (EG) 881/2002 und 2580/2001 sowie dem Gemeinsamen Standpunkt des Rates 2001/931/GASP ergebende Verbot der Zurverfügungstellung von finanziellen Mitteln an der Terrorbereitschaft verdächtige Personen oder Organisationen (Bereitstellungsverbot) bekannt ist. Ihm ist weiterhin bekannt, dass dies u. a. zur Folge hat, dass kein Arbeitsentgelt an einen Arbeitnehmer gezahlt werden darf, welcher auf einer der im Zusammenhang mit den vorgenannten Verordnungen bzw. dem Standpunkt des Rates stehenden Terrorlisten geführt wird. Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, sicherzustellen, dass die diesbezüglichen gesetzlichen Verpflichtungen eingehalten werden.
c) Eigenerklärung des Bieters bzw. des Mitglieds, dass diesem das sich aus den Verordnungen (EG) 881/2002 und 2580/2001 sowie dem Gemeinsamen Standpunkt des Rates 2001/931/GASP ergebende Verbot der Zurverfügungstellung von finanziellen Mitteln an der Terrorbereitschaft verdächtige Personen oder Organisationen (Bereitstellungsverbot) bekannt ist. Ihm ist weiterhin bekannt, dass dies u. a. zur Folge hat, dass kein Arbeitsentgelt an einen Arbeitnehmer gezahlt werden darf, welcher auf einer der im Zusammenhang mit den vorgenannten Verordnungen bzw. dem Standpunkt des Rates stehenden Terrorlisten geführt wird. Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, sicherzustellen, dass die diesbezüglichen gesetzlichen Verpflichtungen eingehalten werden.
d) Eigenerklärung des Bieters bzw. der Bietergemeinschaft, die vorstehenden Erklärungen auch von Nachunternehmern zu fordern und vor Vertragsschluss bzw. spätestens vor Zustimmung von DeltaPort zur Unterbeauftragung vorzulegen.
Auf gesondertes Verlangen von DeltaPort sind einzureichen:
e) Darstellung der bestehenden gesellschaftsrechtlichen Bindungen und Beteiligungsverhältnisse des Bieters bzw. des Mitglieds der Bietergemeinschaft.
f) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (der Auszug soll zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 3 Monate sein).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die nachstehenden Angaben und Formalitäten sind im Falle von Bietergemeinschaften bis auf die Erklärung unter lit. c) von sämtlichen Mitgliedern der Bietergemeinschaft einzureichen.
Mit dem Angebot sind die folgenden Erklärungen und Unterlagen einzureichen:
a) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters bzw. des Mitglieds der Bietergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017-2019), wobei die Angaben für jedes Geschäftsjahr gesondert zu machen sind.
b) Eigenerklärung über den Umsatz des Bieters bzw. des Mitglieds der Bietergemeinschaft für vergleichbare Dienstleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017-2019), wobei die Angaben für jedes Geschäftsjahr gesondert zu machen sind. Vergleichbar sind Planungsleistungen und Baubetreuungen der Objektplanung Freianlagen mit den Planungsanforderungen mind. der Honorarzone II.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
b) Eigenerklärung über den Umsatz des Bieters bzw. des Mitglieds der Bietergemeinschaft für vergleichbare Dienstleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017-2019), wobei die Angaben für jedes Geschäftsjahr gesondert zu machen sind. Vergleichbar sind Planungsleistungen und Baubetreuungen der Objektplanung Freianlagen mit den Planungsanforderungen mind. der Honorarzone II.
c) Eigenerklärung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung für den Auftragsfall mit der Deckungssumme von mindestens 500 000,00 EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie für Sach- und sonstige Vermögensschäden, zweifach maximiert. Im Auftragsfalle ist eine solche Berufshaftpflichtversicherungsdeckung nachzuweisen. Ausreichend ist der Nachweis eines in der Europäischen Union zugelassenen Versicherers, dass im Auftragsfall diese Deckungssumme zur Verfügung gestellt wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
c) Eigenerklärung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung für den Auftragsfall mit der Deckungssumme von mindestens 500 000,00 EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie für Sach- und sonstige Vermögensschäden, zweifach maximiert. Im Auftragsfalle ist eine solche Berufshaftpflichtversicherungsdeckung nachzuweisen. Ausreichend ist der Nachweis eines in der Europäischen Union zugelassenen Versicherers, dass im Auftragsfall diese Deckungssumme zur Verfügung gestellt wird.
Mindeststandards:
Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. DeltaPort behält sich vor, beglaubigte Übersetzungen gesondert anzufordern.
DeltaPort weist darauf hin, dass zum Nachweis der Eignung auch die Einreichung einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) akzeptiert wird. Soweit für die vorstehend geforderten Angaben keine Eintragungsmöglichkeit in der EEE vorgesehen ist, sind diese unter Verwendung der zur Verfügung gestellten Formblätter einzureichen.
DeltaPort weist darauf hin, dass zum Nachweis der Eignung auch die Einreichung einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) akzeptiert wird. Soweit für die vorstehend geforderten Angaben keine Eintragungsmöglichkeit in der EEE vorgesehen ist, sind diese unter Verwendung der zur Verfügung gestellten Formblätter einzureichen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die nachstehenden Angaben und Formalitäten sind im Falle von Bietergemeinschaften von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen. Insgesamt dürfen die nachstehend in lit. b) genannten Mindest- und Höchstanzahlen jedoch nicht unter- bzw. überschritten werden:
Die nachstehenden Angaben und Formalitäten sind im Falle von Bietergemeinschaften von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen. Insgesamt dürfen die nachstehend in lit. b) genannten Mindest- und Höchstanzahlen jedoch nicht unter- bzw. überschritten werden:
a) Erklärung über das jährliche Mittel der vom Bieter bzw. den Mitgliedern der Bietergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (2017-2019, jeweils am Stichtag 01.07.) Beschäftigten und deren Aufteilung in Berufsgruppen (Führung, Ingenieure/innen, Techniker/innen),
a) Erklärung über das jährliche Mittel der vom Bieter bzw. den Mitgliedern der Bietergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (2017-2019, jeweils am Stichtag 01.07.) Beschäftigten und deren Aufteilung in Berufsgruppen (Führung, Ingenieure/innen, Techniker/innen),
b) Vorlage von mindestens einer und maximal 5 Referenzen (je Bieter bzw. Bietergemeinschaft) über vergleichbare Projekte aus den letzten 10 Jahren.
Vergleichbar sind Planungsleistungen der Objektplanung Freianlagen mit den Planungsanforderungen mind. der Honorarzone II.
Darzulegen ist mit den eingereichten Referenzen mindestens die Fachkunde des Bieters/der Bietergemeinschaft hinsichtlich:
— Kenntnissen zu und Erstellung von Ausführungsunterlagen zur Verpflanzung von Großgehölzen und
— Kenntnissen zu und Erstellung von Ausführungsunterlagen für Maßnahmen in Auenbereichen von größeren Fließgewässern und
— Kenntnissen zu und Erstellung von Ausführungsunterlagen zu Reptilien- und Amphibienschutzanlagen.
Mindestens eines der eingereichten Referenzprojekte muss anrechenbare Kosten in Höhe von mind. 100 000,00 EUR vorweisen.
In den Referenzen sind die Einstufung des jeweiligen Projektes in eine der Honorarzonen gem. § 40 HOAI sowie die anrechenbaren Kosten nachvollziehbar darzulegen.
Es wird klargestellt, dass nicht jede Referenz für sich genommen als Nachweis für alle vorstehend aufgeführten Bereiche der Fachkunde dienen können muss. Soweit jede Referenz für sich genommen vergleichbar im o. g. Sinn ist, kann der vollständige Nachweis auch durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen erfolgen.
Es wird klargestellt, dass nicht jede Referenz für sich genommen als Nachweis für alle vorstehend aufgeführten Bereiche der Fachkunde dienen können muss. Soweit jede Referenz für sich genommen vergleichbar im o. g. Sinn ist, kann der vollständige Nachweis auch durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen erfolgen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Eine Bietergemeinschaft hat sowohl im Rahmen des Vergabeverfahrens, als auch im Auftragsfall Gesamtschuldnerisch zu haften.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Datum der Angebotseröffnung: 2020-05-18 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:30
1) Die Kommunikation mit DeltaPort erfolgt vorrangig über die Nachrichtenfunktion des Projektraums auf dem Vergabeportal „Vergabesatelit Metropole Ruhr". Nur bei technischen Einschränkungen des vorgenannten Vergabeportals kann die Kommunikation in Textform per E-Mail erfolgen. Bei solchen Rückfragen per E-Mail trägt der jeweilige Bieter das Übermittlungsrisiko. DeltaPort empfiehlt, eine Eingangsbestätigung anzufordern.
1) Die Kommunikation mit DeltaPort erfolgt vorrangig über die Nachrichtenfunktion des Projektraums auf dem Vergabeportal „Vergabesatelit Metropole Ruhr". Nur bei technischen Einschränkungen des vorgenannten Vergabeportals kann die Kommunikation in Textform per E-Mail erfolgen. Bei solchen Rückfragen per E-Mail trägt der jeweilige Bieter das Übermittlungsrisiko. DeltaPort empfiehlt, eine Eingangsbestätigung anzufordern.
2) Enthalten die Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bieters gegen geltendes Recht, so hat er DeltaPort unverzüglich in Textform über das Vergabeportal darauf hinzuweisen. Sofern Fragen nicht bieterspezifische Sachverhalte betreffen, werden diese allen anderen Bietern anonymisiert und zusammen mit der Antwort von DeltaPort zur Verfügung gestellt.
2) Enthalten die Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bieters gegen geltendes Recht, so hat er DeltaPort unverzüglich in Textform über das Vergabeportal darauf hinzuweisen. Sofern Fragen nicht bieterspezifische Sachverhalte betreffen, werden diese allen anderen Bietern anonymisiert und zusammen mit der Antwort von DeltaPort zur Verfügung gestellt.
3) Das Vergabeverfahren wird ausschließlich in deutscher Sprache durchgeführt. Für die Teilnahme an dem Vergabeverfahren werden keinerlei Entschädigungen gewährt.
4) Die Bieter haben ihre verbindlichen Angebote unter Verwendung der zur Verfügung gestellten Formblätter mitsamt der weiteren geforderten Angaben und Nachweise mithilfe des Bietertools über den Projektraum auf der Vergabeplattform „Vergabesatelit Metropole Ruhr" elektronisch
4) Die Bieter haben ihre verbindlichen Angebote unter Verwendung der zur Verfügung gestellten Formblätter mitsamt der weiteren geforderten Angaben und Nachweise mithilfe des Bietertools über den Projektraum auf der Vergabeplattform „Vergabesatelit Metropole Ruhr" elektronisch
Einzureichen. Eine postalische Abgabe des Angebotes, eine Abgabe per E-Mail oder eine Abgabe per Kommunikationsfunktion des Projektraums ist nicht zugelassen.
5) Nebenangebote sind nicht zugelassen.
6) DeltaPort behält sich vor, gem. § 56 Abs. 2 VgV fehlende oder unvollständig eingereichte Unterlagen nachzufordern.
7) Die Bieter haben mit Angebotsabgabe folgende Angaben zu machen, die für die Wertung der Angebote Relevanz haben:
a) Benennung des verantwortlichen Projektleiters und Erklärung/Darlegung von dessen beruflicher Befähigung (Qualifikation) und Berufserfahrung (mind. 3 Jahre als verantwortliche Person oder auch Projektmitarbeiter/Fachplaner).
b) Die berufliche Befähigung des Projektleiters ist weiterhin darzustellen durch Angabe von mind. 2, max. 5 von dem Projektleiter verantwortlich bearbeiteten Referenzprojekte. Diese müssen die in Ziff. III.1.3)b) aufgeführten Anforderungen erfüllen.
Auch für die Referenzen des Projektleiters gilt, dass nicht jede Referenz für sich genommen als Nachweis für alle unter Ziff. III.1.3)b) aufgeführten Bereiche der Fachkunde dienen können muss. Soweit jede Referenz für sich genommen vergleichbar ist, kann der vollständige Nachweis auch durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen erfolgen.
Auch für die Referenzen des Projektleiters gilt, dass nicht jede Referenz für sich genommen als Nachweis für alle unter Ziff. III.1.3)b) aufgeführten Bereiche der Fachkunde dienen können muss. Soweit jede Referenz für sich genommen vergleichbar ist, kann der vollständige Nachweis auch durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen erfolgen.
Die Einstufung des jeweiligen Projektes in eine der Honorarzonen gem. § 40 HOAI ist nachvollziehbar darzulegen. Referenzprojekte des Projektleiters mit durchschnittlichem bis sehr hohem Schwierigkeitsgrad erhalten ebenfalls zusätzliche Punkte.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 078-184316 (2020-04-17)