Verkehrsentwicklungsplan der Hansestadt Stade (VEP 2035)

Hansestadt Stade

Die Auftraggeberin verfolgt das Ziel einer zukunftsorientierten Weiterentwicklung der Stadt. Zu diesem Zweck erarbeitet sie als vorausschauendes Steuerungsinstrument ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK 2040) in eigener Regie. Im Handlungsfeld „Mobilität" benötigt sie die Unterstützung durch ein Planungsbüro; diese Unterstützung bezieht sich ferner auf das Handlungsfeld „Umwelt und Klima", sofern und soweit Wechselwirkungen zum Handlungsfeld „Mobilität" bestehen. Parallel soll ein Verkehrsentwicklungsplans (VEP) mit dem Zeithorizont 2035 erarbeitet werden. Die maßgeblichen Teile des VEP, die eine herausragende Bedeutung für die weitere Stadtentwicklung haben, werden auch in das ISEK 2040 einfließen (Abschichtung und Abstimmung von integrierter, gesamtstädtischer Planung zur Fachplanung). Ferner wird ein qualifiziertes Büro gesucht, das für die Integrierte Gesamtplanung ISEK 2040 der Stadt die Moderation und Kommunikation nach außen (Politik und Öffentlichkeit) übernimmt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-04-06 Auftragsbekanntmachung
2020-04-21 Ergänzende Angaben
2020-05-04 Ergänzende Angaben
2020-12-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-04-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Stadtplanung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin verfolgt das Ziel einer zukunftsorientierten Weiterentwicklung der Stadt. Zu diesem Zweck erarbeitet sie als vorausschauendes Steuerungsinstrument ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK 2040) in eigener Regie. Im Handlungsfeld „Mobilität" benötigt sie die Unterstützung durch ein Planungsbüro; diese Unterstützung bezieht sich ferner auf das Handlungsfeld „Umwelt und Klima", sofern und soweit Wechselwirkungen zum Handlungsfeld „Mobilität" bestehen. Parallel soll ein Verkehrsentwicklungsplans (VEP) mit dem Zeithorizont 2035 erarbeitet werden. Die maßgeblichen Teile des VEP, die eine herausragende Bedeutung für die weitere Stadtentwicklung haben, werden auch in das ISEK 2040 einfließen (Abschichtung und Abstimmung von integrierter, gesamtstädtischer Planung zur Fachplanung). Ferner wird ein qualifiziertes Büro gesucht, das für die Integrierte Gesamtplanung ISEK 2040 der Stadt die Moderation und Kommunikation nach außen (Politik und Öffentlichkeit) übernimmt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Stadtplanung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Stadtplanung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Stade 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hansestadt Stade
Postanschrift: Hökerstr. 2
Postleitzahl: 21682
Postort: Stade
Kontakt
Internetadresse: https://www.stadt-stade.info/ 🌏
E-Mail: ausschreibung@kanzlei-bommert.de 📧
Telefon: +49 40356239880 📞
Fax: +49 40356239899 📠
URL der Dokumente: https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av10838e-eu 🌏
URL der Teilnahme: https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av10838e-eu 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-06 📅
Einreichungsfrist: 2020-05-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-09 📅
Datum des Beginns: 2020-11-01 📅
Datum des Endes: 2022-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 071-168936
ABl. S-Ausgabe: 71
Zusätzliche Informationen
Eine Checkliste sowie ein Vordruck für die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (siehe Eignungsnachweis Ziff. (7)) stehen zum Download zur Verfügung.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Informationen über Lose: Los 1 und Los 2, sofern entsprechende Synergieeffekte dargelegt werden.
Bezeichnung des Loses: Verkehrsentwicklungsplan 2035
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
I. Einordnung:
Die Auftraggeberin erarbeitet parallel zu den nachfolgend genannten Leistungen des zukünftigen Auftragnehmers ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) mit dem Zeithorizont 2040 in eigener Regie.
Insgesamt gibt es 4 Handlungsfelder, bei denen es teilweise zu Überschneidungen kommt:
— Mobilität;
— Umwelt und Klima;
— Siedlungs- und Freiraumstruktur und
— soziale Infrastruktur.
Die Auftraggeberin stützt das ISEK 2040 auf eine normative Zielprognose (Bevölkerung und Wohnbedarf), die aus dem Prognosekorridor ausgewählt wird. Die Fortschreibung dieser für alle Handlungsfelder maßgeblichen Basiszahlen wird in der zweiten Jahreshälfte 2020 vorliegen und auch Aussagen zu den 5 maßgeblichen Siedlungsteilräumen treffen.
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II. Seitens des zukünftigen Auftragnehmers zu erbringende Leistungen:
1. Erstellung VEP 2035:
Der zukünftige Auftragnehmer hat einen Verkehrsentwicklungsplan (VEP) mit dem Zeithorizont 2035 zu entwickeln. Es sollen Zielsetzungen für die zukünftige Mobilität der Stadt (z. B. Radverkehr, Fußverkehr, ÖPNV, Elektromobilität, etc.) entwickelt werden, welche zuvor seitens der Auftraggeberin in Abstimmung mit allen Beteiligten und Betroffenen erarbeitet wurden.
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Die Tätigkeit umfasst insbesondere:
— Bestandsaufnahme, Datenbeschaffung;
— Zustands- und Problemanalyse;
— Entwicklung von Prognosen/Szenarien über künftige Verkehrsentwicklung;
— Entwicklung eines integrierten Handlungskonzepts (Maßnahmenblätter, Kostenschätzung, Wirkung und Priorisierung);
— Erfolgs- bzw. Wirkungskontrolle (Evaluation);
— Abstimmung mit städtebaulicher Planung, Umweltplanung, anderen Beteiligten;
— ggf. Fortschreibung des VEP und des Handlungskonzepts.
Im Rahmen des VEP sollen u.a. Daten ermittelt werden, die im Zusammenhang mit:
— Mobilität mit Wechselwirkungen zu Klimaschutz/Umwelt im ISEK 2040 (s. u.);
— der einmaligen Fortschreibung des Klimaschutzberichts für die Hansestadt Stade;
— und parallel laufenden Vorhaben des Klimaschutzmanagements (sektorenspezifische CO
2. Teilleistungen ISEK 2040:
Seitens des zukünftigen Auftragnehmers sollen aus dem zu erarbeitenden VEP 2035 parallel Konzepte zu den Handlungsfeldern „Mobilität" sowie „Umwelt und Klima" des ISEK 2040 abgeleitet werden. Die Aussagen zum Handlungsfeld „Umwelt und Klima" sollen sich dabei auf Wechselwirkungen mit dem Handlungsfeld „Mobilität" beschränken.
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Im Rahmen der Konzepte sollen die entsprechenden Handlungsfelder bzw. Zielsetzungen, welche zuvor seitens der Auftraggeberin in Abstimmung mit allen Beteiligten und Betroffenen erarbeitet wurden, in wesentliche Maßnahmen für das ISEK 2040 umgesetzt werden (Zeithorizont 2030).
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Aus dem Handlungsfeld „Umwelt und Klima" des ISEK 2040 ist dafür seitens des zukünftigen Auftragnehmers das folgende Themengebiet umzusetzen: Mobilität (Auswirkungen und Optimierungsstrategien).
Hinweis: Daneben umfasst das Handlungsfeld „Umwelt und Klima" insbesondere folgende Themengebiete, welche seitens der Auftraggeberin umgesetzt werden:
— Klimawandel (z. B. Anpassung der Lebensstile);
— Wasser, Boden, Luft, Abfall (z. B. Optimierung der Qualität von Ausgleichsmaßnahmen);
— Landwirtschaft (z. B. Nachhaltigkeit, Vertragsnaturschutz);
— Energie (z. B. CO
— Bauen und Wohnen (z. B. Ressourcen schonendes Bauen, Energieeffizienz);
— Freiräume (z. B. Biodiversität, Freizeit und Wohlbefinden).
Die Handlungsfelder „Siedlungs- und Freiraumstruktur“ und „soz. Infrastruktur“ des ISEK 2040 werden ebenfalls von der Auftraggeberin erarbeitet und sind kooperativ mit den Auftragnehmer-Leistungen in mehreren Schritten abzustimmen.
Die genauen Leistungsanforderungen werden sich aus den Vergabeunterlagen ergeben, die den Bewerbern zur Verfügung gestellt werden, die zum
Verhandlungsverfahren zugelassen werden.
Beschreibung der Verlängerungen: Bis zur erfolgreichen Beendigung des Projekts
Bezeichnung des Loses: Moderation und Koordination
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag umfasst die Moderation, Kommunikation und Koordination nach außen, d.h. die Abstimmung mit Politik und Öffentlichkeit, während der Gesamtdauer der Projekte VEP 2035 + ISEK 2040.
Insbesondere soll im Vorwege der Projektplanungen die Vorbereitung, Durchführung und Begleitung einer öffentlichen Auftaktveranstaltung mit Politik, Bürgern, Verwaltung, TÖB, etc. übernommen werden. Ziel ist die öffentliche Kommunikation und Moderation der zentralen Handlungsfelder bzw. Zielsetzungen für den VEP 2035 und das ISEK 2040 seitens der Auftraggeberin in Abstimmung mit allen Beteiligten und Betroffenen. Diese begleiten die Planungsleistungen der Auftraggeberin sowie der Dienstleister und stellen unter Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen VEP und ISEK eine geeignete Beteiligung und Einbindung der Öffentlichkeit sicher. Ein zweistufiges Verfahren in Anlehnung an Planverfahren nach §§ 3, 4 BauGB escheint der Auftraggeberin derzeit zielführend.
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Weiterhin soll während des gesamten Projekts in Abstimmung mit der Auftraggeberin die Öffentlichkeitsarbeit übernommen werden. Der zukünftige Auftragnehmer wird in dieser Funktion mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, sowohl mit der Auftraggeberin als auch mit anderen beteiligten Planungsbüros und Betroffenen (Politik, Bürgern, Verwaltung, TÖB, etc.).
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Die genauen Leistungsanforderungen werden sich aus den Vergabeunterlagen ergeben, die den Bewerbern zur Verfügung gestellt werden, die zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hansestadt Stade

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Teilnahmeantrag ist in Textform nach § 126b BGB und elektronisch über die unter Ziff. I.3. genannte Vergabeplattform der aumass eVergabe abzugeben. Er hat die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise zu enthalten. Als vorläufiger Eignungsnachweis wird zudem die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) akzeptiert, soweit diese die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise umfasst. Soweit die Aktualität der Eigenerklärung bzw. des Eignungsnachweises gefordert wird, bedeutet dies, dass die Erklärung bzw. der Nachweis nicht älter als 6 Monate oder mindestens noch 6 Monate gültig zu sein hat. Die Erklärungen und Nachweise – soweit anwendbar – sollen in der angegebenen Reihenfolge 1-17 (siehe Nachweise, die in den Ziffern III.1.1.-III.1.3. dieser Bekanntmachung aufgeführt sind) zusammengefasst werden und als ganzes, bestenfalls durchnummeriertes Dokument abgegeben werden.
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1. Anschreiben, aus welchem sich ergibt, auf welche(s) Los(e) sich die Bewerbung bezieht,
2. Erklärung, wer sich um den Auftrag bewirbt, also ob es sich um einen Einzelbieter oder eine Bietergemeinschaft handelt,
3. Wenn die Bildung einer Bietergemeinschaft geplant ist, müssen Bietergemeinschaften mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abgeben:
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
b) in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und in der für die Durchführung des Vertrags ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet wird,
c) in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber vertritt.
Ist keine Bietergemeinschaft geplant, braucht zu Ziffer 3) kein Nachweis erbracht werden.
4. Nur Los 1: Nachweis der Eintragung in die Architekten-/Ingenieurliste einer deutschen Architekten-/Ingenieurkammer,
5. Aktueller Handelsregisterauszug oder gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des
Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist,
6. Aktueller Gewerbezentralregisterauszug oder gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist,
7. Aktuelle Eigenerklärung, dass keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 GWB und keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 Abs. 1 GWB sowie keine Ausschlussgründe nach §§ 19, 21 MiLoG, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 SchwarzArbG und § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 AEntG vorliegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
8. Erklärung, ob der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle und/oder die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Rahmen der Eignungsleihe einsetzen wird,
9. Soweit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Rahmen der Eignungsleihe eingesetzt werden sollen, müssen folgende Angaben erfolgen:
a) Benennung des anderen Unternehmens und
b) Benennung der entsprechenden Eignungskriterien, für welche die Eignungsleihe in Anspruch genommen werden soll.
Weiterhin müssen folgende Erklärungen eingereicht werden:
— Nachweise und Erklärungen des anderen Unternehmens für die benannten Eignungskriterien;
— Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens zum verbindlichen Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel dieses Unternehmens für die Laufzeit des Projekts zur Verfügung stehen;
— Nimmt ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so ist zudem die gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe zu erklären.
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Ist keine Eignungsleihe geplant, braucht zu Ziffer 9) kein Nachweis erbracht werden.
10. Versicherungsbestätigung über das Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung für Sach- und Vermögensschäden (Gültigkeit mindestens für das laufende Kalenderjahr) bzw. Eigenerklärung des Bewerbers, in der er die Bereitschaft erklärt, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Ausländische Bieter können gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen,
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11. Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts,
12. Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,
13. GuV-Rechnungen mind. der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit das Unternehmen bereits so lange besteht. Ansonsten ist zu erklären, seit wann das Unternehmen besteht und sind die GuV-Rechnungen aus den Jahren des Bestehens des Unternehmens vorzulegen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
14. Nachweis (Referenzen) über die Erfahrung des Unternehmens bezüglich vergleichbarer Projekte bezogen auf das jeweilige Los. Bei den Referenzen kann es sich um Eigenerklärungen handeln. In diesem Fall hat der Bewerber folgende Angaben zu machen:
a) Angabe des Zeitraums, in dem die Leistungen erbracht wurden,
b) Umfang des Projekts (= Einwohnerzahl, städtischer oder ländlicher Raum),
c) Grobe Skizzierung der durchgeführten Aufgaben,
d) Adresse, Telefonnummer und – soweit dies möglich ist – Ansprechpartner des damaligen Auftraggebers für etwaige Nachfragen durch die Auftraggeberin.
15. Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazität für den auszuführenden Auftrag zum Zeitpunkt der Auftragsausführung (= Anzahl an Mitarbeitern, die für das konkrete Projekt zum Einsatz kommen soll),
16. Angabe des beim Projekt einzusetzenden verantwortlichen Fachpersonals mit Darstellung der persönlichen Qualifikation,
17. Benennung der Teile des Auftrags, die der Bewerber unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt, sowie der vorgesehenen,
Unterauftragnehmer oder Erklärung, dass keine Vergabe von Unteraufträgen beabsichtigt ist.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Nur Los 1: Qualifikation des Auftragnehmers als Architekt/Ingenieur aus dem Bereich Verkehrs- bzw. Stadtplanung nach § 75 Abs. 1 VgV (siehe Eignungsnachweis zu Ziff. 4 der Auftragsbekanntmachung).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Soweit mehr als 5 geeignete Bewerber vorhanden sein sollten, wird eine differenzierte Prüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis zu reduzieren. Das entscheidende Kriterium für die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe von (indikativen) Angeboten aufgefordert werden, ist die anhand der jeweiligen Referenzliste nachgewiesene Erfahrung mit der Durchführung möglichst vergleichbarer Leistungen. Wesentlich ist dabei nicht die Anzahl der Referenzprojekte, sondern deren Vergleichbarkeit mit dem zu vergebenden Auftrag.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-12-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Anwaltskanzlei Bommert, Johann-Adolf-Hasse-Platz 2, 21029 Hamburg
Dokumente URL: https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av10838e-eu 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131153306 📞
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de 📧
Fax: +49 4131152943 📠
Internetadresse: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/themen/aufsicht_und_recht/vergabekammer_rechtslage_ab_18_04_2016/vergabekammer-niedersachsen-144803.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet gem. § 160 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
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1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt
Unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 071-168936 (2020-04-06)
Ergänzende Angaben (2020-04-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 080-189367
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 071-168936
ABl. S-Ausgabe: 80
Quelle: OJS 2020/S 080-189367 (2020-04-21)
Ergänzende Angaben (2020-05-04)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-05-04 📅
Einreichungsfrist: 2020-05-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-05-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 088-210797
ABl. S-Ausgabe: 88
Quelle: OJS 2020/S 088-210797 (2020-05-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin verfolgt das Ziel einer zukunftsorientierten Weiterentwicklung der Stadt. Zu diesem Zweck erarbeitet sie als vorausschauendes Steuerungsinstrument ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK 2040) in eigener Regie. Im Handlungsfeld „Mobilität“ benötigt sie die Unterstützung durch ein Planungsbüro; diese Unterstützung bezieht sich ferner auf das Handlungsfeld „Umwelt und Klima“, sofern und soweit Wechselwirkungen zum Handlungsfeld „Mobilität“ bestehen. Parallel soll ein Verkehrsentwicklungsplans (VEP) mit dem Zeithorizont 2035 erarbeitet werden. Die maßgeblichen Teile des VEP, die eine herausragende Bedeutung für die weitere Stadtentwicklung haben, werden auch in das ISEK 2040 einfließen (Abschichtung und Abstimmung von integrierter, gesamtstädtischer Planung zur Fachplanung). Ferner wurde ein qualifiziertes Büro gesucht, das für die Integrierte Gesamtplanung ISEK 2040 der Stadt die Moderation und Kommunikation nach außen (Politik und Öffentlichkeit) übernimmt.
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Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 250-625513
ABl. S-Ausgabe: 250

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Seitens des zukünftigen Auftragnehmers sollen aus dem zu erarbeitenden VEP 2035 parallel Konzepte zu den Handlungsfeldern „Mobilität“ sowie „Umwelt und Klima“ des ISEK 2040 abgeleitet werden. Die Aussagen zum Handlungsfeld „Umwelt und Klima“ sollen sich dabei auf Wechselwirkungen mit dem Handlungsfeld „Mobilität“ beschränken.
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Im Übrigen wird auf die Auftragsbekanntmachung vom 9.4.2020 (020 (2020/S 071-168936) verwiesen.
Der Auftrag umfasst die Moderation, Kommunikation und Koordination nach außen, d. h. die Abstimmung mit Politik und Öffentlichkeit, während der Gesamtdauer der Projekte VEP 2035 + ISEK 2040.
Insbesondere soll im Vorwege der Projektplanungen die Vorbereitung, Durchführung und Begleitung einer öffentlichen Auftaktveranstaltung mit Politik, Bürgern, Verwaltung, TÖB etc. übernommen werden. Ziel ist die öffentliche Kommunikation und Moderation der zentralen Handlungsfelder bzw. Zielsetzungen für den VEP 2035 und das ISEK 2040 seitens der Auftraggeberin in Abstimmung mit allen Beteiligten und Betroffenen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stade

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Ausführungskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentations- und Verhandlungstermin
Kommentierung des Vertragsentwurfs
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Preis (Gewichtung): 50 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-11-27 📅
Name: PGT Umwelt und Verkehr GmbH
Postanschrift: Vordere Schöneworth 18
Postort: Hannover
Land: Deutschland 🇩🇪
Region Hannover 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
2
Quelle: OJS 2020/S 250-625513 (2020-12-18)