Verkehrsprognose 2035, Teil 4: Eisenbahnverkehrsprognose 2035

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Gegenstand dieser Ausschreibung ist:
— die Erarbeitung der „Eisenbahnverkehrsprognose 2035“ mit dem Ziel der Ermittlung streckenabschnittsgenauer Verkehrsbelastungszahlen des Eisenbahnnetzes sowohl für das Basisjahr 2017, den Prognosehorizont 2035 sowie den Szenarienhorizont 2050 (Los 1);
— die Erarbeitung und Umsetzung der „Bezugsfallentwicklung“ auf Grundlage der Ergebnisse der Eisenbahnverkehrsprognose 2035 (Los 1) für die im jeweiligen Prognosezeitraum prognostizierten Verkehrsströme des Verkehrsträgers (Los 2) sowie
— die „Anpassung des Zielfahrplans Deutschlandtakt“ auf Grundlage der Ergebnisse der Eisenbahnverkehrsprognose 2035 (Los 1) (Los 3).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-09-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-08-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-08-13 Auftragsbekanntmachung
2020-11-09 Ergänzende Angaben
2021-06-16 Ergänzende Angaben
2021-09-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-08-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse
Referenznummer: Z30/SeV/288.3/2022/E13
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist: — die Erarbeitung der „Eisenbahnverkehrsprognose 2035“ mit dem Ziel der Ermittlung streckenabschnittsgenauer Verkehrsbelastungszahlen des Eisenbahnnetzes sowohl für das Basisjahr 2017, den Prognosehorizont 2035 sowie den Szenarienhorizont 2050 (Los 1); — die Erarbeitung und Umsetzung der „Bezugsfallentwicklung“ auf Grundlage der Ergebnisse der Eisenbahnverkehrsprognose 2035 (Los 1) für die im jeweiligen Prognosezeitraum prognostizierten Verkehrsströme des Verkehrsträgers (Los 2) sowie — die „Anpassung des Zielfahrplans Deutschlandtakt“ auf Grundlage der Ergebnisse der Eisenbahnverkehrsprognose 2035 (Los 1) (Los 3).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmvi.bund.de 🌏
E-Mail: servicestelle-vergabe@bmvi.bund.de 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=345637 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=345637 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-08-13 📅
Einreichungsfrist: 2020-09-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-08-18 📅
Datum des Endes: 2023-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 159-388207
ABl. S-Ausgabe: 159
Zusätzliche Informationen
Auftragsänderungen während der Vertragslaufzeit gem. § 16 des Vertrags: (1) Der AG ist berechtigt, ohne Durchführung eines Vergabeverfahrens eine neue Vergütungsobergrenze nach den folgenden Bestimmungen festzusetzen: a) Der Auftrag kann aus sachlichen, technischen, rechtlichen oder personellen Gründen nicht ohne Mehrbedarf ordnungsgemäß und vollständig erbracht werden und erfordert eine Änderung der Vergütungsobergrenze gem. § 9 Abs. (6) dieses Vertrages. b) Die Gründe sind nachvollziehbar durch den AN zu dokumentieren und durch den AG gegenzuzeichnen. Sie können insbesondere vorliegen, wenn nach Vertragsschluss Umstände eingetreten sind, die einen höheren als den ursprünglich erwarteten Aufwand verursacht haben oder verursachen werden und diese Umstände keinem Vertragspartner zuzurechnen sind. c) Die Ermittlung des Mehrbedarfes erfolgt unter angemessener Berücksichtigung der seit Vertragsbeginn für eine ordnungsgemäße Leistungserbringung erforderlich gewordenen Aufwände (Reise-, Personalkosten) und einer zwischen den Vertragspartnern abgestimmten realistischen Prognose des für eine mangelfreie Erfüllung voraussichtlich noch erforderlichen Mehrbedarfes. Die Höhe der neuen (angepassten) Vergütungsobergrenze wird aufgrund des so ermittelten Mehrbedarfs und der im Preisblatt angebotenen Pauschalfestpreise und Stundensätze festgesetzt. d) Auf die Höhe der Pauschalfestpreise gem. § 10 Abs. (3) finden diese Regelungen keine Anwendung. e) Im Übrigen gilt für die Anpassung der Vergütungsobergrenze das Schriftformerfordernis des § 17 Abs. (4) dieses Vertrages.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist:
— die Erarbeitung der „Eisenbahnverkehrsprognose 2035“ mit dem Ziel der Ermittlung streckenabschnittsgenauer Verkehrsbelastungszahlen des Eisenbahnnetzes sowohl für das Basisjahr 2017, den Prognosehorizont 2035 sowie den Szenarienhorizont 2050 (Los 1);
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— die Erarbeitung und Umsetzung der „Bezugsfallentwicklung“ auf Grundlage der Ergebnisse der Eisenbahnverkehrsprognose 2035 (Los 1) für die im jeweiligen Prognosezeitraum prognostizierten Verkehrsströme des Verkehrsträgers (Los 2) sowie
— die „Anpassung des Zielfahrplans Deutschlandtakt“ auf Grundlage der Ergebnisse der Eisenbahnverkehrsprognose 2035 (Los 1) (Los 3).
Bezeichnung des Loses: Eisenbahnverkehrsprognose
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Grundlage der Bedarfsplanüberprüfung ist die Umlegung der Verkehrsnachfragen aus den Jahren 2017 und 2035 in streckenabschnitts spezifische Verkehrsaufkommen (Zuganzahl). Dazu ist eine netz weite Verkehrsumlegung für den Analysefall 2017 und die (Prognose-) Planfälle 2035 durchzuführen. Die Planfälle 2035 umfassen die für 2035 prognostizierten Verkehrsströme für den Verkehrsträger Schiene im Zielnetz des Bedarfsplans 2016.
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Die Leistung setzt sich insbesondere aus den folgenden Arbeitspaketen (AP) zusammen:
— AP 1: Wissenschaftliche Beratung des Auftraggebers; Abstimmung AN/AG;
— AP 2: Wissenschaftliche Beratung und Abstimmungen der AN der anderen Teile der Verkehrsprognose 2035;
— AP 3: Aufbau Netzmodell Schiene für den Analysefall 2017;
— AP 4: Aufbau Netzmodell Schiene für den Prognosefall 2035;
— AP 5: Modellierung der Analysesituation 2017;
— AP 6: Modellierung und Verkehrsnachfrageberechnung der Eisenbahnverkehrsprognose 2035;
— AP 7: Vergleich der Eisenbahnverkehrsprognose 2035 mit dem Zielnetz des Bedarfsplans 2016;
— AP 8: Modellierung und Verkehrsnachfrageberechnung eines weiteren Planfalles der Eisenbahnverkehrsprognose 2035;
— AP 9: Modellierung und Verkehrsnachfrageberechnung der Eisenbahnverkehrsentwicklungsszenarien 2050;
— AP 10: Dokumentation und Berichte;
— AP 11: Übergabe der aufbereiteten Ergebnisse als Datensätze sowie als digitale Karten;
— AP 12: Präsentation der Ergebnisse;
— AP 13: Externe Datenbeschaffung;
— Bedarfsposition: Zusätzliche Treffen für Abstimmungen/Präsentationen mit/bei AG.
Beschreibung der Optionen:
Die in der Leistungsbeschreibung aufgeführte Bedarfsposition wird im Einzelfall gesondert schriftlich beauftragt. Ein Rechtsanspruch zur Beauftragung besteht nicht.
Zusätzliche Informationen:
Auftragsänderungen während der Vertragslaufzeit gem. § 16 des Vertrags:
(1) Der AG ist berechtigt, ohne Durchführung eines Vergabeverfahrens eine neue Vergütungsobergrenze nach den folgenden Bestimmungen festzusetzen:
a) Der Auftrag kann aus sachlichen, technischen, rechtlichen oder personellen Gründen nicht ohne Mehrbedarf ordnungsgemäß und vollständig erbracht werden und erfordert eine Änderung der Vergütungsobergrenze gem. § 9 Abs. (6) dieses Vertrages.
b) Die Gründe sind nachvollziehbar durch den AN zu dokumentieren und durch den AG gegenzuzeichnen. Sie können insbesondere vorliegen, wenn nach Vertragsschluss Umstände eingetreten sind, die einen höheren als den ursprünglich erwarteten Aufwand verursacht haben oder verursachen werden und diese Umstände keinem Vertragspartner zuzurechnen sind.
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c) Die Ermittlung des Mehrbedarfes erfolgt unter angemessener Berücksichtigung der seit Vertragsbeginn für eine ordnungsgemäße Leistungserbringung erforderlich gewordenen Aufwände (Reise-, Personalkosten) und einer zwischen den Vertragspartnern abgestimmten realistischen Prognose des für eine mangelfreie Erfüllung voraussichtlich noch erforderlichen Mehrbedarfes. Die Höhe der neuen (angepassten) Vergütungsobergrenze wird aufgrund des so ermittelten Mehrbedarfs und der im Preisblatt angebotenen Pauschalfestpreise und Stundensätze festgesetzt.
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d) Auf die Höhe der Pauschalfestpreise gem. § 10 Abs. (3) finden diese Regelungen keine Anwendung.
e) Im Übrigen gilt für die Anpassung der Vergütungsobergrenze das Schriftformerfordernis des § 17 Abs. (4) dieses Vertrages.
Bezeichnung des Loses: Bezugsfallentwicklung
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Für die im Nachgang zur Bedarfsplanüberprüfung erforderlichen Bewertungen von Aus- und Neubau-Vorhaben im Bereich der Bundesschienenwege ist die Erarbeitung eines Bezugsfalls 2035 erforderlich, der die Ergebnisse der Verkehrsprognose 2035 (Los 1) berücksichtigt. Für die Bewertung werden ein Bezugsfall 2035 (Ohne-Fall) und der Projekt-Planfall 2035 (Mit-Fall) verglichen. Bezugsfall und Projekt-Planfall unterscheiden sich durch die Berücksichtigung der Effekte des jeweiligen zu betrachtenden Infrastrukturprojekts.
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— AP 1: Erstellung eines Katalogs der Schieneninfrastruktur für den Bezugsfall auf Basis der Verkehrsverflechtung der Eisenbahnverkehrsprognose 2035;
— AP 2: Einpflegung des geänderten Infrastrukturkatalogs in das Bezugsfallnetzmodel;
— AP 3: Anpassung des Verkehrsangebots des Arbeitsszenarios (Nahverkehr und Fernverkehr) auf das geänderte Infrastrukturangebot im Bezugsfall;
— AP 4: Routing des Verkehrsangebots auf dem geänderten Bezugsfallmodell;
— AP 5: Berechnung der aktualisierten Nachfragematrix für den Bezugsfall;
— AP 6: Umlegung der Bezugsfallnachfrage;
— AP 7: Engpassanalyse und -aufbereitung.
Bezeichnung des Loses: Anpassung des Zielfahrplans Deutschlandtakt
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Anhand der Umlegungsergebnisse ist der aktuelle Zielfahrplan Deutschlandtakt als Grundlage für die Ermittlung des Infrastrukturbedarfs zu überprüfen und ggf. anzupassen. Dazu ist in Abstimmung mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU), den Aufgabenträgern im SPNV, für den SGV maßgeblichen Logistik-Unternehmen und dem AG jeweils ein Netzzustand für den Bezugsfall und die Planfälle der Prognose zu erstellen. Dabei sollten für jeden Netzzustand mindestens 3 Iterationsschleifen kalkuliert werden.
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— AP 1: Überprüfung des Zielfahrplans im SPV;
— AP 2: Überprüfung des Zielfahrplans im SGV;
— AP 3: Erarbeitung des Zielfahrplans.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Die Leistungen sind am Sitz des AN zu erbringen.
Arbeitstreffen, Präsentationen o. ä. mit/bei dem AG finden am Dienstsitz in Berlin statt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind für jedes Los folgende Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen, Nachweise) vorzulegen:
EK Nr. 1: Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB (siehe z. B. https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__123.html und https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__124.html).
— Abgabe einer entsprechenden Eigenerklärung pro Wirtschaftsteilnehmer (Formblatt F1);
— ist beabsichtigt, die Leistung gemeinschaftlich in Form einer Bewerber-/Bieter-/Arbeitsgemeinschaft zu erbringen, so hat jedes Mitglied die vorgenannten Unterlagen vorzulegen; darüber hinaus sind im Formblatt F-BS auch Angaben zur Bewerber-/Bieterstruktur zu machen;
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— verpflichtet der Bieter für die Leistungserbringung Unterauftragnehmer, so hat auch jeder benannte Unterauftragnehmer – spätestens nach Anforderung durch den Auftraggeber – die oben genannten Unterlagen sowie eine entsprechende Verpflichtungserklärung (Eigenerklärung, F-VE) vorzulegen. Die Unterauftragnehmer sind namentlich mit ihren zu leistenden Aufgaben im Formblatt F-UA „Verzeichnis der benannten Unternehmen/Unterauftragnehmer" anzuführen.
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Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind für jedes Los folgende Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen, Nachweise) vorzulegen:
EK Nr. 2: Nachweis einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung,
— Abgabe einer Eigenerklärung des Bewerbers (im Falle der Eignungsleihe des hierfür benannten anderen Unternehmens), dass eine entsprechende Versicherung vorhanden ist, im Auftragsfall abgeschlossen und diese während der gesamten Vertragslaufzeit aufrecht erhalten wird (Formblatt F2).
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— Sofern zur Erfüllung der Eignungsanforderungen auf ein anderes Unternehmens zurückgegriffen wird (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), sind auch die geforderten Nachweise des anderen Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. In diesem Fall hat das andere Unternehmen darüber hinaus auch eine entsprechende Verpflichtungserklärung (F-VE) vorzulegen.
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Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Mindeststandards:
Die Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung hat in Bezug auf jedes Los mindestens die nachstehenden Schäden mit folgenden Mindestversicherungssummen abzudecken:
— für Personen- und Sachschäden mindestens 3 000 000 EUR pauschal je Schadensfall;
— für Vermögensschäden mindestens 100 000 EUR je Schadensfall.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Los 1:
EK Nr. 3.1: Geeignete Referenzen des Bieters über früher ausgeführte Aufträge der in den letzten 3 Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen, die mit Bezug auf die ausgeschriebenen Leistungen, Aufschluss über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers geben. Der AG berücksichtigt auch Referenzen aus den letzten sieben Jahren.
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Los 2:
Los 3:
Mindeststandards:
Los 1:
EK Nr. 3.1: Gefordert werden vergleichbare Referenzen, d. h. Leistungen, die dem Auftragsgegenstand Los 1 „Eisenbahnverkehrsprognose" nahekommen oder ähneln und in Umfang, Komplexität (Vielschichtigkeit) und Schwierigkeitsgrad den ausgeschriebenen Leistungen in Los 1 „Eisenbahnverkehrsprognose" entsprechen.
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Los 2:
EK Nr. 3.1: Gefordert werden vergleichbare Referenzen, d. h. Leistungen, die dem Auftragsgegenstand Los 2 „Bezugsfallentwicklung" nahekommen oder ähneln und in Umfang, Komplexität (Vielschichtigkeit) und Schwierigkeitsgrad den ausgeschriebenen Leistungen in Los 2 „Bezugsfallentwicklung" entsprechen.
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Los 3:
EK Nr. 3.1: Gefordert werden vergleichbare Referenzen, d. h. Leistungen, die dem Auftragsgegenstand Los 3 „Anpassung des Zielfahrplans Deutschlandtakt" nahe kommen oder ähneln und in Umfang, Komplexität (Vielschichtigkeit) und Schwierigkeitsgrad den ausgeschriebenen Leistungen in Los 3 „Anpassung des Zielfahrplans Deutschlandtakt" entsprechen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Los 1:
Gewährleistung der Neutralität:
— der AN darf ohne Zustimmung des AG zeitgleich keine Dienstleistungen für Dritte mit widerstreitenden Interessen („Interessenkollision“) bis zum Ende der Vertragslaufzeit übernehmen. Eine Interessenkollision liegt vor, wenn der AN zeitgleich wirtschafts- und/oder verkehrsträgerbezogene Prognosen für Dritte und/oder damit im Zusammenhang stehende Beratungsleistungen für Dritte erbringt;
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— Näheres regelt § 13 des Vertrags zu Los 1.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
EK Nr. 3.2: Geeignete Referenzen des Bieters über früher ausgeführte Aufträge der in den letzten sieben Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen, die mit Bezug auf die ausgeschriebenen Leistungen, Aufschluss über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters geben.
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— Themenschwerpunkt: Modellierung des Eisenbahnnetzes;
— Gewichtung: 45.
EK Nr. 3.3: Geeignete Referenzen des Bieters über früher ausgeführte Aufträge der in den letzten sieben Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen, die mit Bezug auf die ausgeschriebenen Leistungen, Aufschluss über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters geben:
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— Themenschwerpunkt: Entwicklung von Eisenbahnverkehrsszenarien und Umlegung von Szenarien;
— Gewichtung: 30.
EK Nr. 3.4: Geeignete Referenzen des Bieters über früher ausgeführte Aufträge der in den letzten sieben Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen, die mit Bezug auf die ausgeschriebenen Leistungen, Aufschluss über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters geben:
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— Themenschwerpunkt: Bezugsfall- und Zielfahrplanentwicklung;
— Gewichtung: 25.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-12-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Aufgabenverständnis/Methodische Vorgehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätssicherung
Preis (Gewichtung): 25

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=345637 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Teilnahmewettbewerb VHV und Nicht offenes Verfahren:
1. Die Vergabe erfolgt als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV. Im Rahmen dieser Bekanntmachung wird zunächst zur Abgabe eines Teilnahmeantrages aufgefordert. Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes werden die geeigneten Bewerber zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert.
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Angebote (Angaben zur Leistungsausführung, Preiskalkulationen o. ä.) sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs nicht vorzulegen (s. Bewerbungsbedingungen).
2. Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die E-Vergabeplattform des BMI www.evergabe-online.de durchgeführt. Die Bereitstellung von Teilnahme- Vergabeunterlagen sowie die Kommunikation zwischen Bewerbern/Bietern und der Vergabestelle erfolgen grundsätzlich über die E-Vergabe-Plattform. Informationen über die E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung erhalten Sie unter www.evergabe-online.info.
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3. Fragen der Bewerber sind über die E-Vergabe-Plattform des BMI (als registrierter Nutzer) rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen. Es werden ausschließlich Fragen beantwortet, die für die Erstellung des Teilnahmeantrages erforderlich sind. Es erfolgt keine Beantwortung von inhaltlichen Fragen zur Leistungsbeschreibung, die nicht unmittelbar im Zusammenhang mit den Eignungsanforderungen stehen. Die Antworten werden zeitnah erarbeitet und über die E-Vergabe-Plattform des BMI an alle Bewerber versendet.
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4. Die gemäß Ziffer II.2.9 (Los 1) ausgewählten Bewerber werden anschließend zur Verhandlung in Einzelgesprächen eingeladen. Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich in der 51. KW 2020 statt. (Angabe ohne Gewähr).
5. Der AG behält sich vor die Verhandlung auf mehrere Runden auszuweiten.
Aufgrund der aktuellen Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie (COVID-19/SARS-CoV-2), kann das in den Bewerbungsbedingungen beschriebene Verhandlungsverfahren mit mündlichen Verhandlungsgesprächen eventuell nicht wie geplant stattfinden.
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Es wird daher die Möglichkeit schriftlicher Verhandlungen oder ggf. anderer Kommunikationsformen erwogen, um im Falle der Verlängerung der geltenden Maßnahmen den Fortgang des Verfahrens nicht zu beeinträchtigen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postort: Bonn
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB (siehe z. B.: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__160.html) hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
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§ 160 GWB lautet:
1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriftengeltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
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3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2020/S 159-388207 (2020-08-13)
Ergänzende Angaben (2020-11-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist — die Erarbeitung der „Eisenbahnverkehrsprognose 2035“ mit dem Ziel der Ermittlung streckenabschnittsgenauer Verkehrsbelastungszahlen des Eisen-bahnnetzes sowohl für das Basisjahr 2017, den Prognosehorizont 2035 sowie den Szenarien-horizont 2050 (Los 1), — die Erarbeitung und Umsetzung der „Bezugsfallentwicklung“ auf Grundlage der Ergebnisse der Eisenbahnverkehrsprognose 2035 (Los 1) für die im jeweiligen Prognosezeitraum prognostizierten Verkehrsströme des Verkehrsträgers (Los 2) sowie — die „Anpassung des Zielfahrplans Deutschlandtakt“ auf Grundlage der Ergebnisse der Eisenbahnverkehrsprognose 2035 (Los 1) (Los 3).
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-11-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-11-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 222-546251
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 159-388207
ABl. S-Ausgabe: 222

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist
— die Erarbeitung der „Eisenbahnverkehrsprognose 2035“ mit dem Ziel der Ermittlung streckenabschnittsgenauer Verkehrsbelastungszahlen des Eisen-bahnnetzes sowohl für das Basisjahr 2017, den Prognosehorizont 2035 sowie den Szenarien-horizont 2050 (Los 1),
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Quelle: OJS 2020/S 222-546251 (2020-11-09)
Ergänzende Angaben (2021-06-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist: — die Erarbeitung der „Eisenbahnverkehrsprognose 2035“ mit dem Ziel der Ermittlung streckenabschnittsgenauer Verkehrsbelastungszahlen des Eisenbahnnetzes sowohl für das Basisjahr 2017, den Prognosehorizont 2035 sowie den Szenarien-horizont 2050 (Los 1), — die Erarbeitung und Umsetzung der „Bezugsfallentwicklung“ auf Grundlage der Ergebnisse der Eisenbahnverkehrsprognose 2035 (Los 1) für die im jeweiligen Prognosezeitraum prognostizierten Verkehrsströme des Verkehrsträgers (Los 2) sowie — die „Anpassung des Zielfahrplans Deutschlandtakt“ auf Grundlage der Ergebnisse der Eisenbahnverkehrsprognose 2035 (Los 1) (Los 3).
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Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-06-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-06-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 118-311114
ABl. S-Ausgabe: 118
Zusätzliche Informationen
Änderungen zu Abschnitt II.2.1) und II.1.4) sowie die davon betroffenen Angaben zu den Zuschlagskriterien: Die Vergabe der Leistungen zu „Los 3- Anpassung des Zielfahrplans Deutschlandtakt“ ist bisher Teil der Leistungen der Verkehrsprognose 2035 Teil 4: Eisenbahnverkehrsprognose 2035. Für diese Leistungen wurde Verhandlungsbedarf aufgezeigt. Nach Prüfung der Ausführungen zum Verhandlungsbedarf und aufgrund der Ergebnisse des im Februar 2021 durchgeführten Verhandlungsgesprächs ist der Auftraggeber zu der Auffassung gelangt, dass die Leistungsbeschreibung vom 3.11.2020 zur Erarbeitung des Zielfahrplans zwingend erforderliche Leistungen, die für die Vertragserfüllung wesentlich sind, bisher nicht berücksichtigt. Das betrifft vor allem die Leistungen im Arbeitspaket 3 (AP 3). Die mit einer Änderung der Leistungsbeschreibung verbundenen Mehraufwände stellen wesentliche Änderungen dar, die der Auftraggeber zu Beginn des Vergabeverfahrens nicht berücksichtigt hat, aber für die Leistungserfüllung notwendig sind. Damit hat sich die Grundlage des Vergabeverfahrens im Los 3 wesentlich geändert. Der Auftraggeber hat daher gem. § 63 Abs. 1 Nr. 2 VgV entschieden, das Vergabeverfahren teilweise, beschränkt auf die mit Los 3 zu vergebenden Leistungen aufzuheben und diese im Rahmen eines gesonderten Vergabeverfahrens im 3. Quartal 2021 neu auszuschreiben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— die Erarbeitung der „Eisenbahnverkehrsprognose 2035“ mit dem Ziel der Ermittlung streckenabschnittsgenauer Verkehrsbelastungszahlen des Eisenbahnnetzes sowohl für das Basisjahr 2017, den Prognosehorizont 2035 sowie den Szenarien-horizont 2050 (Los 1),
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Quelle: OJS 2021/S 118-311114 (2021-06-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-09-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Erarbeitung der „Eisenbahnverkehrsprognose 2040“ mit dem Ziel der Ermittlung streckenabschnittsgenauer Verkehrsbelastungszahlen des Eisen-bahnnetzes sowohl für das Basisjahr 2019, den Prognosehorizont 2040 sowie den Szenarienhorizont 2050 (Los 1), die Erarbeitung und Umsetzung der „Bezugsfallentwicklung“ auf Grundlage der Ergebnisse der Eisenbahnverkehrsprognose 2040 (Los 1) für die im jeweiligen Prognosezeitraum prognostizierten Verkehrsströme des Verkehrsträgers (Los 2) Änderungen der Leistungen und Teilaufhebung Los 3: Nach Prüfung der Ausführungen zum Verhandlungsbedarf im Erstangebot und aufgrund der Ergebnisse des im Februar 2021 durchgeführten Verhandlungsgesprächs ist der Auftraggeber zu der Auffassung gelangt, dass die Leistungsbeschreibung vom 03.11.2020 zur Erarbeitung des Zielfahrplans zwingend erforderliche Leistungen, die für die Vertragserfüllung wesentlich sind, bisher nicht berücksichtigt. Das betrifft vor allem die Leistungen im Arbeitspaket 3 (AP 3). Der Auftraggeber hat gem. § 63 Abs. 1 Nr. 2 VgV entschieden, das Vergabeverfahren teilweise, beschränkt auf die mit Los 3 zu vergebenden Leistungen aufzuheben und diese im Rahmen eines gesonderten Vergabeverfahrens neu auszuschreiben.
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Gesamtwert des Auftrags: 1798764.99 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-09-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-09-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 186-483927
ABl. S-Ausgabe: 186
Zusätzliche Informationen
Auftragsänderungen während der Vertragslaufzeit gem. § 16 des Vertrags (1) Der AG ist berechtigt, ohne Durchführung eines Vergabeverfahrens eine neue Vergütungsobergrenze nach den folgenden Bestimmungen festzusetzen. a) Der Auftrag kann aus sachlichen, technischen, rechtlichen oder personellen Gründen nicht ohne Mehrbedarf ordnungsgemäß und vollständig erbracht werden und erfordert eine Änderung der Vergütungsobergrenze gem. § 9 Abs. (6) dieses Vertrages. b) Die Gründe sind nachvollziehbar durch den AN zu dokumentieren und durch den AG gegenzuzeichnen. Sie können insbesondere vorliegen, wenn nach Vertragsschluss Umstände eingetreten sind, die einen höheren als den ursprünglich erwarteten Aufwand verursacht haben oder verursachen werden und diese Umstände keinem Vertragspartner zuzurechnen sind. c) Die Ermittlung des Mehrbedarfes erfolgt unter angemessener Berücksichtigung der seit Vertragsbeginn für eine ordnungsgemäße Leistungserbringung erforderlich gewordenen Aufwände (Reise-, Personalkosten) und einer zwischen den Vertragspartnern abgestimmten realistischen Prognose des für eine mangelfreie Erfüllung voraussichtlich noch erforderlichen Mehrbedarfes. Die Höhe der neuen (angepassten) Vergütungsobergrenze wird aufgrund des so ermittelten Mehrbedarfs und der im Preisblatt angebotenen Pauschalfestpreise und Stundensätze festgesetzt. d) Auf die Höhe der Pauschalfestpreise gem. § 10 Abs. (3) finden diese Regelungen keine Anwendung. e) Im Übrigen gilt für die Anpassung der Vergütungsobergrenze das Schriftformerfordernis des § 17 Abs. (4) dieses Vertrages.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
die Erarbeitung der „Eisenbahnverkehrsprognose 2040“ mit dem Ziel der Ermittlung streckenabschnittsgenauer Verkehrsbelastungszahlen des Eisen-bahnnetzes sowohl für das Basisjahr 2019, den Prognosehorizont 2040 sowie den Szenarienhorizont 2050 (Los 1),
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die Erarbeitung und Umsetzung der „Bezugsfallentwicklung“ auf Grundlage der Ergebnisse der Eisenbahnverkehrsprognose 2040 (Los 1) für die im jeweiligen Prognosezeitraum prognostizierten Verkehrsströme des Verkehrsträgers (Los 2)
Änderungen der Leistungen und Teilaufhebung Los 3:
Nach Prüfung der Ausführungen zum Verhandlungsbedarf im Erstangebot und aufgrund der Ergebnisse des im Februar 2021 durchgeführten Verhandlungsgesprächs ist der Auftraggeber zu der Auffassung gelangt, dass die Leistungsbeschreibung vom 03.11.2020 zur Erarbeitung des Zielfahrplans zwingend erforderliche Leistungen, die für die Vertragserfüllung wesentlich sind, bisher nicht berücksichtigt. Das betrifft vor allem die Leistungen im Arbeitspaket 3 (AP 3).
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Der Auftraggeber hat gem. § 63 Abs. 1 Nr. 2 VgV entschieden, das Vergabeverfahren teilweise, beschränkt auf die mit Los 3 zu vergebenden Leistungen aufzuheben und diese im Rahmen eines gesonderten Vergabeverfahrens neu auszuschreiben.
Bezeichnung des Loses: Eisenbahnverkehrsprognose 2040
Kurze Beschreibung:
Grundlage der Bedarfsplanüberprüfung ist die Umlegung der Verkehrsnachfragen aus den Jahren 2019 und 2040 in streckenabschnittsspezifische Verkehrsaufkommen (Zuganzahl). Dazu ist eine netzweite Verkehrsumlegung für den Analysefall 2019 und die (Prognose-)Planfälle 2040 durchzuführen. Die Planfälle umfassen die für 2040 prognostizierten Verkehrsströme für den Verkehrsträger Schiene im Zielnetz des Bedarfsplans 2019.
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AP 1: Wissenschaftliche Beratung des Auftraggebers; Abstimmung AN/AG
AP 2: Wissenschaftliche Beratung und Abstimmungen der AN der anderen Teile der Verkehrsprognose 2040
AP3 Aufbau Netzmodell Schiene für den Analysefall 2019
AP 4: Aufbau Netzmodell Schiene für den Prognosefall 2040
AP 5 Modellierung der Analysesituation 2019
AP 6: Modellierung und Verkehrsnachfrageberechnung der „Eisenbahnverkehrsprognose 2040“
AP 7: Vergleich der Eisenbahnverkehrsprognose 2040 mit dem Zielnetz des Bedarfsplans 2016
AP 8: Modellierung und Verkehrsnachfrageberechnung eines weiteren Planfalles der Eisenbahnverkehrsprognose 2040
AP 9: Modellierung und Verkehrsnachfrageberechnung der Eisenbahnverkehrsentwicklungsszenarien 2050
AP 10: Dokumentation und Berichte
AP 11: Übergabe der aufbereiteten Ergebnisse als Datensätze sowie als digitale Karten
AP 12: Präsentation der Ergebnisse
AP 13: Externe Datenbeschaffung
Bedarfsposition: Zusätzliche Treffen für Abstimmungen/Präsentationen mit/bei AG
Zusätzliche Informationen:
Auftragsänderungen während der Vertragslaufzeit gem. § 16 des Vertrags
(1) Der AG ist berechtigt, ohne Durchführung eines Vergabeverfahrens eine neue Vergütungsobergrenze nach den folgenden Bestimmungen festzusetzen.
Kurze Beschreibung:
-AP 1 Wissenschaftliche Beratung des Auftraggebers; Abstimmung AN/AG
AP 2 Erstellung eines Katalogs der Schieneninfrastruktur für den Bezugsfall auf Basis der Verkehrsverflechtung der Eisenbahnverkehrsprognose 2040
AP 3: Einpflegen des geänderten Infrastrukturkatalogs in das Bezugsfallnetzmodell
AP 4: Anpassung des Verkehrsangebots des Arbeitsszenarios (Nahverkehr und Fernverkehr) auf das geänderte Infrastrukturangebot im Bezugsfall
AP 5: Routing des Verkehrsangebots auf dem geänderten Bezugsfallmodell
AP 6: Berechnung der aktualisierten Nachfragematrix für den Bezugsfall
AP 7: Umlegung der Bezugsfallnachfrage
AP 8: Engpassanalyse und -aufbereitung
AP 9 Berichte und Präsentation
Anhand der Umlegungsergebnisse ist der aktuelle Zielfahrplan Deutschlandtakt als Grundlage für die Ermittlung des Infrastrukturbedarfs zu überprüfen und ggf. anzupassen. Dazu ist in Abstimmung mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU), den Aufgabenträgern im SPNV, für den SGV maßgeblichen Logistik-Unternehmen und dem AG jeweils ein Netzzustand für den Bezugsfall und die Planfälle der Prognose zu erstellen. Dabei sollten für jeden Netzzustand mindestens drei Iterationsschleifen kalkuliert werden.
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- AP 1: Überprüfung des Zielfahrplans im SPV
- AP 2: Überprüfung des Zielfahrplans im SGV
- AP 3: Erarbeitung des Zielfahrplans

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-09-13 📅
Name: Intraplan Consult GmbH
Postanschrift: Dingolfinger Str. 2
Postort: München
Postleitzahl: 81673
Land: Deutschland 🇩🇪
München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Name: TTS Trimode Transport Solution GmbH
Postort: Freiburg
Land: Freiburg im Breisgau, Stadtkreis 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1454884.99 EUR 💰
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-09-20 📅
Gesamtwert des Auftrags: 343 880 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt Vergabekammer des Bundes
Quelle: OJS 2021/S 186-483927 (2021-09-21)