VGV – Fachplanung technische Ausrüstung ALG 4-6 gem. §53 HOAI 2013

Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

Ingenieurleistungen der Fachplanung technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4-6 gem. § 53 HOAI, i. V. mit Anl. 15, Leistungsphase 5-9 (Geb.43), Leistungsphase 2-9 (Geb.41).
KG 440 Starkstromanlagen
Abbruch der abgängigen Verteiler, Leitungen, Installationen und Beleuchtungskörper, Einbau von neuen Verteilern, ELT Installationen, Beleuchtungskörpern, Einbau einer Blitzschutzanlage
KG 450 Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen Abbruch der abgängigen Leitungen und Installationen, Einbau von neuen Verteilern und Leitungssystemen, Einbau von Brandmeldeeinrichtungen nach den einschl. Bestimmungen, Einbau eines Hausalarms, KNX, Multimediatechnik
KG 460 Förderanlagen
Einbau eines behindertengerechten Personenaufzuges.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-04-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-03-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-03-06 Auftragsbekanntmachung
2021-07-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-03-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Referenznummer: VG-0434-2019-2344
Kurze Beschreibung:
Ingenieurleistungen der Fachplanung technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4-6 gem. § 53 HOAI, i. V. mit Anl. 15, Leistungsphase 5-9 (Geb.43), Leistungsphase 2-9 (Geb.41). KG 440 Starkstromanlagen Abbruch der abgängigen Verteiler, Leitungen, Installationen und Beleuchtungskörper, Einbau von neuen Verteilern, ELT Installationen, Beleuchtungskörpern, Einbau einer Blitzschutzanlage KG 450 Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen Abbruch der abgängigen Leitungen und Installationen, Einbau von neuen Verteilern und Leitungssystemen, Einbau von Brandmeldeeinrichtungen nach den einschl. Bestimmungen, Einbau eines Hausalarms, KNX, Multimediatechnik KG 460 Förderanlagen Einbau eines behindertengerechten Personenaufzuges.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hessen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Kontakt
Internetadresse: https://vergabe.hessen.de 🌏
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧
Fax: +49 6032 / 8862-126 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16ec594f763-467d9f255ba53d78 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.hessen.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-03-06 📅
Einreichungsfrist: 2020-04-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-03-10 📅
Datum des Beginns: 2020-07-30 📅
Datum des Endes: 2022-08-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 049-116443
ABl. S-Ausgabe: 49
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt, 2. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben, 3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734); 4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740); 5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742); 6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können. Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben;
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ingenieurleistungen der Fachplanung technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4-6 gem. § 53 HOAI, i. V. mit Anl. 15, Leistungsphase 5-9 (Geb.43), Leistungsphase 2-9 (Geb.41).
KG 440 Starkstromanlagen
Abbruch der abgängigen Verteiler, Leitungen, Installationen und Beleuchtungskörper, Einbau von neuen Verteilern, ELT Installationen, Beleuchtungskörpern, Einbau einer Blitzschutzanlage
KG 450 Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen Abbruch der abgängigen Leitungen und Installationen, Einbau von neuen Verteilern und Leitungssystemen, Einbau von Brandmeldeeinrichtungen nach den einschl. Bestimmungen, Einbau eines Hausalarms, KNX, Multimediatechnik
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KG 460 Förderanlagen
Einbau eines behindertengerechten Personenaufzuges.
Geschätzter Gesamtwert: 313445.38 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gem. § 17 VgV sollen die Fachplanungsleistungen für die energetische und grundlegende Sanierung der Gebäude 41 und 43 der Hochschule Fulda vergeben werden.
Die Fachplanungsleistungen beziehen sich auf insgesamt 2 Gebäude. Die zu sanierenden baugleichen Objekte sind denkmalgeschützte Artillerie-Kasernengebäude aus den Baujahren 1899-1901. Beide Gebäude wurden im Stil der Backsteingotik entworfen. Die Gebäude werden durch die Verwaltung der Hochschule genutzt und enthalten Büro- und Besprechungsräume samt Zugehöriger Ergänzungsräume/Sozialräume.
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Es ist geplant, die Gebäude in Bezug auf Energetik und räumliche Nutzung für die Zukünftige Nutzung grundlegend zu sanieren. Hierfür ist die Backstein-/Putzfassade außen zu sanieren, die Notwendigkeit einer Innendämmung zu bewerten und zu untersuchen, das Raumkonzept zu überarbeiten, der Brandschutz zu ertüchtigen, die Barrierefreiheit nach DIN 18040
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Zu berücksichtigen, die SSA-, FMIA- und FÖT-Anlagen sind zu ertüchtigen. Absprachen mit dem Denkmalschutz sind einzuplanen.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen, sofern kein gewichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 313445.38 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages wird die Leistungsstufe 2 der Planungseinheit 1, Gebäude 43 beauftragt.
Die Beauftragung weiterer Leistungen der Planungseinheiten 1) – 6) erfolgt optional, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel (siehe Vertragsentwurf mit Anlagen). Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen und Planungseinheiten besteht nicht.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Gelände der Hochschule Fulda
36037 Fulda

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1. Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist,
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2. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S.354,
3. Erklärung zum Nichtvorliegen von Vergabesperren,
4. Sofern die Gesellschaftsform dies erfordert: Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3) genannten Form einzureichen:
1. Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV;
2. Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1. Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 2 000 000,00 EUR, für sonstige Schäden 1 500 000,00 EUR im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
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Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme zusätzlich: Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall mindestens bis zu den geforderten Summen angehoben werden.
Zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung (§§ 53-56 HOAI 2013). Durchschnittlicher Umsatz: mind. 100 000 EUR (brutto/Jahr).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende Bewerbungsunterlagen in der unter VI.3) genannten Form einzureichen:
1. Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an der mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl.-Ingenieure, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV,
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2. Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung Dipl.-Ingenieur/Master/Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV,
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3. Darstellung von 3 Referenzen (1-3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten 10 Jahren (Projektabschluss nach dem 1.6.2010) erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Art der Nutzung (Hochschule mit Seminarräumen, öffentliche Verwaltung, Schule);
— Art der Maßnahme (Neubau oder technisch anspruchsvoller Umbau);
— Benennung des Projektleiters und des Stellvertreters (aus dem Bewerberbüro);
— Art des Auftraggebers (privater AG/öffentlicher AG);
— Größe der Sanierungsfläche, durch Angabe der Baukosten (KG 440,450,460);
— Leistungsumfang gem. HOAI (Angabe der beauftragten Anlagengruppen, Angabe der beauftragten und erbrachten Leistungsphasen);
— Vergleichbare Aufgabenstellung;
— Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften
— Vergleichbarer Schwierigkeitsgrad (Honorarzone II);
— Referenz fertiggestellt (nach Abnahme der Planungsleistung durch den Auftraggeber).
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 4 DIN-A4-Blätter zu beschränken.
Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Für alle Referenzen sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung vorliegt, kann eine Eigenerklärung abgegeben werden.
Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1. Mindestanforderung an beschäftigte Mitarbeiter: mind. 6 Beschäftigte, davon mind. 3 mit vergleichbaren Leistungen (TA ALG 4-6) betraute Dipl.-Ingenieure/Master/Bachelor;
Zu 3. Es werden 3 vergleichbare Referenzprojekte (1-3) gewertet.
Die folgenden Mindestanforderungen werden an alle Referenzen gestellt. Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz:
— Nachweis der Referenz liegt vor (Auftraggeberbescheinigung/Eigenerklärung);
— Formlose Projektdarstellung liegt vor;
— Leistungszeitraum: gewertet werden Referenzen der letzten 10 Jahre (Projektabschluss nach dem 1.6.2010);
— Erbrachtes Leistungsbild gem. §§ 53, 55 HOAI 2013: ALG 4-6, LPH 2-8 wobei mindestens eine der 3 Referenzen jeweils eine der 3 ALG 4-6 nachweisen muss (z. B.: Referenz 1, ALG 4; Referenz 2, ALG 5; Referenz 3, ALG 6);
— Mindestgröße 1 000 m
Folgende Mindestanforderungen müssen durch die Gesamtheit der wertbaren Referenzen abgedeckt werden. Es handelt sich hierbei um K.O.-Kriterien, die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung am weiteren Verfahren:
— Mindestens eine Referenz muss ein Projekt nach öffentlichen Vergabevorschriften bzw. für einen öffentlichen Auftraggeber ausgeführt worden sein;
— mindestens eine Referenz muss einer vergleichbaren Maßnahmenart entsprechen (Neubau/techn. anspruchsvoller Umbau, HZ II oder höher);
— mindestens eine Referenz aus dem Hochschulbau, ELT Sanierung im Bestand;
— mindestens eine Referenz aus der öffentlichen Verwaltung, ELT Sanierung im Bestand;
— mindestens eine Referenz mit Kollisionsplanung und Lichtberechnung (Darstellung).
Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der Mindestanforderungen anhand folgender Wertungskriterien:
— Art der Nutzung;
— Fläche > 1 000 m
— Leistungsumfang gem. HOAI je ALG (LPH 2-8);
— Vergleichbare Aufgabenstellung (Hochschulbau, ELT Sanierung im Bestand);
— Vergleichbare Aufgabenstellung (öffentliche Verwaltung, ELT Sanierung im Bestand);
— Vergleichbare Bauweise (im laufenden Betrieb);
— Umbau im denkmalgeschützten Bereich;
— Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften;
— vergleichbarer Schwierigkeitsgrad (Honorarzone II oder höher);
— Referenz fertiggestellt (nach Abnahme der Planungsleistung durch den Auftraggeber);
— Vergleichbare Aufgabenstellung (Projekt mit Kollisionsplanung);
— Vergleichbare Aufgabenstellung (Lichtberechnung Darstellung).
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der
Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 2
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen,
2. Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen,
3. Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Siehe Punkt III.1.1); III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gem. Wertungsmatrix:
— durchschnittlicher Gesamtumsatz (brutto) der letzten 3 Jahre: 2 %,
— durchschnittlicher Umsatz mit entsprechenden Leistungen (brutto) der letzten 3 Jahre: 2 %,
— durchschnittliche Anzahl der festangestellten mit entsprechenden Leistungen betraute Ingenieure in den letzten 3 Jahren: 3 %,
— Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2 und 3 mit jeweils 31 %): 93 %.
Bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern entscheidet das Los.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation allgemein
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätssicherung beim konkreten Projekt
Kostenkriterium (Name): Grundleistungen incl. Nebenkosten und Bes. Leistungen
Kostenkriterium (Gewichtung): 25,00
Kostenkriterium (Name): Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 20,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fachbereich Vergabe freiberufliche Leistungen
Dokumente URL: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16ec594f763-467d9f255ba53d78 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt,
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2. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben,
3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
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4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740);
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742);
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6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18. April 2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen
Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.
Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen.
Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen.
Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben;

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-12-0 📞
Fax: +49 6151-12-6347 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2020/S 049-116443 (2020-03-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-07-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ingenieurleistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4-6 gem. § 53 HOAI, i. V. mit Anl. 15, Leistungsphase 5-9 (Geb.43), Leistungsphase 2-9 (Geb.41). KG 440 Starkstromanlagen Abbruch der abgängigen Verteiler, Leitungen, Installationen und Beleuchtungskörper, Einbau von neuen Verteilern, ELT Installationen, Beleuchtungskörpern, Einbau einer Blitzschutzanlage KG 450 Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen Abbruch der abgängigen Leitungen und Installationen, Einbau von neuen Verteilern und Leitungssystemen, Einbau von Brandmeldeeinrichtungen nach den einschl. Bestimmungen, Einbau eines Hausalarms, KNX, Multimediatechnik KG 460 Förderanlagen Einbau eines behindertengerechten Personenaufzuges.
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Gesamtwert des Auftrags: 264068.96 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-07-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-07-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 141-374993
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 049-116443
ABl. S-Ausgabe: 141
Zusätzliche Informationen
Korrektur von V.2.1 Tag des Vertragsabschlusses: Der Tag des Vertragsabschlusses ist nicht der 17.8.2020, sondern der 2.9.2020.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ingenieurleistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung,
Anlagengruppe 4-6 gem. § 53 HOAI, i. V. mit Anl. 15,
Leistungsphase 5-9 (Geb.43), Leistungsphase 2-9 (Geb.41).
Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gem. § 17 VgV sollen die Fachplanungsleistungen für die energetische und grundlegende Sanierung der Gebäude 41 und 43 der Hochschule Fulda vergeben werden. Die Fachplanungsleistungen beziehen sich auf insgesamt 2 Gebäude. Die zu sanierenden baugleichen Objekte sind denkmalgeschützte Artillerie-Kasernengebäude aus den Baujahren 1899-1901. Beide Gebäude wurden im Stil der Backsteingotik entworfen. Die Gebäude werden durch die Verwaltung der Hochschule genutzt und enthalten Büro- und Besprechungsräume samt Zugehöriger Ergänzungsräume/Sozialräume. Es ist geplant, die Gebäude in Bezug auf Energetik und räumliche Nutzung für die Zukünftige Nutzung grundlegend zu sanieren. Hierfür ist die Backstein-/Putzfassade außen zu sanieren, die Notwendigkeit einer Innendämmung zu bewerten und zu untersuchen, das Raumkonzept zu überarbeiten, der Brandschutz zu ertüchtigen, die Barrierefreiheit nach DIN 18040 zu berücksichtigen, die SSA-, FMIA- und FÖT-Anlagen sind zu ertüchtigen. Absprachen mit dem Denkmalschutz sind einzuplanen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen, sofern kein gewichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
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Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages wird die Leistungsstufe 2 der Planungseinheit 1, Gebäude 43 beauftragt. Die Beauftragung weiterer Leistungen der Planungseinheiten 1)-6) erfolgt optional, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel (siehe Vertragsentwurf mit Anlagen). Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen und Planungseinheiten besteht nicht.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-08-17 📅
Name: rauschenberg ingenieure gmbh
Postanschrift: Wallweg 5
Postort: Burghaun-Steinbach
Postleitzahl: 36151
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 66529698-0 📞
E-Mail: bewerbung@rauschenberg-ing.de 📧
Land: Fulda 🏙️
Internetadresse: www.rauschenberg-ing.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 264068.96 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fachbereich Freiberufliche Leistungen
Quelle: OJS 2021/S 141-374993 (2021-07-19)