Für die Flächen An der Halde Ost/An der Halde West in Bochum Gerthe soll ein Sanierungsplane erstellt werden. An der Halde Ost: Die Restfläche der Zeche & Kokerei Lothringen III, mit einer Gesamtgröße von ca. 33 000 m, ist im Eigentum der WEG. Die Fläche liegt brach und soll einer neuen Nutzung, bestehend aus Gewerbe und Wohnen, zugeführt werden. Am Standort der Restfläche waren der Schacht, das Maschinenhaus, das Kesselhaus, die Kokswäscherei, mehrere Kühltürme und eine Gleisanlage untergebracht. Untersuchungen, die im Rahmen von Gefährdungsabschätzungen auf der Fläche durchgeführt wurden, zeigen eine flächendeckende Anschüttung mit einer Mächtigkeit von maximal 9,30 m. Sie bestehen hauptsächlich aus Waschbergen, Schlacken, Aschen Bauschutt, Sand und Schluff. Die stichpunktartig durchgeführten Feststoffanalysen belegen erhöhte Gehalte mit PAK (EPA) von ca. 120 mg/kg in den Anschüttungen. In der Bodenluft wurden erhöhte Methangehalte ermittelt Das Grundwasser im ersten quartären Porengrundwasserleiter fließt Richtung Südwesten und ist mit PAK (EPA), ca. 60 μg/l, und BTEX, ca. 600 μg/l, belastet. Im Vorfeld der geplanten Neunutzung (Gewerbe und Wohnen) ist gemäß den Angaben der Unteren Bodenschutzbehörde der Stadt Bochum eine Sanierungsplanung zu erarbeiten und ein Sanierungsplan nach BBodSchG zu erstellen. Hierzu müssen die bislang vorliegenden Untersuchungsergebnisse aufgearbeitet, zusammengestellt und nach BBodSchV bewertet werden. Weiterhin sind ergänzende Untersuchungen der Umweltmedien Boden, Bodenluft und Grundwasser erforderlich, um die vorliegenden Daten zu aktualisieren und die vorhandenen Datenlücken zu schließen. An der Halde West: Die Fläche der ehemaligen Nebengewinnung Lothringen I/II, mit einer Gesamtgröße von ca. 74 000 m, ist im Eigentum der WEG und an PPG Coatings Deutschland (ehem. Sigma Coatings Farben- und Lackwerke GmbH) als Erbpachtgrundstück vermietet. Der Pachtvertrag wurde am 30.9.2020 aufgelöst und die Fläche einer neuen, überwiegend gewerblichen Nutzung zugeführt werden. Untersuchungen, die im Rahmen von Gefährdungsabschätzungen und Rück- bzw. Neubauten auf der Fläche durchgeführt wurden, belegen eine erhebliche Belastung der Umweltmedien Boden, Bodenluft und Grundwasser (im ersten und zweiten Grundwasserstockwerk) mit kokereitypischen Schadstoffen (z. B. PAK, BTEX, Mineralölkohlenwasserstoffe). Im Boden sind vor allem die ehemaligen Standorte der Benzoltanks, der Pechhalle, der Teerblasen, des Destillationshauses, des Benzollagers, des Kühlhauses und der Anthracenanlage sehr stark mit PKA (EPA: maximal ca. 38 000 mg/kg und maximal ca. 970 mg/kg Benz(a)pyren), Mineralölkohlenwasserstoffen (maximal ca. 27 000 mg/kg) und BTEX (maximal ca. 2 500 mg/kg) belastet. Diese Gehalte spiegeln sich auch in der Bodenluft wieder. Das Grundwasser im ersten quartären Porengrundwasserleiter fließt Richtung Südosten und ist mit maximal ca. 65 000 mg/l (PAK EPA), 8 000 mg/l BTEX und 500 000 mg/l Mineralölkohlenwasserstoffe belastet.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-02-02.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-12-30.
Auftragsbekanntmachung (2020-12-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 2021-02-02-11
Kurze Beschreibung:
Für die Flächen An der Halde Ost/An der Halde West in Bochum Gerthe soll ein Sanierungsplane erstellt werden.
An der Halde Ost:
Die Restfläche der Zeche & Kokerei Lothringen III, mit einer Gesamtgröße von ca. 33 000 m
Untersuchungen, die im Rahmen von Gefährdungsabschätzungen auf der Fläche durchgeführt wurden, zeigen eine flächendeckende Anschüttung mit einer Mächtigkeit von maximal 9,30 m. Sie bestehen hauptsächlich aus Waschbergen, Schlacken, Aschen Bauschutt, Sand und Schluff. Die stichpunktartig durchgeführten Feststoffanalysen belegen erhöhte Gehalte mit PAK (EPA) von ca. 120 mg/kg in den Anschüttungen. In der Bodenluft wurden erhöhte Methangehalte ermittelt Das Grundwasser im ersten quartären Porengrundwasserleiter fließt Richtung Südwesten und ist mit PAK (EPA), ca. 60 μg/l, und BTEX, ca. 600 μg/l, belastet. Im Vorfeld der geplanten Neunutzung (Gewerbe und Wohnen) ist gemäß den Angaben der Unteren Bodenschutzbehörde der Stadt Bochum eine Sanierungsplanung zu erarbeiten und ein Sanierungsplan nach BBodSchG zu erstellen. Hierzu müssen die bislang vorliegenden Untersuchungsergebnisse aufgearbeitet, zusammengestellt und nach BBodSchV bewertet werden. Weiterhin sind ergänzende Untersuchungen der Umweltmedien Boden, Bodenluft und Grundwasser erforderlich, um die vorliegenden Daten zu aktualisieren und die vorhandenen Datenlücken zu schließen.
An der Halde West:
Die Fläche der ehemaligen Nebengewinnung Lothringen I/II, mit einer Gesamtgröße von ca. 74 000 m
Untersuchungen, die im Rahmen von Gefährdungsabschätzungen und Rück- bzw. Neubauten auf der Fläche durchgeführt wurden, belegen eine erhebliche Belastung der Umweltmedien Boden, Bodenluft und Grundwasser (im ersten und zweiten Grundwasserstockwerk) mit kokereitypischen Schadstoffen (z. B. PAK, BTEX, Mineralölkohlenwasserstoffe). Im Boden sind vor allem die ehemaligen Standorte der Benzoltanks, der Pechhalle, der Teerblasen, des Destillationshauses, des Benzollagers, des Kühlhauses und der Anthracenanlage sehr stark mit PKA (EPA: maximal ca. 38 000 mg/kg und maximal ca. 970 mg/kg Benz(a)pyren), Mineralölkohlenwasserstoffen (maximal ca. 27 000 mg/kg) und BTEX (maximal ca. 2 500 mg/kg) belastet. Diese Gehalte spiegeln sich auch in der Bodenluft wieder.
Das Grundwasser im ersten quartären Porengrundwasserleiter fließt Richtung Südosten und ist mit maximal ca. 65 000 mg/l (PAK EPA), 8 000 mg/l BTEX und 500 000 mg/l Mineralölkohlenwasserstoffe belastet.
Für die Flächen An der Halde Ost/An der Halde West in Bochum Gerthe soll ein Sanierungsplane erstellt werden.
An der Halde Ost:
Die Restfläche der Zeche & Kokerei Lothringen III, mit einer Gesamtgröße von ca. 33 000 m
Untersuchungen, die im Rahmen von Gefährdungsabschätzungen auf der Fläche durchgeführt wurden, zeigen eine flächendeckende Anschüttung mit einer Mächtigkeit von maximal 9,30 m. Sie bestehen hauptsächlich aus Waschbergen, Schlacken, Aschen Bauschutt, Sand und Schluff. Die stichpunktartig durchgeführten Feststoffanalysen belegen erhöhte Gehalte mit PAK (EPA) von ca. 120 mg/kg in den Anschüttungen. In der Bodenluft wurden erhöhte Methangehalte ermittelt Das Grundwasser im ersten quartären Porengrundwasserleiter fließt Richtung Südwesten und ist mit PAK (EPA), ca. 60 μg/l, und BTEX, ca. 600 μg/l, belastet. Im Vorfeld der geplanten Neunutzung (Gewerbe und Wohnen) ist gemäß den Angaben der Unteren Bodenschutzbehörde der Stadt Bochum eine Sanierungsplanung zu erarbeiten und ein Sanierungsplan nach BBodSchG zu erstellen. Hierzu müssen die bislang vorliegenden Untersuchungsergebnisse aufgearbeitet, zusammengestellt und nach BBodSchV bewertet werden. Weiterhin sind ergänzende Untersuchungen der Umweltmedien Boden, Bodenluft und Grundwasser erforderlich, um die vorliegenden Daten zu aktualisieren und die vorhandenen Datenlücken zu schließen.
An der Halde West:
Die Fläche der ehemaligen Nebengewinnung Lothringen I/II, mit einer Gesamtgröße von ca. 74 000 m
Untersuchungen, die im Rahmen von Gefährdungsabschätzungen und Rück- bzw. Neubauten auf der Fläche durchgeführt wurden, belegen eine erhebliche Belastung der Umweltmedien Boden, Bodenluft und Grundwasser (im ersten und zweiten Grundwasserstockwerk) mit kokereitypischen Schadstoffen (z. B. PAK, BTEX, Mineralölkohlenwasserstoffe). Im Boden sind vor allem die ehemaligen Standorte der Benzoltanks, der Pechhalle, der Teerblasen, des Destillationshauses, des Benzollagers, des Kühlhauses und der Anthracenanlage sehr stark mit PKA (EPA: maximal ca. 38 000 mg/kg und maximal ca. 970 mg/kg Benz(a)pyren), Mineralölkohlenwasserstoffen (maximal ca. 27 000 mg/kg) und BTEX (maximal ca. 2 500 mg/kg) belastet. Diese Gehalte spiegeln sich auch in der Bodenluft wieder.
Das Grundwasser im ersten quartären Porengrundwasserleiter fließt Richtung Südosten und ist mit maximal ca. 65 000 mg/l (PAK EPA), 8 000 mg/l BTEX und 500 000 mg/l Mineralölkohlenwasserstoffe belastet.
Referenz Daten
Absendedatum: 2020-12-30 📅
Einreichungsfrist: 2021-02-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-01-04 📅
Datum des Beginns: 2021-05-03 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 001-001064
ABl. S-Ausgabe: 1
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXPSYYSYTUG
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die Flächen An der Halde Ost/An der Halde West in Bochum Gerthe soll ein Sanierungsplane erstellt werden.
An der Halde Ost:
Die Restfläche der Zeche & Kokerei Lothringen III, mit einer Gesamtgröße von ca. 33 000 m
Untersuchungen, die im Rahmen von Gefährdungsabschätzungen auf der Fläche durchgeführt wurden, zeigen eine flächendeckende Anschüttung mit einer Mächtigkeit von maximal 9,30 m. Sie bestehen hauptsächlich aus Waschbergen, Schlacken, Aschen Bauschutt, Sand und Schluff. Die stichpunktartig durchgeführten Feststoffanalysen belegen erhöhte Gehalte mit PAK (EPA) von ca. 120 mg/kg in den Anschüttungen. In der Bodenluft wurden erhöhte Methangehalte ermittelt Das Grundwasser im ersten quartären Porengrundwasserleiter fließt Richtung Südwesten und ist mit PAK (EPA), ca. 60 μg/l, und BTEX, ca. 600 μg/l, belastet. Im Vorfeld der geplanten Neunutzung (Gewerbe und Wohnen) ist gemäß den Angaben der Unteren Bodenschutzbehörde der Stadt Bochum eine Sanierungsplanung zu erarbeiten und ein Sanierungsplan nach BBodSchG zu erstellen. Hierzu müssen die bislang vorliegenden Untersuchungsergebnisse aufgearbeitet, zusammengestellt und nach BBodSchV bewertet werden. Weiterhin sind ergänzende Untersuchungen der Umweltmedien Boden, Bodenluft und Grundwasser erforderlich, um die vorliegenden Daten zu aktualisieren und die vorhandenen Datenlücken zu schließen.
Untersuchungen, die im Rahmen von Gefährdungsabschätzungen auf der Fläche durchgeführt wurden, zeigen eine flächendeckende Anschüttung mit einer Mächtigkeit von maximal 9,30 m. Sie bestehen hauptsächlich aus Waschbergen, Schlacken, Aschen Bauschutt, Sand und Schluff. Die stichpunktartig durchgeführten Feststoffanalysen belegen erhöhte Gehalte mit PAK (EPA) von ca. 120 mg/kg in den Anschüttungen. In der Bodenluft wurden erhöhte Methangehalte ermittelt Das Grundwasser im ersten quartären Porengrundwasserleiter fließt Richtung Südwesten und ist mit PAK (EPA), ca. 60 μg/l, und BTEX, ca. 600 μg/l, belastet. Im Vorfeld der geplanten Neunutzung (Gewerbe und Wohnen) ist gemäß den Angaben der Unteren Bodenschutzbehörde der Stadt Bochum eine Sanierungsplanung zu erarbeiten und ein Sanierungsplan nach BBodSchG zu erstellen. Hierzu müssen die bislang vorliegenden Untersuchungsergebnisse aufgearbeitet, zusammengestellt und nach BBodSchV bewertet werden. Weiterhin sind ergänzende Untersuchungen der Umweltmedien Boden, Bodenluft und Grundwasser erforderlich, um die vorliegenden Daten zu aktualisieren und die vorhandenen Datenlücken zu schließen.
An der Halde West:
Die Fläche der ehemaligen Nebengewinnung Lothringen I/II, mit einer Gesamtgröße von ca. 74 000 m
Untersuchungen, die im Rahmen von Gefährdungsabschätzungen und Rück- bzw. Neubauten auf der Fläche durchgeführt wurden, belegen eine erhebliche Belastung der Umweltmedien Boden, Bodenluft und Grundwasser (im ersten und zweiten Grundwasserstockwerk) mit kokereitypischen Schadstoffen (z. B. PAK, BTEX, Mineralölkohlenwasserstoffe). Im Boden sind vor allem die ehemaligen Standorte der Benzoltanks, der Pechhalle, der Teerblasen, des Destillationshauses, des Benzollagers, des Kühlhauses und der Anthracenanlage sehr stark mit PKA (EPA: maximal ca. 38 000 mg/kg und maximal ca. 970 mg/kg Benz(a)pyren), Mineralölkohlenwasserstoffen (maximal ca. 27 000 mg/kg) und BTEX (maximal ca. 2 500 mg/kg) belastet. Diese Gehalte spiegeln sich auch in der Bodenluft wieder.
Untersuchungen, die im Rahmen von Gefährdungsabschätzungen und Rück- bzw. Neubauten auf der Fläche durchgeführt wurden, belegen eine erhebliche Belastung der Umweltmedien Boden, Bodenluft und Grundwasser (im ersten und zweiten Grundwasserstockwerk) mit kokereitypischen Schadstoffen (z. B. PAK, BTEX, Mineralölkohlenwasserstoffe). Im Boden sind vor allem die ehemaligen Standorte der Benzoltanks, der Pechhalle, der Teerblasen, des Destillationshauses, des Benzollagers, des Kühlhauses und der Anthracenanlage sehr stark mit PKA (EPA: maximal ca. 38 000 mg/kg und maximal ca. 970 mg/kg Benz(a)pyren), Mineralölkohlenwasserstoffen (maximal ca. 27 000 mg/kg) und BTEX (maximal ca. 2 500 mg/kg) belastet. Diese Gehalte spiegeln sich auch in der Bodenluft wieder.
Das Grundwasser im ersten quartären Porengrundwasserleiter fließt Richtung Südosten und ist mit maximal ca. 65 000 mg/l (PAK EPA), 8 000 mg/l BTEX und 500 000 mg/l Mineralölkohlenwasserstoffe belastet.
Im Vorfeld einer neuen, gewerblichen Nutzung ist eine Sanierungsplanung zu erarbeiten und ein Sanierungsplan nach BBodSchG zu erstellen. Die bislang vorliegenden Untersuchungsergebnisse müssen aufgearbeitet, zusammengestellt und nach BBodSchV bewertet werden. Ergänzende Untersuchungen (Boden, Bodenluft und Grundwasser) sind erforderlich, da hier Datenlücken vorliegen. Weiterhin ist ein Grundwassermonitoring für das Umfeld des Untersuchungsgebietes anhand der im Bereich von Lothringen III befindlichen Grundwassermessstellen fortzuführen.
Im Vorfeld einer neuen, gewerblichen Nutzung ist eine Sanierungsplanung zu erarbeiten und ein Sanierungsplan nach BBodSchG zu erstellen. Die bislang vorliegenden Untersuchungsergebnisse müssen aufgearbeitet, zusammengestellt und nach BBodSchV bewertet werden. Ergänzende Untersuchungen (Boden, Bodenluft und Grundwasser) sind erforderlich, da hier Datenlücken vorliegen. Weiterhin ist ein Grundwassermonitoring für das Umfeld des Untersuchungsgebietes anhand der im Bereich von Lothringen III befindlichen Grundwassermessstellen fortzuführen.
Die Maßnahmendauer für die angefragten Leistungen ist bis zum 31.12.2021 festgelegt.
Im Vorfeld einer neuen Nutzung ist eine Sanierungsplanung zu erarbeiten und ein Sanierungsplan nach BBodSchG zu erstellen. Die bislang vorliegenden Untersuchungsergebnisse müssen aufgearbeitet, Zusammengestellt und nach BBodSchV bewertet werden. Ergänzende Untersuchungen (Boden, Bodenluft und Grundwasser) sind erforderlich, da hier Datenlücken vorliegen. Weiterhin ist ein Grundwassermonitoring für das Umfeld des Untersuchungsgebietes anhand der im Bereich von Lothringen I/II befindlichen Grundwassermessstellen fortzuführen. Der auf dem Untersuchungsgebiet befindliche Gebäudebestand ist aufzunehmen, zu erkunden, zu beproben und anhand der Ergebnisse ein Schadstoffkataster sowie ein Rückbau- und Entsorgungskonzept zu erstellen.
Im Vorfeld einer neuen Nutzung ist eine Sanierungsplanung zu erarbeiten und ein Sanierungsplan nach BBodSchG zu erstellen. Die bislang vorliegenden Untersuchungsergebnisse müssen aufgearbeitet, Zusammengestellt und nach BBodSchV bewertet werden. Ergänzende Untersuchungen (Boden, Bodenluft und Grundwasser) sind erforderlich, da hier Datenlücken vorliegen. Weiterhin ist ein Grundwassermonitoring für das Umfeld des Untersuchungsgebietes anhand der im Bereich von Lothringen I/II befindlichen Grundwassermessstellen fortzuführen. Der auf dem Untersuchungsgebiet befindliche Gebäudebestand ist aufzunehmen, zu erkunden, zu beproben und anhand der Ergebnisse ein Schadstoffkataster sowie ein Rückbau- und Entsorgungskonzept zu erstellen.
Die Maßnahmendauer für die angefragten Leistungen ist bis zum 31.12.2022 festgelegt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
An der Halde Ost/An der Halde West in Bochum
An der Halde
44805 Bochum
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung des Bewerbers (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dokument A3. Erklärung Eignung vorzulegen), ob der Bewerber Mitglied in der Berufsgenossenschaft ist.
2. Eigenerklärung des Bewerbers (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dokument A3. Erklärung Eignung vorzulegen), ob der Bewerber im Berufs- oder Handelsregister oder der Handwerksrolle des Sitzes oder Wohnsitzes eingetragen ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
3. Haftpflichtversicherung (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dritterklärung vorzulegen): Bescheinigung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden mind. 5 000 000 EUR sowie Sach- und Vermögensschäden mind. 5 000 000 EUR (Kopie der Police oder vergleichbare Bescheinigung). Sollten die vorhandenen Deckungssummen der Haftpflicht des Bewerbers für vorstehende Risiken zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages nicht den geforderten Deckungssummen entsprechen, ist zum einen eine Bescheinigung über die aktuell versicherten Risiken inkl. Deckungssummen und ergänzend eine Bescheinigung des Versicherers vorzulegen, dass dem Bewerber im Falle der Auftragserteilung eine den geforderten Risiken und Deckungssummen entsprechende Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung zur Verfügung gestellt wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
3. Haftpflichtversicherung (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dritterklärung vorzulegen): Bescheinigung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden mind. 5 000 000 EUR sowie Sach- und Vermögensschäden mind. 5 000 000 EUR (Kopie der Police oder vergleichbare Bescheinigung). Sollten die vorhandenen Deckungssummen der Haftpflicht des Bewerbers für vorstehende Risiken zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages nicht den geforderten Deckungssummen entsprechen, ist zum einen eine Bescheinigung über die aktuell versicherten Risiken inkl. Deckungssummen und ergänzend eine Bescheinigung des Versicherers vorzulegen, dass dem Bewerber im Falle der Auftragserteilung eine den geforderten Risiken und Deckungssummen entsprechende Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung zur Verfügung gestellt wird.
4. Eigenerklärung (mit dem Dokument A4. Eigenerklärung Ausschlussgründe mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen), ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
4. Eigenerklärung (mit dem Dokument A4. Eigenerklärung Ausschlussgründe mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen), ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde.
5. Eigenerklärung (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dokument A4. Eigenerklärung Ausschlussgründe vorzulegen), ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
6. Ausschlussgründe (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dokument A4. Eigenerklärung Ausschlussgründe vorzulegen): Eigenerklärung des Bewerbers, dass keiner der Ausschlussgründe des § 123 (1) Ziff. 1-10, (4) Ziff. 1 und 2 GWB und § 124 (1) Ziff. 1-9 GWB vorliegt.
6. Ausschlussgründe (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dokument A4. Eigenerklärung Ausschlussgründe vorzulegen): Eigenerklärung des Bewerbers, dass keiner der Ausschlussgründe des § 123 (1) Ziff. 1-10, (4) Ziff. 1 und 2 GWB und § 124 (1) Ziff. 1-9 GWB vorliegt.
7. Referenzen (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dokument A6. Erklärung zu den Referenzen vorzulegen) über in den letzten 5 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit kurzer textlicher Beschreibung des Auftrags, sowie Angabe über den Auftragswerts, den Leistungszeitraum und Benennung des Auftraggebers (Ansprechpartner, Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail).
7. Referenzen (mit dem Teilnahmeantrag mittels Dokument A6. Erklärung zu den Referenzen vorzulegen) über in den letzten 5 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit kurzer textlicher Beschreibung des Auftrags, sowie Angabe über den Auftragswerts, den Leistungszeitraum und Benennung des Auftraggebers (Ansprechpartner, Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail).
Mindeststandards:
Zu 7)
Die anzuführenden Referenzen dürfen bei Ablauf der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags nicht länger als 5 Jahre zurückliegen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Eine Referenz, die alle 3 Parameter erfüllt, erhält 100 Punkte.
Weicht die Referenz in Teilen von der Art der Vornutzung der Fläche (ehemalige Kokerei/ehemalige Bergwerksfläche/ehemalige chemische Produktion) ab, erfolgt eine Reduzierung der Punkte, je weiter die Referenz von dem SOLL abweicht.
Jede Referenz wird dabei für sich bewertet. Die Summe der Punkte wird durch 3 (Anzahl der vorzulegenden Referenzen) geteilt.
Gewichtung 2:
— 25 % ,
— Punkte 2:
— Maximal 100 Punkte können erreicht werden.
Kriterium 3:
Vergleichbares Schadstoffinventar Boden und vergleichbares Schadstoffinventar Grundwasser.
Erläuterung 3:
— 3 von 3 Referenzen weisen vergleichbares Schadstoffinventar Boden und vergleichbares Schadstoffinventar Grundwasser auf = 100 Punkte;
— 2 von 3 Referenzen weisen vergleichbares Schadstoffinventar Boden und vergleichbares Schadstoffinventar Grundwasser auf = 75 Punkte;
— 1 von 3 Referenzen weist vergleichbares Schadstoffinventar Boden und vergleichbares Schadstoffinventar Grundwasser auf = 50 Punkte;
— 0 von 3 Referenzen weist vergleichbares Schadstoffinventar Boden und vergleichbares Schadstoffinventar Grundwasser auf = zwischen 0 und 25 Punkten nach dem Maß der verbleibenden Vergleichbarkeit.
Die Referenzen, die kein vergleichbares Schadstoffinventar Boden und vergleichbares Schadstoffinventar Grundwasser aufweisen, werden stets zwischen 0 und 25 Punkten nach dem Maß der verbleibenden Vergleichbarkeit bewertet und zu den Punkten für die Schadstoffinventar Boden und vergleichbares Schadstoffinventar Grundwasser addiert.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Referenzen, die kein vergleichbares Schadstoffinventar Boden und vergleichbares Schadstoffinventar Grundwasser aufweisen, werden stets zwischen 0 und 25 Punkten nach dem Maß der verbleibenden Vergleichbarkeit bewertet und zu den Punkten für die Schadstoffinventar Boden und vergleichbares Schadstoffinventar Grundwasser addiert.
Gewichtung 3:
— 25 %.
Punkte 3:
Kriterium 4:
— Konzeption, Planung und Ausführung Gebäudeschadstoff-untersuchung, Rückbau- und Entsorgungskonzepte.
Erläuterung 4:
— 3 von 3 Referenzen weisen eine Konzeption, Planung und Ausführung Gebäudeschadstoff-untersuchung, Rückbau- und Entsorgungskonzepte auf = 100 Punkte;
— 2 von 3 Referenzen weisen eine Konzeption, Planung und Ausführung Gebäudeschadstoff-untersuchung, Rückbau- und Entsorgungskonzepte auf = 75 Punkte;
— 1 von 3 Referenzen weist eine Konzeption, Planung und Ausführung Gebäudeschadstoff-untersuchung, Rückbau- und Entsorgungskonzepte auf = 50 Punkte;
— 0 von 3 Referenzen weist eine Konzeption, Planung und Ausführung Gebäudeschadstoffuntersuchung, Rückbau- und Entsorgungskonzepte auf = zwischen 0 und 25 Punkten nach dem Maß der verbleibenden Vergleichbarkeit.
Die Referenzen, die keine Konzeption, Planung und Ausführung Gebäudeschadstoff-untersuchung, Rückbau- und Entsorgungskonzepte aufweisen, werden stets zwischen 0 und 25 Punkten nach dem Maß der verbleibenden Vergleichbarkeit bewertet und zu den Punkten für die Konzeption, Planung und Ausführung Gebäudeschadstoff-untersuchung, Rückbau- und Entsorgungskonzepte addiert.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Referenzen, die keine Konzeption, Planung und Ausführung Gebäudeschadstoff-untersuchung, Rückbau- und Entsorgungskonzepte aufweisen, werden stets zwischen 0 und 25 Punkten nach dem Maß der verbleibenden Vergleichbarkeit bewertet und zu den Punkten für die Konzeption, Planung und Ausführung Gebäudeschadstoff-untersuchung, Rückbau- und Entsorgungskonzepte addiert.
Gewichtung 4:
— 15 % Maximal.
Punkte 4:
— 100 Punkte können erreicht werden.
Kriterium 5:
Tätigkeitsbereiche (Altlasten, Grundwasser, Gebäudeschadstoff, Rückbau, Flächenrecycling, Boden- und Massenstrommanagement, Arbeits- und Gesundheitsschutz, geotechnische Standsicherheitsnachweise).
Erläuterung 5:
Es wird abgestellt auf die Anzahl der unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche in allen 3 Referenzen. Pro unterschiedlichen Tätigkeitsbereich gibt es 25 Punkte. Kommt ein Tätigkeitsbereich in mehreren Referenzen vor, wird er nur einmal mit 25 Punkten bewertet.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Es wird abgestellt auf die Anzahl der unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche in allen 3 Referenzen. Pro unterschiedlichen Tätigkeitsbereich gibt es 25 Punkte. Kommt ein Tätigkeitsbereich in mehreren Referenzen vor, wird er nur einmal mit 25 Punkten bewertet.
z. B.
— 8 Tätigkeitsbereiche = 200 Punkte,
— 4 Tätigkeitsbereiche = 100 Punkte,
— 1 Tätigkeitsbereich = 25 Punkte,
— 0 Tätigkeitsbereiche = 0 Punkte.
Gewichtung 5:
— 20 %.
Punkte 5:
— Maximal 200 Punkte können erreicht werden.
Summe 800 Punkte.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-04-30 📅
Ergänzende Angaben (2021-02-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die Flächen An der Halde Ost / An der Halde West in Bochum Gerthe soll ein Sanierungsplane erstellt werden.
An der Halde Ost:
Die Restfläche der Zeche & Kokerei Lothringen III, mit einer Gesamtgröße von ca. 33 000 m
Untersuchungen, die im Rahmen von Gefährdungsabschätzungen auf der Fläche durchgeführt wurden, zeigen eine flächendeckende Anschüttung mit einer Mächtigkeit von maximal 9,30 m. Sie bestehen hauptsächlich aus Waschbergen, Schlacken, Aschen Bauschutt, Sand und Schluff. Die stichpunktartig durchgeführten Feststoffanalysen belegen erhöhte Gehalte mit PAK (EPA) von ca. 120 mg/kg in den Anschüttungen. In der Bodenluft wurden erhöhte Methangehalte ermittelt Das Grundwasser im ersten quartären Porengrundwasserleiter fließt Richtung Südwesten und ist mit PAK (EPA), ca. 60 μg/l, und BTEX, ca. 600 μg/l, belastet. Im Vorfeld der geplanten Neunutzung (Gewerbe und Wohnen) ist gemäß den Angaben der Unteren Bodenschutzbehörde der Stadt Bochum eine Sanierungsplanung zu erarbeiten und ein Sanierungsplan nach BBodSchG zu erstellen. Hierzu müssen die bislang vorliegenden Untersuchungsergebnisse aufgearbeitet, zusammengestellt und nach BBodSchV bewertet werden. Weiterhin sind ergänzende Untersuchungen der Umweltmedien Boden, Bodenluft und Grundwasser erforderlich, um die vorliegenden Daten zu aktualisieren und die vorhandenen Datenlücken zu schließen.
An der Halde West:
Die Fläche der ehemaligen Nebengewinnung Lothringen I/II, mit einer Gesamtgröße von ca. 74 000 m
Untersuchungen, die im Rahmen von Gefährdungsabschätzungen und Rück- bzw. Neubauten auf der Fläche durchgeführt wurden, belegen eine erhebliche Belastung der Umweltmedien Boden, Bodenluft und
Grundwasser (im ersten und zweiten Grundwasserstockwerk) mit kokereitypischen Schadstoffen (z. B. PAK, BTEX, Mineralölkohlenwasserstoffe). Im Boden sind vor allem die ehemaligen Standorte der Benzoltanks, der Pechhalle, der Teerblasen, des Destillationshauses, des Benzollagers, des Kühlhauses und der Anthracenanlage sehr stark mit PKA (EPA: maximal ca. 38 000 mg/kg und maximal ca. 970 mg/kg Benz(a)pyren), Mineralölkohlenwasserstoffen (maximal ca. 27 000 mg/kg) und BTEX (maximal ca. 2 500 mg/kg) belastet. Diese Gehalte spiegeln sich auch in der Bodenluft wieder. Das Grundwasser im ersten quartären Porengrundwasserleiter fließt Richtung Südosten und ist mit maximal ca. 65 000 mg/l (PAK EPA), 8 000 mg/l BTEX und 500 000 mg/l Mineralölkohlenwasserstoffe belastet.
Für die Flächen An der Halde Ost / An der Halde West in Bochum Gerthe soll ein Sanierungsplane erstellt werden.
An der Halde Ost:
Die Restfläche der Zeche & Kokerei Lothringen III, mit einer Gesamtgröße von ca. 33 000 m
Untersuchungen, die im Rahmen von Gefährdungsabschätzungen auf der Fläche durchgeführt wurden, zeigen eine flächendeckende Anschüttung mit einer Mächtigkeit von maximal 9,30 m. Sie bestehen hauptsächlich aus Waschbergen, Schlacken, Aschen Bauschutt, Sand und Schluff. Die stichpunktartig durchgeführten Feststoffanalysen belegen erhöhte Gehalte mit PAK (EPA) von ca. 120 mg/kg in den Anschüttungen. In der Bodenluft wurden erhöhte Methangehalte ermittelt Das Grundwasser im ersten quartären Porengrundwasserleiter fließt Richtung Südwesten und ist mit PAK (EPA), ca. 60 μg/l, und BTEX, ca. 600 μg/l, belastet. Im Vorfeld der geplanten Neunutzung (Gewerbe und Wohnen) ist gemäß den Angaben der Unteren Bodenschutzbehörde der Stadt Bochum eine Sanierungsplanung zu erarbeiten und ein Sanierungsplan nach BBodSchG zu erstellen. Hierzu müssen die bislang vorliegenden Untersuchungsergebnisse aufgearbeitet, zusammengestellt und nach BBodSchV bewertet werden. Weiterhin sind ergänzende Untersuchungen der Umweltmedien Boden, Bodenluft und Grundwasser erforderlich, um die vorliegenden Daten zu aktualisieren und die vorhandenen Datenlücken zu schließen.
An der Halde West:
Die Fläche der ehemaligen Nebengewinnung Lothringen I/II, mit einer Gesamtgröße von ca. 74 000 m
Untersuchungen, die im Rahmen von Gefährdungsabschätzungen und Rück- bzw. Neubauten auf der Fläche durchgeführt wurden, belegen eine erhebliche Belastung der Umweltmedien Boden, Bodenluft und
Grundwasser (im ersten und zweiten Grundwasserstockwerk) mit kokereitypischen Schadstoffen (z. B. PAK, BTEX, Mineralölkohlenwasserstoffe). Im Boden sind vor allem die ehemaligen Standorte der Benzoltanks, der Pechhalle, der Teerblasen, des Destillationshauses, des Benzollagers, des Kühlhauses und der Anthracenanlage sehr stark mit PKA (EPA: maximal ca. 38 000 mg/kg und maximal ca. 970 mg/kg Benz(a)pyren), Mineralölkohlenwasserstoffen (maximal ca. 27 000 mg/kg) und BTEX (maximal ca. 2 500 mg/kg) belastet. Diese Gehalte spiegeln sich auch in der Bodenluft wieder. Das Grundwasser im ersten quartären Porengrundwasserleiter fließt Richtung Südosten und ist mit maximal ca. 65 000 mg/l (PAK EPA), 8 000 mg/l BTEX und 500 000 mg/l Mineralölkohlenwasserstoffe belastet.
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Für die Flächen An der Halde Ost / An der Halde West in Bochum Gerthe soll ein Sanierungsplane erstellt werden.
Untersuchungen, die im Rahmen von Gefährdungsabschätzungen und Rück- bzw. Neubauten auf der Fläche durchgeführt wurden, belegen eine erhebliche Belastung der Umweltmedien Boden, Bodenluft und
Grundwasser (im ersten und zweiten Grundwasserstockwerk) mit kokereitypischen Schadstoffen (z. B. PAK, BTEX, Mineralölkohlenwasserstoffe). Im Boden sind vor allem die ehemaligen Standorte der Benzoltanks, der Pechhalle, der Teerblasen, des Destillationshauses, des Benzollagers, des Kühlhauses und der Anthracenanlage sehr stark mit PKA (EPA: maximal ca. 38 000 mg/kg und maximal ca. 970 mg/kg Benz(a)pyren), Mineralölkohlenwasserstoffen (maximal ca. 27 000 mg/kg) und BTEX (maximal ca. 2 500 mg/kg) belastet. Diese Gehalte spiegeln sich auch in der Bodenluft wieder. Das Grundwasser im ersten quartären Porengrundwasserleiter fließt Richtung Südosten und ist mit maximal ca. 65 000 mg/l (PAK EPA), 8 000 mg/l BTEX und 500 000 mg/l Mineralölkohlenwasserstoffe belastet.
Grundwasser (im ersten und zweiten Grundwasserstockwerk) mit kokereitypischen Schadstoffen (z. B. PAK, BTEX, Mineralölkohlenwasserstoffe). Im Boden sind vor allem die ehemaligen Standorte der Benzoltanks, der Pechhalle, der Teerblasen, des Destillationshauses, des Benzollagers, des Kühlhauses und der Anthracenanlage sehr stark mit PKA (EPA: maximal ca. 38 000 mg/kg und maximal ca. 970 mg/kg Benz(a)pyren), Mineralölkohlenwasserstoffen (maximal ca. 27 000 mg/kg) und BTEX (maximal ca. 2 500 mg/kg) belastet. Diese Gehalte spiegeln sich auch in der Bodenluft wieder. Das Grundwasser im ersten quartären Porengrundwasserleiter fließt Richtung Südosten und ist mit maximal ca. 65 000 mg/l (PAK EPA), 8 000 mg/l BTEX und 500 000 mg/l Mineralölkohlenwasserstoffe belastet.