Beschreibung der Beschaffung
Beabsichtigte Maßnahmen
Neubau
Es ist geplant eine zusätzliche Wohnfläche von ca. 5 860 m auf dem Grundstück Hansastr. 52-104 und 112-138 in 13088 Berlin zu realisieren. Die durchschnittliche Wohnfläche / WE soll ca. 67 m betragen. Die Planungsdaten basieren auf einer noch weiter zu entwickelnden Schätzung und sind als Mindestdaten benannt. Die vier Neubauten sollen möglichst behutsam in die bestehende Gebäudestruktur integriert werden, deshalb ist es angedacht, die Bestandsgebäude durch 3 Neubauten zu ergänzen und optisch weiterzuführen. Der vierte Neubau soll als Solitär etwas abgerückt von den verwinkelten Bestandsgebäuden auf einer Fläche mit mehreren einzelnen Bestandsgebäuden stehen. Die Neubauten sollen mit dem GESOBAU-Typenhaus-Entwurf realisiert werden. Der Neubau wird durch einen GÜ erfolgen, der einen Rahmenvertrag über alle Typenhaus-Neubauten der Gesobau erhalten wird.
Sanierung/Modernisierung
Die Bestandswohnfläche von rd. 37 400 m soll mittels einer Strangsanierung teilmodernisiert werden, das heißt inkl. der Erneuerung der Heizkörper und Bäder. Die Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit darüberhinausgehender Modernisierungsmaßnahmen, insbesondere hinsichtlich der Gebäudehülle, ist zu prüfen, aber zunächst nicht Bestandteil der Maßnahme. Die Außenanlagen werden im Zuge eines Partizipationsverfahrens mit den Anwohnern erarbeitet und abschließend umgesetzt. Eine projektsteuerseitige Begleitung ist Teil der Aufgabenstellung.
Die BGF-Kenndaten zu Sicherstellung der Gesamtwirtschaftlichkeit des Projektes basieren auf der vorbereitenden Machbarkeitsstudie und stellen die anzustrebenden Zielwerte dar.
Die Erzielung einer maximal vermietbaren Fläche wird angestrebt.
Die planungs- und bauordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen zur Realisierung und Genehmigungsfähigkeit sind auf der Basis einer ersten, vorbereitenden Machbarkeitsstudie bereits mit den zuständigen Genehmigungsbehörden grob abgestimmt und muss im weiteren Bauablauf weiterverfolgt werden.
Die Gebäude stehen nicht unter Denkmalschutz und wurden in den 80er Jahren errichtet.
Es ist vorgesehen den Neubau über einen bestehenden Rahmenvertrag mit einem GÜ zu realisieren und die Modernisierung des Bestandes an einen Generalplaner zu vergeben. Die beiden Bauvorhaben sollen gleichzeitig ablaufen. Bestandteil der Projektsteuerungsleistung ist die Begleitung und Auswertung des Vergabeverfahrens bis zur Vergabe der Leistung des GPs sowie der Abruf (Rahmenvertrag) und die Steuerung des GÜs und des GPs während der Bauphase. Nach der Bauphase ist die LP9 für die Projektsteuerung ausschließlich für die erbrachte GÜ-Leistung zu erbringen. Eine juristische Begleitung des Verfahrens wird durch die Gesobau im Bedarfsfall separat beauftragt.
Bei den zu erbringenden Leistungen handelt es sich um Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an das Leistungsbild Projektsteuerung der AHO §2 (AHO Schriftenreihe Nr. 9, 4. Auflage Mai 2014) mit folgenden Handlungsbereichen:
— Leistungsbereich Organisation und Dokumentation,
— Leistungsbereich Qualitäten und Quantitäten,
— Leistungsbereich Kosten und Finanzmittel,
— Leistungsbereich Termine und Kapazitäten.
Nähere Beschreibung siehe Anlage „Aufgabenstellung“.